Katastrophe Hunger. Überleben in der Dürre. Caritas Sammlung Westafrika. Syrien Kinder auf der Flucht

February 19, 2017 | Author: Gerd Pfeiffer | Category: N/A
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1 Spenderinfo. August 2014 Caritas Sammlung 2014 Katastrophe Hunger P.b.b., Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1170 Wi...

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Spenderinfo. August 2014

Caritas Sammlung 2014

P.b.b., Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1170 Wien, Nr. 293, August 2014, (02Z032455M), Foto: S. Maier

Katastrophe Hunger

Westafrika

Überleben in der Dürre Syrien

Kinder auf der Flucht Hochwasser Südosteuropa

So kommt Ihre Hilfe an

Foto: Luttenberger

hunger in westafrika

Überleben in der Dürre Westafrika/Sahelzone. Nach zwei Dürreperioden müssen im Senegal mehr als zwei Millionen Menschen Hunger leiden. Hunderttausende Kinder sind bereits seit ihrer Geburt unterernährt.

S

taubtrocken ist das Land und sandig der Boden um das kleine Dorf im Süden des Senegal. Ziegen knabbern an einzelnen, verdorrten Grasbüscheln und dornigen Bäumen. Hier lebt Yvette Dione mit ihren vier Kindern. Wie ihre Nachbarn lebt sie fast ausschließlich vom Ertrag ihrer Ernte. Gemeinsam mit den Frauen aus dem Dorf baut sie Gemüse an und hilft bei der Bestellung der Reis-, Hirse-, und Maisfelder. Doch in den vergangenen Jahren reicht die Ernte meist nicht aus, damit Yvettes Kinder satt werden. 2

Hunderttausende Kinder hungern Im Senegal hat es schon lange nicht mehr geregnet. Den Menschen in der Sahelzone droht die dritte Hungerkatastrophe innerhalb von sieben Jahren. Ausbleibender Regen und ausgelaugte Böden führen zu schlechten Ernten und zur Verteuerung der Nahrungsmittel. Die Menschen sind gezwungen, Baumrinde und Karton zu ­zerstampfen und mit Wasser vermischt an die Tiere zu verfüttern. Trotzdem sind viele Tiere verendet. Die Vorräte für die Trockenzeit sind auch heuer schon vorzeitig auf­

gebraucht. 2,5 Millionen Menschen in Westafrika brauchen dringend Nahrungsmittel, um zu überleben. Im S ­ enegal sind 79.000 Kinder schwer unterernährt, 261.000 Kinder leiden an mäßiger U ­ nter­ernährung. Mehr als ein Drittel der Be­völkerung lebt unter der Armutsgrenze. Wenn die Familien keine Nahrungsmittel erhalten, sind es die Kleinkinder, die zuerst sterben – leise, denn sie sind zu schwach, um zu weinen. Unterstützung für KleinbäuerInnen Neben akuter Nahrungsmittelhilfe müssen

Der Senegal ist abermals von einer schweren Dürre betroffen – mit dramatischen Auswirkungen auf die Ernte.

die Ursachen der chronischen Hungerkrise in der Sahelzone beseitigt w ­ erden. Die Caritas hilft Kleinbäuerinnen und -bauern dabei, mehr Nahrungsmittel zu produzieren und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Zudem wird die soziale Absicherung für die Ärmsten und eine systematische Vorratswirtschaft gefördert. Die Caritas unterstützte im Jahr 2013 ­insgesamt mehr als 30.000 Menschen in 292 Dörfern beim Anbau von Nahrungs­ mitteln und bei der Ernte. Die Menschen erhielten Saatgut sowie Werkzeug und lernten in Workshops, wie man unter ­diesen schwierigen Bedingungen Saatgut produziert und Gemüse ertragreich anbaut. August 2014

Foto: Luttenberger

Im Senegal sind 79.000 Kinder schwer unterernährt.

Zudem wurden Getreidebanken eingerichtet, um die BäuerInnen besser gegen Wetter- und Preisschwankungen zu wappnen. Mit der Saatguthilfe der Caritas können Yvette und die Frauen aus dem Dorf auch in Dürrezeiten Gemüse anbauen und ihre Familien versorgen. Bitte helfen Sie mit, die Katastrophe Hunger zu beenden. Leisten Sie mit uns Überlebenshilfe! ■

Schon mit 7 Euro monatlich können Sie ein Kind mit Lebens­ mitteln versorgen – mit 14 Euro sogar zwei!

Caritas HelferInnen berichten im Blog aktuell aus dem Senegal: www.caritas.at/hunger 3

Viele syrische Flüchtlinge suchen im benachbarten Libanon Zuflucht vor den Kämpfen in ihrem Heimatland.

Kinder auf der Flucht Syrien. Der Bürgerkrieg in Syrien hat eine ganze Generation Kinder zu Flüchtlingen gemacht. Kinder, die ohne Heimat, ohne Perspektive heranwachsen müssen. Sie kennen nichts anderes als Gewalt und Hunger. Lebensmittelpakete sichern die Versorgung dieser Kinder.

