Sonderausgabe 1985 L-: \' Vor 40 Jahren - Flucht und Vertreibung
May 30, 2017 | Author: Reinhardt Geier | Category: N/A
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Sonderausgabe
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Vor 40 Jahren - Flucht und Vertreibung
Grundgesetz vom 23. Mai 1949 Präambel Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren und als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat das deutsche Volk in den Ländern Baden, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und WürttembergHohenzollern, um dem staatlichen Leben für eineübergangszeit eine neue Ordnung zu geben, kraft seiner veriassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Es hat auch für jene Deutsche gehandelt, denen mitzuwirken versagt war. Das gesamte deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.
Satzung der Landsmannschaft Ostpreußen Präambel Die Landsmannschaft Ostpreußen ist der Zusammenschluß der OstPreußen und setzt Ostpreußen in seiner Gesamtheit und in seinen Stadtund Landkreisen fort. Sie fordert für die angestammte ostpreußische Heimat, von der die Ostpreußen seit dem Jahre 1945 unter Bruch des Völkerrechts und Verletzung der Menschenrechte getrennt sind, die Wiederherstellung des vor der Vertreibung und Okkupation bestehenden staatsrechtlichen Rechtsstandes. Sie erstrebt das Recht auf Selbstbestimmung und das Recht auf die Heimat als ein jedem Volk unantastbares Recht in dem Bewußtsein, daß ein menschenwürdiges und friedlichesZusammenleben dervölkernurauf dem Boden des Rechts, nicht der Gewalt möglich ist.
Satz und Druck: Lemnoeter U. Krause B u c h und Offsetdruck. Hameln Verlag: Kreisgemeinschaii Wehlau eV. Redaktion: Rudolf Meitsch, Kornerstr. 11. 3000 Hannover 1
Inhaltsverzeichnis Grundgesetz vom 23 Mai 1949 - Praambel Satzung der Landsmannschait Ostpreußen - Praambel Vor 40 Jahren - Flucht und Vertreibung Die Vertreibung hat kein neues Recht geschaffen Die Ausaewiesenen " Kcchtsverwanr.,ng M lar scne Opeial utlaii ,i Oslpre~ne?se I d n d i 1945 t 010 P a n r e . f a n r 7 ~ ~ a ~~eostprc~3ischem f Boom Die Flucht der ostdeitschen ~evölkerunavor der Roten Armee Foto Cno ose ~l.cntl~iigslircksa ~deii f ustpiedI1 scnen Cnndssrr?" Doe kIJcnt der oslae~tscnenReio ker,ng Foto Treckwagen auf dem Haffeis Foto Treckwagen am Hafiufer übergriffe und Gewalttaten der sowjetischen Truppen Foto: Erschlagene Bauern Foto. Zusammengeschossener Treck Foto: Reste eines Trecks Das Schicksal der Deutschen im sowjetisch verwalteten Tetl Ostpreußen!3 Foto Auf der Flucht Foto. Das häufige Ende einer Flucht Foto Ortsschild Nernmersdorf Nemmersdori Foto: Erschlagene Kinder in Nemmersdort Foto. Frauen in Nemmersdort, vergewaltigt, erschossen. erschlagen Fluch1aus dem Kreis Wehlau von Konigsberg weiter uber See Foto: Fiucht über die Ostsee Die Flucht aus Grünlinde, Kirchspiel Grunhay Foto: Zusammengeschossener ireck In Großudertal nach 1945 Foto Auf der Flucht Arbelts- und Lebensverhaltnisse bm Kreis Wehlau bis 1947 Foto Ein Treck auf der Frischen Nehruna in Richtuna Danzia In Karwergingken iun Marz 1946 b s septnmoer 1948 Das Eiiue ues Uorfes Kotner Foio Flbchi ~ o e das r gefrorene rlafi Charta der deutschen Heimatvertriebenen 40 Jahre danach - Trauer und Besinnung Soendenaufruf Werbung Ostpreußenblatt Ein Testament ist notwendig Buchempfehlungen
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Vor 40 Jahren - Flucht und Vertreibung Diese Sonderausgabe unseres Heimatbriefes soll daran erinnern. was in den letzten Monaten des2. Weltkriegesund danach in Ostpreußen- besonders im Kreis Wehlau - geschah. Warum? werden viele fraaen: - . warum diese schrecklichen Erinnerunaen - wieder wachrufen, warum alte Wunden wieder aufreißen? Zwei Drittel unseres Volkes. alle die um die 40 Jahre alt und jünger sind. haben das Ende des Krieges nicht mehr selbst erlebt. Da erscheint es gut. ihnen die Geschehnisse bei Flucht und Vertreibung bewußt zu machen. Die berechtigte Forderung. den iunqen Menschen geschichtliche Zusammenhimge, ~ n t w i c k l i n g e nund ~reignisselibendig zu machen und sie damit zu befähigen, aus der Geschichte zu lernen, gilt auch für das Fluchtund ~ertreibungsgeschehen. ESlebten in Ostdeutschland und in Ostmitteleuropa rund 15 Millionen Deutsche. die zum allergroßten Teil vertrieben wurden. Weit uber zwei Millionen Deutsche kamen in denvertreibungsgebieten auf der Flucht, während des Krieges und bei der Vertreibuna" ums Leben oder aelten als vermißt. Mit diesen Zahlen wollen wir aber keine Aufrechnung verbinden. Zu einer tragfähigen Partnerschaft mit unseren osteuro~äischen Nachbarn gehört aber das 0ff;nlegen aller historischen Tatbestände. Die Vertriebenen waren und sind keine Illusionisten; politisch haben sie den Beweis dafurschon 1950 funfJahre nach dem Krieg, mit ihrerCharta erbracht. in der sie feierl~chauf Rache und Vergeltung verzichten und dazu aufrufen. mit Hand anzulesen.. damit aus Schuld u n d ~ n"a l ü c.kLeid . und Elend der Wea in eine bessere Zukunft gefunden wird. Unser Ziel ist ein freies Deutschland zusammen mit einem freien Polen in einem freien Euroaa. Dann sollen Grenzen keine Rolle mehr saielen. sondern zu Demarkationslinien degradiert werden können. Wir müssen darum alles dafür tun. daß die Freiheit der freien Völker bewahrt und aesichert wird und daß all " die Völker, die heute unfrei sind. Mitglieder eines Europas der freien Vaterländer werden konnen. W r tiaoeri r i a esem n e h m ersten Te a Semem o a Vorgangp oargestel t o e 5cn .n Osipre-ßen i o zogen .m a-cn ..nqcrcn Mcnscncn aec Ere gn ssc m Kreis ncnla.. versianu cn Heraen ZL asseti Dariri fclger, Ber cnte aae aen Ares \her1 a. .nin iteiuar oer-nreri W r D iien o e a ieren Leser aes deimatDr efes a eses d e n a-cn aen 6 nciern Jnu t n n c n n U L> tianu Z - qcucn A r noffen.uaß s cn uauc a-cn G e s p r a c n e ~ nscnen .
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