Ärzte können derzeit nur Krankmeldung erteilen oder nicht. Gefordert: Neues System für Teilkrankenstände S. 13

May 1, 2016 | Author: Catrin Brinkerhoff | Category: N/A
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P.b.b, Verlagspostamt 3100 St. Pölten Wirtschaft sind Wir. GZ 02Z030827 M



Unser Team im Landtag:

Wir präsentieren Ihnen unsere Wirtschaftsbund-Abgeordneten. S. 6/7 

Ausgabe 2 | Dezember 2012

Die schönsten Bilder

von Adventempfang, Landestreffen der Silberlöwen und Sommertour.  

S. 16, 19 & 21

Ärzte können derzeit nur Krankmeldung erteilen oder nicht.

Gefordert: Neues System für Teilkrankenstände

S. 13

Im Heft: Der Jahresplaner 2013

www.hyponoe.at

Wir gehören zur Familie: Weil Wir Wissen, Was sie BeWegt. Die HYPO nOe grUPPe ist als unternehmensfamilie das finanzielle Kompetenzzentrum des landes niederösterreich. in den 29 geschäftsstellen der HYPO nOe landesbank in niederösterreich und Wien betreuen wir Familien in allen geldangelegenheiten. Kompetent und individuell. Kunden und institutionen auf landeswie gemeindeebene rechnen mit den Spezialisten der HYPO nOe grUPPe und zählen auf die langjährige erfahrung der leasing- und Finanzierungsexperten. unternehmen und öffentliche hand planen mit der HYPO nOe grUPPe, wenn es um maßgeschneiderte Bauund Finanzierungslösungen geht. Vom Plan bis zum Facility management liegt ihr Bauvorhaben hier in den richtigen händen. sicherheit, Kompetenz und Zukunft in Blau-gelb.

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Ein striktes Nein zu neuen Steuern

Coverfoto: Alexander Raths – Fotolia.com, Fotos diese Seite: WBNÖ

EDITORIAL

Bringen wir es auf den Punkt: Die Steuer- und Abgabenquote hat Höhen erreicht, wo mehr einfach nicht mehr verkraftbar ist – gleichgültig, unter welchem Titel oder Deckmäntelchen neue Belastungspläne daherkommen. Entsprechend sind wir jüngst auch auf die Barrikaden gestiegen, als das Justizministerium die Grundbuchgebühren bei Betriebsübergaben drastisch erhöhen wollte – mit bis zu einer Verzehnfachung der Kosten. Wir haben protestiert und wir hatten Erfolg. Für Betriebsübergaben wurden Ausnahmeregelungen erreicht. Und wir werden sehr genau darauf achten, dass es zu keinen weiteren Belastungen für unsere Wirtschaft kommt. Genauso, wie wir uns gegen Tendenzen in der Politik wehren, mit neuen Quoten oder Kriterien immer stärker in die Betriebe hineinregieren zu wollen. Unternehmertum bedeutet eine Personalpolitik, die sich nicht nach Quoten, sondern nach betrieblichen Anforderungen richtet. Politik hat hier nichts zu suchen. Denn die Verantwortung für ihre Betriebe und Belegschaften haben auch ganz allein die Unternehmerinnen und Unternehmer zu tragen. Ihr Wirtschaftsbund hat auch 2013 viel vor: Schließlich werden die Weichen für Landtag und Nationalrat neu gestellt. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten brauchen dabei vollste Unterstützung. Denn nur so können wir auch künftig die Anliegen der Wirtschaft kraftvoll vertreten. Herzlichen Dank für Ihre Arbeit 2012 – und alles Gute, viel Erfolg und auf eine weitere gute Zusammenarbeit 2013! BR KommR Sonja Zwazl Landesgruppen-Obfrau [email protected]

Vergaberegeln ins Dauerrecht führen Seit 2009 wurde die Schwellenwerteverordnung jährlich verlängert – auch wieder bis Ende 2013. Wir wollen nun einen Schritt weiter gehen: Die gelockerten Vergaberegeln sollen ins Dauerrecht übernommen werden. Mit den gelockerten Vergaberegeln können Bund, Länder und Gemeinden Aufträge im Bau-, Liefer-und Dienstleistungsbereich bis zu einem Volumen von 100.000 Euro direkt an Unternehmen vergeben. Ohne Verlängerung läge die Grenze bei nur 50.000 Euro. Der Schwellenwert für so genannte „nicht offene Verfahren“ im Baubereich bleibt weiter bei einer Million anstatt bei nur 300.000 Euro. Unternehmen und öffentliche Stellen brauchen aber Klarheit und können nicht immer bis November warten, um zu wissen, wie sich die Vergaberegeln im nächsten Jahr gestalten. Tatsächlich haben sich die gelockerten Regeln auf vielfache Weise bewährt, wie auch das Wirtschaftsministerium betont. So ist etwa der bürokratische Aufwand deutlich reduziert: Vergabeverfahren dauern kürzer, in einzelnen Fällen sogar um bis zu fünf Monate. Die Verfahrenskosten sind im Schnitt um 75 Prozent gesunken. Dazu steigen die Chancen für kleinere und mittlere Unternehmen, an öffentliche Aufträge zu kommen. Arbeitsplätze in den Regionen werden abgesichert, die Regionalwirtschaft gestärkt. Auch im kommenden Jahr werden wir uns wieder mit voller Kraft für die Anliegen von Niederösterreichs Unternehmerinnen und Unternehmern einsetzen, auf allen Ebenen: in Bund, Land und Gemeinden! Mag. Harald Servus Wirtschaftsbund-Direktor [email protected] Impressum: WIRTSCHAFT SIND WIR NÖ Ausgabe 2/2012, Verlagspostamt: 3100 St. Pölten, Medieninhaber, Redaktion und ­A nzeigenverwaltung: Wirtschaftsbund Niederösterreich, 3100 St. Pölten, Ferstlergasse 4/3, Tel.: 02742/9020-300, Fax: 02742/9020-350, ZV ­ R-Nr.: 324647873, Hersteller: NP-Druck, Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten. CHEFREDAKTION: Mag. (FH) Kathrin Dirlinger. REDAKTION: Sonja Lechner, Christoph Kaufmann, Beate Vavra. LEKTORAT: Martin Huter. GESCHÄFTSFÜHRER: Mag. Harald Servus GESTALTUNG & PRODUKTION: Typofix – Raimund Schöftner Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz: Medieninhaber: Wirtschaftsbund Niederösterreich, Ferstlergasse 4, 3100 St. Pölten. Geschäftsführer: Mag. Harald Servus. Unternehmensgegenstand: Der Wirtschaftsbund Niederösterreich ist ein politischer Verein zur Interessenvertretung von Unternehmern und unternehmerisch denkenden Menschen. Blattlinie: Wirtschaftspolitische und allgemeine Informationen für Mitglieder des Wirtschaftsbundes Niederösterreich sowie für an Wirtschaft interessierte Personen.

4 Aktuell

Inhalt

Initiative für ­Jugendliche: WKNÖ-Präsidentin und Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Landeshauptmann Erwin Pröll präsentierten den neuen Begabungskompass.

▶ Unsere Vertreter im Niederösterreichischen Landtag für die Unternehmer  6/7

als starker Wirtschaftsfaktor

11

▶ Teilkrankenstände Reform des Gesundheitssystems gefordert 13 Editorial������������������������������������������������ 3 Aktuell�������������������������������������������������� 4 Der NÖ Landtag����������������������������������� 6 Aktuell������������������������������������������������10 Im Gespräch���������������������������������������14 Wirtschaftsbund im Bild��������������������16 Industriellenvereinigung��������������������18 Aus den Branchen������������������������������19 Silberlöwen����������������������������������������20 Frau in der Wirtschaft������������������������22 Junge Wirtschaft���������������������������������24 Aus den Bezirken�������������������������������25 Bunt gemischt������������������������������������47

Stärken und Talente aufzeigen Der NÖ Begabungskompass hilft Jugendlichen die richtige schulische und berufliche Laufbahn zu erkennen. Von 289 möglichen Schulen sind bereits 210 angemeldet.

V

iel zu viele Jugendliche haben sich für eine Ausbildung entschieden, die nicht wirklich zu ihren persönlichen Talenten passt“, begrüßt WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl die Chance für die heimische Jugend, mit dem dreistufigen NÖ Begabungskompass in der siebenten Schulstufe anhand genauer Tests und Analysen die berufliche Laufbahn zu ergreifen, die zu den konkreten Begabungen passt. Die Akzeptanz von Seiten der Schulen ist sehr gut, so haben sich von 289 möglichen Schulen bereits 210 angemeldet, Unterschiede zwischen ländlichen und urbanen Bereichen gibt es nicht. Der NÖ Begabungskompass bietet allen Jugendlichen der siebten Schulstufe mit dem Talentecheck des Landes NÖ und der praxisorientierten Wifi-Potentialanalyse die kostenlose Möglichkeit, durch Testungen ihre Stärken und Begabungen herauszufiltern. In einem persönlichen Gespräch

zwischen dem Jugendlichen, seinen Eltern und einem erfahrenen, kompetenten Berufsexperten werden die Ergebnisse in konkrete berufliche Möglichkeiten umgesetzt. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass rund 90 Prozent auch tatsächlich im vorgeschlagenen Berufsfeld aktiv geworden sind. Durch diese gezielte Berufswahl bekommen die Betriebe auch die talentierten Fachkräfte, die sie benötigen. Die Qualität eines Bildungssystems messe sich nicht in den Jahren, die ein Jugendlicher an einer Schule verbracht hat, sondern darin, sie fit fürs spätere Berufsleben zu machen. Je nach ihren individuellen Talenten kann dies der Weg zum Facharbeiter ebenso sein wie zum Universitätsabsolventen. „Ein effizientes Schulsystem darf die Anforderungen und Bedürfnisse der Wirtschaft nicht außer Acht lassen, sondern muss sie optimal in die Ausbildung integrieren!“, betont Zwazl. n

„Jugendlichen als Ganzes betrachten!“ Schon viele Jugendliche hat Mag. Sabine Wunderl, Referatsleiterin WIFI BIZ, zum passenden Beruf begleitet. Der Begabungskompass filtert Talente heraus, zeigt aber auch Interessen und Neigungen.

O Mag. Sabine Wunderl hilft Jugendlichen bei der richtigen Berufswahl.

Journal 2/2012

ftmals wird die Einschätzung des Kindes von den setzung der Berufswahl im Zentrum. Ausschlussgründe für klassischen Schulnoten dominiert, hier zeigen wir einen Beruf wie etwa Allergien sind ebenso Thema, wie aber nicht die vielleicht vorhandenen Probleme auf, son- das Herausfinden örtlich naheliegende Ausbildungsstätdern das, was der Jugendliche gut kann und gerne macht“, ten. Passend zu den Interessen werden konkrete Berufe erzählt Wunderl. Neben dem Schüler selbst war auch so besprochen und Berufsbilder für Zuhause mitgegeben. mancher Elternteil überrascht, was alles „in seinem Kind „Wir möchten die Jugendlichen auf dem so wichtigen Weg steckt“. Beim Beratungsgespräch steht die konkrete Um- zum richtigen Beruf begleiten!“, so Wunderl. n

Fotos: Wirtschaftsbund Bundesleitung/Sulzer

▶ Wehrpflicht

Aktuell 5

WB-Delegation bei Kanzleramtsminister in Berlin Landesgruppen-Obfrau Zwazl und Direktor Servus vertieften Beziehungen zu Bundeskanzleramt und österreichischer Botschaft.

D

ie Delegation des Wirtschaftsbundes rund um Landesgruppenobfrau Sonja Zwazl und Direktor Harald Servus besuchte für vier Tage die deutsche Bundeshauptstadt Berlin. Unter anderem stand ein Gespräch mit „Kanzleramtsminister“ Ronald Pofalla, dem Leiter des deutschen Bundeskanzleramtes und rechte Hand von Kanzlerin Angela Merkel, auf dem Programm. Diskutiert wurde über die deutsch-österreichischen Handelsbeziehungen und den Gerichtsbeschluss zum ESM, dem Euro-Rettungsschirm: „Wir sind über den Beschluss des Verfassungsgerichts-

Zwazl dazu: „Für uns ist eine positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bedeutend, immerhin hängt auch das österreichische Wirtschaftswachstum sehr von dem unserer Nachbarn ab. Auch der österreichischen Bevölkerung müssen wir stärker vermitteln, dass kein Weg an einem gemeinsamen Europa vorbeiführt.“ Zusätzlich zum Fachgespräch Im Bundeskanzleramt: Sonja Zwazl, Kanzleramtsmimit Pofalla sprachen Zwazl und nister Ronald Pofalla, Harald Servus, Botschafter Ralph Scheide und Wirtschaftsdelegierter Johann Kausl. Servus auch mit dem österreichischen Botschafter Ralph Scheide hofs zum ESM sehr froh, da diese Entschei- und dem Handelsdelegierten Johann Kausl dung die Situation in Europa sicher beruhigt. über die niederösterreichischen AußenbezieDie deutsche Wirtschaft wird laut unseren hungen und Projekte, die zwischen niederösPrognosen auch 2013 rund ein Prozent wach- terreichischen Unternehmen und deutschen Partnern durchgeführt werden. sen“, so Pofalla. n

Auf optimaler Betriebstemperatur. Seit 1992. Es muss schon seine guten Gründe haben, wenn heute jemand schon seit 20 Jahren Landeshauptmann ist. Der erste und wichtigste Grund: Er muss mindestens viermal von den Menschen im Land gewählt worden sein. Ein zweiter ist: Wer so viele Jahre tagein, tagaus so viel im Land unterwegs ist, muss Land und Leute einfach wirklich lieben. Und wahrscheinlich hat das eine genau mit dem anderen zu tun: Die Menschen spüren eben, dass da einer mit Leib und Seele bei der Arbeit ist. Sie sehen, dass sie sich auf ihn verlassen können. Und sie wissen ganz genau, was das gerade in Zeiten wie diesen wert ist. Deshalb denken die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll auch schon lange nicht mehr an Schwarz oder Rot oder Blau oder Grün. Sondern einfach an Blau-Gelb. Mitglieder und Freunde der Volkspartei Niederösterreich

Wahlkampf-Rückblende 6 Der NÖ Landtag

Unser Team im  NÖ Landtag Derzeit arbeiten vier Abgeordnete des Wirtschaftsbundes für Niederösterreichs ­Unternehmerinnen und Unternehmer im Landtag. Im ­kommenden März wird neu gewählt: Unsere ­Abgeordneten ­brauchen Ihre Stimme, um Sie weiterhin ­vertreten zu können! Doch auch neue Kandidaten haben Chancen auf Mandate. Sie werden Ihnen auf den nächsten Seiten vorgestellt.

Journal 2/2012

M

ichaela Hinterholzer, DI Willibald Eig- entstehenden Verkehr nicht. Wien muss mehr ner, Mag. Kurt Hackl und Mag. Alfred in P&R-Anlagen investieren, außerdem brauRiedl: Das sind die vier Wirtschaftsbund-Ab- chen wir eine bessere Abstimmung der Takte geordneten, die sich in den letzten Jahren für von Bahn- und Buslinien.“ Niederösterreichs Unternehmerinnen und Un- Umgekehrt will Eigner die Betriebsansiedelung ternehmer eingesetzt haben. im Raum rund um Wien fördern. Die Immobilienpreise seien nicht teurer als in Wien, in NieHinterholzer: „Wir müssen Image der derösterreich sei auch die Bürokratie einfacher. „Außerdem haben wir im Raum rund um Wien Lehre in Niederösterreich verbessern“ Im Bezirk Amstetten macht sich Michaela Hin- mehr Lehrplätze als besetzt werden können. terholzer für die Wirtschaftstreibenden stark. Wir müssen das Image der Lehre heben, alle ElUnter anderem hat sie in den vergangenen tern wollen unbedingt, dass Ihre Kinder Matura fünf Jahren besonders für die Ansiedelung von machen und die Universität besuchen.“ Wirtschaftsbetrieben gekämpft: „Um etwas zu Generell gilt es für Eigner die Wirtschaftsbewegen, muss man viel tun, nicht nur darüber förderung gezielter einzusetzen. „Wir müsreden. Beispielsweise konnten wir die Böhler- sen unsere Klein- und Mittelbetriebe über Ybbstal-Werke im Wirtschaftspark Kematen die Förderschiene auf gesunde Füße stellen“, ansiedeln“, bilanziert die Abgeordnete. „Nicht weiß Eigner. „Als nächsten Schritt gilt es, Weinur dadurch konnten wir zusätzliche Arbeits- chen zu neuen Märkten wie zum Beispiel den plätze und Lehrstellen schaffen.“ Das Schaf- Schwarzmeerländern zu stellen und Netzwerfen von Lehrstellen ist der leidenschaftlichen ke für unsere Betriebe aufzubauen.“ Vor allem Mostviertlerin ein besonderes Anliegen: „In die Bürokratie bei Förderansuchen müsse für unserem Bezirk werden verschiedenste Projek- Klein- und Mittelbetriebe vereinfacht und der te zum Thema Lehre durchgeführt. Wir müs- Zugang erleichtert werden: „Derzeit besteht sen für unsere Betriebe Lehrlinge finden, denn ein Ungleichgewicht zur Industrie, denn Insie sind die Fachkräfte von morgen.“ dustriebetriebe haben Ressourcen und PersoEinsatz will die Unternehmerin in Zukunft nal, um sich mit den Förderungen intensiver zu auch für den Ausbau von Infrastruktur zeigen: beschäftigen.“ „Unter anderem wären ein Ausbau der B 121, die Etablierung eines Ybbstalradweges und Hackl: „Politik schafft der Ausbau von Hochwasserschutzmaßnah- Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze“ men für die Region wichtig.“ Ebenso will sich Kurt Hackl ist seit 2008 Abgeordneter, Hinterholzer für zusätzliche Aus- und Weiter- kommt aus Wolkersdorf, Bezirk Mistelbach, bildungsmöglichkeiten in der Erwachsenenbil- und ist seit 17 Jahren Unternehmer in der dung und der tertiären Ausbildung einsetzen. Kommunikationsbranche. Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist sein Hauptziel. „Auch wenn Eigner: „Wirtschaftsförderung muss für wir im europäischen Vergleich gut dastehen, ein Blick auf die Zahlen drückt nicht die perKMU leichter zugänglich werden“ Im Bezirk Wien-Umgebung ist Willibald Eigner sönliche Betroffenheit aus, die hinter jedem seit zehn Jahren Bindeglied zu Präsidentin Son- Arbeitslosen steht. Ich setze mich deshalb daja Zwazl einerseits und andererseits zum NÖ für ein, Arbeitsplätze zu schaffen. Fakt ist: die Landtag. Eigner setzt sich vor allem gegen die Politik kann die Rahmenbedingungen verbesgewachsene Verkehrsproblematik rund um die sern und richtige Weichen stellen. Geschaffen Einführung des Parkpickerls in Wien ein: „Wien werden die Arbeitsplätze dann von den Unterwill zwar unsere Arbeitskräfte, aber den daraus nehmern“, stellt Hackl klar.

Der NÖ Landtag 7

Unsere vier Wirtschaftsbund-Abgeordneten im Landtag sind täglich für die Unternehmerinnen und Unternehmer in Niederösterreich unterwegs: Kurt Hackl, Alfred Riedl, Michaela Hinterholzer und Willibald Eigner bilden ein starkes Team für die Wirtschaft.

