Ihr Wirtschaftsmagazin von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

March 4, 2016 | Author: Andreas Biermann | Category: N/A
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März/April 2009 . A 12041

Ihr Wirtschaftsmagazin von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

Messen, Events, Veranstaltungen

Messekonjunktur schwächt sich ab

Verkehrsauschuss tagt im Bonner Hafen

Wenn nur der Streit um die Südtangente nicht wäre...

Die elektronische Ausfuhranmeldung wird zum 1. Juli 2009 Pflicht

ATLAS-Ausfuhr

Sparkassen-Finanzgruppe

Schön, dass es sich auszahlt, wenn man in die richtigen Werte investiert, z. B. in Sicherheit und Vertrauen. Laut Umfrage genießen die Sparkassen großes Vertrauen. Und die Menschen erkennen den deutlichen Unterschied zwischen Sparkassen und Banken. Dem Wohlstand ihrer Region und den dort lebenden Menschen verpflichtet: die Sparkassen. Gut für Sie – und gut für Deutschland. Quelle: Stern, Ausgabe 7/2009, Seite 50

e. Ant wor ten zur Finanzkris en – Frag Stellen Sie uns jetz t Ihre line unter in Ihrer Sparkasse oder on

de www.gutfuerdeutschland.

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Editorial Titelthema dieser Doppelausgabe ist die Finanzkrise. Und die Finanzkrise hat auch unseren bis dato sehr bewährten Verlag getroffen. Deshalb erschien bereits die Februar-Ausgabe „Die Wirtschaft“ im Eigenverlag der Kammer. Auch die Ihnen nun vorliegende Doppelausgabe März/ April liegt komplett in der Verantwortung der IHK. Ab der Mai-Ausgabe soll die Kammerzeitschrift jedoch wieder zu den üblichen Terminen erscheinen - dann unter der Regie eines neuen Verlages. Krisen gab es zu jeder Zeit. Zur Zeit wird die Weltwirtschaft durch die sogenannte Finanzkrise arg „gebeutelt“. Wie Unternehmer auf die Krise reagieren und wie Sie eventuell die „Chancen in der Krise“ nutzen können lesen Sie ab Seite acht. Vielfältige Verbesserungen der Verkehrssituation in der Region kann sich der IHK-Verkehrsausschuss vorstellen. Dazu sollte auch eine Stärkung der West-Ost-Achsen auf der Straße gehören, aber auch eine ausgeweitete Streckenführung der S-Bahn-Linie 13. Zusätzliche Haltepunkte der Regionalbahn 23 und der Ausbau des Bonner Hafens zum „Gateway der Region“ werden vorgeschlagen. Mehr dazu ab Seite 18. Gerade im Konjunkturabschwung muss man zeigen, dass man weiter Teil des Marktes ist. Deshalb hofft die deutsche Messewirtschaft, dass die Aussteller ihre Präsenz auf Messen weitgehend aufrecht erhalten werden. Aber auch andere For-

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men der Unternehmenskommunikation werden immer wichtiger - z. B. durch Firmenevents. Was dabei zu beachten ist, finden Sie ab Seite 20. Ab sofort können Unternehmen im neuen Internetportal (www.ihkve-register.de) ihre Vollständigkeitserklärungen (VE) hinterlegen. „Bundesweit gibt es rund 4.500 Betriebe, die Verkaufsverpackungen in den Verkehr bringen und eine der vom Gesetzgeber vorgegebenen Mengenschwellen für die unterschiedlichen Materialien überschreiten, die künftig eine VE abgeben müssen“, sagt IHK-Umweltexperte Dr. Rainer Neuerbourg. Mehr dazu ab Seite 26.

BONN www.carthaus.de

„Viele Betriebe sind auf die Einführung des elektronischen Zollsystems ATLAS-Ausfuhr noch nicht vorbereitet“, weiß IHK-Außenhandelsexperte Rainer Ludwig, „und erstellen ihre Ausfuhrerklärungen noch in Papierform.“ Doch ab dem 1. Juli 2009 wird die elektronische Ausfuhranmeldung Pflicht. Wie Sie sich jetzt noch darauf vorbereiten können steht auf den Seiten 28 und 29. Viel Spaß beim Lesen!

Michael Swoboda Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg

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TRADITION TRIFFT INNOVATION 24.03.09 14:33

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INHALT

„ Editorial

1

„ Aktuelles

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„ Standortpolitik Wirtschaftsstatistik

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Verkehr

49

„ Titelthema

„ Recht und Steuern

In welche Richtung führt der Weg? Chancen in der Krise 8

Steuern

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Recht

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Wettbewerbsrecht

50

„ Reportage Verkehrsausschuss tagt im Bonner Hafen Wenn nur der Streit um die Südtangente nicht wäre... In welche Richtung führt der Weg? Chancen in der Krise

Die Finanzkrise ist real - doch Krisen gibt es immer wieder. Packen Sie es an und suchen Sie nach den Chancen in der Krise. Mehr dazu finden Sie ab... Seite 8

„ Aus- und Weiterbildung 18

Messen, Events, Veranstaltungen Messekonjunktur schwächt sich 2009 ab 20

Berufsbildung

51

Lehrgänge und Seminare

52

„ Innovation und Umwelt

Unternehmenskommunikation durch Events 22

Innovation

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Umweltschutz

54

Verpackungsverordnung Die „elektronische“ Vollständigkeitserklärung für Verkaufsverpackungen

Multimedia

54

26

Die elektronische Ausfuhranmeldung wird zum 1. Juli 2009 Pflicht ATLAS-Ausfuhr 28

„ International EU-Info

55

Außenwirtschaft

55

„ Börsen Technologie-/Unternehmensnachfolge-/ Kooperationsbörse

„ Unsere Region

56

Firmenberichte

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Kurz notiert

35

Messen, Events, Veranstaltungen

Arbeitsjubiläen

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Messekonjunktur schwächt sich 2009 ab

Wissenschaft

39

„ IHK Intern

Firmenjubiläum

40

Veranstaltungskalender

60

IHK Kunstausstellung

61

IHK von A - Z

62

Impressum

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Fragen an...

63

Cartoon/Vorschau Mai 2009

64

Seite 18

„ Dihk Neues aus Berlin und Brüssel

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Liebe Leserinnen und Leser,

Die elektronische Ausfuhranmeldung wird zum 1. Juli 2009 Pflicht ATLAS-Ausfuhr Seite 24

In „Die Wirtschaft“ werden wir kein Handelsregister mehr veröffentlichen. Sie können die Handelsregistereinträge jedoch auf unserer Internetseite www.ihk-bonn.de abrufen. Webcode: 47

„ Kulinarisches Burg Münchhausen

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www.ihk-bonn.de

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AKTUELLES

IHKFirmen-Cup am 4. Oktober 5.000 Radler und Skater Irund

Gut besucht war auch der letztjährige GmbH-Geschäftsführertag in Bonn/Rhein-Sieg.

4. GmbH-GeschäftsführerTag in Bonn/Rhein-Sieg trifft sich in Bad Godesberg IMittelstand

Das Wirtschaftsmagazin gmbhchef richtet am Dienstag, 19. Mai 2009, zum vierten Mal den GmbH-Geschäftsführer-Tag in Bonn aus. Eine breite Palette interessanter Themen und Kontakte rund um die GmbH erwartet die Teilnehmer dieser Tagungs- und Messeveranstaltung für GmbH-Geschäftsführer aus der Region. GmbH-Reform, Unternehmensfinanzierung trotz Wirtschaftskrise, Pensionszusagen für Gesellschafter-Geschäftsführer, Nachfolgeplanung nach der Erbschaftsteuerreform –Themen, die den Geschäftsführern von GmbHs zur Zeit unter den Nägeln brennen. Aber oft mangelt es ihnen an Zeit, sich in der Vielzahl der Themen auf verschiedenen Veranstaltungen weiterzubilden. Deshalb ist das Programm der GmbH-Geschäftsführer-Tage gezielt darauf zugeschnitten, die Geschäftsführer komprimiert mit den wichtigen Informationen zu aktuellen Themen und mit Handlungsempfehlungen rund um die erfolgreiche Führung ihrer GmbH versorgen. In diesem Jahr erwarten die Teilneh-

mer nach einem einführenden Grußwort durch den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg Kurt Schmitz-Temming acht Vorträge á 35 Minuten. „Rund um die Rechtsform „GmbH“ rankt sich eine Fülle interessanter Urteile und neuer Gesetze. Daher haben wir die Zahl der Vorträge von sechs auf acht erhöht“, so Dr. Hagen Prühs, Geschäftsführer des VSRW-Verlags und Chefredakteur des gmbhchef-Magazins. Nach dem Erfolg der drei vergangenen GmbH-Geschäftführer-Tage in Bonn sei in diesem Jahr der Umzug in eine größere Location notwendig geworden. Deshalb findet die Veranstaltung in diesem Jahr in der Stadthalle Bad Godesberg statt. Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmer neben den Fachvorträgen eine begleitende Messe. Bis zu 30 Unternehmen aus der Region werden über ihre Dienstleistungen und Produkte informieren – viele von ihnen mit einem direkten Bezug zu den Seminarthemen. „Mit dem Konzept unterscheiden wir uns ein Stück weit von klassischen Seminaren, weil wir einen direkten Kontakt zwischen Teilnehmern und Dienstleistern schaffen. Davon profitieren Teilnehmer wie Aussteller gleichermaßen“, so Prühs. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.gmbhchef.de.

Start frei für die Premiere von „Rund In Bonn Classics“, dem Sparda-Bank Radsport-Festival 2009. Am 3. und 4. Oktober treten auf Bonns Straßen rund 5.000 Jedermann- und Lizenzfahrer in die Pedale und Inlinern. Für beste Stimmung sollen die Zuschauer entlang der Strecke und an der Zielgeraden sorgen. Begleitet wird die Veranstaltung von einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Programm. sportservice-nrw als Hauptveranstalter in Zusammenarbeit mit dem Ausrichter-Verein R.S.C Sturmvogel Bonn e.V. realisieren in Bonn das Event-Highlight 2009. Teil dieser Veranstaltung ist der IHK-Firmen-Cup, der am 4. Oktober 2009 ausgetragen wird. Die Firmenwertung erfolgt gemäß den Kriterien der Teamwertung. Ein Firmenteam besteht aus mindestens zehn Fahrern, eine maximale Grenze besteht nicht. In die Firmenwertung kommen die besten zehn Fahrer pro Team. Nähere Informationen und Anmeldungen unter www.rundinbonnclassics.de.

