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August 7, 2016 | Author: Klaudia Bieber | Category: N/A
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1 KULTURZENTRUM GALVANIK2 Geschäftsbericht Kulturzentrum Galvanik Der Umbau Am 2. Januar 2002 durften wir die Schl&...

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JAHRESBERICHT 2002 KULTURZENTRUM GALVANIK

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JAHRESBERICHT 2002

Geschäftsbericht Kulturzentrum Galvanik Der Umbau Am 2. Januar 2002 durften wir die Schlüssel der Galvanik übernehmen und damit standen wir am Beginn eines ereignisreichen und arbeitsintensiven Jahres. Nach einem ersten Augenschein stellten wir rasch fest, dass für die geplante Wiedereröffnung des Kulturzentrums per Ende Februar noch enorm viel getan werden musste. Die notwendige Infrastruktur für einen Kulturbetrieb musste fast von Grund auf neu erstellt werden, das Kleininventar für den Barbetrieb war de facto inexistent und es gab auch noch kein Büro, von welchem aus wir die Umbauarbeiten hätten koordinieren können. So wurde anfänglich der Eingangsbereich mit dem Publifon als provisorisches Büro umfunktioniert und dies war nicht immer angenehm, da die Galvanik sich zu Beginn in einem frostigen Gewand präsentierte. Nichts war isoliert und die Durchschnittstemperatur im Gebäude lag während der Umbauzeit bei 8°C. Trotzdem wurde rund um die Uhr auf die Eröffnung hingearbeitet. Manuella Künzler fungierte in den ersten Monaten als Koordinatorin des gesamten Umbaus. Martin Gössi war Anfang des Jahres noch in einer 50% Anstellung in der Roten Fabrik eingebunden und konnte deshalb jeweils erst nach seiner Arbeit in Zürich in der Galvanik tätig werden. Unterstützt wurden wir durch eine Anzahl zuverlässiger Helfer, die mit uns zusammen unermüdlich Tag- und Nachtschichten in der Galvanik leisteten. Einen Rückschlag erlitten wir dann Ende Januar, als ein Anwohner der Galvanik eine Verwaltungsbeschwerde gegen die von der Stadt Zug erteilte Baubewilligung für den Betrieb der Galvanik einreichte. Verschiedene Verhandlungen führten zwar zu einem Rückzug der Beschwerde, doch war dies mit zusätzlichen Bauauflagen verbunden, was die geplante Eröffnung per Ende Februar verunmöglichte. Vor weitere Schwierigkeiten stellten uns ständige Wassereinbrüche wegen des maroden Zustands des Dachs und den häufig damit verbundenen wiederkehrenden technischen Probleme mit der Stromversorgung im Haus. Wir hatten mit Unmengen von Stromausfällen zu kämpfen, welche schwierig in den Griff zu kriegen waren, da wir über keine Pläne der Stromleitungen verfügten. Eine spezielle Herausforderung war die Rückgewinnung des Vertrauens von früheren Lieferanten der Galvanik, welche zum Teil mit dem Konkurs des Vereins Durchzug geschädigt wurden. Umso mehr Freude bereitet es uns deshalb, dass sich heute wieder der grösste Teil der früheren Lieferanten für das Kulturzentrum engagiert. Die notwendigen Reparatur- und Umbauarbeiten gestalteten sich viel umfangreicher als anfänglich erwartet. Nebst der Neugestaltung und Vergrösserung der Bühne wurde eine neue Lüftung eingebaut. Die Bar wurde bis auf den Korpus komplett erneuert: es gab viele neue Schränke und Stauräume und sämtliche Maschinen mussten ersetzt werden. Eine wichtige Erneuerung war auch der Einbau einer Kühlzelle, die uns die Firma Rosengarten aus Einsiedeln zur Verfügung stellte. Das Barmobiliar wurde aus Konkursmassen erstanden und rundum erneuert. Für die Beschallung und Beleuchtung des Barbereichs konnten Spotlampen und eine Musikanlage aus dem ehemaligen Rollerpalast günstig erworben werden. Die technischen Anlagen im Saal mussten total revidiert werden. Für den Einbau sämtlicher Effektgeräte und Verstärker der PA-Anlage konnten wir ein ausgedientes Lichtrack vom Casino beziehen. Mit intensiven Fundrising Aktivitäten konnten zahlreiche Gönner und Sponsoren für das Projekt gewonnen werden, welche den Umbau mit insgesamt weit über 100'000.- CHF unterstützten (siehe auch Seite 10). Die Arbeiten fanden Ende April ihren Abschluss und dann war es endlich wieder soweit: Die Galvanik konnte ihre Tore öffnen!