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Foto: Sebastian Philipp

or drei Jahren begann der blutige ­Bürgerkrieg in Syrien und wurde zur größten humanitären Katastrophe der Gegenwart: Über neun Millionen Menschen sind auf der Flucht, die Hälfte davon sind Kinder. Das bedeutet, dass bereits mehr Menschen ihr Zuhause verloren haben, als Österreich EinwohnerInnen hat. „Drei Jahre Syrien-Krise bedeuten vor allem Leid und

Über neun Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Syrien, die Hälfte davon sind Kinder. 4

Not für Millionen Menschen. Auf der Flucht, völlig mittellos und mit unzureichend Nahrungsmitteln. Eine ganze Generation von Flüchtlingskindern wächst heran, ohne Eltern, ohne Heimat, ohne Perspektive“, so Caritas Auslandshilfe Generalsekretär Christoph Schweifer. Zuflucht im Nachbarland Rund 2 Millionen SyrerInnen sind offiziell als Flüchtlinge in den Nachbarländern ­Jordanien, dem Libanon, der Türkei und dem Irak registriert. So wie ein junges ­syrisches Paar, das mit seinen drei Kindern in einem Zelt aus Müll im Libanon lebt – z­wischen einer Autobahnauffahrt und einer ­Müllhalde. Die junge Familie teilt sich den spärlichen Unterschlupf mit 13 weiteren Familienmitgliedern und ist auf Unterstützung der Hilfsorganisationen angewiesen. Mit den ­Versorgungspaketen der Caritas muss die Familie zumindest nicht mehr hungern. Schwierige Hungerhilfe im Bürgerkrieg In Syrien befinden sich 3,5 Millionen Menschen in Gegenden, die von Hilfsorganisationen nicht oder nur schwer zu erreichen sind. Hunderttausende Menschen sind in belagerten Gebieten eingeschlossen und

von lebensnotwendigen Gütern wie ­Nahrungsmitteln, Wasser, Strom und ­medizinischer Versorgung abgeschnitten. Auch im Libanon sind syrische Flüchtlinge von Hunger bedroht und benötigen dringend Nahrungsmittel. Die hohen Temperaturen sowie der fehlende Zugang zu Sanitärund Gesundheitseinrichtungen erhöhen das Risiko für den Ausbruch von Krankheiten. So hilft die Caritas vor Ort Die Caritas hat seit Ausbruch des Konfliktes im März 2011 insgesamt über 1,9 Millionen Euro Nothilfe für Syrien-Flüchtlinge zur ­Verfügung gestellt. Damit wurden rund 70.000 Menschen in Jordanien und im Libanon, rund die Hälfte davon Kinder, mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Decken, Matratzen, medizinischer Hilfe sowie der Reparatur und Verbesserung ihrer not­ dürftigen Unterkünfte über lokale Partner unterstützt. Christoph Schweifer: „Viele syrische Kinder kennen nichts anderes als Krieg. Millionen Kinder sind traumatisiert und leiden Hunger. Mit Ihrer Unterstützung können wir weiter überlebensnotwendige Hilfe leisten.“ ■

Foto: Sebastian Philipp

Syrische Flüchtlingskinder erzählen ihre Geschichte – Videos unter www.caritas.at/ hunger

Caritas­Spendenkonto: IBAN: AT203400000001245000 BIC: RZOOAT2L

Liebe Spenderin, lieber Spender! Syrien, der Südsudan und Westafrika: Es sind nur drei von vielen Ländern und Regionen, in denen sich zurzeit Millionen Menschen auf der Flucht vor Hunger und/oder Gewalt befinden. Den  Menschen in Westafrika droht die dritte Hungerkatastrophe innerhalb von sieben Jahren. Etwa 5 Mio. Kinder sind in dieser Region von Unterernährung bedroht. Ausbleibender Regen und schlechte Ernten sind für die Lage mitverantwortlich. Verschärft wird die Situation durch die Flüchtlingsproblematik. Im Südsudan, wo die gewaltsamen Konflikte erneut Leid und Elend über die Bevölkerung bringen, wird es heuer keine Ernte geben.

Jetzt Kleingeld im Gurkenglas sammeln und Leben retten Im Rahmen der österreichweiten GurkenglasAktion ruft die Caritas die Österreicherinnen und Österreicher dazu auf, Kleingeld in leeren Gurkengläsern zu sammeln und damit Leben zu retten. Denn: Jeder Cent hilft! Das Gurkenglas­Etikett zum Ausschneiden finden Sie in der Heftmitte oder auf www.caritas.at/hunger zum Download.