Petersberger Industriedialog 2009 Technologie zum Erfolg von morgen IMit

Zum Thema „Mit Technologieführerschaft zum Markterfolg von morgen: Vom Krisenmanagement zur Zukunftssicherung“ findet am Dienstag, 12. Mai 2009, der 5. Petersberger Industriedialog im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter statt. Die Veranstaltung will anhand von Best-Practice-Beispielen aufzeigen, dass innovative Unternehmen gute Chancen haben, sich auch

Ihr Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Wolf Pohl, Telefon 0228 2284133, E-Mail: [email protected] bonn.ihk.de.

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AKTUELLES

zukünftig am Markt zu behaupten. Bestätigt wird diese Strategie durch den Innovationsreport 2008/2009 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der nach einer Befragung von 530 Firmen feststellt, dass viele Unternehmen trotz derzeitiger Finanz- und Wirtschaftskrise ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Schaffung neuer Produkte und Verfahren – auch durch die Einstellung zusätzlichen FuEPersonals steigern. Der Petersberger Industriedialog richtet sich an Unternehmer, kaufmännische und technische Geschäftsführer und Führungskräfte mit Personalverantwortung aus mittelständischen Unternehmen, die die Chancen des Industriestandortes optimal nutzen wollen.

Wendeheft mit „Junger Wirtschaft“ und Ausbildungs-Atlas auf der Ausbildungsbörse IPräsentation

Die neue „Junge Wirtschaft“ ist da. Rechtzeitig zur Ausbildungsbörse „Berufsstart 2009/2010“ in der Bonner Beethovenhalle präsentierten die Auszubildenden der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/ Rhein-Sieg wieder ihre Sonderausgabe des IHK-Magazins „Die Wirtschaft“. In diesem bundesweit einmaligen Projekt gibt es viele Informationen zu Ausbildung und Bewerbung - von Jugendlichen für Jugendliche. Wie sieht eine richtige Bewerbung aus? Wie läuft das Auswahlverfahren ab? Neu ist in diesem Jahr die Kombination mit dem Ausbildungs-Atlas Bonn/ Rhein-Sieg. In diesem umfangreichen Verzeichnis finden Jugendliche Adressen von Betrieben in der Region, die Ausbildungsplätze anbieten. Popstar Ross Anthony weist in seinem Grußwort darauf hin, wie wichtig eine Ausbildung ist - ganz gleich, ob Popstar, Tierpfleger oder Hotelmanagerin. Erstmals im AusbildungsAtlas enthalten sind Informationen über Praktika und duale Studiengänge in der Region. Das neue Wendeheft ist rund 100 Seiten stark und erscheint in einer Auflage von 20.000 Stück. Verantwortlich für Redaktion, Inhalte, Texte und Layout waren die

5

Das IHK-Redaktionsteam der „Jungen Wirtschaft“ und dem Azubi-Atlas bei der Ausbildungsbörse in der Bonner Beethovenhalle: Rebekka Griepp, Stephanie Vreden, Verena Simon, Anna Kunz, Marti Kilisli und Silvia Emmerich. (v.l.) Auszubildenden der IHK Bonn/Rhein-Sieg - unterstützt von Auszubildenden der Deutschen Telekom und der Agentur für Arbeit und umgesetzt von der Agentur Patrick Schaab PR GmbH in Siegburg. „Dieses bundesweit einmalige Projekt von unseren Auszubildenden für angehende Auszubildende geht auf Anregungen aus der Zielgruppe zurück“, erläutert Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Ausund Weiterbildung der IHK Bonn/RheinSieg: „Viele Schülerinnen und Schüler

haben uns auf Veranstaltungen immer wieder gefragt: Was kann ich später beruflich machen? Wie und wo bewerbe ich mich? Was muss ich mitbringen? Deshalb haben wir uns vor mittlerweile drei Jahren entschlossen, dieses Sonderheft zu Ausbildung und Bewerbung zusammen zu stellen. Die Umsetzung erfolgte bewusst durch Auszubildende, denn sie waren ja selbst vor kurzem noch Schülerinnen und Schüler und wissen am besten, was die Zielgruppe wünscht.“

Infoveranstaltung für junge Unternehmen

EXISTENFESTIGUNG/EXISTENZSICHERUNG Mittwoch, 6. Mai 2009, 17.00 bis 19.30 Uhr Die Probleme junger Unternehmen (bis zu fünf Jahren am Markt) können unmittelbar nach der Gründung oder auch in späteren Phasen auftreten. Die kostenfreie Veranstaltung informiert u.a. über: „ Kundengewinnung, Kundenbindung und Kundenpflege. Referent: Meinolph Engels, Engels Marketing „ Effiziente Büroorganisation. Referent: Andrè Simons, Simons Office Management „ Finanzierungen - Kriterien der Kreditentscheidung. Referent: Rainer Slomma, Teamleiter Gründercenter Bonn der Sparkasse KölnBonn „ Förderprogramme Betriebsberatung und Tipps zur Beantragung öffentlicher Mittel. Referent: Wolfgang Löhrer, IHK Bonn/Rhein-Sieg

Veranstaltungsort: IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn Anmeldung: Hannelore Grengros, Telefon 0228 2284-141, E-Mail: [email protected] Weitere Infos: www.ihk-bonn.de / Webcode 6491036

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6 Frauen gründen, führen und beraten anders BeraterinnenNetzwerk Bonn/Rhein-Sieg IDas

Im BeraterinnenNetzwerk Bonn/RheinSieg arbeiten seit mehr als zehn Jahren Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen zusammen, um Gründerinnen, Freiberuflerinnen und Unternehmerinnen zu unterstützen, nach dem Motto: Frauen gründen anders. Frauen führen anders. Frauen beraten anders! Als Expertinnen auf ihren unterschiedlichen Arbeitsgebieten geben sie Auskunft zu betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Themen, zu Fragen von Marketing, Personal- und Unternehmensführung ebenso wie zur Selbstorganisation und Persönlichkeitsentwicklung der Gründerinnen und jungen Unternehmerinnen. Sie unterstützen die Entwicklung neuer Ideen, geben Impulse und wirken in politischen Gremien mit, um dort den Blick für selbstständige Frauen zu schärfen und deren Rahmenbedingungen zu verbessern. Die Beraterinnen des Netzwerks arbeiten kooperativ auch mit den regionalen Wirtschaftsförderungen sowie der IHK Bonn/ Rhein-Sieg zusammen. Einige Beraterinnen sind außerdem akkreditiert für die Beratungsförderprogramme des Landes

Kostenfreies Angebot des MIT-Teams

Das BeraterinnenNetzwerk Bonn/Rhein-Sieg unterstützen Gründerinnen seit mehr als zehnJahren: Gerlinde Waering, Kristiane von dem Bussche, Yvonne Günther, Gertrud Hennen, Annett Herrendörfer, Elke Dickmann-Löffler, Friedeborg Röcher und Martina Déus (hinten), Ursula Kalus, Edith Ketter, Angelika K. Nickelsburg, Anita Halft und Irene Kuron (vorne). NRW (BPW) zur Beratung vor der Gründung sowie beim KfW-Gründercoaching Deutschland für die Beratung des Unternehmens bis 5 Jahre nach Gründung. Das Portfolio der einzelnen Beraterinnen des Netzwerkes sind in der NetzwerkBroschüre, die in der IHK ausliegt, als auch im Internet zu finden: www.beraterinnennetzwerk.de. In der neuen Veranstaltungsreihe 2009: Erfolgreich selbstständig, stellt die Existenzgründungsberaterin der IHK Gerlinde Waering, ebenfalls Mitglied im Netzwerk, am 22.04.2009 das Thema: „Nebenberufliche Gründung“, unter der Leitung der Netzwerkberaterin Kristiane

von dem Bussche, vor. Am 12.05.2009, geht es um das Thema: „Gründen aus der Arbeitslosigkeit – raus aus ALG I und Hartz IV“. Die Reihe wird fortgesetzt mit weiteren Themen wie: Image und Umgangsformen, Buchführung, Altersvorsorge und entsprechende Steuersparmodelle, Zeitmanagement, Kundenakquise, Kommunikation sowie Erfolgsmarketingstrategien. Näheres zu Gründungsfragen, Veranstaltungen sowie Förderprogrammen erfahren Sie bei Gerlinde Waering, Telefon 0228 22 84-131, E-Mail: [email protected] ihk.de oder www.ihk-bonn.de.

den sich an das Marketing/IT-Team, Dr. Dietmar Domsch, Drosselstraße 25, 53229

Bonn, Telefon 0171 4344730, E-Mail: [email protected]

werden Internetauftritte optimiert? IWie

Das Marketing/IT-Team (MIT) ist eine Arbeitsgruppe aus fünf berufserfahrenen Führungskräften, die ein Projekt für mittelständische Unternehmer zur NutzenOptimierung ihres Internet-Auftritts durchführt und Unternehmen zur Teilnahme aufruft. Dazu erstellt MIT eine Studie zur Vermarktungsqualität der Internet-Auftritte der teilnehmenden Firmen. Das speziell für mittelständische Firmen entwickelte „Best Practice“Modell soll Stärken und Schwächen aufdecken und eine konkrete Entscheidungshilfe bieten, den Internet-Auftritt qualitativ sowie kosten- und nutzenorientiert zu optimieren. Die Studie wird den Teilnehmern kostenlos zur Verfügung gestellt. Interessierte Unternehmen wen-

Das Marketing/IT-Team (MIT) besteht aus fünf berufserfahrenen Führungskräften: Dr. Dietmar Domsch, Thomas Rochus, Claudia Kallweit, Ernst Schneider und Dr. Rudolf Josten. (v.l.)

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REPORTAGE

In welche Richtung führt der Weg?