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Zielerreichung Wir würden den Rahmen dieses Berichts gewiss sprengen, wenn wir die Zielsetzungen unseres Kulturzentrums hier vollumfänglich darlegten. Diese können bei Bedarf jederzeit angefordert werden oder mit dem Betriebskonzept im Internet auf www.ig-galvanik.ch heruntergeladen werden. Zur programmatischen Bilanzierung des Jahres 2002 wollen wir diese jedoch kurz zusammengefasst auflisten: Präsentation eines vielseitigen Kulturprogramms mit nationalen und internationalen Kunstschaffenden mit Schwerpunkt Jugendkultur auf höchstem Qualitätsniveau. Aufbau einer landesweiten Ausstrahlung der Galvanik und der damit verbundenen Attraktivität beim lokalen sowie nationalen Publikum. Aufbau eines hervorragenden Rufs in der nationalen und internationalen Künstlerszene. Förderung einheimischen Kulturschaffens durch das Angebot von Auftrittsgelegenheiten und Proberäumen für unbekannte lokale Künstler. Förderung von einheimischem Veranstalterpotential durch die gezielte Betreuung lokaler Veranstalter und ihren Anlässen in der Galvanik (Fremdveranstaltungen). Erbringung einer Vielzahl soziokultureller Leistungen im kreativen Schaffensbereich von Zuger Jugendlichen und Vereinen, für welche das Haus der Galvanik die optimalen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann. Aktive Drogenprävention durch stetige und gezielte Betreuung und Einbindung von Zuger Jugendlichen in kreative Tätigkeiten. Drogenkonsum ist auch eine Folge von Langeweile! Diese Ziele sind sicherlich sehr ambitioniert und deren Erreichung fordert ein enormes Engagement. Sie widerspiegeln jedoch die Anforderungen, die seitens der Bevölkerung, des Publikums, der Kulturschaffenden, der Agenturen und der Politiker an ein modernes Kulturhaus gestellt werden. Im vergangenen Jahr konnten wir diese Ziele nur teilweise erreichen. Der aus finanziellen Gründen auf zwei Tage reduzierte Betrieb erlaubt uns vor allem bei der aktiven Prävention und in den Bereichen, in welchen es um die Integration der Zuger Kulturschaffenden und kulturell Aktiven geht, nur sehr bescheidene Möglichkeiten. Dies verhindert die optimale Ausschöpfung des möglichen Identifikationsgrades der Zuger Bevölkerung mit der Galvanik, was sich automatisch auf die durchschnittlichen Besucherzahlen und somit zwangsläufig auch auf das Veranstaltungsbudget und das Qualitätsniveau der Veranstaltungen auswirkt. Dies führt sehr deutlich vor Augen, dass die einzelnen Zielsetzungspunkte in einem engen und vernetzten Verhältnis zueinander stehen und nicht getrennt betrachtet werden können. Ob wir also in Zukunft der Erreichung unserer Ziele einen Schritt näher kommen, hängt zum Grossteil davon ab, ob wir es schaffen, den angestrebten Betrieb mit vollem Leistungsumfang gemäss unserem Betriebskonzept (Fünftagesbetrieb) lancieren zu können. Wir setzen alles daran, dies organisatorisch und finanziell zu ermöglichen. Finanziell erfordert dies quantitative, organisatorisch qualitative Anpassungen.