Vor dem blutigen Konflikt in Syrien sind unvorstellbare neun Millionen Menschen geflüchtet, meist Frauen und Kinder. Es ist erschütternd, dass eine ganze Generation von Flüchtlingskindern mit schrecklichen Erinnerungen, ohne Heimat, ohne Zukunft heranwächst. Sie haben keinen Zugang zu Bildung oder medizinischer Versorgung und müssen oft Hunger leiden. Die Caritas kann leider Krieg und Dürre nicht verhindern, aber gemeinsam mit Menschen wie Ihnen bewirken, dass möglichst viele Betroffene die nächsten Monate überleben. Schon mit 14 Euro monatlich können Sie zwei Kinder (z. B. in Syrien und Afrika) mit Lebensmitteln versorgen. Wir sorgen dafür, dass Ihre Hilfe schnell ans Ziel kommt.

Ihr

Franz Kehrer, MAS Direktor der Caritas Oberösterreich

August 2014

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&Du? ¢ 30

kostet eine Ziege für eine Familie in Afrika. Damit helfen Sie den Menschen, sich selbst zu versorgen und einen Neustart in eine sichere Zukunft ohne Hunger zu schaffen.

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Leben retten und Hoffnung schenken In Westafrika müssen viele Menschen mit dem auskommen, was ihr eigener Grund und Boden hergibt. Oft reicht der Ertrag des eigenen Feldes nicht aus, um die Familie zu ernähren. Neben der überlebenswichtigen ­Nahrungsmittelhilfe unterstützt die Caritas die Menschen mit Nutztieren. Eine Ziege zu besitzen, sichert das Aus­kommen ganzer Familien. Der ­Ziegenmist lässt die Pflanzen auf den aus­gelaugten Feldern besser gedeihen. Durch den Verkauf der Zicklein können sich Eltern endlich die Kosten für Arztbesuche bzw. Schulmaterialien ihrer Kinder leisten. Und nicht zuletzt liefern die Ziegen auch nahrhafte Milch für den Eigenbedarf. Eine Ziege für eine Familie kostet 30 Euro. Online kaufen auf: shop.caritas.at

August 2014

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Ausbildung für Jugendliche In der abgelegenen Region Luozi in der DR Kongo gibt es für Jugendliche abgesehen von der Landwirtschaft kaum Beschäftigungsmöglichkeiten. Lucien bewirtschaftet mit seinen vier Geschwistern und seiner Mutter ein kleines Feld und hofft, dass dabei genug zusammenkommt, damit sie nicht hungern müssen. Gemeinsam mit 300 anderen Familien nimmt Lucien an einer Landwirtschaftsschulung der Caritas teil. Um Jugendlichen in der Region Luozi den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen, organisiert die Caritas Lehrstellen. Erlernt wird die Herstellung von Werkzeugen und landwirtschaftlichen Geräten. Eine Lehre zum Werkzeughersteller bietet Jugendlichen eine Zukunftsperspektive.

80 €: Lehre für einen Jugendlichen

Saatgut und Werkzeug für Bauernfamilien Für viele Familien in der DR Kongo sind Saatgut und Werkzeug Mittel für den Neustart in eine Zukunft ohne Hunger. Die Caritas Linz konnte im letzten Jahr mehr als 8.000 Menschen, fast 6.000 davon Kinder, in 60 Dörfern durch Landwirtschaftsprojekte unterstützen. So auch den 52-jährigen Toma und seine siebenköpfige Familie. Früher hatte er oft Mühe, seine Kinder zu ernähren. Maissamen, Maniok­ setzlinge und Werkzeug von der Caritas ermöglichten der Familie, ein Feld zu bestellen. Toma kann nun mehr ernten als sie zum Überleben brauchen und die Früchte am Markt verkaufen. Damit wird das Schulgeld für die Kinder bezahlt. Saatgut, Werkzeuge und Schulungen sichern Zukunft in der DR Kongo. 8

30 €: Saatgut und Werkzeug

sos Bitte helfen Sie! Mit Ihrem Z ­ ahlschein auf der SpenderInneninfo k ­ önnen Sie helfen.

Brunnen für 15.000 Menschen Im Krankenhaus Etonga, in der Region N’sele in der DR Kongo, gibt es seit über einem Jahr kein sauberes Wasser mehr. Der Brunnen, der vor 30 Jahren errichtet wurde, funktioniert nicht mehr. „Jeden Tag schöpfen wir schmutziges und für unsere PatientInnen gefährliches Wasser aus dem offenen Brunnenschacht im Innenhof“, erzählt Schwester Marie. Im Krankenhaus Etonga werden jährlich 7.100 PatientInnen behandelt, weitere 800 Kranke stationär untergebracht. Durch die Errichtung eines Brunnens mit einer Solarpumpe könnten nicht nur das Krankenhaus, sondern 15.000 Menschen in der Region mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. 25.000 €: Brunnen mit Solarpumpe

Schulkinder aus 13 Dörfern in der Region Karo brauchen dringend ein neues Schulgebäude.

