Musiktheorie. Kurs U I
April 14, 2016 | Author: Bettina Schwarz | Category: N/A
Short Description
1 Musiktheorie Kurs U I2 . Tonlänge Lautstärke Ton Klangfarbe Tonhöhe3 Lautstärke f = forte = laut p...
Description
Musiktheorie
Kurs U I
. Tonlänge
Lautstärke
Ton Klangfarbe Tonhöhe
Lautstärke
f p mf
= forte = laut
= piano = leise
= mezzoforte = mittellaut (halblaut)
Klangfarbe Die Klangfarbe kann mit vielen Worten beschreiben, z. B.
• •
„dunkel“ – „weich“ –
„hell“ „scharf“
Sie wird vom jeweiligen Instrument geprägt.
Tonhöhe • Noten • Notenschlüssel
• Im liegt der erste Stammton c auf der ersten Hilfslinie unterhalb des Notensystems. • Dann folgen im Wechsel von Zwischenraum und Linie alle anderen Stammtöne, bis sich das c wiederholt. • Der Abstand von dem tiefen c bis zum hohen c beträgt eine Oktave (8 Töne) • Den Bereich von c bis c nennt man Oktavbereich. • Um Oktavbereiche zu unterscheiden, erhalten die Tonnamen kleine Zahlen oder kleine Striche.
Notenwerte • Ganzenote • Halbenote • Viertelnote • Achtelnote
Die Notenschlüssel • Wie ist der Violinschlüssel (G-Schlüssel) entstanden?
• Wie ist der Bass-Schlüssel (F-Schlüssel) entstanden?
•
Weitere Schlüssel: Altschlüssel (für Bratsche), Tenorschlüssel
• 5-zeiliges Notensystem
• Notenschlüssel
• Verschiedene Noten
Wir üben! Nimm einen gut gespitzten Bleistift ! • Beachte die ovale Form des Notenkopfes • Male ihn nicht zu groß und nicht zu klein • Schreibe ihn in einen Zwischenraum und auf eine Linie
Die Tonnamen • Die Tonnamen entsprechen dem Anfang des Alphabets:
a b c d e f g In den deutschsprachigen Ländern hat sich an Stelle des b ein h eingeschlichen.
a h c d e f g
man beginnt jedoch bei c, da es dann die C-Dur-Tonleiter
ergibt (siehe Klaviatur)
c d e f g a h
c d e f g a h • Alle weiteren Töne stammen von diesen ab. • Die Töne wiederholen sich höher oder tiefer und können erhöht (#) oder erniedrigt (b) werden.
Oktavbereiche • • • •
Großer Oktavbereich: Kleiner .... : Eingestrichener ... : Zweigestrichener ... :
C bis H c bis h c‘ bis h‘ c‘‘ bis h‘‘
Siehe Notensystem
• Im liegt der erste Stammton c auf der ersten Hilfslinie unterhalb des Notensystems. • Dann folgen im Wechsel von Zwischenraum und Linie alle anderen Stammtöne, bis sich das c wiederholt. • Der Abstand von c zu c beträgt eine Oktave (8 Töne)
• Den Bereich von c bis c nennt man Oktavbereich. • Um Oktavbereiche zu unterscheiden, erhalten die Tonnamen kleine Zahlen oder kleine Striche.
Das Erkennen der Noten (Notenlesen) • Merke dir Orientierungstöne (z. B. alle c und g) • Ein Ton im Violin-Schlüssel mit dem gleichen Namen liegt im Bass-Schlüssel eine Zeile oder einen Zwischenraum tiefer
Übungen mit Violin- und Bass-Schlüssel
Pausenzeichen • Die Ganzepause hängt, die Halbepause liegt im 3. Zwischenraum (ganze Würste hängen, halbe Würste liegen…) • Übe besonders die Viertelpause! Merke: rechts-links-rechts und Bogen Wir üben !
Notenpyramide
Grundschlag und Takt • Der Grundschlag ist der gleich bleibende Puls, nach welchem sich alle Noten- und Pausenwerte richten • Es gibt betonte und unbetonte Grundschläge (wie in einem Gedicht) • Die Grundschläge werden in Takte gegliedert • Der erste Grundschlag im Takt hat die Hauptbetonung
Die Taktart gibt an, wie viele Grundschläge sich in einem Takt befinden. Wir finden im 3/4 - Takt 3 Viertelnoten. Diese können auch in anderen Notenwerten oder Pausen versteckt sein! Beispiel
Taktarten – zählen und erkennen • 2/4 – Takt: – 1 2 I 1 2 I 1 2 I...
