Musiktheorie Abschlusskurs Mittelstufe
May 28, 2017 | Author: Ralf Kopp | Category: N/A
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1 Musiktheorie Abschlusskurs Mittelstufe Rolf Thomas Lorenz2 Wiederholung Crashkurs U II Übersicht 1. Intervalle (a...
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Musiktheorie Abschlusskurs Mittelstufe Rolf Thomas Lorenz
Wiederholung Crashkurs U II Übersicht 1.
2. 3. 4. 5.
Intervalle (außer Sexte und Tritonus) im Oktavraum hören, erkennen und schreiben Tonarten und Tonleitern bis 4 Vorzeichen in Dur und Moll Dreiklänge in Dur und Moll und ihre Umkehrungen Melodie- und Rhythmusdiktat Musikalische Begriffe
Crashkurs M I: Was ist neu? ! ! ! ! ! !
alle Intervalle im Oktavraum hören, am Notenbild erkennen und aufschreiben einfache Kadenz T-S-D-T (im Klaviersatz) aufschreiben alle Dur- und Moll-Tonleitern des Quintenzirkels (bei Moll rein, harmonisch und melodisch) rhythmisiertes Melodiediktat, in welchem alle Intervalle vorkommen können erweitertes Rhythmusdiktat Erkennen von Tonarten an Notenbeispielen
Intervalle ....kommen in der Musik sukzessiv (nacheinander) und simultan (gleichzeitig) vor ....und klingen von konsonant bis dissonant
reine Prime (1)
Liedbeispiele: • Morgen kommt der Weihnachtsmann • Sur le pont d‘avignon
kleine Sekunde (2-)
1 Halbtonschritt
• Kommt ein Vogel geflogen
große Sekunde (2-, 2 +)
2 Halbtonschritte • Tonleiterbeginn • Bruder Jakob
kleine Terz (3-)
3 Halbtonschritte • Kuckucksruf • Greensleeves • Guten Abend, gut‘ Nacht
große Terz (3+)
4 Halbtonschritte • Alle Vögel sind schon da • Durdreiklang (1. und 2. Ton)
reine Quarte (4)
2 Ganztonschritte + 1 H 5 Halbtonschritte • Im Märzen der Bauer • Das Wandern ist des Müllers Lust
Tritonus
oder übermäßige Quarte (ü 4), verminderte Quinte (v 5)
3 Ganztonschritte 6 Halbtonschritte „Maria“ aus Westside Story Im Märzen der Bauer, die Rösslein
reine Quinte (5)
3 Ganztonschritte + 1 H 7 Halbtonschritte • Morgen kommt der Weihnachtsmann (2. und 3. Ton) • Äußere Dreiklangstöne
kleine Sexte (6-)
4 Ganztonschritte 8 Halbtonschritte Schicksalsmelodie
große Sexte (6+)
4 Ganztonschritte + 1 Halbtonschritt 9 Halbtonschritte Strophenbeginn in „Jingle Bells“ Es waren zwei Königskinder
kleine Septime (7-)
5 Ganztonschritte 10 Halbtonschritte Sing, sing, was geschah Es waren zwei Königskinder, 3. Takt
große Septime (7+)
5 Ganztonschritte + 1 H 11 Halbtonschritte Somewhere over the rainbow (1. und 3. Ton) Auflösungsdrang zur Oktave
reine Oktave (8)
6 Ganztonschritte 12 Halbtonschritte Somewhere over the rainbow
Komplementär-Intervalle .......sind Intervalle, die sich gegenseitig zur Oktave ergänzen.
2-
7+
2+
7-
3-
6+
3+
6-
4
5
Die einfache Kadenz Die Kadenz ist die einfachste harmonische Grundlage einer Komposition in Dur oder Moll
Stufendreiklänge und Funktionen C-Dur-Tonleiter
Tonika = Subdominante = Dominante =
Hauptdreiklang Unterdominante (5. Stufe abwärts) Dreiklang auf 5. Stufe aufwärts
•
Tonika, Subdominante und Dominante dienen zur eindeutigen Festlegung der Tonart:
S
T
D
Die Tonika wird einerseits von der Subdominante und andererseits von der Dominante begrenzt. Damit gilt die Tonart als eindeutig festgelegt. •
Beispiel C-Dur: Tonika C-Dur-Dreiklang (QZ Mitte) Subdominante F-Dur-Dreiklang (QZ links) Dominante G-Dur-Dreiklang (QZ rechts)
Die Kadenz T-S-D-T ! Die
Kadenz beginnt und endet mit der Tonika, dazwischen folgen erst die Subdominante und dann die Dominante:
!
Die Kadenz wird vierstimmig im Klaviersatz aufgeschrieben. Im Bass befindet sich zusätzlich der Grundton.
Die einzelnen Stimmen gehen den nächsten Weg:
Dabei werden die Umkehrungen der Dreiklänge verwendet. Erinnern wir uns an den Crashkurs II • Grundstellung • 1. Umkehrung = Sextakkord • 2. Umkehrung = Quartsextakkord
6
6 4
Der unterste Ton wandert jeweils eine Oktave höher.
1. Dreiklangsumkehrungen bilden 2. Verbinden von Tonika und Subdominante 3. Verbinden von Dominante und Tonika 4. Schreiben einer Kadenz (Tonika bleibt zunächst in Grundstellung)
Was bedeutet Lage ? !
Die Lage der Kadenz wird vom ersten Dreiklang, also der Tonika, bestimmt.
! !
Je nachdem, ob sich diese in der Grundstellung oder in der 1. oder 2. Umkehrung befindet, steht die Kadenz in der Quintlage, Oktavlage oder Terzlage
!
Das Intervall vom Grundton zum obersten Ton des Dreiklanges gibt der Lage ihren Namen.
Quintlage T
Grundton c – oberster Ton g (Quinte)
Oktavlage T
Grundton c - oberster Ton c (Oktave)
Terzlage T
Grundton c – oberster Ton e (Terz)
Der Quintenzirkel Die Tonarten und ihre Vorzeichen
Das Melodie- und Rhythmusdiktat
Melodie-Diktat ! Eine
Melodie ist eine Folge von Intervallen, welche mit einem Rhythmus versehen ist:
Hinweise zum Üben ! Wähle
einen Notenschlüssel aus ! Höre und Erkenne schrittweise die einzelnen Intervalle und notiere sie zunächst ohne Rhythmus (Ganzenoten) ! Finde die Taktart heraus und teile die Noten nach dem Grundschlag auf
Rhythmusdiktat Folgende Motive können vorkommen (Auswahl):
Üben einzelner Motive
Erkennen von Tonarten 1. Leite von den Vorzeichen die möglichen Tonarten ab! 2. Ist es Moll (h-moll) oder Dur (D-Dur)? Tipp: Fast immer endet ein Stück mit dem Grundton! 3. Gibt es zusätzliche Versetzungszeichen im Verlauf des Stückes? Ein Hinweis auf eine Molltonart! Beispiele:
Erkennen von reinem, harmonischem und melodischem Moll Erinnern wir uns an die Unterschiede: rein
harmonisch
melodisch
Erkenne Tonika, Subdominante und Dominante durch Zusammenfassen von Dreiklangstönen
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