Chancen in der Krise Wie reagieren Unternehmer auf die aktuelle Situation? „Krisen gibt es immer wieder: Manche sind real, manche herbeigeredet. Und sie haben eines gemeinsam – sie lassen sich durch entsprechendes Handeln noch verstärken“, sagt Patrick Schaab, Geschäftsführer der gleichnamigen Kommunikationsagentur aus Siegburg. Und zieht daraus seine Schlüsse: „Woher die Krise auch stammt, wir machen uns so gut es geht frei davon und geben unser Bestes, jeden Tag aufs Neue. Nach mehr als 18 Jahren Selbständigkeit lautet mein Fazit: eine große Portion Leistungsbereitschaft, viel Mut zu neuen Ideen und loslegen statt jammern – das macht die größte Krise klein!“ Auch nach der niederländischen Tulpenkrise von 1637 gab es ein weiteres Leben für die Tulpen und auch das Platzen der Internetblase hat die neuen Kommunikationsmedien nicht stoppen können. Sollte die Wirtschaftsleistung in Deutschland wirklich in diesem Jahr um zwei oder drei Prozent zurück gehen, so liegen wir wieder auf dem Niveau von vor zwei Jahren. Nach dem Bonn-Berlin-Beschluss sollten in der Region die Lichter ausgehen – doch heute gibt es mehr Einwohner, mehr Unternehmen und mehr Beschäftigte in Bonn/RheinSieg – weil gemeinsam angepackt wurde. Wie sieht die heutige Situation im Vergleich zur Stunde Null 1945 oder zur Weltwirtschaftskrise 1929 aus? Fortsetzung Seite 10

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REPORTAGE

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Bürgschafts- und Kreditprogramme sollen Unternehmen stützen Aus der Finanzkrise ist längst eine Wirtschaftskrise geworden. Auch in unserer Region, wo über 10.000 Beschäftigte kurzarbeiten. Viele Unternehmen hat die Krise unvermittelt getroffen, sie sind unverschuldet in Bedrängnis geraten, weil Aufträge weggebrochen sind oder Kreditlinien nicht verlängert wurden. Die Finanzkrise hat dazu geführt, dass das Vertrauen der Banken zueinander und auch in Unternehmen als Kreditgeber weitgehend zusammen gebrochen ist. In dieser Situation springt der Staat mit Finanzierungshilfen für Unternehmen – mit Kredit- und Bürgschaftsprogrammen - ein, die wettbewerbsfähigen Unternehmen helfen sollen, die Folgen der gesamtwirtschaftlichen Krisensituation zu bewältigen. Unternehmen, die aufgrund von Auftragsverlusten oder -verschiebungen Liquiditätsengpässe oder Vorfinanzierungsprobleme haben, können z. B. auf die Bürgschaftshilfen, das KfW-Sonderprogramm 2009 oder den NRW.Bank Mittelstandskredit zurück greifen. Bürgschaften über die Bürgschaftsbank NRW fördern kleine und mittlere Unternehmen mit einer derzeit bis zu 90prozentigen Ausfallbürgschaft zur Absicherung von Investitionsdarlehen oder Betriebsmittelkrediten. Es können Kredite bis maximal zwei Millionen Euro verbürgt werden. „Bürgschaften ersetzen fehlende oder unzureichende Kreditsicherheiten, sie ermöglichen Zugang zur Kreditfinanzierung, überbrücken Finanzierungsengpässe und verhindern eine Kreditklemme“, stellte Manfred Thivessen von der Bürgschaftsbank NRW die Vorteile einer Bürgschaftsfinanzierung bei der Informationsveranstaltung der IHK Bonn/Rhein-Sieg zu „Hilfen für den Mittelstand in der Krise“ heraus. Auch die (Haus-)Banken profitierten von einer Kreditabsicherung durch Bürgschaften: „Bürgschaften ersetzen fehlende oder unzureichende Kreditsicherheiten und mindern damit das Eigenrisiko des Kreditgebers, sie schaffen weitere künftige Finanzierungsmöglichkeiten im Obligo des Kreditinstituts.“

Der NRW.Bank Mittelstandskredit steht für Betriebsmittel und Investitionskredite für Wachstumsvorhaben bereit. Die Kredithöhe beginnt bei 25.000 Euro und beträgt maximal fünf Millionen Euro. Auch hier erfolgt die Antragstellung über die Hausbank. Das KfW-Sonderprogramm 2009 fördert Investitions- und Betriebsmittelfinanzierungen – mit einer Haftungsfreistellung von maximal 90 bzw. 60 Prozent. Nähere Informationen – auch zu weiteren Förderprogrammen finden Sie unter www.ihk-bonn. de, Webcode 881 und 886.

I

Exportfinanzierung verbessert

Die Bundesregierung erhöht bei den Avalgarantien den maximalen Garantiebetrag von bisher 80 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro. Bei der Lieferantenkreditdeckung (Exporteur stellt selbst die Finanzierung) kann auf Antrag des Exporteurs sein Selbstbehalt gegen Zahlung eines Prämienaufschlags von derzeit 15 Prozent auf fünf Prozent abgesenkt werden. Außerdem plant die Bundesregierung, das Produkt Finanzkreditdeckung auf Akkreditivbestätigungen auszuweiten. Diese Maßnahmen gelten befristet bis Ende 2010. Ansprechpartner: Karl Reiners, Tel.: 02282284166, [email protected] Weitere Informationen: www.agaportal.de

Vielfältige Förderprogramme könnten Unternehmen aus der Krise helfen.

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TITELTHEMA

Gewiss, nichts wird mehr so sein wie vorher, und es wird auch Verwerfungen in unserer Region geben. Doch: „Jeder Kaufmann weiß, dass das Wirtschaftsleben gewissen Zyklen unterworfen ist und somit der jetzige Abschwung keine Besonderheit an sich darstellt“, sagt Alfons Söns, Geschäftsführer der Bonner Hafen-Spedition Am Zehnhoff-Söns GmbH: „Der Lo-

gistikbereich hat seit über zehn Jahren einen starken Aufschwung erfahren, entsprechend gut war die Auftrags- bzw. Ertragslage. Die jetzige wirtschaftliche Situation hat dazu geführt, dass die Energiekosten (für uns speziell Raps- und Dieselkraftstoff) wieder auf ein erträgliches Maß gefallen sind. Somit eröffnen sich für uns wieder Chancen, unsere Ener-

Finanzkrise – Was kann der einzelne Unternehmer tun? Viele Unternehmer und Existenzgründer blicken besorgt in die Zukunft. Was bedeutet die Finanzkrise für mein Unternehmen, meine Mitarbeiter, meine Familie? Ob von der Krise direkt oder indirekt betroffen – die Unsicherheit ist groß, Umfang und Auswirkungen der Krise sind unklar. „Die Wirtschaft“ sprach darüber mit Finanzexperte Michael Heinze, Generalbevollmächtigter des Bonner Allfinanz-Dienstleisters GLOBALFINANZ AG (www.global-finanz.de).

Was erwartet Unternehmer und Existenzgründer in der aktuellen Krise? Heinze: Die gegenwärtige Finanzmarktkrise hat eine ganz besondere Qualität. Die Lunge des Wirtschaftssystems – das Bankensystem – ist massiv beschädigt. Es mangelt vor allem an Vertrauen, aber gerade dieses benötigen Unternehmer und Existenzgründer, wenn es um Kredite und um ihre Unternehmensfinanzierung geht. Die Banken sind einfach vorsichtiger bei der Kreditvergabe und schauen genauer hin. Unternehmer sind gezwungen ihr Eigenkapital einzusetzen. Dieses ist aber oft in ausbleibenden Forderungen gebunden. Diese Situation kann für Unternehmen sehr schwierig werden. Daher ist es jetzt besonders wichtig interne Prozesse zu optimieren. Die Buchhaltung und die Standardprozesse müssen auf den neuesten Stand gebracht werden. Für die Kreditgespräche bei der Bank ist eine gründliche Vorbereitung zu empfehlen. Ein präzise formulierter Businessplan mit einer Finanzplanung für die nächsten zwei Jahre ist hier sicherlich notwendig. Zusätzlich sollten sich Unternehmer über weitere Fördermittel und Kreditprogramme informieren.

Was können Unternehmer tun, um die Krise auch als Chance zu begreifen? Heinze: Die aktuelle Finanzkrise sollte nicht den Blick auf die langfristigen Entwicklungen verstellen. Derartige Marktbereinigungen gehören einfach zum Erscheinungsbild der Finanzmärkte, die in einzelnen Phasen immer auch zu Übertreibungen neigen − nach oben wie auch nach unten. Entscheidend ist, dass Unternehmer und Existenzgründer auch in diesen Zeiten einen kühlen Kopf bewahren und nach vorne blicken. Gerade momentan ist festzustellen, dass Mitarbeiter mit ihren Sorgen völlig alleine gelassen werden. Dies macht die Misere aber nur noch schlimmer. Gerade in schwierigen Zeiten sollte man auf Transparenz und Vertrauen setzen. Mitarbeiter benötigen Orientierung und Motivation. Für Unternehmen zahlt sich diese Haltung dann auch aus. Denn Glaubwürdigkeit, Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit liegen gerade jetzt hoch im Kurs. Das gilt intern für die Stimmung im Unternehmen, als auch extern für die Pflege der Kundenbeziehungen.

Kann man sich als Unternehmer gegen Krisenzeiten absichern? Michael Heinze, Generalbevollmächtigter der GLOBAL-FINANZ AG.

Heinze: Jeder Unternehmer oder Existenzgründer sollte überprüfen, ob das Unternehmen, die eigene Person und die Familie ausreichend gegen Risiken abgesichert sind. Denn bei knapper Kasse wird nicht selten alles in den Firmenaufbau investiert, völlig vernachlässigt dagegen bleibt die Absicherung der Firma und Familie. Um Kosten zu reduzieren werden bestehende Versicherungen gekündigt oder gar nicht erst abgeschlossen. Gerade Existenzgründern kann dies aber teuer zu stehen kommen, wenn diese im Schadensfall auf hohen Kosten und zusätzlich noch auf Verdienstausfall sitzen bleiben. Man sollte also trotz Finanzkrise nicht am falschen Ende sparen.