• 3/4 - Takt: – 1 2 3 I 1 2 3 I 1 2 3 I...
• 4/4 – Takt – 1 2 3 4 I 1 2 3 4 I 1 2 3 4 I...
Volltakt und Auftakt • Manche Stücke beginnen mit der Hauptbetonung, also mit einem vollständigen Takt. • Manche dagegen beginnen mit einem unvollständigen Takt, in welchem sich nur eine oder einige wenige Noten befinden. Diese sind unbetont und führen zum ersten vollständigen Takt (Hauptbetonung) hin! Das nennt man einen Auftakt.
• Versucht, in verschiedenen Musikstücken einen gleichmäßigen Grundschlag zu finden • Findet ihr die Hauptbetonungen? • Wie viele Grundschläge zählt ihr bis zur nächsten Hauptbetonung? • Um welche Taktart handelt es sich? Gibt es Auftakt oder Volltakt?
Der Rhythmus • Rhythmus ist: ...das Verhältnis der Töne und Pausen zueinander, ihre Dauer betreffend (Tonlänge) • Dem Rhythmus liegt immer der Grundschlag zugrunde, alle Notenwerte richten sich danach.
Rhythmusdiktate 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.
mit Halben und Viertel, ohne Pausen mit Pausen zusätzlich Dreiviertelnote mit Viertel und Achtel, ohne Pausen mit Pausen zusätzlich punktierte Viertel mit allen
Der Punkt hinter der Note • Ein Punkt hinter einer Note oder Pause verlängert diese um die Hälfte ihres Wertes Beispiele: Punktierte Halbe, punktierte Viertel Siehe Übungsmaterial
Halbtonschritte und Ganztonschritte
Vorzeichen • Ein Kreuz (#) erhöht den Ton um einen Halbtonschritt. Dem Tonnamen wird ein -is angehängt.
• Ein B (b) erniedrigt den Ton um einen Halbtonschritt. Dem Tonnamen wird ein –es angehängt, Vokale erhalten nur ein – s. Ausnahme: der Ton b !
Die Dur-Tonleiter • Eine Tonleiter besteht aus 8 Tönen mit Halbtonschritten und Ganztonschritten. • Die Dur-Tonleiter hat zwei Halbtonschritte (zwischen dem 3. - 4. Ton und 7. – 8. Ton) und sonst Ganztonschritte.
C-Dur-Tonleiter • Bei der C-Dur-Tonleiter liegen die Halbtonschritte richtig, sie braucht keine schwarzen Tasten (siehe Klaviatur), also keine Vorzeichen! • Die Tonleiter schreibt man am besten in Ganzen auf, wobei sich in der Mitte ein Taktstrich befindet und die Tonleiter in zwei gleiche Teile teilt.
F-Dur-Tonleiter • Zählen wir von c aus fünf Töne abwärts, gelangen wir zum Ton f. • Bilden wir von f aus eine Tonleiter, finden wir einen „falschen“ Halbtonschritt. Diesmal brauchen wir das Vorzeichen b, um die Stelle des Halbtonschrittes zu verändern. • Das probieren wir mit Tonleitern auf g und d
Wie sieht es bei der G-Dur- und der D-DurTonleiter aus?
Der Dreiklang
• Der Dreiklang entsteht aus dem 1., 3. und 5. Ton der Tonleiter • Der erste Ton ist der Grundton des Dreiklanges
Dreiklänge bilden • Bilde die Dreiklänge auf den Tonleitern C-Dur, G-Dur, D-Dur und F-Dur Schreibe die Töne erst nacheinander und dann übereinander (dann klingen sie zusammen)
Aufschreiben einer Melodie • Unsere Melodie bewegt sich in Tonschritten auf- und abwärts, am Beginn steht der Dreiklang • Wir schreiben nur Ganzenoten ohne Taktstriche.
• Tempo: – Adagio – Andante – Allegro
= langsam = gehend = schnell
– ritardando = langsamer werden – accelerando = schneller werden
• Dynamik (Lautstärke) – piano = leise – mezzoforte = mittellaut/mittelleise – forte = schnell – crescendo = lauter werden – decrescendo = leiser werden
Üben wir Schwerpunkte anhand der Beispielarbeit !
View more...
Comments