Erfolge hat der Abgeordnete gerade in diesem Bereich viele: „Sein“ ecoplus Wirtschaftspark in Wolkersdorf ist der dynamischte von ganz Niederösterreich und die Gründung des interkommunalen Wirtschaftsparks Mistelbach-Wilfersdorf wurde von ihm massiv unterstützt. Der Weinviertel Tourismus unter ihm als Aufsichtsratsvorsitzenden verbucht große Erfolge, wie ein Plus von 13,4 Prozent an Nächtigungen im letzten Jahr. Mit Februar startet Hackl mit der Weinviertel Bonus Card das größte Regionalkartenprojekt Österreichs. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung, Zusammenhalt, Miteinander der Generationen, soziale Verantwortung und umweltbewusstes Handeln. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Hackl sich massiv für den Ausbau von alternativen Energien einsetzt und sich als erster Regionalpolitiker gegen den Schiefergasabbau im Weinviertel stark machte.

Riedl: „Attraktiver Betriebsstandort zieht Arbeitnehmer an“ Alfred Riedl ist schon seit mehr als zwei ­Jahrzehnten in seinem Heimatbezirk Tulln politisch aktiv. Er sieht vor allem die Zusammenarbeit der Gemeinden und das Schaffen von innovativen, sicheren Arbeitsplätzen als eine seiner zentralen Aufgaben: „Dafür haben wir die Attraktivität des Ansiedelungsstandortes für Betriebe gesteigert. Einerseits durch unsere universitären Einrichtungen und andererseits durch die Anbindung an die Hochleistungsbahn und den Ausbau der S5. ­Allein durch die Hochleistungsbahn werden ­jährlich bis zu 100 Arbeitsplätze ge­schaffen.“ Auch Umwelt und Energie zählt der Abgeordnete zu seinen Kerngebieten: „Leistbare Energie ist der Schlüssel für eine Zukunftsregion. Wir wollen energieautark werden, das ist sogar in den nächsten fünf Jahren möglich.“ Flusskraftwerke, die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen und Windparks sind für Riedl geeignete Maßnahmen. „Vor allem

durch Private-Public-Partnerschaften können derartige Projekte effizient finanziert und der Strom für unsere Region dadurch günstiger werden.“ Sicherheit ist für den Präsidenten des NÖ Gemeindevertreterverbandes ebenso wichtig, „sowohl im klassischen Sinn bei der Kriminalität, als auch für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze.“ Nur eine sichere Region ist eine wirtschaftlich erfolgreiche Region. Sicherheit und Lebensqualität – nur beides bietet Heimat – beides brauchen wir, und wollen wir mitgestalten. n

Wahl in Kürze Im März wählt Niederösterreich seinen neuen Landtag. Sie können mit Ihrer Stimme dazu beitragen, dass die NÖ Wirtschaft auch weiterhin im Landtag stark vertreten ist! Mehr zu unseren Kandidaten finden Sie auf der nächsten Seite!

8 Der NÖ Landtag

WB-Kandidaten in den Geben Sie der Wirtschaft Ihre Vorzugsstimme und unterstützen Sie einen Kandidaten stehende Landkarte gibt Ihnen einen genauen Überblick über die 61 Wirtschaftsbund-

1

HINTERHOLZER Michaela LAbg. Amstetten – Waidhofen/Ybbs MÖSL Reinhard Dr. EISHOLD Jürgen Ing.

2

Baden

19

ALFONS Ulrike

5

KOLM Andreas DI 3

Bruck

JÜLY Gabriele

7

GANSTERER Michaela 4

Gänserndorf

HENGL Sandra SOMMER Elfriede RITTER Thomas

5

Gmünd

22

BENISCHEK Roland Bgm. SCHREIBER Doris

9

FUCHS Raimund Bgm. 6

Hollabrunn

INDRACZEK Reinhard Ing. LEEB Herbert Ing. Bgm. SCHWAYER Karl Bgm.

7

Horn

KOCH Margit Vbgm.

8

Korneuburg – Stockerau

MOSER Christian Dr. Vpräs.

11

16

SALBRECHTER Jan Ing. MINNICH Andreas

9

Krems

HAGMANN Thomas Mag. GAUKEL Gabriele SEIF Stefan

10 Lilienfeld

PUNZ Bianca LEOPOLD Markus REICHEL Raimund SIEDLER Manfred

11

Melk

HAAS Gudrun Mag. (FH) LEGERER Otto GINDL Maria PULKER Mario

Journal 2/2012

1 17

10

Der NÖ Landtag 9

NÖ-Wahlkreisen des Niederösterreichischen Wirtschaftsbundes in Ihrem Heimatbezirk! Die unten Kandidaten für die niederösterreichische Landtagswahl im kommenden Jahr.

12 Mistelbach

HACKL Kurt LAbg. Mag. GEPPERTH Karin LEISSER Manuela GSCHWINDL Herber

13 Mödling

THIER Barbara DI HEINDL Thaddäus Mag. FEICHTER Gerhard Vbgm.

12 15 Neunkirchen

6

OSTERBAUER Herbert Bgm. RETTENBACHER Eduard Bg. BREITER Birgit DI GRAF Andreas Bgm.

8

16 St. Pölten

4

HAGER-WOHLMUT Maria Mag. SINGER Franz REISS Rudolf

18

GLENCK Michael

21

17 Scheibbs

PRUCKNER Erika BRUCKNER Peter

21

TAZREITER Werner

13

21

3

18 Tulln

RIEDL Alfred Mag. LAbg. Bgm. SCHILDECKER Angelika Mag. MAYERHOFER Claudia Ing.

2

20

19 Waidhofen/ Thaya

WISTRCIL Hermann

20 Wr. Neustadt

GLÖCKLER Gustav Bgm.

HANDL Lambert

SMUK Alexander Ing. 21 Wien-Umgebung EIGNER Willibald DI AUER Maria KAUFMANN Christoph MAS 22 Zwettl

15

BLAUENSTEINER Anne MA PREISER Manfred Ing. SCHRAMMEL Franz

Wahlkampf-Rückblende 10 Aktuell

Als Daniela Wallner schwanger wurde, stand ihr die Betriebshilfe schnell und unbürokratisch zur Seite.

Sicherheit in Härtefällen G

erade in Kleinbetrieben ist ein Arbeitsaus- eine immer in meinen Gedanken vorhandene fall des Inhabers durch Krankheit oder - Belastung“, erzählt Daniela Wallner aus Matzim erfreulichen Sinn - bei Schwangerschaft leinsdorf bei Melk. Gemeinsam mit ihrem Leeine oft existenzbedrohende Situation für das bensgefährten betreibt sie einen Paketdienst. ganze Unternehmen. Als sich Sohn Alexander ankündigte, bekam Mit der Initiative „Betriebshilfe für die Wirt- sie von ihrer Steuerberaterin den Tipp, um Beschaft“ hat Wirtschaftsbund-Landesgruppen- triebshilfe anzusuchen. Dann ging alles ganz Obfrau und Präsidentin der Wirtschafskam- schnell und – was die Jungmutter besonders mer Niederösterreich Sonja Zwazl schon freut – total unbürokratisch. 1994 einen Verein ins Leben gerufen, der sich um die Kleinstunternehmer in Nieder- Betriebshilfe agiert flächendeckend österreich kümmert: „Gleich ob schwere Er- in ganz Niederösterreich krankung, Unfall oder Schwangerschaft – die Einige Telefonate, ein Antrag von der Betriebshilfe ist rasch und unbürokratisch Homepage geladen und ausgefüllt und rechtmit Rat und Tat zur Stelle“, erkärt Zwazl. Bei- zeitig zum Mutterschutz stand mit Wolfgang spielsweise unterstützt die Betriebshilfe auch Neunteufel die ersehnte Hilfe vor der Tür. im Falle einer Operation: „Es gibt nichts Nach der Einschulung übernahm er Wallners Schlimmeres für einen Unternehmer, als sei- Aufgaben und half so der Firma, mit der neunen Betrieb schließen zu müssen.“ en Herausforderung fertig zu werden. „Dank Von der schnellen Unterstützung hat Da- dieser Möglichkeit konnte ich die Geburt unniela Wallner profitiert: „Eigentlich wollte ich seres Sohnes und die ersten so aufregenden mich nur auf mein Baby freuen, aber die Sor- Wochen mit ihm als Mutter entspannt geniege um das Funktionieren unserer Firma war ßen und jede Minute auskosten“, ist Wallner

Journal 2/2012

nun bald wieder in ihrem Unternehmen tätig. Die Betriebshilfe, eine Initiative der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der SVA Gewerbe, tritt bei Schwangerschaft acht Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt und auch bei vorzeitiger Wochenhilfe in Kraft. Im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit wird die Dauer des Einsatzes von der SVAGewerbe aufgrund des erforderlichen ärztlichen Attestes bewilligt. Die Höchstgrenze in diesen Fällen beträgt 70 Tage. Die Betriebshilfe wurde gezielt für Kleinstbetriebe unter fünf Mitarbeitern eingerichtet. Die Betriebshelfer sind flexibel in verschiedensten Berufsgruppen einsetzbar und in ganz Niederösterreich tätig. Sonja Zwazl ist die Betriebshilfe ein Herzensanliegen: „Unsere tüchtigen Helfer geben ihr Bestes, damit der Betrieb in schwierigen Zeiten nicht geschlossen werden muss.“ n Infos: www.betriebshilfe.at oder unter 02243/ 34748

Fotos: RTImages – Fotolia.com, Bundesheer

Die Wirtschaftskammer-Initiative „Betriebshilfe für die Wirtschaft“schützt Wirtschaftstreibende davor, in Situationen wie Schwangerschaft oder Krankheit ihren Betrieb schließen zu müssen.

Aktuell 11

Wehrpflicht als starker Wirtschaftsfaktor in Niederösterreich Mit 14 Standorten ist das Bundesheer in Niederösterreich sehr stark vertreten. Sehr stark ist auch die direkte und indirekte Wertschöpfung, die in den Regionen für ­Niederösterreichs Unternehmerinnen und Unternehmer entsteht.

D

urch die Kasernen bleiben rund 26 Mil- von Matsch und Gerümpel, halfen in ihren lionen Euro in den Regionen. Würde schwersten Momenten. der Grundwehrdienst abgeschafft und durch Zusätzlich würde die Abschaffung der ein Berufsheer ersetzt, würden rund die Hälf- Wehrpflicht zeitgleich auch das Ende des te der Kasernen in Niederösterreich geschlos- Zivildienstes bedeuten: Ohne die Mitarbeit sen und Unternehmerinnen und Unterneh- der 1300 Zivildiener in Niederösterreich mer finanzielle Einbußen erleiden.

würden Rettungsdienst, Hilfswerk, Seniorenheime und Tagesbetreuungsstätten vor finanziell unlösbaren Aufgaben stehen. Die Basis für das Ehrenamt – viele Zivildiener helfen auch nach ihrem Pflichtdienst in den Organisationen weiter – würde fehlen. n

Betriebe und Arbeitsplätze durch Kasernen-Schließungen gefährdet Die Abschaffung der Wehrpflicht würde besonders Niederösterreichs schwächere Wirtschaftsregionen, wie zum Beispiel das Waldviertel, treffen und diese vor unlösbare Aufgaben stellen: Zulieferer und verschiedenste Gewerbe, Gastronomie und andere Dienstleister würden ihre enge wirtschaftliche Beziehung zu den Kasernen verlieren. Das weiß auch Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus: „Mehr als 5000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von den Kasernen ab. Diese würden verloren gehen und auch regionale Fachkräfte würden dadurch abwandern.“ Qualität der Katastrophenhilfe wäre nicht gewährleistet Weiters muss man eine erhöhte Gefährdung im Katastrophenfall bedenken. Dafür ist die Beibehaltung der Wehrpflicht unumgänglich. Das Bundesheer würde die Qualität der Katastrophenhilfe ohne Grundwehrdiener nicht aufrecht erhalten können. Ein Beispiel: 2002 waren in Niederösterreich 1155 Unternehmerinnen und Unternehmer vom Jahrhunderthochwasser betroffen, über 142 Millionen Euro Schaden entstanden durch diese Katastrophe für die Wirtschaftstreibenden. Insgesamt waren damals rund 11000 Soldaten – davon rund 7000 Grundwehrdiener – für Niederösterreichs Wirtschaft im Einsatz, befreiten Betriebsgelände und Geschäfte Beim Hochwasser 2002 waren 7000 Grundwehrdiener im Einsatz.

12 Aktuell Wahlkampf-Rückblende

Die Firma Dataform in Großebersdorf produziert VIP-Pakete, Fan-Guides und vieles mehr für die WM in Schladming.

Warfen einen ersten Blick auf die VIPTickets für Schladming: Peter Hopfeld, Kurt Hackl, Rudolf Demschner, Harald Servus, Dataform-Geschäftsführer Robert Reisenhofer, Dataform-Marketingleiter Stefan Achter und Christian Moser.

D

ie Top-Schi-Stars versammeln sich im kommenden Februar bei der Schi-WM in Schladming, tausende Fans und VIPs werden sie anfeuern. Dass das gut über die Bühne geht, ermöglicht niederösterreichisches Know-How: Die Firma Dataform ist der Produzent für VIP-Tickets, Fan-Guides, Akkreditierungskarten, Parktickets und Co. Beim Betriebsbesuch in Großebersdorf durften die Wirtschaftsbund-Funktionäre schon vorab einen Blick auf die heiß begehrten VIP-Tickets werfen: „Wir werden in den kommenden Wochen rund 42000 Tickets produzieren“, erklärt Stefan Achter, Marke-

tingleiter der Firma Dataform. „Unser Service in Österreich, sondern sogar international reicht vom Druck bis hin zum einzeln indivi- kaum Konkurrenz“, weiß Achter. dualisierten Mailing.“ Die Veranstalter liefern „Das Know-How aus Niederösterreich ist nur die Daten, das Team von Dataform stellt international immer gefragter“, weiß auch die Aussendung fertig und liefert sie mit der Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus. eigenen Poststelle gleich direkt zum Endkun- „Unsere Betriebe trotzen mit innovativen Ideden. „Mit diesem Service haben wir nicht nur en jeder Konkurrenz.“  n

Foto: WBNÖ/Lechner, cirquedesprit - Fotolia.com

Know-How aus NÖ bei Schi-WM

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Aktuell 13

„Brauchen neues System für Teilkrankenstände“ Zwazl: „Viele Arbeitnehmer sind im Krankheitsfall trotzdem teilweise arbeitsfähig – Wir brauchen eine Einführung von Teilkrankenständen.“ Direktor Servus: „Entgeltfortzahlung nach Verursacherprinzip.“

N

ehmen wir an, ein Büroangestellter bricht sich bei einem Freizeitunfall den Fuß: Seine Arbeit vor dem PC könnte er somit trotzdem erbringen, darf aber nicht, auch wenn er will. „Wir brauchen für derartige Fälle eine Novellierung des Gesundheitssystems – ein System mit Teilkrankenständen“, fordert Wirtschaftsbund-LandesgruppenObfrau Sonja Zwazl. „Ärzte haben derzeit nur die Wahl, entweder die Krankschreibung zu erteilen oder sie zu verweigern. Das bedeutet, dass auch beim Vorliegen einer nur teilweisen Arbeitsunfähigkeit eine Krankschreibung ohne Kompromissmöglichkeit erfolgt.“ Selbst wenn der Mitarbeiter trotz Handicaps arbeiten wollen würde, wäre das gesetzlich nicht gedeckt. Diese Forderung hat der Wirtschaftsbund Niederösterreich auch im Wirtschaftsparlament am 22. November eingebracht.

Ausfälle verursachen sieben Milliarden Euro Kosten Die Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster, geht ins Detail: Arbeitnehmer sollen in derartigen Fällen vom Unternehmer auch weiterhin für einfachere Tätigkeiten beziehungsweise Teilzeitarbeit eingesetzt werden dürfen. „Den österreichischen Unternehmen verursachen Ausfälle durch Krankenstand rund sieben Milliarden Euro Kosten pro Jahr“, weiß Scheichelbauer-Schuster. Viele Arbeitnehmer würden lieber teilweise arbeiten wollen, als beispielsweise sechs Wochen mit Gips zu Hause auf der Couch zu verbringen. „Mir ist der Teilkrankenstand ein besonderes Anliegen, weil es für Arbeitnehmer auch zur Genesung beitragen kann, wenn sie wieder

teilweise in den Arbeitsprozess eingegliedert werden können“, so Scheichelbauer-Schuster. Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus geht weiter: „Niederösterreich ist bei den Krankenstandstagen Spitzenreiter.“ Konkret sind es laut Fehlzeitenreport 14,9 Tage. „Auch die Zahl der Kurzkrankenstände nimmt massiv zu“, so Servus. Österreichweit haben sich die Kurzkrankenstände zwischen 2008 und 2011 von 358 Fällen je 1.000 Versicherte, auf 436 Fälle erhöht. „Wir brauchen eine Reform des Entgeltfortzahlungssystems“, fordert der Wirtschaftsbund-Direktor: „Die Kosten für Krankenstände sollten zum Beispiel nach dem Verursacherprinzip getragen werden.“ In der Praxis würde das bedeuten, dass der Unternehmer bei Freizeitunfällen keine Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung hätte. „Dafür ist eine obligatorische Haftpflichtversicherung einzuführen, die die Entgeltfortzahlung für Freizeitunfälle übernimmt“, konkretisiert Servus. Auch einen Selbstbehalt des Mitarbeiters für den ersten Krankenstandstag kann sich Servus vorstellen: In Schweden wurde 1993 das Entgeltfortzahlungssystem für Krankenstände reformiert. „Der erste Krankenstandstag wurde nicht mehr bezahlt, dadurch sanken die Krankschreibungen von 9,7 Prozent im Jahr 1988 auf 3,8 Prozent im Jahr 1997.“  n

Weitere Anträge im Wirtschaftsparlament:

▶▶ Übernahme der gelockerten Vergaberegeln ins Dauerrecht (Siehe Kommentar, S.3) ▶▶ Stärkung der Berufsorientierung durch verfplichtendes Schulfach, verbesserter Ausbildung für Lehrer und mehr verpflichtendes Schnuppern

14 Im Gespräch

Weinviertel: Mehr Infrastruktur für Unternehmer Seit einem halben Jahr ist Eva Himmelbauer Wirtschaftsbund- und Weinviertel-Abgeordnete im österreichischen Parlament. Mit uns hat sie über ihre Aufgabe als Mandatarin gesprochen.

Journal 2/2012

Eva Himmelbauer mit Sonja Zwazl, Heribert ­Donnerbauer und ­Harald ­Servus.

die Bevölkerung die duale Ausbildung nicht, dabei ist gerade das duale System im internationalen Vergleich herausragend. Ich habe auch festgestellt, dass wir schon beim Image des Polytechnischen Lehrgangs beginnen müssen, viele beurteilen das Poly als Sammelstelle für Jugendliche die es nicht in eine höhere Schule geschafft haben. Ich habe den Polytechnischen Lehrgang in Hollabrunn besucht: Die jungen Schüler wussten genau, was sie machen wollen und haben sich bewusst für die Lehre entschieden, klagten aber auch über Gegenwind aus der Familie oder dem eigenen Bekanntenkreis. Ich möchte selbst aufzeigen, dass der Weg der Lehre unglaublich viele Chancen birgt. Ich habe aus den Schulen den Zuspruch erhalten, die Wirtschaft mehr in die Berufsorientierung einzubinden. Deshalb werde ich auch versuchen, vermehrt Kontakte zwischen den Unternehmern und den Schulen zu knüpfen. n

Eva Himmelbauer in Kürze ▶▶Wohnort: Pulkau im Bezirk Hollabrunn ▶▶Ausbildung: HTL Wirtschaftsingenieurwesen, TU Wirtschaftsinformatik ▶▶Betrieb: Mitarbeit im elterlichen Betrieb EDV Himmelbauer: IT-Dienstleistungen und IT-Handel, Entwicklung von Software-Lösungen für Unternehmer ▶▶Seit 2011: Vorsitzende der JW Hollabrunn ▶▶Seit Juli 2012: Abgeordnete zum Nationalrat des Wirtschaftsbundes NÖ und für das Weinviertel.