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TITELTHEMA

giekosten langfristig auf einem vergleichsweise niedrigeren Niveau zu 2008 zu kalkulieren.“

I

Eine Chance in der Krise sehen

Jede Krise bringt Herausforderungen und Chancen mit sich, weiß auch Richard Andreas Domschke, Geschäftsführer der Creditreform Bonn Domschke KG: „Unternehmer und Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, das Unternehmen zu konsolidieren, sich auf Bankgespräche intensiv vorzubereiten, entsprechende Vorsorge im Risiko- und Debitorenmanagement und im Bereich der Lieferantenkredite zu betreiben.“ Unternehmen müssten ihrem Liquiditätsmanagement absolute Priorität zuweisen und die Prozesse wesentlich besser in den Griff bekommen. Domschke: „Wir haben unsere „Hausaufgaben“ gemacht, Prozesse konsequent optimiert und sind mit unseren Produkten und Dienstleistungen auf verschiedenen Märkten breit positioniert. Mit dieser Strategie hoffen wir, auch in 2009 ein gesundes Unternehmenswachstum erreichen zu können.“ Chancen in der Krise sieht auch Alfons Söns: „Die Zinsentwicklung ist sowohl für bereits getätigte langfristige Investitionen (Swapgeschäfte) als auch für anstehende Investitionen äußerst

Pauschale Zuweisungen an Städte und Gemeinden in NRW für Zukunftsinvestitionen im Rahmen des Konjunkturpaketes II (in Euro) Bildung Bonn Alfter

Infrastruktur

Summe (gesamt)

26.295.691

20.561.854

46.857.545

574.854

771.833

1.346.687

Bad Honnef

1.704.656

691.697

2.396.353

Bornheim

3.079.159

1.878.229

4.957.388

Eitorf

1.149.708

806.944

1.956.652

Hennef

3.258.801

1.964.840

5.223.641

Königswinter

2.677.635

1.296.716

3.974.351

Lohmar

1.713.395

824.533

2.537.928

Meckenheim

1.280.313

459.432

1.739.745

Much

746.242

736.695

1.482.937

Neunkirchen-Seelscheid

1.522.587

790.664

2.313.251

Niederkassel

2.008.591

1.324.763

3.333.354

Rheinbach

2.482.942

964.547

3.447.489

Ruppichteroth

415.604

524.101

939.705

Sankt Augustin

3.189.858

1.821.252

5.011.110

Siegburg

2.549.459

828.369

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Swisttal

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dienlich. Von der Wirtschaftskrise haben wir mit unserem hohen Im- und Exportanteil mit als erste die negativen Auswirkungen gespürt. Konsequenterweise werden wir auch als erste vom folgenden Aufschwung profitieren. Wir rechnen ab Ende 2. bzw. Anfang 3. Quartal 2009 mit einer Verbesserung der Auftragslage.“

nur sparen - mehr Einnahmen erzielen INicht

In der Krise ist insbesondere das Management gefordert. Reflexartig erfolgt zumeist der Ruf nach eisernem Sparen, nach Kostenreduktion. Doch es geht auch anders: Entgegen der weitläufigen Meinung auch zahlreicher Unternehmensberater empfiehlt Frank Becker-Böhnke, selbst Unternehmensberater

Positive Nachrichten aus der Region Gute Auftragslage bei der AMAKOR Die Bonner Akademie für ManagementKommunikation und Redenschreiben AMAKOR geht mit Aufträgen der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung und Seminaren zu aktuellen Themen optimistisch ins Krisenjahr 2009. Von Rezession ist bei dem bundesweit tätigen Unternehmen mit Sitz in Bonn nichts zu spüren: Nach einem erfolgreichen Wachstumsjahr 2008 sind die Auftragsbücher laut Akademieleiter Andreas Franken auch 2009 bereits gut gefüllt. „Unsere langjährige Erfahrung und unsere guten Kontakte zahlen sich aus“, freut sich Franken. www.management-kommunikation.de

Schulen erhalten 2.500 Euro solarer Aufbauprämie Die SolarWorld AG flankiert das staatliche Konjunkturprogramm für öffentliche Gebäude mit einer solaren Aufbauprämie für Schulen in Höhe von 2.500 Euro. „Wir wollen erreichen, dass mit dem Konjunkturprogramm wirklich Maßnahmen für die Zukunft angestoßen werden. Bildung und solare Energieversorgung sind dafür die optimale Kombination“, so Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Mit unserer solaren Aufbauprämie machen wir Schulen das Angebot, die staatlichen Infrastrukturgelder als Zukunftsinvestition einzusetzen“. Installateure, die nach Ausschreibung und Auftrag

und ehemaliger Direktor beim Finanzdienstleister AWD, den umgekehrten Weg: „Die zentrale Frage besteht darin, wie mehr Einnahmen erzielt werden können. Tatsächlich sparen sich die meisten Unternehmen kaputt. Würde man ein Unternehmen einfach schließen, hätte man maximale Kosteneinsparung, aber auch keine Möglichkeit mehr, etwas gewinnbringend zu produzieren“, formuliert er zugespitzt. Der Schwerpunkt sollte demnach auf der Neukundengewinnung liegen. „Mehr Kunden bringen mehr Geschäft und somit auch mehr Umsatz. Durch höhere Einnahmen wiederum entspannt sich auch die finanzielle Situation des Unternehmens“, so Becker-Böhnke. Sei der Kurs festgelegt, gelte es zum Einen die Mitarbeiter mit ins Boot zu holen und zum Fortsetzung Seite 14

einer Schule eine SolarWorld-Solarstromanlage errichten, erhalten von dem deutschen Solarkonzern eine Prämie von 2.500 Euro. Diese wird an die Schulen weitergeben. www.solarworld.de/schulen

Gegen den Trend: Expansion in der Finanzkrise Das Bonner Unternehmen TA Triumph-Adler Corporate Consulting (TA-CCO) geht auf Expansionskurs. Der Spezialist für Effizienz im Dokumenten-Management profitiert von einer Beteilungsausweitung des japanischen Unternehmens Kyocera Mita an der TA-CCO-Muttergesellschaft TA Triumph-Adler AG: Der japanische Hersteller von Druckergeräten unterbreitete den Aktionären von TA Triumph-Adler Ende 2008 ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot und weitete so seine Beteiligung von zuvor 29,9 Prozent auf heute rund 88 Prozent aus. Für das Bonner Tochterunternehmen TA-COO, das mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigt, bedeutet die Beteiligungsausweitung Sicherheit in der Wirtschaftskrise: So sei es ein besonderes Ziel von Kyocera Mita, die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter bei TA Triumph-Adler zu sichern. Darüber hinaus biete die Beteiligungserhöhung eine besondere Geschäftsperspektive: So soll das in Deutschland erfolgreiche Geschäftsmodell TA Triumph-Adler auf den europäischen Markt ausgeweitet werden. Als OEM- und Markenpartner wird TA Triumph-Adler hierfür die Verantwortung übertragen. www.ta-cco.de

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Führungskräfte auf Zeit Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise wird sich auf den Markt für Interim Management, der bislang jährliche Wachstumsraten von rund 25 Prozent aufwies, positiv auswirken. Dies glaubt Harald Wachenfeld, Inhaber der IMS Interim Management Solutions mit Sitz in Königswinter: „Viele Unternehmen haben bereits Einstellungsstopps (für Festanstellungen) ausgesprochen, obwohl eher mehr als weniger herausfordernde Aufgaben auf die existierende Belegschaft zukommen. Flexibel verfügbare und einsetzbare Manager und Experten auf Zeit werden daher zu einer immer interessanteren Alternative in der unternehmerischen Personalplanung. Variable Projektkosten anstatt fixe Personalkosten sind ein besonders zugkräftiges Argument für Interim Management.“ Nach Jahren des Business Developments oder der internationalen Expansion würden nun eher Interim Manager gefragt sein, die sich z. B. in Lean Production, Risikomanagement, Sanierung/Restrukturierung oder Kundenbindungsprogrammen auskennen. Wachenfeld: „Interim Management wird in der aktuellen Krise definitiv an Bedeutung zunehmen.“

Wachenfeld, jahrelang selbst in Spitzenpositionen namhafter Markenartikler tätig, hat 1996 die IMS Interim Management Solutions in Königswinter gegründet und unterstützt Unternehmen mit erfahrenen, besonders qualifizierten Führungskräften und Experten auf Zeit im In- und Ausland. Interim Management lohne sich, wenn Know-how auf Führungs- oder Expertenniveau schnell und zeitlich befristet benötigt werde, die temporäre Aufgabe eine Festanstellung jedoch nicht rechtfertige und im Vergleich zur Unternehmensberatung operative „Macher“ gefordert seien. Interim Management steht für die zeitlich befristete Übernahme einer klar definierten Aufgabe in einem Unternehmen. Es handelt sich dabei um temporäre Führungsaufgaben, etwa zur Überbrückung einer plötzlichen Vakanz oder zur Abwicklung eines Projekts.

Dr. Harald Wachenfeld, IMS Interim Management Solutions, Königswinter

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TITELTHEMA REPORTAGE

Ein Diamant für den Bonner Bogen

So wird das „Kameha Grand Bonn“ mit luxuriösen Zimmern und Suiten nach der Fertigstellung aussehen.

„Eines der spektakulärsten Lifestyle-Hotels Europas“ entsteht laut Investor Jörg Haas mit dem „Kameha Grand Bonn“ am Bonner Bogen. Der „Diamant des Bonner Bogens“ (Haas) kostet rund 100 Millionen Euro und bringt 200 neue Arbeitsplätze. Das Flagschiff der Betreibergesellschaft Luxury Hospitality & Entertainment Group (LH&E) mit Sitz im schweizerischen Zug bietet 192 Zimmer und 62 Suiten, designt vom Amsterdamer Marcel Wanders. LH&E-President & CEO Carsten Rath, selbst unweit des Bonner Bogens in Oberkassel aufgewachsen, glaubt mit dem Life-

ARBEITSRECHTLICHE HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN IN DER KRISE Praxisforum Arbeitsrecht:

Montag, 11. Mai 2009, 16.00 bis 19.00 Uhr Eine rückläufige Auftragslage stellt die Unternehmerschaft vor die Frage, ob arbeitsrechtliche Maßnahmen, temporär oder dauerhaft ergriffen werden müssen. Der Abbau von Personal ist zweischneidig, da angesichts des drohenden Fachkräftemangels viele Unternehmen versuchen, Arbeitnehmer mit Kernkompetenzen in ihrem Unternehmen zu halten. Die Handlungsmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich und abhängig von der Frage der Tarifbindung, der Existenz eines Betriebsrats und den individuellen Arbeitsverträgen. In der Veranstaltung stellen Ihnen die Referenten Ebba Herfs-Röttgen, Dr. Nicolai Besgen (Sozietät Meyer-Köring, Bonn) und Dirk Franzisak (Agenbtur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg) rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten vor, wie z.B. der Abbau von Überstunden, Urlaubsregelungen, Änderungskündigung und die Einführung von Kurzarbeit. Die kostenfrei, gemeinsame Veranstaltung der IHK Bonn/Rhein-Sieg und des Bonner AnwaltVereins richtet sich an Unternehmer und Rechtsanwälte sowie an Mitarbeiter, die arbeitsrechtliche Entscheidungsbefugnis haben. Die Teilnahme an der Veranstaltung gilt auch als Fortbildung für Fachanwälte für Arbeitsrecht.