Schule für Kinder in Karo In der Region Karo, 120 km von der Hauptstadt Kinshasa entfernt, gibt es nur eine baufällige Schule, die Kinder aus 13 Dörfern besuchen. Der 8-jährige Shiloh geht jeden Tag mit seinen Geschwistern und Freunden zu Fuß von seinem Dorf Kiseki in die Schule in Karo. „Das macht mir nicht viel aus“, sagt er. „Viel schlimmer ist, dass das Dach der Schule kaputt ist und wir oft stundenlang in der Sonne oder im Herbst im Regen sitzen müssen. Dann lernt man nicht so schnell“, erzählt Shiloh. Um die Unterrichts­bedingungen der Kinder in der Region zu verbessern, baut die Caritas-Kinshasa eine neue Grund- und Hauptschule. Die Caritas Oberösterreich möchte sich an der Errichtung von zwei Klassen­ räumen und Toilettenanlagen beteiligen.

MitarbeiterInnen des Krankenhauses beim täglichen Schöpfen des Wassers. August 2014

10.000 €: Errichtung von zwei Klassenzimmern 9

So haben Sie geholfen … Nachbarschaftshilfe für Hochwasseropfer Hochwasserhilfe Südosteuropa. Millionen Menschen sind vom Hochwasser in Südosteuropa betroffen. Mit tatkräftigem Einsatz und dank großartiger Spendenbereitschaft wird den Nachbarn geholfen.

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as Ausmaß der Flutkatastrophe in ­Bosnien, Kroatien und Serbien ist enorm: Dutzende Menschen kamen in den Fluten ums Leben, Zehntausende mussten vor den Wassermassen flüchten. Die ­Fläche, die überschwemmt war, ist so groß wie Ober- und Niederösterreich zusammen. In Bosnien-Herzegowina sind rund 1,5 Millionen der knapp vier Millionen Einwohner von der schlimmsten Hochwasserkatastrophe seit 120 Jahren betroffen. 75.000 Häuser wurden beschädigt, mehr als 1.500 Menschen sind immer noch in Viele Menschen haben in dem verheerenden Hochwasser alles verloren.

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Notunterkünften untergebracht, viele leben bei ihren Verwandten und Freunden. ­Ortschaften wie Kopanice, Vidovice und Jenjice sind auch Wochen nach dem Hochwasser noch überflutet.

gebracht“, schildert Caritas Präsident Michael Landau. „In dieser Situation war es wichtig, den Menschen neben der materiellen Unterstützung die Gewissheit zu geben, dass es Nachbarn gibt, die helfen.“

In Serbien waren insgesamt 1,7 Millionen Menschen von der Flut betroffen, 34 Menschen kamen ums Leben. Der wirtschaftliche Schaden ist enorm. „Hilflos zuschauen zu müssen, wie das ganze Hab und Gut davonschwimmt, hat die Menschen an ihre psychischen und physischen Grenzen

Rasche Nothilfe Nach der Hochwasserkatastrophe hat die Caritas über die lokalen Caritas-Organisationen und kirch­liche Strukturen Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel und andere Hilfsgüter lokal angekauft und verteilt. Katas­trophenhilfe-Leiterin Sabine ­Wartha:

Zahlreiche Orte in Serbien und Bosnien wurden komplett überschwemmt.

„Mit der Unter­stützung der Österreicherinnen und Österreicher konnten wir rasch und effizient h ­ elfen.“ Die Nothilfe der Caritas konzentrierte sich auf die am stärksten betroffenen Gebiete rund um Sarajewo, Belgrad und Banja Luka. Die evakuierten Menschen wurden in Schulen und Sporthallen der betroffenen Gemeinden untergebracht und mit dem Nötigsten versorgt. Hilfe muss gut geplant und koordiniert sein: „Sobald wir wissen, dass es sich um eine Großkatastrophe handelt, wird um­gehend ein Krisenstab ins Leben ge­rufen“, erklärt Wartha die Organisation der Hilfe. „Dieser plant und koordiniert den gesamten Einsatz und versucht, Kosten und Logistik möglichst gering zu halten. So wird fast alles, was benötigt wird, im Krisen­gebiet gekauft und damit die lokale ­W irtschaft unterstützt und Arbeitsplätze gesichert.“ Das Wasser geht, der Schaden bleibt Die Caritas hat bisher 1,1 Millionen Euro für Nothilfe zur Verfügung gestellt. Auch in den nächsten Monaten werden Lebensmittelpakete, Hygieneartikel, Eimer und Besen zum Reinigen sowie Futter für die Nutztiere benötigt. „Die Menschen in d ­ iesen Gebieten haben schon so viel mitgemacht. Die Hochwasseropfer haben von ihren k­ leinen Landwirtschaften, ihren Hühnern und Schweinen, gelebt. Das Hochwasser hat August 2014

Im Rahmen der ersten Nothilfe wurden Lebensmittel, Trinkwasser und Hygieneartikel verteilt.

ihnen die Existenzgrundlage genommen“, so die Caritas Helferin. Wieder auf eigenen Beinen stehen Die Caritas hat in den vergangen Wochen Tausende Familien mit Nothilfepaketen versorgt. Aufgrund der massiven Zerstörungen sind umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen notwendig. Sabine Wartha: „Nach der akuten Nothilfe gilt es nun, die Menschen beim Wiederaufbau zu ­unterstützen und ihre Lebensgrundlagen zu sichern. Möglichst rasch sollen die ­Menschen wieder auf eigenen Beinen ­stehen können. Aber eines ist klar: Das wird Zeit benötigen.“