Das Programm Es dauerte eine Weile um Kontakte und Beziehungen zu lokalen Veranstaltern aufzubauen. Deshalb waren die ersten Monate bis zur Sommerpause von Eigenveranstaltungen geprägt, welche vor allem ein eher rockiges Live-Programm beinhalteten. Durch gute Beziehungen gelang es uns, einige GenreHighlights, welche sonst nur in Grossstädten gastieren, nach Zug zu lotsen. So spielte mit Gluecifer aus Norwegen eine Rockgrösse in der Galvanik, welche vor kurzem im deutschen Rockpalast noch vor fünfzehn Tausend Leuten auftrat. Auch die Lovebugs aus Basel gehören zur Premier League des schweizerischen Musikschaffens. Sie eröffneten Ihre Tournee mit ihrer neuen Besetzung in der Galvanik, noch bevor sie die offizielle Medientaufe im Kaufleuten genossen. Weitere musikalische Highlights aus dem Schweizer Fundus waren Tempo Al Tempo, eine musikalische Verbindung von Basel und Palermo und Hip Hop vom Feinsten. Gustav, der Westschweizer Entertainer und Highlight vom Paleo Festival, überzeugte ebenfalls mit einer begeisternden Darbietung.

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Mit Heyday, Mc Lusky, Zero wurden angesagte Newcomer vom Southside Open Air Festival in Deutschland (50'000 Besucher) mit den alten Zuger Musikerhasen von Humanoids (früher Jimmy Bastard) kombiniert. Überhaupt gastierten bis zur Sommerpause mit Sorrel, Pregnant, Kings Night Life und Succubus weitere lokale Bands in unserem Haus und bis Ende Jahr standen schliesslich insgesamt 24 Zuger Bands auf der Galvanikbühne. Einen hohen Anteil genossen übrigens auch die Frauenbands oder Bands mit Frauenbeteiligung, was leider in der Musikszene nicht alltäglich ist. Ab Mitte Juli bis Mitte September führten wir eine Aussenbar in dem mit viel Liebe gehegten Garten. Wir haben uns stilistisch an den Surf Bars Hawaiis orientiert und diese deshalb als Tiki-Bar deklariert. Die stimmungsvolle Dekoration und Atmosphäre wurde von unseren Gästen immer sehr geschätzt. Mit dem Ende September beginnenden Herbstprogramm engagierten sich dann auch immer mehr Fremdveranstalter in der Galvanik. Sie brachten Stilrichtungen wie Trance, Goa, R&B und HipHop in unser Haus, welche wir selber nicht abdecken konnten. In optimaler Ergänzung zu diesen Fremdveranstaltungen brachten wir weitere Highlights aus der Schweizer Musikszene auf Zugs grösste Popund Rockbühne. So gastierten bei uns Subzonic und Michael von der Heide, der sein neues Programm bei uns startete, sowie Big Zis, die hochgelobten HipHop-Mädels aus Zürich. Im November galt die Aufmerksamkeit dem Nachwuchs der Region, der mit dem dreitägigen ZugsoundsWettbewerb eine vielbeachtete Plattform erhielt. Es gab im Herbst aber auch Veranstaltungen der einwenig anderen Art, die wir für unbedingt erwähnenswert halten. Eine Lesung des Hamburger Schriftstellers und Satirikers Max Goldt im Oktober fand regen Zuspruch und mit dem Kriminal Tango Abend im Dezember wurde bewiesen, dass wir auch ein interaktives Theaterspiel in Kombination mit einem opulenten Dinner durchführen können.

