VKKK. Journal. geschafft! Herzenswunsch ging in Erfüllung: Katharina trifft die Stars von GZSZ. Juni 2011 / Heft 48

October 28, 2017 | Author: Hertha Franka Langenberg | Category: N/A
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VKKK

Journal Juni 2011 / Heft 48

Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V.

gescha fft!

Herzenswunsch ging in Erfüllung: Katharina trifft die Stars von GZSZ

SPENDEN SIE

HOFFNUNG Spenden in Trauerfällen In Todesanzeigen liest man immer wieder, dass die Familie „... darum bittet, statt Blumen, Geld zu spenden für ...“ einen wichtigen sozialen Zweck. Auch der VKKK bekommt solche Spenden, wenn Hinterbliebene dazu aufrufen, weil es dem Willen der/des Verstorbenen und der Vorstellung der Familie mehr entspricht als Blumen und Kränze. Unser Verein legt seit langem bei Beerdigungsinstituten einen Flyer auf, der die Zielsetzungen des VKKK erklärt und in dem um solche Kondolenzspenden gebeten wird. Liebe Leser des Journals, wenn Sie uns Adressen von Bestattungshäusern geben können, auch weit außerhalb von Regensburg, werden wir unsere Informationen gerne auch dort abgeben. Denn auch aus dieser Situation kann man helfen.

Impressum Herausgeber: VKKK Ostbayern e.V. Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder 1. Vors.: Prof. Dr. Franz-Josef Helmig 2. Vors.: Christa Guggenberger 3. Vors.: Irmgard Scherübl Redaktion und Gestaltung: Irmgard Scherübl, Eva-Maria Prem

Telefon: 09 41 / 29 90 75 Telefax: 09 41 / 29 90 76

Erscheinungsweise: viermal jährlich

[email protected] www.vkkk-ostbayern.de

Auflage: 3200

Spendenkonten: Volksbank Regensburg Konto -Nr. 500 40, BLZ 750 900 00 Sparkasse Regensburg Konto-Nr. 51 104 636, BLZ 750 500 00

Fotos: soweit nicht direkt angegeben Titel: Nadine Guggenberger, Theresia Buhl, Fam. Fesl, Fam. Kick, Privatarchiv

Elternkaffee/Telefonkontakte: Christa Pilzecker, Soz.-Päd. Mittwoch: 18 - 19 Uhr

Redaktionsadresse: Franz-Josef-Strauß-Allee 17 93053 Regensburg

Satz & Druck Beck e.K., 94315 Straubing Telefon: 0 94 21 / 84 24 62

Auf dem Titelfoto: Herzenswunschkandidatin Katharina Fesl und Vincent Krüger von GZSZ

Abdruck - auch auszugsweise aus diesem Heft nur nach Rücksprache mit der Redaktion. Leserschriften stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Wir behalten uns vor, Kürzungen die nicht den Inhalt entstellen, vorzunehmen. Um Meinungsvielfalt sind wir bemüht. Der Bezugspreis ist im (Förder-)Mitgliedsbeitrag von 20 € enthalten.

Editorial

VKKKJournal

EDITORIAL Auch das Zusammengehen mit dem Klinikum - besonders natürlich mit KUNO - ist eingelaufen und für beide Seiten erfreulich. Wir stellen die notwendige Ergänzung dar. Und alle sind über diese Selbstverständlichkeit froh.

Informationszeitschrift des Vereins zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V.

Für unsere Unternehmungen und Angebote für Kinder, Geschwister, Eltern brauchen wir immer wieder Freiwillige, die bereit sind, halbe oder ganze Tage oder stundenweise zu helfen, z.B. an einem Stand bei einem der Kinderbürgerfeste oder beim Losverkaufen. Sie finden bei solchen Gelegenheiten in diesem Heft Aufrufe, sich bitte als Helfer zu melden. Tun Sie‘s doch bitte: für einen bestimmten Termin oder indem Sie sich im Büro in die Liste derer aufnehmen lassen, die sich anrufen lassen, wenn wir Helfer brauchen.

Heft 48 / Juni 2011

VKKK Mitgliederversammlung Katharinas Herzenswunsch: Ein Besuch bei GZSZ Ein neues Leben für Ayse und Egzona REHA Klinik Tannheim Erfahrungsbericht Onkostation: - Sozialdienst - Geschwisterschnuppertag Florians Herzenswunsch: Die Traktorfabrik Fendt Michaelas Herzenswunsch: Treffen mit den Wise Guys Danke Termine

Die nächste Ausgabe unseres Journals entsteht im August. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen bzw. Informationen auf und drucken einen Bericht ab.

Verehrte Freunde des VKKK, liebe Mitglieder,

jetzt fängt auch die Natur um das Elternhaus herum an zu wachsen. Es konnte erst im Spätherbst eingesät werden, und nach dem baldigen strengen Winter sprießt das Grün ganz langsam und die Bäume schlagen erst zaghaft aus. Aber es wird mehr und in unseren Augen spiegelt das Naturumfeld das Gedeihen des ganzen Hauses wieder.

Das Journal stellt wieder eine bunte Palette aus dem VKKK-Leben vor. Da mischen sich Freude und Trauer, Heiterkeit und Nachdenkliches - wie unser Leben ist. Helfen Sie uns weiterhin durch Ihre vielfältige Unterstützung, damit es so weitergehen kann, in Freude das Notwendige zu tun. Es gibt noch viel! Mit den besten Grüßen, Ihr Franz-Josef Helmig 1. Vorsitzender

Immer noch müssen natürlich Handwerker für kleinere Nachbesserungen kommen. Im Ganzen läuft es gut, nachdem die Einspielzeit von allen Beteiligten gut genutzt wurde. Die Eltern sind zufrieden. Erstmal ist der Einzug in dieses Haus mit dem Schrecken und der Traurigkeit des Anlasses verbunden. Aber dann spüren sie und sagen es uns auch, dass sie hier das Gefühl des Heims auf Zeit, das wir so gerne in unserem Flyer zitieren, wirklich erleben können.

Wir bitten um rechtzeitige Einsendung der Berichte bis zum 1. August 2011; am Besten per Email. Dafür dankt Ihnen das Redaktionsteam des VKKK-Journal.

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VKKK Mitgliederversammlung Am Montag, den 9. Mai lud der VKKK seine Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung, um sie über die Vereinsaktivitäten der letzten zwölf Monate zu informieren. Zum ersten Mal fand diese Veranstaltung im vereinseigenen Elternhaus statt.

Professor F.-J. Helmig, 1. Vorsitzender des VKKK informierte die Anwesenden über das abgelaufene Jahr, das mit der Fertigstellung des neuen Elternhauses und dem Einzug der ersten Eltern am 1. September 2010 sehr ereignisreich verlaufen ist. Am 8. Oktober fand die feierliche Einweihung und am 9. Oktober ein Tag der offenen Tür statt. Bei diesen Gelegenheiten konnten sich alle VKKK Mitglieder und Interessierte über das gelungene Bauwerk informieren und die harmonische und entspannende Architektur auf sich wirken lassen. Die Finanzierung des Bauwerkes erfolgte ausschließlich aus Spenden. Durch die große Spendenbereitschaft der Bevölkerung und die Unterstützung einiger Großspender und Sponsoren wie z.B. der MZ Regensburg durch die beiden Zirkus-

vorstellungen unter der Federführung Martin Wunnike‘s ist der Bau nahezu schuldenfrei. Der Kassenbericht konnte wegen Erkrankung von der Schatzmeisterin Claudia Leger nicht persönlich vorgetragen werden, doch die überaus positive Situation wurde auch von den beiden Kassenprüfern Paul Prengel und Heinz Mark bestätigt. Die Kassenprüfung wurde ohne Beanstandung durchgeführt und die Vorstandschaft konnte im Anschluss entlastet werden. In 2010 standen sich Einnahmen in Höhe von 2.523.379,48 Euro und Ausgaben in Höhe von 2.820.298,37 Euro gegenüber. Durch den unterschiedlichen Eingang der Rechungen und finanziellen Überhängen in 2010/2011, sowie durch die noch nicht endgütig abgeschlossene Kostenabwicklung des Elternhauses können keine abschließenden Zahlen genannt werden. Sobald die Endabrechung vor liegt werden Sie darüber im Journal und selbstverständlich auf der nächsten Mitgliederversammlung informiert. Doch über den erheblichen Zeit und Arbeitsaufwand hinaus, den der Neubau des Elternhauses von den Vorstandsmitgliedern forderte, wurde auch im vergangenen Jahr die Förderung der Familien nicht vernachlässigt. Irmgard Scherübl und Nadine Guggenberger berichteten mit anschaulichen Power - Point - Präsentationen von ihren Tätigkeiten. Jahresausflug, Familien- und Sonderaktionen wurden wie in den vergangenen Jahren auch 2010 durchgeführt und von den Familien gerne angenommen. So stellten sich zum Beispiel 87 große und kleine VKKK‘ler beim Jahresausflug den Her-

Einnahmen

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ausforderungen des Hochseilgartens im Sinzinger Kletterwald. Weiter wurde ein Ausflug nach Tripsdrill, ins Audiwerk Ingolstadt und zum Segelfliegen nach Cham gemacht und vieles mehr. Einen Personalwechsel gab es beim Arbeitskreis Trauernde Familien: der langjährige Leiter Jürgen Erlwein wurde von Dagmar Gerl abgelöst, die den Mitgliedern von den Aktivitäten der Familien berichtete. Insgesamt wurden mit der finanziellen Unterstützung der Familien, der Personalförderung und sonstigen Unterstützung der Onkologischen Station der Kinderuniklinik Regensburg, wie der Organisationen Pater-Ruppert-Mayer-Zentrum und Bischof-Wittmann-Schule 160.000 Euro an Spendengeldern ausgeschüttet. 29.000 Euro flossen in die Vereinsverwaltung und ca. 34.000 Euro in die Öffentlichkeitsarbeit. Die weiteren Einnahmen in den Bau und Betrieb des Elternhauses.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist im Internet nachzulesen: www.vkkk-ostbayern.de

