Jahresrückblick 2008

July 20, 2016 | Author: Lukas Neumann | Category: N/A
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1 Gemeinde Jahresrückblick 2012 Jahresrückblick 2008 Planung Kinderkrippe Zum neuen Jahr 2013 die besten W&uum...

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Gemeinde

Jahresrückblick 2012

Jahresrückblick 2008

Planung Kinderkrippe

Zum neuen Jahr 2013 die besten Wünsche!

Für den Gemeinderat Ortschaftsrat Binzwangen Ortschaftsrat Erisdorf ALEXANDER LEITZ WOLFGANG GABER GÜNTER SPEH Bürgermeister Ortsvorsteher Ortsvorsteher

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Rückblick 2012

Gemeinde Ertingen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Liebe Leserinnen und Leser,

von vielen Eltern, aber auch mehreren Familienverbänden und zahlreichen Fachleuten ermuntert, die Stimme weiter für die

in Berlin findet alljährlich unter Führung maßgeblicher Bundesministerien ein Demografie-Kongress statt mit

Kleinsten und Schwächsten unserer Gesellschaft zu erheben. Mit der Kinderkrippe, die 20 Kleinkinder aufnehmen kann, investiert unsere Gemeinde 1,2 Mio. Euro (240.000

dem Titel „Ressource Mensch“. Der Untertitel dieser Veranstaltung „Best-Age-Kongress“ verrät bereits einen

Euro Zuschuss) in die Unterstützung der Familien. Unser Engagement muss jedoch zusätzlich dahin gerichtet sein, dass

hochkarätigen Etikettenschwindel. „Best-Ager“, sprich Leute ab 50 - bekommen erfahrungsgemäß keine Kinder mehr. Als „Ressource“ sprich als Quelle der Zukunft würde ich aber eher

die Eltern eine tatsächliche Wahlfreiheit erhalten sollen, da die meisten Mütter aus finanziellen Gründen sehr früh nach der Geburt wieder einer bezahlten Tätigkeiten nachgehen müssen

Kinder bezeichnen. Wenn man sich nun die Mühe macht bei dem hochkarätig besetzten Kongress im Programm und in

und dadurch den Kleinkindern durch die Kollektiverziehung in der Gruppe die so wichtige Bindung und Mutterliebe

den Foren das Wort „Kinder“ oder „Familie“ zu suchen, wird dies, bis auf eine Ausnahme, eine vergebliche Mühe sein. Das Wort Familie taucht an mehreren Tagen einmal auf: Ein Forum

abhanden kommt. Zusammen mit einer Initiative in der Stadt Backnang prüft die Verwaltung deshalb gerade die Einführung eines kommunalen

heißt „Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ Also wieder nichts für die Zukunft, denn mehr Kinder kommen durch

Elterngeldes, welches an das Bundeserziehungsgeld gekoppelt, anstelle des kommunalen Krippenabmangels direkt

mehr Krippen und mehr Fremdbetreuung nicht zur Welt, was mehrfach durch Forschungsinstitute nachgewiesen wurde. Als Fazit des zentralen Kongresses um Humanvermögen und

an Eltern bezahlt werden soll. Ob ein solches Elterngeld von der Gemeinde möglich ist, wird im Zuge der Festlegung der Krippengebühren im neuen Jahr im Gemeinderat behandelt.

Zukunft in Deutschland muss man feststellen, dass sich unsere wissenschaftliche und politische Elite demografisch nach dem Grundsatz „nach uns die Sintflut“ richtet. Es geht darum und das ist ein absolut wichtiges Thema - der Überalterung gerecht zu werden. Hier gibt es viele Möglichkeiten und die Politik wird die ältere Generation auch ernst nehmen, weil sie demokratisch eine Macht ist. Wie es aber danach weitergeht, sprich 2030 aufwärts, wird komplett ausgeblendet, weil man sonst auf den Storch hoffen müsste oder sein Augenmerk auf die Wertschätzung und die Finanzierung von Müttern richten müsste, was mittlerweile in unserem Land ein Tabu ist. Im Jahr eins nach der Halle drehte sich die Welt in unserer Gemeinde und drum herum weiter. Die nächsten Aufgaben ließen keine Verschnaufpause zu, denn mit Kleinschwimmhalle,

Alleine die Prüfung eines solchen Elterngeldes sollte angesichts der jahrzehntelangen verfassungswidrigen Finanzausstattung der Familien und Mütter Pflicht für jeden Bürgermeister und jeden Gemeinderat, sprich für jede Gemeinde sein! Vor allem nach dem Vortrag von Michael Winterhoff im November in der Gemeindehalle in Unlingen wurde die mangelnde Erziehungsfähigkeit von Eltern oder Alleinerziehenden wieder Thema. Immer wieder kommt dann sogar von Bürgermeistern und Gemeindevertretern das Argument: „Es ist besser, die Kinder kommen möglichst früh von der Mutter und den Eltern weg in die Krippe.” Solche Aussagen sollten ein Alarmsignal für uns alle sein! Zum einen weil es durchaus immer mehr Erziehungsfehler

Kinderkrippe, Gemeinschaftsschule und Kreisklinik waren

und Erziehungsschwächen gibt. Zum anderen weil wir uns fragen müssen, ob es wirklich schon so weit ist, dass der

die beherrschenden Themen in Ertingen, in der Raumschaft Riedlingen recht bedeutend. Die PFT-Verunreinigung unseres Trinkwasserbrunnens „Donautal” drückte 2012 zudem seinen Stempel auf.

Staat in der Mehrheit die kleinen Kinder erziehen muss. Winterhoff wird jedenfalls von hochrangigen Fachleuten und Entwicklungspsychologen hinsichtlich seiner Schlussfolgerung im Kleinkindbereich heftig kritisiert.

Mit der Familienerklärung unseres Gemeinderats vom März 2012 sowie dem Baubeschluss für den Neubau der

Kommen wir zur Kleinschwimmhalle, die in zweifacher Hinsicht unmittelbar mit dem Thema Kinder zusammenhängt.

Kinderkrippe setzt sich die Gemeinde Ertingen einerseits für eine gerechte und nachhaltige Familienpolitik ein, andererseits

Erstens ist unser Ertinger Schwimmbad von großer Bedeutung für das Schwimmenlernen und die Bewegung unserer Kinder.

erfüllt sie den Rechtsanspruch auf staatliche Betreuung der Kleinkinder unter drei Jahren ab 2013. Ich danke nochmals unseren Eltern des Kindergartens „Pestalozzi”, die trotz

Zweitens müssen unsere Kinder in 20 Jahren die finanziellen Lasten aller kommunalen Einrichtungen genauso tragen können wie wir heute.

Bedenken bzgl. der Verkleinerung des Gartenbereichs den Neubau der Kinderkrippe an diesem Platz sehr konstruktiv

Wir stellen hier nochmals fest, dass die Bauschäden in der Schulturnhalle und in der Kleinschwimmhalle in dieser

mitgetragen haben. Unsere Familienerklärung stieß weit über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus auf positives Echo, was aus zahlreichen Mails

Dramatik erst nach Baubeginn der Kultur- und Sporthalle bekannt wurden. Immer wieder hörten wir hier die Aussage „man hätte halt die Kulturhalle nicht bauen sollen.” Diese

und Anrufen aus Nah und Fern deutlich wurde. Wir wurden

Rechnung geht aber nicht auf (siehe hierzu Seite 4).

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Aktuell hoffen alle Beteiligten, dass die Fachplaner eine Möglichkeit finden, das Dach unserer Schwimmhalle preiswert

unser Seniorenzentrum zu den 850 TOP-Pflegeheimen Deutschlands gehört. Hier kann man nur sagen: Vielen Dank

zu erneuern, ohne dass dadurch mehr oder weniger das ganze Schwimmbad saniert werden muss.

und herzlichen Glückwunsch! Weitere Fortschritte machten in Binzwangen die Maßnahmen

Die individualistischen Lebensentwürfe der letzten 40 Jahre brachten von Jahr zu Jahr immer weniger Kinder zur Welt, sodass Deutschland nun europaweit Schlusslicht bei den

im Rahmen des MELAP PLUS Modellprojekts. Neben mehreren privaten Einzelbaumaßnahmen konnte mit vielen Gesprächen von Ortsvorsteher Wolfgang Gaber

Geburtenzahlen ist. „Was in 20 Jahren ist, weiß niemand!” sagen allzu kurzsichtige Bürger. Dies ist demografisch gesehen nicht

die Innerortsflurbereinigung zu einem einvernehmlichen Neuordnungsplan geführt werden. Neben Herrn Gaber gilt

richtig, weil „die Demografie abläuft wie ein Naturgesetz!” So ein Landrat aus Brandenburg, wo die dramatischen und unumkehrbaren Folgen des demografischen Verfalls und der

unser Dank hier allen Grundstückseigentümern, die durch ihre Mitwirkungsbereitschaft den Fortschritt des Verfahrens erst möglich machten.

Überalterung bereits heute Realität sind. Ministerin von der Leyen meinte, dass Deutschland im Jahr 2035 sogar die älteste

Im Teilort Erisdorf möchte ich das bemerkenswerte Engagement der Familien Wittek/Hübler erwähnen: Alleine aus einer

Bevölkerung auf der ganzen Welt habe. Unsere Gemeinde zählte zuletzt 5.327 Einwohner und wir können froh und dankbar sein, dass in den 90er Jahren über

Privatinitiative heraus stellten sie mit dem Scheunenmuseum, ihrem Landscheunenfest, dem Sommerferienprogramm, der Oldtimerausstellung sowie erstmals mit dem weihnachtlich-

800 Menschen als Spätaussiedler in unsere Gemeinde kamen z.B. könnten viele Betriebe heute mangels Arbeitskräften ohne die Spätaussiedler nicht existieren. Ob sich die Gemeinde für die Niederlassung eines Arztes, eines Supermarkts, einer Gastronomie einsetzt oder wenn es nur um die Zukunft unserer Schule geht, immer und in erster Linie geht es um Einwohnerzahlen, sprich um Kinder! Das Thema „Kreisklinik” würde den Rahmen dieses Grußworts sprengen. Aber auch diese Veränderungen haben am Ende auch demografische Ursachen, auf die die Politik reagieren muss. Allerdings darf man trotz eines einigermaßen versöhnlichen Ausklangs in der Raumschaft Riedlingen sowie in unserer Gemeinde enttäuscht darüber sein, wie die Landkreisverwaltung und die Kreispolitik mit diesem für alle Bürger so wichtigen Thema umging (siehe Seite 5).

winterlichem Event eine beeindruckende Bereicherung für unsere Dorfgemeinschaft in Erisdorf auf die Beine - herzlichen Dank dafür! Für die Freiwillige Feuerwehr Erisdorf wurde die Anschaffung eines neuen (gebrauchten) Feuerwehrfahrzeugs TSF-W beschlossen. Die Montage und Lieferung erfolgt bis zum Frühjahr 2013. Ich danke allen, die sich für unsere Gemeinde im vergangenen Jahr wieder in irgendeiner Form einsetzten und Verantwortung übernahmen. Den Unternehmern, den ehrenamtlich Tätigen, den Damen und Herren des Gemeinderats und der Ortschaftsräte, meinen beiden Stellvertretern Karl-Heinz Fensterle und Isolde Rumpel sowie den Ortsvorstehern Wolfgang Gaber und Günter Speh.

Obwohl auch das Thema flächendeckende Einführung der Gemeinschaftsschule von einem Expertenstreit auf höchster Ebene begleitet wird, führte kein Weg daran vorbei, dass sich auch unsere Michel-Buck-Schule nun auf diesen Weg

Herzlichen Dank auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde in allen Einrichtungen sowie Herrn Rektor Geiselhart und dem Lehrerkollegium für ihre Arbeit.

macht. Wohlwissend, dass es unseren Kindern, den Eltern, den Lehrern und dem gesamten Schulumfeld gut getan hätte,

Schließlich danke ich unseren Pfarrern Dr. Peter Häring, Dr. Jules Kienga und Dr. Hans-Martin Rieger für deren

dass nach der Einführung der Werkrealschule nun ein wenig Ruhe eingekehrt wäre. Wir danken den Eltern, dass sie diesen

seelsorgerischen Dienste in unserer Gemeinde.

erneuten Aufbruch mitgehen. Vor allem danken wir aber Rektor Markus Geiselhart, seinem Lenkungsteam und dem gesamten Lehrerkollegium, die mit sehr viel Engagement die

Ich wünsche Ihnen allen ein gutes, gesundes und friedvolles Jahr 2013.

Gemeinschaftsschule vorbereitet haben. Wir sind sicher, dass sie wieder das Beste für unsere Schüler erreichen werden. Besonderen Grund zur Freude machten uns dieses Jahr wieder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums „St. Georg”, die trotz schwieriger werdenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch in diesem Jahr wieder eine glatte 1,0 bei der unangemeldeten MDK-Prüfung erhielten. Schließlich erfuhren wir, dass über das Magazin FOCUS 10.000 Pflegeheime in Deutschland gesichtet wurden und

Ihr

Alexander Leitz Bürgermeister

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Aus den Gremien Gemeinderat

19 öffentliche/nicht-öffentliche Sitzungen zwei gemeinsame Sitzungen mit dem Ortschaftsrat Binzwangen drei Sitzungen mit dem Ortschaftsrat Erisdorf 12 Sitzungen des Umwelt- und Bauausschusses Die Verbandsversammlung Zweckverband „Erholungs- und Freizeitzentrum Schwarzachtalseen hatte vier Sitzungen. Die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes Donau-Riedlingen hielt zwei Sitzungen des Verwaltungsrates sowie zwei Sitzungen der Verbandsversammlung ab.

Gemeinderatsausflug

Der Gemeinderatsausflug 2012 führte das Gremium am 12.10. nach Karlsruhe. Am Vormittag wurde das Bundesverfassungsgericht besichtigt.

Nachmittags wurde auf Initiative von Gemeinderat Max Miller das im vergangenen Jahr neu eröffnete Fleischwerk von EDEKA in Rheinstetten begutachtet. In einer Führung konnten sich alle Teilnehmer über die Fleisch- und Wurstproduktion erkundigen.

Kleinschwimmhalle und Bürgerversammlung

Im Sommer 2012 erklärte der Betongutachter der Gemeinde, dass die Kleinschwimmhalle aus Sicherheitsgründen noch maximal ein Jahr geöffnet bleiben kann. Am 08.10. fand in der Kulturhalle eine Bürgerversammlung zu diesem Thema statt. Mit gut 250 Personen aus Vereinen, Schulen, Gemeindeund Ortschaftsräten sowie zahlreichen Bürgern war die Versammlung sehr gut besucht. Das große Interesse an einer Kleinschwimmhalle in unserer Gemeinde wurde dadurch verdeutlicht. Bürgermeister Leitz informierte die Besucher über den Zustand der alten Schwimmhalle, die Kosten einer neuen Schwimmhalle, die Finanzsituation der Gemeinde mit den anstehenden Investitionen, über die Hallenbelegung sowie über zukünftige Rahmenbedingungen. Bis 23.00 Uhr fand eine rege Diskussion mit zahlreichen Wortmeldungen statt, aus der die Dringlichkeit und die Bedeutung einer eigenen Schwimmhalle in Ertingen deutlich wurde. Es wurde auch deutlich, dass eine zentrale Schwimmhalle in Riedlingen den Anforderungen für alle sieben Gemeinden der Raumschaft nicht erfüllen kann. In der nachfolgenden Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, sowohl für das Abfangen des Daches als auch für den Rückbau und Neubau des Daches ein Konzept mit Kostenschätzung zu erstellen. Die Hoffnung bestand darin, dass das Bad alleine mit der Tragwerkserneuerung noch weitere 10 bis 15 Jahre im Betrieb bleiben kann. In einer nächsten Sitzung wurde deutlich, dass

Gemeinde Ertingen

das Abfangen des Tragwerks mit einem Aufwand verbunden wäre, der nicht im Verhältnis zur Erneuerung des Daches steht. Da ein Konzept mit belastbarer Kostenschätzung mindestens 10.000 Euro kostet, wird das Abfangen des Daches deshalb nicht mehr weiterverfolgt. Ein Neubau würde mit ca. 3 Mio. Euro die finanzielle Leistungsfähigkeit vor allem im Hinblick auf die demografische Entwicklung der nächsten 20 bis 30 Jahre sprengen. Selbst wenn eine Investition heute gelingen würde, so ist entscheidend, dass die Unterhaltungskosten auch von unserer nachfolgenden Generation geleistet werden kann. Gemeinderat Karl-Heinz Fensterle traf den Nagel in der Bürgerversammlung hier auf den Kopf: „Es ist selbstverständlich, dass wir die Schwimmhalle wollen, doch wäre es der größte Schildbürgerstreich, wenn wir jetzt 3 Mio. Euro ausgeben und in 10 Jahren den Unterhalt nicht mehr bezahlen können.“ Wie bereits im Vorwort dieses Rückblicks angedeutet, wurde die dramatische Situation bei der Schulturnhalle und der Kleinschwimmalle erst nach dem Baubeginn der Kultur- und Sporthalle bekannt. Wenn nun im Nachhinein der Bau vor allem der Kulturhalle in Frage gestellt wird, sollte man sich an die jahrzehntelange Hallensituation mit zahlreichen Konflikten für Vereine und Schule in Erinnerung rufen. Diese scheint innerhalb kurzer Zeit in Vergessenheit geraten zu sein. Entscheidend ist, dass unsere Gemeinde eine historische Situation genutzt hat und 2,3 Mio. Euro Fördergelder für eine zukunftsfähige und konfliktfreie Lösung dieses Problems erhalten hat. Die Verwaltung stellte das Szenario in den Raum: Was wäre passiert, wenn die Kultur- und Sporthalle nicht gebaut worden wäre? Mit minimalen Zuschüssen (Ausgleichstock) hätte die Gemeinde Ertingen, eine Mehrzweckhalle (neben dem Wohngebiet) oder eine neue Kleinschwimmhalle gebaut und (evtl. Jahre) später - wenn überhaupt - das fehlende Gebäude ergänzt. Die Verschuldung wäre deutlich höher gewesen als heute. Dafür wäre aber die Jahrzehnte alte bekannte Konfliktsituation für die nächsten Jahrzehnte verfestigt worden. Sie wäre noch durch Lärmschutzeinschränkungen und evtl. Nachbarbeschwerden verstärkt worden. Eine neue, zusätzliche Sporthalle wäre vermutlich nicht mehr möglich gewesen. Da die Kleinschwimmhalle der Stadt Riedlingen aus technischen Gründen ebenfalls keine lange Perspektive mehr bietet, machte die Stadt in diesem Jahr nach dem Jahr 2002 einen erneuten Anlauf, die Gemeinden der Raumschaft zur Mitfinanzierung zu bewegen. Über den Verzicht an einen Ausgleichstockzuschuss zugunsten der Stadt Riedlingen sowie über einen Investitionszuschuss sollen die Umlandgemeinden eine neue Schwimmhalle beim Schulzentrum mit 6 x 25m-Schwimmbahnen unterstützen. Bis zum Jahresende haben die Gemeinden Altheim, Unlingen, Uttenweiler und Langenenslingen bereits ihre Zustimmung hierzu erteilt. Dürmentingen sieht eine Unterstützung sehr kritisch. Der Ertinger Gemeinderat beschloss, sich zunächst auf die Sanierung des eigenen Schwimmbads zu konzentrieren. Hierfür stellte die Verwaltung auch einen Ausgleichstockantrag.

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Drei-Standorten auf fruchtbaren Boden fällt und welche entsprechende Förderung wir dafür erhalten. Die Gespräche darüber sind am Laufen.“ Aus der Broschüre des Landkreises vom März 2012 (an sämtliche Haushalte im Landkreis, Auflage: 80.000): „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Kreistag hat in seiner Sitzung am 30.03.2012 beschlossen, die Entscheidung über die Struktur der Kreiskliniken im Landkreis Biberach Mitte Mai 2012 festzulegen. Vorausgegangen waren nahezu einstimmige Empfehlungen vom Aufsichtsrat sowie des Verwaltungs- und Finanzausschusses, wonach der Grundsatzbeschluss vom 15.03.2011 (Drei-Standort-Modell) dahingehend geändert werden soll, dass den künftigen Planungen ein Ein-Standort-Modell mit einem Neubau in Biberach zugrunde gelegt werden wird.“ Rund 250 Bürgerinnen und Bürger verfolgten interessant den Informationen und Erklärungen von Bürgermeister Alexander Leitz.

Die Kleinschwimmhalle wurde dieses Jahr bisher von 6.537 Personen besucht. An Eintrittsgeldern wird die Gemeinde voraussichtlich 7.000 Euro einnehmen. Es wurden 97 Jahreskarten und 1.900 Einzelkarten verkauft. Die Kleinschwimmhalle steht allen Klassen der Grund- und Hauptschule Ertingen mit Werkrealschule Ertingen-Herbertingen, der Grund- und Hauptschule Unlingen, Grundschule Marbach und Grundschule Langenenslingen einmal wöchentlich zur Verfügung. Das Volksbildungswerk hält zweimal wöchentlich Aquafitness-Kurs und fünfmal Schwimmkurse à einer Stunde ab.

Kreisklinik Riedlingen

Für die Menschen in der Gemeinde Ertingen ist das Krankenhaus in Riedlingen genauso wichtig, wie für die Bürger der Stadt. Dazu brechen in letzter Zeit in der Raumschaft Riedlingen immer mehr Strukturen weg (Bsp. Milchwerk, Ämter,...). Dies schwächt nicht nur Riedlingen selbst, sondern auch das gesamte Umland. Beim Krankenhaus geht es dazu noch um die medizinische Versorgung der Menschen. Für Bürgermeister Leitz und den Ertinger Gemeinderat stand es deshalb außer Frage, sich für den Erhalt des Krankenhauses einzusetzen. Aus der Rede von Landrat Dr. Heiko Schmid beim Neujahrsempfang am 27.01.2012: „Der Beschluss zum DreiStandort-Modell, den der Kreistag im März 2011 fasste, sieht gleichermaßen die Evaluation der eingeleiteten Maßnahmen vor. Diese medizinische, personelle und wirtschaftliche Betrachtungsweise werden wir voraussichtlich vor der Sommerpause dem Kreistag vorlegen. (...) Sie können versichert sein, dass wir vor diesen Hintergründen alles versuchen werden, das Drei-Standort-Modell umzusetzen, um im Sinne des ländlichen Raums, der Dezentralität und einer wohnortnahen Versorgung für die Patientinnen und Patienten zu handeln. Deshalb brauchen wir zunächst vom Land die Grundsatzentscheidung, ob das Konzept mit den

„Vieles spricht für neue zentrale Klinik“, Überschrift in der Schwäbischen Zeitung vom 25.11.2010 nach den Regionalversammlungen. „Aus meiner Sicht lässt sich das Drei-Standort-Modell nicht durchhalten.“  Klinik-Geschäftsführer Ralf Miller in der SZ vom 31.03.2012 „Wir alle haben über Jahre die Dezentralität hochgehalten. Die Zahlen sprechen jetzt eine eigene Sprache.“ Wolfgang Dahler in der SZ vom 31.03.2012 „Seit Jahren gibt es Menschen, die auf eine Ein-StandortLösung verdeckt hinarbeiten“   Hans Petermann in der SZ vom 31.03.2012 „... dass die Kliniken in Riedlingen und Laupheim schließen und der Verbund privatisiert werden solle. (...) Viele Kreisräte sagten, beide Entscheidungen seien „alternativlos“. Stimmte das, könnte man sie sofort treffen...“ Constanze Kretzschmar, SZ Kommentar vom 31.03.2012 „Die Zusammenarbeit öffentlicher Träger biete eine Menge Einsparpotenzial, aber nicht genug, um das bisherige DreiStandort-Modell im Kreis mit stationären Abteilungen auch in Laupheim und Riedlingen finanzieren zu können.“ KlinikGeschäftsführer Ralf Miller in der SZ vom 24.04.2012. Diese Veröffentlichungen ließen uns mit Sorge auf das Bieterverfahren sowie auf die Entscheidung blicken. Zu Beginn des Verfahrens waren die Äußerungen Richtung Landkreis und auch untereinander innerhalb der Stadt Riedlingen teilweise sehr unsachlich. Im Juli wurde deshalb auch auf Initiative der Gemeinde Ertingen Dr. Michael Sander als Moderator der Raumschaft Riedlingen beauftragt. Fortan wurde das Thema versachlicht und die verschiedenen Interessensgruppen zogen an einem Strang. Es wurde ein Diskussionspapier erstellt, mit dem die Raumschaft für den Standort werben und begeistern wollte. Der Ertinger Gemeinderat beschloss Anfang Oktober sowie Anfang Dezember jeweils einstimmig Erklärungen zum Thema Kreisklinik. Mit Ameos war ein Interessent kurz vor Ende der Verhandlungsphase abgesprungen, weil immer mehr Unklarheiten im Verfahren auftauchten. Ameos gab an, alle drei Häuser weiter zu betreiben. Am 04.12.2012 stellten sich beide Bieter Helios und Sana im

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Rathaus Ertingen den Gemeinden und Gruppierungen der Raumschaft Riedlingen vor. Beide hatten ein notarielles Angebot zur Übernahme der Klinik GmbH abgegeben. Sana sicherte in ihrem Angebot zu, das Krankenhaus in Riedlingen mindestens bis zum 31.12.2016 weiter zu betreiben. Helios hätte es zum 31.12.2013 geschlossen. Eine kreisweite Bürgerversammlung, die am 11.12.2012 in der Ertinger Kulturhalle hätte stattfinden sollen und die von der Schwäbischen Zeitung Biberach moderiert worden wäre, scheiterte daran, dass Sana die Teilnahme ablehnte. Helios hatte die Teilnahme bereits schriftlich zugesagt. Am Ende sprach sich der Kreisrat am 14.12.2012 mit 52 Ja, 4 Nein und 2 Enthaltungen sehr deutlich für die Sana Kliniken GmbH aus und damit für den Bieter, der anstrebt, das Krankenhaus Riedlingen dauerhaft weiter zu betreiben. Nun ist es amtlich, dass ein Ein-StandortModell nicht alternativlos ist, was auch anderswo mehrfach durch Privatübernahmen bewiesen wurde und dass es sich gelohnt hat, für das Krankenhaus Riedlingen zu kämpfen. Die Verunsicherung und Verärgerung der Bürger in der Raumschaft Riedlingen mit Aussagen wie „auf dem Weg zum Ein-Standortmodell“ (aus Landkreis-Broschüre) hätten nicht sein müssen. Der Landkreis hat die Ursachen, dass die Bürger zu Wort meldeten, im Grunde genommen mit verursacht. Angesichts des aktuellen Beschlusses hätte die Informationspolitik so nicht sein müssen. Hat der Landkreis Biberach wirklich geglaubt, dass man die Schließung des Krankenhauses einfach so über Nacht bekannt gibt und die Bürger dann ein halbes Jahr hinhocken und warten bis es so weit ist? Viele Bürger, vor allem auch innerhalb Bürgerinitiative haben sich enorm eingesetzt. Unser Dank gilt aber auch der Sana Kliniken AG, die dem Haus Riedlingen eine Chance gibt. Unser Dank gilt aber auch allen Kreisräten, die sich für Sana ausgesprochen haben und damit auch ein Signal für Riedlingen setzten. Es liegt nun aber auch an den Bürgerinnen und Bürgern, an den sozialen Einrichtungen sowie an den niedergelassenen Ärzten in der Raumschaft im Falle einer medizinischen Behandlung dem Krankenhaus Riedlingen das Vertrauen zu schenken. Dr. Uwe Gretscher von Sana sagte nach der Entscheidung am 14.12.2012: „Wir stoßen keine erfolgreichen Häuser ab.“ Damit das Krankenhaus Riedlingen wieder richtig erfolgreich ist, müssen weiter alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

Ortschaftsrat Binzwangen

Der Ortschaftsrat Binzwangen hielt zehn Sitzungen ab, bei zwei Sitzungen tagte der Ortschaftsrat gemeinsam mit dem Gemeinderat.

Ortschaftsrat Erisdorf

Der Ortschafsrat Erisdorf kam auf Einladung von Ortsvorsteher Günter Speh insgesamt zu fünf Sitzungen zusammen. Bei drei Sitzungen tagte der Ortschaftsrat mit dem Gemeinderat.

Gemeinde Ertingen

Ehrenordnung der Gemeinde Ertingen

Wertschätzung und Dank für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger Seit 2003 gilt die vom Gemeinderat beschlossene Ehrenordnung zur Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit. Die „Ehrennadel der Gemeinde Ertingen“ wurde in diesem Jahr wiederum an 25 Personen erteilt. Mit der Ehrennadel werden Personen ausgezeichnet, die sich im Verein über 10, 15 oder 20 Jahre als erster und zweiter Vorsitzender, Kassier, Schriftführer oder Übungsleiter bzw. Jugendausbilder einbringen. Für die Ehrennadel der Gemeinde Ertingen in Gold gab es keine Ehrung. Ehrennadel der Gemeinde Ertingen Für (mindestens) 10jährige ehrenamtliche Tätigkeit wurden folgende Personen mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet:

Armin App, Christian Diesch, Reiner Rink, Bernd Rumpel, Frank Schulz und Dominik Waller (alle TSV Ertingen - Abteilung Fußball) - Margret Fränkel und Ute Scheuermeyer (beide TSV Ertingen - Abteilung Turnen) - Wolfgang Gaber (Gemeinde Ertingen) - Angelika Jäggle und Stefani Schulz (beide TSV Ertingen - Abteilung Volleyball) - Gerd Kalek, Alexander Kaluza-Weiß und Ralf Windsheimer (beide TSV Ertingen - Abteilung Skizunft) - Hubert Käser (Gai-Hexen Binzwangen).

Die Ehrennadel in Silber für 15jähriges Wirken wurde folgenden Personen zuteil:

Helmut Beller und Uwe Neumann (beide Verein zur Förderung der Altenhilfe) - Dietmar Blersch, Michael Bosch, Susanne Münch und Vivien Schirmer (alle TSV Ertingen - Abteilung Skizunft) - Klaus Hecht (TSV Ertingen - Abteilung Tischtennis) - Lydia Kappeler und Hans-Jürgen Mayer (beide SV Binzwangen) - Gerd Zimmermann (Partnerschaftsverein Granges-Ertingen).

Bürgerpreis Der Bürgerpreis wird für eine herausragende Leistung aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen verliehen. Neben der öffentlichen Bedeutung legte der Gemeinderat als Maßstab auch ein Engagement über einen längeren Zeitraum bei der Beurteilung zu Grunde. Der Gemeinderat beschloss am 23.01., dass Herr Musikdirektor Anton Merkle für sein 25jähriges Engagement als Dirigent des Musikvereins Ertingen, der Jugendkapelle, als Jugendausbilder - aber auch in der Kooperation Schule-Verein diese hohe Auszeichnung der Gemeinde erhält.

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Personalkosten Die Gemeinde wird voraussichtlich an Personalkosten insgesamt 4.383.170 Euro ausgeben. Davon werden die Beschäftigten voraussichtlich 2.330.815 Euro erhalten. An Sozialversicherungsbeiträgen werden 1.307.888 Euro und an den kommunalen Versorgungsverband 257.499 Euro bezahlt. Das Finanzamt erhält als Lohnsteuer 486.968 Euro. In den aufgeführten Beträgen ist der Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung enthalten. Für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung werden 1.000 Euro aufgewendet.

Neubau Kultur- und Sporthalle

Nach der Inbetriebnahme der Kultur- und Sporthalle im Oktober 2011 stellte sich im laufenden Betrieb heraus, dass verschiedene Einrichtungsgegenstände/Funktionen ergänzt bzw. optimiert werden sollten. Dies waren u.a. die Anbringung eines Sichtschutzes zwischen der Sporthalle und dem Foyer des Kultursaals, Einbau eines zusätzlichen Akustikkegels im Bühnenbereich des Kultursaals, die Anschaffung einer Hebebühne für die Durchführung von Wartungsarbeiten, ergänzende Maßnahmen im Bereich des Rauch- und Brandschutzes, Optimierung des Fallschutzes im Judoraum, Umgestaltung von Parkplätzen zu Behindertenparkplätzen, Durchführung von Markierungsarbeiten auf dem Sportlerparkplatz sowie die Anschaffung weiterer kleinerer Ausstattungsgegenständen. Weiter wurden an der Gebäudeleittechnik verschiedene Umprogrammierungsarbeiten durchgeführt, um den Vereinen und Hallenbenutzern den Betrieb in der Kulturund Sporthalle zu vereinfachen bzw. zu optimieren. Für sämtliche Ergänzungsmaßnahmen sind Kosten in Höhe von rund 70.000 Euro brutto entstanden.

Die Gemeinde als Arbeitgeber

Aus nachstehender Tabelle sind die Anzahl der Beschäftigten der Gemeinde zu entnehmen. Von diesen Bediensteten sind 4 (4) im Beamtenverhältnis und 2 (2) Ehrenbeamte. Einrichtung

Vollzeit Teilzeit Auszubildende Gesamt

Rathaus/Ortsverwaltung

11

17

3

31

Grund-und Hauptschule

3

14

0

17

Kleinschwimmhalle/KuS

0

7

0

7

Seniorenzentrum

16

53

3

72

Kindergarten

8

31

0

39

Bauhof/Friedhof

6

1

0

7

Wald

2

2

0

4

Zweckverband

1

6

0

7

Mitteilungsblatt

0

11

0

11

Gesamtsumme

47

142

6

195

Stand: 10.12.2012

Personalveränderungen im Rathaus Frau Michaela Eberhart kam am 13.02. aus der Elternzeit zurück und ist nun im Bürgerbüro zu 30 % beschäftigt. Frau Susanne Jäggle wechselte im Februar 2012 zu 100 % in die Gemeindekasse. Frau Beate Renz kam vom Seniorenzentrum zurück ins Rathaus und ist zu 40 % beschäftigt. Frau Daniela Reiner ist zum 23.10. aus dem Dienst bei der Gemeinde ausgeschieden Herr Jonas Glombitza brach seine Ausbildung nach dem ersten Lehrjahr ab, um sich beruflich neu zu orientieren.

Frau Katharina Hammerschmidt begann am 01.09. ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten.

Frau Julia Gaupp begann am 01.09. ihre Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst. Sie leistet ein sechsmonatiges Einführungspraktikum bei der Gemeinde ab, anschließend studiert sie an der Hochschule in Kehl. Frau Jessica Mayer beendete zum 29.02. erfolgreich ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, seither wird sie im Seniorenzentrum eingesetzt. Nebenher bildet sie sich schulisch weiter. Auch Frau Stephanie Diesch macht eine schulische Weiterbildung und ist derzeit im Hauptamt/Kämmerei eingesetzt. Aus diesem Grunde wurde Frau Simone Schmid vom Bürgerbüro ins Vorzimmer versetzt. Frau Rebecca Pfleghar absolviert zur Zeit den Abschlusslehrgang zur Verwaltungsfachangestellten. Nach Beendigung der Ausbildung wird sie im Frühjahr 2013 die Stelle von Frau Schmid im Bürgerbüro übernehmen.

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Kultur- und Sporthalle Zum 01.06. wurden Herr Albert Gracien und Herr Stefan Schramm als Aushilfs- und Vertretungskräfte für Hausmeister Joachim Lemke eingestellt. Zweckverband

Zum 31.10.2011 endete das befristete Arbeitsverhältnis von Herrn Holger Klink. Zum Beginn der neuen Badesaison wurde Herr Stefan Walkhoff zum 23.04. eingestellt. Sein Stellvertreter ist Alexander Hartmann aus Ertingen. Seit dem 01.04. ist Frau Marianne Koch als Helferin beim Campingplatz eingesetzt.

Die Gemeinde Ertingen trauert um

Anton Koch Gemeinderat Herr Anton Koch war von 1968 bis 1980 Mitglied des Gemeinderats Ertingen. In seiner Amtszeit war er stellvertretendes Mitglied im Verwaltungs- und Bauausschuss und im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Riedlingen. Ebenfalls war er während seiner Amtszeit für die Farrenaufsicht bestellt. Wir werden Herrn Anton Koch in Dankbarkeit ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die Gemeinde Ertingen trauert um

Georg Sauter

ehemaliger Waldarbeiter Herr Georg Sauter war von 1972 bis 1986 bei der Gemeinde Ertingen als Waldarbeiter beschäftigt. Aus gesundheitlichen Gründen wurde er 1986 in den Ruhestand verabschiedet. Wir werden Herrn Georg Sauter in Dankbarkeit ein ehrendes Gedenken bewahren.

Gemeinde Ertingen

Betriebsausflug der Gemeinde Ertingen Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Ertingen hatten am 14.09. ihren Betriebsausflug. Die Reise ging nach Meckenbeuren ins Mini Mundus Bodensee. Am Ende des Rundgangs vom Park wurde noch ein Film in 4D angeschaut. Zur Mittagszeit ging es weiter nach Lindau an den schönen Bodensee. Bei herrlich sommerlichen Temperaturen konnte sich jeder die Zeit bei einem Kaffee oder Bummel vertreiben. Am späten Nachmittag fuhr man ins Hofgut nach Elchenreute zum Abschlussessen. Zum Abschluss bedankte sich Herr Bürgermeister Alexander Leitz bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit ihren Partnern sowie bei den Busfahrern für den schönen Tag. Geehrt werden konnten für 10jährige Zugehörigkeit Susanne Jäggle (Rathaus), Anja Kuchelmeister (Kindergarten) und Anita Lemke (Reinigungskraft). Frau Christa Baur (Kindergarten) konnte bereits für 25 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt werden. Die zu ehrenden am Betriebsausflug nicht anwesenden Personen werden an der Weihnachtsfeier der Gemeinde Ertingen nachgeholt, dies sind Martina Hermann und Angelika Schirmer (beide Seniorenzentrum) sowie Lübow Sommerfeld (Reinigungskraft MichelBuck-Schule) für 10 Jahre. Claudia Buck (Ortsverwaltung Binzwangen) wird für 25 Jahre geehrt. Personalrat der Gemeinde Ertingen Der Personalrat der Gemeinde Ertingen hatte auch in diesem Jahr wieder Einiges zu tun. Es wurden insgesamt 15 nicht-öffentliche Sitzungen abgehalten. Am 15.03. lud zum ersten Mal die Vorsitzende Frau Elisabeth Rauscher zur Personalversammlung ein. An dieser Versammlung wurde den anwesenden Beschäftigten unter anderem erläutert, welche Aufgaben in die Zuständigkeit des Gremiums fallen oder welche Rechte und Pflichten die Mitglieder haben. Natürlich wurde den interessierten Beschäftigten auch ein Einblick in die Arbeit gewährt. Seit der Gründung im Jahr 2010 wurde über 172 personelle Maßnahmen beraten bzw. mitbestimmt. An dieser Stelle möchte sich der gesamte Personalrat bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch bei der Verwaltung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit recht herzlich bedanken.

Aus dem Ordnungsamt

Im Jahr 2012 wurden 17 Genehmigungen für Plakatierungen mit Einnahmen in Höhe von 575,00 Euro erteilt (2011: 31 mit 875,00 Euro). Ordnungswidrigkeiten an den Schwarzachtalseen Von den Ordnungskräften an den Schwarzachtalseen wurden in der Badesaison 2012 insgesamt 1.618 Verwarnungen ausgestellt (Vorjahr 1.289). Hieraus ergeben sich vorläufige Einnahmen in Höhe von 10.000 Euro. Dieser Betrag erhöht sich entsprechend aus den noch laufenden Bußgeld- und Mahnverfahren.