Fazit Nach der viermonatigen Umbaupause versuchten wir, das Publikum mit einem intensiven Veranstaltungsprogramm im Mai wieder auf die Galvanik aufmerksam machen. Es braucht eine gewisse Anlaufzeit, um ein Haus wieder ins Gespräch zu bringen und als Treffpunkt zu etablieren. Leider fehlten uns dazu durch die verzögerte Eröffnung die für einen Kulturbetrieb so wichtigen Wintermonate. Die vielen Feiertage und das schöne Wetter im Mai machten dieses Unterfangen äusserst schwierig und wir sahen uns leider schon bald gezwungen, den Betrieb aus finanziellen Gründen auf die Wochenenden zu reduzieren. So mussten die sonntäglichen Brunches eingestellt und auch der Donnerstagabend wieder von den Öffnungszeiten gestrichen werden, da die Mittel sonst nicht gereicht hätten. Die knappen finanziellen Mittel lagen uns während des ganzen Jahres leider ständig wie ein Damokles-Schwert im Nacken und stellten uns mehrfach vor sehr schwierige Situationen und Entscheidungen. So sahen wir uns innerhalb eines Jahres wegen kurzfristigen schlechten finanziellen Prognosen zweimal mit einer präventiv ausgesprochenen Kündigung unserer Arbeitsverträge konfrontiert. Nebst dieser persönlichen Belastung hat die ständige Unsicherheit auch Folgen für die Programmation, da das Programmieren immer bis zu vier Monate im voraus stattfindet. So wurden unsere Veranstaltungen gegen Ende des Jahres zwar immer besser besucht jedoch reichten die Finanzen nicht aus, um einige bereits gebuchte überregional interessante Veranstaltungen auch durchzuführen zu können. Solche Absagen machen sich in der Musikszene nicht sehr gut und werfen leider ein komisches Licht auf ein Kulturhaus. Vor ein anderes grosses Problem stellte uns leider auch immer wieder der schlechte Zustand des Gebäudes respektive das undichte Dach. Während des regenreichen Sommers hatten wir zum Teil massive Wassereinbrüche, welche zu grossen Schäden an der neuen Infrastruktur führten. Das Dach benötigt dringend eine umfangreichen Sanierung, was bisher leider mit dem Eigentümer nicht erreicht werden konnte, und wir müssen deshalb jederzeit mit neuen Schäden an der Infrastruktur rechnen. Vor allem die technischen Anlagen leiden bereits jetzt unter der ständigen Feuchtigkeit, was uns massive Bauchschmerzen bereitet. Sie sind das Herz des Kulturbetriebs und ein Ausfall hätte verheerende Folgen, da der finanzielle Aufwand für uns schlicht nicht tragbar wäre.

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Ein Erfolg war sicherlich, dass wir die SBB überzeugen konnten, dass der nächtliche Nightbird zwischen Zug und Zürich am Wochenende direkt vor unserem Haus Halt macht. Dies ist eine ungeheuer wichtige Dienstleistung für unseren Standort am Stadtrand, welche auch sehr rege benutzt wird. Äusserst positiv in die Zukunft blicken lässt uns auch, dass wir unsere Beziehungen zu lokalen Veranstaltern kontinuierlich aufbauen konnten und immer mehr Leute aus Zug wieder in der Galvanik veranstalten wollen. Die hohen Besucherzahlen der letzten Monate des Jahres 2003 sprechen für uns Bände und unterstreichen unseren Ausblick. Persönlich war es für uns ein hartes Jahr: keine Ferien, viele Überstunden und mit der Arbeit trotzdem nie am Ziel, worunter leider vor allem die Werbung litt. Und doch sind wir weiter sehr motiviert, die Galvanik dahin zu bringen wo sie hingehört: An die Spitze der schweizerischen Jugendkulturhäuser und der schweizerischen Ausgangsszene. Martin Gössi / Sonja Grubenmann März 2003

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Veranstaltungsprogramm April (Eröffnungswochenende) Do 25. HÖSLI & RICCARDO MIT BAND (LUZERN) Entertainer Fr 26. DUB PISTOLS (UK) Dub/Trip-Hop Kollektiv aus Bristol, DJ HERBAL Q Sa 27. SCHTÄRNE 5I Kinderprogramm am Nachmittag LOMBEGO SURFERS (BASEL) Surf-Rock PREGNANT (ZUG) Band, die in der Galvanik probt SORREL (ZUG) Band, die in der Galvanik probt DJS BENJI UND GYSI (LUZERN) DJ’s von Radio 3fach und Schüür Luzern

Mai Do Fr Sa Mi Do

2. 3. 4. 8. 9.

Fr Sa So Di

10. 11. 12. 14.

Do Fr Sa So Do Fr Sa

16. 17. 18. 19. 23. 24. 25.

Mi 29. Do 30. Fr 31.