Mittelverwendung

Herzenswünsche

Der Blick hinter die GZSZ - Kulissen Katharinas Herzenswunsch ging in Erfüllung! Einmal live bei seiner absoluten Lieblingsserie dabei sein und die Fernsehstars hautnah erleben dürfen – für die 17-jährige Katharina aus Untergriesbach ein absoluter Herzenswunsch. Und für Nadine Guggenberger vom Arbeitskreis Herzenswunsch des Vereins krebskranker und körperbehinderter Kinder, kurz VKKK, diesmal eine große Herausforderung, die sie aber wie immer meisterte, denn Herzenswünsche krebskranker Kinder und Jugendlicher sind ihr Metier. Dank der großartigen Unterstützung von Bürgermeister Joachim Wolbergs und seiner persönlichen Referentin Doris Ebenhöch, ging nun der sehnlichste Wunsch der leukämiekranken Katharina in Erfüllung: nach ganzen 5 Jahren treuem Fan-Dasein und täglichem „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“(GZSZ)-Konsum vor dem Fernseher, einmal wirklich live dabei sein zu dürfen und mit den „Daily SoapStars“ auf Tuchfühlung gehen. Für Katharina das Größte und dieser Traum ging nun in Erfüllung! Von Regensburg aus ging es vom 31.03. – 02.04.2011 nach Potsdam. Und kaum angekommen, schon gab es den ersten Kontakt mit einem echten GZSZ-Star Vincent Krüger alias Vince Köpke, der in der Serien einen Azubi – Koch spielt. Dieser erste Eindruck verschlug Katharina vor Freude und Aufregung zunächst einmal die Sprache und sie traute sich erst gar nicht Vincent anzusprechen und „Hallo“ zu sagen. Beim anschließenden „Live-Dreh“ zweier Szenen bekam die 17jährige Einblick in die „echte“ Fernsehlandschaft und in die Welt der Studiotechnik. Und während der einen oder anderen Drehpause fanden die Schauspieler auch die Zeit für einen kleinen Plausch mit Katharina am Beginn ihres schönsten Tages vor dem Studio Babelsberg in dem neben Gute Zeiten - Schlechte Zeiten „GZSZ“ noch viele andere bekannte Filme und Serien gedreht werden. Katharina mit ihren Soap-Stars (von links nach rechts):

Sila Sahin und Jörn Schlönvoigt

Anne Menden

Thomas Drechsel -3-

Katharina. Es wurden viele Erinnerungsfotos gemacht und fleißig Autogramme gesammelt. Auch die heiligsten aller heiligsten Räumlichkeiten wurden für sie geöffnet. Maske, Garderobe, der Besuch aller Kulissen, aber auch andere Geheimnisse wurden gelüftet und sorgten für erstaunte Blicke. „Da werden meine Freundinnen vor Neid erblassen“, schwärmte Katharina. „Und das Beste daran ist, dass ich alle noch einmal sehen werde. Denn man sieht sich bekanntlich im Leben doch immer zweimal!“ Katharina ist an Leukämie erkrankt und seit Dezember 2009 in Behandlung. Derzeit befindet sie sich noch in der Langzeittherapie und bekommt jetzt im Frühling ihre letzte Chemotherapie. Dann hat sie es geschafft! Und im Anschluss steht ihrem Berufswunsch nichts mehr im Weg! Katharina will im Herbst eine Ausbildung zur Außen- und Großhandelskauffrau beginnen. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, Unterstützer und Spender, die geholfen haben, dass Katharina´s Herzenswunsch in Erfüllung ging! Petra Stikel & Nadine Guggenberger

Liebes VKKK- Team, der 1. April 2011 wird mir immer in Erinnerung bleiben. Mein absoluter Herzenswunsch ist in Erfüllung gegangen - Einmal zu Gute Zeiten Schlechte Zeiten! Meine Lieblingsserie seit ca. 5 Jahren jeden Tag um 19:40 Uhr ist es soweit und nun alles mal live sehen, die Schauspieler treffen und die „top secrets“ erfahren. In den "heiligen Hallen" angekommen sind uns gleich die ersten Schauspieler über den Weg gelaufen. Es war ein Gefühl das man nicht beschreiben kann. Jeden Tag sieht man sie im Fernseher und jetzt stehen sie vor mir, reden mit mir, machen Fotos und geben mir Autogramme. Beim Dreh einmal hautnah dabei zu sein ist wohl der Wunsch eines jeden GZSZ- Fans. Ich erwarte diese Serie immer schon sehnsüchtig im TV. All meine Fragen wurden beantwortet und ich sah das ganze Set und stand in den Räumen, wo normal die Schauspieler ihren Platz einnehmen. Es war ein wunderschöner Tag, den ich nie vergessen werde. Ich will mich für das alles bei Euch bedanken und Euch sagen, dass ihr mir damit die größte Freude gemacht habt! Ein Dank geht vor allem an meine Herzenswunsch Erfüllerin Nadine Guggenberger, die die beste Reiseführerin das ganze Wochenende über war und die sich so für meinen Wunsch eingesetzt hat. Es waren super Tage mit Dir Nadine und Deiner Mutter. Ein besonderer Dank gilt auch Bürgermeister Wolbergs von Regensburg, ohne dessen Einsatz hätte das alles wohl nicht stattgefunden. Vergeltsgott. Euere Katharina -4-

Onkologische Station

Ein neues Leben für Ayse und Egzona Die beiden Mädchen blicken nach einer Stammzellentransplantation in eine hoffnungsvolle Zukunft. Kuno und VKKK haben es möglich gemacht. VON ISOLDE STÖCKER-GIETL, MZ Ayse weiß mit ihren neun Jahren schon sehr genau, wie sie später leben möchte. Am liebsten möchte die kleine Türkin einen deutschen Mann heiraten und in Deutschland leben. „Weil man den deutschen Männern nicht zwei Mal am Tag warmes Essen kochen muss“, hat sie Professor Dr. Selim Corbacioglu anvertraut. Dass Ayse heute Zukunftspläne schmieden kann, hat sie den Ärzten am Kinder-Uniklinikum Ostbayern (Kuno) zu verdanken. Dort hatte das Team unter Leitung von Corbacioglu bei dem leukämiekranken Mädchen nach mehreren Rückfällen als letzte mögliche Maßnahme eine Stammzellentransplantation durchgeführt. Zusammen mit der Familie der zweijährigen Egzona sind Ayse und ihre Eltern die ersten Bewohner im neuen VKKKElternhaus, die die schwierige und nervenaufreibende Phase der Transplantation durchstanden haben.

Die letzte Hoffnung Etwa jedes fünfte Kind mit einer Leukämieerkrankung muss irgendwann transplantiert werden, sagt Corbacioglu. Diese Therapie wurde bei Kindern mit schweren Immundefekten bereits seit den späten 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durchgeführt. Wenn es in der Familie keinen passenden Spender gibt, durchforstet man die internationalen Spenderdatenbanken, wo heute weltweit mittlerweile mehr als 16 Millionen freiwillige Spender registriert sind. Klappt das nicht, gibt es noch Nabelschnurblut, oder zu guter Letzt können sogar die Eltern als Spender einspringen. An dem Tag, als Ayse aus der Türkei nach Regensburg kam, wusste sie, dass es bei der Behandlung um ihr Leben ging. Denn bei Leukämien wird eine Transplantation erst in Erwägung gezogen, wenn Chemotherapien den Krebs nicht besiegen können. In der Türkei konnte man nichts mehr für die Neunjährige tun. Seit Ende vergangenen Jahres bereitete man das Mädchen auf die Transplantation vor, im Februar war es so weit: Ayses Immunsystem wurde ausgeschaltet und alle ihre Blutstammzellen, darunter auch die Leukämiezellen, wurden durch gesunde Spender-Stammzellen ersetzt.

Foto: Tino Lex Die Transplantation ist überstanden. Prof. Corbacioglu mit Ayse (8 J.) und Egzona (2 J.)

Danach musste sie sechs Wochen in einem sterilen Krankenzimmer leben, bekam steriles Essen und sterile Spielsachen. Das war die schlimmste Phase der Transplantation. Doch Ayse hat sie inzwischen überstanden. Als die Mittelbayerische Zeitung sie vor einigen Tagen besuchen wollte, war sie mit ihren Eltern in einem Einkaufszentrum unterwegs. „Sie genießt die Zeit in der Stadt, die ihr ans Herz gewachsen ist“, sagt Irmgard Scherübl vom Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern (VKKK), die Ayse auf ihrem Weg begleitet und lieb gewonnen hat.

Nabelschnurblut für Egzona Statistisch gesehen hat das Mädchen die allerbesten Chancen auf eine glückliche Zukunft. Denn 70 bis 80 Prozent aller Kinder mit dieser Form einer Leukämie gelten spätestens nach einer Stammzellentransplantation als geheilt. „Das sind Kinder, die erwachsen werden, selbst Kinder kriegen und studieren können, vielleicht sogar Ärzte werden“, sagt Corbacioglu. Auch die zweijährige Egzona hat die Therapie sehr gut überstanden. Ihr wurden im Januar Stammzellen aus gespendetem Nabelschnurblut

eines Neugeborenen transplantiert, denn in der weltweiten Datenbank gab es einen passenden Spender für das Mädchen. „Auch die Nabelschnurblutzellen haben eigentlich nicht ideal gepasst, aber sie können sich besser an einen fremden Körper anpassen“, erläutert Corbacioglu. Egzona leidet an einer sehr seltenen genetischen Erkrankung, die sich Dyskeratosis Congenita nennt. Sie gilt jetzt als geheilt, muss aber mit einem erhöhten Krebsrisiko leben. Mit Ayse und Egzona haben seit dem Start des Kinder-Uniklinikums bereits rund zehn Kinder eine Stammzellentransplantation erhalten. Allein in diesem Jahr werden es mindestens elf Kinder sein, sagt Corbacioglu. Der Krebsspezialist, der seit Januar 2010 die Kinderonkologie und Stammzelltransplantation in Regensburg leitet, ist in Viechtach geboren und in Vohenstrauß aufgewachsen. Er gilt als sehr erfahrener Transplantationsmediziner, der seinen Facharzt an der renommierten New York University machte und unter anderem mehrere Jahre am Memorial SloanKettering Cancer Center in New York gearbeitet und geforscht hat. Die Klinik gilt als eine der besten Krebskliniken der Welt.

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Für seine Patienten hat Corbacioglu immer Zeit und bemüht sich liebevoll um sie. Auch Ayse wird deshalb der Abschied von Kuno und dem VKKK Haus schwer fallen. Aber für ihre Nachsorgetermine wird sie noch oft zurückkommen. Alles Gute für Euere Zukunft Ayse, Egzona und Daniel... ...und für alle Kinder, deren Schicksal und Zukunft in den Händen der hochentwickelten Transplantationsmedizin liegt. ...und speziell für alle Kinder, die von Prof. Corbacioglus Team in Regensburg gut und professionell behandelt werden. I.S.