Fotos: Marschik, Lechner

Redaktion: Frau Nationalrätin, Sie sind jetzt seit einem halben Jahr Abgeordnete. Was hat sich nach Ihrer Angelobung für Sie geändert? Himmelbauer: Für mich war das erste halbe Jahr eine Chance, viele Menschen kennen zu lernen und mitzuerleben, wie viele Weinviertlerinnen und Weinviertler sich politisch engagieren – in den Gemeinden, in den Wirtschaftsbund-Gruppen, beim Wirtschaftsstammtisch oder beim Unternehmerinnenfrühstück. Wie Politik derzeit in den Medien dargestellt wird, entspricht nicht der Realität. Ich möchte aufzeigen, dass Politik weit mehr ist, das Vertrauen in die Politik wieder stärken und dem ehrenamtlichen politischen Engagement mehr Wertschätzung zukommen lassen. Meine Auf- kämpft das nördliche Weinviertel mit einer gabe ist es also, das Weinviertel und dessen Abwanderung von Betrieben, generell sogar Unternehmerinnen und Unternehmer zu ver- von der Bevölkerung. Im Bezirk Hollabrunn treten, zuzuhören und Themen und Anliegen haben die Umlandgemeinden dieses Problem. zu meinen zu machen. Ich möchte den Ausbau von Wirtschaftsparks stärken: In Ziersdorf gibt es einen, dort sind Redaktion: Seit Ihrer Angelobung haben Sie aber kaum Unternehmen angesiedelt. Ich werin allen Bezirken des Weinviertels mehr als 100 de versuchen in Ziersdorf zu vermitteln. Betriebe besucht. Wo sehen Sie die Anliegen der Unternehmerinnen und Unternehmer? Redaktion: Als ersten Punkt haben Sie die Himmelbauer: Als ich die Nachfolge von wachsende Lehrlings- und FachkräfteprobleHeribert Donnerbauer angetreten habe, war matik angesprochen. Sie haben sehr viel Konmir bewusst, dass das kein Weg ist, den ich al- takt zu Jugendlichen, wie beurteilen Sie das leine gehe, sondern ein Weg, den ich mit den Image der Lehre? Unternehmerinnen und Unternehmern im Himmelbauer: Rund um den NationalfeierWeinviertel bestreite. Dadurch entstand auch tag habe ich Schülergruppen zu mir ins Parmein Wunsch mit den Wirtschaftstreibenden lament geladen, mit ihnen über Politik, aber in Kontakt zu treten. Ich war in 100 Betrieben auch über das Thema Lehre gesprochen. Man und habe Anliegen gesammelt. Drei Themen merkt, dass die Lehre ein schlechtes Image hat. waren den Wirtschaftstreibenden besonders Der Slogan „Lern was gscheits“ beinhaltet für wichtig: Zum Ersten haben die Unternehmer ein Problem Lehrlinge zu finden. Geeignetes junges Personal wird immer seltener. Zweitens ist die Standortentwicklung ein bedeutendes Thema. Ich möchte mich für den Ausbau von Infrastruktur einsetzen, konkret um die Verkehrsanbindung von ländlichen Regionen: Im Bezirk Gänserndorf für den Ausbau der S8 von Wien, in Hollabrunn für den Ausbau der S3 bis Guntersdorf. Der Baustart ist 2013, Fertigstellung 2016. Meine Aufgabe wird sein, den Bau der Bundesstraße voranzutreiben und Ministerin Bures dementsprechend Druck zu machen, dass sie den Zeitplan auch einhält. Drittens sehe ich es als meine Aufgabe, bes- 100 Betriebe im Weinviertel besucht: Himsere Rahmenbedingungen für Betriebsansie- melbauer zu Gast bei Tischler Wolfgang Eser delungen im Weinviertel zu schaffen. Derzeit in Hollabrunn.

Im Gespräch 15

Werner Groiß: WB-Stimme für das Waldviertel Ing. Mag. Werner Groiß ist von den Bezirksgruppenobmännern des Waldviertels zum Wunschnachfolger von Günter Stummvoll und Waldviertel-Sprecher ernannt worden. Der Unternehmer hat sich große Ziele gesetzt. Redaktion: Herr Groiß, Sie sind der erste Sprecher des Wirtschaftsbundes im Waldviertel, wo sehen Sie Ihre Hauptaufgaben? Groiß: Das Waldviertel wird von außen als sehr homogene Einheit gesehen, das ist aber immer noch nicht so. Meine Aufgabe wird es sein, Betriebe vermehrt zu vernetzen, Kooperationen zu schaffen und zu fördern. Redaktion: Wie wirkt der Wirtschaftsbund dabei mit? Groiß: Ich sehe den Wirtschaftsbund als eine Art Dachorganisation. Der Wirtschaftsbund muss sich in den einzelnen Verbänden und Vereinen einbringen und die Aktivitäten vernetzen. Ich möchte als Wirtschaftssprecher dafür sorgen, dass alle Bezirke im Waldviertel in Projekte eingebunden werden. Somit können wir viele Synergien nutzen, andererseits aber auch unnötige Konkurrenzsituationen vermeiden. Wichtig ist, das Waldviertel als Ganzes zu sehen und Projekte im gesamten Viertel voranzutreiben. Ein Beispiel: Den Waldviertlern ist nicht bewusst, dass es den Wirtschaftsraum Waldviertel mit vorbildlichen Unternehmen gibt. Viele Mitarbeiter suchen hauptächlich im Zentralraum und wandern ab, ohne die Möglichkeit des Pendelns innerhalb des Waldviertels zu erkennen. Deshalb müssen wir verstärkt die Infrastruktur ausbauen, damit es für Mitarbeiter auch attraktiv wird, im Waldviertel zu bleiben. Umgekehrt wird es für Betriebe interessanter, sich in der Wirtschaftsregion anzusiedeln, wenn man auf Personal des Waldviertels zurückgreifen kann.

Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl mit Neo-Waldviertel-Sprecher und Nationalratswahl­ kandidat Werner Groiß und Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus.

Waldviertel durch den Truppenübungsplatz Wir wollen, dass Kunden leichter den Kon(TÜPL) in Allensteig mitten im Herzen geteilt. takt zu Waldviertler Firmen herstellen können Leute wurden damals bei der Errichtung des und somit den Absatz der Betriebe vermehrt TÜPL abgesiedelt. Nachbardörfer sind da- ankurbeln. durch voneinander abgeschottet. Zusätzlich versuchen wir gerade mit der Destination Waldviertel die Region als FaRedaktion: Was würden Sie an der bestehen- milienziel zu etablieren. Das Waldviertel hat den Situation ändern? viele Attraktionen und Naturschönheiten zu Groiß: Ich würde den Bund mehr in die Pflicht bieten. In meinem Heimatbezirk verhandeln nehmen: Der Truppenübungsplatz muss ent- wir gerade mit Investoren über die Errichtung weder militärisch aufgewertet werden, damit eines Familienhotels.  n noch mehr Wertschöpfung in der Region bleibt. Oder der Bund sorgt für alternative Lösungen. Werner Groiß in Kürze ▶▶Selbstständiger Wirtschaftsprüfer mit Redaktion: Sie haben vorher angesprochen, Firma „BzG Wirtschaftstreuhand Wirtdass das Waldviertel mehr Kooperationen schaftsprüfungs- und Steuerberatungs GmbH“ in Gars am Kamp der Betriebe braucht. Gibt es schon konkrete ▶ ▶ Redaktion: Mit welchen Problemen haben Ideen? Seit 2011 Wirtschaftsbund-Obmann im die Unternehmen im Waldviertel sonst noch Groiß: Ja: Derzeit ist vom Wirtschaftsforum Bezirk Horn, mehrmals Kandidat bei zu kämpfen? Waldviertel, dessen stellvertretender Obmann der Nationalratswahl, geschäftsführeGroiß: Das Waldviertel hatte bis vor 20 Jahren ich bin, das Projekt „Waldviertler Handwerk“ neder Gemeinderat in seiner Heimatgeden eisernen Vorhang. Weder auf österreichi- geplant. Konkret sollen rund 50 Waldviertler meinde Gars am Kamp seit 2010 ▶▶Vorstandsmitglied im Wirtschaftsforum scher, noch auf tschechischer Seite sind die Handwerksbetriebe gemeinsam die Kunden Grenzregionen- und städte bis heute gut be- im Zentralraum Wien und Linz werblich anWaldviertel und im Tourismusverband siedelt. Das macht Kooperationen mit unseren sprechen. Die Waldviertler Produkte haben Kamptal. Nachbarn äußerst schwierig. Außerdem ist das besonders im Zentralraum einen guten Ruf.

16 Bilder vom Adventempfang Wahlkampf-Rückblende

Besinnlicher Wirtschaftsbund-Advent Zahlreiche Gäste genossen den vorweihnachtlichen Festabend des Wirtschaftsbundes.

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Sonja Zwazl, Petra Bohuslav und Harald Servus gratulierten gemeinsam mit den Wirtschaftsbund-Abgeordneten den verdienten Funktionären zu ihren Auszeichnungen.

Starke Frauen in der Wirtschaft mit Harald Servus: Petra Bohulsav, Anni Rehatschek, Michaela Hinterholzer, Waldtraud Rigler, Gaby Gaukel und Doris Schreiber.

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Die Funktionäre des Wirtschaftsbundes Zwettl genossen den Abend (l.). NR Eva Himmelbauer (o.) führte zahlreiche Gespräche, unter anderem mit Sonja Zwazl und Harald Servus.

Beim Plaudern gesichtet: Alfred Riedl, Sonja Zwazl und Militärkommandant Rudolf Striedinger.

Fotos: Lechner

eben den besinnlichen Worten von Abt Wolfgang Wiedermann vom Stift Zwettl stand beim Wirtschaftsbund-Adventempfang heuer eine Überraschung im Mittelpunkt: LAbg. Alfred Riedl, der erst im November seinen 60. Geburtstag feierte, bekam von Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus die Julius-Raab-Ehrenmedaille überreicht. „Wir wollten dich mit einer ganz besonderen Auszeichnung überraschen, die nicht jeder einfach so bekommt“, so Sonja Zwazl zu Riedl. „Wir müssen uns bei dir für deine Arbeit und deinen unermüdlichen Einsatz für den Wirtschaftsbund bedanken.“ Gekommen waren auch LR Petra Bohuslav, NR Eva Himmelbauer, die Landtagsabgeordneten Kurt Hackl und Michaela Hinterholzer, der Vizepräsident der WKÖ Hans Jörg Schelling sowie die Vizepräsidenten der WKNÖ Josef Breiter, Dieter Lutz und Christian Moser. Ebenso zu Gast waren Militärkommandant Brigadier Rudolf Striedinger, Alt-Landesrat Vinzenz Höfinger und Alt-Kammerdirektor Theodor Zeh. n

Aus den Branchen 17

Unterwegs bei Niederösterreichs Unternehmern

Das Team des Wirtschaftsbundes Niederösterreich rund um Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Direktor Harald Servus besuchte im Sommer ­Betriebe in ganz Niederösterreich. Unter anderem standen die Bezirke Krems, Mödling, ­Korneuburg, Mistelbach, Amstetten, Neunkirchen und Wien-Umgebung am Programm.

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nsgesamt besuchten WirtschaftbundLandesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus, rund 70 Unternehmer. „Für uns ist es wichtig, direkt in die Betriebe zu gehen und mit den Unternehmerinnen und Unternehmern zu sprechen“, weiß Zwazl. „Wir möchten so die Betriebe und die Menschen dahinter kennenlernen.“ Harald Servus dazu: „Wir haben die Sommertour erstmals gemacht, um in allen Vierteln des Landes und in verschiedensten Branchen Unternehmer zu treffen. Wir hören den Unternehmern zu, um zu erfahren, wo der Schuh drückt und um daraus die richtigen Maßnahmen abzuleiten.“ n

In Sierndorf bei der Firma GST waren Direktor Harald Servus und WK-Vizepräsident Christian Moser (3.v.l.) bei Geschäftsführer Franz Hein zu Gast.

Im Bezirk Neunkirchen besichtigte Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl mit Bürgermeister Herbert Osterbauer die Tischlerei von Josef Reichmann.

In Krems überzeugte sich WBFunktionär Thomas Hagmann (l.) vom KnowHow von Optiker Jürgen Jell. In Tulln stand mit Alfred Riedl die Technik der Firma EEP-Maschinenbau von Walter Petz im Mittelpunkt.

Günter Zapletal, Geschäftsleiter der Firma Toperczer in Schwechat, zeigte ua. LAbg. Willibald Eigner seine Produkte.

In Amstetten stellten LAbg. Michaela Hinterholzer und Harald Servus die Lehrlinge der Firma Karkheck in Mit LAbg. Kurt Hackl (l.) und Landesgruppen-Obden Vorderfrau Sonja Zwazl besuchte das WB-Team die Firma grund. Bschliehsmaier in Hobersdorf.

18 Industriellenvereinigung

DI Johann Marihart Präsident der Industriellen­vereinigung Niederösterreich

IV-Niederösterreich mit neuem Vorstand Die Ordentliche Vollversammlung der IV Niederösterreich brachte eine Erweiterung des Vorstandes um 3 Mandate. In ihren Ansprachen betonten Georg Kapsch, Präsident der IV, und Johann Marihart, Präsident der IV-Niederösterreich, die Wichtigkeit der Industrie für den heimischen Standort.

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Bei der Vollversammlung: Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka; IV-Präsident Mag. Georg Kapsch, WKNÖ-Präsidentin und WB-Landesgruppen-Obfrau KommR Sonja Zwazl und Präsident DI Johann Marihart.

kunft an den weichen Standortfaktoren arbeiten, um das Land für Unternehmen, Gewerbe und internationale Spitzenkräfte attraktiv zu gestalten. „Unsere Herausforderung ist es, ein Klima für innovative und kreative Menschen zu schaffen“. Nur so könne der erfolgreiche Weg in Zukunft fortgesetzt werden. Im Rahmen der europäischen Krise plädierte LHStellvertreter für ein Mehr an Europa. „Zwei Prozent des BIP (Anm. Anteil Griechenland am BIP der EU 27) bringen das Projekt nicht ins Wanken“, so Sobotka, der auch auf die Geschichte der EU als Friedensprojekt verwies. IV-Präsident Georg Kapsch betonte in seiner Rede die Bedeutung von Grundwerten in der Wirtschaft – ohne Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft und Engagement des einzelnen kann auch die Wirtschaft nicht

reüssieren. Im europäischen Vergleich liegt Österreich mit einer Industriequote von 23% an vierter Stelle. „Unsere Politik muss folglich darauf ausgerichtet sein, Unternehmen am Standort zu halten sowie zusätzliche Unternehmen nach Österreich zu ziehen“, so der Präsident der Industriellenvereinigung. In diesem Zusammenhang betonte Georg Kapsch auch die Wichtigkeit einer grundlegenden Steuerreform. Primäres Ziel sei die Entlastung der Arbeitseinkommen und die Senkung der Arbeitskosten. „Mit einer Abgabenquote von 43 Prozent liegen wir heute im internationalen Spitzenfeld.“ Neben einer Reduktion der Abgabenquote bedürfe es auch einer Umschichtung von Ausgaben, um den Anteil der zukunftsrelevanten Investitionen zu erhöhen, betonte Kapsch. n

Fotos: IV, Archiv, Andi Bruckner

er bestehende Vorstand der IV-Niederösterreich wurde einstimmig bestätigt, neu in den Vorstand gewählt wurden: DI Günter Idinger, Geschäftsführer der Eaton Industries (Austria) GmbH, DI Dr. Christian Rossegger, MBA, Geschäftsführer der Flowserve (Austria) GmbH und KR DI Rudolf Svoboda, Geschäftsführer der Möbelwerk Svoboda GmbH & Co KG. (vollständiger Vorstand der IV-Niederösterreich: http://www.iv-niederoesterreich.at/b6m20) In seiner Ansprache betonte der Präsident der IV- Niederösterreich, Johann Marihart, die Bedeutung der Industrie für das Bundesland: „Niederösterreich hat sich in den letzten Jahren zum Industrieland entwickelt und aufgrund des Branchen-Mixes ist das Bundesland weniger krisenanfällig“, hieß es beim Empfang der Industriellenvereinigung NÖ Mitte November in St. Pölten. Der Auslandsumsatz der Industrie beträgt derzeit rund 43 Prozent, das entspricht einem Wert von 10,5 Milliarden Euro. „Niederösterreich hat in den letzten zehn Jahren einen gewaltigen Aufholprozess hinter sich – dazu hat insbesondere auch die Ostöffnung beigetragen“. Damit die Industrie auch in Zukunft erfolgreich agieren kann – benötigt es die richtigen Rahmenbedingungen am Standort. „Unternehmen sind heute dort erfolgreich, wo sie die richtigen Rahmenbedingungen vorfinden“, so Marihart. LH-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, der in Vertretung von LH Erwin Pröll an dem Empfang teilnahm, bedankte sich in seiner Ansprache für die Leistungen der Industrie im Bundesland. „Wir setzen auf eine starke Industrie und einen starken Industriepartner“, so Sobotka. Er wolle insbesondere auch in Zu-

Aus den Branchen 19

„Man muss selbst etwas tun, damit sich was bewegt!“ Mit Judith Hönig steht erstmals eine Frau als Vorsitzende der NÖ Fachvertretung an der Spitze der Steinmetze.

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arum sie diese Aufgabe übernommen diese Berufsausbildung aufmerksam gehat, beantwortet Judith Hönig mit ei- macht werden. Der „Tag des Denkmals“ soll nem schlichten Satz: „Mir liegt sehr viel am wiederum einen anderen Aspekt der SteinSteinmetzhandwerk. Man muss selbst etwas metze zeigen – die Restaurierungen. tun, damit sich etwas bewegt!“ Noch immer Dass mit ihr die erste Frau die Position ist der traditionelle Steinmetz in den Köp- der Vorsitzenden der NÖ Fachvertretung fen vieler Kunden fast ausschließlich für den der Steinmetze einnimmt, ist für Hönig Friedhof zuständig. zwar „ein wunderschönes Zeichen der AnNur wenige kennen das umfangreiche Be- erkennung“, aber gleichzeitig betont sie, dass tätigungsfeld und die Vielfalt der möglichen sie in einer doch von Männern dominierten Materialien und Bearbeitungsarten. Natur- Berufsgruppe von Beginn an als vollwertiges stein findet bei Fassaden, Böden, Terrassen, Mitglied aufgenommen wurde. „Es hat für aber auch Küchenplatten, Brunnen und vie- mich eine große Bedeutung, dass mir die lem mehr Verwendung. „Hier möchten wir Kollegen, die mich seit vielen Jahren kenansetzen und unsere Vielfalt dem Kunden nen, den Vorsitz angeboten haben und ich zeigen – etwa mit einer geplanten langen unseren Berufstand in der Öffentlichkeit Nacht der Steinmetze“, hat Hönig noch viel vertreten darf “, freut sie sich auf neue Hevor. Auch Jugendliche sollen verstärkt auf rausforderungen. n

▶▶Zur Person ▶▶Seit 2003 Geschäftsführung des elterlichen Steinmetzbetriebes in Wiener Neustadt ▶▶Seit 1991 im Familienbetrieb, 1995 Meisterprüfung ▶▶Erfahrung in Steinmetzbetrieb in Deutschland gesammelt und aus Vorlesungen in Architekturstudium ▶▶Seit 2010 zwei Innenstadtgeschäfte mit Wohnaccessoires

Judith Hönig will für die Steinmetze vieles bewegen.

„Probleme sind da, um gelöst zu werden!“ Auf österreichweite Zusammenarbeit und daraus resultierende Strategien setzt der neue Obmann der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe, Bernd Brantner.