Veranstaltungsort: IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn Anmeldung: Detlev Langer, Telefon 0228 2284-134, E-Mail: [email protected] Weitere Infos: www.ihk-bonn.de / Webcode 6491060

style einer Luxusmarke eine Marktnische besetzen zu können: „Wir bauen Hotels für die nächste Generation – dies auch in Puncto Nachhaltigkeit und Ökologie “, sagt er und will internationale Gäste, aber auch Leute aus Bonn und dem Umland ins Kameha Grand Bonn locken. Bonn ist dabei der erste Mosaikstein in der prognostizierten Erfolgsgeschichte von LH&E. Weitere Hotels und Resorts der Extraklasse sollen 2010 im thailändischen Phuket und in Laos sowie 2011 in Hamburg-Harburg, Mallorca und Vietnam entstehen. „Bis 2020 wollen wir 20 Lieblingsplätze an internationalen Destinationen mit unseren Hotels und Resorts schaffen“, so Raths. Für den Vertrieb setzt Raths insbesondere auf den Ausbau interaktiver Online-Tools, arbeitet aber auch mit der Tourismus & Congress GmbH zusammen. „Wir wollen neue Gäste nach Bonn bringen, dabei muss uns klar sein, dass wir z. B. mit Barcelona oder Hamburg konkurrieren werden. Das muss der Anspruch von Bonn sein.“ Ergo wünschen sich Raths und Haas verstärkte Anstrengungen von der Stadt, die Innenstadt zu beleben und die Gastronomie zu stärken. „Bonn ist ein Juwel, das ausgebaut werden muss“, sagt Raths. Ein Diamant funkelt dann im Herbst 2009...

Anderen richtig mit den Kunden zu kommunizieren. Ferner empfiehlt (nicht nur) Becker-Böhnke, die eigenen Mitarbeiter gezielt mit Weiterbildungen und Workshops zu qualifizieren.

Standort Bonn ist zentral und attraktiv IDer

Auch die Meckenheimer DSG-Canusa GmbH verzeichnet einen starken Rückgang des Auftragsbestandes im Automotive-Bereich um 25 Prozent. „Wir erwarten im Automobilbereich für 2009 ein Umsatzvolumen von ca. 70 Prozent bezogen auf 2008 und setzen auf einen möglichen Ausgleich durch zusätzliche, bereits gewonnenen Projekte in anderen Branchen“, erläutert Geschäftsführer Thomas Schminke. Anti-zyklisch in der Krise investieren rät auch Jörg Haas, Haas & Wilbert Beteiligungs AG, der mit dem Bonner Bogen einen neuen Stadtteil aus der Industriebrache des ehemaligen Zementwerkes entwickelt hat und dort insgesamt 4.000 Arbeitsplätze schafft. „Der Standort Bonn ist verdammt zentral und verdammt attraktiv“, sagte er jüngst beim 2. Bonner Kongressforum im World CC Bonn. Es gelte ein zusätzliches Angebot zu schaffen, um Nachfrage zu generieren. Das macht er gerade mit seinem Fünf-Sterne-Hotel „Kameha Grand Bonn“ vor, das vom Amsterdamer Top-Designer Marcel Wanders ausgestaltet wird. Michael Pieck

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Chancen in der Krise nutzen: Kurzarbeit und Qualifizierung Kurzarbeit bietet Unternehmen die Chance, Zeiten mit geringem Auftragsvolumen zu überbrücken und eingearbeitete Mitarbeiter zu halten. Mit dem Konjunkturpaket II wurden die Regelungen zur Kurzarbeit überarbeitet, um Arbeitgeber finanziell zu entlasten. Sie gelten nach in Kraft treten des Gesetzes rückwirkend ab dem 1. Februar 2009.

I

Welche Kosten trägt das Unternehmen, welche die Arbeitsagentur?

Der Arbeitgeber errechnet das Kurzarbeitergeld (Kug) und zahlt es an seine Mitarbeiter aus. Arbeitnehmer erhalten Kurzarbeitergeld in Höhe von 60 Prozent des Lohnausfalls (Arbeitnehmer mit Kind 67 Prozent). Die Agentur für Arbeit erstattet das Kug im Folgemonat. Während des Bezuges von Kurzarbeitergeld zahlt der Arbeitgeber auf 80 Prozent des ausfallenden Lohnes Sozialversicherungsbeiträge. Ab 01.02.2009 werden 19,6 Prozent dieser Beiträge von der Agentur für Arbeit erstattet. Qualifiziert der Arbeitgeber seine Mitarbeiter in der Zeit der Kurzarbeit, erstattet die Agentur für Arbeit 100 Prozent.

ob die Voraussetzungen für die Zahlung von Kurzarbeitergeld vorliegen. Der Arbeitgeber errechnet das Kurzarbeitergeld und zahlt es an die Beschäftigten aus. Im Anschluss daran richtet der Arbeitgeber einen schriftlichen Antrag auf Erstattung des Kurzarbeitergeldes an die Agentur für Arbeit.

lange arbeiten Kurzarbeiter? IWie

Der Arbeitsausfall kann stunden-, tage-, wochenweise oder komplett eintreten, Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht jedoch nur, wenn mehr als zehn Prozent monatlichen Arbeitsentgelts aufgrund der Kurzarbeit ausfallen.

während Kurzarbeit? IQualifizierung

Sofern es sich um gering qualifizierte Mitarbeiter/ innen handelt, also Arbeitnehmer/innen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, können die gesamten Weiterbildungskosten durch die Bundesagentur für Arbeit übernommen werden. In allen anderen Fällen ist eine Förde-rung nach dem Europäischen Sozialfond (ESF) möglich. Hier werden – nach verschiedenen Kriterien gestaffelt – 25 bis 80 Prozent der Maßnahmekosten finanziert.

lange kann Kurzarbeiterberät über Kurzarbeit geld bezogen werden? und Qualifizierung? IWie IWer Seit 1. Januar 2009 gilt eine neue Bezugsdauer von 18 Monaten.

ist zur Beantragung von Kurzarbeitergelg zu tun? IWas

In dem Monat, in dem der Arbeitgeber Kurzarbeit plant, zeigt er ein Vorhaben der Agentur für Arbeit schriftlich an. Die Agentur für Arbeit entscheidet,

Die örtliche Agentur für Arbeit berät Arbeitgeber zur Kurzarbeit und Qualifizierung von Beschäftigten. Berater kommen dafür auch direkt in die Betriebe. Die bundesweit einheitliche Hotline des Arbeitgeberservices lautet 01801/664466 (3,9 ct./min aus dem Festnetz

der Deutschen Telekom; Mobilfunkpreise abweichend).

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Kompetente Fachleute helfen Rat suchenden Unternehmen, die sich an die Krisenhotline wenden.

IHK-Hilfen in der Krise Die Krisenhotline der IHK Die IHKs Köln, Bonn und Aachen haben in Zusammenarbeit mit der Schuldnerhilfe Köln e.V. für ihre Mitgliedsunternehmen, die in die Krise geraten sind, und für bereits insolvente Betriebe eine Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 0221 8804880 erreichen Rat suchende Unternehmer aus den IHK-Bezirken montags zwischen 15 und 18 Uhr und donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr ein interdisziplinäres Fachteam mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Kleinunternehmen und Selbstständigen. Die telefonische Beratung ist unentgeltlich. Es fallen lediglich die üblichen Telefongebühren an. Werden

DIE INSOLVENZ - KRISEN

ERKENNEN, VORBEUGEN UND BEWÄLTIGEN

Freitag, 24. April 2009, 14.00 Uhr Bei dieser kostenfreien Informationsveranstaltung geht es um mögliche Wege aus der Unternehmenskrise. Denn immer noch gibt es über 30.000 Unternehmensinsolvenzen pro Jahr. Besonders hart betroffen sind kleine und mittelständische Unternehmen. Sie mögen zwar die nötigen Planungs- und Steuerungsinstrumente kennen, setzen sie aber oft nicht ein. Zu wenige Unternehmer greifen auf ihre Buchhaltung als ihr Informationssystem zurück. Dabei ist es möglich – und wenn frühzeitig erkannt auch realistisch - die Krise als Chance zu begreifen und Lösungen zu entwickeln. Aufgrund der Vielschichtigkeit der einzelnen Krisensituation gibt es nicht „das Erfolgsrezept“. Entscheidend für eine erfolgreiche Krisenbewältigung ist immer eine zutreffende Beurteilung der Lage. Nur so kann erfolgversprechend im Rahmen der Möglichkeiten gehandelt werden. Referenten: Dipl.-Kffr. Sabine Krauß, Sachverständige für Insolvenzuntersuchungen und Dr. Ing. Friedrich K. von Schulz-Hausmann, Unternehmensberater.

Veranstaltungsort: IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn Karl Reiners, Telefon 0228 2284-166, E-Mail: [email protected] Weitere Infos: www.ihk-bonn.de / Webcode 6491041

danach ein ausführliches Erstberatungsgespräch oder eine ausführliche Sanierungs- und Abwicklungsberatung notwendig, berechnet die Schuldnerhilfe Köln einen Kostenbeitrag (95 Euro für ein Erstberatungsgespräch; 20 Euro pro Gläubiger für die Unterstützung bei der Sanierung oder Abwicklung; 50 Euro pauschal für die Hilfestellung beim Insolvenzantrag). Das Team der Krisenhotline ist auch per E-Mail erreichbar. Unter [email protected] können Unternehmen online Kontakt zu den Beratern aufnehmen.