THURSDAY NIGHT BAR (Barbetrieb) SKA PARTY Ersatzprogramm für abgesagtes Ska Konzert mit Mark Foggo (NL) DOODAH PARTY (Hip Hop) HIGHWAY TO HELL (Party) EXPO 02% Solidaritäts-Party zu Gunsten der Sans Papiers mit Brunch, Lesung, Rollenspiel, Diskussionsforum und Konzert GLUECIFER (NOR) / B-MOVIE RATS (USA) Rock Konzert SUCCUBUS (ZUG) / ALVAREZ PEREZ (CZ) Gothic Konzert MUTTERTAGSBRUNCH DKAY.COM (D/USA) / LAST RITES (GB) / GENITORTURES (USA) Industrial, Electro Rock Konzert LSD-PARTY „Last School Day“-Party der Maturanden der Kanti Zug FRIDAYS ANGELS Barbetrieb NEUTONES (LUZERN) Brit-Pop PFINGSTBRUNCH LOVEBUGS (BASEL) Brit-Pop, die 1. Show der Band in neuer Besetzung U.K. SUBS (GB) / SEWERGROOVES (SWE) / MIKABOMB (JAP) Punk Rock Abend HEYDAY (D) / MC LUSKY (GB) / ZERO (D) / HUMANOIDS (ZUG) Newcomer Rock Festival FUZZTONES (USA) / GET LOST (BERN) Garagen Rock THE APERS (NL) / THE PEAWEES (I) Melodycore WM LOUNGE MIT EXPO02 DJ TINTIN Nu-Jazz, Lounge Musik

Juni Sa So Fr Sa Fr Sa Fr Sa So Fr Sa

1. 2. 7. 8. 14. 15. 21. 22. 23. 28. 29.

TROPICAL NIGHT MIT DJ DIEGO PEÑA Salsa FIFI & MACH 10 (JAP) Punkrock BAMBIX (NL) / FABULOUS DISASTERS (USA) Frauenrock WAKE’N’WILD PARTY Eröffnungsparty zur Wakeboard Saison HOT STEPS R&B, Funk, Soul Bar KING’S NIGHT LIFE (ZUG) Hip Hop LOUNGE-PARTY R&B Party des gleichnamigen Zuger Ladens TEMPO AL TEMPO (PALERMO/BASEL) Hip Hop THE REVELAIRES (B) Surfband GUSTAV (FRIBOURG) Der welsche Entertainer OUTDOOR ROCK’N’ROLL BAR-B-Q

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Juli Di Fr Sa

So Fr Sa

2. DOODAH PARTY Maturanden-Kür 5. SAF-SAP (SENEGAL) Afroabend 6. SUMMER FUN FESTIVAL: GROOVIE GHOULIES (USA) / ADAM WEST (USA) / AMERICAN HEARTBREAK (USA) Kalifornia Rock 7. D.O.A. (CAN) / THE UNDEAD (USA) Punkrock 12. CH HIP HOP TEIL3 Nachwuchs Festival 13. TOTAL CHAOS (USA) Punkrock

Sommer-Tiki Bar vom 20. Juli bis 7. September 2002 Mit Spezial Themenabenden, wie 40 Jahre Rolling Stones 40 Jahre Unabhängigkeit Jamaicas 25. Todestag von Elvis Presley 25 Jahre Punk und New Wave Schweizer Pop Musik aus 50 Jahren Gastspiel Alpenpogo Open Air Ägeri (wurde wegen schlechtem Wetter in die Galvanik verschoben)

September Fr

13. CHEWY (LAUSANNE) Gitarren-Pop, TUNAFISH (ZÜRICH) Singer-Songwriterin, GLENTURRET (ZUG) Irish-Folk Sa 14. ENDLESS SUMMER PARTY Fr 20. FUN DEMOCRATIC PARTY mit live Bands: THE VENTILATORS (BIEL) Ska, FUK (ZUG) Rock Sa 21. INDIE PARTY mit BAZOOKA CAIN (D) Hamburger Schule, SHELL (ST.GALLEN) Brit-Pop Do 26. MC RENÉ (BERLIN) Hip Hop, BIG ZIS (ZÜRICH) Mädchen Hip Hop LIONKINGZ DJ CREW (ZÜRICH) Palais X-tra DJ Crew Fr 27. STILLER FREITAG Gedenkabend zusammen mit anderen Zuger Kulturhäusern Sa 28. LET’S DANCE PARTY Trance

Oktober Fr Sa Fr Sa

4. 5. 11. 12.