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 asche Soforthilfe R für Millionen Hochwasser­opfer

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 othilfepakete für N betroffenen Familien und 150 Trocknungs­ geräte für beschädigte Häuser

Das größte Thema in den Hochwasser­ gebieten ist das Trocknen der Häuser: „Dass die Sonne die feuchten Mauern trocknet, ist ein Irrglaube“, beschreibt Wartha. „Dafür braucht es Trocknungs­ geräte.“ Die Caritas stellte deshalb ­insgesamt 150 dringend benötigte ­Geräte zur Verfügung. Caritas Präsident Michael Landau: „Die Solidarität der Österreicherinnen und Österreicher war und ist enorm. Jede Spende zählt und hilft unseren verzweifelten Nachbarinnen und Nachbarn, von denen viele vor dem Nichts stehen. Helfen Sie uns auch weiterhin zu helfen, lassen wir die Menschen nicht im Stich.“ ■ 11

Ein herzliches Danke

Alle Projekte waren für Anneliese Ratzenböck etwas Besonderes, aber das Projekt Ernährungsstationen im Kongo hat sie besonders berührt.

17 Jahre im Dienste der Menschlichkeit Anneliese Ratzenböck und „Freunde der Caritas“ unterstützten 36 Caritas-Projekte. An der Spitze des Forums „Freunde der Caritas“ setzte sich die Gründerin und Obfrau Anneliese Ratzenböck unermüdlich und erfolgreich für die Caritas OÖ ein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt konnten dank der Spenden von den „Freunden der Caritas“ bisher 36 Projekte mit einem Gesamtbetrag von 2,06 Millionen Euro unterstützt werden. Möglich wurde damit wirkungsvolle Hilfe – für Kinder ebenso wie für von Armut betroffene Menschen im Inland, in Weißrussland, Rumänien, Bosnien, Serbien sowie in der DR Kongo. Nach 17 Jahren übergab Anneliese Ratzenböck das Ruder an ihre Nachfolgerin Mag.a Ingrid Trauner und übernahm eine Patenschaft für das Projekt „Tagesheimstätte für Menschen mit Behinderungen“ in Kobryn, Weißrussland. Danke!

Dr. Josef Kinast (Vorstand Siemens Niederlassung Linz) unterstützt seit Jahren MILEKIKO.

DI Helmut Fallman (Fa. Fabasoft) und Eckbert Kandelhart (Lions Club Linz Mitte) überreichten die Spende an Anneliese Ratzenböck („Freunde der Caritas“)

Siemens fördert ­Spielgruppen

Golfen für Bildung

Mit 4.547 Euro wurde das P ­ rojekt MILEKIKO – Miteinander Lernen Kinder Konzentration. In diesem Projekt werden Kinder von AsylwerberInnen, die in CaritasEinrichtungen in OÖ wohnen, in Spielgruppen betreut und verbessern spielerisch ihre Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit. Derzeit finden sechs Spielgruppen in fünf verschiedenen Flüchtlingshäusern der Caritas OÖ statt. Danke! 12

6.000 Euro für die Lerncafes der Caritas in Oberösterreich. Der Reinerlös von 6.000 Euro des vom Lions Club Linz Mitte und der Firma „Fabasoft“ organisierten Charity-Golfturniers in Luftenberg kam den Kindern der drei Caritas-Lerncafés in Wels und Marchtrenk zugute. Mit dieser Spende tragen der Lionsclub und „Fabasoft“, die dieses Projekt schon seit Jahren unterstützen, dazu bei, dass SchülerInnen aus sozial schwachen Familien aus eigener Kraft in die nächste Klasse aufsteigen und einen erfolgreichen Schulabschluss schaffen. Danke!

„Fabasoft“ hilft Kindern Ein großes Dankeschön an „Fabasoft“, die auch heuer die Lerncafés der Caritas in Wels, Marchtrenk und Steyr mit 30.000 Euro unterstützt. Hofer KG unterstützt Maltherapie Die Hofer KG unterstützt Menschen mit besonderen Bedürfnissen in St. Pius mit 20.182 Euro. Von jeder verkauften Packung Faserund Riesen­maler spendete der Lebensmittelhändler 20 Cent für Maltherapie. Raiffeisenbankengruppe OÖ für Hochwasseropfer Die Raiffeisenbanken­ gruppe OÖ hat wieder in über 400 Filialen Spenden­ erlagscheine aufgelegt und die KundInnen um Spenden für Menschen in Serbien und Bosnien gebeten. Rotary Club unterstützt Qualifizierungskurse Der Rotary Club Traun unterstützte mit 3.800 Euro das Projekt LENA – eine Beratungsstelle für Menschen, die in der ­Prostitution tätig sind. Von Tür zu Tür in Oberösterreich Ein großes Dankeschön an 7.000 HaussammlerInnen der Caritas OÖ für das Engagement, die Zeit und die Bereitschaft, für ­Menschen in Not in Ober­ österreich zu sammeln!