RUND 50 KINDER ERKRANKEN IN OSTBAYERN JÄHRLICH NEU AN KREBS

Ayse, Prof. Selim Corbacioglu, Leitender Onkologe der KUNO Kinderklinik, Irmgard Scherübl, Egzona und ihre Mutter Fexhinijé Suleymani, Daniel und Mutter Katharina Boroznyak im Spielzimmer der onkologischen Station. Foto: Tino Lex, MZ

! In Ostbayern erkranken jährlich etwa 50 bis 60 Kinder neu an Leukämie oder einer anderen Form von Krebs und werden bei Kuno betreut. ! Seit Januar 2010 ist die KinderOnkologie und Stammzelltransplantation im Kuno-Neubau an der Uniklinik untergebracht. Neben Kindern mit Krebserkrankungen werden hier auch Kinder mit schweren Immundefekten, seltenen Stoffwechselerkrankungen und besonders schwer verlaufenden Autoimmunerkrankungen behandelt. ! Rund 400 Kinder werden derzeit in der onkologischen Ambulanz von Kuno betreut. ! Das Einzugsgebiet der Klinik reicht von Passau bis Hof, von Ingolstadt über Neuburg an der Donau bis Dingolfing und Landshut. ! In Bayern gibt es derzeit Transplantationszentren in München, Erlangen, Würzburg und Regensburg. ! In Regensburg werden manchmal auch Kinder behandelt, denen in ihrem Heimatland nicht mehr geholfen werden kann. Die Kinder werden dafür eigens eingeflogen und ihre Familien werden im Elternhaus des VKKK während der Therapie einquartiert. Danke Felix für deine schönen Bilder von Klinik und Elternhaus!

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Rehabilitationskliniken

Neue Kraft schöpfen in der Nachsorgeklinik Tannheim Im zweiten Teil unserer Rehaserie wollen wir die Klinik Tannheim bei Villingen-Schwenningen im Schwarzwald vorstellen. Tannheim praktiziert einen medizinischtherapeutischen Behandlungsansatz, der auf die Rehabilitation von Familien mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen abgestimmt ist. Familien mit schwer chronisch kranken Kindern können in der vierwöchigen Rehabilitationsmaßnahme die Folgen der Krankheit eines Kindes aufarbeiten –und nach langer Zeit wieder einmal Ruhe finden. In der Geborgenheit der Klinik kann die gesamte Familie neue Kraft schöpfen: Medizinisch und psychosozial intensiv betreut, ist es allen Familienmitgliedern möglich, den Blick in die Zukunft zu richten. Familie Kick aus Saal an der Donau war mit ihren drei Kindern Daniel, Simon und Lisa bereits 2 Mal in Tannheim: zum ersten Mal in den Sommerferien 2008 kurz nach Daniels Erkrankung, dann noch einmal im Januar 2010.

Psychotherapie und Krankheitsbewältigung Frau Kick berichtet: „Besonders positiv war, dass uns alle therapeutischen Angebote offen standen, aber keinerlei Druck ausgeübt wurde. Man konnte sich frei entscheiden, ob man Therapie in Anspruch nehmen wollte und in welchem Umfang.“ Angeboten werden z.B. Gesprächsgruppen, Einzeltherapie, Paartherapie, Entspannungsverfahren, Gruppen für von der Krankheit betroffene Kinder und Gruppen für Geschwister.

Im Bild die Psychosoziale Leiterin, DiplomPsychologin Beate Hübner im Gespräch mit einer Patientenfamilie. Foto: Tannheim-Facebook

Foto: Tannheim - Facebook

Ganz besonders überzeugt das Personal, das sehr liebevoll und kompetent auf die Familien eingeht. In den Arztgesprächen konnten viele Ängste gut thematisiert und geklärt werden. Heilpädagogen und Psychologen arbeiten sehr eng zusammen und erstellen ein individuelles Konzept für den jungen Patienten. Die Lebenswirklichkeit der Familie und die Übertragbarkeit in den Familienalltag sind hierbei sehr wichtig. „Am Anfang klärte die Psychologin mit uns die Erwartungen an die Reha. Und am Schluß haben wir uns wieder zusammengesetzt und haben genau analysiert, was wir erreicht haben und wie es in Zukunft weitergehen soll. Jeder hat seine Wünsche formuliert und wir haben mit den Kindern einen richtigen Vertrag geschlossen, in dem z.B. ein Haushaltsplan mit den jeweiligen Aufgaben festgelegt wurde. Der Vertrag wurde unterschrieben und jedem Familienmitglied in Kopie ausgehändigt. Und tatsächlich. Es hat funktioniert.“

Chefarzt Kinderonkologie und Mukoviszidose, Dr. med. Roland Dopfner. Foto: Tannh.- Facebook

Spiel, Sport und Spaß Klettern, Schwimmen, eine große Sporthalle, Tannheim verfügt über viele Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung. Das Beste aber ist die neue Reithalle und die Möglichkeit des therapeutischen Reitens. Unsere ehemalige Patientin Marisa Polster konnte ihren großen Traum wahr machen und den Umgang mit Pferden in der Gruppe mit anderen Kindern erlernen. In der Reittherapie übernimmt das Pferd die Aufgabe des Co-Therapeuten: Es nimmt jeden so, wie er ist. Mit allen physischen und psychischen Belastungen, die jemand gerade hat. Als TherapiePartner hilft das Pferd dem Kind oder Jugendlichen, Erfolgserlebnisse zu machen und neuen Selbstwert zu gewinnen. Gleichzeitig wird das Körperbewusstsein geschult. Heil-pädagogisches Reiten fordert und fördert ganzheitlich – emotional, motorisch, kognitiv und sozial.

Die ehemalige Patientin Marisa Polster konnte ihren großen Traum wahr machen und den Umgang mit Pferden erlernen.

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Schule- aber gerne!

Schule in Tannheim

Familie Kick hat drei schulpflichtige Kinder und so nahm die Schule einen wichtigen Stellenwert ein. „Die Schule ist sehr gut, alle drei Kinder sind hinterher wieder sehr gut in der Schule mitgekommen. Lisa war sogar in der Abschlussklasse und hatte keinerlei Nachteile vom Klinikaufenthalt. Simon ist am Gymnasium und er war nach der Reha mit dem Stoff weiter als seine Klassenkameraden.“

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kleine Gruppen individuelles Lernen Umfang und Schwerpunkte passend zur aktuellen Situation

So können die Kinder und Jugendlichen # # # # # #

sich nach längerer Krankheit wieder an die Schule gewöhnen den Anschluss an die Heimatklasse halten Verpasstes nacharbeiten selbstständiges Arbeiten lernen neuen Schwung tanken mit anderen Schülern zusammenarbeiten

Außerdem: Die Lehrer in Tannheim beraten und unterstützen die Kinder und Jugendlichen gerne, # # #

Bei Bedarf wird der Stoff mit den Lehrern an der Heimatschule abgesprochen. Die Lehrer in Tannheim würden sogar Proben abhalten.

Die Kinder, die so lange keinen Kontakt zu Tieren haben durften, können beim Füttern helfen. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz: Es gibt ein Zwischen- und ein Abschlussfest, thematisch passend zur Jahreszeit. „Cafeteria und Kaminecke waren unsere wichtigen Treffpunkte. Und wenn man mal Ruhe haben wollte, konnte man sich in die Bibliothek zurückziehen oder auch einfach im nahe gelegenen Wald spazieren gehen. „Unsere Kinder sind sehr gern in die Gruppe (Alter 12-15Jahre) gegangen. Die Gruppen wurden von 2-3 erfahrenen Pädagogen geleitet. Die Kinder hatten sehr viel Spaß und Abwechslung und wir Eltern konnten uns richtig erholen.“

Der ideale Reisezeitpunkt- Sommer oder Winter? Die erste Reha von Familie Kick fand in den Sommerferien statt, so dass die Kinder zu Hause keine Schule versäumten. Allerdings, so Frau Kick, waren in den Sommerferien viele Therapeuten im Urlaub, es gab natürlich keinen Unterricht und insgesamt war weniger Struktur geboten. Man hatte auch den Eindruck, dass viele Familien die Reha mehr als Urlaub sahen und das Zusammenwachsen zu einer Gemeinschaft war dadurch deutlich erschwert. „Trotzdem hat uns die erste Reha geholfen, nach der krankheitsbedingten Trennung als Familie wieder zusammenzuwachsen. In der zweiten Reha konnten wir richtig Kraft schöpfen und sie hat uns den Anstoß gegeben, das Erlebte aufzuarbeiten.“ Familie Kick empfand die zweite Reha, im Winter, außerhalb der Ferien, insgesamt als gelungener. „Die Kinder haben viele Freundschaften geschlossen, die immer noch andauern, wir waren alle wie eine große Familie. Wir wollten gar nicht mehr heim und der Abschied ist uns sehr schwergefallen.“

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wenn die Krankheit die SchulKarriere durcheinander gewirbelt hat wenn man Regelungen zum Nachteilsausgleich braucht wenn Jugendliche über die Berufswahl nachdenken wenn man sich für ein Praktikum oder eine Ausbildung bewerben möchte

Auch Marisa Polster, 11 J. berichtete uns aus Tannheim : „Wir wurden sehr nett in der Kurklinik empfangen. In Tannheim sind verschiedene Erkrankungen zur Erholung. Nach den Eingangsuntersuchungen wurden die einzelnen Therapien für jedes Familienmitglied abgesprochen und man konnte seine Wünsche und Anregungen äußern. Die Kinder waren in altersgerechte Gruppen aufgeteilt und wurden dem entsprechend betreut. Die jüngeren wurden vom Personal zu ihren Terminen gebracht, so dass auch die Eltern ihre Anwendungen genießen konnten. Die einzelnen sportlichen Angebote konnte man außerhalb der Therapieanwendungen auch freiwillig nutzen. Es wurden auch verschiedene Freizeitgestaltungen angeboten (Malkurs, Speckstein, Basteln) Für die, die kein Auto dabei hatten gab es eine Einkaufsfahrt nach Villingen. Seine Wäsche konnte man sich mit Münzen selber waschen und Trocknen. Gegen Münzen konnte man auch ins Netz gehen. Das Wichtigste: das Essen war gut, man konnte es sich am Terminal selber zusammen stellen. Eine Cafeteria ist auch im Haus. Das Personal hatte stets ein offenes Ohr für die Sorgen oder Nöte der Patienten und auch der Eltern und Geschwister. Es wurden Veranstaltungen organisiert, z.B. ein Zwischen- und ein Abschlussfest, eine Fahrt nach Stuttgart ins Fußballstadion und in den Freizeitpark Rust. Da wir über Ostern waren, wurde ein Backkurs und eine Osternestsuche durchgeführt. Am Wochenende konnte man auch verschiedene Ausflüge machen: z.B. nach Freiburg, zum Bodensee, in die Schweiz.

www.tannheim.de

Was gibt es sonst noch in Tannheim? Appartements neben der Klinik Familien mit chronisch kranken Kindern können dank dem Engagement der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE in einem modern eingerichteten Appartementhaus der Nachsorgeklinik Tannheim unbeschwerte Ferientage erleben. Und das zu äußerst günstigen Preisen. Im Appartementhaus stehen vier sehr gut ausgestattete Wohnungen zur Verfügung. In der komplett eingerichteten Küche ist Selbstversorgung kein Problem. Bettwäsche und Handtücher, Waschmaschine, Trockner, Bügeleisen und Bügelbrett sind vorhanden. Sie dürfen zu bestimmten Zeiten das beheizte und großzügige Hallenbad sowie die Sauna der Nachsorgeklinik benützen. Ihre Kinder können unseren Streichelzoo besuchen oder mit ihnen gemeinsam von unserer Burg Zindelstein aus die schöne Aussicht auf die Baar genießen.