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rstmals eine Bedenkzeit erbat sich Bernd Branter, Geschäftsführer von Brantner Krems, als ihm die Position des Obmanns der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe angeboten wurde. Was folgte waren mehrere Gespräche, um einerseits die eigenen Beweggründe zu klären und andererseits auch mehr vom Aufgabenbereich des Obmanns Bernd Brantzu erfahren. Von Kindesbeinen quasi in den ner hat sich Familienbetrieb hinein gewachsen, mit der für seine Branche bestens vertraut, aber gleichzeitig ein Fachgruppe Quereinsteiger in der Kammer – diese Komambitionierte Ziele gesetzt. bination begrüßten viele Kollegen. „Für mich gibt es keine Probleme, sondern Aufgaben, die gelöst werden müssen“, ist haben rund 1000 Jugendliche den Film „Ein Brantner lösungsorientiert. Schwerpunkte Leben ohne LKW“, den Imagefilm der NÖ sind der starke internationale Wettbewerb, Transporteure, gesehen und konnten sich der digitale Tacho, der Dieselpreis und die konkret über die Ausbildung informieren. geplante Mauterhöhung für 2013 um drei „Hier müssen wir aktiv werden, damit uns in Prozent. den kommenden Jahren kein Fahrermangel Den Beruf des LKW-Fahrers für die Jun- ins Haus steht!“, so Brantner. gend interessant zu machen, ist für Brantner Die österreichweite Zusammenarbeit sehr wichtig – auf der Jobmania in Wieselburg hinsichtlich eines Forderkataloges für das

Gütergewerbe begrüßt Brantner: „Es ist wichtig, dass wir gemeinsam an der Umsetzung arbeiten!“ Die nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h ist ebenso ein Thema, wie die Flexibilisierung der Lenk- und Ruhezeiten und eine bundesweite Förderung von schadstoffarmen LKWs.  n

Zur Person ▶▶Bernd Brantner steht in dritter Generation an der Spitze des Familienunternehmens. ▶▶Die Brantner Gruppe ist in Österreich, Ost- und Westeuropa tätig und beschäftigt 3134 Mitarbeiter. ▶▶Das Unternehmen wurde 1936 als Taxiunternehmen gegründet und ab 1960 als Transportunternehmen aufgebaut. ▶▶Der Fuhrpark besteht aus 950 LKWs und Arbeitsmaschinen.

20 Silberlöwen

Harald ­Görig, Landes­obmann der NÖ Silberlöwen.

Meine lieben Silberlöwen! Voller Freude und Dankbarkeit wende ich mich dieses Mal an euch: Freude darüber, dass wieder rund 900 Silberlöwen ins Multiversum nach Schwechat gekommen sind, um mit den anwesenden Ehrengästen und der großen Schar der NÖ Silberlöwen, unser 20-Jahr-Jubiläum zu feiern. An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich bei meinen Bezirksvorsitzenden und bei den Mitarbeitern des Wirtschaftsbundes, die dieses Treffen lange Zeit vorbereitet haben, bedanken. Meine Gedanken schweifen bei solchen Anlässen zu den Anfängen unserer Bewegung zurück, der ich seit 18 Jahren angehöre. In meiner Heimatstadt Klosterneuburg hat alles begonnen: Der langjährige Bundesgremialvorsteher KommR Lang ärgerte sich darüber, dass er nach seiner Pensionierung keinen Kontakt mehr mit seinen ehemaligen Kollegen hatte, deshalb gründete er die Bewegung der Silberlöwen. Nach dessen Tod, 1996, übernahm LR a.D. Vinzenz Höfinger, die Stelle des Landesobmannes und führte die Bewegung zur landesweiten Anerkennung innerhalb des Wirtschaftsbundes und somit auch innerhalb der Volkspartei. Höfinger übergab sein Amt dann an Anton Nenning, der viele wichtige Ideen hatte. Nach seiner schweren Krankheit übernahm dann ich als geschäftsführender Obmann seine Agenden und wurde 2007 zum Obmann gewählt. Die Silberlöwen zählen heute landesweit 7500 Mitglieder und somit fast ein Drittel der gesamten Wirtschaftsbund-Mitglieder. Es erfüllt mich mit Stolz, Obmann einer solchen Gruppierung zu sein. Am 16. November trafen sich alle Bezirksobleute, um mit unserer Präsidentin und dem Direktor Harald Servus die Weichen für die nächsten Jahre zu stellen. Nun wünsche ich Euch allen noch ein gesegnetes Weihnachtsfest und viel Gesundheit für das Jahr 2013. Für 2013 bitte ich Euch schon heute, alles für eine Wiederwahl von unserem Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der Wirtschaftsbundkandidaten zu tun. Euer  Harald Görig

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Bei der Arbeitsklausur in Mödling sprachen die Bezirksvorsitzenden mit WB-Direktor Mag. Harald Servus und Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl über das Jahresprogramm 2013.

Jahresklausur mit vielen Zielen für 2013

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ie Silberlöwen-Bezirksvorsitzenden aus ganz Niederösterreich trafen sich in Mödling zur Arbeitsklausur für das Programm 2013: Auch im kommenden Jahr soll es wieder ein Jahrestreffen der Silberlöwen geben. „Nächstes Jahr planen wir wieder eine Wallfahrt“, so der Landesvorsitzende Harald Görig. „Wohin, wird aber noch nicht verraten.“ Neu ab dem kommenden Jahr soll es auch ei-

gene Silberlöwen-Ehrennadeln für besonders verdiente Mitglieder geben. Ebenfalls neu ist Edith Horvath: Sie ist Vorsitzende der Silberlöwen für den Bezirk Lilienfeld. Doch auch Altbewährtes bleibt: Bei Stammtischen, Ausflügen und Vorträgen kümmern sich die Silberlöwen auch 2013 um bestehende und neue Mitglieder. n

Bunte Herbstreise der Silberlöwen

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er Wirtschaftsbund Baden und die „Silberlöwen“ luden zur dreitägigen Herbstreise an die Küste Sloweniens. Besucht wurde die historische Küstenstadt Piran, Portoroz

und die Stadt Triest. Bezirksobmann Heinrich Schönbeck und Silberlöwen-Obmann Peter Surovic konnten 24 begeisterte Teilnehmer begrüßen und betreuen. n

24 Teilnehmer genossen die dreitägige Silberlöwen-Reise nach Slowenien.

Silberlöwen 21

Wirtschaftsbund-Silberlöwen feierten 20-jähriges Jubiläum Rund 900 Silberlöwen aus ganz ­ iederösterreich feierten im N ­Schwechater Multiversum das 20-jährige Bestehen ihrer Vereinigung.

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Fotos: Lechner

eit 20 Jahren vernetzen sich die Gewerbepensionisten des Wirtschaftsbundes in ihren Bezirken, tauschen Erfahrungen aus und unternehmen gemeinsame Exkursionen und Ausflüge. Beim Festakt im Schwechater Multiversum dankte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll den Senioren: „Ihre Generation hat in diesem Land jahrzehntelange Aufbauarbeit geleistet. Wenn die Unternehmerinnen und Unternehmer damals nicht so viel Einsatz gezeigt hätten, wären wir heute nicht dort, wo wir jetzt sind.“ Auch Wirtschaftsbund-LandesgruppenObfrau und Präsidentin der Wirtschaftskammer BR KommR Sonja Zwazl dankte den pensionierten Unternehmern: „Die Generation der Silberlöwen hat den Grundstein für unseren heutigen Wohlstand gelegt. Ihre Vorbildwirkung und ihre Unterstützung sind auch in Zukunft wichtig.“ Wirtschaftsbund-Direktor Mag. Harald Servus dazu: „Viele Unternehmer arbeiten bis ins hohe Alter in ihren Betrieben mit. Jetzt gilt es, diesen Erfahrungsschatz für die Zukunft einzusetzen.“ Auch Landesvorsitzender Harald Görig bedankte sich für das Engagement der ehrenamtlich tätigen Senioren: „Unser Zusammenhalt ist uns wichtig und dieser Zusammenhalt ist es, der uns auchaktiv und fit hält.“ n

Gelungenes Jubiläumsfest mit Harald Görig, Erwin Pröll, Sonja Zwazl und Harald Servus (re.), das auch von LAbg. Willi Eigner und den Bezirksvorsitzenden gebührend gefeiert wurde (o.)

Harald Görig bei seiner Ansprache zu den Silberlöwen. Sonja Zwazl mit Hans Haller, Vorsitzender Tulln, und mit Johann und Lieselotte Girschik (außen).

LandesgruppenObfrau Sonja Zwazl sprach mit den Silberlöwen über deren Anliegen (o.l.), Landeshauptmann Erwin Pröll dankte den Bezirksvorsitzenden für ihr Engagement in ihren Heimatbezirken (o.r. & u.).

22 Service Frau in der Wirtschaft

Beim Unternehmerinnenforum vernetzten sich auch die Bezirke: Beispielsweise kamen die Unternehmerinnen von Bruck und Schwechat gemeinsam. Das Rahmenprogramm rund um das Treffen in Schrems lockte mit verschiedensten Fachexkursionen: Rund 40 Damen aus dem Bezirk Horn besuchten die Firma Baumann Dekor GmbH in Gmünd. Vom Färben der Garne in der hauseigenen Färberei über das Weben der Soffe in der vollautomatischen Weberei bis hin zur Endausrüstung der Gewebe wurde den Unternehmerinnen die Produktion von Möbel- und Dekorstoffen gezeigt.

KISS- Keep it smart and simple

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ie Bezirksvorsitzende von Gesundbleiben erfahren wollten. „Frau in der Wirtschaft“, „Drei Minuten echte Freude erleKarin Mewald konnte circa 50 ben, erhöht das positive gesundUnternehmerinnen zum Vortrag heitliche Befinden um sechs Stun„KISS – keep it simple & smart“ im den“, begann Sylvia Fischer von Festsaal des Hauses der Wirtschaft brainsisters ihren Vortrag. Neben in Mistelbach begrüßen. Auch Be- ihren anschaulichen Erklärungen zirksstellenobmann Rudolf Dem- über die Sprache des Körpers beschner und Bezirksstellenleiter geisterte die selbständige Trainerin Klaus Kaweczka waren unter den und Kinesiologin mit den ÜbunGästen, die mehr über ganzheitli- gen zum Stressabbau und regte che Gesundheit und Tipps zum zum Nachmachen an. n

Glückwünsche zum 50. Geburtstag: Peter Fahrner, Stephanie ­Gerhardus, Erich Prandler, Elisabeth Helmer, Werner Heuer.

„Runder“ in Wiener Neustadt

Bezirksvorsitzende der „Frau in der Wirtschaft“ ist 50.

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Beim KISS-Vortrag: Karin Mewald, Sylvia Fischer, Doris Zucker, Gudrun Kornek-Hipfinger, Helga Kober und Rudolf Demschner.

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nde September feierte Teilbezirksgruppenobfrau und Bezirksvorsitzende der „Frau in der Wirtschaft“ Stephanie Gerhardus ihren 50. Geburtstag im Kreise

zahlreicher Freunde und Wegbegleiter. Auch Organisationsreferent Dr. Erich Prandler und eine Abordnung von Funktionären des Teilbezirks gratulierten der Jubilarin. n

Frau in der Wirtschaft 23

Unternehmerinnenforum zum Thema „Gesundheit“ Um das Thema „Gesundheit“ drehte sich heuer alles beim größten Treffen der niederösterreichischen Unternehmerinnen in Schrems: um die Gesundheit der Unternehmerinnen, ihrer MitarbeiterInnen und natürlich die des Betriebes.

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rau in der Wirtschaft-Landesvorsitzende Waltraud Rigler rief die über 800 Unternehmerinnen dazu auf, „Eigeninitiative in Sachen Gesundheit zu ergreifen. Denn wenn wir nicht bereit sind, selbst etwas für unsere Gesundheit zu tun, werden wir es nicht schaffen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Kinder mit dem Thema Gesundheit eigenverantwortlich umgehen.“ Wirtschaftskammer-Präsidentin und Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl forderte, dass mehr Frauen in Entscheidungspositionen in Politik und Wirtschaft ge-

langen, und zwar „aufgrund ihres Könnens und ihrer Fähigkeiten, und es sich auch zutrauen.“ Landeshauptmann Erwin Pröll lobte die niederösterreichischen Unternehmerinnen als „echte und starke Stütze der heimischen Wirtschaft. Wir von Seiten des Landes versuchen dabei, helfend zur Seite zu stehen, etwa wenn es um Unternehmensgründungen oder um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht.“ n

Einsatz für die Unternehmerinnen: WB-Direktor Harald Servus, Spartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster, Landesrätin Petra Bohuslav, Landesvorsitzende Waltraud Rigler, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Landeshauptmann Erwin Pröll und WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich.

Netzwerken stand in der vollen Schremser Stadthalle im Mittelpunkt. Diese Gelegenheit genossen die Damen natürlich in vollen Zügen.

Im Foyer der Stadthalle Schrems präsentierten Unternehmerinnen und Initiativen vieles zum Thema Gesundheit.

Landesvorsitzende Waldtraud Rigler mit ihren Bezirksvorsitzenden von „Frau in der Wirtschaft“ (l.). Vom Vortrag von Johannes Gutmann waren Harald Servus und die Unternehmerinnen aus Neunkirchen begeistert. (o.)

24 Junge Wirtschaft

10.000 Euro GmbH – Junge Wirtschaft feiert Erfolg Mit der beschlossenen GmbH-Reform wurde eine langjährige Kernforderung der Jungen Wirtschaft ­umgesetzt.

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och erfreut zeigt sich der Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW), Mag. (FH) Dipl.-Ing. (FH) Markus Aulenbach, anlässlich der in der Regierungsklausur beschlossenen GmbH-­Reform. Damit wird eine langjährige Kernforderung nach dem Konzept der Jungen Wirtschaft endlich umgesetzt. „Bisher sind viele Gründungswillige bereits an der Finanzierung der Unternehmensform gescheitert. Viele gute Ideen und innovative Produkte wurden entweder gar nicht oder gleich im Ausland verwirklicht“, bilanziert Aulenbach. Die Senkung des Stammkapitals auf 10.000 Euro und der Mindest-KöSt auf 500 Euro ist eine echte Chance für Gründungen und auch für Wachstum. Die Junge Wirtschaft hat seit vielen Jahren die Reform der GmbH gefordert. Der JW-Chef ist daher erfreut, dass die Regierung jetzt diesen Schritt gesetzt hat.

Markus Aulenbach, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft, begrüßt die GmbHReform.

Crowd Funding – Gute Alternative für Finanzierung der Ideen der Zukunft Die Junge Wirtschaft arbeitet derzeit aber auch ganz intensiv an einem anderen Thema – alternative Finanzierungsformen. Im Angesicht

von Basel III müssen Unternehmer mehrere Möglichkeiten haben, das Kapital für den Start ins Unternehmertum oder ins Wachstum des Unternehmens aufzubringen. „Eine rechtssichere Form des Crowd Funding für Jungunternehmer ist die Vision der Jungen Wirtschaft“, erklärt Markus Aulenbach. Kurz erklärt bedeutet es, dass der neue Bäcker im Dorf anstatt eines Bankkredits, den er oder sie nicht bekommt, sein notwendiges Startkapital von den Dorfbewohnern bekommt, die dafür am Erfolg des Geschäfts beteiligt sind. „Wo die vielen Kleinbeteiligten dann ihr Brot kaufen ist auch klar und ein wunderbarer Nebeneffekt zur Sicherung der Wertschöpfung in der Region“, schmunzelt Aulenbach bei der Erklärung des Konzepts. Gerade durch den Fall „GEA“ im Waldviertel gewinnt diese Art der Unternehmensfinanzierung derzeit enorme Brisanz und Aktualität. „Hier gilt es die Rahmenbedingungen für Unternehmensfinanzierung zu überdenken und für die Zukunft vorzudenken“, fordert Aulenbach die Politik auf, sich intensiver mit den rechtlichen Rahmenbedingungen zu beschäftigen. n

JW präsentiert Charity Kalender 2013 Jungunternehmer zeigen sich ­ „hautnah“ für guten Zweck. nter dem Titel „hautnah“ haben die Junge Wirtschaft Wiener Neustadt und Fotograf Marcel Billaudet dreizehn Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus dem Bezirk Wiener Neustadt für einen CharityKalender in Szene gesetzt. Für einen guten Zweck – der Erlös kommt zur Gänze der Stiftung Kindertraum zu Gute – waren schnell Junge Wirtschafts-Mitglieder gefunden, die sich als Models für dieses Projekt zur Verfügung gestellt haben. Der Kalender wurde bei der JW Business Lounge 2012 im Autohaus Partsch präsentiert. Zunächst sorgte jedoch Paralympic-Sieger Thomas Geierspichler mit einem bewegenden Impulsreferat über seine schicksalhafte Geschichte für Gänsehaut. Alle Infos zum Kalender auf www.jungewirtschaft.at/noe – der Kalender kann um Euro 25,00 erstanden werden. Schnell zugreifen, die Auflage ist limitiert.  n

Journal 2/2012

Fesche Jungunternehmerinnen als Models: Jutta Mayrhofer, Daniela Schermann, Stefanie Wascher und Denise Pölzelbauer.

Fotos: Franz Baldauf

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Aus den Bezirken



Premiere für Ball der Waldviertler Wirtschaft Das Schloss Ottenstein stand erstmals ganz im Zeichen der Waldviertler Unternehmer.

Fesche Roben standen beim Ball im Mittelpunkt: WirtschaftsbundDirektor Harald Servus mit Pauline Gschwantner, Anne Blauensteiner, ­Piroska Schania, Gaby Gaukel und Doris Schwaiger.

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ie zahlreichen Besucher machten den „Ball der Waldviertler Wirtschaft“ erst so richtig festlich. Veranstaltet wurde der Ball gemeinsam von allen Wirtschaftsbund-Bezirken des Waldviertels. Die untergehende Sonne spiegelte sich in den Schlossfenstern, als die Gäste sich bei einem Gläschen Sekt im Burghof versammelten. Mit Fanfarengeschmetter wurde dann der Einzug der Zünfte eingeleitet: Tischler, Zimmerer, Schlosser und Schmiede, Maler, Bäcker und Konditoren zogen mit ihren Zunftfahnen und ihrer Kluft ein. Die Grußworte sprachen Ing. Mag. Werner Groiss, Wirtschaftsbund Waldviertel, und Ballorganisatorin Gaby

Genossen den launigen Ballabend: Gottfried Wieland, Gaby Gaukel, Werner Groiß, Hartl-Haus-Geschäftsführer Roland Suter und dessen Gattin Angelika.

Gaukel. Wirtschaftsbund-Direktor Mag. Harald Servus, der das laue waldviertler Lüfterl doch

Julius-Raab-Medaille zum Runden: Alfred Riedl feierte seinen 60. Geburtstag. Dies nahmen Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus und Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl zum Anlass, dem Landtagsabgeordneten und engagierten Finanzprüfer des Wirtschaftsbundes NÖ die Julius-RaabMedialle für seine Verdienste zu überreichen. Gratulierten ebenfalls beim WB-Adventempfang: Abt Wolfgang Wiedermann und LR Petra Bohuslav.