danke Gemeinsam für eine Zukunft ohne Hunger – Hungerkampagne 2014 Egal ob in Westafrika oder in anderen Hunger­ gebieten: Kurzfristig kann schon ein Sack Getreide über Leben oder Tod entscheiden. Langfristig ­tragen Brunnen, Saatgut oder Nutztiere wie Ziegen dazu bei, dass Menschen sich selbst versorgen können. Bei Hungerkatastrophen gilt es, die ­Menschen so rasch wie möglich mit Trinkwasser und Lebensmitteln zu versorgen. In Projekten zur Ernährungssicherung bildet die Caritas Kleinbauern und -bäuerinnen aus, damit sie bessere Erträge erzielen und ihre Ernährung langfristig sichern ­können. Seit vielen Jahren unterstützt BAWAG P. S.K. als Hauptsponsor die Hunger­kampagne der Caritas und trägt so tatkräftig zu einer „Zukunft ohne ­Hunger“ bei. Danke!

Foto: Pagro Diskont

Foto: Sebastian Philipp

Foto: Sebastian Philipp

Foto: Luttenberger

BAWAG P. S.K.

Im Haus Immanuel werden Frauen auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben begleitet.

760.000 Gratiswindeln für ­Familien in Not

P. Jobstmann (PAGRO DISKONT) übergibt die Spende an M. Polleres und L. Kluszczynski vom Lerncafé Korneuburg.

Bank Gutmann

dm

PAGRO

Ein sicheres Zuhause für alle Alle Menschen haben das Bedürfnis nach einem sicheren Zuhause, nach jemandem, der sich um sie kümmert und ein Ohr für ihre Sorgen und Träume hat. Die Bank Gutmann unterstützt seit ­vielen Jahren als Partner der Caritas ein Waisenhaus in Peru, ein Mutter-KindHaus sowie ein Übergangswohnheim für Jugendliche in Wien. Damit schenkt sie Kindern, Jugendlichen und M ­ üttern im In- und Ausland Schutz, Geborgenheit und die Chance auf eine bessere Zukunft. Danke!

Hilfe für die Kleinsten Die Versorgung von Babys und Kleinkindern bringt hohe Aus­gaben mit sich: Neu­ anschaffungen, Babynahrung und spezielle Pflegeprodukte strapazieren das ohnehin knappe Haushalts­budget von sozial benachteiligten Familien noch zusätzlich. Seit 2009 stellt dm drogerie markt Gratiswindeln für Mutter-Kind-Einrichtungen und die Sozialberatungsstellen der ­Caritas zur Verfügung. Danke!

Gutscheinkarten unterstützen beim Lernen Bildung ist ein wichtiger Faktor, um der Armuts­ spirale zu entkommen. Darum ist es der Caritas ein großes Anliegen, dass auch benachteiligte Kinder auf die Bildungsreise mitgenommen w ­ erden. Vor diesem Hintergrund hat die Caritas mit den „Lern­ cafés“ ein kostenloses Lern- und Nachmittags­ betreuungsangebot ins Leben gerufen. PAGRO ­DISKONT unterstützt die Lerncafés österreichweit in Form von Gutscheinen im Gesamtwert von 9.000 Euro. Mit den Gutscheinen können dringend benötigte Schul- und Bastelartikel gekauft werden. Danke!

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Wort des Caritas Bischofs

Hinschauen auf die stille Katastrophe Hunger macht krank, verzweifelt, hoffnungslos. Hunger raubt den Menschen die Lebenschancen und den Lebensmut. ­Hunger ist eine weltweite, große Wunde und die Realität erschreckend.

Caritas&Du häkeln den schönsten Muttertag Häkelaktion. Zum Muttertag häkelten UnterstützerInnen Herzen und setzten damit ein Zeichen für Mütter in Not! Nicht jedes Kind hat das Glück einer sorfühlen. Von hier aus können sie für sich genfreien Kindheit. Viele Mütter müssen und ihre Kinder eine neue Existenz aufunter schwierigsten Bedingungen für ihre bauen“, so Landau. Kinder sorgen. Im Jahr 2013 war jede Bild 1 fünfte alleinerziehende Mutter und ihre Herzen häkeln und Familie armutsgefährdet. Das bedeutet, Müttern in Not helfen dass sie etwa die Wohnung nicht angeAnlässlich des Muttertages startete die odergemeinsam sich nicht regelmäwir messen möchtenheizen mit Ihnen Österreichs Caritas heuer eine besondere Aktion: schönsten Muttertag häkeln. ßig gesundes Essen leisten kann. „Durch Gesucht wurden Menschen, die Herzen Jobverlust, Trennung und Schulden gera- häkeln. Die zahlreich eingelangten HäkelDerzeit gibt es zu wenig Notquartiere für ten Mütter in Notsituationen, in denen sie herzen erhielten jene SpenderInnen, die obdachlose Mütter und Kinder in Österreich. oft nicht mehr weiter wissen“, erklärt zum Muttertag Mütter in Not unterstützDas wollen wir ändern. Caritas Präsident Michael Landau, „die ten – also mit Ihrer Spende einer Mutter Bild 2 Wenn Sie kann uns ein Herz häkeln, suchen wir Miete nicht mehr bezahlt werden und ihrem Kind mit einem Babypaket einen Spender, zum ein um Mutter geholfen oder einen Schlafplatz in einem und schnell der dreht sichMuttertag alles nur für noch Kinddie Haus spendet. Frage: Wo werde ich nächste Nacht Notquartier ermöglicht haben.