Fr

18.

Sa Fr

19. 25.

Sa

26.

ROOTS, ROCK, REGGAE PARTY mit DJ MOGLI BORDER FACTORY PARTY mit live Band: KINDS OF CASES (ZUG) Crossover UGLY FUNK mit Prinz WHISKEY IN THE JAR PARTY mit live Bands: BLOOR OR WHISKEY (IRL) Irish Folk Rock, ZLOTTY MACHINE (ZÜRICH) Rock MAX GOLDT (D) Satirische Lesung des Hamburger Schriftstellers und Kabarettisten DEM BROOKLYN BUMS (USA) Swing SUBZONIC (ZÜRICH) Hip Pop MICHAEL VON DER HEIDE (ZÜRICH) Chansons, Pop JENNIFER MATTHEWS (USA) Singer-Songwriterin LOUNGE PARTY R&B Party des gleichnamigen Zuger Ladens

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November Fr Sa

1. LOS DE ABAJO (MEXICO) Worldmusic 2. MIND REVOLUTION präsentiert von Paradox: DJ TATANA, ENERGY, PROVIDE, SCOPE-X, NOISE, DAVE202, AKRETIS, PEGASUS - Trance Fr 8. NSB PARTY Hip Hop der Zuger Posse Sa 9. A NIGHT 4 JAMAICA: Reggae Benefiz mit TRANSFORMER (LUZERN) und Gästen, u.a. ZORA Do 14. ZUGSOUNDS: Zuger Nachwuchsfestival mit: BACKWASH, SEVERIN OSWALD, ESSENTIAL INGREDIENTS, DELOREAN Fr 15. ZUGSOUNDS: Zuger Nachwuchsfestival mit: MILD’N, ENNETSEE CONNECTION, SMEETS HIERONYMI RUETTI, ATTIC Sa 16. ZUGSOUNDS: Zuger Nachwuchsfestival mit: INCREASE, PREGNANT, LADYBIRD, BLUES UNIT, ROOTSHIP Fr 22. R&B FLAVOUR: DJ TOM TAYLOR, U.B., VINYLMAN Hip Hop / R&B Sa 23. HILLBILLY MOON EXPLOSION (ZÜRICH) Rockabilly, JANE’S CORDJEANS (LUZERN) Rock’n’Roll Sa 30. HUMANOIDS (ZUG) Rock, PREEF (ZUG) Rock

Dezember Fr

Sa Fr Sa Fr Sa

6. KRIMINAL TANGO DINNER Argentinische Tango Party mit Abendessen und einem KriminalTheaterstück, bei dem die Zuschauer bei der Lösung des Falles aktiv miteingebunden wurden. Live Band: COME FOUR 7. DOMO-LABELNIGHT präsentiert von Desert Sun: DJ NADI (ISRAEL), STEFAN & PATRICK, IC DAVE, SHYBE, VANIK, NEO, Live: PASTE - Progressiv Trance 13. REGGAE PARTY (Ersatzprogramm für abgesagte 1. Swiss Reggae Night) 14. REINCARNATION 20 präsentiert von Paradox: DJ’S MAX B. GRANT, NOUSDROME, PROVIDE, AKRETIS, SCOPE-X, VESIGA, TIMEOK & LIZARD - Trance 20. WAKE (ZUG) Rock, DELOREAN (ZÜRICH) Rock 21. DOODAH & LOUNGE WEIHACHTS PARTY R&B

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Organisation

Trägerschaft

Strategische Leitung

IG Galvanik Zug Generalversammlung

Vorstand

Sonja Grubenmann

Operative Leitung Betrieb

Operative Leitung Trägerschaft

Manuella Künzler Martin Gössi

Marcel Etterlin Barchef

N/A Hausverwaltung

Angestellte Stundenlohn Barbetrieb

Angestellte Stundenlohn Hausverwaltung

Angestellte Stundenlohn Veranstaltungen

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Angestellte Stundenlohn Reinigung