Musik und im fantastisch umdekorierten Rittersaal wurde zum Ballmenü gebeten. Die Gäste schwärmten durch das Schloss, es wurde getanzt, geplaudert und gelacht. Besonders regen Zuspruch erfuhr die Kartenlegerin im Majolikazimmer, obwohl am Roulettetisch nebenan nur um Schokolade und kleine Werbeartikel gespielt werden konnte. „Ich kannte das Schloss Ottenstein nicht“, meinte Mag. Servus, „aber ich bin begeistert, was für ein wunderschönes Ambiente es für diesen Wirtschaftsball bereithält!“ Auch Ing. Mag. Werner Groiss fand lobende Worte und sagte: „Mit diesem Ball wurde ein Zeichen der Zusammenarbeit im Waldviertel gesetzt. Alle fünf Waldviertler Bezirke haben in vorbildlicher Weise an einem Strang gezogen – nun genießen ziemlich frisch fand, eröffne- wir den Lohn der Mühe.“ te schließlich das Fest. An vier Der nächste Ball findet am 24. verschiedenen Orten lockte August 2013 statt.  n

Auch KommR Ing. Wolfgang Welser hat von Dr. Christoph Leitl, Präsident des ÖWB, Abg. z. NR Peter Haubner, Generalsekretär des ÖWB und der Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl die Julius-Raab-Medaille überreicht bekommen. Der Anlass: Der Geschäftsführer der WBW Welser GesmbH aus Ybbsitz hat sein Amt als Bundessparten-Obmann der Sparte Industrie zurückgelegt, das er seit 2010 inne hatte.

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26 Aus dem Bezirk Amstetten

Betriebsbesuchstour in Kematen an der Ybbs: Im Rahmen ihrer Betriebsbesuchstour stattete LAbg. Michaela Hinterholzer einigen Betrieben in Kematen gemeinsam mit den Gemeindevertretern einen Besuch ab, um über Anliegen der Unternehmer zu sprechen. Bei Floristik Christiana Röcklinger war Hinterholzer mit Gemeindegruppenobmann Josef Eder zu Gast (l.), bei Mondi Release sprach die Landtagsabgeordnete mit Geschäftsführer Jürgen Bachner, Christian Eggharter und Vbgm. Genoveva Leitner.

Freundlichster Wirt

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Der „freundlichste Wirt“ Johann Korn (Bildmitte) mit LAbg. Michaela Hinterholzer (3.v.l.), Mag. Andreas Geierlehner LL.M. (5.v.r.) und Gemeindgruppenobmann Ing. Andreas Teufel (3.v.r.).

Freude über Jubilar: Kurt Hraby feierte am 5. November seinen 60. Geburtstag. Hraby ist Stadtrat und langjähriger Gemeindegruppenobmann des WBNÖ in Waidhofen/Ybbs. Zu seinem runden Geburtstag gratulierte die Bezirksgruppe Amstetten dem engagierten Funktionär aus dem Ybbstal und überreichte die Ehrenurkunde des WBNÖ.

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as Gasthaus Korn in Viehdorf ist als freundlichster Gastwirt prämiert worden: Für die Anerkennung der Medienaktion von der Wirtschaftskammer Niederösterreich und des Landes NÖ für den freundlichsten Gastwirt konnten die Wirtschaftstreibenden aus Viehdorf „ihrem“ Gastwirt Johann Korn gratulieren und freuten sich gemeinsam mit LAbg. Michaela Hinterholzer und Wirtschaftsbund-Organisationsreferent Mag. Andreas Geierlehner LL.M. über die schöne Auszeichnung.  n

Anerkennung zum 80: Eduard Kneidinger war mit viel Engagement in zahlreichen Funktionen beim WBNÖ tätig und erhielt 2011 die Silberne Ehrennadel des WBNÖ. Die Bezirksgruppe Amstetten bedankte sich beim Bezirksvorsitzenden der Silberlöwen Amstetten im Rahmen einer Funktionärsversammlung und überreichte die Ehrenurkunde des WBNÖ.

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Aus dem Bezirk Baden 27

Trabrenn-Flair zu Gunsten der CliniClowns

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as wäre ein Sommer ohne Bascot? Traumhaftes Wetter, kühle Drinks, strahlende Gesichter: Das beliebte Event und Renntag von Frau in der Wirtschaft Baden ist zu dem sommerlichen Highlight avanciert. In diesem Jahr setzte Frau in der Wirtschaft Baden ein deutliches Zeichen in Richtung unternehmerischer Verantwortung und zeigte auf, dass Feiern und etwas Gutes tun hervorragend unter einen Hut passen. Das Bascot-Rennen von Frau in der Wirtschaft Baden war ein voller Erfolg. Zu Gunsten der CliniClowns wurden Während der gesamten Ver- Spenden gesammelt. anstaltung wurde zugunsten der CliniClowns gesammelt. Eine Erlös noch zusätzlich toppen. Jahr steigern können. Vor allem in zende des Bascot-Organisationszusätzliche Hutversteigerung, „Bascot hat in Baden mittlerweile diesem Sommer, wo wir zuguns- komitees, aus. für die ein eigens kreiertes Mo- Tradition. Es freut mich, dass wir ten der CliniClowns gesammelt Krönender Abschluss war eine dell gestaltet wurde, konnte den die Besucherzahlen von Jahr zu haben“, führt Silvia Eitler, Vorsit- Hutprämierung.  n

Neuwahl im Triestingtal

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atkräftige Unternehmerinnen Gewerbetreibenden des Tals. Zu und Unternehmer aus dem seinen Stellvertretern wurden Triestingtal sorgen für frischen Heinz Angerer, Marion Brunner, Wind im Wirtschaftsbund: Bei und Robert Ivancich gewählt. der Neuwahl des Teilbezirksvor- Weitere Funktionen bekleiden standes bekamen Neuobmann Joseph Miedl, Barbara Rumpler, Erich Bettel und sein Team regen Stefanie Bettel und Johannes ZeiZuspruch. Bettel, der zusammen telberger. Neben dem regionalen mit seiner Tochter erfolgreich die Branchenmix freut sich Bettel Josef Mack GmbH in Altenmarkt auch über den hohen Frauenanführt, freut sich auf das ihm aus- teil im neuen Vorstand. Eng zugesprochene Vertrauen ebenso sammenarbeiten möchte er im wie auf die bevorstehende Arbeit Triestingtal mit der Leaderregion mit einem engagierten Team aus und dem Wirtschaftsforum. n

Überraschung für KommR Heinrich Schönbeck: Zu seinem 60. Geburtstag überreichten ihm Badener Wirtschaftsbund-Funktionäre eine Urkunde, die Dank und Anerkennung für sein Engagement ausdrücken soll.

Neuer Vorstand im Triestingtal: Heinz Angerer, Johannes ­Zeitelberger, Barbara Rumpler, Erich Bettel, Marion Brunner und LAbg. Bürgermeister Josef ­Balber.

Auzapft hom´s: Der Teilbezirk Triestingtal lud heuer erstmals zum gemeinsamen Oktoberfest. KommR Heinrich Schönbeck, LAbg Bgm. Josef Balber, Johann Miedl, KommR Gerhard Steurer und Burg-Obmann Franz Gober genossen gemeinsam die ersten gemütlichen Krügerl.

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28 Aus dem Bezirk Bruck

Der Vorstand von Hainburg: Hans Dorn, Eva Raithofer, Michaela GanstererZaminer, Organisationsreferent Thomas Petzel und Ingrid Gaubatz.

Beim Landestreffen hatten die Brucker Silberlöwen auch die Möglichkeit, mit Landesgruppenobfrau Sonja Zwazl zu plaudern.

Neuer-alter Vorstand

Silberlöwen in Schwechat

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m August 2012 fand im Gasthof „Zum goldenen Anker“ die Stadtgruppenhauptversammlung des Wirtschaftsbundes Hainburg an der Donau statt. Hauptpunkt des Abends war dabei die Neuwahl des Vorstandes, welcher von den Mitgliedern der Wirtschaftsbund-Gruppe einstimmig bestätigt wurde. Der Vorstand der Stadtgruppe Hainburg an der Donau setzt sich daher wie folgt zusammen: Obfrau ist Michaela Gansterer-Zaminer. Stellvertreter werden Eva Raithofer und Hans

80. Geburtstag von Johann Suchy: Anlässlich seines 80. Geburtstages besuchten die WBOrtsgruppenobfrau Ingeborg Leinwather (r.) sowie Teilbezirksobmann Walter Schmutterer (2. v. l.) Johann Suchy (2. v. r.) in Trautmannsdorf. Beide bedankten sich beim Jubilar und seiner Gattin (l.) für das jahrelange Engagement im Dienste der NÖ Wirtschaft und wünschten für die Zukunft viel Gesundheit.

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Dorn. Als Wahlleiter fungierte der Silberlöwen des Wirtschafts- Görig zu folgen. Höhepunkt der Organisationsreferent des Bezirks bundes Bruck/Leitha nah- Veranstaltung war ein bemerkensBruck, Mag. Thomas Petzel, un- men auch heuer am traditionellen werter Auftritt von Landeshauptterstützt wurde er von Dr. Ingrid Landestreffen der Silberlöwen teil. mann Erwin Pröll, der in seiner Gaubatz. Die WB-Silberlöwen bieten mitt- Rede die Verdienste der älteren Michaela Gansterer-Zaminer lerweile seit 20 Jahre langverdienten Generation hervorhob und den ist schon seit dem Jahr 2003 Funktionären und Mitgliedern des Seniorinnen und Senioren für ihr Stadtgruppen-Obfrau in Hai- Wirtschaftsbundes eine Plattform Engagement dankte. burg an der Donau, gleichzeitig für gemeinsame Erlebnisse. Nach Ende des offiziellen Teiist die Unternehmerin auch BeZahlreiche Senioren waren ins les bot sich den Silberlöwen auch zirksgruppen-Obfrau des Bezirks Multiversum nach Schwechat ge- heuer wieder die Möglichkeit zur Bruck und Stadträtin. kommen, um den Ausführungen Plauderei und zum ErfahrungsEva Raithofer ist Geschäfts- von Landesgruppenobfrau Präsi- austausch, wobei als Abschluss führerin der Alschinger Gmbh in dentin Sonja Zwazl, Direktor Ha- für die Teilnehmer des Bezirkes Hainburg und als Optikerin tätig. rald Servus und dem Landesvor- auch ein Besuch des Flughafens Hans Dorn ist Pensionist. n sitzenden der Silberlöwen, Harald auf dem Programm stand. n

Neue Mrs. Sporty-Niederlassung in Hainburg: Kürzlich eröffnete Mirjam Hanika-Korenjak ihren Mrs Sporty Club. Das Studio bietet ein spezielles Fitnessprogramm für Frauen nach einem bewährten Konzept. Im Rahmen der Feierlichkeiten gratulierte Bezirksgruppenobfrau Michaela Gansterer-Zaminer der Jungunternehmerin zur erfolgreichen Geschäftseröffnung und wünschte für die Zukunft viel Erfolg.

Mundstückerzeuger Firma Breslmair KG feierte: Die Firma, seit über 40 Jahren Spezialist für Mundstückerzeugung für Blechblasinstrumente, feierte die Eröffnung der neu gestalteten Werkstatt in Sommerein. Bezirksgruppenobfrau Michaela Gansterer-Zaminer und Gemeindegruppenobmann Rudolf Zeiss gratulierten und zeigten sich vom modernen und funktional gestalteten Betrieb beeindruckt.

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Aus dem Bezirk Gänserndorf 29

Neue Obfrau in Deutsch-Wagram: Janos Gorondy, Ulrike Schwarz-Provilij, Hildegard Toth, Ing. Franz Dietrich und Mag. Thomas Rosenberger.

Neuwahl in Zistersdorf: Wolfgang Peischl, Thomas Ritter, Obfrau Monika Poyss, Teilbezirksobmann Ing. Gernot Krippel und Leopold Born.

Neue und alte Vorstands-Teams im Bezirk Gänserndorf

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eu formiert sind zahlreiche Gemeinde- und Teilbezirksgruppen in Gänserndorf. In Zistersdorf wurde bei der Stadtgruppenhauptversammlung im Stadtcafé Schramm Monika Poyss als Obfrau erneut bestätigt. Stellvertreter sind Leopold Born und Thomas Ritter. Das Amt der Finanzreferenten werden Johann Franta und Ing. Johannes Pestuka übernehmen, Schriftführer wird Dr. Leopold Boyer. Auch die Gemeindegruppe Eckartsau bestätigte Obmann Dr. Peter Bruck bei der Neuwahl. Stellvertretend stehen Ing. Karl Kaltenbrunner, der auch gleichzeitig als Finanzreferent fungiert, und Dipl.-Ing. Christian Unger zur Verfügung.

Neue Obfrau in Deutsch-Wagram gewählt Deutsch-Wagram hat eine neue Obfrau: Ing. Franz Dietrich übergab nach über zehn Jahren sein Amt als GemeindegruppenObmann an Schneidermeisterin Hildegard Toth. Ihr zur Seite stehen werden Janos Gorondy und Georg Wittmann als Stellvertreter. Weitere Funktionen bekleiden Rene Kosel als Finanzreferent, Erich Jirku und Roswitha Meidl als Finanzprüfer sowie Ulrike Schwarz als Schriftführerin.

In der Stadtgruppe Gänserdorf wurde Rudolf Panny zum Obmann gewählt. Der restliche Vorstand besteht aus den Stellvertretern Susanne Hansy, Mag. Norbert Panny, Finanzreferent Gerhard Lauer, den Finanzprüfern Anton Kopf und Dr. Anton Kögler sowie Schriftführer Wolfgang Auinger. Im Teilbezirk Marchegg wurden ebenfalls Neuwahlen durchgeführt. Teilbezirksgruppen-Obfrau ist Vizebürgermeisterin Sandra Hengl, Stellvertreter sind Bürgermeister Gernot Haupt. Reinhard Matzhold und Johannes Türk. Finanzreferent ist Viktor Barth jun. und Schriftführerin Birgit Haupt. Das Amt der Finanzprüfer bekleiden Franz Aichinger jun. und Franz Kubena.

Teilbezirk Groß Enzersdorf bestätigt Obmann Wieder bestätigt wurde auch der Obmann des Teilbezirks Groß-Enzersdorf, Wolfgang Alexowsky. Franz Maurer, LIM KommR Horst Petschenig und Alfred Skarabela sind seine Stellvertreter. Finanzreferentinnen wurden Ingeborg Broz und Andrea Prenner-Sigmund. Als Finanzprüfer wurden Harald Machacek, Johann Windisch und Dagmar Förster bestellt. n

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Wechsel an der Spitze der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Gänserndorf: Der bisherige Obmann Herbert Röhrer zieht sich nach sieben Jahren zurück. Sein Nachfolger wird der Tischlerei-Unternehmer Andreas Hager (42) aus Auersthal. „Ich danke Herbert Röhrer herzlich für seine Kreativität und sein Engagement in diesen 7 Jahren an der Spitze der WK-Bezirksstelle und sage zugleich ‚herzlich willkommen‘ zu seinem Nachfolger Andreas Hager“, so Sonja Zwazl. „Die Unternehmerinnen und Unternehmer im Bezirk Gänserndorf werden in der Wirtschaftskammer auch weiterhin einen starken Partner in allen Servicefragen und eine verlässliche Interessenvertretung haben.“

Zum 80. Geburtstag gratulierte Teilbezirksobmann Wolfgang Alexowsky dem langjährigen selbständigen Fotografen und Wirtschaftsbund-Funktionär Kurt Sedlatzek in Groß-Enzersdorf.

30 Aus dem Bezirk Gmünd

Genossen das Fest: Johann Rauch, Christian Bauer, Monika Rauch, Leopold und Gabriele Berger und Bürgermeister Roland Benischek.

Unter anderem gratulierten den Jubilaren: Der ehemalige Organisationsreferent Mag. Heinz Kaas, KommR Herwig Eigenschink, KommR Karl Gobl, KommR Johannes Pilz und KommR Gerhard Semler.

Sommernacht im Glashaus Zusammen 130 Jahre

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nter dem Motto „Erste Sommernacht im Glashaus“ lud der Wirtschaftsbund der Gemeindegruppe Kirchberg am Walde zu einem launigen Abend. Die Veranstaltung fand am Areal der Gärtnerei Berger in Ullrichs statt. Gemeindegruppenobfrau Monika Rauch eröffnete die erste Sommernacht und betonte, dass solche Aktivitäten für eine blühende Gemeinde Kirchberg am Walde wichtig seien.

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Bürgermeister Roland Benim Goldenen Stern in Gmünd schaftsbundes Gmünd und jahschek dankte der Familie Berger fand das jährliche „Sommerge- relang in einigen Funktionen des für das tolle Ambiente in ihrer spräch“ des Wirtschaftsbundvor- WB Gmünd tätig. Gärtnerei und für die Benutzung standes Gmünd statt. Teilbezirksgruppenobmann der Räumlichkeiten. Ebenso Im Anschluss an die Sitzung Thomas Eigenschink hatte ebendankte er Monika Rauch für die gab es gleich zwei Gründe zu falls einen runden Geburtstag, er Bemühungen rund um die Orga- feiern: KommR Ing. Franz Riedl wurde 50 Jahre alt und erhielt die nisation des Festes. wurde 80 Jahre alt und erhielt Silberne Ehrennadel des WirtZahlreiche Gäste genossen von Bezirksgruppenobmann Ing. schaftsbundes. Anlässlich des den Abend an den Bars, sowie Peter Weißenböck eine Urkunde Geburtstages von KommR Riedl beim reichhaltigen Buffet. Die des Wirtschaftsbundes Gmünd. stellten sich auch zahlreiche eheBand „Nagerlsterz“ sorgte für die Riedl war von 1985 bis 2000 Be- malige Weggefährten ein, um dem musikalische Umrahmung. n zirksgruppenobmann des Wirt- Altobmann zu gratulieren. n

Abschlag in Gmünd: Die Bezirksgruppe Gmünd lud gemeinsam mit Bezirksgruppenobmann Ing. Peter Weißenböck zum Golfturnier auf die Anlage des Golfclub Weitra. Heuer wurde das Turnier bereits zum neunten Mal veranstaltet. Dabei konnten Golfinteressierte ebenso wie geübte Golfer ihr Können unter Beweis stellen. 93 Starter und 5 Schnuppergolfer folgten der Einladung des Wirtschaftsbundes.

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Anlässlich seines 60. Geburtstages wurde dem engagierten WBMitglied Rupert Pichler die Silberne Ehrennadel samt Urkunde des Wirtschaftsbundes NÖ verliehen. Überreicht wurden sie von Gemeindegruppenobmann Manfred Kuttner und Organisationsreferent Andreas Krenn, die stellvertretend für die Bezirksgruppe Gmünd die besten Wünsche überbrachten.

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Aus dem Bezirk Hollabrunn 31

Freuten sich über Wahlergebnis: Franz Mladek, Bgm. Richard Hogl, Bezirksgruppenobmann Ing. Alfred Babinsky, KommR Ing. Johann Brabenetz, Martina Indraczek, Gerhard Murcek (vorne) sowie Hubert Pimberger, Rudolf Holzer, Christian Höfinger, Anton Urban und Vizebgm. Franz Sammer (hinten).