Rehabilitation für Verwaiste Familien - Gruppe von bis zu zehn Familien nehmen, individuell betreut von einem interdisziplinären Team. - Die Kinder sind integriert in die Kinder- und Jugendgruppen einer parallel stattfindenden Rehabilitationsmaßnahme für Familien mit chronisch kranken Kindern. Dort werden sie von kompetenten Erzieherinnen fachkundig betreut und bei Bedarf zusätzlich heilpädagogisch oder in einer speziellen Geschwistergruppe begleitet. - Die Eltern treffen sich zweimal pro Woche in einer Gesprächsgruppe. Hier ist Raum und professionelle Begleitung für das, was vor und nach dem Tod ihres Kindes das Leben bestimmt hat: Ihre Trauer, Ihre Wut, Ihre Liebe, Ihre Leere, Ihr Schmerz und für das, was unaussprechlich ist. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Einzel- und Paargespräche, Kunsttherapie und Entspannungsverfahren zu nutzen, um sich mit der Lebenssituation auseinander zu setzen, zur Ruhe zu kommen oder Kraft zu schöpfen. - Im Austausch mit anderen verwaisten Familien kann man erleben, daß es Wege gibt, der Trauer zu begegnen, ohne die Erinnerung an das geliebte Kind zu verdrängen. Für eine ganzheitliche Betreuung stehen auch Ärzte und Physiotherapeuten zur Verfügung.

Junge Reha Bist du zwischen 16 und 21 Jahre alt und hast eine Krebserkrankung, dann kannst du an einer Jugendreha teilnehmen. Auch eine Erwachsenenreha, für Leute ab 22 aufwärts, gibt Kraft, macht fit und Mut! www.jugendreha.de

Familie Kick - die Brüder Daniel und Simon, die Eltern Simon und Susanne, sowie Schwester Lisa Kick, nach einem Spaziergang in Tannheim -9-

Kinderuniklinik

Sozialberatung und Überleitung in KUNO Wenn ein Kind erkrankt, gilt die Aufmerksamkeit der Eltern und der Fachkräfte zunächst natürlich der medizinischen Versorgung. Doch immer auch wirkt die Erkrankung auf die gesamte Familie. Sie wirft eine Fülle von sozialrechtlichen und psychosozialen Fragen auf. Hier stehen die beiden Dipl.-Sozialpädagoginnen (FH) des Klinikums, Luise Fischer (li.) und Monika Waller, mit Rat und Tat zur Seite. Ob es der zeitintensive Umgang mit Krankenkassen, Behörden und Arbeitgebern ist oder die Beantragung von Haushaltshilfen; Fahrtkostenregelungen bei stationären Aufenthalten und bei ambulanten Chemo-/Strahlentherapien, der Antrag auf die Anerkennung des Schwerbehinderten status, Antragstellung für Leistungen aus der Pflegeversicherung, Hilfsmittel und Unterstützung durch Pflege- und homecaredienste für die Zeit zu Hause, Planung familienorientierter Rehabilitationsmaßnahmen, Jugendrehabilitation oder einer Erlebnisfreizeit, Aufenthaltsrechtklärung und vieles mehr. Bei all diesen Fragen, die Laien oft vor unüberwindbare Hürden stellen, helfen die beiden Sozialpädagoginnen unbürokratisch und zeitnah. Ohne Formulare geht es meist nicht und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein ist nicht immer leicht. In dieser Situation können sich die Angehörigen auf die Mitarbeiterinnen des Zentrums für Sozialberatung und Überleitung verlassen. So werden die Eltern in dieser oft Kraft zehrenden Phase entlastet und können sich ganz ihren Kindern zuwenden.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die vielen ehrenamtlichen Unterstützer und Helfer der Elternvereine, die eine wirklich große Entlastung persönlicher und auch finanzieller Art für die betroffenen Kinder, Geschwister und Eltern darstellen und uns sehr wichtige Ansprechpartner für die PatientInnen vor Ort sind. Luise Fischer und Monika Waller sind täglich von 9 bis 12 Uhr für die jungen PatientInnen und Eltern Ansprechpartner und beraten auch direkt im Patientenzimmer oder in der Ambulanz.

Hier sind wir zu finden: KUNO C 5, 1. OG Zimmer 4.541 Telefon: Luise Fischer 0941 944-2108 Monika Waller 0941 944-2107 FAX: 0941 944-2109 Dipl Soz.Päd. Luise Fischer und Monika Waller

VKKK Arbeitskreis Trauernde Familien unter neuer Leitung Herzlich willkommen Dagmar Gerl! Leider sterben immer noch Kinder und junge Erwachsene an Krebs. Zurück bleiben Trauernde: Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Bekannte. Sie alle sind in den Grundfesten ihres Seins erschüttert, aus dem Gleichgewicht geraten und müssen einen Weg finden, die Trauer zu bewältigen. Trauernde sind „seelisch Schwerverletzte“; sie brauchen Unterstützung und Verständnis, die sie in unserer Gesellschaft oft nicht in geeignetem Maß finden. Mit unseren Gruppentreffen bieten wir die Möglichkeit aus der Isolation herauszukommen. - 10 -

Die offenen Gruppentreffen finden am zweiten Freitag des Monats um 18:00 Uhr in den Räumen von KISS, Landshuter Str. 19 statt. Teilnehmen kann jeder Familienangehörige, der ein Kind (oder jungen Erwachsenen) durch Krebs verloren hat. Jeder ist willkommen. Unser Ziel ist es, Betroffene zu begleiten, in der Gemeinschaft unsere Trauer zu teilen und mitzuteilen und jeden ernst zu nehmen in seiner Art zu trauern. Dagmar Gerl

Onkologische Station

Geschwister schnuppern in die Klinik Am 1. April 2011 war es zum ersten Mal seit dem Umzug in das neue Klinikgebäude wieder möglich, einen Nachmittag für die Geschwister unserer onkologisch erkrankten Patienten durchzuführen. 12 Kinder im Alter zwischen 3 und 15 Jahren schnupperten intensive Klinikluft.

Ein rundum gelungener Nachmittag, der nicht nur informativ und unterhaltsam war, sondern auch Bedenken und Ängste abbauen konnte. Die Geschwisterkinder, die während der Zeit der Behandlung ihres erkrankten Bruders oder der erkrankten Schwester oftmals in den Hintergrund treten müssen, standen an diesem Tag im Mittelpunkt und erlebten: ich bin nicht allein! I.S.

Das Krankenhaus nimmt auch im Leben der Geschwisterkinder eine bedeutende Rolle ein. Immerhin ist die Klinik und alles, was dort geschieht, zu einem zentralen Thema zuhause geworden. Viele Geschwisterkinder durften aufgrund ihres Alters die Station bisher nicht betreten und so spiegelte sich am 1. April in den Augen der 12 Teilnehmer neben Neugier auch eine respektvolle Haltung gegenüber dem Unbekannten. Aber das sollte sich bald ändern. Die Geschwister wurden von Sylvia Eiblmaier, Elisabeth Wolff und Irmi Scherübl in Empfang genommen und erfuhren durch sie, was bei einer Aufnahmeuntersuchung in der Ambulanz, auf der Station oder auch beim Fingerpiks ertragen werden muss. Unterstützt wurden die drei hauptamtlichen Mitarbeiter des Psychosozialen Teams von der Praktikantin Georgina . Nach und nach erkundete die Gruppe unter fachkundigen Erklärungen die verschiedenen Abteilungen der Kinderklinik. Alle staunten über die vielen technischen Gerätschaften und wurden sehr nachdenklich, als sie erlebten, was ihre kranken Geschwister jeden Tag erleben und welche Untersuchungen und Abläufe sie immer wieder durchstehen müssen. Wie eine Ultraschalluntersuchung abläuft und was man dabei alles entdecken kann erfuhren alle bei Frau Dr. Christine Niederer. Im Labor bei Uschi Hirsch erforschten die Kinder kranke und gesunde Blutzellen. Franziska (8 J.) war mutig und ließ sich durch einen Fingerpiks Blut abnehmen. Nach der Analyse in der großen Maschine wurde Franziska nicht nur ein super Blutbild, sondern auch besondere Tapferkeit attestiert. PD. Dr. Jürgen Föll untersuchte die Kinder „Standart gemäß“ und dann konnten alle den ersehnten Besuch auf der onkologischen Station antreten. Für Pauline T., Pauline K. und ihre Geschwister Jakob und Lucas war es besonders schön, da ihre kranken Geschwister zur Zeit auf Station waren. Am besten gefiel allen das Spielzimmer mit seinen vielen Beschäftigungsmöglichkeiten. Bestens versorgt von Gudrun Fischer vom VKKK verbrachten viele Mütter die Wartezeit bei Kaffee und Kuchen im Elternhaus, wo heute ausnahmsweise auch die Patientenkinder zu finden waren. Zurück in der Klinik konnte um 17.00 Uhr der letzte Teil des Nachmittags starten, der mit dem Aufsteigen der Wunschballone endete. Zwei Zettel waren an die Schur der Ballone geknüpft, mit je einem Wunsch für sich selbst und einem fürs kranke Geschwister.