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Gemeindefinanzen Der am 26.03. beschlossene Haushaltsplan 2012 und die am 18.06. beschlossenen Wirtschaftspläne 2012 haben folgende Eckdaten. Die Planzahlen 2011 und das Rechnungsergebnis 2010 sind ebenfalls dargestellt: Haushalt Gemeinde • Verwaltungshaushalt • Vermögenshaushalt Haushalt Gemeinde insgesamt Wirtschaftsplan Wasserwerk • Erfolgsplan • Vermögensplan Wasserwerk insgesamt Wirtschaftsplan Seniorenzentrum • Erfolgsplan • Vermögensplan Seniorenzentrum insgesamt Wirtschaftsplan Energieversorgung • Erfolgsplan • Vermögensplan Energieversorgung insgesamt Gesamtvolumen

Planansatz 2012

Planansatz 2011

Rechnungsergebnis 2010

11.490.950 Euro 2.115.150 Euro 13.606.100 Euro

9.835.400 Euro 7.405.000 Euro 17.240.400 Euro

10.812.239,65 Euro 3.821.703,07 Euro 14.633.942,72 Euro

432.700 Euro 405.900 Euro 838.600 Euro

393.500 Euro 340.000 Euro 733.500 Euro

388.887,31 Euro 417.518,23 Euro 806.405,54 Euro

2.653.500 Euro 516.100 Euro 3.169.600 Euro

2.371.000 Euro 212.000 Euro 2.583.000 Euro

2.353.402,12 Euro 928.319,20 Euro 3.281.721,32 Euro

268.700 Euro 742.600 Euro 1.011.300 Euro 18.625.600 Euro

248.000 Euro 1.524.000 Euro 1.772.000 Euro 22.328.900 Euro

181.498,56 Euro 803.282,89 Euro 984.781,45 Euro 19.706.851,03 Euro

1.605.200 Euro

1.659.000 Euro

2.037.180,30 Euro

1.766.900 Euro 1.300.000 Euro

1.560.000 Euro 1.000.000 Euro

1.590.982,99 Euro 1.510.901,67 Euro

151.900 Euro

132.000 Euro

129.269,53 Euro

557.000 Euro

552.000 Euro

553.955,94 Euro

236.800 Euro 373.400 Euro

208.000 Euro 255.000 Euro

107.520,00 Euro 263.680 Euro

439.440 Euro

299.000 Euro

1.642.406,34 Euro

263.900 Euro 1.118.900 Euro 1.485.500 Euro

206.000 Euro 1.022.000 Euro 1.313.000 Euro

250.040,70 Euro 1.137.925,40 Euro 1.462.311,44 Euro

Die bedeutendsten Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts: • Schlüsselzuweisungen vom Land • Gemeindeanteil an der Einkommensteuer • Gewerbesteuer • Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer • Grundsteuer • Sachkostenbeitrag für die MichelBuck-Schule • Zuweisungen für Kinderbetreuung • Zuführung an den Vermögenshaushalt An Umlagen waren zu bezahlen: • Gewerbesteuerumlage • Finanzausgleichsumlage • Kreisumlage

Schulden Gemeindehaushalt Stand zum 01.01.2011 Neuaufnahme Tilgung Stand 31.12.2011

903.985,47 Euro 526.000,00 Euro 88.437,04 Euro 1.341.548,42 Euro

Eigenbetrieb Seniorenzentrum Stand 01.01.2011 Neuaufnahme Tilgung Stand 31.12.2011

Eigenbetrieb Wasserwerk Stand zum 01.01.2011 Neuaufnahme Tilgung Stand 31.12.2011

1.203.352,03 Euro 118.000,00 Euro 105.954,75 Euro 1.215.397,29 Euro

Eigenbetrieb Energieversorgung Stand 01.01.2011 Neuaufnahme Tilgung Stand 31.12.2011

257.902,00 Euro 0,00 Euro 11.214,00 Euro 246.688,00 Euro

683.291,00 Euro 1.285.000,00 Euro 156.055,00 Euro 1.812.236,00 Euro

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Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestrücklage, die zur Aufrechterhaltung der Kassenliquidität dient, beträgt 2 % der Ausgaben des Verwaltungshaushalts nach dem Durchschnitt der drei vorangegangenen Jahre. Die Allgemeine Rücklage soll einerseits die Kassenliquidität sichern und andererseits die Finanzierung von Investitionen des Vermögenshaushalts unterstützen. Die größte Investition 2012 ist der Neubau der Kinderkrippe beim Kindergarten „Pestalozzi“ mit rund 1,1 Mio. Euro.

Förderprogramme Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt am 31.12.2011 beim Gemeindehaushalt bei 249,00 Euro (Vorjahr 167,10 Euro), bei den Eigenbetrieben insgesamt bei 607,00 Euro (Vorjahr 391,00 Euro), im Gesamten somit bei 855,00 Euro (Vorjahr 558,00 Euro). Die durchschnittliche Pro-KopfVerschuldung aller Gemeinden in Baden Württemberg in der vergleichbaren Größenordnung beträgt 408,00 Euro (31.12.2010) und bei ihren Eigenbetrieben 447,00 Euro (Stand 31.12.2010), im Gesamten somit bei 855,00 Euro. Der Gesamtschuldenstand der Gemeinde Ertingen im Jahr 2011 mit 855,00 Euro entspricht dem Landesdurchschnitt. Die kamerale Haushaltsplanung 2012 der Gemeinde sieht keine Kreditaufnahme vor. Aufgrund der guten Liquidität der Gemeindekasse hat die Gemeinde auch keinen Kassenkredit in Anspruch genommen. Die Kreditermächtigung im Wirtschaftsplan 2012 des Eigenbetriebs Energieversorgung wurde nicht vollzogen, da die Baumaßnahme nach 2013 verschoben wurde. Ebenso verhält es sich beim Eigenbetrieb Wasserwerk. Der Wirtschaftsplan 2012 des Eigenbetriebs Seniorenzentrum beinhaltet keine Fremdfinanzierung. Die Allgemeine Rücklage des Gemeindehaushalts beträgt am 31.12.2011: 1.468.007,16 Euro (Vorjahr: 2.584.697,13 Euro).

Mindestbetrag der Allgemeinen Rücklage nach § 20 Abs. 2 Satz 2 GemHVO frei verfügbare Finanzmasse in 2012

MELAP PLUS Förderprogramm in Binzwangen Modellprojekt Eindämmung des Landschaftsverbrauchs durch Aktivierung des innerörtlichen Potentials Im Zusammenhang mit dem Förderprogramm MELAP PLUS wurden die ersten sechs Anträge, davon vier private Anträge, mit einer Fördersumme von insgesamt ca. 160.000 Euro genehmigt. In etlichen verwaltungsinternen Besprechungen, aber auch mit den beteiligten Bürgern und offiziellen Treffen mit den Vertretern des Ministeriums Ländlicher Raum und Verbraucherschutz aus Stuttgart, Vertretern des Regierungspräsidiums Tübingen, der beauftragten Wissenschaftliche Begleitung und den Vertretern des Flurneuordnungsamts, Landratsamt Biberach mit Sitz in Riedlingen sowie dem Stadtplaner Herr Groß wurde versucht, den Ortsteil Binzwangen innerhalb den Richtlinien des Förderprogramms voranzubringen. Für das Quartier „St. Paula-Straße“ rund um das ehemalige Gasthaus „Adler“ konnte ein innerörtliches Flurbereinigungsverfahren mit der ersten Versammlung am 25.04. begonnen werden. Ziel dieses freiwilligen Flurneuordnungsverfahrens ist es, unübersichtliche Gemengelagen durch kostenneutrale freiwillige Grenzverschiebungen aufzulösen und die Situation für jeden verfahrensbeteiligten Grundstückseigentümer zu verbessern. Dank an dieser Stelle sei den Vertretern des Flurneuordnungsamtes, an ihrer Spitze Amtsleiter Herr Helfert, für das Engagement. Im Rahmen des MELAP PLUS Prozesses konnte Ortsvorsteher Gaber mit seinem überdurchschnittlichen Einsatz etliche Impulse setzen. So ist es sehr begrüßenswert, dass sich die Mitglieder des ehemaligen Krankenvereins neu orientieren, dass sich Vereinsvertreter mit der Zukunft von Binzwangen beschäftigen und etliche Bürger sich gedanklich mit der Verbesserung deren Gebäude und Grundeigentums befassen. Auch dem Ortschaftsrat Binzwangen und dem Gemeinderat sei ein Dank ausgesprochen, da beide Gremien mit deren Beschlüsse den Prozess in Binzwangen, vor allem finanziell, mittragen. Auch außerhalb des Flurbereinigungsgebietes „Adler“ sind weiterhin Maßnahmen förderfähig.

206.500 Euro 605.487 Euro Abbruch der alten Scheune (links) und Neubau eines Einfamilienhauses (rechts), Römerstraße 8

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Auch die Spedition Anton Baur GmbH, Ertingen ist derzeit im Bau eines neuen Werkstattgebäudes. Die Fertigstellung ist im Jahr 2013 vorgesehen. Für die noch anstehenden Bauarbeiten wünschen wir alles Gute.

Innenmodernisierung (links) und Verkaufsfassade, Römerstraße 16

Erneuerung

(rechts)

der

alten

Abbruch des bestehenden alten Ausgedinghauses mit Scheune. Der Neubau eines barrierefreien Alterssitz wird im Jahr 2013 verwirklicht, Baumschulenweg 4.

Landessanierungsprogramm (LSP) Ortskernsanierung II in Ertingen Seit dem Jahre 2009 ist die Gemeinde Ertingen mit den Bereichen „Engel-Areal“ und „vom ehemaligen Pressmargelände hin zum Ortskern“ im Landesanierungsprogramm aufgenommen. Der derzeitige Förderzeitraum erstreckt sich bis Ende 2017. In diesem Jahr konnte eine private Maßnahme in der Bahnhofstraße umgesetzt und entsprechend gefördert werden. Zukünftiges Ziel ist vor allem die Neuausrichtung im Bereich des „EngelAreals“.

Gewerbliche Entwicklung

Im Bereich des Gewerbegebiets „Nord II“ ist der Neubau der Tierarztpraxis Mayer in den letzten Zügen. Für den bevorstehenden Betriebsstart in den neuen Räumen wünschen wir viel Erfolg und alles Gute.

Die Gemeinde bedankt sich ausdrücklich bei allen Unternehmern und Geschäftsleuten für ihre Arbeit und ihr Engagement. Sie führen ihre Betriebe mit sehr großem persönlichem Einsatz - oft der gesamten Familien. Sie investieren zum Teil mit erheblichem Risiko in die Modernisierung und Erweiterung der Betriebe oder Maschinen und schaffen damit die Rahmenbedingungen für den Erhalt oder die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in unserer Gemeinde. Nicht zuletzt sind auch die Gewerbesteuern eine wichtige Einnahmequelle der Gemeinde. Herzlichen Dank!

Fernwärmeleitung

In diesem Jahr konnte das Fernwärmenetz um einen weiteren Hausanschluss erweitert werden, indem im Gewerbegebiet „Nord II“ die neu errichtete Tierarztpraxis angebunden werden konnte.

Heizungsaustausch im Lehrerwohnhaus in Binzwangen

Seit dem Jahr 2010 erfolgt die Wärmeversorgung der Heizungsanlage vom Ortszentrum Binzwangen/ Binsenberganlage über die Hackschnitzelanlage von Renate und Gerold Wahl. Die damalige Konzeption beinhaltete ebenfalls den Anschluss des benachbarten Lehrerwohnhauses an die Nahwärmeversorgung, nachdem die Heizungsanlage im Lehrerwohnhaus mittlerweile in die Jahre gekommen ist. In der Gemeinderatssitzung vom 23.07. wurde der Firma Friedrich Fensterle aus Ertingen der Auftrag für den Austausch der Heizungsanlage beim Lehrerwohnhaus und die Anbindung an die Heizzentrale von der Binsenberghalle erteilt, so dass die Inbetriebnahme der neu installierten Heizung im Lehrerwohnhaus am 22.11. erfolgen konnte. Die Kosten für den Austausch der Heizungsanlage betrugen rund 12.000 Euro. Somit wird ein weiteres gemeindeeigenes Gebäude über erneuerbare Energie versorgt.

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Bauleitplanung, Baulandbereitstellung, Baulanderschließung, Baugesuche, Wohnungsbau und Bauförderung Baulandbereitstellung, Baulanderschließung

1. Baugebiet „Inneres Tal II“ in Ertingen Das am südöstlichen Ortsrand von Ertingen liegende Baugebiet wurde im Frühjahr 2011 fertiggestellt. Zwischenzeitlich sind von den insgesamt 27 Plätzen neun verkauft und für zehn Plätze liegen noch Reservierungen vor. Die Plätze können teilweise mit Einzel-, Doppel- oder auch Reihenhäuser bebaut werden. Die Bauplatzgröße der noch nicht verkauften Plätze liegt zwischen 577 m² und 969 m². Die Festsetzungen im Bebauungsplan bezüglich der Bebauung wurden recht großzügig gehalten. Unter anderem können im gesamten Gebiet Sattel-, Pult- oder Walmdächer errichtet werden. 2. Baugebiete in Binzwangen In diesem wie auch im letzten Jahr konnte im Baugebiet „St.-Anna-Eschle“ in Binzwangen kein Bauplatz veräußert werden. Allerdings liegen für zwei der insgesamt noch acht freien Bauplätze Reservierungen vor. Die Gemeinde besitzt derzeit in der Ortslage an der „St.Paula-Straße“ noch einen Bauplatz, welcher ebenfalls noch zum Verkauf steht. Im Baugebiet „Hinter dem Dorf III“ wurde dieses Jahr der letzte gemeindliche Bauplatz veräußert, welcher auch bereits bebaut ist. 3. Baugebiet „Hinter den Gärten“ in Erisdorf Im Baugebiet „Hinter den Gärten“ wurde ein Bauplatz in diesem Jahr verkauft und bebaut. Somit stehen noch drei voll erschlossene Bauplätze für Bauinteressenten in Erisdorf zur Verfügung.

Baugesuche

Im zurückliegenden Jahr 2012 gingen für den Hauptort Ertingen 24 Baugesuche bei der Gemeindeverwaltung ein. Im Einzelnen wurden folgende Bauanträge bearbeitet: Baugesuche insgesamt davon Baugenehmigungsverfahren Kenntnisgabeverfahren Bauvoranfragen

24 (2011: 43) 18 (2011: 34) 2 (2011: 6) 4 (2011: 3)

In Binzwangen gingen in diesem Jahr 14 Bauanträge ein, davon 12 im Baugenehmigungsverfahren und eines im Kenntnisgabeverfahren sowie eine Bauvoranfrage. Im Teilort Erisdorf sind 2012 insgesamt fünf Bauanträge eingegangen sowie eine Bauvoranfrage mit einer Gesamtsumme von 913.357,00 Euro.

Laufende Beiträge

An Beiträgen für den Verkauf von Bauplätzen werden voraussichtlich folgende Beträge eingenommen:

Erschließungsbeiträge Klärbeiträge Kanalbeiträge

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387.000 Euro (12.574 Euro) 28.000 Euro (40.898 Euro) 127.000 Euro (32.330 Euro)

Bauhof

Personalangelegenheiten Im Jahr 2012 gab es beim Bauhof keine personellen Veränderungen. Fuhrpark Im Bereich des Bauhoffuhrparks wurden in diesem Jahr keine größeren Neuanschaffungen getätigt. Es wurden lediglich die erforderlichen Ersatzbeschaffungsmaßnahmen im Bereich der Kleingeräte durchgeführt.

Koordinationsbereich Jugendhilfe

Kinder-

und

1. Einrichtungen allgemein 1.1 Bedarfsplanung/Bedarfsumsetzung Aufgrund zurückgehender Kinderzahlen fand eine weitere Reduzierung der Kindergartenplätze statt: in den Kindergärten „Pestalozzi“ und „Villa Kunterbunt“ wurde die Regenbogen- bzw. die Blumengruppe geschlossen. Die Gemeinde verfügt nun aktuell über acht Gruppen in vier verschiedenen Einrichtungen. Somit können maximal 221 Kinder im Kindergartenalter betreut werden. Der Bedarf an Betreuung zwei- bis dreijähriger Kinder steigt weiterhin an. In der betreuten Spielgruppe wie auch in der Kleinkindgruppe, die im Kindergarten „Fabeltier“ untergebracht ist, waren bereits zu Beginn des Kindergartenjahres fast alle Plätze belegt. Am 24.09. erfolgte der Spatenstich für den Bau der zweigruppigen Kinderkrippe auf dem Gelände des Kindergartens „Pestalozzi“. Ab 01.09.2013 sollen dort für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren 20 Plätze zur Verfügung stehen. Damit erfüllt die Gemeinde den Rechtsanspruch für Betreuung von Kindern ab einem Jahr. In den Sommerferien bot die Gemeinde Ertingen zum ersten Mal die Ferienzeitbetreuung von Grundschulkindern im Schülerhaus an, die gut angenommen wurde. Während zwei Wochen betreuten Mitarbeiter des erzbischöflichen Kinderheimes „Haus Nazareth“ Kinder aus Ertingen und Herbertingen mit einem abwechslungsreichen Programm. Geplant ist diese Betreuung in den Schulferienzeiten weiter auszubauen. 1.2 Aktuelle Situation Zurzeit besuchen 170 Kinder im Kindergartenalter zwischen drei und sechs Jahren die vier Gemeindekindergärten. 16 Kinder im Alter zwischen zwei und drei Jahren werden in der Spiel- bzw. der Kleinkindgruppe betreut. Insgesamt sind 32 Fachkräfte (davon 25 in Teilzeit) in den Einrichtungen tätig. Hinzu kommen fünf Integrationsfachkräfte, die jeweils ein Kind stundenweise integrativ in der entsprechenden Kindergartengruppe fördern. Eine Krankheitsvertretung steht den Einrichtungen zur Verfügung.

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Frau Carmen Grüttner wurde für ein weiteres Jahr als Gesamtelternbeiratsvorsitzende gewählt. Als ihre Stellvertreterin fungiert nun Frau Susanne Münch. 1.3 Laufende Aufwendungen Die laufenden Aufwendungen der Gemeinde für die Kindergärten werden voraussichtlich 1.203.000 Euro (1.180.195 Euro) betragen. In den Aufwendungen sind die Abschreibungen und die kalkulatorische Verzinsung mit insgesamt 92.200 Euro enthalten. An Einnahmen wurden bis jetzt 588.000 Euro (404.297 Euro) erzielt. Neben dem Benutzungsentgelt erhält die Gemeinde einen Landeszuschuss für die Betreuung der Kindergarten- und Kleinkinder von 377.000 Euro (VJ 277.938 Euro). Der Abmangel wird voraussichtlich 615.000 Euro (VJ 699.629 Euro) betragen. Der Jahresfehlbetrag pro Kind liegt bei rund 3.400 Euro (VJ 3.887 Euro/Kind). An Benutzungsentgelten sind 163.434 Euro (153.726 Euro) eingegangen. Dies entspricht einem Durchschnittswert von 908 Euro/Kind/Jahr (VJ 854 Euro/Kind/Jahr). 1.4 Personalveränderungen Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben wurde der Personalschlüssel in den einzelnen Gruppen erhöht. Dies erfolgte in drei Kindergärten über die Schaffung einer neuen Teilzeitstelle. Zusätzlich wurde der Beschäftigungsumfang einiger Mitarbeiterinnen erhöht.

Als neue Mitarbeiterin verstärkt Frau Tanja Lanz seit September 2012 das Kindergartenteam „Dorfwichtel“ und Team „Fabeltier”.

Frau Daniela Schwark arbeitet seit Mai 2012 als Krankheitsvertretung im Kindergarten „Villa Kunterbunt“. Im Kindergarten „Fabeltier“ ist Frau Martina Vogel seit September neue Zweitkraft der Elefantengruppe, Frau Tanja Lanz verstärkt das Team gruppenübergreifend und stundenweise die Delfingruppe. Frau Andrea Häberle unterstützt seit September die Kleinkindgruppe freitags. Im Kindergarten „Pestalozzi“ übernahm Frau Monika Hepp die Gruppenleitung der Sonnengruppe nach der Schließung der Regenbogengruppe und dem Weggang von Frau Dominique Weigel. Frau Elwira Gribanov arbeitet nach Beendigung ihres Anerkennungsjahres im Kindergarten „Fabeltier“ als Zweitkraft in der Sonnengruppe vorwiegend nachmittags. Frau Simone Schwarz beendete ihre Elternzeit und arbeitet als Teilzeitkraft nachmittags im Kindergarten „Pestalozzi“ mit.

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Auch in der betreuten Spielgruppe gab es einen Wechsel, nachdem sich Frau Kirschmann im Sommer beruflich neu orientierte. Ihre Stelle als Zweitkraft übernahm Frau Susanne Sauter. 1.5 Personalentwicklung und Fortbildungen Die pädagogischen Veränderungen in der Kindergartenpädagogik und deren Auswirkungen auf das Raumkonzept beschäftigten uns auch dieses Jahr in der inneren Weiterentwicklung der Kindergärten. Im Januar fand eine Inhouse-Veranstaltung zum Thema „Selbstkompetenz und forschendes Lernen ermöglichen“ statt, in der pädagogische Grundhaltungen reflektiert wurden. In Gesamtteamsitzungen beschäftigten sich die Erzieherinnen neben der Umsetzung der oben genannten Schwerpunkten mit dem Projekt „Sprache und Integration“, das im Kindergarten „Fabeltier“ das zweite Jahr angeboten wird, dem Entwicklungsfeld „Sinne“ und dem Thema „Brandschutz“ in den Kindergärten. 1.6 Sprachförderung Seit September 2011 nimmt der Kindergarten „Fabeltier“ am Bundesprojekt „Offensive Frühe Chancen: SchwerpunktKitas, Sprache und Integration“ teil. Die Bundesregierung finanziert hierfür zusätzlich eine Fachkraft mit einem Beschäftigungsumfang von 50 %, die vor allem eine alltagsintegrierte Sprachförderung für alle Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren anbieten soll. Die Stelle wird von Frau Doris Hohler eingenommen (siehe Bericht Kindergarten „Fabeltier“). In den anderen Einrichtungen findet dieses Jahr keine zusätzliche intensive Sprachförderung nach dem Ravensburger Modell statt. Die gruppenübergreifenden Mitarbeiterinnen übernehmen den Bereich Sprachförderung bei Kindern mit Förderbedarf. Zusätzlich wird in den Gruppen die alltagsintegrierte Sprachförderung intensiviert.

2. Einrichtungen im Einzelnen

2.1 Betreute Spielgruppe „Schmetterlinge“ Die Schmetterlingskinder erlebten im Jahr 2012 viele fröhliche und interessante Stunden in der Betreuten Spielgruppe. Das Jahr hindurch wurden 11 Kinder in unsere Gruppe aufgenommen, von acht Kindern mussten wir uns leider im Laufe der Monate verabschieden. Anfang des Jahres waren wir „ganz Ohr“ und beschäftigten uns mit Geräuschen. Wir konnten die Gegensätze „laut - leise“ z.B. durch Wahrnehmungsspiele erfahren: Wie klingt ein Gegenstand auf Holz, Metall, Teppich? durch das Herstellen und Spielen auf einer eigenen Trommel oder mit Hilfe von Sprechversen. Nach der Fasnetszeit beschäftigten sich die Kinder intensiv mit Rollenspielen zu den Themen „Einkaufen“ und „Arztbesuch“. Im Sommer stand das Gegensatzpaar „nass - trocken“ im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Die Kinder hatten Zeit und Gelegenheit, sich mit dem Element Wasser durch verschiedene Wasserspiele und Experimente auseinanderzusetzen. Sie wuschen dabei ihre Puppenkleider, hängten sie auf und warteten geduldig bis sie wieder trocken waren.

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Unser Thema im Herbst war der Igel. Dazu gab es in der Gruppe einen Igelmarsch: „ Ein kleiner Igel geht gemütlich durch den Garten!“ und ein mit Herbstblättern gefülltes Planschbecken. Im November spielten wir die Geschichte des St. Martins in Form der Mantelteilung nach. 2.2 Kindergarten „Fabeltier“ Am Ende des bewegten und ereignisreichen Jahres 2012 können wir, neben den traditionellen Festen und Aktivitäten, auf viele weitere eindrucksvolle Erlebnisse blicken. Ein wichtiges Thema in diesem Jahr war in unserer Einrichtung die gesunde Ernährung. Unter dem Motto „Nahrhaft, Schmackhaft, Ausgewogen“ erfuhren die Kinder durch verschiedene Aktivitäten, welche Lebensmittel unser Körper benötigt, um gesund zu bleiben. Wir eröffneten im Foyer eine „Cafeteria“ und jede Woche bereitete eine andere Gruppe etwas Leckeres für alle Kinder zu, das dann hier verspeist wurde.

Da gesunde Ernährung uns nicht alleine fit hält, gibt es seit diesem Jahr, passend zum Thema, einmal im Monat einen Fitnesstag. An diesem, bei den Kindern sehr beliebten Tag, steht Bewegung mit Musik auf dem Programm und ein gesundes Frühstück, das von den Kindern selbst zubereitet wird. Ein weiterer Schwerpunkt von Juni bis August war das Projekt „Feuer und Feuerwehr“. Besonders unsere Vorschüler waren von diesem Thema fasziniert. Viele Aktivitäten wie z.B. Experimente mit Feuer, der Besuch bei der Feuerwehr in Ertingen und des Feuerwehrmuseums in Riedlingen, interessante Spiele und praktische Übungen zu den Aufgaben der Feuerwehr sowie die Brandschutzübung

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als Höhepunkt fesselten die Kinder und ließen ihre Augen leuchten. Ein schönes Abschlussfest vor den Sommerferien für Eltern und Kinder war die vom Elternbeirat organisierte Waldrallye. Bei kniffligen Waldspielen lernten die Kinder vieles über den Wald und seine Tiere. Anschließend stärkten sich alle beim wohlverdienten, gemeinsamen Grillen. Ende Oktober fand wie in jedem Jahr die Apfelernte mit Kindern, Eltern und Erzieherinnen statt. Durch viele fleißige Hände konnten 2.350 kg Äpfel geerntet werden. Von dem Erlös werden wir für die Kinder im neuen Jahr interessante Materialien anschaffen. Im Rahmen des Bundesprojektes „Sprache und Integration“ führte unsere Sprachexpertin Frau Hohler einige interessante Aktionen mit Kindern und Eltern durch. Im Januar fand ein zweisprachiger Vorlesemittag auf Russisch und Deutsch zu dem Bilderbuch „Elmar im Schnee“ statt. Im Februar wurde passend zum Fasnachtsthema „Märchen“ ein Schminknachmittag für Eltern und Kinder angeboten. Die tollen und kreativen Ergebnisse begeisterten Groß und Klein. Ende März erfuhren die Eltern unserer Sprachgruppe „Quasselkinder“ anhand praktischer Beispiele, wie ihre Kinder nach dem Ravensburger Modell spielerisch gefördert werden. Im Mai und Oktober fanden im Rahmen des Projektes Elternabende mit der Referentin Frau Krummel zum Thema „Wie lernen Kinder sprechen“ und „Wie kann ich den Spracherwerb meines Kindes fördern“ statt. In der letzten Novemberwoche wurden bei besinnlicher Musik, Kaffee und Kuchen gemeinsam mit den Eltern Adventskränze gebunden. Nebenbei erfuhr man so Einiges über Adventsbräuche aus den verschiedenen Ländern (Russland, Bulgarien, Ungarn, Frankreich…). Wir bedanken uns bei allen recht herzlich, die uns in diesem Jahr auf irgendeine Weise begleitet und unterstützt haben. 2.3 Kindergarten „Pestalozzi“ Wir blicken auf ein schönes, abwechslungsreiches Jahr zurück. Neben den Themen und internen Festen, die jedes Jahr fester Bestandteil unserer Arbeit sind, erlebten wir zusätzliche, schöne und spannende Momente. Durch das Jahr begleitete uns das Thema „Gesund und fit durch gesunde Ernährung und Bewegung“. Neben Gesprächen über gesunde Ernährung bereiteten wir zusammen mit den Kindern gesundes Essen zu und aßen gemeinsam im Foyer. Bei den mehrmals stattgefundenen „Bewegungsfitnesstagen“ trainierten wir unseren Körper durch Aerobic, Gymnastik oder sonstige Bewegungseinheiten. Im April fand die gut besuchte BeKi-Elternveranstaltung „Mit der BeKi-Birne zum leckeren Pausenvesper“ statt. Eine sehr aufregende Waldexkursion erlebten wir im Frühling mit der Försterin Frau Jochum in Heiligkreuztal am Weiher. Da wir genau zum richtigen Zeitpunkt der Krötenwanderung kamen, sahen wir viele hundert Kröten schwimmen. Die ganz mutigen Kinder fischten gleich mehrmals mit der flachen Hand eine Kröte aus dem Weiher, um zu erfahren, wie sich eine Kröte anfühlt! Im Mai luden wir im Rahmen unseres Singkreises alle Eltern zum Muttertags- und Vatertagsständle in den Hof des Kindergartens ein. Nach dem Empfang mit einem leckeren alkoholfreien Cocktail brachten wir unseren Gästen durch Spiel und Gesang Inhalte unseres wöchentlich stattfindenden Singkreises näher. Zum Abschluss sagten alle Kinder ein kurzes Gedicht auf und überreichten ihren Eltern ein kleines selbstgemachtes Geschenk.

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Die Vorschüler machten in diesem Jahr wieder besondere Lernerfahrungen. Im April starteten sie eine sehr interessante Exkursion zu den Bibern ins Zollhauser Tal. Das Thema des Abschlussprojekts der Vorschüler lautete „Die wunderbare Welt der Steine“. Neben einem Besuch in der Kiesgrube, beim Steinmetz und an der Donau legten die Kinder im Garten einen Barfußpfad an und eröffneten eine Steinwerkstatt. Diese war sehr beliebt, da die Kinder sich mit Hammer, Meisel und Feile tatkräftig in der Steinbearbeitung üben konnten.

Der Höhepunkt für die Vorschüler war wieder das Übernachtungsfest, das mit einer Wanderung an die Steig begann. Dort grillten wir Würstchen, erkundeten die Natur und spielten Steinspiele, bei denen logisches Denken und Schnelligkeit im Team gefragt war. Müde und glücklich marschierten wir in der Dunkelheit mit unseren Taschenlampen zurück zum Kindergarten, wo wir nach einer Gute-Nacht-Geschichte bis zum Frühstück mit den Eltern am nächsten Morgen gut schlafen konnten. Nach den Sommerferien ging es los mit der Baustelle in unserem Garten, der Krippenbau begann. Seither beobachten wir täglich die Baumaschinen, Fahrzeuge und Veränderungen am Bau. Im September machten wir im Rahmen unseres Projektes einen Besuch im Feuerwehrhaus, wo uns Feuerwehrmänner alles rund um die Ausstattung eines Feuerwehrmannes zeigten. Im Kindergarten initiierten wir mit unseren neuen Rauchmeldern mehrmals einen Probealarm, um das richtige Verhalten im Notfall zu üben. Die Andacht in der Kirche am St. Martinsfest wurde in diesem Jahr von unseren Vorschülern zum Thema „Licht“ gestaltet. Am darauffolgenden Tag machten wir einen Besuch im Altenheim, um mit den Bewohnern die Andacht nochmals zu feiern. Kurz vor der Adventszeit wurden wir von Herrn Pfarrer Dr. Rieger ins evangelische Gemeindehaus eingeladen. Mitreißend und schwungvoll sang er mit uns Lieder und erzählte sehr anschaulich die biblische Geschichte von Daniel in der Löwengruppe. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns in diesem Jahr unterstützt und begleitet haben und zusätzliche wertvolle Arbeit geleistet haben!

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2.4 Kindergarten „Villa Kunterbunt“ Binzwangen Wir blicken auf ein schönes und bewegtes Jahr zurück. Neben den Festen im Jahreskreis beschäftigten wir uns das ganze Jahr mit dem Thema „Raumgestaltung“. Nach intensiven Überlegungen im Team, wie Kindergartenräume in der heutigen Zeit gestaltet sein sollten, damit Kinder sich wohlfühlen und vielfältige intensive Erfahrungen machen können, räumten wir mit Hilfe der Kinder unsere beiden Gruppenräume vor den Sommerferien um. Neben einem neuen Lesebereich wurde unsere Garderobe verschönert und für die Eltern eine neue Infotafel eingerichtet, an der man sich über aktuelle Themen im Kindergarten informieren kann. Der Werkraum wurde wieder eröffnet und hat bei der Gelegenheit einen neuen Anstrich bekommen. Dies war durch die Mithilfe fleißiger Mütter möglich. Im Flur steht den Kindern jetzt eine Sandwanne zur Verfügung, ein „kleiner Friseursalon“ wurde eingerichtet. Zum Auftakt der Fasnet stellte eine Gaihexe den Kindern ihr „Häs“ vor. Gefeiert wurde dann unter dem Motto „Spiel und Spaß in der Villa Kunterbunt“. Ein weiterer schöner Höhepunkt war unsere Fasnetsparty, bei der wir von unserem Elternbeirat sehr gut verköstigt wurden. Ein informativer Elternabend zum Thema „gesunde Ernährung“ wurde durch eine BeKi-Fachfrau im Kindergarten veranstaltet. Wir besuchten wie jedes Jahr die Zahnarztpraxis von Frau Dr. Muschter, die danach im Kindergarten die Reihenuntersuchung durchführte. Im Frühjahr beschäftigten wir uns mit dem Thema „gesunde Ernährung“, bei dem die Kinder zu richtigen Experten wurden.

Die Karwoche erlebten die Kinder dieses Jahr auf eine ganz besondere Art: Sie hörten Geschichten von Jesus (Palmsonntag, Bartimäus, Zachäus, ...). Dazu wurde eine Spirale aus Tüchern und Symbolen der einzelnen Erzählungen gestaltet. Abschließend feierten wir mit den Kindern die Osterfeier. Für unsere Mütter gab es wieder einen kleinen Muttertagsempfang, bei dem die Kinder ein Lied und ein Gedicht vortrugen. Jedes Kind überreichte seiner Mama ein leckereres selbstgemachtes „Muttertagsmüsli“ als Geschenk. Im Juli beschäftigten wir uns mit dem Projekt „Feuerwehr“. Die Kinder erfuhren wissenswertes über das Thema. Es wurde mit den Kindern besprochen und praktisch geübt, was zu tun ist, wenn es im Kindergarten brennen sollte. Der Höhepunkt war der Besuch bei der Binzwanger Feuerwehr.

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Hier konnten die Kinder sehen, wie ein echter Feuerwehrmann aussieht, sich im Spritzen üben und mit lautem „TatüTata“ im Feuerwehrauto durch Binzwangen fahren. Das Übernachtungsfest der Vorschüler stand unter dem Motto: „Auf geht’s - wir suchen einen Schatz“. Nach bestandener Piratenprüfung ging es los zur Schatzsuche. Die Freude war groß, als die Kinder endlich den Schatz in den Händen halten konnten. Seit den Sommerferien findet nun einmal pro Monat ein Koch- und Backtag, Vesperteilen und ein Wald- und Wiesentag statt. Die Kinder freuen sich auf diese Tage und sind eifrig dabei. Im Herbst ernteten wir mit den Kindern Äpfel. Ein bleibendes Erlebnis war die Ernte im Garten des ehemaligen Kindergartens, wo es den Kindern besonders gut gefiel. Im November feierten wir trotz Regenwetter traditionell unser Martinsfest. Das ereignisreiche Jahr klang ruhig und besinnlich mit bekannten Ritualen wie Nikolausbesuch, Backen, Adventskalender, Binzwanger Adventsweg und einer Weihnachtsfeier mit den Kindern aus. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen ganz herzlich bedanken, die uns in diesem Jahr unterstützt und begleitet haben. 2.5 Kindergarten „Dorfwichtel“ Erisdorf Auch bei den „Dorfwichteln“ in Erisdorf war in diesem Jahr wieder Einiges los. Neben den jahreszeitlich immer wiederkehrenden Festen und Naturbeobachtungen wollen wir uns nun auf die speziellen „Highlights“ in unserem Kindergarten konzentrieren. Zur Fasnetszeit war bei uns das Thema „Zirkus“ angesagt und die Kinder schlüpften in verschiedene Rollen, was sie auch voller Begeisterung am Erisdorfer Kinderball als Akrobaten, Löwen und Tänzerinnen eindrucksvoll auf der Bühne präsentierten. Im Mai verwöhnte jedes Kind seine Mama zum Muttertag mit einer Rückenmassage. Ein bewegendes Erlebnis war im Juni die beeindruckende Feuerwehrübung im Kindergarten, bei der mehrere mutige Kinder aus dem „brennenden Gebäude“ durch die Erisdorfer Feuerwehrmänner gerettet wurden.

Unser Familienfest konnten wir dieses Jahr bei schönem Wetter an der Herbertinger Waldhütte feiern, zuvor durften unterwegs aber noch einige knifflige Aufgaben gelöst werden, was alle Großen und Kleinen mit Spaß und Bravour erledigten.

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Im neuen Kindergartenjahr organisierten wir ein gut besuchtes Rübengeisterfest. Unter aktiver und kreativer Arbeit vieler Väter und Mütter wurden gemeinsam mit den Kindern die tollsten „Geister“ geschnitzt, die anschließend stolz durch die Erisdorfer Straßen getragen wurden. Als dann auch noch unser Rübengeisterlied mit rhythmischer Begleitung durch die selbstgebastelten Rasseln erklang, gab`s reichlich „Süßes“ und „Saures“ als Belohnung. Abschließend labten sich alle an den köstlichem Buffet im Kindergarten. Bei netten Gesprächen und Spielen klang das Familienfest aus. Neben der Adventszeit stand im Dezember auch die Teilnahme am Erisdorfer Weihnachtsmarkt mit einer Tombola an, wozu viele Eltern im Vorfeld eifrig Spenden sammelten. Dafür und für die Unterstützung unserer Arbeit das ganze Jahr hindurch danken wir allen Helfern recht herzlich.

3. Elternschule

In Zusammenarbeit mit der Elternschule der Katholischen Erwachsenenbildung Dekanate Biberach und Saulgau fanden die folgenden Veranstaltungen statt: Von Seiten des Elternbeirates der Michel-Buck-Schule wurde am 27.09. der Vortrag „Entschleunigung im Alltag mit Kindern“ angeboten. An fünf Abenden im Oktober und November fand in Kooperation mit den Kindergärten der Elternkurs „KESS erziehen: Mehr Freude - weniger Stress“ statt.

4. Neubau einer Kinderkrippe beim Kindergarten „Pestalozzi“ in Ertingen

Nachdem das Kinderförderungsgesetz ab dem 01.08.2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr vorschreibt, wurde in der Sitzung des Gemeinderats vom 13.02. das Architekturbüro Schirmer & Partner für die Planung zum Neubau einer Kinderkrippe beim Kindergarten „Pestalozzi“ beauftragt. Ebenso wurde daraufhin das Ing.-Büro Scham für die Tragwerksplanung, das Ing.-Büro Hankiewicz für die Planung der Lüftung-, Heizung- und Sanitärgewerke und das Ing.-Büro Kienle für die Planung der Elektroinstallation beauftragt. Für die Fertigung der Lagepläne sowie der Bauvermessung erhielt das Vermessungsbüro Frommeld den Auftrag. Nach einer intensiven Vorplanungsphase beschloss der Gemeinderat in der Sitzung vom 26.03., dass ein eingeschossiges Pultdachgebäude im südlichen Bereich des Kindergartens „Pestalozzi“ für zwei Krippengruppen erstellt werden soll, so dass nach Abschluss der Vorplanungsphase in der Gemeinderatssitzung vom 23.07. die ersten Bauarbeiten in Auftrag gegeben wurden. Am 24.09. erfolgte dann der Spatenstich zum Neubau der Kinderkrippe, so dass das Bauunternehmen Fensterle aus Ertingen mit den Rohbauarbeiten beginnen konnte.