Der „Runde Tisch“ Mit dem „Runden Tisch“ bietet die IHK Bonn/ Rhein-Sieg in Kooperation mit der KfW-Niederlassung Bonn Unternehmen, die in Schwierigkeiten geraten sind, unbürokratische Hilfe an, um den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten. Kleine und mittelständische Unternehmen, die aufgrund einer nicht erwartungsgemäß verlaufenden wirtschaftlichen Entwicklung in Schwierigkeiten sind, obwohl sie gute Marktchancen haben, können den „Runden Tisch“ in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, das das Unternehmen nicht insolvent ist. Durch eine qualifizierte Unternehmensdiagnose sollen die bestehenden Schwachstellen im Unternehmen aufgezeigt werden. Im Gespräch mit den betroffenen Partnern des Unternehmens wie z. B. der Geschäftsbank soll dann eine sachgerechte und praktikable Lösung zur Sicherung des Unternehmens erarbeitet und - wenn möglich -umgesetzt werden.

funktioniert der „Runde Tisch“: ISo

Das betroffene Unternehmen meldet sich bei der IHK und definiert in einem Aufschlußgespräch die Problemsituation. Ein Wirtschaftspate, den die KfW-Bankengruppe, Niederlassung Bonn, auditiert hat, checkt den Betrieb und erstellt eine Stärken- und Schwächenanalyse. Auf der Grundlage der Analyse und von Handlungsempfehlungen des Wirtschaftspaten erfolgt das Gespräch mit allen Beteiligten am „Runden Tisch“. Die Beratung am „Runden Tisch“ ist bis auf die Fahrtkosten für IHK-Unternehmen kostenfrei.

Nähere Informationen gibt es unter www.ihk-bonn.de, Webcode 153. Ihr Ansprechpartner: Karl Reiners, Telefon 0228 2284-166, E-Mail: [email protected]

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Die Krise als Chance nutzen „Bonn ist eine der meistunterschätztesten Städte.“ Das sagte IHK-Vollversammlungsmitglied Jörg Haas bei der Vorstellung seines Hotelprojekts „Grand Kameha Bonn“ am Bonner Bogen. Und er hat Recht. Wir reden uns schlechter als wir sind. Das fängt schon bei den sogenannten weichen Standortfaktoren Kunst und Kultur oder der landschaftlich reizvollen Umgebung an. Aber auch die harten Standortfaktoren der Wirtschafts- und Wissenschaftsregion Bonn/Rhein-Sieg sind beeindruckend. Seit dem Bonn-BerlinBeschluss sind die Lichter in der Region nicht ausgegangen, sie leuchten heller als jemals zuvor. Die Einwohnerzahl ist um 15 Prozent gestiegen, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um neun Prozent, die Zahl der im Handelsregister eingetragenen IHKUnternehmen nahm um 60 Prozent zu! Doch das ist draußen – national und international – unbekannt. Wir alle können dies ändern. Reden wir doch öfter über die positive Entwicklung vor unserer Haustür, welche hervorragende Perspektiven die Region besitzt. Gewiss lässt sich damit nicht die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise wegreden und weglächeln. Wir spüren aktuell auch in unserer Region, in Industrie, Handel, Gastronomie und Dienstleistungsgewerbe die Auswirkungen – und diese sind zumeist negativer Natur. Doch in der Krise liegt auch eine Chance und wir können aus der Krise positiv hervorgehen. Denn die Ausgangsbedingungen in vielen Unterneh-

men stimmen – wir müssen aber auch unsere Hausaufgaben machen. Das gilt für die Unternehmen ebenso wie für die Region. Kleinkarierter Streit wie z. B. die Diskussionen um die – man darf das Wort ja gar nicht mehr ungestraft in den Mund nehmen – Südtangente bringen uns nicht weiter. Weiter bringen uns zukunftsfähige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, aber insbesondere auch in den Bildungsbereich. Denn Wirtschaft wird immer noch vom Menschen gemacht. Und Fachkräfte sind die Ressourcen, die den Erfolg unserer Unternehmen ausmachen. Viele Unternehmen haben dies verstanden. Die Zahl der Ausbildungsbetriebe und Auszubildenden im IHK-Bezirk sind auf Rekordhoch. Hier werden wir in Zukunft aber noch mehr investieren müssen – auch in finanzieller Hinsicht, wo z. B. die Projekte TuWas! und Haus der Berufsvorbereitung von der Unterstützung der Unternehmen leben. Wir müssen weiter an Einwohnern und Unternehmen gewinnen, von den bereits vorhandenen geht dabei eine Sogwirkung aus. Die Leuchttürme – World CC Bonn, Bonner Bogen oder Festspielhaus Beethoven – helfen uns dabei. Umsetzen müssen wir das alle! Und dazu beitragen können auch alle!

Michael Pieck, Pressesprecher der IHK Bonn/Rhein-Sieg

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REPORTAGE

Mit Investitionen soll der Bonner Hafen weiter als Gateway der Region ausgebaut werden.

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Wir müssen die West-OstAchsen auf der Straße weiter ausbauen.

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Kurt-SchmitzTemming, IHKVerkehrsexperte

Verkehrsausschuss der IHK hat im Bonner Hafen getagt

Wenn nur der Streit um die Südtangente nicht wäre... Die Südtangente scheidet die Geister – zwischen der Stadt Bonn und dem RheinSieg-Kreis. Das wurde bei der Sitzung des IHK-Verkehrsausschusses im Bonner Hafen Graurheindorf wieder einmal überdeutlich. Während der RheinSieg-Kreis auf eine mögliche Entlastungsfunktion der Südtangente für das Siebengebirge und auf eine Anbindung der Arbeitsplätze im Bonner Bundesviertel mit den Daxen Post, Telekom und Postbank setzt, machte Raimund Brodehl vom Stadtplanungsamt der Stadt Bonn noch einmal die Ablehnung der Stadt Bonn deutlich. Stattdessen sollten die A 565 und die A 59 „ertüchtigt“ und die B 56 aufgeweitet werden. „In West-Ost-Richtung funktioniert nur die A 565, ein dreispuriger Ausbau des Nadelöhrs A 59 und A 565 reicht nicht aus“, stellte dagegen Dr. Mehmet Sarikaya vom Planungsamt des Rhein-Sieg-Kreises fest. Bewegung in die fest gefahrene Situation könnte durch die zur Zeit vom Landesbetrieb Straßenbau NRW durchgeführte verkehrswirtschaftliche Untersuchung kommen, die aktuelle Verkehrszahlen und Prognosen für die Zukunft liefern wird. „Wir brauchen eine Stärkung der West-Ost-Achsen in unserer Regi-

on“, machte Kurt SchmitzTemming, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Position der Wirtschaft angesichts des zunehmenden Verkehrsaufkommens in der Region deutlich.

weiter ausbauen INahverkehr

Konsens besteht dagegen bei den weiteren Infrastrukturprojekten in der Region zwischen IHK, Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Die S-Bahn-Linie 13 soll zwischen 2010 und 2014 zwischen Troisdorf und Oberkassel fertiggestellt werden mit zwei Haltepunkten auf Troisdorfer und vier Haltepunkten auf Bonner Stadtgebiet. Doch damit soll nicht Schluss sein: Möglich (und für die IHK wünschenswert) wäre eine Verlängerung der S 13 über die Südbrücke ins Bonner Bundesviertel bis zum Hauptbahnhof. Alternativ gibt es auch Überlegungen hinsichtlich einer Weiterführung nach Süden Richtung Linz. Dringenden Handlungsbedarf sehen Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis beim Ausbau der Bahnstrecke RB 23 Bonn-Euskirchen mit einer Zweigleisigkeit zwischen Duisdorf und Witterschlick und vier neuen

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REPORTAGE

Eine Verlängerung der S-Bahn-Linie 13 ins Bonner Bundesviertel wäre wünschenswert.

Haltepunkten in Rheinbach und Bonn. Handlungsbedarf sieht Brodehl nach wie vor im Bonner Westen, wo die Hardtbergbahn unverzichtbar für die Anbindung der westlichen Bonner Stadtteile sei. Von einer S-Bahn-Anbindung von der Weststadt über Endenich, Duisdorf, Brüser Berg bis Hardtberg profitierten 35.000 Einwohner und 18.000 Beschäftigte. Den geschätzten 20.000 Fahrgästen stehen jedoch Investitionskosten von rund 200 Millionen Euro im Weg. Einfacher zu realisieren ist da ein neuer Haltepunkt der Bahn im Bundesviertel. Die IHK hält einen weiteren Ausbau der umweltfreundlichen Verkehrsträger Bahn und Binnenschiff für notwendig, insbesondere dürfe auch eine

Schienenanbindung zusätzlicher Gewerbebetriebe nicht aus den Augen verloren werden, so SchmitzTemming. Schließlich wird der Bonner Hafen Graurheindorf mit Investitionen über zehn Millionen Euro weiter als Gateway der Region ausgebaut. Maßnahmen sind u. a. die Sanierung und Verlängerung der Spundwand, die Errichtung einer zweiten Containerbrücke sowie der Ausbau der Verkehrswege und der Umbau der Hafeneinfahrt. Letztlich sollen sich die Staukapazitäten im Hafen um 66 Prozent erhöhen. „Wir stehen auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu u unseren se e Investitionen“, est t o e , sagte Alfons Söns, Am Zehnhoff-Söns GmbH. Michael Pieck

Ihre Ansprechpartner: Kurt Schmitz-Temming, Telefon 0228 2284-142, E-Mail: [email protected]

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MESSEN, EVENTS, VERANSTALTUNGEN

Persönliche Kommunikation g

Messekonjunktur s Die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft und damit auch für die Messewirtschaft haben sich seit Herbst 2008 erheblich verändert. Kurzfristige Auswirkungen auf die Messen in Deutschland gab es jedoch nicht. Die Branche konnte das Jahr 2008 immerhin noch mit einem positiven Ergebnis abschließen, auch wenn es nicht mehr die Spitzenwerte von 2007 erreichte. Bei den 153 überregionalen Messen stiegen 2008 nach vorläufigen Berechnungen des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft die Ausstellerzahlen um zwei Prozent. Die Zahl der Besucher legte ebenfalls um rund zwei Prozent zu, die vermietete Fläche wuchs um 1,5 Prozent. Investitionsgütermessen haben im Durchschnitt deutlich besser abgeschnitten als Konsumgütermessen, wie schon in den letzten Jahren. Insgesamt haben 2008 rund 179.000 Aussteller an den internationalen Messen in Deutschland teilgenommen, das sind mehr als im oft zitierten Boomjahr 2000, als knapp 175.000 Aussteller gezählt wurden. Die Besucherzahl lag bei rund 10,3 Millionen, die der vermieteten Fläche bei fast sieben Millionen Quadratmetern.