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Herzenswünsche

Mit 320 Pferdestärken geradewegs ins Glück VKKK erfüllt 10 jährigem Florian Herzenswunsch! Mit einer satten 320 PS starken Zugmaschine ein paar Runden drehen – für den 10 jährigen Florian ein absoluter Herzenswunsch, der jetzt in Erfüllung ging. Nadine Guggenberger vom Arbeitskreis Herzenswünsche des Vereins für krebskranke und körperbehinderte Kinder, kurz VKKK, setzte alle Hebel in Bewegung und konnte die Firma Fendt Deutschland – AGCO GmbH in Marktoberdorf für diese Herzensangelegenheit gewinnen. Vom Kleinsten bis zum Größten – Florian testete am 09.03.11 alle. Auf der firmeneigenen Teststrecke drehte er mit bis zu 30 km/h zusammen mit Marianne Riedel, Mitarbeiterin der Firma Fendt, unzählige Runden. Von Runde zu Runde wuchs das Strahlen in seinem Gesicht. Florian genoss jede Sekunde auf den riesigen Traktoren. Das reinste PS-

Vergnügen auf dem 40 Hektar großen Firmengelände, wo täglich bis zu 68 Traktoren gefertigt werden! Gestärkt mit einem opulenten 3-GängeMenu in der Firmenkantine und bewaffnet mit Schutzhelm, Schutzbrille und Headset konnte Florian unter der fachmännischen Betreuung von Marianne Riedel, sämtliche Stationen der Fertigung besichtigen und dabei auch noch den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein Erlebnis, das der 10jährige so schnell nicht vergessen wird. Freudestrahlend genoss er jede Minute des Rundgangs und saugte sämtliche Informationen wie ein Schwamm in sich auf. „Es war noch schöner, als ich es mir erträumt habe“, schwärmte ein sichtlich zufriedener und überaus glücklicher Florian. Das Erlebte fand auch sogleich in seinem Schulaufsatz mit dem Titel „Als ich eines Tages Landwirt war“ Verwendung. Als krönenden Abschluss gab es noch ein TraktorModell mit spezieller Lackierung, das Florian noch lange an diesen besonderen Tag erinnern wird. Florian ist ein echter Kämpfer und so verwundert es nicht, dass es ihm gerade die ganz großen und starken Zugmaschinen angetan haben. Der 10jährige erkrankte mit einem Jahr an Krebs. Die Diagnose: ATRT, ein seltener Gehirntumor. Es folgte ein Jahr der Strapazen und Schmerzen mit Operation, Bestrahlungen und Chemotherapie. Alles in allem war es ein „Heilungsversuch“. Florian

schlug sich tapfer und war weltweit das erste Kind, das nach diesem speziell zusammengestellten Verfahren überlebte – ein echter Kämpfer! Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, dass der Herzenswunsch von Florian in Erfüllung ging. Petra Stikel & Nadine Guggenberger

Wenn Sie bei der Realisierung der nächsten Wünsche helfen wollen, spenden Sie unter dem Stichwort „Herzenswünsche“ an den VKKK Ostbayern e.V.: Volksbank Regensburg Kto 500 40 BLZ 750 900 00 Sparkasse Regensburg Kto 511 046 36 BLZ 750 500 00

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„Klassenfahrt“ mit den Wise Guys Die Wise Guys (Engl. für Besserwisser, Schlaumeier) sind eine deutsche Musikgruppe, die Anfang der 90er aus einer Kölner Schulband hervorging. Der Name entstand als Anlehnung an den "exzellenten" Ruf, den die Jungs im Lehrerkollegium genossen hatten. Die Gruppe singt a cappella und bezeichnet ihren Musikstil als „Vokal-Pop“. Auf der Bühne fünf kluge Kerle und kein Instrument. Die Instrumente sind sie selber. Keine uniformierte Kostümierung, eher individuelle Alltagsklamotten und Moderationen im liebenswürdigen Plauderton.

Michaela gab es dann die exklusive Performance des Titels „Stayin' Alive“ von den Bee Gees. Sie war begeistert und vor Aufregung ganz sprachlos, als die Band zum kurzem Ratsch vorbei kam. Beim anschließenden Konzert ging es mit den Wise Guys auf „Klassenfahrt“, dem gleichnamigen Titel ihres aktuellen Albums. Mit viel Witz und Ironie nehmen sie u. a. die Facebook - Nutzer und die Deutsche Bahn aufs Korn, doch sie schrecken auch vor sich selbst nicht

zurück. Ihre Arrangements sind originell, ihre Texte oft pfiffig. Dann wird vom neuen Handy gesungen, das alles kann, nur nicht telefonieren. Es gab aber auch besinnliche Lieder wie „Am Ende des Tages“ und ernste wie „Lisa“. Dieses Lied entstand auf Wunsch eines Fans. Die Fans lieben die Wise Guys und Michaela gehört dazu. Herzlichen Dank an alle, die Michaela diesen unvergesslichen Abend ermöglicht haben! Nadine Guggenberger

Michaela und ihre Mutter warten gespannt auf die Band.

Michaela ist ein großer Fan von den Wise Guys, besonders von Nils. Sie wurde am 06.04.11 zum Konzert in Regensburg eingeladen. Es war nicht nur die Einladung zum Konzert sondern Michaela durfte auch beim Sound Check dabei sein. Sie erlebte und beobachtete wie sich die Band auf das Konzert vorbereitete. Für

Osternestsuche und Autorenlesung im Elternhaus Palmsonntag, 16.04.2011 In diesem Jahr versteckte der Osterhase die Nester für die vom VKKK betreuten Kinder auf der großen Wiese hinter dem neuen Elternhaus. Für jedes Alter hatte er sich ein passendes Versteck ausgesucht. Eines hat er sogar im Baum versteckt,- wie er da wohl hinauf gekommen ist?! Und wer hat‘s gefunden? Die Autorinnen Andrea Mössinger und Stefanie Vettel haben ihr Bilderbuch „Basti und Stubs“ vorgelesen und für alle großen und kleinen Teilnehmer gab es Kaffee, Saft, Kuchen, Schinken, Osterbrot und natürlich viele, viele Ostereier. Danke für die mitgebrachten Leckereien und für das Geräucherte, das die Metzgerei Rötzer aus Etterzhausen gespendet hat. Das neue Elternhaus hat seine Bewährungsprobe bestanden und freut sich auf die nächsten Gäste beim VKKK Sommerfest am Samstag, den 16. Juli 2011. - 13 -

Deutsche Kinderkrebsstiftung

Hausleutetreffen vom 8.-10. April 2011 in Essen „Hilfen in die Kinderzimmer bringen“ Anne Wohland, NRZ Essen

Beim Treff der „Elternhäuser für Eltern krebskranker Kinder“ standen die Betreuung von Geschwistern und Eltern anderer Kulturkreise im Fokus. Erkrankt ein Kind an Krebs, steht es im Mittelpunkt. Die Eltern, Mediziner und Psychotherapeuten rotieren fort an um den kleinen Patienten. So kann der Krebs in den meisten Fällen, bei gut 75 Prozent der Margit Bösen-Schieck jährlich etwa 1800 leitet einenGeschwisneu erkrankten Kinterkindergarten. der in Deutschland besiegt werden. „Die Diagnose versetzt viele Eltern wie in Trance“, formuliert die Sozialpädagogin Margit Bösen-Schieck, „in so einer Situation wollen gesunde Geschwister ihre Eltern schonen, sie lernen sich zurückzunehmen.“ Doch auch Geschwister brauchen Hilfe, weiß die Leiterin des Geschwisterkindergartens „Kinderplanet“ am Heidelberger Uni-Klinikums. Beim Peter Hennig ist Vor- bundesweiten Trefsitzender der Essener fen der gut 60 OrgaElterninitiative nisatoren von „Elternhäusern für Eltern krebskranker Kinder“ der „Deutschen Kinderkrebsstiftung“ lag der 56-Jährigen beim Vortrag und anschließenden Workshop vor allem eins am Herzen: „Ich möchte, dass wenigstens genutzt wird, was an Angeboten besteht.“ Doch viele Geschwister werden zu Meistern im Runterschlucken, sie machen Entwicklungsrückschritte, zeigen selber Krankheitssymptome. Wenn sie verstummen, ist das sehr bedenklich“, fasst die Sozialpädagogin zusammen. Nach der überwundenen Krebserkrankung ihrer Tochter war für sie klar, dass sie den Geschwisterkindern helfen wollte. Vor sieben Jahren entstand so die Projektgruppe Geschwister der „Deutschen Kinderkrebsstiftung“. Mit der Stiftung schuf sich der Dachverband der über 40 regionalen Elterninitiativen „Deutsche Leukämie-Forschungshilfe – Aktion für krebskranke Kinder“ ein

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Der Austausch steht im Mittelpunkt: Die Leiter der „Elternhäuser für Eltern krebskranker Kinder“ treffen sich jedes Jahr, um von den Erfahrungen anderer zu profitieren. In Essen sahen sie sich gemeinsam das örtliche Elternhaus an und Nach drei Fach-Vorträgen ging es zu den Arbeitsworkshops und trafen dessen 20-köpfiges Team. Foto: DLFH Instrument, um die Heilungschancen und die Lebensqualität der kranken Kinder zu verbessern. Von der strukturellen Basis – den Häusern, in denen Eltern bei ihren Kindern nah an der behandelnden Klinik leben – expandierten die Hilfen bis in die fernen Kinderzimmer. „Sobald ein Geschwisterkind schulpflichtig ist, hat es keinen Kontakt zu den Hilfen einer Klinik. Es lebt oft bei Freunden oder Nachbarn“, sagt Bösen-Schieck. Darum müsse das Klinikpersonal „wie selbstverständlich“ den Eltern die Hilfen für Geschwister empfehlen, sie ermutigen, deren Bedürftigkeit wahrzunehmen. Hürden bleiben. Die „Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder“ braucht, wie andere Häuser, wegen des Einzugsgebiets der Uniklinik ein breites Angebot. „Geschwister aus dem weit entfernten Rees erreichen wir mit einem Feriensegeltörn, aber eben nicht mit einem leicht organisierbaren Kinobesuch“, weiß der Vorsitzende Peter Hennig, der sich auf der Tagung der Kommunikation mit Eltern anderer Kulturkreise widmete: „Wir betreuen viele ausländische Eltern. Oft umschreiben sie ihre Probleme. Da braucht es viel Zeit, um die benötigte Hilfe genau herauszuarbeiten.“ Doch auch das sei machbar mit genügend Helfern, so sein

Fazit: „Vier weitere junge Ehrenamtler, dass wünsche ich mir wirklich.“ Für das VKKK Elternhaus waren aus Regensburg Gudrun Fischer, Theresia Buhl und Claudia Schuster angereist. Mit intensiven Eindrücken, Bestätigung der eigenen Arbeitsweise aber auch neuen Vorschlägen zur Verbesserung der Situation der Regensburger Familien in dieser schwierigen Phase ihres Lebens kehrten sie zurück.