Gemeinde Ertingen

Rückblick 2012

Frank Schulz (Bauleiter), Alexander Leitz (Bürgermeister), Erwin Fensterle (Bauunternehmung Fensterle), Architekt Roland Rau sowie Erzieherinnen und Kinder des Kindergartens „Pestalozzi“

Nach Abschluss der Rohbauarbeiten konnte die Firma Fensterle & Lehnert aus Ertingen mit den Zimmererarbeiten fortfahren, so dass am 21.11. das Richtfest mit dem traditionellen Richtspruch gefeiert werden konnte.

08.10.: Herstellung des Kanalhausanschlusses

23.10.: Herstellung des Fundamentrahmens

Zum Jahresbeginn 2013 ist beabsichtigt, nahtlos mit den Installationsarbeiten zu beginnen, damit eine Fertigstellung der Kinderkrippe zum neuen Kindergartenjahr im September 2013 gewährleistet werden kann. Die Kosten für die zweigruppige Kinderkrippe, in der 20 Kinder betreut werden können, betragen nach aktueller Kostenfortschreibung rund 1,15 Millionen Euro. Die Gemeinde erhält für den Neubau dieser Kinderkrippe Fördermittel in Höhe von 240.000 Euro. Im Zuge der Ausarbeitung des energetischen Konzeptes für den Neubau der Kinderkrippe wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass die Beheizung des neuen Gebäudes durch eine mit Grundwasser gespeiste Wärmepumpe erfolgen soll. Weiter wurde beschlossen, eine zweite Wärmepumpe einzusetzen und mit dieser die Heizungsgrundlast des vorhandenen Kindergartens „Pestalozzi“ abzudecken. Gegenüber der ursprünglichen Kostenschätzung entstehen hierdurch rund 60.000 Euro Mehrkosten, die sich jedoch mittelfristig aufgrund der Energieeinsparung amortisieren. Durch diese Heizungsvariante kann die Kinderkrippe zu 100 % mit der Wasserwärmepumpe beheizt werden. Des weiteren kann der Energiebedarf vom bereits bestehenden Kindergarten „Pestalozzi“ zu 90 % mit der zweiten Wasserwärmepumpe abgedeckt werden. Die restliche Wärmeerzeugung erfolgt hierbei mit der vorhandenen Ölheizung.

05.11.: Fundamentierungsarbeiten

06.11.: Versetzen der Fertigteilwandelemente

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Rückblick 2012

Gemeinde Ertingen

Seniorenzentrum „St. Georg“ Kranken- und Altenpflege, Seniorenarbeit, Soziales Laut Änderung des Gesamtversorgungsvertrags vom 10.05.2010 können im Seniorenzentrum „St. Georg“ 63 Bewohner aufgenommen werden. Hierin sind fünf eingestreute Kurzzeitpflegeplätze enthalten. Im Berichtsjahr 01.01.2012 bis 30.11.2012 war unsere Einrichtung voll ausgelastet. Bis heute wurden 21 Neuaufnahmen für vollstationäre Pflege und 20 Sterbefälle verzeichnet. Um pflegende Angehörige zu entlasten, wurden noch zusätzlich 21 Personen vorübergehend in unserer Einrichtung versorgt. 12.11.: Ausbetonieren über der Erdgeschossdecke

Gegenüberstellung 31.10.2011 30.11.2012 Belegung Anzahl Anzahl Bewohner Bewohner Pflegestufe OK 0 0 Pflegestufe OG 0 0 Pflegestufe 1 23 25 Pflegestufe 2 24 22 Pflegestufe 3 16 16 Pflegestufe 4 0 0 Insgesamt 63 63 Am 25.07. wurden mit den Kostenträgern neue Pflegesätze ausgehandelt, die in zwei Schritten umgesetzt werden. Tagessätze (gültig ab 01.08.2003) Neu ab 01.09.2012 bis 31.12.2012

19.11.: Beginn der Aufrichtarbeiten Pflegestufen

Pflegeaufwand

Umlage

Unterkunft/ InvestitionsVerpflegung kosten

Anteil der Pflegekassen

0 (K) keine

22,85 Euro

0,93 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

0(G) geringe 37,32 Euro

0,93 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

-

-

I

50,04 Euro

0,93 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

1.023,00 Euro

II

65,04 Euro

0,93 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

1.279,00 Euro

III

83,92 Euro

0,93 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

1.550,00 Euro

IV Härtefall 96,02 Euro

0,93 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

1.918,00 Euro

Aufgrund der Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung von Baden-Württemberg ändert sich die Umlage pro Tag ab 01.01.2013. Vollstationär 1,00 Euro (2012: 0,93 Euro) Teilstationär 1,21 Euro (2011: 1,14 Euro) Neu ab 01.01.2013 bis 30.04.2013 04.12.: Herstellung der Dachverschalung

5. Dachsanierung beim Kindergarten „Fabeltier“ in Ertingen

Nachdem das Dachoberlicht beim Kindergarten „Fabeltier“ in Ertingen aufgrund eines Hagelschadens erneuert werden musste, wurde in der Gemeinderatssitzung vom 23.04. die Firma Vogel aus Binzwangen mit den Sanierungsarbeiten beauftragt. Für die Sanierungsarbeiten entstanden Kosten in Höhe von rund 26.600 Euro.

Pflegestufen

Pflegeaufwand

Umlage

Unterkunft/ InvestitionsVerpflegung kosten

Anteil der Pflegekassen

0 (K) keine

22,85 Euro

1,00 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

0(G) geringe 37,32 Euro

1,00 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

-

-

I

50,04 Euro

1,00 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

1.023,00 Euro

II

65,04 Euro

1,00 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

1.279,00 Euro

III

83,92 Euro

1,00 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

1.550,00 Euro

IV Härtefall 96,02 Euro

1,00 Euro

20,93 Euro

9,72 Euro

1.918,00 Euro

Gemeinde Ertingen

Rückblick 2012

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Neu ab 01.05.2013 bis 31.03.2014 Pflegestufen

Pflegeaufwand

Umlage

Unterkunft/ InvestitionsVerpflegung kosten

Anteil der Pflegekassen

0 (K) keine

23,42 Euro

1,00 Euro

21,46 Euro

9,72 Euro

0(G) geringe 38,26 Euro

1,00 Euro

21,46 Euro

9,72 Euro

-

-

I

51,29 Euro

1,00 Euro

21,46 Euro

9,72 Euro

1.023,00 Euro

II

66,66 Euro

1,00 Euro

21,46 Euro

9,72 Euro

1.279,00 Euro

III

86,02 Euro

1,00 Euro

21,46 Euro

9,72 Euro

1.550,00 Euro

IV Härtefall 98,12 Euro

1,00 Euro

21,46 Euro

9,72 Euro

1.918,00 Euro

Personelle Änderungen Praktikanten Annika Högelmeier Praktikum seit dem 01.09. Schüler/innen in der Altenpflege Sipiwe Alice Musakanya und Matthias Burdak schlossen die Ausbildung zur/ zum Altenpflegerin/Altenpfleger am 31.07. erfolgreich ab Marianna Buchmüller schloss die einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin erfolgreich ab neue Schüler im Schuljahr 2012/2013 in der Altenpflege für das Ausbildungsjahr 2012/2013 konnte kein Auszubildender eingestellt werden Mitarbeiter/innen im Pflegeteam Lucia Förderer ab 16.04. Ursula Rehm ab 01.06. Fr. Michaela Förderer und Fr. Ulrike Lingnau verlassen unsere Einrichtung zum 30.11., Frau Pauline Wagner wurde zum 30.06. in den Ruhestand verabschiedet. zusätzliche Betreuungskräfte nach § 87 b Rosie Heinzelmann ab 01.03. mit 50 % Stellenumfang Hauswirtschaftliche Mitarbeiter/innen Larissa Veil wurde zum 31.03. in den Ruhestand verabschiedet Gisela Langer wurde zum 02.05. eingestellt Peter Rehm ab 15.03. als Hausmeister mit einem Beschäftigungsumfang von 50 % Ehepaar Silvia und Andreas Voggel beendeten zum 01.02. ihre gärtnerische Tätigkeit Peter Siebert beendete zum 28.02. seine Tätigkeit als Hausmeistergehilfe Küche Maria Knupfer ab 01.08. Reduzierung des Stellenumfangs auf 50 % Anja Storrer ab 12.08. Übernahme mit einem Stellenumfang von 80 % als Hauswirtschafterin Peggy Schirmer-Schmid beendet zum 31.12. ihre Tätigkeit als Fahrerin „Essen auf Räder“

Aktivitäten und Ereignisse im Jahr 2012 in unserer Einrichtung Unsere Einrichtung bietet den pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren nach wie vor viele verschiedene Aktivitäten an. Oft werden wir dabei von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Vereins zur Förderung der Altenhilfe unterstützt. Schülerinnen und Schüler der Michel-BuckSchule unterstützen uns immer am mittwochs stattfindenden Praktikumstag. In unserem Haus bieten wir viele gemeinsame Aktivitäten wie Basteln, Singen, Spaziergänge, Filmnachmittage, gemeinsames Kochen und Gymnastik an. Angehörige und Bewohner nutzen gerne unseren Gartenbereich und die Kaffeeecke im großen Speisesaal. Wir bieten in unserer Einrichtung - Aktivierungs-/Tages-/Nachtpflege - Pflegeberatung und Pflegeberatungsbesuche nach §37 Abs. 3 SGB XI - Essen auf Rädern - offener Mittagstisch zusätzliche Betreuungskräfte für Bewohner mit dementiellen Erkrankungen Diese zusätzlichen Betreuungskräfte arbeiten auf den einzelnen Wohnbereichen und bieten verschiedene Einzelund Gruppenaktivierungen speziell für an Demenz erkrankte Bewohner an. Besonderheiten für die Senioren sind - der monatliche Geburtstagskaffee mit ehrenamtlicher Unterstützung - Frau Burgmaier mit den Stricknachmittagen am Dienstagund Freitagnachmittag - der Montagnachmittag, an dem die ehrenamtlichen Helferinnen des Vereins zur Förderung der Altenhilfe zu Rollstuhlausfahrten, Singen, Gesprächen oder einem Film einladen. - Besuche von Vereinen, Schule und Kindergarten im Haus - Seniorengymnastik am Donnerstagnachmittag mit Frau Diesch und Frau Bosch - regelmäßige Gottesdienste, Wortgottesfeiern und das Rosenkranzgebet in unserer Hauskapelle

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Rückblick 2012

Beendigung des ambulanten Dienstes in der Seniorenwohnanlage Im Februar wurde unser ambulanter Dienst vom medizinischen Dienst der Krankenkassen zum ersten Mal überprüft. Wir schnitten bei der Überprüfung mit einem Gesamtergebnis von 1,0 ab (Landesdurchschnitt 1,3). Jedoch konnte aufgrund gesetzlicher Vorgaben und Rahmenbedingungen die Weiterführung unseres ambulanten Dienstes nicht gewährleistet werden. Zum 30.09. endete unsere ambulante Tätigkeit für SGB V und SGB XI Leistungen. Im Notfall sind wir jedoch auch weiterhin für die Bewohnerinnen und Bewohner schnell erreichbar, da der Schwesternruf aller Wohnungen bei uns erscheint. Weiterhin helfen und beraten wir die Senioren des betreuten Wohnens bei hauswirtschaftlichen und pflegerischen Fragen. 3. MDK-Prüfung am 29.09. Bereits zur dritten Regelprüfung waren zwei Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen am 29.09. in der Einrichtung, um auch die Versorgung der Bewohner im stationären Bereich zu überprüfen. Sieben Bewohner wurden in die Prüfung mit einbezogen, sechs Bewohner befragt. Geprüft wurden folgende Bereiche: - Pflege und medizinische Versorgung - Umgang mit demenzkranken Bewohnern - soziale Betreuung und Alltagsgestaltung - Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene Auch hier schnitt unsere Einrichtung in allen Bereichen mit 1,0 ab. Den gesamten Bericht kann man im Internet oder in der Einrichtung einsehen. Unsere Seniorinnen und Senioren erlebten viele Besonderheiten während des Jahres - am 07.12.2011 die Nikolausfeier für die Bewohner in unserem Haus - am 08.12.2011 besuchten die Senioren die Adventsfeier in der neuen Halle - am 21.12.2011 die Weihnachtsfeier für die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Einrichtung im großen Speisesaal - die von Richard Neubrand abgehaltene Wortgottesfeier am Heiligen Abend - am 27.12.2011 spielte die Jugendkapelle weihnachtliche Lieder für unsere Senioren - am 22. 01.2012 der Besuch des Gospeltrain aus Biberach - am 16.02. Faschingsnachmittag mit unseren ehrenamtlichen Sängern und dem Besuch der Narrenzunft Ertingen - am 14.03. die Krankensalbung mit Pfarrer Dr. Häring - die monatlichen Wortgottesfeiern mit Herrn Sorg, Herrn Langlois und Herrn Neubrand - Besuch des Liederkranzes Neufra - Gottesdienstgestaltung des Gesangvereins Ertingen - Gestaltung der Wortgottesfeier mit dem Kirchenchor Ertingen - am 09.07. Ausflug der Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Verein zur Förderung der Altenhilfe und Herrn Höninger an die Schwarzachtalseen

Gemeinde Ertingen

- am 02.09. unser Sommerfest im Innenhof unserer Einrichtung mit Blasmusik Pur und Herrn Josef Paul - Firmgruppen, die unsere Bewohner besuchten und mit ihnen einen Nachmittag gestalteten - am 11.11. spielte die Jugendkapelle Lieder zu St. Martin - am 14.11. Besuch der Kinder des Kindergartens „Pestalozzi“ - am 02.12. Wortgottesfeier mit Herrn Sorg und dem Gesangverein „Eintracht“ mit anschließendem Konzert im Foyer sowie vierter Adventsbazar mit Kaffee und Kuchen im großen Speisesaal der Einrichtung Das Seniorenzentrum „St. Georg“ gehört zu den TOPPflegeheimen in Deutschland Aus gut 10.000 geprüften stationären Altenpflegeeinrichtungen gehört das Seniorenzentrum „St. Georg” zu den Top 850 Pflegeheimen in Deutschland, das belegt das Ergebnis der aktuellen FOCUS SPEZIAL Pflegeheimliste. Die renommierte FOCUS-Pflegeheimliste ist ein wichtiger und glaubwürdiger Wegweiser für potenzielle Bewohner und deren Angehörige. Mit dieser Platzierung erobert unser Seniorenzentrum einen klaren Vorsprung im Wettbewerb.

Wir gratulieren den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenzentrums zu diesem erneuten Erfolg recht herzlich und danken allen für ihren Beitrag zu dieser Auszeichnung.

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Jubilare 90. Geburtstag 80. Geburtstag

Dienstjubiläum 20 Jahre 10 Jahre

Rückblick 2012

feierten am 18.05. Frau Paula Pfeifer, am 30.05. Frau Franziska Gretzinger sowie am 23.12. Frau Maria Gaspar feierten am 15.01. Frau Hildegard Münch, am 13.05. Herr Alfons Harteker und am 20.08. Frau Gertrud Schmidberger Sonja Wahl am 01.08. und Elisabeth Fensterle am 03.08. Martina Hermann am 26.01. und Angelika Schirmer am 01.08.

Danke sagen wir - all den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern - allen Vereinen und der Gemeinde Ertingen - allen, die uns im vergangenen Jahr bei der Arbeit und dem täglichen Miteinander unterstützten - den Helferinnen und Helfern der Hospizgruppe Ihre Unterstützung und Mithilfe hilft uns, den letzten Lebensabschnitt unserer Bewohnerinnen und Bewohner in unserer Einrichtung angenehm zu gestalten. Wir schätzen die gute Einbindung der Einrichtung in der Gemeinde Ertingen sehr und danken allen, die uns bei unserer Arbeit unterstützen.

Verein zur Förderung der Altenhilfe

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden auch im Jahr 2012 durch die ehrenamtlichen Helfer des Altenhilfevereines wieder zahlreiche Stunden im Dienste unserer älteren Mitbürger aufgewendet. Besonders die regelmäßig, mit großem Engagement und Herzlichkeit durchgeführten Betreuungsnachmittage im Altersheim - an denen mit den Bewohnern gesungen, gespielt oder Rollstuhlausfahrten veranstaltet werden - bieten den Bewohnern zusätzliche Abwechslung, die dankbar angenommen wird. Auch beim Sommerfest des Seniorenzentrums, durch das der Verein neben den Mitgliedsbeiträgen und Spenden seine Einnahmen erzielt, brachten sich die Helfer sehr zuverlässig und engagiert ein. Ein herausragendes Ereignis war auch im Jahr 2012 der Ausflug zum Baggersee, zu dem der Altenhilfeverein wieder die Bewohner des Altersheimes und der Seniorenwohnanlage einlud. Bei diesem Ausflug, der in Zusammenarbeit mit dem Seniorenzentrum organisiert wird, fahren die Helfer/innen die teilnehmenden Senioren zum Baggersee und verbringen mit ihnen dort einen vergnüglichen Nachmittag, dessen Kosten der Altenhilfeverein übernimmt. Weitere Mittel wurden für die Anschaffung von drei Liegerollstühlen zum behutsamen und schonenden Transport von Altenheimbewohnern eingesetzt. Der Leitung des Seniorenzentrums wurde ebenfalls wieder ein Betrag für die Umsetzung von außerplanmäßigen Ausgaben bzw. der Unterstützung besonders bedürftiger Senioren zur Verfügung gestellt. Die Zeit, die die Helfer des Vereines mit und für die Bewohner des Seniorenzentrums aufwandten, ist jedoch auch dieses Jahr wieder der größte Erfolg des Altenhilfevereines.

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Nicht vergessen werden darf dabei, dass dies nur dadurch ermöglicht wird, dass sich Menschen ehrenamtlich beteiligen, Zeit aufwenden und bereit sind, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen. Daher gilt der besondere Dank der Vorstandschaft den ehrenamtlichen Helfern für ihre Unterstützung und ihr großes Engagement. Ein weiterer Dank für die Unterstützung des Vereines gilt der Leitung des Seniorenzentrums Ertingen, allen Vereinsmitgliedern, den Spendern und den Besuchern des Sommerfestes.

Feuerwehren

Laufende Aufwendungen

Die Gesamtaufwendungen für den laufenden Betrieb der Feuerwehren werden voraussichtlich 125.000 Euro (135.153 Euro) betragen. Aus sonstigen Kostenersätzen und Zuweisungen gehen rund 12.000 Euro (13.947 Euro) ein.

Abteilung Ertingen

Auch im Jahr 2012 ist die Feuerwehr ihrem Motto „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ treu geblieben. Insgesamt wurden 29 Einsätze von 54 Feuerwehrmännern bewältigt. Drei Mitglieder wurden von der Jugendfeuerwehr übernommen. Es wurde eine gemeinsame Hauptübung mit den Abteilungen aus Binzwangen und Erisdorf bei der MichelBuck-Schule abgehalten. Des Weiteren standen sechs Ausbildungsspezifische, 11 Gesamt- und 16 Gruppenproben an.

Zum Jahresanfang wurden wir zu einem Kaminbrand in die Scheibenbergstraße alarmiert. Dort war der Kamin durch Glanzruß verstopft. Mit entsprechender Ausrüstung und der Unterstützung vom Bezirksschornsteinfeger wurde der Kamin wieder frei gemacht. Im Februar kam es hinter dem Bahnübergang in Richtung Binzwangen zu einem Verkehrsunfall. Dabei stieß ein Auto mit dem Anhänger eines entgegenkommenden LKWs zusammen. Das Auto und der LKW kamen von der Fahrbahn ab und rutschten in den Straßengraben. Die Autofahrerin wurde verletzt und kam ins Krankenhaus. Ende April stürzte eine Fahrradfahrerin vom Fahrrad und verletzte sich am Kopf. Dabei musste der Hubschrauberlandeplatz abgesichert werden. Auf der Straße „Ob der Kapelle“ - „Kreuzung Kapellenstraße“ kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Dabei stieß ein Motorrad mit einem Auto zusammen. In einer gewittrigen Nacht im Juni hatten wir kaum Zeit zum Schlafen, als erstes wurden wir in den Gemeindewald

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Rückblick 2012

aufgrund zahlreicher entwurzelter Bäume alarmiert. Ein paar Stunden später schlug ein Blitz in einem Strommasten in der Michel-Buck-Straße ein, sodass dieser lichterloh brannte. Er wurde gelöscht und die EnBW schaltete den Strom ab. In der Bussenstraße wurde ein Kind von einem Auto angefahren. Dabei musste die Feuerwehr Ertingen die medizinische Erstversorgung übernehmen. Des weiteren rückten wir zu zwei Zimmerbränden aus. Teilnahmen/Veranstaltungen Auch in diesem Jahr nahmen wir am Krähbrunnenfest teil. Beim Sommerferienprogramm konnten wir zusammen mit dem DLRG ca. 80 Kinder begeistern. Das Schlachtfest, welches wir nun zum dritten Mal veranstalteten, hielten wir dieses Jahr in der Kulturhalle ab. Allen Besuchern nochmals ein Dankeschön für den Besuch. Die Kindergartenkinder der Ertinger Kindergärten waren bei uns zu Besuch, wobei die Kinder einen umfassenden Einblick in die Welt eines freiwilligen Feuerwehrmannes erhielten. Im Kindergarten „Fabeltier“ wurde unter realistischen Bedingungen eine Brandschutzübung abgehalten. Der diesjährige Feuerwehrausflug ging nach Obermaiselstein, wo der Almabtrieb verfolgt wurde. Des Weiteren erhielten wir eine Führung der Brauerei Schussenrieder. Anschließender Ausklang des Tages war die Einkehr in der hauseigenen Brauereigaststätte. In Warthausen besuchten wir die Fahnenund Fahrzeugweihe. In Betzenweiler besuchten wir das 135jährige Jubiläum der Aktiven Wehr und das 10jährige Bestehen der JFW. Bei zahlreichen örtlichen Veranstaltungen übernahmen wir die Verkehrsregelung. Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott an alle Frauen, Müttern und sonstigen Helfern, die die Feuerwehr bei ihren Festivitäten unersetzlich unterstützten! Jugendfeuerwehr Ertingen Die Jugendfeuerwehr Ertingen besteht derzeit aus 12 Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Die Ausbildung übernehmen derzeit fünf Ausbilder. Dieses Jahr konnten fünf neue Mitglieder aufgenommen und drei Mitglieder in die aktive Wehr übernommen werden. Im Jahr 2012 fanden 23 Proben jeweils am Dienstagabend von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr statt. In den Proben wurden die Jugendlichen an den Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten in Theorie und Praxis herangeführt. Auch dieses Jahr wurden wieder einige Löschangriffe, das Schlauchkuppeln und das richtige Stellen der Leitern geübt. Damit auch der Sport nicht zu kurz kam, spielten wir ab und zu auch mal ein rasantes Fußballspiel. Zudem hatten wir im September einen Lehrgang der Landesjugendfeuerwehr bei uns, zu dem aus ganz BadenWürttemberg 15 Jugendwarte und eine Ausbilderin kamen. Der Höhepunkt dieses Jahr war der Sportpokal in Betzenweiler, bei dem wir den neunten Platz erreichten. In den Sommerferien besuchten wir das Zeltlager, welches in Maselheim stattfand. Dort haben wir ein schönes Wochenende mit anderen Kameraden aus dem Landkreis Biberach am Lagerfeuer verbracht. Wie jedes Jahr unterstützte die Jugendfeuerwehr die aktive Wehr beim Sommerferienprogramm, Krähbrunnenfest, Sankt-Martins-Umzug und bei sämtlichen Feiern und Festen rund um die Feuerwehr.

Abteilung Binzwangen

Gemeinde Ertingen

Die Freiwillige Feuerwehr Binzwangen kann auf ein ruhiges, aber dennoch erfolgreiches Jahr 2012 zurückblicken. Die aktuelle Mannschaftsstärke der Feuerwehr beträgt 28 Mann, darunter drei Neumitglieder. Die Feuerwehr Binzwangen absolvierte dieses Jahr 12 Gesamtproben und musste glücklicherweise nur zu vier Einsätzen ausrücken, außerdem wurden zwei Brandsicherheitswachen abgehalten. Neben den Einsätzen und Proben wurden im Jahr 2012 einige Lehrgänge und Fortbildungen besucht, wie z.B. Truppmann Lehrgang mit Sprechfunker (zwei Mann), Atemschutzgeräteträger (zwei Mann) und Truppführer (zwei Mann). Zudem wurden wieder sämtliche Verkehrsdienste abgehalten, wie z.B. bei den Fasnachtsumzügen, bei der Outback-Party, beim Maibaumstellen sowie am Martinsumzug. Am Funkensonntag wurde beim traditionellen Funkenabbrennen die Bevölkerung von der Feuerwehr bewirtet. Die Abteilungsversammlung der Feuerwehr Binzwangen wurde am 17.03. abgehalten. An diesem Termin wurden sämtliche Lehrgangsurkunden an die Kameraden übergeben und man ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Der Ausschuss hielt dieses Jahr insgesamt fünf Sitzungen ab. Hierbei war das Hauptthema die Ersatzbeschaffung für unser in die Jahre gekommenes Fahrzeug. Über das Jahr verteilt wurden sämtliche Hersteller aufgesucht und auch Termine vereinbart, um das Richtige für uns zu finden. Hierfür waren wir am 14.04. in Herbolzheim bei der Firma Thoma, wo wir uns auch einen Einblick über die Produktion von gebrauchten Feuerwehrfahrzeugen verschaffen konnten. Des Weiteren wurden Termine mit der Firma Magirus und der Firma Ziegler abgehalten. Im Oktober und November ging es dann in die nächste Phase der Planung: Dabei wurden die Fahrzeuge der Feuerwehren aus Einhart-Weithart, ErbachRingingen und Bad Saulgau-Hochberg besichtigt. Auch kameradschaftlich wurden einige Programmpunkte im vergangenen Jahr abgehalten, darunter waren am 14.01. eine Neujahrsfeier sowie unser traditionelles Grillfest im Juli. Am 19.10. stand einer der Höhepunkte in diesem Jahr an: unsere Kameraden trafen sich, um gemeinsam nach Ulm zum Ziel „Besichtigung der Firma Magirus Brandschutztechnik mit anschließendem Besuch im Museum der Firma Magirus“ zu fahren. Dort waren wir beeindruckt, wie viel Knowhow und handwerkliches Geschick benötigt wird, um eine Drehleiter oder ein Löschfahrzeug zu bauen. Anschließend ging es zu den Ursprüngen der Magirus Feuerwehrfahrzeugproduktion.

Gemeinde Ertingen

Rückblick 2012

Abteilung Erisdorf

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Erisdorf blicken auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2012 zurück. Mit dem Jahresabschluss des vergangenen Jahres wurde traditionell ins neue Jahr gestartet. An der Fasnacht haben sich Kameraden wieder aktiv mit einem Zelt am Glompigen Donnerstag beteiligt. Nach dem Umzug luden die Kameraden zur Einkehr und Party ins Zelt neben dem Feuerwehrgerätehaus ein. Insgesamt wurde viel bewegt und für die Allgemeinheit geleistet wie z.B. das Christbaumsammeln für den Funken, das Abbrennen des Funkens gemeinsam mit den Röthenbächlern, Maibaumstellen, St.-Martins-Spiel. Aber auch die Feuerwehrarbeit kam nicht zu kurz, zahlreiche Proben halfen den Ausbildungsstand zu halten und zu verbessern. Seit 2010 absolvierten 11 Kameraden den sehr anstrengenden und schweißtreibenden Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger. Die Einsätze 2012 konnten alle professionell und schnell abgearbeitet werden. Zur Freude der Kameraden wurde die Ersatzbeschaffung des Feuerwehrfahrzeugs genehmigt. Das bisherige Fahrzeug entsprach nicht mehr dem Stand der Technik, da z.B. die Atemschutzgeräte nur provisorisch im Fahrzeug verstaut werden konnten. Die notwendige Zuverlässigkeit war nicht mehr sichergestellt und beim TÜV wurde die Mängelliste immer länger. Mit der Beschaffung eines „neuen“ gebrauchten Fahrzeugs ist die Wehr wieder voll einsatzfähig. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Erisdorf werden auch 2013 wieder in gewohnter Zuverlässigkeit ihren Dienst leisten, getreu dem Leitspruch aller Feuerwehren „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Michel-Buck-Schule Schulanfänger 2012

Klasse 1a mit Klassenlehrerin Frau Blender

Baur Yannick, Boscher Klemens, Burgmaier Tobias, Do Nhat Minh, Hristov Hristiyan, Husch Rafael, Koch Jan, Kuksaus Erik, Schmidt David, Beyrle Lara, Boscher Klara, Graf Katharina, Masko Carolina, Ribitsch Michelle, Schirmer Sofie, Schmid Leonie, Schnabel Vanessa, Stöhr Leonie, Suckert Anmarie

Klasse 1b mit Klassenlehrerin Frau Hirschle

Drews Moritz, Dück Tobias, Fluhr Andreas, Münch Jason, Ocker Nico, Rausch Clemens, Vogel David, Vogel Paul, Wahl Lorenz, Zimmermann Julian, Behm Leonie, Eberhard Lea, Eninger Leonie, Kappeler Hannah, Lehnert Annette, Mittnacht Selina, Moor Dascha, Ocker Dana, Pfeil Alina

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Klasse 1c mit Klassenlehrerin Frau Hepp

Baur Michael, Blank Nico, Kuduzovic Nico, Maier Jonathan, Möhrle Timo, Priebe Julian, Rieger Benjamin, Vizi Fabian, Fischer Amy, Klimask Karina, Koch Emily, Kopp Angelina, Leitz Pia, Mesic Dinela, Mojzes Hanna, Neuburger Julia, Selg Evelyn, Semtner Kimberly, Valentin Chiara

Jahresrückblick Michel-Buck-Schule Das Jahr 2012 war für die Michel-Buck-Schule Ertingen das Jahr der Neuerungen und der Weiterentwicklung. Prägend hierfür ist die Weiterentwicklung der Werkrealschule zur Gemeinschaftsschule. In Arbeitsgruppen wurden zum Jahresbeginn Informationen und konzeptionelle Bausteine verarbeitet und sondiert. Es folgte eine Hospitationsphase von Steuergruppenmitgliedern an verschiedenen Schulen. Als feststand, dass das bewährte und schon mehrfach ausgezeichnete Schulkonzept der Michel-Buck-Schule in das pädagogische Konzept für die neue Gemeinschaftsschule integriert und umgesetzt werden kann, besann man sich auf die Vorteile, die diese neue Schulart den Schülerinnen und Schülern bieten kann. Unterrichtet wird in der Gemeinschaftsschule nach dem Lehrplan der Realschule. Es werden die identischen landesweiten Abschlussprüfungen geschrieben. Einer Gemeinschaftsschule steht aber ein Mehr an Unterrichtsstunden und Betreuungsstunden wie einer Realschule zu. So gelingt es, die Bildungsniveaus von Gymnasium, Realschule und Hauptschule den Kindern individuell gerecht anzubieten. Eine Schule dieser Art kann nur mit einem modernen Unterrichtskonzept erfolgreich arbeiten. Bei der Entwicklung des Ertinger Schulkonzepts standen erfolgreiche Schulen aus dem In- und Ausland mit zum Teil schon langer erfolgreicher Tradition zur Seite. Wir alle dürfen uns freuen, wenn die Kultusbehörde im Januar die Michel-Buck-Schule zur Gemeinschaftsschule ernennen würde. Eine Weiterentwicklung geschah im Jahr 2012 auch im Gebäude der Bahnhofstraße. Mit einem neuen Farbkonzept wurde das Treppenhaus, die Gänge und zum Teil die Arbeitszimmer frisch und freundlich gestaltet. Im Frühjahr des kommenden Jahres soll es für alle die Möglichkeit geben, den neuen Charme dieses Hauses zu entdecken. Natürlich wurde auch in der Einrichtung durch die Gestaltung und Schaffung von Lerninseln der weiterentwickelten Unterrichtsmethode der Schule Rechnung getragen. Der Gemeinde ergeht hier ein ganz herzliches Dankeschön für die Unterstützung und die Umsetzung dieser Renovierungsarbeiten.

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Rückblick 2012

Gemeinde Ertingen

Bürgermeister Alexander Leitz konnte die nun jetzigen Drittklässler ins Rathaus einladen und ihnen Glückwünsche aussprechen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Michel-Buck-Schule wird dieses Jahr der Abschluss der Mittleren Reife und die Klassenstufe 10 angeboten. Gleich zwei Klassen kamen zustande. Weiterentwickelt wurde im Jahr 2012 auch das Konzept zur Ausbildungsplatzgarantie. Leider ist es noch nicht ganz gelungen, die nötige Anzahl an Partnerbetrieben für dieses Vorhaben zu gewinnen. Wir sind aber sehr optimistisch, dass dies im Jahr 2013 gelingen wird. Das Jahr 2012 war aber auch das Jahr der Erfolge durch unsere Schülerinnen und Schüler. Sind es nicht nur die guten Notendurchschnitte der Abschlussklassen, die Vergleichsarbeiten oder das erfolgreiche Abschneiden bei den Sportveranstaltungen wie Bundesjugendspiele oder Afrikalauf. Unsere Neuntklässler erhielten wieder von der Handwerkskammer Ulm durch die Verleihung der Meisterzertifikate einen überdurchschnittlich hohen Ausbildungsstand bescheinigt. Als Pilotschule des Landes Baden-Württemberg war die Schule wieder an überregionalen Fortbildungsveranstaltungen in Ehingen und Biberach beteiligt. Hier stand das Schulkonzept für interessierte Schulen und Schulleiter als beispielgebend. Als überragendes Netzwerk „Starke Schule“ war die MichelBuck-Schule Anfang Mai bei einem Bundeskongress in Berlin erneut vertreten. Eine Auszeichnung der besonderen Art bekamen unsere Schüler bei einem Wettbewerb bei der Ingenieurkammer Baden-Württemberg. Hier wurde Felix App aus Ertingen für die Konstruktion und den Bau seines Wasserrads in Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum Bad Saulgau mit dem achten Platz gewürdigt; Dominik Halder und Kevin Zwick, beide aus Herbertingen, belegten den elften Platz. Bei diesem Wettbewerb nahmen 2.000 Schüler aus 111 Schulen teil, dabei wurden 639 Arbeiten eingereicht und bewertet sowie 30 Preise verteilt. Der wohl größte Erfolg, den unsere Grundschule feiern konnte, war der zweite Platz bundesweit von über 800 teilnehmenden Grundschulen. Die Klasse 2b brachte es mit ihrer Teilnahme beim „Leseraben-Wettbewerb“ der Stiftung Lesen Baden-Württemberg auf den zweiten Platz und erhielt viel Lob und Anerkennung. Neben der Einladung mit Bürgermeister Leitz im Ertinger Rathaus folgte eine Woche später der Besuch vom Regierungspräsidium Tübingen, bei dem der Klasse die Glückwünsche von Schulpräsidentin Pacher und Kultusministerin Warminski-Leitheußer überbracht wurden.

Beim Elternbeirat vollzog sich in diesem Jahr ein Wechsel an der Spitze. Frau Birgit Buchmann und Frau Christine Guth schieden aus dem aktiven Schulleben der MichelBuck-Schule aus. Für ihre mehrjährige erfolgreiche und beispielhafte Tätigkeit gebührt ihnen der Dank der gesamten Schulgemeinschaft. Als Nachfolger wurden Frau Simona Sill und Frau Katrin Zoll von den Elternbeiräten einstimmig gewählt. Hierzu gratulieren wir ganz herzlich und wünschen eine erfolgreiche Amtsführung.

v.l.n.r.: Simona Sill, Christine Guth, Birgit Buchmann, Katrin Zoll

Begegnungen über die Landesgrenze hinaus gab es auch beim französischen Schüleraustausch mit Herbertingen’s Partnergemeinde Saint Paul en Jarez.

Laufende Aufwendungen Die Gemeinde wird als Schulträger der Michel-Buck-Schule im Jahr etwa 800.00 Euro ausgeben. Sie erhält für den laufenden Betrieb Sachkostenbeiträge in Höhe von 235.700 Euro und sonstige Zuweisungen von rund 60.000 Euro. Elternbeirat Das Jahr 2012 begann für den Elternbeirat mit einem Einsatz bei der Sternwanderung der Werkrealschule an die Schwarzachtalseen. Hierbei wurden die Kinder mit selbstgebackenem Kuchen verwöhnt. Dafür nochmals vielen Dank an die fleißigen Bäckerinnen. Weiterhin fanden über das ganze Jahr verteilt interessante und informative Vorträge der Elternschule und des katholischen Landvolkes statt. Kurz vor den Sommerferien wurde noch eine Elternbeiratssitzung abgehalten. Im September unterstützte der Elternbeirat durch Mitorganisation und Dekoration die Einschulung der neuen Erstklässler. Danach rückte das

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Rückblick 2012

Thema „Gemeinschaftsschule” in den Vordergrund. Bei den alljährlichen Wahlen in der Sitzung vom Oktober musste das Amt der ersten und zweiten Elternbeiratsvorsitzenden neu besetzt werden. Dabei wurde Frau Simona Sill zur neuen Elternbeiratsvorsitzenden und Frau Kathrin Zoll als zweite Elternbeiratsvorsitzende gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Frau Antonie Wizemann (Schriftführerin), Frau Maria App (Kassiererin) und Frau Simone Baur (Elternschule). Für die Schulkonferenz konnten Frau Sill, Frau Zoll, Frau Fischer und als Vertretung Frau Bayer verpflichtet werden. Zum Ende des Jahres wünschen wir Ihnen allen schöne und besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

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Außerdem möchten wir Juliana Fetscher und Jonathan Roll für ihr soziales Engagement danken.