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Gönner und Sponsoren Wir bedanken uns bei folgenden Gemeinden und Institutionen ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung im Jahr 2002: Stadt und Kanton Zug Gemeinde Baar Gemeinde Cham Gemeinde Unterägeri Gemeinde Oberägeri Gemeinde Walchwil Gemeinde Steinhausen Gemeinde Menzingen Gemeinde Neuheim Ernst Göhner Stiftung Zug Hürlimann-Wyss Stiftung Zug GGZ Gemeinnützige Gesellschaft Zug

Ein spezieller Dank gilt unseren zahlreichen Helfern beim Umbau und allen Firmen und Personen, die das Kulturzentrum Galvanik im Jahr 2002 mit materiellen oder finanziellen Beiträgen grosszügig unterstützten:

• Affentranger Küchenstudio AG, Kriens • ARIA-Service GmbH, Zug • Bossard & Staerkle AG, Zug • Brauerei Rosengarten AG, Einsiedeln • Breitenstein Christian, Natur- & Kunssteine, Zug • Brunner Daniel, Zug • Buchhaltungsservice Pauletto Renate, Zug • Casillo Getränke, Baar • Cesi Canepa AG, Cham • Copy-Shop Ladengasse Ebikon • Digitpower + Auto Vogel, Egger Ruedi, Kriens • Distillerie Etter Söhne AG, Etter Hans & Galliker Gabriel, Zug

• F. Gehrig AG, Ballwil • Fa. Gygli, Zug • Feller Kurt, Adligenswil • Fischer René, Littau-Luzern • Flohmarkthaus, Di Gregorio Oli, Luzern • Föry Brennstoff AG, Oberarth • Gebrüder Hodel AG, Zug • GGZ Recycling Service, Baar • Gourmetino Bäckerei zum Holzofen, Zug • Groovedan.com, Lütolf Dani, Luzern • H+S Manetsch AG, Zug

• Harry Schmidt & Partner, Cham • Heller Druck AG, Cham • Holenstein Alain, Sanitär & Heizung, Udligenswil

• KAWA Elektronik Morgenegg René, Cham • K-Werk-K, Krütli Roger, Cham • Malermeister H.R. Hutmacher, Mettmenstetten • Müller Francois, Luzern • Officezug AG, Hiltbrunner Oliver, Zug • Probe- und Kulturraumgenossenschaft Zug, (ProK)

• Reproservice Kornmärt Ineichen, Luzern • Restaurant Hermannseck, Näf Mathias, Zürich • Risi AG, Baar • Ruppen Stephan, Luzern • Schlegel & Co. AG, Basel • Stuhl- und Tischfabrik, Klingnau • Tomtronic GmbH, Hünenberg • Tonart – Professionelle Audiotechnik, Luzern • Vogel Bruno, Techniker, Luzern • Wegmann Sascha, Zug • Weiss Wäscherei AG, Zug • Widmer Sigi, Kunstmaler, Luzern

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Jahresrechnung IG Galvanik Zug 6300 Zug

Bilanz per 31.12.2002 Titel

Konto-Nr. Bezeichnung

Saldo

Total

Aktiven Umlaufvermögen 1000 Kasse 1002 Kasse Büro IGGZ 1020 ZKB IGGZ 00-711.904-06 1021 ZKB Betriebskonto 00-719.139-01 1100 Debitoren 1140 Verrechnungssteuer 1300 Transitorische Aktiven 1150 Vorräte Total Umlaufvermögen