Nach drei Fachvorträgen ging es zu den Workshops. Im Bild rechts Claudia Schuster vom Elternhausteam aus Regensburg. Fotos: Kerstin Kokoska

Eine Kette, die Kraft gibt wie die Buchstabenpe rlen mit dem Na- balpunktion?“, will die dritte VKKKmen des Kindes. In der Regel folgt da-Vorsitzende wissen. „Lumbal“, sagt nach der blaue Stern für die stationäre Maxi und deutet auf die grüne Perle. Aufnahme im Krankenhaus und da- „Die Kinder haben die Bedeutung jeder Perle schnell begriffen“, sagt Schemit der Beginn der Krebstherapie. Beim 13-jährigen Adrian aus Main- rübl. Und sie wissen auch, dass die burg hängt an der Schnur eine ganz schönsten Perlen mit den schmerzhafbesondere Perle. Eine blaue Blume. Sietesten Behandlungen verbunden sind. signalisiert eigentlich das Ende der „Die Schnecke und die Raupe sind die VON ISOLDE STÖCKER-GIETL, MZ Therapie und damit die Heilung. Doch beiden Perlen, die die Kinder besonREGENSBURG. Eine lila Perle, ein oran- Adrians Kette war damit nicht zu En- ders faszinierend finden. Doch wenn gefarbener Kreis mit grünem Kern, de. Denn nach drei Jahren erlitt er ich ihnen sage, dass sie für eine eine rote Perle. Quirin kontrolliert ge- einen Rückfall. Seitdem musste er im- Stammzellentransplantation stehen, nau, was Irmgard Scherübl vom Ver- mer wieder Perlen für stationäre Auf- dann geben sie sich doch lieber mit ein für krebskranke und körperbehin- nahmen, Chemotherapien und Blut- den einfachen Perlen zufrieden. Im Zimmer neben Maxi liegt Marie derte Kinder Ostbayern (VKKK) aus transfusionen auffädeln. In diesem ihrem Köfferchen holt. Quirin, der an Jahr werden noch zwei weitere beson- aus Regensburg. Auf die Frage, welche Leukämie erkrankt ist, ist erst zwei dere Perle bei ihm hinzukommen: Perle sie an ihrer Kette am liebsten Jahre alt, aber er weiß, dass er tapfereine grüne Raupe, die die Stammzell- mag, zeigt sie auf einen blauen Mond. war, wenn Irmgard Scherübl ihre Sammlung begleiten wird, sowie die „Auch das ist eigentlich kein schönes Schatztruhe öffnet. Denn jede Perle, Schnecke, die für die Stammzelltrans- Erlebnis“, sagt Scherübl, denn die Perle die Quirin auffädeln darf, steht für et- plantation steht. „Natürlich freue ich steht für eine Zeit in der Isolation. Die dreijährige Marie findet den Mond was Schmerzhaftes, für etwas, das ihm dennoch schön, vielleicht, weil sie die Angst gemacht hat. Das kann ein Pieks Anstrengungen, die damit verbunden in den Finger sein, eine Chemotherawaren, schon wieder vergessen hat. pie, der Beginn des Haarausfalls oder einfach ein schrecklicher Tag. Eine Art Schatz für die Kinder Mutperlen nennt sich das Projekt, das aus den Niederlanden stammt. Denn Irmgard Scherübl ist aufgefalIrmgard Scherübl entdeckte es vor eilen, dass die Kinder ihre Therapien nigen Monaten bei der Deutschen mit den Perlen viel besser verkraften. „Die Größeren erzählen sich mithilfe Kinderkrebshilfe und machte sich sofort dafür stark, dass der VKKK es an Marie (3) zeigt ihre Kette der Ketten gegens eitig, was sie Fotos: ig der Kinder-Uniklinik Ostbayern (Kuschon alles erlebt haben und könno) einführt und finanziert. Doch was nen die negativen Eindrücke so zunächst als Belohnungsidee für die viel besser verarbeiten.“ Weil jede kleineren Patienten gedacht war, entKrankheit und deren Therapie anders verläuft, hat auch jedes Kind seipuppte sich als ein überaus wichtiges ne ganz eigene Kette, die sich von allen Instrument in der Krebstherapie aller anderen unterscheidet.„Es ist ein bissPatienten der Kuno-Onkologie. „Auch chen wie ein Schatz, den sogar die kleiunsere Großen bestehen auf ihre Pernen Kinder schon wachsam hüten“, len. Sie haben sogar rückwirkend ihre sagt Scherübl. „Wenn die Patienten Krankengeschichten ausgewertet und vom Sammelfieber gepackt sind, freuanhand von Listen ihre Perlen einge- Irmgard Scherübl (l.) bei Quirin (2) en sie sich schon auf die nächsten Perfordert“, erzählt Scherübl. len und damit bekommt der jeweilige Für einen Euro ein Kind trösten Eingriff einen anderen, nicht mehr ganz so bedrohlichen Stellenwert“, Schnell stiegen deshalb auch die Koskann das VKKK-Vorstandsmitglied die ten für den VKKK und binnen wenibisherigen Erfahrungen der Deutger Monate waren Perlen im Wert von schen Kinderkrebshilfe mit den Mutüber 3000 Euro verteilt worden. Ein perlen bestätigen. großer Kostenfaktor für den kleinen Nur ein Kind ist nicht ganz zufrieVerein, der erst im vergangenen Jahr den mit dem Perlen-Belohnungssysnach einem kräftezehrenden Spendentem. „Mir wären Wasserpistolen lieber marathon sein neues Elternhaus für Jonas (6) mit Kette und Mama gewesen“, meint der sechsjährige Jodie Angehörigen der Kuno-Patienten eröffnet hat und dieses nun unterhal- mich nicht darauf, diese Perlen zu be- nas aus Freyung-Grafenau. Wie er alten muss. Deshalb hofft der VKKK, kommen“, sagt Adrian. Doch für den lerdings seinem Papa anhand von dass auch das Mutperlen-Projekt Jungen gibt es keinen anderen Ausweg mehreren Wasserpistolen von seiUnterstützer findet. „Wir freuen uns mehr, um von der Krebserkrankung ner Behandlung hätte erzählen können, darauf hat der kleine über jeden einzelnen Euro. Denn geheiltzuwerden.„DieKettewird schon mit einem so kleinen Betrag mich später an alles erinnern, was nö- Pfiffikus keine Antwort. können wir einem Kind eine Perle tig war, um wieder gesund zu werden.“ Auch der knapp fünfjährige Maxi schenken und ihm damit wieder Wer den VKKK bei der Akaus der Nähe von Vilshofen kennt die tion unterstützen möchte, durch einen schweren Tag helfen.“ Quirins Mama, Alexandra Wein- Bedeutung jeder einder kann spenden an den zierl aus Viehhausen (Lkr. Regens- zelnen Perle schon VKKK unter dem Stichwort burg), will die Kette für ihren Sohn genau. Punktion Mutperlen bei der Sparkasaufheben. „Er wird sich vielleicht spä- sagt er zu Irmgard se Regensburg, Kto-Nr. 511 „Eine ter nicht mehr an diese Zeit erinnern, Scherübl. 046 36, BLZ 750 500 00 doch mithilfe der Perlen wird er die weiß-lila Perle für oder bei der Volksbank ReKrankheit und die Therapien nach- Knochenmarkgensburg Kt-Nr. vollziehen können.“ Jede Kette trägt punktion oder eine 500 40, BLZ 750 an ihrem Anfang das VKKK-Siegel so- grüne Perle für Lum900 00.

VKKK Am Uniklinikum Regensburg trösten Mutperlen die krebskranken Kinder. Schon mit einer kleinen Spende kann man helfen.

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Danke

Vereine und Verbände unterstützen den VKKK Ostbayern TSV Kreuzberg

Adventsgottesdiensten Glühwein und Kinderpunsch gegen Spenden vor der Pfarrkirche angeboten. Insgesamt 500 € Erlös ging aus der Aktion hervor. „In einer Abstimmung haben wir uns dann entschieden, dass die Summe an den VKKK gehen soll“, erinnerte sich Matthias Merkel, 2. Vorstand der KLJB. Prof. Dr. Franz-Josef Helmig nahm die Spende entgegen. schwank “Dein Auftritt Tante Fieda” auf den Bühnenbrettern. Eine Vorstellung wurde ausschließlich dem guten Zweck gewidmet. Den Erlös aus dieser Aufführung in Höhe von 600 € übergaben die Mitwirkenden an den VKKK-Vorsitzenden Prof. Helmig.

Anstelle von Eintrittsgeld wurden die Besucher des Starkbierfestes des TSV Kreuzberg in diesem Jahr um eine Spende für den VKKK Ostbayern gebeten. Weil das Kreuzberger Starkbierfest gut besucht war und große Spendenbereitschaft herrschte, kamen 400 € Spenden zusammen. VKKK-Botschafter Richard Weiß, der den Scheck für den Verein entgegennahm, legte persönlich noch 150 € drauf und aus der örtlichen Finanzwirt-schaft kamen auch noch 50 € hinzu. Theaterfreunde Schneidhart Mit großem Erfolg standen die Theaterfreunde Schneidhart bei mehreren Aufführungen mit dem heiteren Bauern-

KDFB Bad Gögging

KLJB Painten

Die Paintner Landjugend (KLJB) spendete den Erlös aus dem Glühweinverkauf an den VKKK. Im Dezember haben die Jugendlichen der KLJB nach den

Anlässlich des Erntedankmarktes im vergangenen Herbst verkauften die Damen des KDFB Bad Gögging selbstgemachte Herbstkränze, Gestecke und vieles mehr. Sieglinde Richter, Christa Blank, Roswitha Weicher und Agnes Küfner überreichten den Erlös von 250 € an den 1. Vorsitzenden Prof. Dr. FranzJosef Helmig.