Autor Boris Pfeiffer beim Frederick-Tag

Jugendsozialarbeit 2012

Gemeinde- und Jugendbücherei Auch das Jahr 2012 war für die Gemeinde- und Jungendbücherei Ertingen wieder einmal geprägt von vielen Veranstaltungen, Vorlesungen und Engagements. Die Bücherei konnte auch 2012 wieder einen Zuwachs in allen Bereichen verzeichnen: Aktive Leser 1.542 Ausleihen 15.193 Medienbestand 8.046 Ebenso wurden wieder zahlreiche Veranstaltungen angeboten: - Vorlesen der Lesementoren am Mittwoch für Kinder der Klassen 1 bis 3 - Klassen- und Kindergartenführungen mit anschließendem Vorlesen - DIA-Bilderbuchkino für Vorschüler - Wanderausstellung „GRIMMS MÄRCHEN“ - Sommerferienprogramm „MÄRCHENWALD“ - Ausstellung von Büchern zur Einschulung - HERBSTZAUBER am Verkaufsoffenen Sonntag - am diesjährigen Frederick-Tag konnten wir den bekannten Autor Boris Pfeiffer in unserer Bücherei begrüßen - Ebenfalls fanden eine Autorenlesung, Diabilderbuchkino, Bücherflohmarkt sowie Kaffee- und Kuchenverkauf statt. - Monatliches Büchervorstellen durch die Lesementoren in Klasse 2

Mitarbeiter Angestellte des Erzbischöflichen Kinderheims Haus Nazareth sind: - Julia Graf, Schwerpunkte Schulsozialarbeit und Offene Jugendarbeit - Lisa-Marie Schantini, Schwerpunkt Verlässliche Grundschule (September 2011 bis August 2012) - Dominik Baur, Schwerpunkt Verlässliche Grundschule (seit September 2012) - Andreas Bleicher, Student der FH Weingarten, studienbegleitendes Projekt mit einem Praxistag pro Woche (Oktober 2011 bis Juni 2012) - Sarah Deckers, Studentin der EH Ludwigsburg, Projektstudium (März 2012) Schulsozialarbeit - Beratung/Einzelfallhilfe zu den Themen Kommunikation, Selbstbewusstsein, Konzentration, Fehltage, Erarbeiten einer beruflichen Perspektive, Struktur und Wahrnehmung - Gruppenangebote wie bspw. Sportgruppe, Mädchengruppe, Kreativwerkstatt und Musik & Tanz AG - Klassenprojekte mit den Themen Gefühle, Kennenlernen der Klassenkameraden, Kommunikation, Kooperation und Stärkung der Klassengemeinschaft - Angebote wie Schülercafé/offener Treff, Pausenspiele, Verkehrserziehung, stille Pause, Fredericktag oder Frühstück - Ferienprogramme in den Oster- und Sommerferien mit Bastelangeboten, Spielnachmittagen und Sommerfreizeit in Upflamör - Ferienzeitbetreuung in den Sommerferien mit zweiwöchiger Betreuung - Wochenendseminar mit dem Schwerpunkt Erlebnispädagogik - Elterncafé - Besondere Aktionen Im Bereich der Berufsfindung konnten die einzelnen Bausteine wie Knigge-Kurs und Hochseilgarten wieder durchgeführt werden. Mit freiwilligen Schülern der achten und neunten Klasse wurde die Veranstaltung „Marktplatz Ausbildung“ in Bad Saulgau besucht.

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Rückblick 2012

Dank der Teilnahme bei „Mitmachen Ehrensache“ konnten die Schüler der siebten bis neunten Klasse ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft in einem von ihnen ausgesuchten Betrieb an den Tag legen. Insgesamt 13 Schüler/innen beteiligten sich beim Girl´s und Boy´s Day und erhielten dabei einen Einblick in ein eher geschlechtsuntypisches Berufsfeld. Mit der finanziellen Unterstützung durch KOMM konnte im März ein Selbstbehauptungskurs für die Klassen 1 bis 4 durchgeführt werden. Dieser wird derzeit bis Weihnachten erneut angeboten und findet in einem erweiterten Rahmen von sieben Einheiten statt. Hierbei findet eine enge Zusammenarbeit mit dem TSV Abteilung Judo statt.

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- Im Jugendraum sammeln sich junge Menschen ab 14 Jahren, um sich mit ihren Freunden zu treffen oder auch neue Leute kennen zu lernen. Neben den Tischkickerturnieren mit einem Wanderpokal oder Kochabenden standen auch die Frühjahrsputzede und die Teilnahme am Fußballturnier in Herbertingen auf dem Programm.

Die Siegergruppe des Gehirnjoggings

Kreativnachmittag mit Holz

Vernetzung Die tägliche Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner „Michel-Buck-Schule“ zeigt sich wie gehabt in allen Bereichen und Ebenen als ergänzend und dankbar. Die hervorragende Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen zeigte sich vor allem bei dem Ertinger Krähbrunnenfest, an dem die Jugendsozialarbeit zum wiederholten Mal teilgenommen hat. Das Angebot eines Bastelstandes erfolgte wie eine Selbstverständlichkeit. In ihrer alltäglichen Arbeit kooperiert die Jugendsozialarbeit mit verschiedenen Vereinen und Institutionen.

Wasserversorgung Selbstbehauptungskurs

Verlässliche Grundschule Die Verlässliche Grundschule bietet eine Betreuung außerhalb der Unterrichtszeiten. Inhalte sind hierbei die Hinführung in den Schulalltag und das Erledigen der Hausaufgaben. Derzeit sind 22 Kinder der Klassen 1 bis 4 angemeldet. Offene Jugendarbeit Die Offene Jugendarbeit blickt auf eine Anzahl von 147 Öffnungstagen im Zeitraum von November 2011 bis Oktober 2012 und verzeichnet eine Besucherzahl von 1.573 Teenies und Jugendlichen. - Der Teenietreff bietet den Kindern bis 14 Jahren die Möglichkeit einer Freizeitgestaltung. In diesem Jahr fanden unter anderem folgende Aktionen statt: Wellnesstempel, Burger zubereiten, UNO-Duell, Kreativnachmittag mit Holz, Gehirnjogging, Kürbis schnitzen und Tischkickerturniere

Aus den vier Wasserfassungen wurden insgesamt 426.716 cbm (426.002 cbm), davon im Donautal 175.361 cbm (155.243 cbm), im unteren Ried 129.648 cbm (160.055 cbm), am Buchauer Bäumle 56.936 cbm (48.873 cbm) und in den Zaunwiesen 64.771 cbm (61.831 cbm) gefördert. An weitere Gemeinden wurden folgende Wassermengen abgegeben: nach Heudorf 28.995 cbm (24.725 cbm) sowie Unlingen/Göffingen 29.245 cbm (21.828 cbm). Die Zahlen der Gemeinde Altheim liegen noch nicht vor. Der abgerechnete Wasserverbrauch belief sich auf 177.973 cbm (176.908 cbm) in Ertingen, 40.231 cbm (40.777 cbm) in Binzwangen und 16.584 cbm (15.980 cbm) in Erisdorf. Der Wasserverbrauch in der Gesamtgemeinde betrug 234.788 cbm (233.665 cbm), dies sind umgerechnet 234 (233) Millionen Liter Frischwasser. Dies entspricht einem Wasserverbrauch von ca. 43.454 (43.518) Liter/Jahr je Einwohner oder ca. 119 (119) Liter/Tag je Einwohner. Für 2011 betrug der Wasserzins 1,30 Euro/cbm + 7 % MwSt., insgesamt also 1,39 Euro/cbm. Für die Abrechnung des Wasserzinses liegt der Verbrauch aus dem Jahr 2011 zugrunde. Die Zahlen in Klammern sind vom Vorjahr.

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Die Einnahmen aus Wasserversorgungsbeiträgen einschließlich des Ersatzes für Hausanschlüsse betrugen 16.306 Euro (20.357 Euro). Für die Bereitstellung der Trinkwasserversorgungssicherheit vom Schweinestall Eberhard sowie der zukünftigen Optimierung der Wasserversorgung Erisdorf wurde das Ing.Büro Funk aus Riedlingen mit der Planung dieser Maßnahme beauftragt. Nachdem für die Leitungsverlegung - die vom Pumpwerk Buchauer Bäumle in Richtung Erisdorf erfolgen soll - die Zustimmung mehrerer Grundstückeigentümer erforderlich ist, fand hierzu im Dezember eine Informationsveranstaltung statt. Weitere Planungsschritte erfolgen nach Zustimmung der Grundstückseigentümer, so dass der Bau dieser Versorgungsleitung im August/September 2013 angestrebt wird. In einem ersten Bauabschnitt ist die Verlegung dieser Wasserleitung vom Pumpwerk Buchauer Bäumle bis zum Abzweigschacht - an dem der Schweinestall Eberhard bisher angeschlossen ist - geplant. Für die Durchführung dieses ersten Bauabschnittes entstehen Kosten in Höhe von rund 150.000 Euro.

PFT-Belastung in der Wasserversorgung Ertingen

Im Rahmen amtlicher Trinkwasseruntersuchungen durch das chemische und Veterinäruntersuchungsamt Sigmaringen (CVUA), wurden Anfang August in den Ortsnetzen von Ertingen und Binzwangen eine erhöhte Konzentrationen von Perflorierten Tensiden (PFT) gefunden. Während in Binzwangen die Konzentration nur sehr gering war und aus gesundheitlicher Sicht keine Einschränkung der Nutzung des Trinkwassers notwendig war, überstieg im Ortsnetz Ertingen die Summenkonzentration für PFT mit 1,29 mg/Liter den für Säuglinge und stillende Mütter empfohlene allgemeine Vorsorgewert von 1,0 mg/Liter. Als Ursache der Belastung konnte das Pumpwerk Donautal identifiziert werden, so dass dieses nach Absprache mit dem Gesundheitsamt im August umgehend außer Betrieb genommen wurde. Nach der Außerbetriebnahme wurden kontinuierliche Ortsnetzproben durchgeführt, wonach bei den Untersuchungsergebnissen die Perflorierten Tenside nicht mehr bestimmbar waren oder in einer sehr geringen Konzentration - die weit unterhalb des allgemeinen Vorsorgewertes waren - ermittelt werden konnten. Nachdem das Wassereinzugsgebiet vom Pumpwerk Donautal aus Richtung der Gemeinde Herbertingen kommt, ist das Landratsamt Sigmaringen derzeit in der Ursachenforschung und Eingrenzung des Bereiches - aus dem die Verunreinigung kommt - tätig. Eine Auswertung aller Untersuchungsergebnisse sowie ein definitiver Verursacher steht im Moment noch nicht fest. Die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser der an die Wasserversorgung Ertingen sowie Binzwangen/Altheim angebunden Gemeinden ist derzeit gesichert. Das Ing.-Büro Funk wurde in Abstimmung der Fachbehörden beauftragt, verschiedene Lösungsmöglichkeiten für die langfristige Erhöhung der Versorgungssicherheit auszuarbeiten.

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Abwasserbeseitigung

Optimierung der Regenwasserbehandlungsanlage RÜ Nahmühle und RÜB Binzwanger Straße Die anstehenden Optimierungsarbeiten der Regenwasserbehandlungsanlage RÜ Nahmühle und RÜB Binzwanger Straße konnten in diesem Jahr nicht erfolgen, da die Fördermittel - die hierfür beantragt wurden - nicht in Aussicht gestellt werden konnten. Somit ist die Durchführung dieser Maßnahme für das Jahr 2013 vorgesehen. Optimierung der Ortskanalisation in Binzwangen Im Zuge der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Ortskanalisation in Binzwangen wurde seitens der Genehmigungsbehörde die Optimierung der Regenwasserbehandlungsanlagen im Gewerbegebiet „Brühl“ gefordert. Hierzu wurde in der Sitzung des Gemeinderats vom 20.10. das Ing.-Büro Winecker beauftragt, den erforderlichen Optimierungsumfang zu planen und die entsprechenden Kosten zu ermitteln, so dass diese abschließenden Optimierungsarbeiten im Jahr 2013 erfolgen können. Ausbau Ortsbach Ertingen Für den seit Jahren angestrebten Ausbau des Ortsbaches in Ertingen - vom Bahnübergang Binzwanger Straße bis zur Einmündung zur Schwarzach - war es nicht möglich, sämtliche Planungen und Berechnungen soweit abzuschließen, damit eine wasserrechtliche Genehmigung dieser Maßnahme sowie eine Bereitstellung von Fördermitteln erfolgen konnte. Die Meinungen der Experten hinsichtlich des Ausbaustandards und der entsprechenden Abflusswerte konnten leider nicht so abgestimmt werden, dass ein Abschluss der Planung in diesem Jahr möglich war. Es wird versucht, die wasserrechtliche Erlaubnis Anfang 2013 zu bekommen, damit die Durchführung dieser Maßnahme erfolgen kann. Abwasserbeseitigung in Zahlen Insgesamt wurden 208.780 cbm (202.913 cbm) Abwasser beseitigt, davon entfielen auf Ertingen 161.856 cbm (158.042 cbm), auf Binzwangen 31.789 cbm (30.255 cbm) und auf Erisdorf 15.135 cbm (14.616 cbm). Die Abwassergebühren bestehen seit dem Abrechnungsjahr 2011 aus der Schmutzwassergebühr mit 2,55 Euro/cbm und der Niederschlagswassergebühr mit 0,40 Euro/qm. Die Werte beziehen sich auf die Abrechnung 2011. Die Betriebskostenumlage an den Abwasserzweckverband wird rund 232.000 Euro (243.171 Euro).

Gemeindekiesgrube

Durch die Bautätigkeit in Ertingen wurde die Kiesgrube „Im Weiler“ im Berichtsjahr weniger beansprucht. Aus ihr wurden rd. 1.473 cbm (8.174 cbm) Kies entnommen. Der laufende Betriebsaufwand betrug 3.500 Euro ohne Einrechnung einer Verzinsung und der Aufwendungen für die Rekultivierung. Eingenommen wurden 3.642 Euro. In der Kiesgrube wurden ca. 5.012 cbm (6.032 cbm) Humus abgelagert, dadurch wurden Einnahmen von 4.172 Euro erzielt.

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Rückblick 2012

Landwirtschaft

Ausbau und Instandhaltung der landwirtschaftlichen Wirtschaftswege/Feldwegsanierung Im vergangenen Jahr wurde auf der Gemakung Ertingen und Erisdorf von der Gemarkungsgrenze Erisdorf-Neufra bis zum Kanzacher Weg sowie auf der Gemarkung Binzwangen, die Gewanne östlich der L 278 in Richtung Heiligkreuztal und der K 7553 in Richtung Hundersingen bis zur Gemarkungsgrenze Heiligkreuztal und Hundersingen im Zuge der Feldwegsanierung an sämtlichen Feldwegen die Bankette und die Mittelstreifen abgeschoren. Das hierbei anfallende Wurzel- und Erdmaterial wurde auf den angrenzenden Grundstücken abgelagert. Wir bedanken uns hierbei recht herzlich bei den Anliegerlandwirten, die dieses Erdmaterial beim bewirtschaften in ihren Feldern miteingearbeitet haben. Für die Durchführung dieser Maßnahme entstanden Kosten von rund 9.000 Euro.

Straßenbeleuchtung

Für die Unterhaltung der Straßenbeleuchtung wurden 7.975 Euro ausgegeben. Die Stromkosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 67.000 Euro (63.314 Euro).

Straßen, Wege und Plätze

Straßensanierung Im Jahr 2012 wurden im Zuge der Straßenunterhaltungsmaßnahmen ausschließlich die Angleichung von Kanalund Hydrantenschächten vorgenommen. Hierbei wurde speziell in der Ortsdurchfahrt in Binzwangen eine größere Anzahl von Schachtabdeckungen der Fahrbahnoberkante angeglichen.

Friedhof, Bestattungswesen

Nachdem die im Jahr 2009 hergestellte Urnenwand zwischenzeitlich annähernd voll belegt ist, war in diesem Jahr die Erstellung einer weiteren Urnenwand erforderlich. Die Vorbereitungsarbeiten hierfür wurden durch den Gemeindebauhof ausgeführt, so dass im Mai diesen Jahres eine zweite Urnenwand durch die Firma Kronimus erstellt werden konnte. Die Kosten hierfür betrugen einschließlich der Bauhofleistungen rund 23.000 Euro. In Binzwangen und Erisdorf sind die Kirchengemeinden Träger der Friedhöfe. Im Berichtsjahr mussten bis jetzt in Ertingen 0 (0) Kinder-, 3 (1) Einzel-, 6 (5) Doppel-, 0 (1) Familiengräber, 4 (7) Urnengräber, 10 (9) Urnenwandgräber und 1 (1) Urnengemeinschaftsgrab zur Erstbelegung zur Verfügung gestellt werden. In 6 (8) Doppelgräbern wurde die Zweit- und in 1 (7) Familiengräbern die Zweit- oder Drittbelegung vorgenommen. In Urnengräbern gab es 2 (0) Zweit- oder Drittbelegungen und in der Urnenwand 1 (0) Zweitbelegung. Damit fanden auf dem Gemeindefriedhof bis zum Jahresende 34 (39) Beerdigungen statt.

Gemeinde Ertingen

An Bestattungsgebühren und sonstigen Ersätzen gehen voraussichtlich 35.000 Euro (45.900 Euro) ein, dem stehen zur Zeit laufende Aufwendungen von rund 21.000 Euro (43.100 Euro) gegenüber. Die kalkulatorischen Kosten (Verzinsung, Abschreibung) müssen mit 45.300 Euro veranschlagt werden. Die Kostendeckung wird voraussichtlich 52 % betragen.

Erholungsund Schwarzachtalseen

Freizeitzentrum

Die Badesaison verlief auch in diesem Jahr wieder gut. Insgesamt wurden 545 Dauerkarten verkauft. Die Einnahmen aus den Parkautomaten betrugen 50.722 Euro (47.010 Euro), Miet- und Pachteinnahmen betrugen 17.723 Euro (17.945 Euro) und an Übernachtungsgebühren vom Zeltplatz wurden 36.528 Euro (31.168 Euro) eingenommen. Verwarnungsgeldbescheide mussten leider auch wieder ausgestellt werden. Für Ordnung sorgten die Eheleute Lorenz aus Ertingen-Binzwangen und Frau Yilmaz aus Herbertingen-Hundersingen. Als Badeaufsicht waren Stefan Walkhoff und als Aushilfe Alexander Hartmann tätig.

Volkshochschule Donau-Bussen e. V.

Außenstelle Ertingen Im Jahr 2012 konnte die Außenstelle Ertingen wieder mit einem sehr tollen und abwechslungsreichen Programm für die Gemeinde tätig sein. Ein großes Dankeschön an all unsere Referentinnen und Referenten. Die VHS hatte mit ihrer Vielzahl an Kursen wieder viel zu bieten. Es konnten zahlreiche Schwimmkurse für Kinder angeboten werden, Gesundheitskurse waren wie immer ein Renner und Selbstläufer. Die Vorbereitungen für das kommende Semester März 2013 bis Juli 2013 sind bereits in vollem Gange. Auch hierbei freuen wir uns auf neue Referentinnen und Referenten und sind bestrebt, im kommenden Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten. Die Außenstelle freut sich wieder über ein so reges Interesse von Seiten der Gemeinde wie im vergangenen Jahr.

Kurs „Vater-Kind-Kochen“

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Grundvermögen

Auch in diesem Jahr wurden von der Gemeinde wieder verschiedene Grundstücksein- und -verkäufe getätigt. Bei den von der Gemeinde gekauften Grundstücke handelt es sich um zwei bebaute Grundstücke im MELAP Gebiet in Binzwangen und ein unbebautes Grundstück im Innenbereich in Ertingen. Bei den Grundstücksveräußerungen wurden in Ertingen zwei Bauplätze und in Erisdorf und Binzwangen je einer verkauft. In Binzwangen konnte noch ein gewerblicher Bauplatz für eine Betriebserweiterung verkauft werden. Außerdem wurden noch einige landwirtschaftliche Grundstücke und eine Wohnung in der betreuten Seniorenwohnanlage veräußert. Leider konnten in diesem Jahr durch die Gemeinde keine landwirtschaftlichen Flächen erworben werden. Die Gemeinde erwarb insgesamt Flächen mit 40 ar 90 m² (1 ha 84 ar 52 m²). Der Gesamtwert dieser Grundstücke beträgt 105.955,00 Euro (140.018,00 Euro). Verkauft wurde insgesamt eine Fläche von 5 ha 37 ar 53 m² (1 ha 24 ar 78 m²). Aus dem Verkauf von Grundstücken wurden 493.627,17 Euro (477.014,05 Euro) eingenommen. Aus der Verpachtung von Grundstücken nahm die Gemeinde 27.846,06 Euro (28.329,39 Euro) ein.

Gutachterausschuss

Der Gutachterausschuss hatte in diesem Jahr bei sechs Sitzungen zehn Gutachten zu erstellen. Dies ist mehr als das doppelte Pensum gegenüber den letzten Jahren. Im Rahmen dieser Sitzungen wurden neun Wertermittlungsgutachten und der Bodenwert für das MELAP Gebiet rund um das ehemalige „Gasthaus zum Adler“ in Binzwangen festgelegt. Bei den zu bewertenden Objekten handelt es sich überwiegend um mit Wohngebäuden bebaute Grundstücke.

Verpachtung der landwirtschaftlichen Grundstücke

In diesem Jahr wurden am 18.07. alle landwirtschaftlichen Grundstücke der Gemeinde neu verpachtet. Hierzu hat der Gemeinderat im Vorfeld die Pachtbedingungen festgelegt. Es wurde beschlossen, die Pachtvertragslaufzeit wieder auf neun Jahre festzusetzen. Die bisherigen Pachtverträge wurden mit einigen Aktualisierungen wieder verwendet. Für die Verpachtung der Grundstücke wurde ein Mindestpachtpreis festgelegt. Bei den Grundstücken, die bereits einen entsprechenden Pachtpreis hatten, wurde eine Erhöhung um 20 % vorgenommen. Wenn der jeweilige bisherige Pächter mit dem festgesetzten Pachtpreis einverstanden war und er das Flurstück weiter pachten wollte, hat er sofort den Zuschlag erhalten. Nur wenige Grundstücke, die von bisherigen Pächtern zurückgegeben wurden, kamen zur freien Versteigerung. Aufgrund der vom Gemeinderat festgelegten Bedingungen konnte eine einvernehmliche und harmonische Verpachtung unter allen Beteiligten stattfinden.

Gemeindewald

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Erinnern Sie sich noch an die Schlussfrage vom letzten Jahresrückblick aus dem Gemeindewald im Dezember 2011? Es ging um den Versuch, im Wald entlang der Rückegassen mit dem Bagger den dichten Grasfilz vom Boden abzuziehen, um damit den erwarteten Fichtensamen ein günstiges Keimbett zu schaffen. Die Lösung lautet: es hat geklappt! Mancherorts kommen die Fichtensämlinge im Zentimeterabstand und ähneln einem grünen Rasenteppich. Viele weitere Quadratmeter saftig grüner Ertinger FichtenRollrasen dürften inzwischen irgendwo in Pflanzschulen Schleswig-Holsteins vor sich hin wachsen. Im Januar und Februar wurden im Gemeindewald von gefällten Fichten über zwei Tonnen Fichtenzapfen eingesammelt und für die Anzucht von neuen Bäumchen an Pflanzschulen verkauft. Aus klimatischen Gründen wird Saatgut meist in Norddeutschland ausgesät, bevor es als zweijährige Sämlinge wieder in heimischen Pflanzschulen zu größeren Bäumchen herangezogen wird. Vielleicht findet von diesen Millionen Fichten wieder die eine oder andere den Weg zurück nach Ertingen. Frei nach dem Motto: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wie auch schon in den Vorjahren gab es in 2012 keine größeren Schäden durch Sturm und Borkenkäfer. Naja, da waren diese kleineren Sommerstürme, die dann doch einige hundert Festmeter Schadholz brachten, dazu hie und da ein paar Käferbäume. Auch der frühe Nassschnee Ende Oktober hat einige vor allem junge noch belaubte Eichen und Buchen beschädigt. Unterm Strich mit einem Anteil von gut 10 % so genannter „zufälligen Nutzungen“ am Gesamteinschlag von 8.000 Festmeter ist das aber erfreulich niedrig. Der Holzpreis blieb mit 95,00 Euro je Festmeter dickeres Fichtenholz auf hohem Niveau fast stabil. Auf den Kulturflächen wurden etwa 6.000 neue junge Bäumchen gesetzt, eine bunte Mischung aus Fichten, Douglasien, Lärchen und Laubbäumen. Mit der Jägerschaft gab es eine Gesprächsrunde, in der vereinbart wurde, den Rehwildabschuss im Gemeindewald nochmals etwas zu erhöhen. Dies soll die Naturverjüngung insbesondere auch von Laubbäumen fördern. Hierzu können auch alle Ertinger einen Beitrag leisten. Planen Sie doch beim nächsten Festessen mal wieder einen Braten mit heimischem Reh ein. Ihre Ertinger Jäger können Sie da sicher mit frischem Bio-Wildfleisch versorgen. Das hilft den Jägern und dem Wald und schmeckt lecker. Frei nach Eugen Roth: Das Reh lebt einzeln und in Rudeln und schmeckt sehr gut zu breiten Nudeln - guten Appetit. Nachzutragen wäre noch ein „schleichender“ Personalwechsel bei unsrem jahrzehntelangen Holzrückeunternehmen. Herr Karl-Heinz Fiederer hat im letzten Winter die Zügel, respektive Schalthebel in die Hände genommen und löst zunehmend seinen Großvater Karl Eberhard auf dem Rückeschlepper ab. Von Seiten der Gemeinde ergeht ein herzlicher Dank für die vielen Jahre guter Zusammenarbeit. Für den gleitenden Übergang in den Ruhestand wünschen wir Alles Gute, vor allem Gesundheit. Armin Schlegel, Revierleiter

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Rückblick 2012

Gemeinde Ertingen

Bevölkerungsentwicklung

Aus der nachstehenden Grafik können Sie die wichtigsten Daten mit denen des Vorjahres vergleichen.

Beurkundungen des Standesamtes Geburten Sterbefälle Eheschließungen Bevölkerungsdaten Geburten insgesamt Quote je 1.000 Einwohner Schnitt 1961 bis 1974 1975 bis 1994 Sterbefälle insgesamt Quote je 1.000 Einwohner Schnitt 1975 bis 1994 Einwohnerzahl 1973 Höchste Einwohnerzahl Monat und Jahreszahl in Klammern Niederste Einwohnerzahl Jahreszahl in Klammern Einwohnerzahl zum 31.12.2011 Einwohnerzahl zum 30.11.2012 Veränderungen zu 2011 Veränderungen zu 2011 in % Anteil an Gesamtbevölkerung Ausländer in % Religionszugehörigkeit römisch-katholisch Anteil an Gesamtbevölkerung evangelisch Anteil an Gesamtbevölkerung Sonstige Anteil an Gesamtbevölkerung

Ertingen 2012 2011 1 30 10 27

49

6,79 57 37

0 27 15

0 2 2

24

5

40

3

12,32 35 2975 4281 (09 / 2001) 1731 (1834) 3994 3976 -18 -0,45%

188

Binzwangen 2012 2011

5,69 16 10

Erisdorf 2012 2011

0 5 2

0 0 0

11

5

10

3

3,42 7 782 944 (01/2002) 657 (1834)

30

31

0 2 2

1 32 12

6

37

2

55

6,24 2 355 488 (04/2012) 297 (1984)

888 878 -10 -1,13%

129

10,40 2 3

475 481 +6 1,26% 12

Insgesamt 2012 2011 0 34 19 41

6,94 75 49

10,31 44 4112 5713 (fiktiv) 2685 (fiktiv)

52

5357 5335 -22 -0,41% 9

230

169

4,73

3,42

2,49

4,31

2808 2883 70,62% 831 855 20,90% 337 256 8,48%

710 720 80,87% 68 70 7,74% 100 98 11,39%

338 336 70,27% 58 54 12,06% 85 85 17,67%

3856 3939 72,28% 957 979 17,94% 522 439 9,78%

513 147 53 31 132 118 12

81 10 13 2 22 17 8

60 21 13 4 19 9 0

0 0 13 1 17 12 1

0 0 3 3 9 9 1

585 136 77 19 185 144 30

573 168 69 38 160 136 13

99 27 13 36 17

14 3 1 5 3

19 2 2 5 2

0 0 0 0 4

0 0 0 2 2

121 21 22 37 34

118 29 15 43 21

Bearbeitung von Anträgen, Melde- und Ausweiswesen Ausstellung v. Personalausweisen 504 Ausstellung v. Reisepässen 126 Ausstellung v. Kinderausweisen 51 Fischereischeine 16 Führerscheinanträge 146 Polizeiliche Führungszeugnisse 115 Gewerbezentralregisterauskünfte 21 Versicherungswesen, Sozialhilfe, Familienhilfe Rentenanträge / Kontenklärung 107 Anträge SGB II 18 Antrage SGB XII 21 Anträge auf Wohngeld / Lastenzuschuss 32 Anträge Erziehungsgeld / Elterngeld 27

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Rückblick 2012

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Märkte

Bei den Märkten gab es in diesem Jahr keine Veränderungen. Im Juli fand der Sommermarkt statt sowie der Wochenmarkt mit den bisherigen Marktleuten wie gewohnt am Donnerstagnachmittag auf dem Krähbrunnenplatz. Der 17. Ländliche Weihnachtsmarkt am 15.12. in Erisdorf (die diesjährige Tombola wurde vom Kindergarten „Dorfwichtel“ durchgeführt) und der Weihnachtliche DonnerstagabendMarkt am 20.12. in Ertingen waren wieder gut besuchte Anziehungspunkte in unserer Gemeinde. Erstmals fand auch in Binzwangen vor der Binsenberghalle am 09.12. eine Dorfweihnacht statt.

Bürgermeister Alexander Leitz mit Manuel Buck und Olga Silbernagel

Ehrung von Blutspendern

Gesundheitspraxis Wagner Bereits am 01.03. hat in der Michel-Buck-Straße 24 in Ertingen Thomas Wagner seine Gesundheitspraxis eröffnet. Er ist Masseur, medizinischer Bademeister, diplomierter Gesundheitstherapeut und nach achtjährigen Studien in China mit der traditionellen chinesischen Medizin vertraut. Unterstützt wird er am Empfang von Irina Spinner, zwei Behandlungsräume stehen zur Verfügung, ein Meditationsraum und eine Sauna komplettieren das Raumangebot ab.

v.l.n.r.: Hoffmann Edith - Ertingen (50x), Feuerstein Esther - Ertingen (10x), Wiedergrün Beate - Ertingen (10x), Fischer Roger - Erisdorf (25x), Szymkowiak Harry - Erisdorf (50x), Figel Andreas - Binzwangen (25x), Klekler Wilhelm - Ertingen (75x), Karthan Sonja - Ertingen (25x), Wiedemann Ralf - Ertingen (25x), Bischofberger Berthold - Ertingen (50x), Möller Christian - Ertingen (10x) und Igel Markus - Ertingen (50x). Weitere Blutspender, welche nicht anwesend waren: Diesch Alexander - Ertingen, Filk Christian - Ertingen, Fluhr Carmen - Ertingen, Haberbosch Thomas - Erisdorf, Hecht Johanna Binzwangen, Hoffmann Andrea - Ertingen, Johe-Rausch Carola - Ertingen, Rucnov Nikola - Binzwangen, Schneider Stephanie - Binzwangen (jeweils für 10maliges Spenden) sowie Enderle Hannelore und Felber Andrea beide aus Ertingen für 25maliges Spenden

Bürgermeister Alexander Leitz mit Thomas Wagner Foto: Medien Möller Mengen

Bürgermeister Leitz konnte im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 17.09. die Blutspender der Gemeinde Ertingen für 10maliges, 25maliges, 50maliges und 75maliges Spenden auszeichnen. Er bedankte sich bei allen Spendern für deren vorbildmäßige Bereitschaft durch ihre Spende, sich für die in einer Notlage befindlichen Mitmenschen einzusetzen. Alle Spender erhielten von der Gemeinde Ertingen als Auszeichnung und Dank ein Buchpräsent und vom Deutschen Roten Kreuz eine Anstecknadel mit Urkunde.



Was sonst noch geschah ... Neueröffnungen Haarstudio Manuel Buck Am 10.03. eröffnete Manuel Buck in der Michel-BuckStraße 25 sein eigenes Haarstudio. Der 28jährige Ertinger ist Friseurmeister und erhält Unterstützung durch Friseurgesellin Olga Silbernagel.

Physiotherapie Susanne Schiener Am 02.07. übernahm das Team mit Susanne Schiener die ehemalige Praxis von Michael Beil in der Krähbrunnenstraße 2 in Ertingen. Sie betreuen bei sämtlichen orthopädischen, unfallchirurgischen, neurologischen, rheumatologischen sowie pädiatrischen Krankheitsbildern. Landmetzgerei Högner GmbH Am 06.12. konnte die Landmetzgerei Högner GmbH im ehemaligen Gebäude der Metzgerei „Geiger“ eröffnen.

Schließungen

Schleckerfiliale Zuerst wurde Anfang März noch bekannt gegeben, dass die Ertinger Zweigstelle der Drogeriekette Schlecker von der ersten Schließungsrunde nicht betroffen sei. Leider konnte eine Insolvenz der Firma Schlecker nicht abgewendet werden, somit musste auch die Filiale in Ertingen schließen.

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Rückblick 2012

Uhren-Schmuck Sommer Nach Jahrzehnten wurde das Einzelhandelsgeschäft von Rita Sommer durch die Familie aufgegeben. Inzwischen wurden die ehemaligen Verkaufsräume zu Wohnräumen umgebaut. Metzgerei „Geiger“ Zum 29.11. wurde die Metzgerei „Geiger“ nach über 25 Jahren in Ertingen geschlossen. Sie konzentrieren sich nun auf das Hauptgeschäft in Dürmentingen sowie ganz speziell auf den Catering- und Partyservice.

Michael Roll aus Binzwangen ist deutscher U25Einzelmeister

Michael Roll ist deutscher U25-Meister der Klasse zehn im Tischtennis - und dies ohne Satzverlust. Der für den TSV Bad Saulgau in der Landesliga spielende 25 Jahre alter Binzwanger setzte sich gegen 46 Spieler aus ganz Deutschland durch.

Unternehmerabend 2012

Am 19.04. war der Biberacher Unternehmer Arthur Handtmann beim diesjährigen Unternehmerabend der Gemeinden Ertingen und Herbertingen sowie der MichelBuck-Schule anwesend. Er beeindruckte die Zuhörer sehr und trotz seiner 85 Jahren ist er noch voller Energie und Motivation für sein Unternehmen tätig - so steht er täglich noch sechs bis acht Stunden im Betrieb.

v.l.n.r.: Armin Reck (BDS Ertingen), Bärbel Heydasch (Gewerbeverein Herbertingen), Arthur Handtmann, Bürgermeister Alexander Leitz (Ertingen), Rektor Markus Geiselhart, Bürgermeister Michael Schrenk (Herbertingen)

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Zukunftspreis Handel 2012

Die aktiv-markt Gebauer GmbH (Göppingen), die Bessey & Flammer GmbH (Bühl) sowie das Modehaus Wahl (Ertingen) haben am 24.04. den „Zukunftspreis Handel Baden-Württemberg 2012“ erhalten. Der Preis für herausragende Unternehmenskonzepte im Einzelhandel Baden-Württembergs wurde im Rahmen des Handelsforums in Ludwigsburg vom baden-württembergischen Finanzund Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid MdL sowie den Präsidenten vom Handelsverband Baden-Württemberg, Horst Lenk und vom Sparkassenverband BadenWürttemberg, Peter Schneider MdL, überreicht. Das Ertinger Bekleidungshaus WAHL wird in dritter Generation von Brigitte und Markus Wahl geführt. Es hat im Jahr 2010 als erstes Geschäft Baden-Württembergs das Qualitätszeichen für „Generationenfreundliches Einkaufen“ erhalten.

Donaurenaturierung zwischen und Binzwangen abgeschlossen

Hundersingen

Das größte Gewässerrenaturierungsprojekt in Baden-Württemberg hat Umweltminister Franz Untersteller am 27.04. der Öffentlichkeit übergeben. Auf 2,7 Kilometer von Hundersingen nach Binzwangen kann sich die Donau wieder frei durch die Landschaft schlängeln. Die Gesamtkosten der dreijährigen Bauarbeiten von rund 2,6 Millionen Euro trägt zu 60 % das Land, 40 % stammen aus dem EU-Förderprogramm Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums. Nach dem Jahrhunderthochwasser 1990 hätte das Regierungspräsidium Tübingen gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg, Fachbehörden und Gemeinden das Integrierte Donauprogramm entwickelt. Mit dem Programm solle der Natur- und Lebensraum an der Baden-Württembergischen Donau durch Vernetzung von Ökologie und Hochwasserschutz weiterentwickelt werden. Voraussichtlich ab 2017 werden Fische und Kleinlebewesen die Donau von der bayerischen Grenze bei Ulm wieder über 100 Kilometer bis nach Hundersingen und Binzwangen durchwandern können. Regierungspräsident Strampfer lobte Synergieeffekte der Renaturierung. Für den ländlichen Raum sieht Strampfer es zudem als besonders wichtig an, das touristische Potenzial zu nutzen.

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Landscheune Erisdorf

In der Mitte v.l.n.r.: Landrat Dr. Heiko Schmid, Tanja Gönner (MdL), Regierungspräsident Hermann Strampfer, der Herbertinger Bürgermeister Michael Schrenk und der Ertinger Bürgermeister Alexander Leitz sowie oben im Bild Umweltminister Franz Untersteller bei seiner Ansprache

Am 02./03.06. luden die Familien Hübler und Wittek zum zweiten Mal zum großen Landscheune-Fest ein. Am Samstag fand der Flohmarkt mit Kinderflohmarkt statt. Am Abend heizten die Rockabilly-Band „The Lonesome Drifters“ ein. Die Flohmarkt-Tombola wurde sehr gut angenommen. Ein Großteil des Erlöses geht an die Stiftung „Gut alt werden in Riedlingen“ von Petra und Bernhard Haberbosch.   Der Sonntag begann leider mit Regenwetter und so entschieden die Veranstalter zusammen mit dem MV Erisdorf, das geplante Frühschoppenkonzert abzusagen. Dann wurde das Wetter langsam besser und bis zum Nachmittag waren über 40 verschiedene Oldtimer-Fahrzeuge gekommen und zu bestaunen.

Brass Band Oberschwaben-Allgäu in der neuen Kulturhalle

Das Eröffnungskonzert der Musikfestwochen DonauOberschwaben fand am 04.05. in der Kulturhalle statt. Mit der Ausrichtung des Eröffnungskonzerts in der neuen Kulturhalle hat sich die Brass Band Oberschwaben-Allgäu (BBOA) zu ihrem 20jährigen Bestehen ein besonderes Geburtstagsgeschenk bereitet. Der Schweizer Dirigent Peter Schmid hat in ausgewählten Werken nicht nur die Vielseitigkeit seiner Band demonstriert, er hat mit Judith Müller zudem eine Violinistin ins Programm aufgenommen, die mit exzellenter Musizierweise das Publikum begeisterte.

Storchennest auf dem Rathaus

Nachdem in der Nähe des Rathauses von einem Kamin ein angefangenes Storchennest aus Brandschutzgründen entfernt werden musste, wurde von der Gemeinde am Rathaus ein Storchennest angebracht. Von der Bauschlosserei Kegel wurde in kürzester Zeit ein Storchennest aus Stahl hergestellt. Nachdem der Stukateurbetrieb Gerhard Binder das notwendige Gerüst zur Montage bereitgestellt hatte, konnte die Konstruktion bereits am 22.05. am Rathaus angebracht werden. Das neu errichtete Storchennest wurde gleich mit Nistmaterial, welches die Störche auf dem Nachbargebäude zusammengetragen hatten, gefüllt.

Die Landscheune Erisdorf beim weihnachtlich-winterlichen Event am 01.12.

Sommerferien-Nachmittag Wieder luden die Familien Günther Hübler und Daniel  Wittek im Rahmen des Ertinger Ferienprogrammes zum vielseitigen Kinder-Nachmittag bei der Landscheune in Erisdorf ein. 30 Kinder nahm die Veranstaltung auf und mit den eigenen Kindern und den Kindern der Helfer waren fast 40 unternehmungslustige Sechs- bis Zwölfjährige auf den Hof der Landscheune gekommen. Da das Wetter anfänglich nicht so sicher erschien, wurden die Kreativ-Stationen dieses Jahr in der Scheune aufgebaut.