Neue und „alte“ Funktionäre bestätigt

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ei den Wirtschaftsbund-Wah- geehrt, nämlich Irene Alexowsky len im Teilbezirk Haugsdorf und Ferdinand Schleinzer, die wurden in den Gemeinden Had- sich beide in einigen Funktionen res, Haugsdorf und Pernersdorf für die Wirtschaft einbringen. die Obmänner Harald Sponner, Alexowsky erhielt die Silberne Franz Dastl und Robert Köllner Ehrennadel des Wirtschaftsbuneinstimmig wiedergewählt. Im des NÖ. Ferdinand Schleinzer, Teilbezirk übergab Teilbezirks- bereits Träger der Silbernen Ehgruppenobmann Peter Pfeifer rennadel wurde mittels Ehrenurdas Ruder an Harald Sponner, der kunde Dank und Anerkennung ebenso einstimmig gewählt wur- ausgesprochen. de. Bezirksgruppenobmann Ing. Bei der GemeindegruppenAlfred Babinsky berichtete über hauptversammlung des WirtNeuerungen im Wirtschaftsbund. schaftsbundes Wullersdorf fand Organisationsreferent Julius Gel- auch die Wahl zum Gemeindeles referierte über die geplanten gruppenvorstand statt. EinstimÄnderungen, durch das Sparpaket. mig wiedergewählt wurde ObIm Rahmen der Sitzung wurden mann Gerhard Murcek. Ebenfalls auch zwei verdiente Funktionäre einstimmig wieder gewählt wurde

der komplette Vorstand mit den Stellvertretern KommR Ing. Robert Schuster, KommR Ing. Johann Brabenetz und Rudolf Holzer. n

Wechsel: Der bisherige WB-Stadtgruppenobmann Hollabrunn, Baumeister Ing. Gerald Seinitz, übergab seine Funktion an seinen Stellvertreter Ing. Reinhard Indraczek. Bezirksgruppenobmann Ing. Alfred Babinsky bedankte sich bei Baumeister Seinitz für sein Wirken Die Stellvertreter wurden ebenfalls neu gewählt. Nationalrätin Eva Himmelbauer und Karl Riepl werden dem neuen Obmann Reinhard Indraczek zur Seite stehen. Die Gemeindegruppe Hardegg hatte seltene Jubiläen zu feiern, nämlich 2 x 50 Jahre Wirtschaftsbund. Im Rahmen der Gemeindegruppenvollversammlung wurden Magdalena Kianek und Alfred Hirsch mit einer Urkunde für die langjährige Treue geehrt.

Funktionärskonferenz

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ez irk sgr u ppenobmann Alfred Babinsky lud zur Wirtschaftsbund-Bezirksfunktionärekonferenz. Mit dabei waren auch NR Eva Himmelbauer und Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus. In den Referaten der Ehrengäste wurden aktuelle Themen, wie Untersuchungsausschuss, Wehrpflicht, Landtagswahl, Facharbeitermangel genauso behandelt wie die Ziele, die sich der Wirtschaftsbund im Bezirk und auf Landesebene gesetzt hat. n

Bei der Konferenz: Karl Schwayer, Silvia Schuster, Karl Burkert, Bezirksgruppenobmann Alfred Babinsky, Nationalrätin Eva Himmelbauer, Herbert Leeb, Wirtschaftsbunddirektor Harald Servus, Karl Riepl und Stadtgruppenobmann Reinhard Indrazcek.

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36 Jahre lang Schmied, Händler und 29 Jahre Landmaschinenbauer: Leo Philipsky kann auf ein arbeitsreiches Leben zurückblicken. Zum 80. Geburtstag gratulierten Peter Pfeifer, Harald Sponner und Bezirksstellenleiter Julius Gelles. Die Gratulanten würdigten auch die Verdienste des Jubilars.

32 Aus dem Bezirk Horn

Foto: Kornell/NÖN

Ehrung für Alexander Klik

Anlässlich des 50. Geburtstages von Karl Kölbl überreichten Vertreter des Wirtschaftsbundes eine Urkunde als Anerkennung für seine langjährigen Verdienste. Die Firma Kölbl Automobile wurde im Jahr 1997 gegründet.Gratulation: Roland Silberbauer, Gemeindegruppenobfrau Martina Silberbauer, Karl Kölbl und Mag. Sabina Müller. Mit dem Ehrenzeichen: Stadtamtsdirektor Johann Steininger, Bürgermeister Jürgen Maier, KommR Alexander Klik, Landeshauptmann Erwin Pröll, Bezirkshauptmann Johannes Kranner.

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Goldene Ehrennadel: Ernst Proksch-Weilguni, langjähriger Gemeindegruppenobmann von Weitersfeld wurde für seine Verdienste mit der Goldenen Ehrennadel des Niederösterreichischen Wirtschaftsbundes ausgezeichnet. Über Jahre setzte er sich mit Engagement für die Unternehmer und Entwicklung der Region ein und war zusätzlich in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen tätig.

andeshauptmann Erwin Pröll überreichte dem ehemaligen Bürgermeister von Horn, KommR Alexander Klik das „Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“. Elf Jahre stand er an der Spitze der Gemeinde und setzte sich unermüdlich für die positive Entwiklung der Stadt ein. Seinen Beruf als Rauchfangkehrer sah er als „Berufung“ und führte

Zum wahren Treffpunkt gestaltete sich die Neueröffnung der Filiale der Irnfritzer Fleischhauerei Ebner in Drosendorf. Die Bevölkerung machte ausgiebigen Gebrauch von der neuen Einkaufsmöglichkeit und zeigte sich vom reichhaltigen Sortiment begeistert. Auch WB-Gemeindegruppenobmann Friedrich Blazek, Bürgermeister Josef Spiegl und Raika-Filialleiterin Irene Fehrle ließen es sich nicht nehmen, Karin und Wolfgang Ebner einen herzlichen Empfang zu bereiten.

Neuer Vorstand in Gemeindegruppe Irnfritz-Messern: Wirtschaftsbund-Bezirksgruppenobmann Ing. Mag. Werner Groiß gratulierte dem wiedergewählten Obmann, Franz Kaindl, und der neuen Vorstandscrew zur Wahl und wünschte viel Erfolg bei der gemeinsamen Arbeit für die Gemeinde Irnfritz-Messern. Im Bild: Organisationsreferentin Mag. Sabina Müller, Rudolf Zotter, Josef Strak, Christopher Illy, Franz Kaindl, Bezirksgruppenobmann Ing. Mag. Werner Groiß und Marion Rudolf.

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über 30 Jahre seinen Meisterbetrieb in Horn. In der Funktion als Landesinnungsmeisterstellvertreter und Bezirksinnungsmeister engagierte er sich immer für seine Berufskollegen, brachte viele Ideen und Anregungen für seine Branche ein. Über die Jahre hatte er auch mehrere Wirtschaftsbund-Funktionen inne, derzeit ist er Vorsitzender der „Silberlöwen“ des Bezirkes Horn. n

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Aus dem Bezirk Krems 33

„Junger“ Vorstand: Josef Hausmann, Raimund Vesselsky, Heinrich Renner, Hubert Meisl, Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus, Gerhard Maly, Sabine Gärtner, Bernhard Zmeck, Bezirksgruppen-Obmann Gottfried Wieland, Georg Samek, Hermann Lechner und Rudolf Steinkellner.

In der Gemeindegruppe Weinzierl gibt es einen neuen Obmann: Willibald Höllmüller aus Habruck. Weitere Funktionäre: Obmann-Stellvertreter Bernhard Polt, Finanzreferent Franz Lang, Schriftführer Christian Brunner, Finanzprüfer Willibald Pfaller und Franz Auer. Bezirksgruppenobmann Gottfried Wieland dankte dem scheidenden Obmann Christian Brunner für seine langjährige Tätigkeit im WB.

Neuer Obmann in Langenlois

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n der Bauakademie des Schlosses Haindorf wurde der Vorstand des Langenloiser Wirtschaftsbundes neu gewählt, da Josef Hausmann die Obmannschaft nach sieben Jahren zurückgelegt hat. Als neuer Obmann fungiert nun Hubert Meisl. Neu im Team sind eine Reihe junger Langenloiser Unternehmer: Raimund Vesselsky, Tischlermeister, ist ObmannStellvertreter, DI Georg Samek, Baumeister und Zivilingenieur, ist Schriftführer, Bernhard Zmeck, Tapezierermeister, ist Schriftführer-Stellvertreter und Sabine

Gärtner, betreibt ein Fußpflegestudio, ist Kassierin. Finanzprüfer sind ab sofort Mag. Gerhard Fiegl, öffentlicher Notar, und Ing. Rudolf Steinkellner, Baumeister. Weiters gehören wie bisher Josef Hausmann, Dr. Gerhard Maly und Dr. Heinrich Renner dem Vorstand an. „Mir ist wichtig, dass die Jungen bereits jetzt Verantwortung übernehmen und es ist mir weiters ein großes Anliegen, dass die überaus positive wirtschaftliche Entwicklung in unserer Stadt fortgesetzt wird“, so der neue Obmann.  n

Neuer Obmann: Bei der Gemeindegruppenhauptversammlung des Wirtschaftsbundes Paudorf löste Joseph Garscha den langjährigen Obmann Leopold Rehberger ab. Ihm zur Seite stehen: ObmannStellvertreter Josef Dockner und Franz Kemptner, Finanzreferentin Helga Unfried, Schriftführerin Anneliese Osterhaus sowie die Finanzprüfer Claudia Pehn und Hans Peter Pflügl.

Sportlich unterwegs waren jene Damen von Frau in der Wirtschaft, die beim Drachenbootrennen am Kampsee Thurnberg mitmachten. Unter dem Teamnamen „LOB-FiW“ (Ladies On Bord) traten sie zum Rennen an. Auf Initiative von Gaby Gaukel und Anne Blauensteiner (beide Bezirksvorsitzende FiW) hatten sich 17 Unternehmerinnen aus Krems und Zwettl zusammengefunden und stellten sich der großteils männlichen Konkurrenz. Zwar punkteten die Ladies im feschen Marinelook mehr durch Fröhlichkeit als durch Schnelligkeit, das tat aber der guten Laune keinen Abbruch.

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34 Aus dem Bezirk Korneuburg Herbstauftakt des WB-Spillern

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portlichen Ehrgeiz und Teamfähigkeit bewiesen die Funktionäre des Wirtschaftsbundes Spillern beim Schnuppertraining am Spillerner Golfplatz. In der anschließenden Arbeitssitzung wurden die Tätigkeitsschwerpunkte des Wirtschaftsbundes für die kommenden Monate besprochen. So ist die Stärkung der Betriebe im Stadt- und Ortskern für die regionale Wirtschaft äußerst wichtig. Ein Beispiel dafür ist die Weinviertel Bonuscard, welche die Regionaliät stärken soll. n

Funktionäre des Wirtschaftsbundes Spillern und NR Eva Maria Himmelbauer beim Schnuppertraining am Golfplatz Spillern.

Lange Nacht

Z Silberne Ehrennadel: Den runden Geburtstag von Hedi Kroppenberger - sie feierte vor kurzem ihren 60. - nutzten die Funktionäre und Freunde des Wirtschaftsbundes, um sich für ihre unermüdliche Arbeit zu bedanken. Seit rund acht Jahren setzt sie sich als Bisamberger Ortsgruppenobfrau und Gemeinderätin für die Wirtschaft ein.

um dritten Mal organisierte Wirtschaftsbund-Gemeindegruppenobmann Anton Podlesak die lange Einkaufsnacht in Hausleiten. Unter den teilnehmenden Firmen waren unter anderem die Otto Krippl GmbH, Helmut Kronberger und die Schlosserei Krutsch, die über ihre Unternehmen informierten. Ein Highlight des Abends war die Präsentation des neuen Hausleitner Dirndls, das der Wirtschaftsbund-Obmann Anton Podlesak gemeinsam mit Gemeinderatskollegin Barbara Einzinger kreierte. n

Gelungener Umbau: Die Firma Centrovox hat eine neue Firmenzentrale eröffnet. Die Ehrengäste, WKNÖ- Vizepräsident Christian Moser, der 2. Präsident des NÖ Landtages Johann Heuras, WB-Bezirksgruppenobmann Peter Hopfeld und Bürgermeister Karl Stich, gratulierten den beiden Geschäftsführern Manfred Kobrc und Franz Weichselbaum (2.u.5.v.l.) zum gelungenen Umbau und wünschten viel Erfolg für die Zukunft.

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Dirndl steht jeder Frau: Otto Ruthner, Peter Hopfeld, GR Barbara Einzinger, Josef Anzböck und Anton Podlesak.

Eine neue Filiale eröffnete Alexandra Mayer, Bäckermeisterin und Konditorin, in Spillern: „Wir freuen uns, dass dieser Großmugler Traditionsbetrieb ein zusätzliches Geschäft im Zentrum von Spillern eröffnet hat“, waren sich Gemeinderat Mauritz Grossinger und Bezirksgruppenobmannn Peter Hopfeld einig. Die Öffnungszeiten sind: Mo-Fr: 05.30 Uhr-12.30 Uhr und 16 Uhr-18.30 Uhr. Samstag ist am Vormittag geöffnet.

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Aus dem Bezirk Korneuburg 35

NÖ Wirtschaft als Thema

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ie jüngste Nationalrats- Anschließend informierte abgeordnete Österreichs WKNÖ-Vizepräsident Dr. ChrisEva-Maria Himmelbauer sprach tian Moser über aktuelle Entwickbei der Wirtschaftsbund-Bezirks- lungen im Bezirk Korneuburg gruppenhauptversammlung: „Für und gab danach auf Basis der mich ist wichtig zu wissen, wel- jüngsten Prognosen einen Überche Themen die Unternehmer im blick über die wirtschaftlichen Weinviertel bewegen. Ich möchte Aussichten für die NÖ Wirtschaft mit den Betrieben offene Gesprä- in den kommenden Monaten. che führen und die Themen weiBezirksversammlung: JW-Bezirkstertransportieren.“ vorsitzender-Stellvertreter ChristiDie Abgeordnete für das Weinan Kelterer, FIW-Bezirksvertreterin viertel will mit diesen offenen Sabine Danzinger, WB-BezirksGesprächen Ideen sammeln und gruppenobmann Peter Hopfeld, so das Vertrauen in die Politik Eva Himmelbauer und WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser. stärken.

Stadtheuriger

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inen neuen Besucherrekord verzeichnete der Wirtschaftsbund-Stadtheurige am Sparkassaplatz in Stockerau. Nicht nur der strahlende Sonnenschein und die sommerliche Hitze heizte den Gästen ein, sondern auch die Musikband „Die Wilden Kaiser“. Auch die WirtschaftsbundFunktionäre hatten an der gemeinsamen Arbeit Spaß. So verwöhnte beispielsweise WKNÖ- Vizepräsident Christian Moser seine Gäste mit kulinarischen Schmankerln und servierte kühle Getränke. n

Heurigenrunde: Brigitte Grundschober, Edith und Ernst Sommerer, Felix und Christine Keimel, Herbert Grundschober und Christian Moser.

Auszeichnung: Bäckermeister Karl Mayer (l.) aus Großmugl darf sich nunmehr Kommerzialrat nennen. Das Dekret wurde ihm im Bundeskanzleramt von Sektionschef Manfred Matzka überreicht. Der WB Bezirk Korneuburg gratuliert dem TeilbezirksgruppenobmannStellvertreter zur Verleihung.

Wirtschaftsbund-Bezirksgruppe lud zu traditionellem Sommerkonzert

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eim traditionellen Sommerkonzert der WirtschaftsbundBezirksgruppe Korneuburg/Stockerau im Z2000 spielten heuer die Musikkapellen Langenzersdorf und Ernstbrunn und begeisterten die Zuhörer mit ihrer musikalischen Reise durch Europa. Erstmalig wurden die Blasmusikstücke und die dazugehörigen Anekdoten der jeweiligen Städte und Länder von der Moderatorin Christine Semprok vorgestellt. In altbewährter Manier verwöhnten die WB- Funktionäre in der Pause mit Weißwürsten und Brez’n. n

Gut gelaunt halfen Herbert Grundschober, Hannerl Hopfeld, Fleischermeister Johann Eckerl, Johannes Bartosch, FIW- Bezirksvorsitzende Sabine Danzinger, Franz Riefenthaler, Sissi Moormann, Bezirksgruppenobmann Peter Hopfeld und Organisationsreferentin Anna Schrittwieser.

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36 Aus dem Bezirk Mistelbach Goldene Ehrennadel: Dr. Johann Freiler feierte seinen 70. Geburtstag. Bezirksgruppenobmann KommR Rudolf Demschner überreichte ihm für seine Verdienste um die NÖ Wirtschaft und die 35-jährige Organisationsreferententätigkeit in der Bezirksgruppe die Goldene Ehrennadel des WB.

80. Geburtstag: Leo Kühtreiber, ehemaliger Chef der Hubertus Brauerei in Laa/Thaya, langjähriges Bezirksstellenausschussmitglied und Teilbezirksgruppenobmann, feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Eine Delegation des Wirtschaftsbundes gratulierte ihm herzlich.

Letzte Sperrstunde: Das traditionsreiche Gasthaus Reich in Wolkersdorf hat seine Pforten für immer geschlossen. LAbg. Vbgm. Kurt Hackl überraschte Franz Reich mit einer Wirtschaftsdelegation und überreichte die Silberne Ehrennadel des Wirtschaftsbundes.

Viele Gratulanten stellten sich zum 50er des Pfösinger Wirten Hermann Stich ein: Für sein Engagement als Wirtschafts- und Bauernbund-Funktionär sprachen ihm Kurt Hackl und Manfred Schulz Dank und Anerkennung aus. Im Bild: Kurt Hackl, Weinkönigin Elisabeth II, Josef Pleil, Thomas Brunner, Hermann Stich und Manfred Schulz.

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Die Weinviertel-Bonus 185.000 „Weinviertel Bonus Cards“ ­halten Kaufkraft in Region.

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uf Initiative von LAbg. Kurt Hackl (Aufsichtsratsvorsitzender der Weinviertel Tourismus GmbH) wird im Zuge der Landesausstellung 2013 vom Weinviertel Tourismus mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Landesausstellungsorganisation die Regionalkarte „Weinviertel Bonus Card“ eingeführt. Das Umfeld der NÖ Landesausstellung 2013 „Brot und Wein“ bietet die Chance, Maßnahmen für eine breite Kaufkraftbindung zu setzen. Die Wirtschaftskammer unterstützt dieses Projekt nicht nur finanziell, sondern auch mit ihrem Know How und ihrer Infrastruktur. „Die Weinviertel Bonus Card soll keine Konkurrenz zu anderen bestehenden Kartensystemen sein, sondern eine Ergänzung. Sie sammelt Guthaben und ist somit ein Garant dafür, dass die Kaufkraft in der Region bleibt“, erläutert Hackl. „Die Weinviertel Bonus Card ist eine große Chance für unser Gebiet, neben Stammkunden auch neue Kunden zum Wiederkommen in unsere Region zu motivieren. Die Region und ihre Betriebe sind es wert, dass Gäste immer wiederkommen und so die Stammkunden der Zukunft

Gelungene Info-Veranstaltung mit Peter Kurt Hackl, Gerhard Ummenberger, GerHannes Weitschacher und Klaus Kawe-

Partner bei der Weinviertel-Bonus-Card: Rupert Rieder und Wolfgang Seltenham-

Im neu gestalteten Innenhof des Weingutes Taubenschuss, das Monika Taubenschuss gemeinsam mit ihrem Gatten Helmut führt, feierte sie mit vielen Freunden ihren 50. Geburtstag. Monika Taubenschuss ist nicht nur Winzerin und Weinhändlerin aus Leidenschaft, sondern auch schon seit vielen Jahren als Obfrau des Tourismusvereines tätig.

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Aus dem Bezirk Mistelbach 37

Card ist da!

Harrer, Erich Stubenvoll, Thomas Ritter, trude Riegelhofer, Rudolf Demschner, czka.