Liebe Leserin, lieber Leser,

meinen Kindern die schlafen?“ Wir mit suchen Menschen, Herzen häkeln – und Menschen, die heuer zum Muttertag Schutz und Geborgenheit Herzen schenken. Die Caritas bietet in dieser Situation AlleBeratung Informationen finden Sie auch oder zur ein Aktion vorübergehendes unter www.caritas.at/muttertag. Zuhause: In den Mutter-Kind-Häusern ­finden Frauen und Kinder Zuflucht. Die Mütter werden bei Behördenangelegenheiten oder bei der Arbeits- und Wohnungssuche unterstützt und begleitet. „Das Mutter-KindHaus ist ein Ort, an dem sich Mütter in Not geborgen

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Danke für Ihren Häkeleinsatz und Ihre tatkräftige Unterstützung für Mütter in Not! Wenn Sie schon heuer für nächstes Jahr mithäkeln wollen, finden Sie die Häkelanleitung unter www.caritas.at/muttertag

Es ist einer der Grundsätze der christlichen Soziallehre, dass die Güter der Erde für alle Menschen da sind. Vor diesem ­Hintergrund und angesichts der „stillen Katastrophe“ Hunger sind die Heraus­ forderungen für die Weltgemeinschaft und damit auch für die Caritas enorm. Neben der Verteilung von Nahrungsmitteln im Rahmen der Nothilfe geht es darum, in langfristigen Projekten die kleinstrukturierte Landwirtschaft in den Ländern des Südens zu unterstützen und die Ernährungs­basis bäuerlicher Familien nachhaltig zu sichern.

Schenken Sie un 1 Ihr (Häkel-) Herz

Entscheidend ist aber auch, die Ursachen Sie esklar sichzugemütlich! für Armut wie Machen auch Hunger benennen und uns für eine Änderung unfairer • Beginnen Sie mitDer einem Luftmasche Handelspraktiken einzusetzen. Zugang (3 Luftmaschen) jedes Menschen zu ausreichend Nahrung • Nun häkeln Sie 5 feste Maschen in und Trinkwasser ist eine wahrhaft mensch• Noch eine Runde 5 feste Maschen liche Forderung, • 1.,deren 3., 5.Erfüllung Masche nicht verdoppeln (8 Ma allein den freien Marktkräften überlassen • 4. und 8. Masche verdoppeln (10) werden darf. Hunger und Armut verdoppeln sind eine (15) (B • Jede 2. Masche Frage der Gerechtigkeit. sind • Noch eineDabei Runde 15 der feste Maschen respektvolle Umgang den Lebens­ • Jede 3.mit verdoppeln (20) mitteln und das Teileneine der Runde Ressourcen • Noch 20 feste Maschen Jede 5. verdoppeln (24) ­entscheidend.•Die Spekulation auf LebensJede 3. verdoppeln (32) mittel bedroht•das Recht auf Nahrung • Jede 4. verdoppeln (40) massiv und muss eingeschränkt werden. • Noch 3 Runden je 40 feste Masche

Gemeinsam können wir etwas verändern. Und die Bekämpfung von Hunger in Syrien und in Westafrika braucht einen weltweiten Schulterschluss mit vielen engagierten Menschen. Damit verbunden ist auch ein Hinschauen auf die Not, auf die Wunden, 10 feste Maschen auf die Armut. „Ich kann dich gut leiden.“ 20 Maschen überspringen (Arbeit w Das Leid ist dasund Siegel eines anderen in auf der gegenüberliegenden Se uns. Wer an einer Sache nicht häkeln) (Bild 3) gelitten hat, kennt und liebt Dann sie nicht. danke allen festeIch Maschen in die letzten 1 und sage ein großes vergelts der Runde (20)Gott für jede Noch 2 Runden je 20 feste Masche Hilfe. Jede 3.und 4. Masche zusammenh Jede 2.und 3. Masche zusammenh Ihr 1. und 2. Masche zusammenh Bischof ManfredJede Scheuer Jetzt das bestehende Herz füllen

Jetzt kommt de erste Herz-Boge

engagement Foto: Stefanie Steindl

So erreichen Sie uns:

„Ohne Freiwillige wäre sehr vieles nicht möglich“, so Caritas Präsident Michael Landau zum Freiwilligentag.