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Rückblick 2012

Neue Postkarten

Seit Juni gibt es von unserer schönen „Freizeitund Erholungsanlage Schwarzachtalseen“ eine Ansichtskarte. Außerdem konnte die Wasserqualität am „Erholungs- und Freizeizentrum Schwarzachtalseen“ in der Ausgabe der Badegewässerkarte Baden-Württemberg als ausgezeichnet gewertet werden. Auch vom Landratsamt Biberach konnten die routinemäßigen Proben als „sehr gut“ bezeichnet werden.

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Es ist immer wieder toll zu sehen, welchen Spaß die Kinder bei den Programmen haben.

Schnuppernachmittag beim Tennisclub Ertingen

Auch eine schöne Winterpostkarte ist jetzt erhältlich.

5. Ertinger Krähbrunnenfest

Bei herrlichen Sommertemperaturen und vielen Besuchern fand am Wochenende des 07./08.07. das bereits 5. Ertinger Krähbrunnenfest statt. Die Abwechslung von Blasmusik mit „Blasmusik Pur“ und gegen späterer Stunde Akustikrock mit Ralf Kopp fand sehr guten Anklang. Am Sonntag eröffneten die Kinder das Fest mit dem Kinderflohmarkt. Nachmittags war mit den verschiedenen Gruppen - egal, ob musikalisch oder auch mit der TSV-Gymnastiktanzgruppe für alle etwas geboten sowie auch an Speis und Trank kam keiner zu kurz. Ein herzliches Dankeschön an alle Vereine und Organisatoren. Die teilnehmenden Vereine bedanken sich bei allen Gästen für Ihr Kommen und freuen sich auf das 6. Ertinger Krähbrunnenfest am 06./07.07.2013.

Kinderkino „Mondbär“ im Sitzungssaal des Rathauses Ertingen

Das beliebte Pizzabacken der KjG Ertingen

Bildernachlese ...

Am 28.12.2011 konnte der langjährige Schulleiter Michael Noelle seinen 70. Geburtstag feiern. Zudem ist er seit vielen Jahren Vorsitzender der Volkshochschule Donau-Bussen. In seinem Ruhestand engagiert er sich im Archiv der Gemeinde zusammen mit Karl Lutz für  den literarischen Nachlass von Michel Buck.

Sommerferienprogramm 2012

Auch in diesem Jahr hat die Gemeinde Ertingen zusammen mit Vereinen und Privatpersonen ein tolles und abwechslungsreiches Programm für alle daheimgebliebenen Kinder während der Sommerferien zusammengestellt. Für alle - ob Groß oder Klein - war wieder das Richtige dabei. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den Gewerbetrieben, die uns durch eine Werbeanzeige unterstützt haben, bedanken.

Die Gemeinde Ertingen bedankt sich bei der Narrenzunft Gloggasäger für die wunderschöne Hallendekoration mit der überdimensionalen Glocke.

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Rückblick 2012

Mit einer konstanten Saisonleistung konnte sich die Fußballmannschaft bereits Anfang Mai die Meisterschaft sichern. Bürgermeister Leitz lud die Mannschaft mit ihrem Meistertrainer Rudolf Soukup sowie den Abteilungsleitern Rainer Rink/Frank Schulz, TSV Ertingen und Rudolf Vogel, SV Binzwangen in den Sitzungssaal des Rathauses zu einem Empfang ein. Er würdigte die sportliche Leistung der Mannschaft, die gute Aufbauarbeit des Trainers sowie der Verantwortlichen und wünschte für die kommende Saison in der Kreisliga A viel Erfolg.

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Mit dem Glückwunschschreiben des Bürgermeisters zur Geburt eines Kindes überreicht die Gemeinde Ertingen nun auch als Willkommensgruß an alle Neugeborenen ein kleines praktisches Präsent. Die Gemeinde bringt mit dieser Aufmerksamkeit zum Ausdruck, dass jedes neu geborene Kind nicht nur eine Freude für die Eltern, sondern für die ganze Gemeinde ist.

Ausnahmezustand am 19.08. an unseren Schwarzachtalseen

Bürgermeister Alexander Leitz (rechts) erhielt am 26.06. Besuch von Father Antony, Sister Oktavia und Emanuela aus Kifungilo/ Tanzania, die zwei Wochen in Ertingen bei der Kolpingsfamilie zu Gast waren.

Der Gemeinderat Ertingen bei der Besichtigung von EDEKA am 12.10.

Der Fotograf Martin Baur aus Binzwangen hielt mit einer beeindruckenden Aufnahme den Blitzeinschlag im Ertinger Kirchturm (rechts) am 18.06. um ca. 22.20 Uhr fotografisch fest.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Ertingen besuchten an ihrem diesjährigen Ausflug das „Mini Mundus Bodensee“ in Meckenbeuren. Hier die Darstellung der „sinkenden Titanic“.

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Rückschau 2012 Kirchengemeinde „St. Georg“ Ertingen

Das Jahr 2012 war nach zwei Jahren - die von der Situation der Vakanz der zweiten Priesterstelle geprägt waren - ein Jahr, in dem wir wieder etwas mehr Konstanz in unserer Seelsorgeeinheit hatten. Pfarrer Dr. Jules Kienga hat als Pfarrvikar und zweiter Priester der Seelsorgeeinheit das Pastoralteam verstärkt und hat sich bei uns auch recht gut eingelebt. In der Zwischenzeit konnte er auch schon ein paar eigene Akzente setzen. Durch den Ruhestand unserer langjährigen Pfarrsekretärin Frau Gigl ergab sich die Gelegenheit, die Sekretariatsarbeit in der Seelsorgeeinheit neu zu organisieren und in den beiden Büros Ertingen und Dürmentingen zu konzentrieren. Damit verbunden war mit der Einrichtung neuer Informationstechnik, dass die Erreichbarkeit für beide Büros in gleicher Weise gegeben ist und dass in beiden Büros Arbeiten für alle Pfarreien der Seelsorgeeinheit erledigt werden können. Frau Eisele als neue Sekretärin und Frau Butscher-Reck, die bisher das Pfarrbüro in Binzwangen machte, sind inzwischen in die Aufgaben gut hinein gewachsen. Die Höhepunkte des vergangenen Jahres sind unten im Rückblick aufgeführt. Daneben aber ist es genauso wichtig, dass sich die Kirchengemeinde in der täglichen seelsorgerlichen und diakonischen Arbeit den Menschen zuwendet und ihnen hilft, auch und gerade dort, wo es niemand mitbekommt. Den Frauen, Männern und Jugendlichen, die in der täglichen Arbeit der Kirchengemeinde und ihren Gruppierungen ihren Dienst ohne großes Aufsehen leisten, sei deshalb ein besonderes „Vergelt‘s Gott!“ gesagt. Auch im neuen Jahr 2013 wird die Arbeit der Kirche für die Menschen nicht einfacher werden. Wir dürfen aber auf Gott vertrauen, dass, bei allem, was es vielleicht auch an Enttäuschungen gibt, er bei uns ist und uns in die Zukunft führt. Ein besonderes Ereignis wird im kommenden Jahr neben den großen Festen des Kirchenjahres das 250jährige Weihejubiläum der Marienkapelle sein, das wir am 30.06.2013 feiern werden. Für alles Tun bitten wir um Gottes Segen für ein gutes Gelingen. Statistik Das Sakrament der Taufe wurde gespendet Das Sakrament der Ehe spendeten sich Verstorbene Gemeindemitglieder Zum ersten Mal zum Tisch des Herrn Kirchenaustritte

16 Kindern 2 Paare 26 34 Kinder 7

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Sternsingeraktion 2012 Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg waren die Sternsinger unserer Pfarrgemeinde auch dieses Jahr wieder mit sechs Gruppen in den Straßen unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+12“ brachten sie als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen. Unter dem Motto „Klopft an Türen, pocht auf Rechte” sammelten sie für notleidende Kinder in aller Welt. Unsere Sternsinger erzielten 6.112,11 Euro. Jährlich können mit den Mitteln aus der Sternsingeraktion rund 3.000 Projekte für notleidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Begegnungstag der Seelsorgeeinheit Am 15.01. fand der Begegnungstag der Seelsorgeeinheit in Ertingen statt. Wanderfreudige aus den anderen fünf Gemeinden der Seelsorgeeinheit brachen zum Sternmarsch nach Ertingen auf. Das schöne winterliche Wetter konnte viele zum Mitwandern anspornen. Die Krippenführungen von Andrea Hoffmann sowie die Meditation von Susanne Späth-Häußler und Maria Seng lockte viele Interessierte in die Kirche „St. Georg” nach Ertingen. Danach verweilten noch viele der Besucher im voll besetzten Abt-Bischof-SpiesHaus bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen. Neujahrsempfang der Kirchengemeinde „St. Georg“ Ertingen Am 14.01. fand der diesjährige Neujahrsempfang statt. In seinem Grußwort bedankte sich Pfarrer Dr. Häring für die engagierte Mitarbeit der vielen Ehrenamtlichen wie auch der Hauptberuflichen. Besonders hervorzuheben sind dieses Jahr mehrere Personen, die schon jahrelang kirchlich engagiert sind: Richard Neubrand wurde für 31  Jahre Tätigkeit als Kirchengemeinderatsmitglied gedankt. Frau Lore Buck, Frau Elfriede Diesch und Frau Elisabeth Kempter wurde für ihren 30jährigen Dienst als Austrägerinnen der Missio-Zeitschrift gedankt. Auch bei Frau Annemarie Buck bedankte sich Herr Pfarrer Dr. Häring ganz herzlich für den langjährigen Kommunionhelferdienst. Bei einem kleinen Imbiss saß man anschließend noch in gemütlicher Runde zusammen. Fastenpredigten In den Fastenpredigten unter dem Motto „Freude an der Kirche“ an den fünf Fastensonntagen behandelte Pfarrer Dr. Häring aktuelle Themen aus der und über die katholische Kirche. Den Abschluss der Reihe der Predigten bildete die Bußfeier am Palmsonntag.

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Weltgebetstag 2012 Am 02.03. feierten wieder rund 60 Frauen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden den Weltgebetstag. Ins Abt-Bischof-Spies-Haus lud die katholische Kirchengemeinde Ertingen ein, um die Liturgie der Frauen aus Malaysia zu feiern. Das Thema des Gottesdienstes lautete „Steh auf für Gerechtigkeit“ und führte den Anwesenden lebhaft vor Augen, mit welchen Problemen und Schwierigkeiten die Frauen aus Malaysia kämpfen. Das Vorbereitungsteam lud nach dem Gottesdienst zum gemütlichen Beisammensein mit einem typischen Essen aus Malaysia und Dias über das Land ein.

Kar- und Ostertage Die heilige Woche begann wieder mit der Feier des Palmsonntags. Nach der Palmweihe am Seniorenzentrum zog die Prozession wieder mit der Musikkapelle und einem echten Esel zur Pfarrkirche, in der dann Eucharistie gefeiert wurde. Aufgrund mehrerer Erwachsenentaufen wurden die drei österlichen Tage dieses Jahr in Erisdorf gefeiert, so dass in Ertingen keine Eucharistiefeier zum Letzten Abendmahl und keine Osternachtsfeier stattfand. Dies wird sicher für die nächsten Jahre eine Ausnahme bleiben. Dennoch versammelte sich die Gemeinde zu den Betstunden am Gründonnerstagabend und zur Feier der Karfreitagsliturgie. Auch die Metten und Laudes fanden am Karfreitag und am Karsamstag statt. Am Ostermorgen begrüßte bereits um 06.00  Uhr die Musikkapelle den Auferstandenen musikalisch, während Ministranten und Vorbeterinnen einen Gang in den Ostermorgen machten. Im österlichen Hochamt schließlich feierte die ganze Gemeinde die Auferstehung Christi. Der Gottesdienst wurde trotz noch fehlender Orgel musikalisch eindrucksvoll durch unseren Kirchenchor gestaltet. Erstkommunion „Jesus lädt uns ein - Trau dich zu glauben!“ Am 22.04. durften 34  Kinder unserer Gemeinde das erste Mal zum Tisch des Herrn hinzutreten und den Leib des Herrn empfangen. Pfarrer Dr. Häring feierte mit den Kindern den Gottesdienst, auf den sie von Gemeindereferentin Frau Hoffmann und den Gruppenmüttern vorbereitet wurden.

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Feierliche Wiedereinweihung der renovierten Orgel Am 13.05. konnten wir feierlich die Wiedereinweihung der von Grund auf überholten und teilweise auch verbesserten Orgel in der Pfarrkirche feiern. In viermonatiger Arbeit hat die Orgelbaufirma Heiß aus Vöhringen an der Iller alle 2.600 Pfeifen der Orgel ausgebaut, gereinigt, neu intoniert - so dass alle Pfeifen eines Registers den gleichen Klang und die gleiche Lautstärke haben - und gestimmt. Die bisher teilweise recht schwergängige Traktur wurde fast gänzlich erneuert, so dass die Kraft, die der Organist zum Drücken einer Taste der Klaviatur braucht, auf ein Drittel reduziert wurde. Bisher fehlten noch leise, grundtönige Register vor allem zur Begleitung von Solo- oder Chorgesang; dazu wurde ein neues Register im Pedal eingebaut und ein weiteres im Schwellwerk umgearbeitet. Die feierliche Orgelweihe im morgendlichen Festgottesdienst wurde durch Prälat Reinhold Melber aus Rottenburg vorgenommen, der selbst Orgel spielt und sich nach dem Gottesdienst auch noch an die Orgel setzte. Mitgestaltet wurde die Feier durch den Kirchenchor. Prälat Melber betonte in seiner eindrücklichen Predigt die wichtige Rolle der Kirchenmusik für das gottesdienstliche Leben einer Gemeinde. Nach der Predigt fand die eigentliche Weihe statt. Danach ließ Organist Richard Fischer die Orgel zum ersten Mal wieder im Gottesdienst erklingen, in weiteren Stücken dann auch zusammen mit Trompete. Am Abend führten Dekanatskirchenmusiker Matthias Wolf an der Orgel und Martin Schad an der Trompete eindrucksvoll die musikalischen Möglichkeiten der erneuerten Orgel vor. Das abwechslungsreiche Programm reichte von Stücken aus dem frühen Barock bis ins 20. Jahrhundert. Dazu kam eine Variation von Matthias Wolf über das bekannte Marienlied „Maria, dich lieben“, bei dem die einzelnen Register der Orgel in sehr eindrücklicher Weise einzeln zur Geltung kamen.

Aufnahme neuer Ministranten und Vorbeterinnen Es wurden in diesem Jahr vier neue Vorbeterinnen und drei neue Ministranten aufgenommen. Gleichzeitig war es Pfarrer Dr. Häring eine große Freude, Ministranten und Vorbeterinnen für fünf und zehn Jahre Dienst am Altar zu ehren. Veränderungen im Pfarrbüro Im Juli verabschiedete Pfarrer Dr. Häring die bisherigen Pfarramtssekretärinnen Frau Monika Gigl und Frau Jolanda Schmidt. Frau Gigl war 19 Jahre als Hauptsekretärin und Frau Schmidt neun Jahre als Zweitkraft im Pfarrbüro eingesetzt. Ihre Nachfolgerinnen sind Frau Elisabeth Butscher-Reck aus Altheim und Frau Anita Eisele aus Heudorf.

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Erntedank Auch in diesem Jahr konnten wir Gott unseren Dank für die Ernte des Jahres wieder durch einen schön gestalteten Erntedankaltar ausdrücken. Die Erntegaben wurden wie jedes Jahr nach dem Abbau des Altars dem Seniorenzentrum zur Verfügung gestellt. Kirchenkonzerte Am 06.05. führte die Evangelische Kantorei Riedlingen u.a. das Osteroratorium von Johannes Sebastian Bach mit Chor, Orchester und Solisten auf. Mit ungefähr 800 Besuchern war das Kirchenkonzert von Oswald Sattler und des Kastelruther Männerquartetts ein außerordentlicher Besuchermagnet. Die religiösen Texte der Lieder verkündeten in einer überzeugenden Weise die christliche Botschaft und berührten die Konzertbesucher tief in ihrem Herzen. Das Konzert der Brassband A7 aus Memmingen am 25.11. zog leider nicht so viele Besucher an. Die aber, die dieses Konzert hörten, waren begeistert sowohl von der musikalischen Perfektion und dem Klang als auch von der Auswahl und Interpretation der Stücke, die teilweise richtig unter die Haut gingen. Offener Frauenkreis Frauen unterschiedlichen Alters treffen sich einmal im Monat im Abt-Bischof-Spies-Haus zu verschiedenen Themen. Jede Frau unserer Gesamtgemeinde ist zum Programm herzlich eingeladen; aber auch interessierte Männer können jederzeit teilnehmen. Es handelt sich um keinen festen Kreis. Zu Jahresbeginn wurde die Krippe in Dürrenwaldstetten besichtigt. Im voll besetzten Abt-Bischof-Spies-Haus fand im Februar zum ersten Mal am Nachmittag der ValentinsKaffee statt. Der Frauenkreuzweg, die Maiandacht und die Adventsfeier, die feste Bestandteile unserer Frauengruppe sind, wurden von den Frauen sehr gut besucht. Das Abendlob im Oktober und die Vortragsabende mit verschiedenen Referenten wurden ebenfalls gut angenommen. Der Höhepunkt in diesem Jahr war die Tageswallfahrt nach Hegne zur seligen Schwester Ulrika Nisch im September. Herzlichen Dank an alle Frauen, die während des Jahres am Programm teilnehmen.

Kindergottesdienste Auch in diesem Jahr fanden wieder unsere Kindergottesdienste statt. Mit „Einfach Spitze, dass du da bist“ konnten wir an fünf Kindergottesdiensten Kinder im Alter zwischen drei und neun Jahren begrüßen. Unsere Themen in diesem Jahr waren: Bartimäus, das verlorene Schaf - Frederik, der Farben

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sammelt - Elisabeth von Thüringen sowie das Krippenspiel am Heiligen Abend. Der Kindergottesdienst wurde gerne von den Kindern besucht. Erfreulich zu sehen ist, dass viele Kinder regelmäßig die Gottesdienste besuchen und wir auch immer wieder neue Gesichter begrüßen können. Auf ein Wiedersehen im neuen Jahr freut sich das Team vom Kindergottesdienst Diana Hildebrand, Julia Diesch und Carmen Grüttner. Gebet für den Frieden 10 Jahre schon beten wir in unserer Gemeinde für den Frieden. Seit dem Anschlag auf das World Trade Center im September 2002 ist es uns bewusst geworden, wie zerbrechlich der Frieden in unserer Welt ist. So treffen sich fünf mal im Jahr Freitagabends immer wieder Menschen aus unserer Gemeinde, um für den Frieden zu beten, der nach wie vor bedroht ist. Bibelgespräch Auch dieses Jahr trafen sich die Teilnehmer zum Bibelgespräch. Verschiedene Texte aus dem Markusevangelium beschäftigten uns. Gemeinsam versuchten wir die Botschaft Jesu für unser Leben und unsere Gemeinde zu deuten. Jugend- und Familiengottesdienste Viermal im Jahr gestaltet eine Gruppe von Jugendlichen, unter anderen auch von der KjG, Jugendgottesdienste. Sie versuchen die Botschaft der jeweiligen Sonntagsevangelien für ihre Lebenssituation zu interpretieren. Auch unser Familiengottesdienstteam hat vier Gottesdienste vorbereitet, um Jesu Botschaft für Kinder verständlich zu machen, damit sie verstehen, was wir feiern und Freude am Glauben bekommen. Kinder beten - Kinderkreuzweg, Kindermaiandacht und Kinderrosenkranz Zu diesen Andachten waren die Kinder unserer Gemeinde herzlich eingeladen und kamen zahlreich, um mit Jesus oder Maria zu beten. Vor allem der Kreuzweg bewegt unsere Kinder immer wieder und ihr Wissensdurst über Jesu Leiden und Sterben ist groß. Mit dem Rosenkranzgebet machten dann ca. 20 Kinder erste Erfahrungen im Oktober. Dass dieses Gebet auch Freude machen kann, war deutlich zu spüren. Angeboten und durchgeführt wurden diese Angebote von der KjG und Frau Hoffmann. Kinderbibelnachmittage Viel Freude hatten dieses Jahr Kinder aus unseren Gemeinden Ertingen, Binzwangen und Erisdorf bei den Kinderbibelnachmittagen. Ob Palmen gebastelt wurden, die Passion Jesu miterlebt wurde oder ob man sich auf Schatzsuche begeben hat - biblische Geschichten wurden lebendig. Auch für ihren Glauben konnten die Kinder Einiges mitnehmen, sehr zur Freude des Vorbereitungsteams.

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Katholische junge Gemeinde (KjG) Die KjG engagiert sich in der katholischen Gemeinde im Bereich der Kinderarbeit. Die Kinder und Jugendliche nsind im Alter von 9 bis 16 Jahren. Jede Woche finden altersspezifische Gruppenstunden im Abt-Bischof-SpiesHaus statt, bei denen gebastelt, gebacken oder gekocht - vor allem aber gelacht und sich ausgetauscht wird. Unser diesjähriges Jahresprogramm war wieder bunt gemischt. Unsere kirchlichen Aktivitäten beinhalteten die Gestaltung von Kinder- und Jugendgottesdiensten, ebenso haben wir mit der Gemeindereferentin Andrea Hoffmann Kindermaiandachten und Kinderkreuzwege geplant. Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr den Fronleichnamsteppich an der Marienkapelle gestaltet. Unser Programm reicht aber noch weiter. Auch dieses Jahr hatten wir eine Kinderfreizeit geplant, die leider  wegen zu wenigen Anmeldungen abgesagt werden musste. Wohingegen das Sommerferienprogramm „Pizza backen“ von mehr als 80 Kindern begeistert angenommen wurde. Die „Cocktailbar“ am „Krähbrunnenfest“ war ebenfalls ein voller Erfolg. Alles in allem war das Jahr 2012 ein sehr erfolgreiches Jahr. Bussenwallfahrt der Seelsorgeeinheit Zum zweiten Mal gab es in diesem Jahr die Bussenwallfahrt der Seelsorgeeinheit im Mai, die schon viele Jahre von unseren Dürmentinger Gemeinden durchgeführt wird. Nur eine sehr kleine Anzahl von Pilgern pilgerte zu Fuß auf den Bussen. Bei der Maiandacht waren dann aber etliche Ertinger dabei, die die Wallfahrt dann auch in den Offinger Biergärten noch gemütlich ausklingen ließen. Ertinger Missions- und Afrikahilfe Das beherrschende Afrika-Thema war dieses Jahr der zweite Sponsorenlauf, der von der Kolpingfamilie organisiert wurde. Leider waren die Wetterbedingungen nicht optimal, so dass der Teilnehmerkreis bescheidener ausfiel. Mit dem Ergebnis waren die Organisatoren dennoch zufrieden. Die drei afrikanischen Gäste aus Tansania, darunter Father Antony als Präses der Patenkolpingfamilie Kifungilo-Gare waren vom 14tägigen Besuchsprogramm sehr beeindruckt. In aller Stille vollzog sich der 30.  Geburtstag der Ertinger Missions- und Afrikahilfe. Was 1982 als spontane und einmalige Hilfsaktion gedacht war, hat sich in 30  Jahren zu einem respektablen und wirkungsvollen Solidaritätsunternehmen entwickelt. Mit 286  Postpaketen je 10  kg unverderblichen Grundnahrungsmitteln, die den hungernden Kindern und Waisenhäusern sowie zahlreichen Krankenstationen zur Verfügung gestellt wurden, folgten in 18  Jahren 95  Schiffscontainer mit rund 450  Tonnen Hilfsgütern. Unbezahlbare Einfuhrzölle seitens der Regierung Tansanias beendete eine sehr gut organisierte Hilfsaktion. Zahlreiche treue Wohltäter unterstützen seither finanziell die gewachsenen Verbindungen zu zahlreichen kirchlichen Einrichtungen (Aidswaisen, Kinderheime, Bildungs- und Gesundheitsprojekte). In unserem Unterstützungsprogramm werden wir zukünftig auch die Missionsstationen der Vinzentinerinnen aus Untermarchtal fördern. Bereits 1990 ging von Ertingen eine Zahnarzteinrichtung zu den Barmherzigen Schwestern nach Mbinga. Vor 50 Jahren war es unser großer Ertinger Missionar Abt-Bischof Eberhard Spies, der die Untermarchtaler Vinzentinerinnen nach

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Tansania geholt hatte. Aus der kleinen Schwesterngruppe, die damals den bescheidenen Anfang wagte, ist eine respektable Klostergemeinschaft von 220  afrikanischen Vinzentinerinnen geworden. Erwachsenenbildung Das Programm der Erwachsenenbildung startete dieses Jahr mit dem ersten Begegnungstag der Seelsorgeeinheit Ertingen. Auch in diesem Jahr wollten wir uns in der Ökumenischen Bibelwoche mit den Mitchristen der evangelischen Kirchengemeinde mit Texten aus der Bibel befassen. Es waren die Psalmen unter dem Leitwort „Brot und Tränen“ zu entdecken. In drei Bibelabenden wurde von Pfarrer Dr. Häring, Gemeindereferentin Andrea Hoffmann und Pfarrer Dr. Hans-Martin Rieger zum Gespräch eingeladen. Zum Abschluss der Bibelwoche tauschten der evangelische und katholische Pfarrer die Kanzel in ihren Gemeinden. Mit dem Thema „Aber wir haben doch alle den gleichen Gott - was trennt und was eint Katholisch und Evangelisch“ setzten sich Pfarrer Dr. Häring und Pfarrer Dr. HansMartin Rieger auseinander. Der Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde stieß auf sehr großes Interesse und das Gemeindehaus füllte sich rasch. Die Reihe „Stufen der Lebens“ wurde auch dieses Jahr von der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde zusammen weiter geführt. Dieses Jahr lautete das Thema „Leben im Ge(fl)echt von Beziehung“. Die Grundlage zu diesem Kurs waren die biblischen Texte von Saul und David. Zwei faszinierende Lebenswege, die eng miteinander verknüpft waren und für uns Bedeutung haben. Es wurde, wie immer bei diesem Kurs, nicht vorrangig Wissen vermittelt, sondern Glaube und Leben mit biblischen Texten in Beziehung gebracht. Besuchsdienst für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger 31  Frauen aus unserer Gemeinde besuchten dieses Jahr ehrenamtlich 325 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Ertingen ab dem 75.  Lebensjahr zum Geburtstag sowie 135 Personen ab dem 80. Lebensjahr auch zu Weihnachten. Sie überbrachten im Namen der Kirchengemeinde und des Pfarrers die Geburtstags- und Weihnachtsgrüße, verbunden mit einem kleinen Präsent. Bei der alljährlichen Adventsfeier für die Besuchsdienstfrauen im Dezember dankte ihnen Pfarrer Dr. Häring für ihren geleisteten Dienst der Nächstenliebe. Für die Organisation und Leitung des Besuchsdienstes ist seit 10 Jahren Frau Monika Gigl zuständig. Sie wird hierbei unterstützt von Frau Erika Binder und Frau Waltraud Fluhr und seit August dieses Jahres auch durch die beiden neuen Sekretärinnen im Pfarrbüro Frau Anita Eisele und Frau Elisabeth Butscher-Reck.   Kirchenchor „St. Georg“ Ertingen Der Kirchenchor „St. Georg“ mit ihrer Chorleiterin Frau Heidi Fischer kann auf ein gelungenes Jahr 2012 zurückblicken. In bekannter Weise beteiligte sich der Kirchenchor an der Liturgie des Karfreitags. Am Ostersonntag konnte die Spatzenmesse von W.A. Mozart vorgetragen werden. Kurz nach Ostern sang der Chor anlässlich der Orgelweihe. An Christi Himmelfahrt sowie Fronleichnam sang der Chor und

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konnte danach an den feierlichen Prozessionen teilnehmen. Am 08.03. sang der Chor zu Ehren unserer verstorbenen Sängerin Anneliese Eberhard. Wie im vergangenen Jahr organisierte Frau Fischer eine Chorfreizeit, die im Haus Regina Pacis in Leutkirch stattfand. Frau Dorothee Babst konnte zur Stimmbildung gewonnen werden. Zusammen mit dem Liederkranz Cäcilia aus Zwiefalten sang der Chor afrikanische Lieder am Afrikatag. Außerdem wurden an Allerheiligen und am Volkstrauertag die Gottesdienste mitgestaltet. An Heilig Abend und am Weihnachtstag wirkte der Chor ebenfalls an den feierlichen Gottesdiensten mit. Ein eintägiger Ausflug führte den Chor nach Esslingen, wo eine Messe besucht wurde und bei der geführten Stadtbesichtigung die Geschichte sehr anschaulich dargestellt wurde. Im Januar findet der traditionelle Familienabend statt. Geehrt werden: Jolanda Schmidt für 15 Jahre, Felix Buck für 20 Jahre, Brigitte Holl für 25 Jahre, Gertrud Gross für 40 Jahre im Dienste der Kirchenmusik.

Seniorenarbeit Das Team für Seniorenarbeit hat den Ertinger Seniorinnen und Senioren in diesem Jahr wieder ein sehr umfangreiches Programm angeboten. Es wurde von ca. 80 Senioren sehr gerne angenommen. Drei Gymnastikgruppen treffen sich wöchentlich in der Grundschulhalle, in der Seniorenwohnanlage und im Seniorenzentrum. Sie werden geleitet von Hildegard Bosch und Ursula Diesch. Zwei Kurse „Wirbelsäulengymnastik für Ältere“ waren auch wieder im Angebot. Eine Gruppe Wanderer/Radfahrer unter der Leitung von Erich Buck trifft sich wöchentlich. Zusätzlich zum wöchentlichen Programm fanden folgende Veranstaltungen statt: Januar Diavortrag von Gerhard Schirmer über „Handwerker früher in unserem Dorf“ Februar Seniorenball in der Kulturhalle März Vortrag von Sr. Karin vom Kloster Sießen April Rudolf Alber berichtet über seine Hilfsaktion Mai Maiandacht in Gnadenweiler mit Pfarrer Dr. Häring Juni Frau Weber von der Sozialstation Riedlingen berichtet uns über die Pflegeversicherung sowie Hilfen im Alter Juli Grillnachmittag in der Cafeteria der Seniorenwohnanlage mit Fassanstich von Bürgermeister Leitz und Pfarrer Dr. Häring September Seniorenausflug der Gesamtgemeinde mit ökumenischem Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Kienga und Pfarrer Dr. Rieger Oktober Diavortrag mit Gerhard Schirmer über „Was hatten wir früher für Einzelhandelsgeschäfte in unserem Dorf“

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November Krankensalbung in unserer Pfarrkirche „St. Georg“ mit Pfarrer Dr. Häring und Pfarrer Dr. Kienga Dezember Adventsfeier der Gesamtgemeinde in der Kulturhalle Das Seniorenchörle unter der Leitung von Rudi Wetzel war bei allen festlichen und heiteren Veranstaltungen aktiv dabei. Kolpingfamilie Die Kolpingfamilie ist eine generationenübergreifende Gemeinschaft und besteht aus fünf Gruppen, die sich wöchentlich, monatlich oder nach Bedarf treffen. Das Jahr begann mit einer Tanzveranstaltung mit dem „Sterntaler Duo”. Im Februar fand der Kolpingball im vollbesetzten Abt-Bischof-Spies-Haus statt. Die Fahrradbörse fand auch in der Kulturhalle großen Anklang. Der Maibaum, bei dessen Herstellung alle Gruppen beteiligt waren, wurde am 30.04. aufgestellt und erhielten den ersten Platz beim Maibaumwettbewerb der Schwäbischen Zeitung. Tradition hatte auch die Maiandacht bei der Oberdorfer Hütte. An Fronleichnam wurden von den Mitgliedern zwei Altäre erstellt. Nach getaner Arbeit gab es noch das obligatorische Frühstück bei „Merkles“. Die Strohfigurenbauer gingen Mitte Mai nach Bezau, um ein Hüttenwochenende zu genießen. Die Gruppe „Erwachsene” besichtigte beim Jahresausflug den Dreherhof in Lampertsweiler. Das Vereineturnier des TSV Ertingen gewann die Kolpingfamilie. Die Gruppe „Jungkolping” gewann zum ersten Mal das Kleinfeldturnier und auch das Internationale Kolpingturnier in Laupheim. Der Sponsorenlauf fand trotz widrigem Wetter großen Erfolg. Beim Krähbrunnenfest haben alle tatkräftig mitgeholfen. Das ausgebuchte Kettcar-Rennen für die nicht verreisten Kinder in Ertingen organisierten die Gruppen „Junge Erwachsene” und „Jungkolping”.

Die Gruppe „Jungkolping” ging zum diesjährigen Ausflug nach Günzburg zum Go-Kart fahren. Kanufahren auf der Donau wurde von den „Jungen Erwachsenen” angeboten. Ein Helferfest fand im September für alle Helfer statt. Am 03.10. fand die diesjährige Bergmesse auf dem Offerschwanger Horn statt. Am 08.12. feierte die Kolpingfamilie mit einem Gottesdienst und gemütlichem Beisammensein den Kolpinggedenktag. Zudem gab es auch wieder Neuaufnahmen. Am 27.12. werden sieben Mitglieder zum 12. Arbeitseinsatz nach Tansania starten.

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Band Sunrise Den Auftakt dieses Jahres bildete ein Jugendgottesdienst in Ertingen, den wir musikalisch umrahmen durften. Auch das zweite Open-Air in Ertingen war ein voller Erfolg im Kirchhof. Neben weiteren Jugendgottesdiensten zeigten wir unser Können in Bad Buchau im Festzeltgottesdienst beim Adelindisfest sowie den Gottesdienst der Kolpingfamilie bei der Bussenwallfahrt auf dem Bussen. Außerdem spielten wir auch dieses Jahr wieder in Allmendingen. Ein letzter Jugendgottesdienst am 22.12. wird dieses Jahr den Abschluss machen. Dass diese Auftritte zustande gekommen sind, verdanken wir einzig und allein den vielen Musikerinnen und Musikern, die uns immer wieder gerne ihr musikalisches Können zur Verfügung stellten. An dieser Stelle möchte ich allen, die zum Gelingen der musikalischen Gestaltung dieses Jahr beigetragen haben (z.B. Auf- und Abbau, Einstellen des Mischpultes und natürlich den Musikanten) ein herzliches „Vergelt´s Gott“ sagen. Ohne diesen vollen Einsatz jedes Einzelnen wären manche Termine nicht zustande gekommen. Im kommenden Jahr werden wir unser 30jähriges Bestehen feiern können. Blutreitergruppe Ertingen-Betzenweiler Wie in den vergangenen Jahren begann das Reiterjahr mit der Gruppenführerversammlung, traditionell am Ostermontag in Weingarten. Zwei Wochen später hat die Blutreitergruppe aus Herbertingen zur Einweihung ihrer neuen Fahne eingeladen, dieser Einladung folgte eine Abordnung. Die Hauptversammlung der Blutreitergruppe fand am 26.04. im Nebenzimmer des „Café Fensterle“ in Ertingen statt. Mit einem ausführlichen Rückblick lies Schriftführer Matthias Eberhard das vergangene Blutreiterjahr Revue passieren. Der jährliche Höhepunkt, der Blutfreitag in Weingarten am 18.05. war für unsere Gruppe mit 23 Reitern bei sehr bewölktem und leicht regnerischem Wetter sowie von der Musikkapelle begleitet trotzdem wieder ein festlicher Tag. Der Sternritt zur Wundertanne war ein voller Erfolg, das Wetter war bestens für Reiter und Pferd. Nach einer langen Pause wurde dieses Jahr wieder erstmals ein Grillfest organisiert. Dieses fand bei schönem Wetter bei unserem Reiterkamerad Karl-Anton Emhart in Neufra statt. Beim Heiligblutfest in Weingarten am 01.07. trafen wir uns zu einem festlichen Gottesdienst in der Basilika. Anfang September lud die Blutreitergruppe Sießen zu ihrem 100jährigen Bestehen, eine kleine Abordnung folgte der Einladung. Die Herbstritte (der Wendelinusritt in Gutenzell und der Wendelinusritt in Beuren) waren von unserer Gruppe dieses Jahr nicht so gut besucht. Beim letzten Ritt (dem St. Leonhardritt in Ölkofen) sah die Besetzung dann wieder mit neun Reitern besser aus. Wie in den vergangen Jahren beteiligte sich die Blutreitergruppe auch an den kirchlichen Anlässen.

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Ein Wort zum Schluss In all unserem Tun als Kirchengemeinde steht Jesus Christus im Mittelpunkt. Er ist nicht nur in der Kirche zu finden, sondern er begegnet uns auch in den verschiedensten Mitmenschen, vielleicht sogar besonders in denen, die wir nicht so mögen. Er begegnet uns, wie er dem Heiligen Martin in dem Bettler am Stadttor von Amiens begegnet ist. Möge das Jahr 2013 von möglichst vielen segensreichen Begegnungen geprägt sein, Ihr Pfarrer Dr. Peter Häring und das Pastoralteam der Seelsorgeeinheit Ertingen

Rückschau 2012 Kirchengemeinde „St. Lambertus“ Binzwangen Statistik Das Sakrament der Taufe wurde gespendet Das Sakrament der Ehe spendeten sich Verstorbene Gemeindemitglieder Zum ersten Mal zum Tisch des Herrn Kirchenaustritte

4 Kindern 2 Paare 4 9 Kinder 3 Personen

Sternsinger „Pocht auf Rechte“ - Kinderrechte gehen alle an. Unter diesem Leitthema stand die Sternsingeraktion 2012. In ganz Deutschland machten sich ca. 500.000 Jungen und Mädchen auf den Weg und sammelten für verschiedene Projekte in der ganzen Welt 42,2 Mio. Euro. Von Pfarrer Dr. Häring wurden am 04.01. wieder zwei Gruppen von Ministranten als Sternsinger ausgesendet, um die Häuser zu segnen und Geld für Kinder in Not zu sammeln. Erstkommunion Mit dem Thema „Jesus lädt uns ein - trau dich zu glauben“ feierten neun Kinder am 15.04. ihre Erstkommunion. Die Kinder wurden wieder von einigen Müttern, Frau Hoffmann und Pfarrer Dr. Häring in Gruppenstunden auf diesen Tag vorbereitet. Wie jedes Jahr holte der Musikverein die Kinder mit ihren Familien, Ministranten und Pfarrer Dr. Häring an der Binsenberghalle ab und begleiteten sie in die Kirche. Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch vom Kirchenchor umrahmt und der Tag fand bei der Dankandacht mit eucharistischer Prozession seinen Abschluss. Familiengottesdienste In Zusammenarbeit mit Frau Hoffmann hat das Team drei Gottesdienste und ein Krippenspiel an Hl. Abend vorbereitet. Vor allem die Erstkommunionkinder gestalten die Gottesdienste mit und sind mit viel Eifer und Freude dabei. Organisierte Nachbarschaftshilfe Mithilfe im Haushalt, Begleitung beim Spazierengehen, Zuhören, Gespräche und Seelsorge sind die wichtigsten

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Tätigkeiten bei der Nachbarschaftshilfe. 2012 wurden zwei Haushalte mit alleinstehenden Personen versorgt. In Zukunft soll die Nachbarschaftshilfe unter die Trägerschaft „Netzwerk Miteinander Binzwangen e.V.“ (ehem. Krankenpflegeverein) gestellt werden, so hat es der Kirchengemeinderat 2012 beschlossen. Krabbelgruppe Zur Freude aller haben einige Eltern im Frühjahr zusammen beschlossen, die Krabbelgruppe wieder regelmäßig anzubieten. Die Kleinen treffen sich mit ihren Müttern und Vätern am Freitagmorgen ab 09.00 Uhr im Pfarrhaus zum Spielen, Kennenlernen und gegenseitigen Austausch. Die Gruppe freut sich jederzeit über neue Ideen und neue Eltern und Kinder. Ansprechpartner ist Karin Eninger, Tel.: 5111. Schönstattgruppen Mit der Jahreslosung „In Deinem Blick…“ richtete sich im Vorbereitungsjahr 2012 alles auf das Heiligtum: das Heiligtum als Schönstattkapelle, das Heiligtum in unseren Häusern (Herrgottswinkel) und das Heiligtum in unseren Herzen. Schon im Alten Testament steht im Buch Exodus 25,8: „Macht mir ein Heiligtum! Dann werde ich in ihrer Mitte wohnen.“ Für die monatlich stattfindenden Gruppentreffen konnten die Leiterinnen wieder auf eine reiche Materialsammlung zurückgreifen, z.B. wie finde ich im Heiligtum zur Mitte, was sagt Pater Kentenich über das Heiligtum, wie kann ich mich im Heiligtum dem Blick Gottes und Mariens aussetzen, wie integriere ich das Heiligtum im Alltag,….? Auch in den Veranstaltungen vor Ort war dieses Thema der Mittelpunkt: bei einer Kreuzwegandacht in der österlichen Bußzeit, bei der Maiandacht am Bildstöckle, bei der Adventsmeditation in der Kirche und bei der meditativen Wanderung nach Heiligkreuztal, wo 24 Frauen und Männer mit Sr. Noemi mit dem Thema „In Deinem Blick…unterwegs sein“ dabei waren. Beide Gruppen trafen sich zum Adventsbeginn im Pfarrhaus zu einem besinnlichen Abend. Natürlich durften die Besinnungstage in Schönstatt/Vallendar nicht fehlen, ebenso die Europawallfahrt im September als Höhepunkt, wo im Zeichen des Pilgerheiligtums über 3.000 Menschen aus 19 Nationen in Schönstatt/Vallendar Maria zur Königin der Neuevangelisierung gekrönt haben. Die Schönstätter bereiten sich mit solchen Großveranstaltungen seit 2010 auf das große 100jährige Gründungsjubiläum im Oktober 2014 vor. Das diesjährige Hauptthema „Geht, ich sende Euch!“ Im Jahr des Glaubens schickt uns als Missionare und Apostel in unsere nächste Umgebung wie Familie, Gemeinde, Vereine und Berufsort. Seniorengruppe Für die Binzwanger Senioren hat das Vorbereitungsteam wieder ein ansprechendes Programm zusammengestellt. Jeden ersten Dienstag im Monat ist Treff im Landjugendraum bei Kaffee und Zopfbrot, Kerzenverzieren mit Frau Hoffmann, Fasnetsball, Rund-um-Schokolade-Nachmittag mit Frau Gebele, Maiandacht, Überraschungsdias mit Pfarrer Gerlach, Besuch Diakon Rahn, Erntedankfest, Pfarrer Dr. Kienga erzählt von seiner Heimat und Besinnliches zum Advent waren die Themen dieser Nachmittage.