Prognose für 2009 ISchwierige Besucherandrang auf der Hannover-Messe.

Selten war es aber so schwierig, eine Prognose für ein schon laufendes Jahr abzugeben, in diesem Fall für 2009. Trotz der langfristigen Planungen im Messegeschäft ist erkennbar, dass aktuelle Auftragsstornierungen durch Industrie und Konsumenten auf bevorstehende Messebeteiligungen durchschlagen werden, in Einzelfällen schon in den ersten Monaten des Jahres 2009, deutlicher im 2. Halbjahr. Denn die ursprünglich auf die Finanzwirtschaft beschränkte Vertrauenskrise hat bemerkenswert schnell auf die Realwirtschaft übergegriffen: Verbraucher zögern bei der Anschaffung teurer Konsumgüter; Unternehmen stellen Investitionen zurück, vor allem dann, wenn sie mit der Aufnahme von Krediten verbunden sind. Auswirkungen auf das Beteiligungsverhalten bei Messen sind kaum vermeidbar; über den Umfang kann man nur spekulieren. Vieles spricht aber dafür, dass die Aussteller ihre Präsenz auf Messen weitgehend aufrechterhalten werden. Dementspre-

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n gewinnt Marktanteile

r schwächt sich 2009 ab

Variabel & Multifunktional Der Veranstaltungsort in der Region Bonn/Rhein-Sieg

chend dürften die Ausstellerzahlen weitgehend stabil bleiben. Denn gerade im Konjunkturabschwung muss man zeigen, dass man weiter Teil des Marktes ist. Sparmaßnahmen werden auf das gesamte Messekostenspektrum verteilt werden, vom Hotel über Reisen und Events bis zur Standgröße.

Persönliche Kommunikation gewinnt Marktanteile IAUMA:

Einen wichtigen Anhaltspunkt für die künftige Entwicklung geben auch die Ergebnisse des AUMA_MesseTrend 2009. So wollen die deutschen ausstellenden Unternehmen 2009 und 2010 erneut rund 40 Prozent ihrer Kommunikations-Etats in Messen investieren, ergab eine Befragung des AUMA unter den deutschen ausstellenden Unternehmen, die in der ersten Oktoberhälfte 2008 stattfand. Das ist ein bemerkenswert hoher und seit Jahren stabiler Wert. Die Untersuchung zeigt darüber hinaus, dass die oft zitierten, wachsenden Ausgaben für OnlineMarketing nicht zulasten der Messen gehen. Hier sind eher andere Instrumente betroffen. Wenn man sich die Wichtigkeit der einzelnen Kommunikations-Instrumente ansieht, wird das schnell klar. Von den ausstellenden Unternehmen sagen aktuell 49 Prozent, dass Werbung in Fachzeitschriften für sie wichtig oder sehr wichtig ist. Vor vier Jahren waren das noch 59 Prozent. Direct Mailing erreichte 2004 rund 62 Prozent, heute noch 53 Prozent. Selbst der Vertrieb per Internet hat in den letzten vier Jahren aus Sicht ausstellender Unternehmen leicht an Bedeutung eingebüßt: Damals waren es 39 Prozent, heute 36 Prozent. Der Außendienst ist mit rund 75 Prozent stabil geblieben. Messen werden heute von 81 Prozent der ausstellenden Unternehmen als wichtig oder sehr wichtig eingeschätzt. Das sind immerhin fünf Prozentpunkte mehr als 2004. Der richtige Dialog von Mensch zu Mensch hat also jedenfalls im B-to-B-Sektor noch an Bedeutung gewonnen. Das ist auch in mittelfris-

Hans-Joachim Boekstegers, Vorsitzender des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, Berlin www.auma-messen.de

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MESSEN, EVENTS, VERANSTALTUNGEN

tiger Perspektive eine gute Nachricht für unsere Branche. Insgesamt wollen die ausstellenden Unternehmen in den Jahren 2009 und 2010 zusammen 384.000 Euro für Messebeteiligungen ausgeben und damit rund 8,4 Messebeteiligungen bestreiten. Das sind durchschnittlich rund 45.000 Euro pro Beteiligung. Viele Firmen kommen aber auch mit deutlich weniger Geld aus. Firmen mit weniger als 50 Millionen Euro Umsatz investieren pro Beteiligung nur rund 29.000 Euro. Messebeteiligungen sind also auch für kleinere Unternehmen durchaus erschwinglich, auch im Vergleich zu anderen Marketinginstrumenten.

klar definieren! IMesseziele

Den Aufwand für Messebeteiligungen kann man im Übrigen stärker individuell steuern als manche Aussteller glauben. Voraussetzung ist aber, dass vor allem die Messeziele klar definiert werden. Wer weiß, was er erreichen will, kann auf Aufwandspositionen verzichten, die nicht der Erreichung der Ziele nützen. Das ist wesentlich sinnvoller, als voreilig auf Messebeteiligungen zu verzichten. Der AUMA-MesseTrend untersuchte auch die Bedeutung von Messebeteiligungen in fünf Jahren. Per Saldo ist die Lage stabil: 18 Prozent der ausstellenden Unternehmen sehen für sich eine höhere Bedeutung, 19 Prozent eine geringere, 63 Prozent sehen keine Veränderung. Allerdings gibt es in einem Punkt eine erhebliche Diskrepanz: Über 21 Prozent der Investitionsgüteraussteller sehen die Bedeutung steigen, nur 17 Prozent sinken. Aber nur 14 Prozent bei den Konsumgüterausstellern rechnen mit wachsender Bedeutung von Messen, aber 24 Prozent mit sinkender Relevanz. Das ist ein deutliches Signal an die Veranstalter, über neue Konzepte nachzudenken und den Dialog mit den Ausstellern in strategischen Fragen zu intensivieren. Hier geht es gar nicht so sehr um die Auswirkungen der Finanzkrise, sondern um strukturelle Veränderungen in den Geschäftsbeziehungen zwischen Konsumgüterherstellern und Händlern. Trotz Finanzkrise steht die deutsche Messewirtschaft relativ stabil da, aber in der Zusammensetzung der Messeprogramme - gerade im Konsumgütersektor - dürfte es mittelfristig noch manche Veränderung geben. Die Konzentration von Messen auf engere Angebotsbereiche oder Zielgruppen dürfte eher zunehmen. Aus Ausstellersicht geht es künftig weniger um die allzu einfache Entscheidung pro oder contra Messebeteiligung, sondern mehr denn je um intelligente, maßgeschneiderte Beteiligungskonzepte für einzelne Messen, auch wenn das auf den ersten Blick aufwändig erscheint. Langfristig ist dieser Planungsaufwand gut investiertes Geld. Denn es geht um Ausbau und Erhaltung von Kundenziehungen, weit über eine Rezessionsphase hinaus. Hans-Joachim Boekstegers

Unternehmensko durch Events Location, Agenturen, Kosten, N Eine Prognose Ende 2008 lies aufhorchen: Der Werbemarkt bricht 2009 ein. Die Umsätze in Deutschland werden zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinken (Quelle: Zenith Optimedia). Online-Werbung wird 2009 weltweit nur noch um zehn Prozent zulegen (Quelle: Group M), im Vergleich zu 22 Prozent im Jahr 2008. Welche Auswirkungen wird es im Bereich Veranstaltungen und Events geben? Das Event/ Eventmarketing ist ein wichtiges Instrument der Unternehmenskommunikation. Der veranstaltete Dialog mit dem Kunden/der Zielgruppe kann dabei eine immer wichtigere Rolle spielen. Streng genommen muss man unterscheiden: Das Event bedeutet eine Übereinkunft, das Zusammenkommen von Personen, im Geschäftsbereich zur Förderung von Kommunikationszielen. Schwerpunkt von Tagungen und Kongressen ist die Vermittlung und Diskussion von Informationen. In der Praxis gehen die Begriffe und Ziele aber ineinander über, ebenso wie die Bezeichnung Location recht umfassend ist. Seit zwei Jahren erstellt das Europäische Institut für Tagungswirtschaft GmbH an der Hochschule Harz (EITW) im Auftrag des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren (EVVC) und des German Convention Bureaus (GCB) das „Meeting- & Event-

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MESSEN, EVENTS, VERANSTALTUNGEN Im World Conference Center Bonn - die „:Dritte Internationale Frühwarnkonferenz - EWC III“ tagte auch im ehemaligen Plenarsaal der Bundesregierung.

und Fakten IZahlen

Betrachtet man den gesamten Meeting- und Eventmarkt in Deutschland, gibt es (Stand 2008) 6.200 Tagungs- und Veranstaltungsstätten, die sich in 1.498 Kongress- und Veranstaltungszentren (z.B. Arenen, Kongresszentren und Mehrzweckhallen), 3.091 Tagungshotels und 1.611 Eventlocations (das können z.B. auch Museen oder Fabrikhallen sein) einteilen. Es fanden 2,8 Millionen Veranstaltungen statt, mit einer Durchschnittsdauer von 1,4 Tagen und insgesamt 314 Millionen Teilnehmern.

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Erfolgsfaktoren für gelungene Events: Gute Konzepte und Ideen, die Wahl der geeigneten Location und eine systematische und einheitliche Planung.

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aus der Sicht der Veranstalter IPrognose

kommunikation , Nutzen im Überblick Barometer Deutschland“. Darin wird der Markt der Inhouse-Veranstaltungen in Deutschland systematisch untersucht. Neben dem Kongress- und Tagungsmarkt werden dort auch alle GesellschaftsKultur- und Sportevents „gelistet“.