Hannes Weitschacher, LAbg. Kurt Hackl, mer.

werden“, so Bezirksgruppenobmann Rudolf Demschner. Im Bezirk und in der Region Weinviertel ist eine Vielzahl regional verankerter Betriebe angesiedelt, die ein umfangreiches Angebot bereitstellen. Auch aus touristischer Sicht ist das Wertschöpfungspotenzial in der Region noch nicht ausgeschöpft. Das Ziel dieser neuen Regionalkarte ist es, Einheimische und Gäste an die Region zu binden. Kartenbesitzer bekommen einen Geld-Bonus in Form eines Prozentsatzes des Einkaufes oder Eintrittes auf die Karte aufgebucht. Dieser Bonus kann bei allen Partnerunternehmen eingelöst werden. Partnerunternehmen können alle Betriebe des Handels, der Gastronomie und des Tourismus sein. Die technische Umsetzung erfolgt von der Firma Brain Behind: „Für den Partnerbetrieb entstehen keine Zusatzkosten. Alle, die über ein Bankomatsystem verfügen, können die Weinviertel Bonus Card benutzen“, sagt Gerhard Ummenberger, der bei Einführung und Support federführend aktiv ist und den Betrieben mit seinem Know How zur Verfügung stehen wird. Verteilt wird die Karte direkt über alle Partnerbetriebe sowie über die Niederösterreichische Landesausstellung 2013 in einer Auflage von 185.000 Stück. n

Neugründung: Die engagierten Unternehmer aus den Gemeinden Asparn/ Zaya, Ladendorf und Niederleis haben eine neue Gemeindegruppe gegründet. Josef Winter wurde zum Obmann der Gemeindegruppe gewählt, Otto Haselbauer, Christoph Hiess und Gottfried Schubert stehen ihm als seine Stellvertreter zur Seite.

Betriebsbesuch beim Winzerfest im Kaffeehaus Bauer: Rudolf Demschner, Gertrude Riegelhofer, Karl Pech, Daniela Frank, Andreas Pech, Wendelin Frank und Klaus Kaweczka.

Offene Betriebe in Poysdorf

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uch heuer hatten die Poysdorfer Betriebe am Donnerstagnachmittag des Winzerfestes ihre Türen geöffnet. Bei den Gastronomiebetrieben nutzten die Kunden die Gelegenheit sich zu stärken und Neuigkeiten auszutauschen. Auch Bezirksgruppenobmann Rudolf Demschner, Lan-

desinnungsmeisterstellvertreter der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker Karl Pech, Obmann der Poysdorfer Wirtschaft Andreas Pech, Bürgermeisterin Gertrude Riegelhofer und Organisationsreferent Klaus Kaweczka nutzten die Gelegenheit, einigen Betrieben einen Besuch abzustatten.  n

„meiBUS“ für Poysdorf

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eit Anfang September gibt es das Pilotprojekt „meiBUS“ im Norden von Poysdorf. Taxi Schiefer aus Drasenhofen fungiert hier als Partner von POSTBUS. Mit meiBus soll die Mobilität am Land verbessert werden. Die Haltestellen und die genauen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte den Fahrplänen, die unter www.postbus.at/meiBus abrufbar sind. Gefahren wird nur an Werktagen.  n

Freuen sich über neue Mobilität: Rudolf Demschner, Bgm. Reinhard Künzl, Bgm. Gertrude Riegelhofer, Alois Schiefer jun., LR Karl Wilfing, Andreas Pech und Organisationsreferent Klaus Kaweczka.

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38 Aus dem Bezirk Mödling

Entspanntes Get-Together beim Vortrag von Professor Dr. Rudolf Taschner im Campus21-Businesspark.

Prächtige Modenschau: GR Elisabeth Dorner, Mag. Rasinger, Krebshilfe NÖ, Dr. Bernhard Schwarz, Präsident NÖ Krebshilfe, und seine Gattin.

Primzahl-Jongleur zu Gast Neue Mode präsentiert

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Ü

Energiestammtisch: Zum interessanten Vortrag rund um das Thema Wärmedämmung in Altbau und Neubestand luden Mödlings Wirtschaftsbund-Obmann GR Klaus Percig und der Europäische Energiemanager Bmstr. Ing. Klaus Kiessler. Als Gastreferentin erläuterte Mag. Christa Greinöcker von der „eNu“ (NÖ Energie- und Umweltagentur) Details rund ums Dämmen, Anwendung in Altbestand oder beim Neubau.

Eine neue Filiale eröffnete Bäckermeister Alexander Auer in der Hinterbrühl. Untergebracht ist die neue Bäckerei im Haus des Eltern-Kind-Zentrums „Kids & Co“ neben der Volksschule. „Wir freuen uns über einen zusätzlichen, wertvollen Nahversorger in der Hinterbrühl“, waren sich Bürgermeister Benno Moldan und Wirtschaftsbundobmann Erich Moser und Organisationsreferentin Karin Dellisch-Ringhofer einig.

issenschaft ist spannend, „Campus creativ“, ist die Vortragsber 700 Besucher fanden Tombola gegeben. Dank der zahlsich zur dritten Perchtolds- reichen Spenden und großzügiger unterhaltsam und manch- reihe, die Assetmanager Eckhard mal geradezu aufregend. Geht Horstmeier ins Leben gerufen hat. dorfer Modenschau in der Burg Unterstützung der Marktgemeinde nicht, sagen Sie? Professor Dr. Die Vortragsreihe bietet das ganze Perchtoldsdorf ein. Unter den ­Perchtoldsdorf wird wieder ein tolRudolf Taschner überzeugt seine Jahr hindurch Informationen zu Ehrengästen waren NR Christine ler Betrag an die Krebshilfe NiederZuhörer vom Gegenteil. Er ist der spannenden Themen, präsentiert Marek, LAbg. Bgm. und Hausherr österreich überwiesen. Mann, der mit Primzahlen jong- von hochkarätigen Referenten. Martin Schuster, der auch heuer Das Team rund um Gemeinliert, die Zahl π entzaubert und Der campus21 belohnt mit wieder als Modell auf dem Lauf- derätin Elisabeth Dorner, Evelyn die Unendlichkeit vermisst. Und diesen Veranstaltungen sich und steg zu sehen war. Vzbgm Brigitte Scheck, Christine Flatz und Moer ist derjenige, der wohl wie kein alle interessierten Zuhörer für die Sommerbauer, Mag. Erich Moser nika Beer hat auch beschlossen, anderer den Zusammenhang von geleistete Arbeit auf dem fortge- und Dr. Karin Dellisch-Ringhofer. den Selbsthilfe-Verein „Mama Zeit und Geld erklären kann. schrittenen Weg zur Vollauslas- Dank der guten Zusammenarbeit Mia“ in Perchtoldsdorf ebenfalls So geschehen im Zuge von tung des Businessparks im Bezirk Wirtschaft und Weinhauer war mit den lukrierten Spenden zu „campus creativ“ am campus21. Mödling. n ein guter Mix an Mithilfe und unterstützen. n

Journal 2/2012

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Aus dem Bezirk Mödling 39

Empfang der Mödlinger Wirtschaft: „Wirtschaft redet darüber und handelt“ Z

ahlreiche Besucher und hochkarätige Ehrengäste konnte Mödlings Wirtschafsbund-Obmann GR Klaus Percig zur zehnten Auflage des Empfangs der Mödlinger Wirtschaft am malerischen Dachgarten des Mautwirtshauses begrüßen. Die Spitze der WirtschaftsEhrengäste stellten diesmal Bundes-Innungsmeisterin Irene Wedl-Kogler und der Direktor des NÖ Wirtschaftsbundes Mag. Harald Servus. Mödlings Bürger- Mödlings Wirtschaftsbund-Obmann Klaus Percig (r.) konnte sich über meister LAbg. Hans Stefan Hint- hochkarätige Gäste beim Empfang der Mödlinger Wirtschaft freuen. ner und Vize KommR Ferdinand Rubel standen an der Spitze zahl- auch in Zeiten nach Finanz- und benden und unsere Mitarbeiter reicher Stadt- und Gemeinderäte. Wirtschaftskrise ein gutes Aus- entwickeln und setzen zukunftsIn seinen Eröffnungsworten kommen ermögliche. Er verwies weisende Lösungen im Bereich betonte Percig einmal mehr den in diesem Zusammenhang auch der Energieeffizienzsteigerung guten Zusammenhalt der Möd- auf den „Wirtschaft-Innovation- und des Umweltschutzes täglich linger Wirtschaftstreibenden, Energie-Stammtisch“: „Wer, um. Andere reden darüber – wir der den lokalen Unternehmern wenn nicht wir Wirtschaftstrei- handeln!“

Zudem stellte der Mödlinger Wirtschaftsbund-Chef seinen Vorstand detailliert vor und führte mit Irene Wedl-Kogler ein interessantes Interview über ihr breit gefächertes Aufgabengebiet als Bundesinnungsmeisterin. Stadtchef Hans Stefan Hintner stellte dem örtlichen Handel ein mehr als gutes Zeugnis aus: „Die engagierten Unternehmer sind die Keimzelle unserer bestens funktionierenden städtischen Gesellschaft!“ NÖ Wirtschaftsbund-Direktor Servus konnte erfreuliche Nachrichten in Sachen Wirtschaft in NÖ überbringen: „Laut Umfrage sind allen KrisenUnkenrufen zum Trotz rund 80 Prozent unserer Mitglieder mit dem Geschäftsgang zufrieden und blicken überdies optimistisch in die Zukunft.“ n

Aus dem Bezirk Neunkirchen

Wirtschaftstreff in Puchberg: Bezirksgruppenobmann KommR Josef Breiter und Organisationsreferent Mag. Josef Braunstorfer luden zum launigen Wirtschaftstreff: Gekommen waren LAbg. Hermann Hauer, Dipl. Ing. Dr. Gerhard Stindl, Martin Wanzenböck, Martin Hausmann und Traude Michäler, Franz Kirnbauer, Waltraud Rigler und KommR Bgm. Herbert Osterbauer, Dr. Helmut Tacho und viele mehr.

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Ein halbes Jahrhundert ist Ludwig Huber (Mitte) Mitglied beim Wirtschaftsbund. Anlässlich des 80-jährigen Firmenjubiläums sprachen KommR Josef Breiter, LAbg. Hermann Hauer und KommR Bgm. Herbert Osterbauer dem Bäckereiinhaber und dem derzeitigen Gewerbeinhaber Thomas Huber Dank- und Anerkennung für die Verdienste um die NÖ Wirtschaft aus.

40 Aus dem Bezirk Melk

Gratulation zur Eröffnung: Herta Mikesch, Nadja und Robert Karner und Sylvia Lessiak.

Betriebsbesuch beim Artstettner Nahversorger Hametner: Andreas Nunzer, Christa und Martin Hametner, Karl Höfer und Herta Mikesch.

Manker Stadtstüberl neu eröffnet

NAFES in Artstetten aktiv

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S

adja und Robert Karner sind seit kurzem die neuen Pächter des ehemaligen Gasthauses Schrittwieser in Mank. Mit dem Namen „Manker Stadtstüberl“ wollen die beiden den Betrieb ganz neu aufbauen. Die Bezirksgruppenobfrau des Wirtschaftsbundes Melk, Herta Mikesch, Organisationsreferent des Wirtschaftsbundes Melk, Dr. Andreas Nunzer, und Gemeinderätin Sylvia Lessiak nahmen dies zum Anlass, dem Unternehmer-

paar einen Besuch abzustatten und eit 2009 betreibt Martin werden“, erklärte Martin HametHametner einen Nahver- ner Bezirksgruppenobfrau Herta zu diesem Schritt zu gratulieren. „Es ist schön zu sehen, dass das sorgerbetrieb in der Artstettner Mikesch, Bürgermeister Karl HöGasthaus nach circa einem Jahr Schlossstraße. „Die Gemeinde fer und Organisationsreferent Dr. Stillstand wieder neue Pächter Arstetten-Pöbring hat im Zuge Andreas Nunzer beim gemeinsagefunden hat. Ich bin mir sicher, der Sanierung des Gemeinde- men Betriebsbesuch. dass das Lokal durch den Fleiß hauses und meines Lebensmit„Handel und Dienstleistungen und das Engagement der Be- telgeschäftes durch die NAFES in den gewachsenen Ortskernen triebsinhaber großen Erfolg ha- (NÖ Arbeitsgemeinschaft zur stehen seit Jahren unter enormen ben wird“, so Bezirksgruppenob- Förderung des Einkaufs in Stadt- Wettbewerbsdruck. Die NAFESfrau Herta Mikesch. Sie wünschte zentren) eine Förderung erhalten. Aktion ist daher bei den Bemüihnen gemeinsam mit Andreas Dadurch konnte die alte Ein- hungen von Gemeinden, den Nunzer und Sylvia Lessiak alles gangstür durch einen modernen Einkauf im Ortskern zu fördern, Gute für die Zukunft. n automatischen Türöffner ersetzt sehr hilfreich“, betonte Mikesch.n

Aus dem Bezirk Lilienfeld

Beim Unternehmerfrühstück im Gasthof Wochner wurde vor kurzem Manfred Siedler als Obmann der Gemeindegruppe Eschenau bestätigt. Gemeinsam mit mit seinem Team Martin Gaupmann, Thomas Gugler, Anna Pils, Claudia und Hubert Wochner ist er um die Anliegen der Eschenauer Wirtschaft bemüht. Bei den Neuwahlen: Bgm. Alois Kaiser, Bezirksgruppenobmann KommR Ing. Karl Oberleitner, Hubert und Claudia Wocher, Manfred Siedler und Martin Gaupmann.

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Bestätigt: Der langjährige Obmann der Gemeindegruppe Annaberg bleibt weiterhin im Amt: Anlässlich der Gemeindegruppenhauptversammlung wurde auch der Vorstand der Wirtschaftsbundgruppe in Annaberg neu gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Schriftführerin Sabine Schenner, Finanzprüfer Peter Engleitner, Finanzprüfer Gustav Weber, Finanzreferentin Hildegund Meyer sowie die beiden Obmann-Stellvertreter Gertraude Eberhardt und Martin Pfeiffer. Bezirksgruppenobmann KommR Karl Oberleitner gratulierte zur Wahl.

Neuwahlen: Anlässlich der WB-Gemeindegruppenhauptversammlung in Mitterbach wurde der Vorstand neu gewählt und der bisherige langjährige Obmann, Herbert Zuser, einstimmig bestätigt. Bgm. Alfred Hinterecker berichtete über die Neueröffnung des Nahversorgers Nah & Frisch. Im Bild: Schriftführer Siegfried Grössbacher, Finanzreferent Bgm. Alfred Hinterecker, Bezirksobmann KommR Ing. Karl Oberleitner, Obmann Herbert Zuser, Finanzprüferin Susanna Schweiger, Obmann-Stv. Mag. Karl Weber und Finanzprüfer Franz Resch.

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Aus dem Bezirk St. Pölten 41

Wechsel: Beim WB Frankenfels wurde neu gewählt: Die Wähler sprachen sich einstimmig für Elisabeth Wieland-Widder als neue Wirtschaftsbund-Obfrau aus. Ihre Stellvertreter sind GR Gerhard Hösl und GR Luise Doppler. Weitere Funktionen üben nun auch Petra Hofegger als Finanzreferentin, Schriftführerin Hermine Fuxsteiner und ihre Stellvertreterin Elisabeth Schagerl sowie die Finanzprüfer Christian Karner und Christine Niederer aus. Der scheidende Obmann KommR Stadtrat Alfred Störchle ­gratulierte gemeinsam mit Bezirksgruppenobmann Norbert Fiedler dem neuen ­Vorstand unter der Leitung von Obmann Stefan Wisberger.

Neuwahl in Neulengbach

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er bisherige Vorstand der Störchle gratulierte dem neu geStadt­gruppe Neulengbach wählten Vorstand und wünschte stellte sich der Neuwahl. Zum für die Zukunft alles Gute. Obmann wurde Ing. Stefan Weiters bedankte er sich für Wisberger gewählt, Obmann- die vergangenen Jahre als ObStellvertreter ist Gerhard mann. Bezirksgruppenobmann Schabschneider. Finanzreferent Ing. Norbert Fidler berichtete ist Christoph Böck, Hubert Fei- über die aktuellen politischen ertag bekleidet das Amt des Fi- Vorhaben und bedankte sich bei nanzprüfers und Schriftführer ist KommR STR Alfred Störchle Georg Brutschy. Der ehemalige für die gute Zusammenarbeit Obmann KommR STR Alfred der letzten Jahre. n

Gratulation: Im Namen des Wirtschaftsbundes Hafnerbach gratulierten Obmann Stefan Gratzl und Vorstandsmitglied Johann Schaberger Theresia Amon zu ihrem 80. Geburtstag.

Zu Gast in Innsbruck

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Der Wirtschaftsbund Prinzersdorf war zu Gast in Tirol: Besichtigt wurde unter anderem die Stadt Innsbruck und die Sennerei Zillertal.

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er Wirtschaftsbund Prinzersdorf veranstaltete Ende September einen Ausflug nach Innsbruck. Ein tolles Wochenende mit zahlreichen interessanten Eindrücken und Anregungen wie beispielsweise die Besichtigung der Sennerei Zillertal, eine Stadtführung durch Innsbruck, eine Fahrt mit der Zahnradbahn Jenbach zum Achensee, eine Schifffahrt auf dem Achensee sowie Besichtigungen des Soleleitungsmuseums oder eine Begehung des Moorwanderweges standen auf dem Programm. Der Obmann des Wirtschaftsbundes Prinzersdorf freute sich über die zahlreiche Teilnahme. n

42 Aus dem Bezirk Wien-Umgebung

Wahl Fischamend: Andrea Toth, Nikolaus & Michaela Hofbauer, Michael Szikora (v.), Bgm. Mag. Thomas Ram, KommR Franz Therner & Mario Freiberger (h).

Obmann in Rauchenwarth bestätigt: Michael Szikora, KommR Otto Ressner, Helmut Trischitz, Ignaz Gangl und KommR Franz Therner.

Neuwahl Himberg: Wilhelm Heidl, Mario Freiberger, Martina und Elisabeth Radlinger und Franz Therner.

Vorstände im Teilbezirk Schwechat neu gewählt

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m Bezirk Schwechat wurden in den vergangenen Monaten die Vorstände in verschiedensten Gemeindegruppen neu gewählt. In der Gemeindegruppe Ebergassing wurde Richard Schall als Obmann bestätigt, als neuer Stellvertreter steht ihm Dr. Franz Lima zur Seite. In Rauchenwarth bleibt nach der Neuwahl der derzeitige Gemeindegruppen-Obmann Helmut Trischitz im Amt. Stellvertreter sind KommR Otto Ressner und Ignaz Gangl. Finanzreferent Horst Hehn und Schriftführer Franz Fülessi wurden in ihrer Funktion ebenfalls bestätigt.

In Gramatneusiedl gibt es einen „alten-neuen“ Vorstand: Karl Blaha wurde erneut zum Gemeindegruppen-Obmann gewählt, Stellvertreterin wurde Ingrid Fischer. Ein neuer GemeindegruppenObmann ist in Schwadorf im Amt: Stefan Lengel. Als Stellvertreter fungieren Christine Trischitz und Werner Gerl. Weitere Mitglieder im Vorstand sind Stefanie Lengel, Günther Uhlir und Sigrid Huber-Glatzer. Der bisherige Vorstand wurde in Fischamend bestätigt: Gemeindegruppen-Obmann bleibt Nikolaus Hofbauer, seine

Neuwahl in der Gemeindegruppe Ebergassing: Bezirksgruppen-Obmann KommR Franz Therner, Dr. Franz Lima, Richard Schall und Mag. (FH) Mario Freiberger.

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Schwadorf hat gewählt: Stefanie Lengel, Sigrid Huber-Glatzer, Stefan Lengel, Werner Gerl, Bezirksgruppen-Obmann KommR Franz Therner, Christine Trischitz, Mag. (FH) Mario Freiberger und Günter Uhlir.

Stellvertreterinnen sind Michaela wählt. Der bisherige Obmann Hofbauer und Andrea Toth. Wilhelm Heidl und Martina RadIn Himberg wurde Elisabeth linger wurden als Stellvertreter beRadlinger zur neuen Obfrau ge- stätigt.  n

Gemeindegruppe Gramatneusiedl bestätigt den Obmann: Wirtschaftsbund-Organisationsreferent Mag. (FH) Mario Freiberger, Karl Blaha und Bezirksgruppen-Obmann KommR Franz Therner.