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Das Vorbereitungsteam mit Mathilde Grom, Annemarie Rothmund, Anna Käser, Claudia Pfeil, Roswitha Diesch und Rosmarie Kahnt würden sich über neue Männer und Frauen ab dem Rentenalter freuen, da die Gruppe unbedingt Verstärkung braucht. Jede/r ist herzlich willkommen. Kommunionhelfer Andreas Lohner ist schon seit einigen Jahren Lektor und wird nun auch als Kommunionhelfer eingesetzt. Zur Verstärkung des Teams hat sich Sybille Grom bereit erklärt, sich als Lektorin und Kommunionhelferin ausbilden zu lassen. Ebenso hat Hildegard Reck-Zuchotzki den vorgeschriebenen Grundkurs Krankenkommunion in Untermarchtal absolviert. Vergelt`s Gott an dieser Stelle den Neuen und den schon seit langen Jahren Tätigen. Kirchengemeinderat Zum Abschluss des Jahres 2011 und zum Beginn des neuen Kirchenjahres 2012 waren wieder alle in der Kirche ehrenamtlich Tätigen zur gemeinsamen Adventsfeier mit dem Kirchenchor ins Gasthaus „Eck” zu einem besinnlichen und fröhlichen Abend eingeladen. So konnten Pfarrer Dr. Häring und Pfarrer Kleindienst allen für die geleistete Arbeit danken. Im Januar wurde vom KGR die Auflösung des Pfarrbüros in Binzwangen zum 31.07. beschlossen. Die Sekretariatsarbeit in der Seelsorgeeinheit läuft nun hauptsächlich über Ertingen (ca. 31 Std.) und über Dürmentingen (4 Std.). Die ganze Verwaltung soll somit vereinfacht werden. Die Pfarramtssekretärinnen sind Frau Elisabeth Butscher-Reck aus Altheim und Frau Anita Eisele aus Heudorf. Zum neuen Jahr ist nun der barrierefreie Aufgang ganz fertiggestellt worden. Im Zuge dieses Bauvorhabens konnten noch der Abriss und Neubau der Mauer hinter der Grotte und die Installation von neuen Lampen mitfinanziert werden. Für 2013 ist der Bau von zwei betonierten Stützmauern zwischen den Grabreihen vorgesehen. Die Mieter der Wohnung im Pfarrhaus sind zum April ausgezogen und der KGR beschäftigte sich mehrmals mit der weiteren Nutzung des Pfarrhauses. Es fanden zwei Besichtigungen statt, einmal mit Bürgermeister Leitz und Ortsvorsteher Gaber und eine weitere mit den zuständigen Vertretern des Bauamtes aus Rottenburg. 2013 wird eine Wertschätzung des Gebäudes beantragt und die Wohnung nach einer Renovierung evtl. wieder vermietet. Für die weitere Zukunft steht auch ein eventueller Verkauf des Pfarrhauses im Raum. Die bestehende Nutzung durch die kirchlichen Gruppierungen bleibt bestehen. Zur diesjährigen Bussenwallfahrt der Seelsorgeeinheit am 20.05. konnte eine stattliche Gruppe nach einem schweißtreibenden Aufstieg eine schöne Maiandacht mit Pfarrer Dr. Häring feiern. Danach trafen sich die meisten noch zum gemütlichen Abschluss im Gasthaus „Schönblick”. Am Gemeindeforum der Diözese am 05./06.10. in Untermarchtal nahmen sechs Kirchengemeindertsmitglieder teil. Mit guten Vorträgen zum Thema „Missionarische Gemeinde werden im Lebensraum“ mit Bibelarbeit und mit sogenannten Werkstattgruppen zu unterschiedlichen Beispielen in anderen Gemeinden waren die zwei Tage ganz angefüllt. Jeder Teilnehmer konnte für die Arbeit vor Ort wertvolle Impulse mitnehmen und durch die sehr gute

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Gemeinschaft in seinem Dienst bestärkt werden. Aus diesem Forum gingen dann gleich zwei Aktionen hervor, zuerst gab es nach einem Sonntagsgottesdienst eine Erntedanksuppe im Pfarrhaus, mit deren Erlös Regenumhänge für die Minis mitfinanziert werden. Dann trafen sich an einem Abend viele Kinder mit ihren Eltern zum Rübengeisterschnitzen, an dem alle sichtlich ihre Freude hatten. Der Umzug nachher durch die Binzwanger Gässla endete am Dorfplatz bei einer Tasse Punsch und Apfelbrot. Ebenfalls im Oktober fand die Altkleidersammlung durch Mitglieder des KGR statt. Der Erlös fließt noch in den Spendentopf des barrierefreien Aufgangs an der Kirche.

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Auch dieses Jahr wurden wieder Kerzen mit österlichen Motiven am Aschermittwoch verziert, um sie dann an zwei Fastensonntagen zu verkaufen, der Erlös kam in der Ministrantenkasse allen Ministranten zu Gute. Am Ostersonntag durften alle Ministranten die neuen Gewänder anziehen, die aus dem Erlös der Altkleidersammlung und von der Kirchengemeinde finanziert wurden. Am 27.04. gestaltete Frau Hoffmann eine Ministunde unter dem Thema „Gottesbilder“. Beim Kirchenpatrozinium am 23.09. wurden in feierlichem Rahmen fünf neue Ministranten aufgenommen. Drei Ministranten wurden geehrt für fünf Jahre Ministrantendienst.

Erwachsenenbildung In diesem Jahr starteten wir unsere beiden Aktionen (Adventsweg und Tagesfahrt) bereits zum vierten Mal. Die Tagesfahrt führte uns am 12.05. an den Bodensee. Der erste Ort war das Bildunghaus „St. Josef” Hersberg in Immenstaad, wo wir mit einer Führung das Haus kennenlernten und anschließend Gottesdienst feierten. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Meersburg. Dort besuchten wir das Bibelmuseum und das Burgcafé. Mit vielen guten Eindrücken traten wir die Heimreise wieder an.

Ende August fuhren 20 Ministranten und drei Begleitpersonen nach Talkirchdorf im Allgäu, um einen dreitägigen Hüttenaufenthalt zu genießen. Gemeinsam gingen sie zum Wandern, Minigolf spielen, Schwimmen und zur Hündlebahn.

Am 18.11. wurden alle Teilnehmer, die bisher an einer Tagesfahrt teilgenommen haben, zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Mit einer Bilderpräsentation hielten wir Rückblick und frischten Erinnerungen auf. Der Adventsweg startete wieder am 1. Dezember. Ministranten Einige Ministranten gestalteten am Vorabend des vierten Advents den Gottesdienst im Rahmen des Adventsweges. Da dies der Aussendungsgottesdienst des Friedenslichts von Bethlehem war, kamen Vertreter von allen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Ertingen, um das Friedenslicht in ihre Gemeinden zu tragen. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Dr. Kienga zelebriert. In den Weihnachtsferien fand eine Adventsfeier statt, in der den Ministranten gezeigt worden war, wie die Spendengelder der SternsingerAktion verwendet werden. Die Oberminis bereiteten extra noch Gruppenspiele vor und der Abend wurde mit einer leckeren Pizza abgerundet. Am 04./05.01. machten sich neun Sternsinger, aufgeteilt in zwei Gruppen, auf den Weg, den Segen Gottes in die Häuser zu tragen (siehe unter Sternsinger).

Im Oktober wurden zusätzlich Regenumhänge angeschafft, um die Ministranten und auch die Gewänder bei schlechtem Wetter zu schützen. Diese kommen vor allem bei der Sternsingeraktion, Beerdigungen und Prozessionen zum Einsatz. Für die vielen Gottesdienste und alle Hochfeste fanden zahlreiche Proben statt. Diese Proben wurden von unseren Oberministranten organisiert und durchgeführt. Außerdem fand in regelmäßigen Abständen eine Oberministrantenrunde statt, in der die Oberministranten die Ministrantendienstpläne und Organisatorisches besprachen. In unserer Kirchengemeinde sind derzeit 34 Ministranten im Dienst. Unsere Oberministranten sind Julia Hecht, Linda Blatter und Evelyn Selg. Sie werden unterstützt von Ursula Gaber und Rita Prause. Selina Spöcker hat den Ministrantendienst in den Sommerferien beendet. Den anderen Ministranten noch weiterhin viel Freude beim Ministrieren.

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Blutreitergruppe Binzwangen-Waldhausen Wie in den letzten Jahren wurde der Jahresbeginn am 09.04. mit der Gruppenführerversammlung in Weingarten eröffnet. Der Höhepunkt war am 18.05. in Weingarten, an dem 19 Reiter teilnahmen. Des Weiteren hatten wir fünf Jubilare: 50 mal ritt Hermann Münst mit, 40 mal dabei waren Klaus Möhrle, Franz Sigg und Karl Ott und zum 25. mal war Martin Vogel dabei. Am 21.10. fand in Beuren der Wendelinusritt statt, an dem 13 Reiter teilnahmen. Das Reiterjahr ließen wir mit einem gemütlichem Zusammensein ausklingen. Hiermit danke ich allen Reitern und Helfern der Blutreitergruppe Binzwangen-Waldhausen für ihr Engagement. KLJB Binzwangen Das Jahr 2012 begann mit der Generalversammlung am 07.01., zum Gruppenleiter wurde Berthold Reck, zur Gruppenleiterin Sina Baur gewählt. Das Amt des Kassiers übernahm Alexander Hecht. Als weitere Rundemitglieder wurden Leona Heinzelmann, Linda Selg, Patricia Störkle, Lukas Hecht, Sebastian Blatter und Thomas Vögele gewählt. Beim Bürgerball war die Landjugend mit einem außergewöhnlichen Tanz am Programm beteiligt, den in diesem Jahr Berthold Reck, Siegfried Reck, Linda Selg und Leona Heinzelmann vorführten und damit beim Publikum sehr gut ankamen. Die 7. Outback-Party am 14.03. war mit einer hohen Besucherzahl wieder ein voller Erfolg. Am Palmsonntag besuchten wir gemeinsam mit Palmen den Gottesdienst. Ebenso viel Geschick wie Zusammenarbeit erforderte die Vorbereitung des Maibaumes, bei dem wir wieder vom Frauenturnen unterstützt wurden. Am 07.06. bereiteten wir einen Blumenteppich vor, bei dem die Landjugend ihr künstlerisches Talent zum Vorschein brachte. Am 29.06. fand das das traditionelle Open-Air statt, bei dem in diesem Jahr die Bands „Horny Lulu”, „Cashless”, „Furasoul” und „Jamaram” zu Gast waren. Auch in seiner 24. Auflage kann das Open-Air mit rund 1.300 begeisterten Besuchern wieder als Erfolg bezeichnet werden und wir können auf ein friedliches Fest bei schönem Wetter zurückblicken.

Im August fuhren wir dann gemeinsam in den Schwarzwald in den kleinen Ort Schopfheim. Der Hüttenaufenthalt war mit einem Besuch im Zoo, einer Wanderung am Schluchsee, dem Besuch eines Thermalbads in TitiseeNeustadt, der Besichtigung der Todnauer Wasserfälle und weiteren Aktionen sehr abwechslungsreich und hat allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht. Im Oktober gestalteten wir wie jedes Jahr unseren Jugendgottesdienst und sammelten Spenden, die in diesem Jahr dem Kindergarten

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zugute kamen. Am ersten Advent veranstalteten wir den Seniorennachmittag, bei dem wir dank einer Meditation von Frau Hoffmann, Programmpunkten des Kinderchors, der Jungmusikanten, des Musikvereins sowie der Einradgruppe sehr vielseitige Unterhaltung bieten konnten. Zu den Kindern kam der Nikolaus auch dieses Jahr wieder gerne ins Haus. Die Gruppenabende über das Jahr hinweg waren sehr abwechslungsreich gestaltet. Vom Spieleabend über Ausflüge und Wurstsalatessen bis hin zur Teilnahme an Kleinfeldturnieren war von allem etwas dabei. Es war ein sehr schönes und erfolgreiches Jahr, auf das wir gerne zurückblicken und dabei hoffen, dass das kommende ebenso viele und schöne Erinnerungen zurücklassen wird.

Rückschau 2012 Kirchengemeinde „St. Bartholomäus“ Erisdorf Statistik Das Sakrament der Taufe empfingen 5 Kinder und 2 Erwachsene Verstorbene Gemeindemitglieder 5 Zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gingen 2 Kinder Gefirmt wurden 3 Erwachsene Sternsinger 2012 Auch in diesem Jahr waren unsere Ministranten am Dreikönigstag wieder als Sternsinger in unserem Ort unterwegs. Im Festgottesdienst am 06.01. wurden sie feierlich von Pfarrer Dr. Häring gesegnet und ausgesendet; diesen Segen haben sie in unsere Häuser und Wohnungen gebracht. Dabei haben sie für Kinder in aller Welt, in diesem Jahr besonders in Nicaragua gesammelt. Feier der Osternacht Die Feier der Osternacht war für die Kirchengemeinde Erisdorf in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis. Im Anschluss an die Auferstehungsfeier und Weihe des Osterwassers erhielt die Familie Alena, Stanislav, Patrik und Adam Brukner aus Erisdorf das Sakrament der Taufe. Gleichzeitig bekannte sich Frau Manuela Jäger - die bereits getauft, jedoch nicht unserer Glaubensgemeinschaft zugehörig war - vor den Gästen und der anwesenden Kirchengemeinde zum katholischen Glauben. Ebenfalls während des Gottesdienstes erhielten Herr und Frau Brukner und Frau Manuela Jäger von Herrn Pfarrer Dr. Häring die Firmung. Erstkommunion „Jesus lädt dich ein - trau dich zu glauben“ So lautete das Thema der diesjährigen Erstkommunion. Patrik Brukner und Lara Hagmann aus Erisdorf feierten am Ostermontag in Binzwangen die Erstkommunion. Fronleichnam 2012 Zur Fronleichnamsprozession ging die Erisdorfer Kirchengemeinde mit Musikkapelle zu den vier schön geschmückten Altären. Das Hochamt mit Prozession zelebrierte feierlich Herr Pfarrer Schmid vom Kloster Sießen.

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Ministrantenaufnahme Mit großer Freude durften die Erisdorfer Ministranten zwei neue Ministranten in ihre Gemeinschaft aufnehmen. Patrik Brukner und Lara Hagmann haben sich nach ihrer Erstkommunion entschieden, ihre Freundschaft mit Jesus im Dienst am Altar zu vertiefen.

Rückschau 2012 Evangelische Kirchengemeinde Ertingen

Verabschiedung von Frau Speh als Pfarramtssekretärin Mit der Umstrukturierung der Pfarrbüros in der Seelsorgeeinheit endet auch der Dienst von Frau Speh als Pfarrsekretärin für Erisdorf. Wir danken Frau Speh für diesen Dienst, den sie lange Jahre ausgeübt hat. Ihre Hauptaufgabe als Kirchenpflegerin der Kirchengemeinde Erisdorf wird Frau Speh weiterhin wahrnehmen. Erntedankfest Unsere Kirche ist auch in diesem Jahr sehr dekorativ mit Erntegaben geschmückt worden. Ein herzliches Vergelt´s Gott dafür allen Spendern und Mitwirkenden für ihre Mühe und Arbeit.

Im diesjährigen Jahresrückblick berichten wir lediglich einige besondere Ereignisse unserer Kirchengemeinde.

Blitzeinschlag Bei strahlendem Sonnenschein konnte die neue Wetterfahne der Kirche „St. Bartholomäus“ in Erisdorf eingeweiht werden. Die alte Fahne war bei einem Blitzeinschlag am 01.07. samt Dach und Kreuz erheblich beschädigt worden. Damals entstand ein Sachschaden von etwa 11.000  Euro. Einen „lauten, dumpfen Schlag“ habe es gegeben, beschreibt der zweite Vorsitzende der Kirchengemeinde Erisdorf, Herr Dietmer Selg, den Vorfall. Sämtliche Apparaturen wie die Motoren der Uhr, die Lichter und die Alarmanlage fielen aus. Selgs „erster Gedanke: „Die Tür zur Sakristei ist nicht mehr zu öffnen, da sie mit Elektronik gesichert ist“. So musste der Gottesdienst am nächsten Tag ausfallen. Auch die umliegenden Häuser und Bauernhöfe waren von dem Blitzeinschlag betroffen. Nun trat Herr Selg an zwei ehemalige Dorfbewohner heran und bat sie um Hilfe: Schmiedemeister Franz Binder und Restaurator Willi Mayer nahmen sich der Sache an. Die ehemals goldene Wetterfahne wurde daher restauriert. An ihre alte Stelle trat eine neue, ebenfalls goldene Wetterfahne, die Schmiedemeister Binder angefertigt hatte. Im Bartholomäusraum des Dorfes wird die alte, nun aufgearbeitete Wetterfahne an einer Wand verewigt.

Ökumenische Bibelwoche Im Januar fand zusammen mit der katholischen Kirchengemeinde die deutschlandweit durchgeführte ökumenische Bibelwoche statt. Dieses Mal traf man sich zu Gesprächsabenden über die Psalmen. Dabei wurde deutlich, wie sehr in den Psalmen eine existentielle Lebenswirklichkeit verarbeitet ist, die wir heute genauso kennen. Die ökumenische Bibelwoche endet traditionellerweise mit einem „Kanzeltausch“ der Pfarrer. Pfarrer Dr. Rieger predigte in der Vorabendmesse in „St. Georg”, Pfarrer Dr. Häring im evangelischen Gottesdienst. Kirchentrennendes - Pfarrer stehen Rede und Antwort Gut besucht war ein Vortragsabend mit anschließender Diskussion am 20.03. im Abt-Bischof-Spies-Haus. Beide Pfarrer starteten mit einem Rückblick in die Kirchengeschichte, um dann zu fragen: Worin sind die Konfessionen heute anders? Dabei kam die Gnadenlehre ebenso zur Sprache wie das Kirchen- und Sakramentsverständnis. Angesichts der gemeinsamen Herausforderungen dürfe man aber nicht vergessen, dass sich katholische und evangelische Christen als Brüder und Schwestern verstehen, die sich dann näher kommen, wenn sie Christus und seinem Wort näher kommen. Verschiedenheit und gutes Miteinander müssen sich daher nicht ausschließen. Vom Publikum wurde mehr Beweglichkeit angemahnt, insbesondere im Blick auf die Vielzahl der Mischehen. Konfirmation Auf dem Weg zum Erwachsenwerden haben sich im vergangenen Jahr 14 Jungen und Mädchen  auf die Konfirmation vorbereitet. Mit einem lebendigen Festgottesdienst, den die Jugendlichen mitgestaltet haben, endete ihre Konfirmandenzeit.  Konfirmiert wurden in diesem Jahr am 11.03. in der Kirche „St. Georg” in Ertingen: Jesscia Baur, David Bergen, Natascha Dirlewanger, Christian Franz, Elisabeth Kaschinski, Kevin König, Joachim Koschick, Sebastian Kulper, Stefanie Lang, Sarah Mueller-Eckhardt, Larissa Priebe, Karina Sesler, Anna Vieten, Pascal Wörner. Investitur Pfarrer Dr. Rieger Am 01.04. fand die feierliche Investitur von Pfarrer Dr. Rieger statt. Als Pfarrer ist er zwar schon seit 2010 in Ertingen und Dürmentingen tätig, dies geschah jedoch auf eine befristete Entsendung des Oberkirchenrats. Die Investitur bedeutet, als unbefristet eingesetzter Ortspfarrer die Amtsverpflichtung noch einmal vor der örtlichen Kirchengemeinde zu übernehmen und dazu den Segen des Dekans zu empfangen.

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Im Gottesdienst und im anschließenden Ständerling wurde dies gefeiert.

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Ein besonderes Erlebnis war eine Nachtwanderung zur fünf Kilometer entfernten Wallfahrtskirche „Maria Steinbach“ mit Taizégebet und der bunte Abend am Samstag, bei dem jede Zeltgruppe ihre besondere Stärke in einem selbst vorbereiteten Beitrag unter Beweis stellen konnte. Ein weiterer Höhepunkt war der Werkstattgottesdienst am Sonntag, der unter der Überschrift stand: „Glaube macht stark“. Nicht nur das gute Wetter, sondern auch die begeisterungsfähigen Jugendlichen trugen maßgeblich dazu bei, dass das Camp für alle Konfirmanden ein guter Start in das beginnende Konfirmandenjahr war.

Bei der Investitur übernimmt Pfarrer Dr. Rieger die Amtsverpflichtung von Dekan Hellger Koepff

Am Investiturgottesdienst wirkte neben den Kirchengemeinderäten und dem Bläserkreis auch die Kinderkirche mit. Die Kinderkirche findet 14tägig statt und ist der Kirchengemeinde und Pfarrer Dr. Rieger ein großes Anliegen. Meist wird auch schon zu Beginn des Gottesdienstes in einfacher Weise auf die Kinder Bezug genommen. Manchmal feiert man auch miteinander schöne Familiengottesdienste. So verwunderte es auch nicht, dass die Kinderkirche als Lied sang: „Einfach spitze, dass Du da bist“.

Die Kinder der Kinderkirche singen mit ihren Mitarbeitern im Gottesdienst

Neue Konfirmandenklasse startete mit dem Konfi-Camp Für die neuen Konfirmanden begann das Konfirmandenjahr mit dem Konfi-Camp in der Umweltstation Legau im Unterallgäu. Dort waren über 150 Konfirmanden aus sieben Gemeinden zusammen mit 25 ehrenamtlichen Mitarbeitern und mit den Pfarrern. „Klein aber oho!“ so lautete  das Motto des diesjährigen Konficamps. Es war angelehnt an die Jahreslosung „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2. Kor 12,9). Der Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen stand dabei für die Konfirmanden während des dreitägigen Camps im Vordergrund. So konnten sie z.B. in einem Kletterworkshop ihren Mut beweisen, erhielten eine Einführung in Taekwondo und lernten ihre kreative Seite in verschiedenen Bastelworkshops kennen. Daneben gab es aber auch sportliche Angebote wie Kanufahren auf der Iller und ein Fußballspiel. An den Vormittagen wurde das kreative Programm begleitet von inhaltlichen Arbeitsgruppen. In kleinen Gesprächskreisen konnten sich die Jugendlichen dabei  über das Thema Mobbing und über die Frage nach dem Umgang mit den eigenen Schwächen austauschen.

Ein etwas anderer Gottesdienst beim Konfi-Camp

KU 3 Dieses Jahr fand wieder der Konfirmandenunterricht der dritten Klasse statt. Mehrere Eltern bereiteten sich unter Anleitung von Pfarrer Dr. Rieger vor und boten den Kindern jeweils vier Nachmittage zu den Themen „Taufe“ und „Abendmahl“. Die Gruppen sind klein und überschaubar, so dass man leicht auch Kreatives machen kann. So wurde beispielsweise eine Taufkerze gestaltet. Die Abschlussgottesdienste waren gut besucht, beim Abschlussgottesdienst zum Thema Abendmahl gab es im Anschluss dann ein gemeinsames Mittagessen, bei dem viele Eltern mithalfen. Ein schönes Gemeinschaftserlebnis! Sommerferienprogramm Beim Sommerferienprogramm wurde dieses Jahr wieder fröhlich gesungen und gebastelt. Und das alles zur Geschichte von Daniel. Daniel erlebte, wie das Vertrauen auf Gott stark macht - und das sogar dann, als man ihn vor die Löwen warf. Er erlebte, dass Gott stärker ist, als das, was Menschen Angst macht.

Kinder spielen die Geschichte von Daniel in der Löwengrube nach

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Ökumenische Kinderbibeltage Vom 12.10. bis 14.10. fanden in Riedlingen wieder die ökumenischen Kinderbibeltage statt, bei denen die evangelischen Kirchengemeinden Ertingen und Riedlingen zusammenarbeiten. Rund neunzig Kinder nahmen an den Nachmittagen teil und ließen sich dieses Jahr von der Geschichte der Königin Ester in Bann ziehen. Die Geschichte wurde theaterreif vorgespielt. Für Spannung sorgte insbesondere der Bösewicht Hamann, der am Hof intrigierte und das jüdische Volk zu vernichten trachtete. Ob der schönen Ester die Rettung gelingt? Neben den Theatereinheiten wurde viel gesungen und in altersgerechten Gruppen gebastelt.

Dankesworte der Vereine

Die Manuskripte vieler Vereine enthielten Dankesworte und Glückwünsche zum neuen Jahr. Diese werden aus Platzgründen zusammengefasst: Die Vereine bedanken sich bei ihren Mitgliedern für die geleistete Arbeit und die Unterstützung sowie bei den Funktionsträgern für ihre Bereitschaft, viel Zeit für den Verein zu verwenden und Verantwortung zu übernehmen. Ein Dank gilt ebenso allen sonstigen Helfern, Sponsoren und Gönnern sowie den Besuchern der Veranstaltungen.

Turn- und Sportverein Ertingen

Bei den Kinderbibeltagen versuchen der Moderator und die Reporterin Wilma Wichtig herauszufinden, was in der Geschichte der Ester passiert.

Beim abschließenden Familiengottesdienst kam heraus, wer in der Geschichte die Fäden in der Hand hielt: Gott selbst. Dies gilt gerade dann, wenn Menschen nicht wissen, wie es weiter geht und eine Entscheidung wagen müssen. Selten war es in einer vollbesetzten Kirche mit vielen Kindern so ruhig und andächtig, wie bei diesem Gottesdienst. Da staunten selbst die 20 Mitarbeiter und die Eltern. Adventsbegrüßung Den Advent mit Adventsliedern zu begrüßen, das geschah jeweils an den Samstagabenden vor den Adventssonntagen. Und nicht nur das: Die Kinder hörten und sahen eine Advents- oder Weihnachtsgeschichte, danach ging es mit den Laternen zu einem Tannenbaum. Der Kerngedanke dieser Reihe, die schon das dritte Jahr stattfindet und sich immer größerer Beliebtheit erfreut: Sich mit Kindern auf kurzweilige Art auf den Advent und Weihnachten vorzubereiten. Das ist auch für Eltern eine schöne Gelegenheit. Dank und Weihnachtsgruß Für alles Gute und für das gelungene Miteinander sei ein herzliches Dankeschön gesagt: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Mitdenken und das Mittun und für die übernommene Verantwortung. Ein herzliches Dankeschön allen, die unsere Gemeinde unterstützt haben in diesem Jahr mit Spenden, mit aufmerksamer Mithilfe, mit Zeit und Kraft. Für die Tage des Advents und für das Weihnachtsfest wünschen wir allen die Ruhe, sich vom Kommen Gottes beschenken zu lassen: Der Sohn Gottes ist gekommen als Licht in der Welt! Ihr Pfarrer Dr. Rieger mit Mitarbeiterteam

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In seiner 148jährigen Vereinsgeschichte lud der TSV Ertingen am 20.04. erstmalig zur Mitgliederversammlung in das Foyer der Kultur- und Sporthalle Ertingen ein. Das Thema „Ehrungen“ stand im Mittelpunkt dieser Versammlung. Hierbei wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft durchgeführt. Für 30jährige Mitgliedschaft: Herbert Sorg (Abteilung Fußball), Johannes App (Abteilung Judo), Emmy Fritsch, Adelinde Hepp, Monika Koch, Theresia Sigmund (Abteilung Turnen), Karl-Heinz Buck (Abteilung Judo), Winfried Unterricker (Abteilung Tischtennis). Für 40jährige Mitgliedschaft: Helmut Jäggle, Siegbert Wiedergrün (Abteilung Faustball), Isolde Rumpel, Thomas Wahl (Abteilung Turnen). Für 50jährige Mitgliedschaft: Josef Möhrle, Anton Hiller (Ehrenmitglieder). Für besonders herausragendes Engagement im Verein wurden mit der Goldenen Verdienstnadel geehrt: Armin App (Abteilung Fußball), Angelika Jäggle, Ruth Eberhard (Abteilung Volleyball), Dagmar Bez (Vorstandschaft). Ehrung der TSV Sportler für herausragende sportliche Leistungen: Drei Meisterschaften wurden in der Saison 2010/2011 von den Fußballern (SG Ertingen/Binzwangen) errungen. Meister 2011 in der Leistungsstaffel I: D-Junioren mit ihren Trainern Rudolf Vogel und Dieter Schnabel. Ebenso erreichten sie beim VR-Cup im Bezirk Donau den Siegertitel. Meister 2011 in der Kreisstaffel 1: B-Junioren mit ihrem Trainer Markus Fensterle. Ebenfalls Meister 2011 in der Kreisstaffel 1: A-Junioren mit ihrem Trainer Klaus Hinderhofer. War doch im letzten Jahr die Abteilung Tischtennis mit ihren fünf gewonnenen Meisterschaften in die Vereinsgeschichte eingegangen, so folgten in diesem Jahr weitere Erfolge. Meister Kreisliga 2011: Jugendmannschaft III, Jungen Gruppe 1. Aufstieg in die Kreisklasse A: 2. Herrenmannschaft. Die Titel zum Württembergischen Meister 2011 erkämpften sich durch phänomenale Leistungen die Taekwondos Gina Marie Rizza und Andreas Dirlam. Ebenso wurden den vielen ehrenamtlichen Helfern, welche von der Gemeinde für 10, 15 und 20 Jahre Engagement im TSV geehrt wurden, ein Dankeschön ausgesprochen. Bei der anschließenden Wahl wurde Karin Frick, 1. Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Das Amt der Schriftführerin und der Jugendvertretung musste neu besetzt werden. Die bisherige Schriftführerin Dagmar Bez stellte das Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Als neue Schriftführerin wurde Christine Guth und als neue Jugendvertreterin Brigitte Christ einstimmig von der Versammlung gewählt. Im Anschluss verabschiedete die TSV-Vorstandschaft Dagmar Bez mit einer lobenswerten Laudatio.

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Rückblick 2012

Die neue Schriftführerin Christine Guth, 2. Vorsitzender Bernhard Götz, 1. Vorsitzende Karin Frick und Kassier Erich Fensterle.

Mittlerweile haben sich 1.308 Mitglieder für unseren Verein entschieden. Zusätzlich betreut werden noch ca. 80 Senioren der Gemeinde Ertingen von Hildegard Bosch und Ursula Diesch. 183 Personen engagieren sich Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr für unseren TSV und das alles ehrenamtlich. Die erste Vorsitzende Karin Frick sprach ihnen allen ein herzliches Dankeschön für diesen vorbildlichen Einsatz aus. Zum gemütlichen Jahresausklang 2011 lud die Vorstandschaft des TSV alle Ehrenmitglieder sowie Abteilungsleiter mit ihren Partnern am 20.01. ins Vereinsheim ein. Das Sportjahr 2012 begann für den TSV mit der Bewirtung des Skiabschlusses am 14.01. im Kultursaal. Hierbei unterstützten alle Abteilungen diesen sportlichen Höhepunkt mit einem gemeinsamen Einsatz. Im Sommer fand die Abteilungsgründung Taekwondo statt. Im Hinblick auf das 150jährige Jubiläum des TSV Ertingen im Jahr 2014 wurde ein Festausschuss gegründet. Dieser umfasst die Vorstandschaft und eine Vertretung jeder Abteilung. Zur Vorbereitung dieses Events wurde bereits ein Workshop zur Jubiläumsplanung beim Schwäbischen Turnerbund in Bartholomä besucht. Am 07.10. lud der TSV die Ausschussmitglieder mit ihren Familien zum Brunch in den Klosterhof nach Heiligkreuztal ein. Gut gestärkt bot Erich Fensterle im Anschluss eine Wanderung entlang der Klostermauern an. Beim Weinfest wurde der Siegertitel vom letzten Jahr durch die TSV-LesHumphries-Singers noch einmal zum Besten gegeben. Des Weiteren konnte die lang ersehnte Gestaltung des Parkplatzes beim Vereinsheim durchgeführt werden. Mit vielen Arbeitsstunden der Abteilung Fußball und durch Unterstützung der einzelnen Abteilungen konnte dieses Projekt umgesetzt werden. Als Dank an die freiwilligen Helfer und Sponsoren veranstaltete die Fußballabteilung eine kleine Feier zur Parkplatzeröffnung.

Gemeinde Ertingen

Vielseitigkeit zeichnet den TSV mit seinen Abteilungen Badminton, Faustball, Fußball, Judo, Skizunft, Taekwondo, Tischtennis, Turnen und Volleyball aus. Klassische Spielund Sportarten werden ebenso gepflegt wie Trendsports, Angebote für Fitness, Spaß, Gesundheit und die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens. Aus diesem Grund muss die Anerkennung des Ehrenamtes in unserem Verein geschätzt werden. Nur so kann der Verein zusammenhalten und in die Zukunft blicken. Seit der Halleneinweihung können wir alle Abteilungen in der neuen Sporthalle sowie im Mehrzweckraum unterbringen. Doch das Angebot unseres TSV Ertingen ist so groß, dass weiterhin die Grundschulhalle sowie die Binsenberghalle in Binzwangen mit eingeplant werden muss. Manche zusätzliche Sportkurse müssen sogar in den Kultursaal verlegt werden. Hierbei ein Dankeschön an die Gemeindeverwaltung, die dies mit der Bereitstellung der Räumlichkeiten unterstützt. Die Abteilung Badminton wählte zu Beginn des Jahres Michael Werner zum zweiten Abteilungsleiter und zum Sportwart. Heike Drews konnte als Schriftführerin gewonnen werden. Außerdem konnte eine Jugendgruppe gegründet werden, die aktuell aus 31 Mitgliedern besteht. Danach dürfen die Erwachsenen ihr Können zum Besten geben. Des Weiteren wurde ein Workshop und das este Bändelesturnier durchgeführt - Sieger wurden Klara Fischer und Robert Bächle. Sieben Spieler nahmen an einem Trainingswochenende der Sportschule Steinbach in Baden-Baden teil. Im Oktober veranstaltete die Abteilung Badminton einen BadmintonAktivtag. Um die Herren der Faustballabteilung ist es leider ein wenig ruhig geworden. Das Training der Judo-Abteilung besuchen derzeit 10 Anfänger, 18 Fortgeschrittene und 12 Erwachsene. Während beim Kinder- und Jugendtraining das Vorbereiten auf Gürtelprüfungen und Wettkämpfe im Mittelpunkt steht, ist es bei den Erwachsenen die körperliche Fitness, Ausdauer und Beweglichkeit. In diesem Jahr nahmen sowohl die U 12 als auch die U 14 an der Südwürttembergischen und Württembergischen Einzelmeisterschaft teil. Alle angetretenen Judokas konnten gute Platzierungen erkämpfen und neue Wettkampferfahrungen sammeln. Zum Ende des Jahres stehen die Vorbereitungen auf das Nikolausturnier in Friesenhofen an. Außerdem findet für die Anfänger noch die erste Gürtelprüfung statt. Zum alljährlichen Saisonauftakt lud die Skizunft zur Skibörse in die Kulturhalle in Ertingen ein. Anfang Januar wurde mit 250 Teilnehmern in den Ski- und Snowboardkurs gestartet. Weiter ging die Wintersaison mit verschiedenen Tagesausfahrten und einer Mehrtagesausfahrt in die Dolomiten. Mit Wanderungen, MTB-Treff, Rad- und Motorradtouren ist im Sommer auch Einiges geboten. Die Skigymnastik wird ganzjährig in der neuen Sporthalle durchgeführt. 2012 war ein weiteres, sehr erfolgreiches Jahr für die Tischtennis Abteilung des TSV Ertingen. Die neun Mannschaften holten sich einen Meistertitel und zusätzlich zwei zum Aufstieg berechtigende zweite Plätze. Alle drei Herrenmannschaften konnten sich in ihrer Klasse behaupten, wobei die zweite Mannschaft in die Kreisklasse A aufsteigt. Die Jugendmannschaften spielten ebenfalls eine erfolgreiche Saison. Derzeit spielen zwei Jungenmannschaften in den beiden höchsten Klassen, was nicht nur für die Abteilung, sondern auch in den Bezirken Donau und Allgäu-Bodensee

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eine absolute Rarität sein dürfte. Daher kann man sicherlich zuversichtlich in das nächste Jahr schauen. Die Turnabteilung bietet ein vielseitiges Spiel- und Bewegungsangebot von Gymnastik-Tanz bis zum Geräteturnen für die Kleinsten bis hin zu den Senioren an. Aber nicht nur die wöchentlichen Turnstunden sind Bestandteil. Die Turnabteilung beteiligte sich während des Jahres an verschiedenen Veranstaltungen wie z.B. am Bürgerball oder dem Krähbrunnenfest. Fitness und Bewegung sind vorrangige Ziele, aber auch das Gesellige kam in den einzelnen Gruppen nicht zu kurz. Als besonderes Ereignis wurde der Abteilung im Bereich Seniorensport der Pluspunkt Gesundheit zum wiederholten Male verliehen. Die verschiedenen Kurse der Turnabteilung wie Step-Aerobic und Fitness etc., welche von ausgebildeten Übungsleitern und Physiotherapeuten angeboten werden, sind auch in diesem Jahr wieder sehr gut angenommen worden. Als Abschluss des Jahres 2012 konnte das Adventsturnen in der Kulturhalle durchgeführt werden. 10 Kinder- und Jugendgruppen boten den Zuschauern ein faszinierendes und abwechslungsreiches Programm. Die im Sommer neu gegründete Abteilung Taekwondo nahm an verschiedenen Wettkämpfen teil. Bei den Württembergischen Meisterschaften in Sindelfingen erreichten Caterina Perfetto, Justine Echteler, Gina Marie Rizza und Andreas Dirlam den ersten Platz und wurden somit Württembergischer Meister 2012. Außerdem standen zwei Gürtelprüfungen an. Das Jahr 2011 der Abteilung Volleyball war wieder sportlich erfolgreich. Die aktiven Damen spielten in der B-Klasse und die Mixed-Mannschaft in der D-Staffel. Zum Saisonende erreichten die Damen den vierten Platz und die Mixed-Mannschaft den fünften Platz in der Tabelle. Im April wurde ein Mixed-Turnier ausgerichtet, welches die Mannschaft aus Warthausen gewann. Wie jedes Jahr unterstützte die Volleyball-Abteilung das Kleinfeldturnier der Fußballabteilung mit einem VolleyballRasenturnier. Zusätzlich unterstützten sie das Fasnetstreiben mit der Bewirtung im „Gasthof Engel“ und verwöhnten die Ertinger Bürger mit Eiskaffe an der Krähbrunnenhockete. Die Jugendwartin Brigitte Christ konnte neue Mitglieder für die Vereinsjugend gewinnen. Somit ist die Vereinsjugend mit Vertretern aller Abteilungen besetzt. Beim Elfmeterschießen errangen sie einen stolzen fünften Platz. Als Dankeschön für das Engagement der Jugendlichen wurden diese in den Hochseilgarten Sigmaringen zur Teamförderung von der TSV-Vorstandschaft eingeladen. Auch unterstützen sie die Gemeinde beim Sommerferienprogramm. Viele begeisterte Kinder/Jugendliche nahmen bei diesem Völkerballspielen teil. SG Ertingen/Binzwangen Aktive 2012 war für die Fußballer ein von Erfolg geprägtes Jahr. So konnten sowohl die erste Mannschaft wie auch die zweite Mannschaft schon vor dem Ende der Spieltage ihren Meistertitel und somit den Aufstieg in die nächst höhere Klasse feiern. Die Erfolgstrainer der beiden Mannschaften sind Rudolf Soukup und Bernd Rumpel. Sie werden auch weiterhin die beiden Mannschaften trainieren und die Fußballer zu weiteren Erfolgen führen.