Großes Engagement für den VKKK Ostbayern in Geisenfeld Über Spenden in Höhe von knapp 2.700 € aus Geisenfeld kann sich der VKKK Ostbayern freuen. Initiatorin der Spendenaktion war Anneliese Lackermair, die bereits in den vergangen Jahren für den guten Zweck gesammelt hat. Der Betrag setzt sich aus mehreren Einzelspenden zusammen. So stammen 875 € aus dem Benefiz-Rathauskonzert der Münchner Altstadtsängerinnen, denen Anneliese Lackermair angehört. Jeweils 500 € beigesteuert haben der Katholische Frauenbund, die Kolpingsfamilie sowie Stadtrat Erich Deml. Eingeflossen in die Spende sind aber auch 200 € der Familie Lackermair sowie 100 € von der neunjährigen Celine Alfort. Berührt vom Schicksal kranker Kinder, hat das Kommunionkind den Betrag in ihrem Bekanntenkreis gesammelt. Entgegengenommen wurden die insgesamt 2675 € von Prof. Dr. Franz-Josef Helmig. - 16 -

Danke

Jung und Alt macht sich stark für den VKKK Kindergarten-Elternbeirat Haibühl Nach dem Martinszug des Kindergartens Haibühl konnten sich Kinder und Eltern bei einem Punsch aufwärmen. Bald vergriffen waren auch die Martinsgänse des Elternbeirates, deren Verkauferlös in Höhe von 350,- € an den VKKK gespendet wurde. Frankreich-Gruppe des Gymnasiums Neutraubling

um Geldspenden für den wohltätigen Zweck. Von der Gesamtsumme überwies sie 200 € an den VKKK. Selina Wenig, Bernried Glühweingelee und Plätzchen verkaufte Selina Wenig beim Weihnachtsmarkt. Den Verkaufserlös von 140,67 € spendete sie an den VKKK. Gabriele und Hermann Fischer, Neukirchen Hl. Blut Seit vielen Jahren spendet das Ehepaar Gabriele und Hermann Fischer alljährlich 100 € an den VKKK. Frauenbund Eschlkam Angeregt durch das Mitglied Gabriele Fischer, sammelte der Frauenbund Eschlkam bei der letzten Adventsfeier für den VKKK. 250,-€ spendeten die engagierten Damen an den Verein.

30 Schüler der Oberstufe des Gymnasiums Neutraubling hatten die Seminarfahrt des P-Seminars nach Frankreich gemacht. Für die Teilnehmer war es selbstverständlich, dass der Betrag über 200 €, der am Ende der Fahrt noch übrig war, für einen sozialen Zweck gespendet werden sollte. Die Wahl fiel auf den VKKK Ostbayern. Durch Einzelspenden wurde der Betrag noch um zusätzliche 20 Euro aufgestockt. Die Schülerin Karin Mooshammer machte sich auf den Weg ins neue Elternhaus in die Franz-JosefStrauß-Allee in Regensburg. Der erste Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. FranzJosef-Helmig zeigte sich sehr erfreut über das soziale Engagement und die Spende. Basarteam Konzell

Martha Janker, Griesau Ihren 75. Geburtstag feierte Martha Janker und bat anstelle von Geschenken

Spende Stofftiere

Helene Philipp, Neutraubling

Eine besondere Spendenidee hatte Helene Philipp aus Neutraubling. Die passionierte Seidenmalerin spendete selbstgemalte Bilder für das VKKK-Elternhaus. Kleine Bilder und Broschen stellte sie für die Tombola des Verein im DonauEinkaufszentrum zur Verfügung. Des Weiteren spendete Helene Philipp 100 € in bar. Robert Rothauscher, Langquaid Bei seiner Feier zum Abschied in den Ruhestand bei der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg bat Robert Rothauscher anstatt Geschenken um Spenden für den VKKK. 358,- € sammelte er so für den Verein.

Maria Peter vom Basarteam Konzell überbrachte gemeinsam mit ihrem Sohn eine 200-€-Spende an den VKKK.

Nach zwei Stunden kamen so 205,- € zusammen. Gemeinsam mit den Kindern wurde anschließend entschieden, 200 € an den VKKK zu spenden. Irmgard Scherübl, 3. VKKK-Vorsitzende nahm die Spende von den Kindern entgegen. Das restliche Geld reichte für Gummibärchen.

In liebevoller Handarbeit fertigte eine Dame, die ungenannt bleiben möchte, für das Elternhaus wunderschöne Stofftiere. Weitere Spender waren: Margit Zocher, Stulln Ingrid Holzinger, Roding Gerhard Schelchshorn, Obertraubling Piesenkofener Frauen Kath. Pfaramt Mariä Geburt, Frauenberg

200 € 220 € 50 € 400 € 300 €

Die Entleerung von Spendenhäuschen und Spendentellern brachte ein: Metzgerei Gleisl, Bernhardsw. 54,81 € Bikers Bistro, Regensburg 27,23 € Aral Shop Maier, Regensburg 61,13 € Agip Tankstelle, Lappersdorf 36,87 €

Kindergarten Pentling „In der Schule haben wir das auch schon mal gemacht und es war ein voller Erfolg.“ Mit diesen Worten überzeugte Melanie Baumgartner, die Mutter eines Kindergartenkindes in Pentling die Leitung der Einrichtung von der Idee, einen Bücherund Spiele- Flohmarkt durchzuführen. Ziel sollte sein, die Hälfte der Einnahmen einem guten Zweck und die andere Hälfte den Kindergartenkindern zukommen zu lassen. - 17 -

Danke

Unternehmer und ihre Mitarbeiter engagieren sich für krebskranke Kinder Wolf-Firmengruppe Schwandorf

Seit Jahrzehnten gehört bei der WolfFirmengruppe eine Weihnachtsfeier für alle Mitarbeiter zur guten Tradition. Insgesamt feierten 2010 fast hundert Mitarbeiter am Standort Schwandorf ein “rundes” Dienstjubliäum. Neben Ehrungen gab es wieder eine Tombola, deren Erlös von 2.518 € dem VKKK zu Gute kam. Schreinerei Gruber, Altenschwand

das neue Elternhaus überraschte Herr Gruber den 1. Vorsitzenden des VKKK, Prof. Dr. Franz-Josef Helmig.

„Zuckerl“ obendrauf fand ein gestifteter Computerbildschirm ebenfalls den Weg in das neue Elternhaus.

Bestattungsunternehmen Heise, Regensburg

Aumüller Druck GmbH, Regensburg

Marianne Hildebrand aus Regensburg ist vielen bekannt. Seit Jahren sammelt sie Sterbebilder und ihre Ausstellungen sind gut besucht. Im Bestattungsunternehmen Heise in Regensburg war eine Auswahl der Sterbebilder zu sehen. Frau Hildebrand stellte für die Ausstellung einen Teil ihrer Sammlung und Herr Heise seine Ausstellungsfläche in der Kumpfmühlerstraße kostenlos zur Verfügung. Dafür wurde um Spenden für den VKKK Ostbayern gebeten. Frau Hildebrand liegt unser Verein besonders am Herzen und seit vielen Jahren gehen die Einnahmen all ihrer Ausstellungen an krebskranke Kinder und ihre Familien. 300 € wurden bei der Ausstellung für den VKKK gesammelt. Götz-Management-Holding AG, Rgbg.

Die Schreinerei Gruber in Altenschwand lud ein zum „Tag des Schreiners“. Lothar Gruber führte durch die Werkstatt und beantwortete die Fragen der Besucher rund um innovatives Bauen und Wohnen. Für die kleinen Handwerker hatte Lothar Gruber eine Kinder-Olympiade arrangiert. Sieben Disziplinen gab es zu meistern, z.B. Werkzeuge angeln, Holzarten erkennen, Maschinen in der Schreinerei zu benennen und einen möglichst hohen Holzturm zu bauen. Voller Begeisterung und Feuereifer nahmen die Kinder das Angebot an, unter der Regie und Hilfe des Chefs, selbst CD Regale oder einen Adventskalender zu basteln. Die Führungen, die Aktionen für die Kinder und die leckere Bewirtung der Gäste mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen der Familie Gruber waren kostenlos. Dafür bat Lothar Gruber um Spenden für krebskranke Kinder und ihre Familien. Mit 500 € und CD Regalen für - 18 -

Mit zwei Computern und Flachbildschirmen im Gepäck besuchte Lydia Behrens den VKKK. Beide Geräte wurden von der Firma Aumüller Druck GmbH aus Regensburg für das VKKK-Elternhaus gespendet. Frisör Häring und Häring, Burglengenfeld

Sandra Häring bietet alljährlich in ihrem Frisörsalon kostenloses Ponyschneiden für den guten Zweck an. Den Spendenerlös in Höhe von 580,03 € überreichte sie gemeinsam mit ihrer Tochter an den VKKK. Holzbau Böll GmbH, Freystadt

Auf der hausinternen Weihnachtsfeier der Götz-Management-Holding AG im vergangenen Dezember fand erstmalig eine Tombola für einen wohltätigen Zweck statt. Die Mitarbeiter von Götz konnten durch den Loskauf wertvolle Sachpreise gewinnen. Die Preise wurden von Lieferanten und Kooperationspartnern der Götz-Gruppe gestiftet. Der komplette Verkaufserlös wurde von der Geschäftsleitung verdoppelt und so konnte am Ende die stolze Summe von 1.500 € an den VKKK-Vorstand Prof. Dr. Franz-Josef Helmig als Spende für den Bau des neuen Elternhauses übergeben werden. Als

Die Geschäftsführer Thomas Utz und Irene Pucknus von der Holzbau Böll GmbH aus Freystadt überreichten an Prof. Dr. Helmig einen Spendenscheck von 600 €.

Allen Spendern, auch denen, die hier nicht erwähnt wurden, DANKESCHÖN

Telekom Hot Spot für das Elternhaus Seit April 2011 haben auch die Gäste im VKKK Elternhaus einen komfortablen Zugriff auf Daten und Informationen aus dem Internet! Dank Telekom können die Eltern auf Ihre E-Mails und alle Informationen aus dem Internet,zugreifen, können chatten und surfen wie zu Hause am PC. Der schnelle Internetzugang per WLAN steht Ihnen uneingeschränkt zur Verfügung. Sie gehen mittels WLAN online, indem sie sich mit ihrem internetfähigen Laptop einfach am HotSpot Standort VKKK Elternhaus in den HotSpot der

Telekom einloggen. Hot Spots sind öffentliche drahtlose Internetzugriffspunkte, die meist gegen Bezahlung für jedermann zugänglich sind. Die Firma Telekom stellt dem VKKK einen Standard-HotSpot mit dem notwendigen Equipment kostenlos zur Verfügung. Auch die Installation war kostenfrei. Möglich gemacht hat dies Christian Blenk, Standortmanagement HotSpot, der als Ansprechpartner bei Telekom für Vorstandsmitglied Irmgard Scherübl immer ein offenes Ohr hatte.

Spenden für das PPP-Projekt Andrea Schlums, Oberdolling Dr. Marlene Volz-Fleckenstein, Regensburg Seit vielen Jahren betreut Dr. Marlene Volz-Fleckenstein das Projekt Pädiatrische Palliativversorgen beim VKKK. Sie betreut mit ihrem Team krebskranke Kinder und ihre Familien, die die letzten Lebenstage gemeinsam zu Hause verbringen wollen.