1’989.05 284.45 8'206.85 55'441.04 1'337.80 90.50 10'378.85 7'482.10 85'210.64

TOTAL Aktiven

85'210.64

Passiven Fremdkapital 2000 Kreditoren

43'072.50

2100 Durchlaufkonto Lohn 2110 AHV/ALV/IV/EO 2120 Winterthur UVG Versicherung

180.00 20'353.45 2'683.20

2130 Winterthur KTG Versicherung 2300 Transitorische Passiven Total Fremdkapital

1'701.30 14'963.10 -82'953.55

Eigenkapital 2990 Gewinn- und Verlustvortrag Total Eigenkapital GEWINN

2'256.85 -2'256.85 0.24

TOTAL Passiven

-85'210.64

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IG Galvanik Zug 6300 Zug

Erfolgsrechnung 01.01.2002 – 31.12.2002 Titel

Konto-Nr. Bezeichnung

Saldo

Total

Umsatz 3000 Mitgliederbeiträge 3200 Barbetrieb, Restauration 3500 Eintritte Veranstaltungen 3607 Übriger Ertrag (inkl. Spesen) 3900 Mieteinnahmen

4'020.00 214'074.10 81'192.90 17'063.95 32'831.00

TOTAL Umsatz

349'181.95

Variable Kosten Warenaufwand 4200 Wareneinkauf Total Warenaufwand

-67'197.32 -67'197.32

Veranstaltungen 4400 Gagen 4410 Eintrittskontrolle und Security

-93'094.95 -22'291.70

4510 Garderobe 4610 Promotion 4620 Catering

-120.00 -26'094.25 -14'919.82

4630 Dekoration 4650 Gerätemieten Veranstaltungen 4660 Steuern, Abgaben Events

-844.25 -4'268.55 -12'108.15

4670 Transport-/Übernachtungsspesen Total Veranstaltungen

TOTAL Variable Kosten

-19'869.20 -193'610.87

-260'808.19

DECKUNGSBEITRAG I

88'373.76

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IG Galvanik Zug

Erfolgsrechnung 01.01.2002 – 31.12.2002

Titel

Konto-Nr. Bezeichnung

Fixe Kosten Personalaufwand 5200 5201 5202 5203 5230 5231 5232 5233 5234 5235 5270 5271 5272 5275 5280 Total Personalaufwand

6300 Zug Saldo

Betriebsleitung

-105'103.80

Hausverwaltung Barchef Administration

-18'419.35 -30'016.15 -35'443.00

Aushilfe Bar Aushilfe Hausverwaltung Aushilfe Reinigung

-37'180.25 -5'542.55 -7'653.75

Aushilfe Kasse Aushilfe Veranstaltungen Aushilfe Ton- und Licht

-4’093.00 -2'100.00 -23'050.00

AHV/ALV/IV/EO UVG Krankentaggeldversicherung

-20'310.70 -3'598.15 -1'628.45

BVG Übriger Personalaufwand

-8'152.50 -12'095.10

Total

-314'386.75

Sonstiger Betriebsaufwand 6000 Miete

-67'321.30

6010 Mietnebenkosten 6020 Gebäudeunterhalt 6100 Unterhalt Inventar

-4'293.95 -1'968.50 -16'250.55

6200 Fahrzeuge Personentransporte 6300 Sachversicherungen 6400 Strom, Wasser 6450 Reinigung, Entsorgung 6500 Büro- und Verwaltungsaufwand 6530 Buchhaltungs- und Rechtskosten 6550 Bewilligungen, Gebühren 6700 Sonstiger Aufwand 6810 Bankzinsen 6840 Bankspesen Total Sonstiger Betriebsaufwand

TOTAL Fixe Kosten

-511.20 -2'169.00 -9'109.85 -1'072.01 -18'223.35 -11'392.20 -650.00 -9'696.16 253.45 -223.70 -142'628.32

-457'015.07

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IG Galvanik Zug

Erfolgsrechnung 01.01.2002 – 31.12.2002

Titel

Konto-Nr. Bezeichnung

6300 Zug Saldo

DECKUNGSBEITRAG II

Total

-368'641.31

Ausserordentlicher Erfolg 8000 Beitrag Stadt Miete Gebäude 8500 Öffentliche Investitionsbeiträge 8501 Öffentliche Betriebsbeiträge

65'000.00 195'000.00 212'500.00

8600 Gönner/Sponsoren/Spenden 8900 Umbau/Investitionen

42'506.95 146'365.40

TOTAL Ausserordentlicher Erfolg

GEWINN

368'641.55

0.24

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