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Jugendfußball In der vergangenen Saison 2011/2012 waren 13 Jugendmannschaften zum Spielbetrieb gemeldet. Die Spiel- und Trainingsorte konnten zwischen Ertingen, Binzwangen und Herbertingen aufgeteilt werden. Insgesamt betreute man ca. 230 Kinder und Jugendliche mit 23 Trainern. Es konnten auch in diesem Bereich beachtliche Erfolge gefeiert werden. Im Sommer wurde auf dem Sportgelände in Binzwangen wieder die VR-Talentiade für den Fußballbezirk Donau durchgeführt. Die Kooperation mit dem Sportverein Herbertingen beendete man zum 01.07. Für den WFV wurde im Januar und November ein Hallenturnier auf Verbandsebene in der Kultur- und Sporthalle durchgeführt. Insgesamt kann für alle Altersstufen, ob Mädchen oder Jungs, ein qualitativ gutes und umfangreiches Sportangebot angeboten werden. Damenmannschaft Erstmals in der Geschichte des TSV Ertingen und SV Binzwangen konnte eine aktive Frauenmannschaft zur Saison 2012/2013 für den Spielbetrieb gemeldet werden. Zwanzig engagierte Frauen und zwei vom Frauenfußball überzeugte Trainer spielen nun jedes Wochenende in der Bezirksliga 14 im Bezirk Donau. Sie nehmen einen guten Mittelfeldplatz ein. AH Die AH absolvierte im vergangenen Jahr zahlreiche Trainingsabende und Spiele. Doch nicht nur Spaß und Lust auf Kicken, sondern auch gesellige Runden und Freizeitaktivitäten wurden geboten.

Musikverein Ertingen

2012 blickt der Musikverein Ertingen wieder auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Die erste wichtige Veranstaltung des Jahres war auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung des Musikvereins. Wieder einmal standen viele Ehrungen an: Kassierer Manfred Lutz wurde für 15 Jahre Funktionärstätigkeit mit der Fördermedaille geehrt. Raimund Eisele und Manfred Buck erhielten für 40jährige aktive Musikertätigkeit die Ehrennadel in Gold mit Diamant. Für 20jährige aktive Musikertätigkeit wurden Maria Seng, Stefan Schmid und Fabian Neuburger mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Bronze für 10 Jahre aktives Musizieren bekamen Sandra Höninger, Philipp Weinl und Sarah Tessmann. Die Fasnet begann für den Musikverein im vergangenen Jahr mit dem Fasnetsumzug beim Ringtreffen, zu dem man mit der Narrenzunft nach Obermarchtal gereist war. An der Hausfasnet beteiligte sich der Musikverein mit der musikalischen Gestaltung des Hemadglonkers, des Umzugs am Fasnetssonntag und des Hexverbrennens. Außerdem öffnete der Musikverein auch in diesem Jahr das Gasthaus „Engel“ für die Hemadglonkerparty und für ein gemütliches Beisammensein nach dem Hexverbrennen. An dieser Stelle möchten wir daher der Narrenzunft und den Volleyballerinnen für die gute Zusammenarbeit bei den Partys im „Engel” danken. Das ganze Jahr über spielte der Musikverein bei wichtigen kirchlichen Festen: Am Palmsonntag und am weißen Sonntag auf dem Weg vom Seniorenzentrum zur Kirche, am Ostersonntag bei der Tagwache, bei

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der Fronleichnamsprozession und am Kriegerjahrtag. Selbstverständlich begleitete der Musikverein auch in diesem Jahr die Blutreitergruppe Ertingen-Betzenweiler zum Blutritt nach Weingarten. Auch die Jugendkappelle des Musikvereins spielte bei verschiedenen Anlässen in der Gemeinde: Beim Infanterietag, beim Krähbrunnenfest, beim St.-MartinsUmzug und am Weihnachtsmarkt sorgte die Jugendkapelle und das Vororchester für den musikalischen Rahmen. Das Jahreskonzert des Musikvereins fand im März diesen Jahres zum ersten Mal in der Kulturhalle statt. Die zahlreichen Besucher konnten das Stammorchester des Vereins unter der Leitung von Musikdirektor Anton Merkle in Höchstform erleben. Einen Monat später fand das vom Förderverein des Musikvereins Ertingen ausgerichtete Jugendkonzert unter dem Titel „Young Stars in Concert“ statt. Hier konnten die Jugendlichen des Vereins mit Solostücken und in kleinen Gruppen ihr Können unter Beweis stellen und den Konzertbesuchern zeigen, was sie in der Ausbildung gelernt hatten. Im Mai bekam der Musikverein Besuch von der befreundeten Musikkapelle aus Naturns/Südtirol, die am Samstagabend ein Konzert der Extraklasse geboten haben. Auch konnte die Freundschaft mit den Südtirolern während des Aufenthaltes vertieft werden.

Gemeinde Ertingen

Musikvereins spielen 72 Musikerinnen und Musiker. Die Jugendkapelle hat 45 Mitglieder aus Ertingen, Binzwangen und Erisdorf. Im Vororchester der Gesamtgemeinde sind 24 Jungmusiker aktiv. Insgesamt sind in diesem Jahr 99 Jugendliche beim Musikverein in Ausbildung.

Gesangverein „Eintracht“ Ertingen

Alle zwei Jahre lädt der Donau-Bussen-Sängergau aktive Mitglieder der Gesangvereine nach Untermarchtal zu einer gemeinsamen Chorprobe ein. Drei Mitglieder unseres Vereins folgten am 14./15.01. dieser Einladung, um mit den beiden Musikdirektoren des Schwäbischen Chorverbandes Marcel Dreiling und Dieter Aisenbrey Filmlieder und geistliche Lieder einzustudieren. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 31.03. wurden die beiden Vorsitzenden Erwin Fensterle und Elisabeth Rauscher für weitere drei Jahre einstimmig wiedergewählt. Chorleiter Bernd Geisler bedankte sich für das gute Miteinander im Chor, für das problemlose Arbeiten mit den Sängerinnen und Sängern und der Vorstandschaft. Bürgermeister Leitz nahm die Entlastung vor und dankte dem Verein für das Auftreten in der Gemeinde zu den verschiedensten Anlässen. Am 17.06. verbrachten alle aktiven Sänger/innen und Ehrensänger/ innen mit ihren Familien einen gemeinsamen Tag in der Cafeteria des Seniorenzentrums. Am Morgen gestaltete der Chor eine Wort-Gottes-Feier mit verschiedenen Chorsätzen. Im Anschluss daran erfreute man die Bewohner mit einem Ständchen im Foyer.

v.l.n.r.: Ehrenvorstand Josef Höninger, Vorsitzender Urban Diesch, Kapellmeister Dietmar Rainer, Obmann Paul Huber

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Musikverein Ertingen am Krähbrunnenfest. Im September fand zum achten Mal die Schlumpfparty in der Kulturhalle statt, die von Jugendlichen aus der näheren und weiteren Umgebung gut besucht wurde. Im Oktober fand das 40. Weinfest unter der Beteiligung mehrerer örtlicher Vereine und unter dem Titel „Hitparade der Blasmusik“ statt. Den Zuschauern in der vollbesetzten Kulturhalle wurde ein packendes Programm geboten, bei dem jeder auf seine Kosten kam. Musikalisch herausragende Solostücke waren genauso vertreten wie Lieder zum Mitsingen und Mitklatschen, lustige Sketcheinlagen und traditionelle Polkas. Den ersten Platz bei der Hitparade belegte das Luftpumpenorchester des MV Ertingen, dicht gefolgt von den Saxophonisten Rike Häußler und Lukas Buck mit dem Stück „Saxophon Dreams“. Der dritte Platz wurde von der Reservistenkameradschaft aus Ertingen mit einer Gesangseinlage belegt. Der musikalische Abschluss des Jahres 2012 wird auch in diesem Jahr die musikalische Umrahmung des Jahresabschlussgottesdienstes in der Ertinger Kirche „St. Georg“ sein, zu dem wir an dieser Stelle einladen möchten. Einige Daten zum Musikverein: Im Stammorchester des

Frau Dabbars bedankt sich für das Ständchen

Der sich anschließende Frühschoppen, ein leckeres Mittagessen und eine große Zahl von Kuchen beim nachmittäglichen Kaffee trugen zur guten Stimmung des Tages bei. Begeistert waren alle Teilnehmer von der interessanten Führung durch die Heuneburg und der Geschichte der Kelten in unserem Raum durch Gerhard Schirmer. Überaus dankbar waren die Schwestern des Pflegeheims „Maria Hilf“ in Untermarchtal als unser Chor am 21.10. für sie und die Heiminsassen einen Gottesdienst musikalisch gestaltete. Auch freuten sich die Zuhörer über das Ständchen im Anschluss an den Gottesdienst. Am Volkstrauertag umrahmte der Gemischte Chor mit zwei Liedern die Gedenkfeier auf dem Friedhof zu Ehren der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Zu Gast war unser Verein erneut am ersten Advent im Seniorenzentrum „St. Georg“, um eine Wort-Gottes-Feier mit adventlichen Liedern zu gestalten und im Anschluss daran ein Ständchen im Foyer zu geben. Den letzten Auftritt hatte der Chor mit der

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musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Pfarrkirche „St. Georg“. Einer aktiven Sängerin und einem Ehrensänger durfte der Chor in diesem Jahr zum runden Geburtstag gratulieren. Auf ihrem letzten Weg begleiteten die Sängerinnen und Sänger ihren Ehrensänger Josef Engler am 31.01. und am 13.11. ihre Ehrensängerin Fanny Eberhard.

Dream & Harmonie

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende und der Junge Chor „Dream & Harmonie” hatte wieder einige Auftritte zu meistern. Die Truppe ist motiviert und wie man so schön sagt „gut drauf“, da macht gemeinsames Singen doppelt Spaß. Im Januar waren einige der Mitglieder bei der zweitägigen Fortbildungsveranstaltung des Donau-Bussen-Sängergaues in Untermachtal. An diesem Wochenende wurde der Grundstein für eine eigene Fortbildung im Oktober gelegt. Ebenfalls im Januar sang man Pius Rauscher, der Gründungsmitglied bei „Dream & Harmonie” ist, ein Ständchen zu seinem 60. Geburtstag. Am 18.03. war Tandemsingen in der Kulturhalle in Ertingen angesagt. Mit sechs Tandems (jeweils Kinderchor und Erwachsenenchor aus Binzwangen, Hohentengen, Ruflingen, Ingstetten, Marbach und Ertingen) und vielen Zuhörern war die Ertinger Halle voll besetzt. Es war ein ganz toller Sonntagnachmittag im Zeichen der Lieder. Gleich eine Woche darauf war der Junge Chor zum Freundschaftssingen in Ehestetten eingeladen. Ebenfalls um Freundschaftssingen ging es im April, als der Gospelchor „Joyful Singers“ aus Bad Saulgau sein 10jähriges Jubiläum feierte. Die freundschaftlichen Bande kommen aus den Anfängen des Gospelchores, denn diesen Chor hatte Regina Wiedergrün acht Jahre lang geleitet und somit hatte man schon öfters miteinander gesungen und tolle Gospelkonzerte gemacht. Vor der „großen Sommerpause“ startete der Chor noch einmal voll durch. Mit Kleinbussen fuhren die Sängerinnen und Sänger nach Beuren in die evangelische Kirche, um dort bei der „Late Gospel night“ teilzunehmen. Der August und der September standen im Zeichen der Hochzeiten. Am 15.09. durften wir bei unserer Simone die Hochzeitsmesse musikalisch gestalten und anschließend noch ein Ständchen bringen. Die Feierlaune war bestens. Am 07.10. fand der Probetag mit Dieter Aisenbrey, einem hervorragenden Dozenten statt. Am Nachmittag durfte auch die Jugend dazukommen. Es wurden viele neue SingEindrücke gesammelt. Mit einer Schnuppersingstunde am 08.11. wollte „Dream & Harmonie” zum Mitsingen animieren. Nach einer kurzen Singstunde gab es Apfelküchle und einen kleinen Umtrunk. Man konnte miteinander ins Gespräch kommen und Freundschaften schließen. So sieht man wieder, Singen verbindet. Wie in jedem Jahr wurden auch 2012 gerne wieder die Weihnachtslieder ausgepackt und „Dream & Harmonie” sang beim Weihnachtsmarkt in der Bachritterburg in Kanzach, im Dorfgemeinschaftshaus in Erisdorf und auf dem Ertinger Weihnachtsmarkt. Im Moment bereitet sich der Verein auf den kommenden Fasnetsball am 02.02.2013 in der Kulturhalle in Ertingen vor.

Dreams Die „Dreams” meisterten im Jahr 2012 insgesamt 30 Proben und drei Auftritte. Darunter befanden sich unter anderem wieder die Gestaltung einer Hochzeitsmesse und als Highlight das Jubiläumskonzert des Jungen Chores aus Zwiefalten. Der Abschluss des Sängerjahres 2012 bildete eine Weihnachtsfeier. Derzeit bestehen die „Dreams” aus neun Sängerinnen. Little Dreams Die „Little Dreams” sind bei „Dream & Harmonie” die Singgruppe im Alter von 7 bis 15 Jahren. Zurzeit singen 18 Kinder und Jugendliche unter der Chorleitung von Regina Wiedergrün. Der Höhepunkt im Jahr 2012 war sicherlich die Reise zum Europapark nach Rust, wo die Chorgruppe einen tollen Auftritt bei Euromusic 2012 hatte.

Im Januar war Countryfeeling angesagt. Der Nachwuchs hat sich Einiges einfallen lassen, um das Konzert im Stadl in Oberwachingen zu bereichern. Das erste Tandemsingen des Donau-Bussen-Sängergaues wurde im März 2012 von der Chorjugend „Little Dreams” und seinem Stammchor „Dream & Harmonie” Ertingen ausgetragen. Die Idee, dass Kinderchöre ihre Erwachsenenchöre zum gemeinsamen Singen einladen, stammt von der Chorleiterin Regina Wiedergrün. Die Chöre zusammen mit ihrer Jugend auf den Weg zu bringen, ist das Ziel. Die voll besetzte Kulturhalle Ertingen gab dem Veranstalter „Dream & Harmonie” recht. Sechs Kinderchöre haben ihre Erwachsenenchöre mitgebracht, um gemeinsam aufzutreten. Das „Echo“ war sehr gut, die Mitwirkenden begeistert. Einige der Chöre haben sogar diese gemeinsame Idee nun gleich in ihr eigenes Konzert mit aufgenommen. Zur besonderen Freude der Erwachsenen unterstützen die „Little Dreams” oft den Erwachsenenchor bei Ständchen und Hochzeiten. Es macht Spaß, gemeinsam zu Singen.

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Am Weihnachtsmarkt in der Bachritterburg in Kanzach sowie am Weihnachtsmarkt in Ertingen und bei einer FirmenWeihnachtsfeier erklangen gemeinsame Weihnachtslieder. Mini Dreams Seit vergangenem Jahr gibt es bei „Dream & Harmonie” eine Mini Gruppe. Hier singen inzwischen über 20 Kinder im Alter von 3,5 bis 6 Jahren. Chorleiterin dieser Gruppe ist Alexandra Hepp. Spielerisch werden die Kinder an Rhythmus und Gehörschulung herangeführt. Auch die sozialen Kontakte werden schon in diesem Alter und in der Gruppe gepflegt. Der Erste „große Auftritt“ war beim Weihnachtssingen am Ertinger Weihnachtsmarkt.

Es treibt der Wind im Winterwalde Die Flockenherde wie ein Hirt, Und manche Tanne ahnt wie balde Sie fromm und lichterheilig wird, und lauscht hinaus. Den weissen Wegen streckt sie die Zweige hin - bereit und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit.

Geborgenheit und Heimat sind die nicht sichtbaren Eckpfeiler dieses Gedichts von Rainer Maria Rilke. In 2012 hat die Bürgerstiftung Ertingen die Gruppe „Heilsames Singen“ mit 400,00 Euro unterstützt. Singen mit anderen in der Gruppe stärkt Körper, Geist und Psyche und ist ein Ausdruck für Gemeinschaft und Geborgenheit. Daneben wurde im Bereich Soziales der Kolpingfamilie Ertingen mit 400,00 Euro ebenso unterstützt wie die Michael-Buck-Schule für Jugend und Bildung mit 600,00 Euro. Die Bürgerstiftung Ertingen hat im Jahr 2012 ihren Internetauftritt überarbeitet, sodass es nun leichter ist, sich über die Arbeit der Stiftung zu informieren. Projekte und Aktivitäten werden in Zukunft zeitnah online gestellt. Bürgerstiftung Ertingen Der Vorstand Waltraud Blauw Der Beirat Günther Blauw (Vorsitzender) Isolde Rumpel Rudolf Lehn Richard Neubrand Harald Traub Prof. Dr. Michael Wackenhuth

BMW Club Ertingen

Wie jedes Jahr fanden die regelmäßigen Clubabende, die wir jeden zweiten Samstag im Monat veranstalten, bei zahlreicher Teilnahme statt. Das Fachsimpeln und das gemütliche Zusammensitzen steht dabei natürlich im Vordergrund. Für das Grillfest im Sommer wurde wieder der Grillplatz des Albvereins Lampertsweiler angefahren. Unser diesjähriges Highlight war die Ausstellung einiger Clubfahrzeuge am Krähbrunnenfest, bei dem wir den Besuchern unseren Club etwas näher vorgestellt haben. Das Jahr ließen wir diesmal in Langenenslingen im Löwen mit unserer Weihnachtfeier ausklingen.

DLRG Ortsgruppe Ertingen

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Im Jahre 2012 erteilte die DLRG wiederum in eigenen Übungsstunden und Lehrgängen Schwimmunterricht und vermittelte die Kenntnisse im Rettungsschwimmen und in der Wiederbelebung. So erlernten 48 Nichtschwimmer das Schwimmen und 27 konnten das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ erlangen. Beim Jugendschwimmabzeichen Bronze nahmen 20, bei Silber ein Jugendlicher teil. Um die Prüfung als Rettungsschwimmer abzulegen, bedarf es der Ausbildung in Theorie und Praxis. Die erste Prüfung im Hinblick auf den Rettungsschwimmer ist das Abzeichen des „Junior-Retters“ das bereits mit 10 Jahren gelernt werden kann. Nach dieser Grundausbildung folgen die Rettungsschwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold. Das Rettungsabzeichen Silber bestanden 16 Teilnehmer. An der Wiederholungsprüfung im Rettungsschwimmen nahmen vier Rettungsschwimmer teil. Ein Rettungsschwimmer ohne Erste-Hilfe-Ausbildung ist nicht denkbar. In 2012 wurden deshalb Erste-Hilfe-Kurse für Rettungsschwimmer durchgeführt. Es wurde weiterhin regelmäßig das Erste-HilfeTraining abgehalten sowie die Lehrgänge „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“, an denen die Rettungsschwimmer teilnehmen mussten. Die OG verfügt zwischenzeitlich über einen Rettungssanitäter und einen Erste-Hilfe-Ausbilder. In 2012 nahmen 15 Rettungsschwimmer am großen EH-Kurs teil. Da der Rettungswachdienst am Schwarzachtalsee zu den Hauptaufgaben unserer Rettungsgruppe gehört, wurden in diesem Jahr 662 ehrenamtliche Stunden mit 56 Rettungsschwimmern für die allgemeine Sicherheit abgeleistet. In dieser Saison mussten 15 Erste-HilfeLeistungen durchgeführt werden und fünf Verletzte in ärztliche Behandlung übergeben werden. Ein Wasserrettungsdienst ohne Bootsführer wäre in der heutigen Zeit nicht mehr denkbar und auch verboten. Die OG Ertingen verfügt nun über acht Bootsführer, die auch alle im Besitz des Rettungsabzeichens Silber sind. Bei der Wacheinweisung, die als Einstieg in die Wachsaison dient, nahmen 32 Rettungsschwimmer teil. Diese Einweisung ist ein sehr wichtiger Faktor, da alle eingesetzten Rettungsschwimmer mit den Begebenheiten vertraut sein müssen. Das Jahr über führten unsere vier Rettungstaucher regelmäßig ihre vorgeschriebenen Tauchgänge am Schwarzachtalsee durch. Diese Übungen sind für einen Ertrinkenden lebenswichtig und werden auch im Winter durchgeführt. Im Jahre 2012 wurden die Rettungstaucher dreimal zu Einsätzen alarmiert. Die Jahreshauptversammlung fand am 22.06. im Vereinsheim der DLRG statt. Ein großes Ereignis war das 40jährige Jubiläum der DLRG OG Ertingen. Dieses Jubiläum fand am 23.09. in der Kulturund Festhalle Ertingen statt. Vorstand Rauch gab einen Rückblick in der Geschichte der DLRG. So wurde 1972 die OG gegründet, mit Initiative des damaligen Bürgermeisters Max Gotterbarm und den aktiven der DLRG OG Riedlingen (Buck Rolf und Paul Hinz). Den Start mit 100 Mitgliedern übernahm Maroth Josef und Buck Erich als Vorsitzende, Wölfle Kurt als Kassenwart und Nuber Alfred sowie Stauß Reinhold als Technische Leiter. Seit dieser Zeit bildet die DLRG Nichtschwimmer zu Schwimmer und Schwimmer zu Rettungsschwimmer aus. Durch Aufklärung in Theorie und Praxis sowie in schriftlicher Form verbreitet und vertieft sie den Rettungsgedanken.

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Im Jahre 1985 übernahm die DLRG den Wachdienst am Schwarzachtalsee und konnte in den tausenden ehrenamtlichen Stunden vielen Menschen am und im Wasser helfen. In seinem Bericht betonte Vorsitzender Rauch, dass er es hoch einschätze, viele Jugendliche zu haben, die sich der verantwortungsvollen Aufgabe beim Wachdienst am Badesee stellen. Es sei in der heutigen Zeit wichtig, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, bei der das soziale Verhalten, die Kommunikation und die Verantwortung anderen gegenüber gelernt und gefestigt werden. Bei dieser Jubiläumsfeier fanden auch Ehrungen statt: so wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft Simon Gotterbarm, Matthias Mayer, Sarah Müller, Laura Wichert und Sophia Wichert geehrt. Sie bekamen das Mitgliedsabzeichen in Bronze sowie eine Urkunde dazu. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Silvia Burgmaier und Ralf Windsheimer mit der Mitgliedsnadel in Silber und einer Urkunde geehrt. Das erste Mal konnten an dieser Feier Mitglieder für 40jährige Treue geehrt werden. Es waren dies: Peter Rauch, Franz Fensterle, Robert Mack, Martin Amann, Anton Diesch, Rudolf Fensterle, Ruth Lock und die Gemeinde Ertingen, vertreten durch Bürgermeister Leitz. Weiterhin wurden folgende Vorstandsmitglieder mit dem Verdienstabzeichen ausgezeichnet: Verdienstabzeichen Bronze (Johannes App, Johannes Eisele, Alexandra Diesch, Marianne Buck, Monika Gulde, Simon Gotterbarm, Andreas Engler, Wolfgang Mangold), Verdienstabzeichen Silber (Georg Fluhr, Dr. Wolfgang Jung, Ulla Sturies, Lothar Wagner), Verdienstabzeichen Gold (Peter Rauch, Jutta Fluhr). Vorsitzender Rauch bedankte sich bei allen Gästen für ihr Kommen, bei allen Helfern, die zum Fest beigetragen haben und betonte, dass er stolz sei, eine so kameradschaftliche Truppe an seiner Seite zu haben.

Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war der Erhalt eines Zertifikates für qualifizierte Ausbildung im Rahmen der vier Aqua-Fitness Kurse, die die Technische Leiterin Ulla Sturies durchgeführt hatte. Im letzten Jahr nahm eine Mannschaft beim Vereinsschießen im Schützenhaus teil. Bei der Siegerehrung bei der „Dorfhockete“ wurden die Schwimmer mit einem Pokal für den sechsten Platz geehrt. Im August 2012 nahm die DLRG im Rahmen des Kinderferienprogramms teil. Den Kindern wurde altersentsprechend der Rettungsdienst erklärt. Sie durften

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funken, durch das Fernglas schauen und der krönende Abschluss war eine Fahrt im Rettungsboot. Als Trainingsabschluss vor den Sommerferien fand das traditionelle Grillen dieses Jahr am Vorplatz der Schwimmhalle statt. Am 06.10. wurden alle aktiven Rettungsschwimmer zu einem Ritteressen eingeladen. Am 30.11. und 01.12. bewirteten die DLRG`ler den Tanzkursabschluss der Tanzschule Seßler in der neuen Festhalle. Die Helfer werden auch dieses Jahr wieder mit einer Nachtwanderung und anschließender Einkehr belohnt. Im Dezember wurde ein Spieleabend für die Kinder und eine kleine Weihnachtsfeier für die Rettungsschwimmer durchgeführt. Ein Wehrmutstropfen in diesem Jahr war die Ankündigung der Schließung der Schwimmhalle aus bautechnischen Sicherheitsgründen. Damit hätte die DLRG mit ihren 296 Mitgliedern einen schwierigen Punkt erreicht. Die satzungsgemäße Aufgabe der DLRG könnte nicht mehr durchgeführt werden. Bis jetzt werden Kindern und Jugendlichen das Schwimmen und Rettungsschwimmen beigebracht; sie erlernen Teamarbeit und kameradschaftliches Verhalten, Hygienemaßnahmen, Selbstsicherheit und Maßnahmen, um in Not geratenen Menschen zu helfen. Das alles würde wegfallen, wenn die Schwimmhalle nicht mehr benutzt werden könnte. Die DLRG hofft auf eine richtige, zukunftsorientierte Lösung. Die Vorstandschaft traf sich regelmäßig zu Vorstandssitzungen im Vereins- und Schulungsraum. Jugendsitzungen sowie viele Abende für die theoretische Ausbildung fanden ebenfalls im Schulungsraum statt. Alles in allem hatten wir wiederum ein arbeitsreiches, aber auch ein erfolgreiches Jahr.

Fischereiverein Ertingen

Das Vereinsjahr 2012 begann mit der Hauptversammlung, welche wieder in Marbach abgehalten wurde. Bei den durchgeführten Neuwahlen wurden Jörg Burdak als Vorsitzender, Johannes Neher als Kassier, Ulrich Fensterle als zweiter Gewässerwart, Kurt Buck als Naturschutzbeauftragter sowie Matthias Emhardt als zweiter Jugendwart gewählt. Am 17.03. wurde unser Fischereiverein 50 Jahre alt. Dieses Jubiläum feierten die Mitglieder und Gäste am 10.11. in Marbach im Gasthaus „Hasen“. Für ihre langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft wurden die Herren Josef Haid, Friedrich Fensterle, Kurt Buck, Christian Ocker sowie Armin Harteker mit der großen silbernen Ehrennadel vom Verband Deutscher Sportfischer e.V. geehrt.

v.l.n.r.: Josef Haid, Friedrich Fensterle, Christian Ocker, Kurt Buck, Armin Harteker, Jörg Burdak, Thomas Wahl (Präsident des Fischereiverbandes Südwürttemberg Hohenzollern. )

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Rückblick 2012

Ein Vorbereitungslehrgang für die staatliche Fischerprüfung wurde dieses Jahr wieder in Ertingen durchgeführt. Erstmals mit einem Ausbilder aus den eigenen Reihen. Am Krähbrunnenfest waren wir gemeinsam mit den Reservisten vertreten. Unsere Jugendgruppe war dieses Jahr eine Woche ins Zeltlager an den Illmensee gereist. Ebenfalls wurde der Austausch mit befreundeten Jugendgruppen anderer Vereine gepflegt. Dies ist ein fester Bestandteil im Terminkalender der Jugendgruppe. Beim Sommerferienprogramm der Gemeinde haben wir wieder einen Schnuppertag rund ums Angeln angeboten. Unser Angebot wurde wie immer von den Jugendlichen sehr gut angenommen. Sehr viel Zeit bringen die Mitglieder mit der Pflege der Natur an den Schwarzachtalseen auf. Mäharbeiten, Müllsammeln sowie der Erhalt der Anlagen sind dort der Hauptbestandteil der geleisteten Arbeitsstunden. Um die Natur zu schützen und zu pflegen wartet auch 2013 wieder viel Arbeit auf unsere Mitglieder.

Partnerschaftsverein Granges-Ertingen

Das bedeutendste Ereignis dieses Jahr war wohl die feierliche Übergabe der Kopie der Mutter Gottes von der Ertinger Kirche „St. Georg“ nach Granges. Durch einen glücklichen Zufall bekam Ertingen eine Kopie dieser Statue aus der Erbschaft einer Familie Wahl aus München geschenkt mit der Bitte, sie an die französische Partnerschaftsgemeinde weiterzuleiten. Durch viele Vorbereitungen wurde diese Übergabe zu einer eindrucksvollen Feier in der Kirche in Granges. Nun steht sie dort an hervorragender Stelle und zeigt, dass Versöhnung mit gutem Wille und Gottes Segen zwischen ehemaligen Feinden möglich ist. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Familien Heribert und Robert Wahl. An weitere Aktivitäten sind noch erwähnenswert: Teilnahme am Krähbrunnenfest, wöchentlicher Französischkurs und eine viertägige Reise nach Paris Ende Oktober.

Gemeinde Ertingen

Narrenzunft „Gloggasäger“ Ertingen

Die Fasnet im Jahr 2012 begann für die Ertinger Narren am 29.01. beim Narrentreffen in Granheim. An den nächsten Wochenenden wurden noch die Narrentreffen in Neufra, Gammertingen und Scheidegg besucht. Das Ringtreffen der Vereinigung Oberschwäbischer Narrenzünfte fand in Obermarchtal statt. Dann kam auch schon die Fasnetswoche. Die Hausfasnet begann mit dem Hemedglonkerumzug und der Fasnetsausgrabung bei der Grundschule. Anschließend ging´s zur „Engelparty” - vielen Dank nochmals an den Musikverein und die Volleyballabteilung. Am Glombigen Donnerstag haben wir die Kindergärten, Schule und Rathausbelegschaft befreit und anschließend wurde der Narrenbaum durch die Hexengruppe gestellt. In der Schule wurde das Fasnetsvogelschießen abgehalten. In der neuen Kulturhalle fand das gemeinsame Mittagessen statt. Der anschließende Kinderball kam bei den Kindern sehr gut an. Nach einem Jahr Pause fand in der vollbesetzten neuen Kulturhalle der Bürgerball statt. Am Fasnetssonntag fand der Hausumzug mit anschließendem Narrentreiben in der Kulturhalle statt. Am Rosenmontag besuchten wir die Narrenfreunde in Bad Schussenried. Der Fasnetsdienstag begann morgens mit dem Narrensprung in Bad Saulgau und am Nachmittag wurden die Narrenfreunde in Riedlingen besucht sowie am Abend die Fasnet wieder mit lautem Geheul der Hexen verbrannt. Bei der Jahreshauptversammlung musste durch den unerwarteten Rücktritt von Gerhard Claassen ein neuer Zunftmeister gewählt werden. Der bisherige Stellvertreter Klaus Diesch stellte sich der Wahl. Er wurde mit überwältigender Mehrheit zum neuen Zunftmeister gewählt.

Bürgermeister Alexander Leitz, der neue Zunftmeister Klaus Diesch und sein Stellvertreter Klaus Wossmann

v.l.n.r.: Pfarrer Dr. Peter Häring, Pfarrer Jaques Pétin, Prof. Dr. Heribert Wahl mit seiner Ehefrau Dr. Erika Wahl und den Töchtern Sophie und Marlies

Durch die Wahl von Klaus Diesch musste ebenfalls ein neuer Stellvertreter gewählt werden. Zunftrat Klaus Wossmann stellte sich zur Wahl. Er wurde ebenfalls mit großer Mehrheit zum Vize gewählt. Als Narrenräte wurden Peter Wossmann, Claus German und Alexander Jovanovic wiedergewählt. Neu in den Narrenrat wurden Wolfgang Lärm und Steffen Prinz gewählt. Als Schriftführer wurde Thomas Brand wiedergewählt. Geehrt wurden für die 10jährige Mitgliedschaft Wolfgang Engler, Brigitte Felber, Tobias Hummel, Carmen Jäggle, Nicole Steinhart, Iris Walz und Manuela Zahn. Für 25jährige Mitgliedschaft wurden geehrt Gabi Binder, Rosi Binder, Markus Dirlewanger, Susanne Lutz, Sonja Will und Ute Muschinski. Eine besondere Ehrung für 40jährige Mitgliedschaft erhielten Peter Rauch, Sylvia Schmid und Hannelore Claassen.

Gemeinde Ertingen

Rückblick 2012

Traditionell fand am Pfingstsamstag das Narrenschießen im Schützenhaus statt. Auch beim jährlichen Elfmeterschießen beteiligte sich die Narrenzunft mit zwei Mannschaften. Bei den Abteilungsversammlungen der Gloggasäger wurde Bernd Enderle als Stellvertretender Obersäger und Jutta Fluhr als Sägerrat wiedergewählt. Bei den Hexen wurde der Hexenmeister Andreas Buck im Amt bestätigt. Andreas Gambach und Natalie Rink wurden als Hexenrat wiedergewählt. Neue Hexenräte sind Vanessa Buck, Jaqueline Binder und Tobias Hummel. Bei den Rötenbächlern wurde Benjamin Halter als Obermüller wiedergewählt. Bernhard Rink wurde als Geselle wiedergewählt. Aber auch außerhalb der Fasnet beteiligt sich die Narrenzunft am Gemeindeleben. So nahm die Narrenzunft beim Vereinsschießen der Schützengilde mit verschiedenen Mannschaften teil. Auch beim diesjährigen Krähbrunnenfest war sie mit von der Partie.

Reservistenkameradschaft Ertingen 

Das Jahresprogramm ging mit dem Schießen um den DonauSchussen-Pokal los. 26 Mannschaften waren am Start, davon allein sieben Mannschaften von uns. Der erste und zweite Platz ging an die RK Ertingen. Beim Neujahrsschießen am 11.02. hat, nachdem die 4. KWp aufgelöst war, die 1. KWp unter Hptm Asmus und StFw Röschner die Unterstützung übernommen und alles perfekt organisiert. 14 Mannschaften waren am Start. Gewonnen hat die RK Unlingen vor Ertingen und Pflummern. Am 21.03. war eine Abordnung bei der Verabschiedung von Hptm Amus. Das allerletzte Mal war in Mengen AgsHP Schießen mit großer Beteiligung der Ertinger wieder bei der 1. Kp. Der Vortrag des Polizeihauptkommissars Geyer am 29.03. über Einbruchsprävention hat auch heute noch hohen aktuellen Stand. Der RK-Abend im April stand ganz im Zeichen vom 70. Geburtstag von unserem zweiten Vorstand Karl Mayer, alle Kameraden wünschten im eine baldige Genesung von seiner schweren Krankheit. Am 31.05. beim RK-Abend warf der Infanterietag seine Schatten voraus, Thema Nummer 1 den ganzen Abend. Beim diesjährigen Oberschwabenmarsch hat´s nur einmal geregnet, schon nach 1 km nass bis auf die Haut, war es diesmal wirklich kein Vergnügen. Störmer Werner 1. Platz, Buck Hubert 3. Platz, Deiß Frank 7. Platz bei 12 km mit 15 kg Gepäck. Die Holzspaltaktion bei Karl Mayer wurde spontan gestartet, lag doch Karl wieder einmal in Ulm im Krankenhaus. Der Infanterietag gestaltete sich im Vorfeld bei der Organisation etwas schwieriger. War doch aus Mengen nicht mehr so viel Unterstützung möglich wie in all den vergangenen Jahren. Selbst der lang zugesagte Hubschrauber wurde kurzfristig abgesagt, doch durch die Beziehung zu Kamerad Schneiderhan hat es trotzdem geklappt. Wie in all den Jahren konnten auch heuer wieder hochinteressante Stationen angeboten werden. 47 Mannschaften aus allen Teilen Baden-Württembergs und Bayerns haben sich den Wettkämpfen gestellt, 100 Mann der RK Ertingen und Teile aus Mengen und Ummendorf haben so ein Erlebnis möglich gemacht. 1. Platz belegte RK Unlingen, 2. Platz RK Ubstadt, 3. Platz RK Karlsruhe.