Engagiert für unsere Mitmenschen Freiwilligentag. Am 16. Mai würdigte die Caritas den Einsatz von 40.000 Freiwilligen. Auf ichbincaritas.at erzählen sie ihre Geschichte. Keine heiße Suppe, keine kostenlose Nachhilfe für Kinder, keine Nahrungsmittel für armutsbetroffene Menschen oder keine BesucherInnen im Tageshospiz. „Ohne Freiwillige wäre sehr vieles nicht möglich. Sie ergänzen die Caritas-Arbeit und viele Projekte würde es ohne Menschen, die Zeit schenken nicht geben. Und ohne Freiwillige gäbe es vor allem sehr viel weniger Solidarität und konkrete Nächstenhilfe“, so Caritas Präsident Michael Landau anlässlich des Caritas-Freiwilligentages. Am 16. Mai würdigte die Caritas den ­unermüdlichen Einsatz der freiwilligen UnterstützerInnen im Rahmen von österreichweiten Aktionen und Veranstaltungen. Einsatz für andere Ob Trauerbegleitung oder Sprach­ förderung, Freizeitbeschäftigung oder Besuchsdienst, Suppenausgabe oder Nachhilfe – die Möglichkeiten von frei­ willigem Engagement sind so vielfältig wie die Menschen selbst. 40.000 Freiwillige sind in Projekten der Caritas österreichweit im Einsatz. Freiwilligenarbeit bedeutet, sich konkret für notleidende, wohnungslose und arbeits­lose Menschen, für Menschen mit Behinderungen, für AsylwerberInnen und für ältere oder pflege­bedürftige ­Menschen einzusetzen. Freiwilligenarbeit ist auch die Begegnung zwischen GeneraAugust 2014

tionen, Menschen verschiedener sozialer Gruppen, Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen. Vor allem für junge Menschen ist Freiwilligenarbeit eine Möglichkeit, den Blick für soziale Nöte zu schärfen und zu vermitteln, dass es immer etwas bringt, wenn auch nur ein Einzelner sich für andere einsetzt. Freiwilligenarbeit leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander. ichbincaritas.at – Freiwillige erzählen ihre Geschichte Freiwilliges Engagement bedeutet, die Lebenswelten anderer Menschen kennen zu lernen und das Teilen von Lebenserfahrung. Auf ichbincaritas.at und im Buch „1000 und 1 Geschichte“ erzählen Frei­ willige diese Geschichten aus ihrem Alltag: Erlebnisse, die sie berührt, die sie zum Nachdenken gebracht haben. Freiwillige beschreiben ihre besten Momente, was ihnen an ihrer freiwilligen Tätigkeit am meisten Spaß macht und was ihnen das Engagement bedeutet. Auf der Plattform ichbincaritas.at können sich Freiwillige vernetzen und Kontakte knüpfen. Sie können Gleichgesinnte in ihrer Nähe finden und Erfahrungen austauschen. Erzählen auch Sie Ihre Geschichte! www.ichbincaritas.at

Caritas Wien Sylvia Laszlo, Tel. 01/878 12 - 225, [email protected] Caritas St. Pölten Elisabeth Hunger, Tel. 02742/844 - 455, [email protected] Caritas Linz Svjetlana Varmaz, Tel. 0732/76 10 - 2040, [email protected] Caritas Salzburg Christina Pacher-Vukovic, Tel. 0662/84 93 73 -129, christina.pacher-vukovic@ caritas-salzburg.at Caritas Innsbruck Maria Glanzl, Tel. 0512/72 70 - 30, [email protected] Caritas Vorarlberg Claudio Tedeschi, Tel. 05522/200 -1034, [email protected] Caritas Kärnten Cornelia Leitner, Tel. 0463/555 60 - 47, [email protected] Caritas Steiermark Harald Schmied, Tel. 0316/80 15 - 252, [email protected] Caritas Eisenstadt Ulrike Kempf, Tel. 02682/736 00 - 311, [email protected]

Impressum: Chefredaktion: Maga. Sonja Jöchtl. ­ edaktion: Mag. Stefan Schauhuber, Tel.: 01/48831- 480, R [email protected]. Spin-Team: Maria Glanzl, Katharina Hofmann-Sewera, Magª Susanne Katzenberger, Magª, Drin. Ulrike Kempf, Maga. (FH) Sylvia Laszlo, Maga. Cornelia Leitner, Maga. Christina Pacher-Vukovic, Maga. Daniela Pamminger, MAS, ­Maga. Ulli Pizzignacco-Widerhofer, Maga. Petra ­Riediger-Ettlinger, Bettina Riha-Fink, Florian Thonhauser, Svjetlana ­Varmaz. Redaktions­anschrift: Albrechtskreithg. 19 – 21, 1160 Wien, Tel. 01/488 31- 400, Fax 01/488 31- 9400, [email protected]. Fotos (wenn nicht anders ­angegeben): C ­ aritas. Layout und ­Produktion: Egger & Lerch, www.egger-lerch.at, 1030 Wien; Druck: NÖ Presse­haus, 3100 St. Pölten. Besuchen Sie auch unsere Homepage: www.caritas.at

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