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Aus dem Bezirk Wien-Umgebung 43 Goldene Ehrennadel

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40-Jahr-Jubiläum: BR KommR Sonja Zwazl überreichte Wilfried Fleischmann die Goldene Ehrennadel des Wirtschaftsbundes in Klosterneuburg.

nternehmer Wilfried Fleischmann hatte allen Grund zu feiern: Sein sehr erfolgreiches Unternehmen besteht nunmehr seit 40 Jahren. Anlässlich dieses Festes wurde ihm von Landesgruppen-Obfrau BR KommR Sonja Zwazl und dem Teilbezirksobmann von Klosterneuburg KommR Fritz Kaufmann die Goldene Ehrennadel des Wirtschaftsbundes überreicht. Unter den Gratulanten waren zahlreiche Ehrengäste wie Abtprimas Probst Bernhard Bachkovsky, NR Hannes Schmuckenschlager, LAbg. Willibald Eigner, Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager, Bezirkshauptmann Mag. Wolfgang Straub und Wirtschaftskammer-Obmann KommR Walter Platterer. n

Bei strahlendem Sonnenschein fand das Golfturnier des Teilbezirkes Purkersdorf in Atzenbrugg statt. Obmann Wolfgang Ecker (r.) begrüßte rund 120 Teilnehmer. Auch heuer wurden die Gewinner der verschiedenen Kategorien mit Sachpreisen, Pokalen und Urkunden geehrt.

Glückwünsche überbraucht: Der Wirtschaftsbund Gablitz gratulierte Alfred Linko zu seinem 60. Geburtstag. Vor kurzem erhielt Alfred Linko mit Gattin Maria und Sohn Christian die Auszeichnung zum freundlichsten Gastronom.

Der Unternehmerstammtisch in Gablitz war ein toller Erfolg. Zahlreiche Zuhörer lauschten den äußerst interessanten Vorträgen von Nina, Astrid und Karin Schauer. Karin Sobotka (3.v.r.) freute sich über das rege Interesse an der Veranstaltung in Gablitz.

WB-Besuch beim Adventmarkt von Monique Weinmann (4.v.l.) in Gablitz: Wolfgang Schuster, Karin Sobotka, Alfred Schöls mit Enkelkind, Isabella Petrovic-Samstag, Nina Ollinger, Edith Leitgeb, Jürgen Sykora, Astrid Wessely und Andreas Jelinek.

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44 Aus dem Bezirk Tulln

Rieder Know-How bei EM und Olympia Die Firma Alois Poyer erichtete Fernseh-Übertragungszentrale.

Ghana hat einen neuen Honorar-Konsul: Ing. Ernst Schauerhuber aus Kirchberg am Wagram.

Honorar-Konsul neu

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ng. Ernst Schauerhuber, Baumeister aus Kirchberg am Wagram, wurde aufgrund seiner erfolgreichen Auslandstätigkeit und seiner vielen Projekte in West-Afrika zum General-Honorar-Konsul der Republik Ghana ernannt. Schauerhuber war von 1994 bis 2009 im Gemeindegruppenvorstand der Wirtschaftsbund-Ortsgruppe Kirchberg am Wagram tätig. Der Amtsbereich des neuen Honorar-Konsuls von Ghana erstreckt sich auf ganz Österreich. Das Konsulat wird in Kirchberg sein. Bundespräsident Fischer hat dies kürzlich in einem Schreiben bestätigt. n

Poyer und sein Team bei den Arbeiten für die WM.

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ach der Fußball-EM Alois Poyer, Christoph Poeselt, stationen, die über die Fußballin Österreich und der Mathias Weiss, Michael Winter- EM in Polen und der Ukraine Schweiz 2008, der Fußball- Altermann, Benjamin Grieshofer, berichteten. WM in Südafrika 2010 und Roland Navratil nach Warschau. Auch bei der Sommerolymden asiatischen Winterspie- Unter der Leitung von Mag. Ing. piade in London mischte die len in Kasachstan 2011 war die Alois Poyer war die Mannschaft Firma Alois Poyer beim Aufbau Firma Alois Poyer aus Ried für den technischen Aufbau der des IBC mit. Bereits von Februar am Riederberg auch bei der Fernseh-Übertragungszentrale bis Juli 2012 war die Firma von Fußball-EM in Polen und der im IBC (International Broadcast Mag. Ing. Alois Poyer vor Ort Ukraine 2012 tätig. Center) verantwortlich. und war während der EURO Bereits im Mai 2012 reisVon dort erfolgten alle Über- 2012 in Polen von Manuel Poete das Team bestehend aus tragungen sämtlicher Fernseh- selt vertreten. n

Funktionäre bei Konferenz

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Funktionärekonferenz: Angelika Schildecker, Alfred Riedl, Claudia Mayerhofer, Sonja Zwazl und WB-Obmann Franz Reiter.

Journal 2/2012

nlässlich einer Funktionäre- ihren Vorteilen, aber auch mit Konferenz des Wirtschafts- ihren Problemen: „Wir müssen bund-Bezirks Tulln diskutier- die Jugendlichen mehr zur Lehre ten Landesgruppen-Obfrau motivieren. Mit dem NÖ BegaBR KommR Sonja Zwazl und bungskompass werden erstmals Landtagsabgeordneter Mag. Al- flächendeckend Begabungen fred Riedl über die Anliegen der und Neigungen der JugendliUnternehmer mit den Bezirks- chen in der 7. Schulstufe getestet“, Funktionären. präsentierte Sonja Zwazl. „Wie können wir dem FacharLandtagsabgeordneter Mag. beitermangel entgegen wirken? Alfred Riedl berichtete über die Wie kann das Image des Hand- aktuellen Themen aus dem niewerks und manueller Berufe ge- derösterreichischen Landtag: hoben und gesellschaftlich veran- „Ein besonderer Schwerpunkt in kert werden?“: Ein Schwerpunkt der Herbstarbeit ist das Thema war die Lehrlingsausbildung mit Wehrpflicht.“ n

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Aus dem Bezirk Wiener Neustadt 45

Postpartner gefunden: Bei WB-Obmann GR Ing. Alexander Smuk, Filialleiterin Gabrielle Lechner und GfGR Ing. Richard Buchberger herrscht Freude über den Erfolg.

Treue geehrt: Teilbezirks-Obmann Martin Freiler und Organisationsreferent Erich Prandler besuchten kürzlich das Autohaus Knöbl in Kirchschlag. Grund war die Ehrung von Johann Schermann, der seit 20 Jahren im Unternehmen ist. Freiler und Prandler gratulierten dem langjährigen Mitarbeiter und dankten auch seiner Chefin Emilie Knöbl für die erfolgreiche Führung ihres Unternehmens.

Neuer Post Partner eröffnet

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en Sommer hat WB-Obmann GR Ing. Alexander Smuk genutzt, um für Felixdorf einen Post Partner zu suchen. Zahlreiche Telefonate und Mails später hat er ihn gefunden. „Wieder etwas für uns Bürger und Bürgerinnen geschafft zu haben, erfüllt mich mit immenser Freude“, so Smuk, der stolz darauf ist, innerhalb kürzester Zeit einen Post Partner für Felixdorf präsentieren zu dürfen. So ist es gelungen, dass schon kurz nach Übernahme des ehe-

maligen „Schleckers“, dieser Nahversorger nicht nur als „dayli“ im Ort erhalten bleibt, sondern sich sogar bereit erklärt hat, den Post Partner für die Felixdorfer zu übernehmen. Schon Mitte November konnte die Eröffnung des Post Partners gefeiert werden. „Eine Postversorgung im Ort, die die Gemeinde und den Bürgern nichts kostet, war immer mein oberstes Ziel“, freut sich Wirtschaftsbund-Obmann GR Ing. Alexander Smuk über den Erfolg.  n

Silberne Ehrennadel: Werner Heuer von der Gemeindegruppe Bromberg und Organisationsreferent Dr. Erich Prandler gratulierten Karl Heissenberger zu seinem 60. Geburtstag. Karl Heissenberger ist seit vielen Jahren Obmann der Gemeindegruppe Bromberg. Dr. Erich Prandler überreichte ihm die Silberne Ehrennadel des Wirtschaftsbundes NÖ und dankte für sein großes Engagement.

21. Gewerbeschau Auch die 21. Auflage der Kirchschlager Gewerbeschau war für die Unternehmerinnen und Unternehmer ein beeindruckender Erfolg. Viele Wirtschaftstreibende präsentierten ihre Produkte einem interessierten Publikum. Bei der Gewerbeschau in Kirchschlag: Gottfried R ­ eisner, Erich Prandler, Emilie Knöbl, ­Martin Freiler, Martina Bernhart-Beisteiner, Andreas Knöbl, ­Elisabeth ­Beisteiner, Robert Bernhart, S­ tadtrat Ernst Bauer, ­Vizebürgermeister Josef Freiler und Bürgermeister Franz Pichler-Holzer.

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Altobmann KommR Friedrich Raidl feierte seinen 70. Geburtstag. Raidl war als Wirtschaftskammerund Bezirksgruppenobmann sowie in vielen weiteren Funktionen tätig. Im Rahmen einer kleinen Feier gratulierte Bezirksgruppenobmann Ing. Erich Panzenböck dem rüstigen Jubilar und bedankte sich für seine langjährige tatkräftige Unterstützung.

46 Aus dem Bezirks Waidhofen

100 Jahre Tischleritsch

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Familie Tischleritsch mit Dietmar Schimmel, Bürgermeister Manfred Wühl, Bezirksstellenobmann Reinhart Blumberger und NR Erwin Hornek.

m Rahmen des Kautzner Lebensmittelhandel und Trafik. Marktfestes wurde der Famili- Die Firma Tischleritsch ist somit enbetrieb Andreas Tischleritsch ein klassischer Nahversorger in für sein 100-jähriges Jubiläum mit Kautzen. Seniorchef Hans Peter der silbernen Ehrenmedaille der Tischleritsch war TeilbezirksWirtschaftskammer NÖ ausge- gruppenobmann von 1992 bis zeichnet. Das vielseitige Unter- 1997, Gemeindegruppenobmann nehmen wird von Andreas Tisch- von 1991 bis 1996 und Gemeindeleritsch seit der Übernahme im rat in Kautzen von 1990 bis 1995. Jahr 2010 von seinem Vater Hans Glückwünsche zum Jubiläum Peter Tischleritsch in 4. Generati- überbrachten NR Erwin Hornek, on geleitet. Der Tätigkeitsbereich Bürgermeister Manfred Wühl, umfasst Gas-, Wasser-, Heizungs- Bezirksgruppenobmann Reinhart installation, Elektroinstallation, Blumberger und OrganisationsreSpenglergewerbe, Textilhandel, fernt Dietmar Schimmel. n

Buntes bei Waldviertel pur

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irtschaftsbund-Niederösterreich-Direktor Mag. Harald Servus stattete den Waldviertler Unternehmerinnen und Unternehmern am Wiener Heldenplatz bei der „Waldviertel pur“ einen Besuch ab: Die Messe fand schon zum 9. Mal statt und wird jährlich von rund 75.000 Gästen besucht. Direktor Servus war begeistert von den rund 100 Ausstellern an etwa 60 Ständen: „Unsere Waldviertler Wirtschaftstreibenden zeigen hier auf der Waldviertel pur die kulinarische Vielfalt

und die breite Produktpalette ihrer Region. Auf diese Qualität und Auswahl können die Unternehmerinnen und Unternehmer stolz sein.“ Beim Bieranstich waren zahlreiche Ehrengäste wie Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bürgermeister Michael Häupl, Graslwirtin KommR Anni Rehatschek, Waldviertel-NR Günter Stummvoll, WirtschaftsbundNiederösterreich-Direktor Mag. Harald Servus und Wirtschaftsbund-Bezirksgruppen-Obmann Horn Ing. Mag. Werner Groiß. n

Bieranstich: Doris Schreiber, Barbara Schwarz, Erwin Pröll, Anni Rehatschek, Günter Stummvoll, Harald Servus und Werner Groiß.

Aus dem Bezirk Zwettl

Buxbaum feierte Runden

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Gratulation zum 80. Geburtstag: Organisationsreferent Mario MüllerKaas, Josef Buxbaum und Gemeindegruppenobmann Josef Hahn.

Journal 2/2012

osef Buxbaum feierte seinen Gemeinderat, fünf Jahre Mitglied 80. Geburtstag. Der gelernte im Landesinnungsausschuss, neun Spenglermeister gründete im Jahr Jahre Bezirksstellenausschussmit1957 seinen Betrieb in Langschlag glied und viele Jahre Gemeindeund baute diesen bis zur erfolgrei- sowie Teilbezirksgruppenobmann chen Übergabe an seine beiden im Wirtschaftsbund. Söhne immer weiter aus. Als Anerkennung für seine Seit heuer wird der Dachde- langjährige Funktionärstätigkeit in cker- und Spenglerbetrieb nun- Bezirk und Gemeinde überbrachmehr in der dritten Genaration ten der Organisationsreferent Ma– von Enkel Christoph – weiterge- rio Müller-Kaas und Gemeindeführt. Josef Buxbaum vertrat auch gruppenobmann Josef Hahn eine lange Jahre die Interessen der Urkunde sowie ein Geschenk und Wirtschaft in der regionalen Poli- sprachen Dank für Verdienste um tik. Zu nennen sind etwa 19 Jahre die NÖ Wirtschaft aus. n

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Bunt gemischt 47

Karten für das Landestheater gewinnen! Das Landestheater Niederösterreich am St. Pöltner Rathausplatz lockt mit spannendem Sprechtheater, faszinierenden Kinderstücken und vielem mehr. Das Landestheater Niederösterreich verlost in Kooperation mit dem Wirtschaftsbund Niederösterreich je 3 x 2 Karten für TAPE am 31. Jänner 2013, 19.30 Uhr und für VIEL LÄRM UM NICHTS am 16. Februar 2013, 19.30 Uhr. Gewinnfrage: Wo ist das Landestheater Niederösterreich? Senden Sie die richtige Antwort an: Wirtschaftsbund Niederösterreich, Ferstlergasse 4, 3100 St. Pölten, oder per Mail mit ­Betreff „WB-Gewinnspiel“ an [email protected] Einsendeschluss: 7. Jänner 2012 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Z

u Beginn des Jahres 2013 als Beatrice und der ehemalige ­s tehen unterschiedlichste Burgtheater-Schauspieler Moritz Produktionen auf dem Spiel- Vierboom in der Rolle des Don plan: Juan zu sehen sein. Ab 26. Jänner 2013

„Viel Lärm um nichts“ Der gefeierte Schauspieler „Tape“ Roland Koch wird William Stephen Belbers Stück „Tape“ Shakespeare’s Klassiker über wurde im Jahr 2000 uraufgeführt Liebe und Intrigen aus dem Jahre und verfilmt – unter anderem mit 1600 auf die Bühne des Großen Ethan Hawke und Uma Thurman. Hauses bringen. Als Gäste im Am Landestheater NiederösterEnsemble werden Anne Bennent reich wird sein Stück im Großen

Haus als Gastspiel des Berliner Deutschen Theaters mit der vielfach ausgezeichneten Film- und Theaterschauspielerin Nina Hoss zu sehen sein. Am 31. Jänner und 1. Februar 2013

„Acht Frauen“ 2002 feierte die Verfilmung von Robert Thomas‘ Kriminalkomödie mit Catherine Deneuve und Isabelle Huppert in den Hauptrollen einen großen Pu-

Buchtipp & live on Stage: Dr. Roman F. Szeliga, der Botschafter des Humors

Fotos:Austria Landestheater NÖ, ZVG.

Key-Note-Speaker und Humor-Experte hält Vorträge Als Mitbegründer der Clini- Seminare wurden bislang von Clowns erkannte der Internist 50.000 Menschen besucht; rund Dr. Roman F. Szeliga bereits in 250 namhafte Unternehmen den 90er-Jahren das enorme stehen auf seiner Kundenliste. Potenzial von Humor als Thera- Doch was genau meint Roman F. pieform. Sein medizinisch-psy- Szeliga, wenn er von Humor als chologisches Hintergrundwissen, Begeisterungstool im Business gepaart mit komödiantischem spricht? „Mit Humor geht in der Bühnentalent sowie langjähri- täglichen Kommunikation vieles ger Moderations- und Manage- leichter“, erklärt er. „Humorvolle menterfahrung, ließ ihn rasch zu Menschen sind leistungsfähieinem der gefragtesten Kommu- ger und kontaktfreudiger. Denn nikationsprofis der Businesswelt erfolgreich ist, wer Emotionen aufsteigen. Seine Vorträge und authentisch einsetzt, steuert und

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bedient.“ Anfang Februar wird Roman F. Szeliga sechs Mal in Niederösterreich beim Wirtschaftsbund zu Gast sein. Termine folgen in Kürze auf www. wbnoe.at! Wer sich schon vorab auf das Bühnentalent einstellen will, kann sein Buch erstehen: Dr. Med. Roman F. Szeliga „Erst der Spaß, dann das Vergnügen“ Kösel-Verlag, 2011 17,99 Euro

blikumserfolg. Am Landestheater ­Niederösterreich wird die Damenriege angeführt von Ulrike Folkerts, B ­ irgit Doll, Jessica Schwarz, Babett Arens und Cornelia ­Köndgen. Regie führt Burgtheater-Star Maria H ­ appel. Bis 2. Februar 2013 Mehr Informationen zum Programm und dem Landestheater Niederösterreich finden Sie unter: www.landestheater.net

Unternehmen brauchen Vertretung. Die Unternehmerinnen und Unternehmer Österreichs sind unverzichtbare Leistungsträger. Ihre Risikobereitschaft und ihr Einsatz sind die Grundlagen für den Wohlstand aller. Sie schaffen Arbeitsplätze, liefern hohe Ertragsanteile an den Staat ab und ermöglichen so zahlreiche öffentliche Transferleistungen. Doch Wirtschaftstreibende sind eine Minderheit, die für ihre berechtigten Interessen mit Nachdruck eintreten müssen. Der Österreichische Wirtschaftsbund ist ausschließlich für die Interessen dieser Leistungsträger da. Damit sie jene Rahmenbedingungen vorfinden, die sie brauchen, um etwas zu unternehmen.

Leistungsträgern Gehör verschaffen. Der Österreichische Wirtschaftsbund ist flächendeckend auf Orts-, Bezirks- und Landesebene vertreten. Er verfügt über das dichteste heimische Netzwerk für Wirtschaftstreibende und erkennt so frühzeitig, wo Handlungsbedarf besteht. Das macht ihn zum entscheidenden Impulsgeber für die Wirtschaftspolitik in diesem Land und zur effizienten Serviceorganisation für seine Mitglieder.

Umgesetzt für die Wirtschaft. Die globalisierte Wirtschaft hat die nationalen und internationalen Märkte stark verändert. Die heimischen Unternehmen benötigen Rahmenbedingungen, die diesen Verhältnissen Rechnung tragen. Der Österreichische Wirtschaftsbund hat deshalb richtungsweisende Ergebnisse für die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer erzielt: • Senkung der Körperschaftsteuer von 34 auf 25 Prozent • Steuervorteile des 13. und 14. Arbeitnehmergehaltes auch für Wirtschaftstreibende • Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer • Keine Gewinnbesteuerung bis 11.000 Euro • Verlustvorträge auch für Einnahmen-Ausgaben-Rechner • Abschaffung der Kreditvertragsgebühr Einfach

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x an: per Fa 20 - 350 / 90 0 27 42 er E-Mail: oder p bnoe.at w [email protected] NKE! A D

q Ich möchte dem Wirtschaftsbund NÖ beitreten.

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q Ich möchte gleichzeitig Mitglied der Volkspartei werden. Vor- und Zuname

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