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Am 07./08.07. beim Krähbrunnenfest haben wir wieder mit dem Fischereiverein gemeinsame Sache gemacht wie im letzten Jahr. Das Helferfest im Schützenhaus war wieder gut besucht. Hptm Bühler und StFw Röschner waren beim letzten offiziellen Besuch bei uns. Am 24.09. ist unser Gründungsmitglied und zweiter Vorstand Karl Mayer nach langer schwerer Krankheit gestorben. 66 uniformierte Kameraden waren bei der Beerdigung, er wird uns sehr fehlen. Die Betriebsbesichtigung im Oktober bei der Firma Kessler war sehr informativ. Die Klein Windkraftanlage, die hier entwickelt wurde, ist nur ein kleiner Teil des Geschäftsbereiches, in der Hauptsache werden hier Spindelmotore für Werkzeugmaschinen hergestellt. Am 14.10. waren drei Kameraden bei der Soldatenwallfahrt in Wigratz dabei. Beim Weinfest hat der Reservistenchor nach längerer Zeit wieder einmal einen Auftritt gewagt. Mit Soldatenliedern haben wir im Wettbewerb mit anderen Gruppen den dritten Platz erreicht. Am 03.11. beim Reservistenball in Boms waren sieben Kameraden mit Frauen. Der Kriegerjahrtag musste heuer ohne Ehrenzug von Mengen aufkommen. Mit den fünf Fahnen des Militärvereins und zahlreichen Kameraden in Uniform sowie der Ehrenwache am Kriegerdenkmal war es ein würdiges Bild, Vorstand Alfred Jäggle hielt die Gedenkrede. Bei der anschließenden Hauptversammlung mit Neuwahlen blieb alles beim Alten. General Nagel sprach über die Napoleonischen Kriege.  

Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Schießsport Donau-Bussen

Die RAG Donau-Bussen, bestehend aus Reservisten aus Ertingen und der näheren Umgebung, kann auch in diesem Jahr mit guten Leistungen aufwarten. Von den 10 Schießveranstaltungen 2012 waren drei Meisterschaften. Zum ersten war es die Vereinsmeisterschaft, bei der auf die 10er Ringscheibe mit dem Gewehr und der Pistole geschossen wurde. Auf das bewegliche Ziel wurde mit dem halbautomatischen Sportgewehr geschossen. Michael Feuerstein hat mit 365 von 400 möglichen Ringen die VM für sich entschieden. Aber auch die nächstplatzierten Kameraden haben gute Ergebnisse erzielt. Weiter ging es mit der Landesmeisterschaft, die im hessischen Kühlsheim ausgetragen wurde. Die vier Kameraden von der RAG Donau-Bussen konnten hier die restlichen 19 Mannschaften aus Baden-Württemberg hinter sich lassen. Mit 2.172 Ringen gewannen sie mit 75 Ringen Vorsprung die Landesmeisterschaft. Dieser Erfolg berechtigte sie

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Rückblick 2012

an der Teilnahme an der deutschen Meisterschaft, die im mecklenburgischen Güstrow stattfand. Daran nahmen 16 Mannschaften, von jedem Bundesland die Landesmeister, teil. Unsere Schützen Michael und Reiner Feuerstein, Walter Schmid und Thomas Burgmaier belegten mit 1.066 Ringen den hervorragenden zweiten Platz und mussten sich nur mit 13 Ringen der Mannschaft aus Hessen geschlagen geben, gefolgt von den Bayern auf dem dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch den Kameraden und Anerkennung für die guten Leistungen.

Schachfreunde Ertingen - Bad Buchau

Auf vielfältige Aktivitäten können die Schachfreunde im Jahre 2012 zurückblicken. Erstmals in der Vereinsgeschichte nahmen zwei Mannschaften an der Verbandsrunde teil. Die Mannschaft in der A-Klasse konnte an den letztjährigen Erfolg nicht anknüpfen und erreichte nur den sechsten und damit letzten Tabellenplatz. Die neuformierte Mannschaft in der B-Klasse hat sich mit Bravour geschlagen und erreichte einen vierten Platz. Als Vereinsmeister 2012 konnte sich Erich Schnitzer eintragen, gefolgt von Milos Micic und Josef Straub. Auch den Vereinspokal, der in Kurzpartien mit 25 Minuten Bedenkzeit ausgetragen wird, sicherte sich Erich Schnitzer vor Milos Micic und Hartmut Kottlewski. Eine Blitzmeisterschaft wurde in dieser Saison nicht ausgespielt. Mit dem Schachclub in Riedlingen wurden zwei Freundschaftsspiele ausgetragen, wobei das erste Spiel gewonnen wurde und das zweite unentschieden endete. Weiterhin aktiv sind die Schachfreunde in der Jugendarbeit. Vorstand Robert Wahl betreut in Ertingen eine Schulschach AG in zwei Gruppen. Sein Vereinskollege Hartmut Kottlewski führt in Dürmentingen eine Schach AG durch. Am 07.07. führte Robert Wahl das zweite Ertinger Jugendturnier durch. Erfreulich war die rege Beteiligung von 23 Schülern aus Ertingen und Dürmentingen. In der Anfängergruppe gewann Jeremias Lutz, bei den Fortgeschrittenen errang Jens Huber den ersten Platz.

Gemeinde Ertingen

Schützengilde Ertingen

Mit einem Tag der offenen Tür fand unser Projekt „neue elektronische Schießanlagen“ einen feierlichen Abschluss. Bei Schaukämpfen gegen eine Luftgewehr Seniorenauswahl aus dem Schützenkreis Bad Saulgau und gegen Luftpistolen Bundesligaschützen aus Altheim zeigte die Schützengilde Ertingen die neuen Anlagen. Besonderen Anklang bei den vielen Gästen fand die Möglichkeit, die Schießergebnisanzeige des Wettkampfes auch im Wirtschaftsraum über einen Beamer verfolgen zu können. Die neuen Anlagen leisten zuverlässig ihren Dienst und wir konnten uns wieder auf die schießsportlichen Aktivitäten konzentrieren. Die Mehrzahl unserer Schützen haben sich an den Freundschaftsrunden im Sommer und den Wettkämpfen der Winterrunde beteiligt. Viele von ihnen in mehreren Disziplinen. An den Sommerrundenwettkämpfen nahmen zwei Sportpistolenmannschaften, zwei Mannschaften Gebrauchspistole, eine Mannschaft Freie Pistole, eine Mannschaft KK 50m liegend, eine Mannschaft KK 3-Stellung und bei den Senioren jeweils eine Mannschaft LG, LuPi und KK50m aufgelegt teil. Die Jugendabteilung stellte zwei Mannschaften für die Jugendrundenwettkämpfe, eine davon in der Jugendoberliga! An der Winterrunde 2012/2013 nimmt in der Disziplin Luftgewehr leider nur eine Mannschaft in der Kreisliga B teil. Bei den Pistolendisziplinen haben wir eine Mannschaft LP in der Kreisoberliga und eine Mannschaft in der Kreisliga sowie zwei Mannschaften Sportpistole in der Kreisliga. Neben der Teilnahme an den Rundenwettkämpfen in den Pistolen und Gewehrdisziplinen ist die Jugendarbeit ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Unsere Jungschützen machten ihre ersten Erfahrungen bei Rundenwettkämpfen. Um den Ertinger Jugendlichen einen Einblick in den Schießsport zu geben, hat die SGi auch dieses Jahr wieder am Sommerferienprogramm teilgenommen. Die Teilnahmegrenze wurde wieder erreicht und wir konnten neue Mitglieder gewinnen. Aber auch die Erwachsenen kommen gerne zu uns ins Schützenhaus. Unser Pokalschießen für Firmen, Vereine und Gruppen der Gesamtgemeinde Ertingen erfreute sich einer großen Beliebtheit.

Siegerehrung Schulmeisterschaft Fortgeschrittene 2012

Unsere Aktivitäten im chronologischen Abriss 06.01. Dreikönigschiessen: Schützenkönig Thomas Hauff, 1. Ritter Manuel Krieg, 2. Ritter Rudi Buck, Königsscheibe Erwin Eitel, Pokal Jürgen Buck 27.01. Kreisschützentag in Dürmentingen 04.03. Tag der offenen Tür 10./11.03. Modenschau 13.03. Bezirksschützentag in Leupholz/Wangen 30.03. Jahreshauptversammlung Mai Pokalschießen 13.05. Jubiläum 50 Jahre SV Alleshausen 07.06. Fronleichnamsprozession 15.06. Elfmeterschießen 08.07. Siegerehrung Pokalschießen an der Dorf hockete 04.09. Sommerferienprogramm 18.11. Volkstrauertag

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Rückblick 2012

Schwäbischer Albverein

Am 25.11.2011 fand im Café Fensterle in Ertingen die ordentliche Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins Ertingen statt. Der stellvertretende Vorsitzende Rudolf Ströhle eröffnete und leitete die Versammlung in Vertretung des kurzfristig erkrankten Vorsitzenden Karl Rothmund. Die schon zur Tradition gewordene Jahresabschlussfeier hielten wir am 28.12.2011 im Kaplaneihaus ab. Der Auftakt für das Wanderjahr 2012 war eine Nahbereichswanderung am 08.01. nach Marbach mit einer Einkehr im Gasthaus „Hasen“. Ein fester Termin im Jahresreigen der OG Ertingen ist der Familienabend, der am 31.03. im Café Fensterle abgehalten wurde. Der Vorsitzende konnte zahlreiche Wanderfreunde willkommen heißen. Besondere Grüße galten dem Ehrenvorsitzenden Kurt Wölfle und Herr Helmut Emrich aus Riedlingen als Vertreter des Donau-BussenGaues. Zwischen den humorvollen Darbietungen trug Karl Rothmund den Jahresrückblick vor. Der wichtigste Programmpunkt des Abends waren die Ehrungen für 40 Jahre Mitglied im Schwäbischen Albverein. Helmut Emrich nahm die Ehrung für die zwei anwesenden Jubilarinnen Erika Muschinski und Dagmar Sauter vor. Die Jubilare Georg Buck und Günther Hinz ließen sich entschuldigen, wurden aber später von Vorstand Karl Rothmund besucht. Den Geehrten an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die langjährige Treue zum Schwäbischen Albverein. Im abgelaufenen Wanderjahr wurden sechs Halbtages-, zwei Ganztagswanderungen sowie zwei Halbtages- und zwei Ganztagesradtouren angeboten. Neu waren die Donnerstagsradtouren, die ab Mitte Mai alle zwei Wochen auf dem Programm standen und gut angenommen wurden. Die Höhepunkte der Wandertätigkeiten des Albvereins Ertingen waren - Der Besuch des Landesfestes am 13.05. in Bad Friedrichshall - Radtour nach Friedrichshafen am 11.07. - Hüttenaufenthalt in Schoppernau vom 10.09. bis 13.09. - Ganztagesradtour ins Pfrungener Ried im August - Donnerstags-Radausfahrten Die Tagungen und Veranstaltungen des Donau-BussenGaues wurden ebenfalls besucht. Im Laufe des Jahres 2012 wurde auch die Homepage der Ortsgruppe Ertingen erstellt, aus der jederzeit aktuell die Termine aus dem Wanderplan abgerufen werden können.

Tennisclub Ertingen

Die Tennissaison 2012 begann mit der am 30.03. stattgefundenen Hauptversammlung. Die erste Vorsitzende Irene Quade eröffnete die Versammlung durch eine Begrüßung aller Anwesenden. Daraufhin zog sie ein Resümee der Saison 2011 und gab einen kurzen Ausblick über die vergangene Saison. Kassier Kuno Pfister gab die finanziellen Angelegenheiten der Saison 2011 bekannt. Anschließend berichtete die Jugendsportwartin Susanne Vogel über die Tätigkeiten im Jugendbereich im Jahr 2011. Sportwart Oliver Tessmann präsentierte die sportlichen Tätigkeiten der Saison 2011 im Erwachsenenbereich. Der TC Ertingen nahm in der Tennissaison 2012 mit fünf aktiven Mannschaften an der Verbandsrunde teil. Die Damen 30 vierer Mannschaft erreichte den zweiten Platz in der

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Bezirksstaffel 1. Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz: Vogel Susanne, Schnitzer Edith, Blersch Herta, Pfister Heike, Quade Irene und Pfeil Carmen. Die neu formierte Herren 30 vierer Mannschaft bei denen Fensterle Rudi, Henning Walter, Pfister Kuno, Vogel Rudolf, Geng Roland und Hepp Markus zum Einsatz kamen, erreichten den dritten Platz in der Staffelliga. Die Herren 50 Mannschaft erreichte in einer sehr stark aufgestellten Bezirksklasse 1 den sechsten Tabellenplatz und konnten damit einem Abstieg leider nicht entgehen. Zum Einsatz kamen die Spieler Voggel Walter, Mayer Sebastian, Gigl Franz, Schirmer Hans, Buck Manfred, Buck Gerhard, Thiel Erhard, Berner Hermann und Hummel Johann. Im Jugendbereich konnte eine Junioren- und eine Knabenmannschaft aufgestellt werden. Bei den seit längerer Zeit erstmals wieder aufgestellten Junioren, welche in der Kreisstaffel 2 den vierten Tabellenplatz belegten, kamen Pfister Björn, Vogel Johannes, Bächle Jakob, Fischer Rick, Möhrle Michael, Storrer Julian und Lemmer Alexander zum Einsatz. Die Knaben belegten in der Kreisstaffel 1 den sechsten Tabellenplatz. Folgende Spieler wurden dabei eingesetzt: Blersch Felix, Fensterle Matthias, Lemmer Christian, Wankelmuth Raphael, Buck Lukas und Storrer Manuel. Als saisoneröffnendes Turnier fand am 17.05. das traditionelle Bändelesturnier statt. Bei sehr gutem Wetter und einem Teilnehmerfeld von 17 Personen, bestehend aus Jung und Alt, konnten sich Fischer Rick und Fensterle Rudi, welche die meisten Bändel ergatterten, den ersten Platz sichern. Platz zwei ging an Vogel Johannes und Vogel Susi. Den dritten Platz belegten Gregor Elke und Gigl Franz. Während der Tennissaison konnte der TC Ertingen ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche anbieten. Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligte sich der TCE am Sommerferienprogramm mit einer Gruppe von 20 Kindern und Jugendlichen. Des Weiteren wurde auch ein Tenniscamp unter der Leitung von Simon Finleyson angeboten, welches mit sehr großer Begeisterung angenommen wurde. Die in 2009 eingeführte Clubrangliste wurde im vergangenen Jahr durch teilweise sehr großes Spielinteresse bespielt, was in den nächsten Jahren aber noch ausgebaut werden kann. Höhepunkt der Saison waren die Clubmeisterschaften, welche am 16.09. bei sonnigem Herbstwetter im Jugend- und auch Erwachsenenbereich durchgeführt wurden. Innerhalb eineinhalb Wochen wurden in Gruppen und auch im K.o.-System in A- und in B-Gruppeneinteilung die einzelnen Spiele einschließlich Halbfinalbegegnungen durchgeführt. Am Endspieltag wurden dann nur noch die Endspiele für die Plätze 1 und 2 sowie 3 und 4 ausgespielt. Im Einzelnen gab es am Endspieltag der Clubmeisterschaften des Tennisclubs Ertingen folgende Platzierungen: Herren A 1. Werner Sauter, 2. Oliver Tessmann, 3. Kuno Pfister, 4. Gerhard Buck Herren B 1. Markus Hepp, 2. Erhard Thiel, 3. Johannes Vogel, 4. Hermann Berner Damen 1. Susanne Vogel, 2. Herta Blersch, 3. Irene Quade Junioren 1. Björn Pfister, 2. Jakob Bächle, 3. Johannes Vogel, 4. Julian Storrer Junioren-Doppel 1. Björn Pfister/Johannes Vogel, 2. Julian Storrer/Michael Möhrle, 3. Matthias Fensterle/Felix Blersch, 4. Simone Möhrle/Sebastian Storrer

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Doppel

Rückblick 2012

1. Kuno Pfister/Björn Pfister, 2.Roland Geng/Jan Schönweiler, 3. Markus Hepp/ Ralf Schönweiler, 4. Frank Schönweiler/ Ruben Hölz

Gemeinde Ertingen

Vogelschutz- und Zuchtverein Canaria Ertingen

- Generalversammlung am 03.03. im Café Fensterle: Hermann Graus aus Ennetach wurde zum ersten Vorsitzenden und Michael Hepp aus Ertingen zum zweiten Vorsitzenden gewählt. - Maifest mit Vogelbörse am 06.05. im Vereinsheim - Umbau- und Renovierungsarbeiten der Terrassenanlage im Vereinsheim - Vereinsschau mit Prämierung am 13./14.10. im Vereinsheim - Jeden zweiten Monat eine Mitgliederversammlung - Teilnahme an der Württembergischen Meisterschaft am 08./09.12. in Westerheim - Der Verein trauert um seine fünf verstorbenen Mitglieder 2012

Windsurfer Ertingen e.V. v.l.n.r. Sportwart Oliver Tessmann und die jeweiligen Erstplatzierten: Markus Hepp, Björn Pfister, Werner Sauter, Susanne Vogel, Kuno Pfister, Johannes Vogel

Bei der abschließenden Siegerehrung erhielten die Sieger/ innen und die Platzierten ihre verdienten schönen Pokale und Wanderpokale. In der kommenden Saison 2013 wird der TC Ertingen voraussichtlich mit folgenden Mannschaften antreten: Herren 1, Damen 30, Herren 40, Herren 50, Knaben 1 und Junioren 1. Im Laufe des Jahres wurden mehrere Sitzungen der Vorstandschaft und der Mannschaften gehalten, wobei die Weichen für die vergangene Saison und auch schon für die nächste Saison gestellt wurden.

VDK Ortsverband Ertingen

Die Vorstandschaft des VdK-Ortsverbandes Ertingen hielt im Jahr 2012 drei Sitzungen ab. Behandelt wurden jeweils aktuelle Themen sowie das Festsetzen von Veranstaltungen. Die letzte Hauptversammlung fand am 15.04.2011 statt. Da diese im zweijährigen Turnus abgehalten werden, findet die nächste Hauptversammlung voraussichtlich im April 2013 statt. Personelle Veränderungen in der Vorstandschaft gab es 2012 keine. Die Zahl der Mitglieder beträgt derzeit 222. Der beliebte und traditionelle Jahresausflug fand dieses Jahr am 28.07. statt. Hier wurde in Wasseralfingen dem ehemaligen Erzbergwerk „Tiefer Stollen“ ein Besuch abgestattet. Anschließend wurde die blumenreiche Innenstadt von Aalen besichtigt. Am 23.12. ließ der Ortsverband das Jahr 2012 mit einer Abschlussfeier im Gasthaus „Eck“ in Binzwangen ausklingen. Nach dem Essen begleitete Hermann Buck (Hense) mit seinem Akkordeon die Anwesenden der Feier beim Singen. Anschließend hielt der Vorsitzende Hermann Buck eine besinnliche Ansprache zum Abschluss des Jahres. Der vorgesehene Filmvortrag von Hubert Buck über den Kaukasus, Altai und Baikalsee, musste leider entfallen, da Hubert Buck aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend sein konnte. In dankenswerter Weise sprang hierfür Alexander Buck (Fliesen) in die Bresche. Dieser hielt über seinen halbjährigen Australienaufenthalt einen wunderbaren und faszinierenden Diavortrag. Dazu kommentierte er die Bilder in herrlicher, informativer und amüsanter Weise. Dies trug zu einem schönen und entspannten Abend bei.

Nach einem Vorstandswechsel ist es den Windsurfern Ertingen e.V. wieder gelungen, ein Sommerferienprogrammpunkt anzubieten. Jugendliche aus Ertingen und Herbertingen konnten unter Mithilfe von Vereinsmitgliedern, das Windsurfen auf dem Wassersportsee erlernen. Nach einer erfolgreichen Reparatur der vereinseigenen Segeljolle steht diese nun wieder den Vereinsmitgliedern zur Verfügung. Die besondere Herausforderung 2012 war die Einführung einer neuen, zeitgemäßen Satzung. Die Satzung aus dem Jahre 1980 konnte durch intensive Anstrengungen im Laufe des Jahres aufgearbeitet werden. Damit entspricht die Neusatzung der rechtlichen und steuerrechtlichen Anforderungen. In der Jahreshauptversammlung wurde diese einstimmig angenommen. Wir hoffen auch im kommenden Jahr für unsere Wassersportler auf guten Wind an den Schwarzachtalseen.

Sportverein Binzwangen

Traditionell hat das Vereinsjahr mit einem Neujahrsempfang für ehrenamtlich Tätige begonnen. In dem Bewusstsein, dass ohne die Ehrenamtlichen der Verein im Gemeinwesen nicht tätig sein kann, war es umso erfreulicher, dass aufgrund einer großzügigen Spende einer Binzwanger Firma alle Übungsleiter mit einer entsprechenden Vereinskleidung ausgestattet werden konnten. An nahezu jedem Tag in der Woche sind Trainer und Übungsleiter ehrenamtlich tätig, sportliche Angebote für die Bevölkerung anzubieten und dadurch dem Kernauftrag des SVB gerecht zu werden. Der SVB hält dabei Angebote für alle Altersklassen in unterschiedlichen sportlichen Bereichen bereit. Die Abteilung Turnen besteht aus zehn Turngruppen die sich auf unterschiedlichste und kreative Weise dem Thema Sport, Fitness und Bewegung annimmt. Eltern-Kind-Turnen (2-4 Jahre), Vorschulturnen (4-6 Jahre), Kinderturnen(1.-3. Klasse), Mädchenturnen (4.-9. Klasse), Jungensportgruppe (ab 4. Klasse), Seniorengymnastik, Frauenturngruppe und eine mit Männern und Frauen gemischte Freizeitturngruppe. Neben den wöchentlichen sportlichen Angeboten gab es auch dieses Jahr wieder eine Vielzahl anderer Aktivitäten vom Kindernikolausturnen verbunden mit dem 40jährigen Jugendturnjubiläum bis hin zu diversen Ausflügen und Ausfahrten.

Gemeinde Ertingen

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Volleyball spielen derzeit ca. 10 Spielerinnen und Spieler, die jeweils montags trainieren und das Jahr hindurch an Turnieren und Freundschaftsspielen teilnehmen. Die Abteilung Bike&Run ist in ihrer Angebotsstruktur auch dieses Jahr gewachsen und nunmehr in vier Gruppen aktiv. Die Einradgruppe „RadUp“ trainiert in zwei Altersklassen. Die Mountainbiker haben sich in zwei Leistungsklassen aufgeteilt und nahmen auch dieses Jahr an diversen Rennen und mehrtägigen Ausfahrten teil. Ein Highlight war die Teilnahme am Freiburg Halbmarathon, mit dem die winterliche Laufsaison beendet wurde. Über die Entwicklung in der Abteilung Fußball, die vom Einzug des Frauenfußballes bis hin zu diversen Meisterschaften reicht, können sie in der Rubrik SG Ertingen-Binzwangen mehr erfahren. „Bewährtes bewahren, neues wagen“ - unter diesem Motto traf sich im April die Vorstandschaft des SVB erstmals zu einer zweitägigen Klausur in der Landessportschule in Albstadt. Unterstützt durch einen externen Berater konnte nach einer Standortbestimmung schnell festgestellt werden, dass der Verein aus einer gesicherten Position heraus innovativ die Zukunftsthemen angehen kann.

Musikverein Binzwangen

Unterschiedliche sportliche Angebote, die für Nichtmitglieder geöffnet sind, gewinnen auch beim SVB immer mehr an Bedeutung. Zu erwähnen sind hier die Wintersport-Ausfahrt mit vollbesetztem Bus, Step-AerobicKurse für Frauen, Step-Athletik Kurse für Männer sowie die Maiwanderung. Neben den sportlichen Angeboten bestimmte eine Vielzahl anderer Veranstaltungen den Jahresablauf des Vereins, Veranstaltungen, die der Finanzierung aber auch der Unterstützung der Gemeinde/Ortschaft dienen. So hat der SVB die Fasnet 2012 mit all ihren Bällen durchgeführt, ein Kraftakt für alle Beteiligten. Weitere Veranstaltungen in der Binsenberghalle wurden vom Verein bewirtet. Die Kirchengemeinde fand Unterstützung beim Aufbau des Fronleichnamaltars, die Gemeinde durch die Mitwirkung im Sommerferienprogramm. Stolz ist der Verein auf die neue Homepage, die mit 15.000 Zugriffen in einem Jahr eine Informationsplattform für Viele darstellt.

Zur Tradition gehört auch die Umrahmung bei kirchlichen Anlässen wie Erstkommunion, Fronleichnam, Kirchenpatrozinium, Volkstrauertag sowie das Weihnachtsliederspielen in der Kirche „St. Lambertus“. Ebenfalls umrahmte der Musikverein in der Kirche feierlich eine heilige Messe und gestaltete dort eine Station des Binzwanger Adventsweges. Unseren aktiven Musikkameraden Alwin Käser erfreuten wir mit einem Geburtstagsständchen. Beim Kreismusikfest in Hörenhausen nahmen wir beim Wertungsspiel in der Oberstufe mit dem Prädikat „sehr gut“ teil. Am Sonntag haben wir beim Festumzug in Hörenhausen teilgenommen. Beim Frühlingsfest des Musikvereins Neufra und beim Lindenfest des Musikvereins Friedingen spielten wir zum Festausklang. Bei der Sichelhenke des Musikvereins Allmendingen unterhielten wir die Gäste zum Frühschoppen, in Bad Saulgau gaben wir ein Kurkonzert auf dem Marktplatz. Einen unvergesslichen Auftritt hatten wir auf der Insel Reichenau, welcher noch lange in unserer Erinnerung bleibt. Das Brautpaar Verena Rothmund und Andreas Münst begleiteten wir zur Kirche und gaben vor der Binsenberghalle ein Platzkonzert.

Der Musikverein Binzwangen hat derzeit 51 aktive Musikerinnen und Musiker in seinen Reihen, in der Jugendausbildung sind es 42 Kinder und Jugendliche. Das Neujahrs- und Sommervorspiel fand in der gut besuchten Binsenberghalle statt. Hier zeigten unsere Kinder und Jugendlichen ihr Können. Sieben Jugendliche nahmen in den Sommerferien am D1-Lehrgang mit sehr großem Erfolg teil. Unsere Jungmusikanten Maria Käser und Jonathan Roll (Altsaxophon), Andrea Käser (Tenorhorn), Johannes Vogel (Bariton) und Maximilian Hecht (Schlagzeug) nahmen beim Jugendkritikspiel in Erolzheim sehr erfolgreich teil. Auch die Jugendkapelle der Gesamtgemeinde Ertingen nahm mit großem Erfolg beim Jugendkritikspiel in Ehingen teil. Unsere Jungmusikanten wirkten an St. Martin und am Altennachmittag mit. Der Hemedglonkerumzug, der Bürgerall sowie der Kinderball wurde mit närrischen Klängen begleitet. Musikdirektor Hubert Vogel bereitete das Blasorchester mit einem Probenwochenende auf das Jahreskonzert vor. Ein besonderes Ereignis beim Jahreskonzert war die Vorstellung der neu angeschaffenen Uniform. Leona Heinzelmann, Sarah Leiprecht und Anika Münst wurden für 10 Jahre aktives Musizieren geehrt. Für 30 Jahre aktives Musizieren wurden Klaus Kappeler und Rolf Sailer mit der Ehrennadel in Gold geehrt. Des Weiteren erhielt Rolf Sailer für seine 20jährige Tätigkeit im Vorstand die Fördermedaille in Gold.

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Rückblick 2012

Der Musikverein Binzwangen veranstaltete sein traditionelles Gartenfest, welches am Vorabend durch einen Polka-Abend eröffnet wurde. Zur Stärkung der Kameradschaft fand ein Grillabend sowie eine Jahresabschlusswanderung mit anschließendem gemütlichem Beisammensein statt. Herr Gruber von der Musikschule Riedlingen gab uns Tipps zur richtigen Atemtechnik und das Musikhaus Lange Informationen zur Instrumentenpflege. Das Jahreskonzert des Gesangvereins Frohsinn wurde bewirtet, eine jährliche Alteisensammlung wurde durchgeführt.

Gesangverein „Frohsinn“ Binzwangen

Das Jahr begann mit einer Winterwanderung. Der Sängerball im Gasthaus „Eck“ fand wieder bei jedem Sänger mit Partner Anklang. Am Bürgerball trug der Gesangverein wieder mit einer Aufführung bei. Das seit vielen Jahren traditionelle Fastenessen am Aschermittwoch beendete die Vereinsfasnet. Bei der Generalversammlung wurde Franz Scherer für ein weiteres Jahr gewählt. Zusammen mit den Gaihexen und unterstützt vom Kinderchor wurde dieses Jahr wiederum das traditionelle Binzwanger Zwetschgenfest organisiert und ausgerichtet. Beim Jahreskonzert begeisterten die Donaukids sowie das Frauenchörle ihre Gäste, abgerundet mit den Solisten gaben die Männer wieder mal ihr bestes und zeigten das Können des Chores. In der Kirche wie auch auf dem Friedhof wurde der Volkstrauertag zum Gedenken an die verstorbenen Kriegskameraden vom Gesangverein und Musikkapelle mitgestaltet. Einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder hat der Verein wie jedes Jahr Ende November in der Kirche „St. Lambertus“ abgehalten. Neben einer internen Weihnachtsfeier umrahmte der Verein auch am zweiten Weihnachtsfeiertag den Gottesdienst mit weihnachtlichen Liedern.

Gemeinde Ertingen

Theaterfreunde Binzwangen

Die Theatersaison startete Mitte Oktober mit der Probenarbeit - zum ersten Mal unter der Leitung von Eveline Reck. Gespielt wurde das Stück „Keine Leiche ohne Lily“. Im Stück meldete Putzfrau Lily Pieper der Polizei mitten in der Nacht den Fund einer Leiche, nämlich die ihres Chefs. Als nun Harry Baxtor, fiebergeschüttelt, kopfschmerzgeplagt und total verschnupft am Tatort auftauchte, war die Leiche verschwunden. Dafür empfing ihn eine alte Bekannte aus Jugendtagen: Lily Pieper, die er eigentlich lieber vergessen wollte. Nicht nur mit ihrer haarsträubenden Logik musste er sich fortan auseinandersetzen, sondern vor allem mit vielen halsstarrigen Verdächtigen. Unterstützt wurde Baxtor nur noch von seinem Assistenten Polizist Goddard. Dieser wurde allerdings immer mehr von der reizenden Schreibkraft Vicky Reynolds abgelenkt. Wie sollte man unter diesen verflixten Umständen einen solch komplizierten Fall aufklären? So musste Baxtor sich schließlich auch von seiner mühsam entwickelten Mordtheorie verabschieden, denn zum Schluss hatte Lily Pieper natürlich die Nase vorn. Das Stück wurde vier Mal in der Binsenberghalle in Binzwangen aufgeführt. Natürlich stand der komplette Theaterabend, wie auch bereits die Jahre zuvor, unter dem Motto des Stücks. So konnte beispielsweise kulinarisch vom „Inspektorteller“ genascht werden. Das Abschlussessen Anfang des Jahres fand wieder traditionell im Gasthaus „Eck“ statt. Im Sommer fand für alle Interessierte ein Grillabend statt. Bei der jährlichen Hauptversammlung im September 2012 wurde Sibylle Grom als zweite Vorsitzende, Martin Selg als Kassier und Katharina Briemle als Beisitzerin gewählt. Weitere Bilder und Infos, auch zum aktuellen Stück, finden Sie auf der Homepage der Theaterfreunde unter www. ertingen.de/theaterfreunde-binzwangen.

Narrenzunft „Gai-Hexen“ Binzwangen

Die Narrenzunft „Gai-Hexen“ begann das Jahr 2012 mit dem traditionellen Dreikönigstreffen in Moosheim am 06.01. Dort trafen sich alle Vertreter des VAN zur Fasnetseröffnung mit Häsabstauben, Rückblick und zur Vorschau auf die kommende Fasnet. Insgesamt hatten wir im abgelaufenen Jahr 18 Veranstaltungen zu bewältigen. Die Fasnet endete am 21.02. mit dem Hexverbrennen bei der Binsenberghalle. Die Jahreshauptversammlung fand am 31.03. statt. Des Weiteren beteiligten wir uns am Sommerferienprogramm der Gemeinde Ertingen. In diesem Jahr haben wir Bogenschießen angeboten, was auch sehr gut angenommen wurde. Zusammen mit dem Gesangverein „Frohsinn“ Binzwangen veranstaltete die NZ Gai-Hexen am 23.09. das traditionelle Zwetschgenfest beim Dorfzentrum. Am 10.11. fand die alljährliche Mitgliederversammlung mit der Vorschau auf die kommende Fasnet statt. Das Vereinsjahr endet mit der „Dorfweihnacht“ am 09.12. vor der Binsenberghalle.

Musikverein Erisdorf

Der MV Erisdorf eV besteht derzeit aus 25 aktiven Musikanten und sieben Jungmusikanten sind in Ausbildung. Bei der letzten Jahreshauptversammlung am 11.03. im Bergstüble in Erisdorf wurde Wolfgang Mohn als erster Vorstand bestätigt. Außerdem wurden Klaus Binder und Sylvia Göttle als aktive Musikanten sowie Oliver App und Reinhold Hugger als passive Ausschussmitglieder wiedergewählt. Wie schon in den vergangenen Jahren leitete uns unsere Dirigentin Frau Angelika Nsangou durch unsere Proben und Auftritte. Den Anfang machte das Ständchen zum 60. Geburtstag unseres Ortsvorstehers Günter Speh. Die Fasnet wurde ebenfalls ausgiebig gefeiert: Wir waren beim

Gemeinde Ertingen

Rückblick 2012

Umzug in Neufra mit von der Partie und bei der Hausfasnet in Erisdorf waren wir bei der Kindergartenbefreiung, dem Hemedglonger-Umzug, am Bürgerball sowie am Fasnetssonntag beim Umzug aktiv. Traurigerweise liegen Freud und Leid eng beieinander, so mussten wir leider am 05.05. unser Ehrenmitglied und früheren Vorstand Anton Strahl zu Grabe begleiten. Am 17.05. spielten wir in Andelfingen beim Vatertagsfest. Wie in jedem Jahr nahmen wir am Umzug beim Kreismusikfest teil, in diesem Jahr allerdings in unserem Nachbarkreis Sigmaringen beim Kreismusikfest in Blochingen. Der Auftritt beim Stadtfest in Hayingen war ein weiterer Höhepunkt im vergangenen Jahr. Am 19.08. veranstalteten wir traditionell das Erisdorfer Nudlafest. Zahlreiche Besucher schätzten allerlei Gaumenfreuden wie Zigarrnudla, Maultaschen, Krautnudla und einiges mehr. Auch beim Zwetschgenfest in Binzwangen durften wir die Gäste musikalisch unterhalten. Weitere Termine wie z. B. das Apfel- und Kartoffelfest im Bauernhausmuseum Wolfegg, wo wir unsere bekannten Zigarrnudla anbieten, gehören schon fest zum Jahresprogramm. Der Höhepunkt einer Kapelle ist sein Jahreskonzert. Dieses Jahr hielten wir am 08.12. mit der Musikkapelle Heudorf ein Doppelkonzert in deren Dorfgemeinschaftshaus ab, wo wir den ersten Konzertteil bestritten. Zusammen mit unseren Jungmusikanten spielten wir beim Erisdorfer Weihnachtsmarkt.

Röthenbächler Erisdorf

Die Röthenbächler Erisdorf blicken trotz kurzer Fasnetszeit auf eine erfolgreiche Saison mit guter Umzugsbeteiligung zurück. Durch zwei neue „Müller“ verstärkt, nahmen wir an insgesamt acht Umzügen der Narrenzunft Ertingen teil. Unser Bürgerball unter dem Motto „Maskenball“ war ein voller Erfolg. Wir freuen uns schon sehr auf die kommende Saison - s`goht drgega !

weitere Bilder des Jahres...

Die Kinder der Spielgruppe „Schmetterlinge” spielten die Geschichte des St. Martins in Form der Mantelteilung nach

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Eindrücke zum Erlebnisseminar der Jungendsozialarbeit

Seite 62

Rückblick 2012

Die Ertinger Familienerklärung stieß auch im Internet auf reges Interesse: www.ertingen.de/familie

Dieses Schild wurde neu erstellt und wird in Kürze beim Spielplatz Wundertanne platziert.

Gemeinde Ertingen

Gemeinde Ertingen

Rückblick 2012

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Eindrücke zum Ertinger Sommerferienprogramm

Das Kettcar-Rennen der Kolpingfamilie ist ein sehr beliebter Ferienprogrammpunkt der daheimgebliebenen Kinder in der Gemeinde Ertingen aber auch dem Vorsitzenden Stefan Klekler gefällt es sehr gut und er zeigt sein Können.

Völkerballturnier des TSV Ertingen

Die Teilnehmer vom Sommerferienprogrammpunkt „Traumfänger”

Unsere Namenspatronen

Familie Raimund und Isolde Eisele boten Voltigieren, Reiterspiele und Ausritte an.

„Waldolympiade“ organisiert vom Jugendturnen des SV Binzwangen

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Rückblick 2012

Gemeinde Ertingen

Die vier Kerzen Vier Kerzen brennen langsam. Wenn du ganz leise bist, kannst du hören wie sie sprechen. Die erste sagte: „Ich bin der Frieden! Niemand kann mein Licht erhalten. Ich glaube, ich werde ausgehen.“ Ihre Flamme wurde kleiner und ging dann ganz aus. Die zweite sagte: „Ich bin das Vertrauen! Ich bin am verletzlichsten und so macht es keinen Sinn, wenn ich weiter brenne.“ Nachdem sie gesprochen hatte, wehte ein sanfter Hauch zu ihr und sie erlosch. Spontan sprach die dritte Kerze auf ihre Weise: „Ich bin die Liebe! Ich habe keine Kraft mehr. Die Menschen schieben mich beiseite und begreifen nicht, wie wichtig ich bin. Sie vergessen sogar die zu lieben, die ihnen am nächsten stehen.“ Und dann erlosch auch sie. ... ein Kind betritt den Raum und sieht, dass drei Kerzen ausgegangen sind. „Oh, warum brennt ihr nicht mehr?“ Das Kind wurde sehr traurig. Da sprach die vierte Kerze: „Hab keine Angst, solange ich brenne, können wir die anderen Kerzen wieder anzünden, ich bin die Zuversicht!“ Mit leuchtenden Augen nahm das Kind die Kerze der Zuversicht und zündete die anderen wieder an. Die Flamme der Zuversicht soll immer bei uns sein, so behalten wir Vertrauen, Frieden und Liebe für alle Zeit!

Inhaltsverzeichnis Abwasserbeseitigung Bauhof Bauleitplanung Bevölkerungsentwicklung Bildernachlese Blutspender Ehrenordnung Feuerwehr Förderprogramme Friedhof Gemeinde als Arbeitgeber Gemeindefinanzen

27 12 12 30 34, 61 31 7 21 10 28 7 9

Gemeindekiesgrube Gemeindewald Gewerbeentwicklung Gremium Grundvermögen Grußwort Gutachterausschuss Jugendsozialarbeit Kinder- und Jugendhilfe Kirche Kleinschwimmhalle Kultur- und Sporthalle

27 29 11 4 29 2 29 25 12 36 4 7

Landwirtschaft Märkte Ordnungsamt Schule Schwarzachtalseen Seniorenzentrum Straßen, Wege, Plätze Straßenbeleuchtung Vereine Volkshochschule Wasserversorgung Was sonst noch geschah ...

Bürgermeisteramt Ertingen - Dürmentinger Straße 14 - 88521 Ertingen Tel.: 07371/508-0 - Fax: 07371/508-50 - E-Mail: [email protected] - Internet: www.ertingen.de Fotos: Gemeindeverwaltung, Privat, Michaela Kegel Titelseite: Architekturbüro Schirmer und Partner Layout und Druck: Copy Design Binder · Ertingen

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