Für das PPP-Projekt des Vereins, mit dem krebskranke Kinder und ihre Familien auf ihrem letzten Lebensweg unterstützt werden, spendete Andrea Schlums aus Oberdolling 130 € und strickte eine warme Mütze dazu.

Vor kurzem feierte Dr. Marlene VolzFleckenstein ihren 50. Geburtstag. Und selbst beim Feiern vergaß sie ihre Arbeit nicht. Anstelle von Geschenken wünschte sie sich Spenden für das PPP-Projekt und wurde reichlich bedacht. 2000 € wurden gesammelt und an den VKKK gegeben.

Tabalugagewinn bringt Freude Lisa Ott und Helena Bächer gewinnen bei Fernsehshow Den beiden Mädchen aus Regensburg gelang, wovon viele Kinder träumen. Sie haben in der Sendung “Tabaluga Tivi”, einer Unterhaltungs- und Spielesendung des ZDFs gewonnen. Den Gewinn von 382 € spendeten die Schülerinnen an den VKKK Ostbayern. Mit dem Geld wird der Bau einer neuen Zauberharfe für krebskranke Kinder finanziert. Musiktherapeuthin Irmgard Scherübl legt bei der stationären Betreuung der Kinder viel Wert auf eine alternative Musiktherapie. Oft sind die Kinder durch die Chemotherapie jedoch zu geschwächt, um intensiv ein Instrument zu erlernen. Daher ist die Tabalugazauberharfe eine echte Bereicherung. Das Zupfinstrument funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Eine Notenschablone wird unter die Saiten des Instruments gelegt. Der Spieler zupft die auf dem Notenblatt markierten Punkte an. So lernen auch Ungeübte sehr schnell, einfache Melodien und Lieder zu spielen.

Für krebskranke Kinder bedeutet dies einfach Freude an der Musik. Rund 400 € kostet der Bau einer Zauberharfe. Der VKKK baut jährlich zehn neue Harfen, wobei die Eltern nur einen kleinen Betrag übernehmen müssen. Den

Restbetrag zahlt der VKKK. Durch die Spende von Lisa Ott und Helena Bächer können nun weitere Zauberharfen gebaut werden, die krebskranken und körperbehinderten Kinder, die der Verein betreut, schöne Stunden bescheren.

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Hinweise

Neue Bushaltestelle „Klinikum West“ Seit dem 1. Mai fahren die Buslinien 6 und 19 die neue Haltestelle „Klinikum West“ der Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB) an. Mit der Einrichtung der Haltestelle reagiert die RVB auf die gestiegene Nachfrage in diesem Bereich. Besucher des KUNOGebäudes haben so einen kürzeren Fußweg. Bisher mussten die Fahrgäste von der Endhaltestelle „Klinikum“ rund 350 Meter zu Fuß zurückgehen. Die Streckenführung der beiden Linien und auch die Taktungen bleiben bestehen. Die Haltestelle befindet sich auf der Zufahrt zum Klinikum nahe der westlichen Auffahrt zur Franz-Josef-Strauß-Allee, direkt auf Höhe des Gebäudes H4. Die Linie 6 fährt die Haltestelle nur zum Ausstieg, auf allen Fahrten in Richtung Klinikum, an. In den Fahrplan der Linie 19 wird die Haltestelle in beiden Richtungen, auf allen Fahrten über Klinikum, aufgenommen.

DEZ Gesundheitstage -VKKK Tombola Der diesjährige Gewinner der VKKK Tombola bei den Gesundheitstagen im Donaueinkaufszentrum Regensburg steht fest: Herzlichen Glückwunsch an Karl Brunnbauer aus Regensburg und viel Vergnügen beim Aufstieg in luftige Höhen vom gesamten VKKK Team! Ein großes Dankeschön sagen wir auch an das Losverkäuferteam das in diesen drei Tagen unermüdlich alle 3000 Lose verkaufte. Das war Spitze!

Mit freundlicher Unterstütztung von: E.ON Bayern ☼ Brauerei Kneitinger ♥ Fahrschule Hemauer ☼ Zweiradcenter Stadler ♦ REWAG / SWR Regensburg ☼ ☼ Cafe Centro DEZ ♥ Markt Lappersdorf ♥ Sparkasse Regensburg ☼ dm – Drogeriemarkt ☺Papier-Liebl ♥ Glöckl - Imbiss ☼ Fa. Würth ♥ Mittelbayerische Zeitung ☼ Landspezialität Kruschwitz ☼ Sparda-Bank ☺Metzgerei Gierstorfer ♥ Ringel GV Partner ☼ Firma Rehorik ♦ Labertaler Getränke ☺ Listl Karosseriebau Regensburg u.a.

60 Jahre TSV Deuerling 1. – 3. Juli 2011 SPONSORENLAUF für den VKKK am 2. Juli 2011 Start: 14.00 Uhr Jedes Kind kann sich einen oder mehrere Sponsoren (Mama, Papa, Oma, Onkel, Bekannte, Geschäftsleute...) suchen. Diese tragen sich in die Sponsorenzettel ein. Diese Sponsoren habe dann die Möglichkeit, dem Kind für jede gelaufene Runde um einen bestimmten Parkur, einen bestimmten Betrag zu spenden. Als Minimumbetrag haben die Veranstalter pro Runde 0,50 Euro festgelegt. Die Sponsoren können aber auch jeden anderen Betrag über 0,50 Euro pro Runde festsetzen. Die Ausgabe von Spendenquittungen durch den Verein ist möglich. Sponsorenzettel können von der Homepage herunterladen werden unter: www.tsv-deuerling.de Das so erlaufene Geld wird dem VKKK gespendet. Nachmeldungen werden von 13.00 bis 13.45 Uhr angenommen.

16. Juli 2011 Sommerfest im Garten des Elternhauses von 14.00 bis 18.00 Uhr Alle Familien, Mitglieder, Freunde und Förderer sind recht herzlich eingeladen. Ein ausführliches Programm finden Sie im Internet.

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In eigener Sache

Termine 2011

jeden Mittwoch Nachmittag Kaffeerunde in der Klinik Onkologische Station VVV Donnerstag‘s ab 17.00 Uhr: 09.06.2011 07.07.2011 04.08.2011 Abendessen in der Klinik Onkologische Station VVV 05.06.2011 VKKK Stand MZ Kinderbürgerfest Wörth/Donau VVV

Der VKKK wurde 1989 von sozial engagierten Bürgern und betroffenen Familien in Lappersdorf gegründet. Die Hilfsangebote umfassen heute die unterschiedlichen Phasen der Krankheit. Der Verein wird durch eine ehrenamtliche Vorstandschaft geführt und in der Geschäftsstelle organisiert. In verschiedenen Arbeitskreisen helfen wir krebskranken Kindern und ihren Familien. Der VKKK hilft während der Klinikbehandlung · durch psychosoziale Betreuung · Unterstützung bei finanziellen Engpässen · Finanzierung von medizinischen Geräten und Personal

organisiert Familienaktionen während und nach der Krankheit: · Erfüllung von Herzenswünschen · Gestaltung von gemeinsamen Aktivitäten wie Familienwochenende, Ausflüge u.a.

24.-26-06.2011 VKKK Stand Bürgerfest Regensburg VVV 14.07.2011 Sommergedenkfeier im Garten des VKKK Elternhauses VVV

· Hilfestellung für betroffene Eltern

begleitet in der Sterbephase · Hilfe bei der häuslichen Versorgung · psychologische Betreuung · Hilfe für trauernde Familien

Der VKKK lebt vom Engagement und Ehrenamt!

24.07.2011 VKKK Stand MZ Kinderbürgerfest Kelheim VVV 09.-11.09.2011 Familientage Waldpiratencamp in Heidelberg VVV 11.09.2011 VKKK Stand MZ Kinderbürgerfest Neumarkt VVV

Wenn Sie unsere Arbeit zum Wohle krebskranker Kinder und ihrer Familien unterstützen möchten, können Sie dies auf vielfältige Weise tun: Unser Infomaterial weitergeben, Straßen- und Dorffeste, Bazare, Weihnachtsmärkte usw. zugunsten des VKKK in ihren Heimatgemeinden abhalten (Material und Hilfe bei der Organisation kommen gerne von uns!) und natürlich durch Ihre Spende oder Ihren Mitgliedsbeitrag! Unsere Bankverbindungen: Sparkasse Regensburg Konto-Nr: 511 046 36 BLZ 750 500 00

Der VKKK Ostbayern e.V. ist ein gemeinnützig anerkannter Verein und Mitglied im Dachverband DeutscheLeukämie-Forschungshilfe, DLFH.

VVV

VVV

Jährlich werden weitere Projekte aufgegriffen und umgesetzt. Für die Finanzierung all unserer Aktivitäten sind wir ausschließlich auf Spenden angewiesen. Viele Aufgaben müssen neu oder weiterfinanziert werden. Dafür brauchen wir Mitstreiter, die unsere Anstrengungen unterstützen.

Volksbank Regensburg Konto-Nr. 500 40 BLZ 750 900 00

16.07.2011 VKKK Sommerfest im Elternhaus

24.07.2011 Jahresausflug Bauerngolf am Samerberg

Wir bedanken uns für die Spenden, die diesen Neubau möglich gemacht haben. Auch weiterhin sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte spenden Sie für den Betrieb und Erhalt des VKKK Elternhauses.

Wesentlicher Baustein des Vereins ist das Elternhaus. Dieses befand sich rund 15 Jahre neben der Hedwigsklinik. Im Jahr 2010 wurde das neue Elternhaus nur wenige Schritte entfernt von KUNO, der neuen Kinder-UniKlinik-Ostbayern, erbaut. Der Verein trägt die Bau- und Unterhaltskosten.

Im Juli 2004 gründete der VKKK die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern, die bei Zustiftungen besondere steuerliche Vorteile bietet.

Unser Büro befindet sich im VKKK Elternhaus

Vom Hauptbahnhof erreichen Sie uns mit dem RVV, Linie 6 und 19

Franz-Josef-Strauß-Allee 17 93053 Regensburg

Anfahrtsskizze zum VKKK Elternhaus neben der Kinder-UniKlinik

Wir sind für Sie da: Montag bis Freitag, von 8 - 12 Uhr Telefon: 09 41 / 29 90 75 Telefax: 09 41 / 29 90 76 www.vkkk-ostbayern.de Email: [email protected]

Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V.

Spendenkonten Sparkasse Regensburg: BLZ 750 500 00 - Konto 511 046 36 - Volksbank Regensburg: BLZ 750 900 00 - Konto 50 040

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