Als Veranstalter versteht man Unternehmen und Verbände (Non-Profit-Organisationen) als Veranstalter im engeren Sinne, und die professionellen Dienstleistungsagenturen im Eventbereich. Hierbei spricht man vom sog. „MICE-Segment“ (Meetings, Incentives, Conventions, Events). Unter Veranstaltungen werden Seminare, Tagungen und Kongresse, Ausstellungen und Präsentationen, Sport- und Kulturevents, lokale Veranstaltungen ortsansässiger Vereine und Gruppen und Festivitäten wie Bankette und Jubiläen summiert. Positive Prognosen gibt es für die Zahl der Veranstaltungen, gleich ob im internen (Veranstaltungen in eigenen Räumlichkeiten) oder im externen Bereich (Veranstaltungen in externen Veranstaltungsstätten). Dabei wird angenommen, dass besonders die Zahl der Tagungen und Veranstaltungen in externen Veranstaltungsstätten (Veranstaltungszentren, Eventlocations und Tagungshotels) zunehmen wird.

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MESSEN, EVENTS, VERANSTALTUNGEN

Viele Details sind bei Events zu beachten.

Am positivsten wird die Entwicklung der Teilnehmer an Kongressen und Tagungen bewertet, dagegen die Entwicklung der Teilnehmer an Incentives (Motivation, Qualifikation, Belohnung) seitens der Unternehmen und Verbände am negativsten. Bei den Budgets rechnet man mit einem geringfügigen Anstieg. Experten und Veranstalter messen den Meetings im Vergleich aller Veranstaltungsarten übrigens die höchste Bedeutung zu.

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Welche Auswirkungen die Bankenund Finanzkrise auf den Meeting- und Eventmarkt in 2009 haben wird, ist noch nicht absehbar.

kommunikation ist gefragt IAussendienst-

Nun sind diese Prognosen vor der Banken- und Finanzkrise abgegeben worden. Interessant wird es sein, die Auswirkungen im Jahre 2009 zu beobachten. Auch ein anderer Aspekt - ein technischer - hat daneben noch Bedeutung. Im Vertrieb gewinnt zeitgemäße, d.h. technikbasierte mobile Außendienstkommunikation immer mehr an Bedeutung. Zeitgemäße Außendienstkommunikation ist komplex und bedient sich verschiedener Kanäle. So übernimmt der Außendienst im Mittelstand z.B. nicht nur Vertriebs-, sondern auch Serviceaufgaben. Den Vertrieb dabei mit Materialien zuzuschütten, ihm einmal pro anno den frisch gedruckten Produktkatalog oder Flyer und Broschüren in die Hand zu drücken, reicht nicht. Die Entwicklung geht hin zu personalisierten, dialogisch angelegten Informationen. Der Austausch von Unternehmensführung und Mitarbeitern, die Information, das Feedback, die Motivation: das alles lässt sich auf entsprechenden Veranstaltungen bestens an einem Ort in Szene setzen. So wie man auf Messen im Dialog mit dem Kunden ist, kann man bei Veranstaltungen und Events auch die eigenen Mitarbeiter effektiv erreichen. Zudem sind Mitarbeiter- und Kundenveranstaltungen der direkteste und emotionalste Weg für das Unternehmen, sich selbst und seine Produkte und Dienstleistungen ins richtige Licht zu setzen. Laut Prognosen werden virtuelle Kommunikationsmöglichkeiten persönliche Kontakte nicht ersetzen und das Bedürfnis nach interaktiven persönlichen Treffen wird allgemein steigen.

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für Veranstaltungen und Events IErfolgsfaktoren

Allein finanzieller Aufwand ist es nicht, wie überall, wo es um Informations- bzw. Emotionsvermittlung oder Verkaufsförderung geht. Aber gute Konzepte

und Ideen, die Wahl der geeigneten Location, sowie eine systematische und einheitliche Planung sind gefragt. Unternehmen wollen sich inszenieren, wollen Produkte und Dienstleistungen präsentieren und Mitarbeiter aktivieren. Bei einem Event müssen viele Details im Auge behalten werden. Inhalt, Technik, Dramaturgie. Dabei kann eine Software helfen. Was muss alles bedacht werden? Der Versand von Einladungen, die Personaleinsatzplanung, der Technikeinsatz, die Verwaltung und Koordination der Besucher und evtl. der Besprechungsräume, die Versorgung der Presse, die Organisation des Caterings, der Einsatz von Informationsmaterialien. Für viele Unternehmen Grund genug, sich zur optimalen Bewältigung dieser Aufgaben die Hilfe durch eine professionelle Event-Agentur zu sichern. Diese Agenturen beraten mit Sachverstand und Erfahrung beim Veranstaltungsprogramm und sorgen für eine Konzentration auf das Wesentliche: Das emotionale Storytelling. Allein schon das Angebot an Locations! Welches Unternehmen kann sich rühmen, selbst einen detaillierten Überblick über das Angebot zu haben? Welche Location für welchen Zweck geeignet ist, wie sich die Kosten gestalten usw.

und Kosten einer Eventagentur INutzen

Bei einem Unternehmensevent wird eine EventAgentur eingeschaltet, wenn es um die effektive und professionelle Planung, Konzeption und Durchführung einer Veranstaltung geht. Dort sitzen im Allgemeinen Profis, die etwas von Organisation und Durchführung verstehen, was grundsätzlich Kosten spart. Diese Profis ersparen auch eine unternehmensinterne Abstellung von eigenen Mitarbeitern. Wichtig ist die richtige Auswahl der geeigneten Agentur. Kann sie Referenzen vorweisen, ist sie gut vernetzt, bietet sie ein breites Leistungsspektrum? Kann sie geeignetes Eventpersonal stellen? Wesentlich ist auch eins: stimmt die Chemie? Versteht die Agentur was vom Unternehmen? Die Kosten eines Events und auch einer Eventagentur hängen von Größe und Umfang eines Events ab. So einfach lässt sich die Frage nach Eventkosten ebenso wenig beantworten wie die Frage: was kostet ein Auto? Für den Einsatz einer Eventagentur sprechen aber zwei erhebliche Gründe. Agenturen sind in der Lage, durch Kontakte und Agenturpreise, Dienstleistungen günstiger einzukaufen. Und: eigene Mitarbeiter fallen in ihrer eigentlichen Arbeit nicht aus, wenn sie nicht für das Event abgestellt werden müssen. Und mit einer Kostenaufstellung lassen sich verschiedene Eventagenturen vergleichen (Dafür wichtig: ein einheitliches Briefing). Alexander Kulik, Journalist (DJV)

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REPORTAGE

Mit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, das privatwirtschaftliche, haushaltsnahe Erfassungssystem für Verkaufsverpackungen zu stärken und die Marktteilnehmer gleichzeitig vor unlauterem Wettbewerb zu schützen. Eingeführt wurden hierzu weitere gesetzliche Regelungen, unter anderem auch die Pflicht zur Abgabe einer „Vollständigkeitserklärung“ für Verkaufsverpackungen, wenn bestimmte Mengenschwellen überschritten werden.

Die „elektronische“ Vollständigkeitserklärung für Verkaufsverpackungen Stichtag 1. Mai 2009 - ab dem 2. Mai drohen Bußgelder Betroffen von den neuen Regelungen sind insbesondere Hersteller und Händler, die Waren für den „privaten Endverbraucher“ in Verkaufsverpackungen abpacken oder abfüllen, Importeure auf allen Handelsstufen, Hersteller von Serviceverpackungen sowie Versand- und Internethändler.

Pflichten für Verkaufsverpackungen IStrengere

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Bundesweit rund 4.500 Betriebe, die Verkaufsverpackungen in den Verkehr bringen, müssen künftig eine VE abgeben.

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Insbesondere für Verkaufsverpackungen, die in Privathaushalten anfallen, hat der Gesetzgeber die Vorschriften deutlich verschärft. Während bis Ende 2008 eine sogenannte „Eigenrücknahme“ bzw. „Selbstentsorgung“ der Verpackungen möglich war, sind seit dem 1.  Januar 2009 alle derartigen Verkaufverpackungen zwingend bei einem der neun dualen Systeme zu registrieren. Darüber hinaus wurde die Pflicht zur Beteiligung an einem dualen System auf den sogenannten „Erstinverkehrbringer“ verlagert. Während früher Hersteller oder Händler die Anmeldung der Verpackungen bei einem dualen System übernehmen konnten, ist nunmehr bis auf Ausnahmen derjenige registrierungspflichtig, der die verpackten Waren erstmals in den Verkehr bringt. Einzig für Verkaufsverpackungen, die bei ver-

gleichbaren Anfallstellen (z.B. Gastronomie, Gesundheitseinrichtungen, Kleingewerbe und Handwerk) anfallen, besteht die Möglichkeit, diese alternativ über eine anerkannte Branchenlösung zu erfassen. An diese werden jedoch hohe Anforderungen gestellt. Welche der angebotenen Branchenlösungen letztlich behördlich anerkannt werden, wird von allen Betroffenen mit Spannung erwartet.

I

Vollständigkeitserklärung bei Überschreiten bestimmter Mengenschwellen

Werden bestimmte Mengenschwellen im Bereich der Verkaufsverpackungen überschritten, muss eine sogenannte „Vollständigkeitserklärung“ (VE) auf elektronischem Weg jeweils zum 1. Mai für alle im Vorjahr in den Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen abgegeben werden. Die Mengenschwellen betragen bei Glas 80 t, bei Papier, Pappe, Kartonagen 50 t und bei Leichtverpackungen (Aluminium, Weißblech, Kunststoffe und Verbundmaterialien) 30 t im Jahr. Anzurechnen sind dabei zunächst alle Verkaufsverpackungsmengen, die im Vorjahr bei dualen Systemen registriert bzw. lizenziert worden sind. Darüber hinaus sind für das erste Berichtsjahr 2008 die Ver-

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REPORTAGE

IHK-VE-Register im Internet IDas

Zur Hinterlegung der VE haben die Industrie- und Handelskammern in den vergangenen Monaten eine Internetplattform geschaffen. Seit dem 2. Februar 2009 ist das Portal „www.ihk-ve-register.de“ zur Eingabe der entsprechenden Daten freigeschaltet. Darüber hinaus fungiert das Portal auch als zentrale Informationsund Kommunikationsplattform für alle betroffenen Unternehmen. Veröffentlicht sind u. a. Gesetzestexte, Handlungsanleitungen, Fragen und Antworten (FAQ) zur neuen Verpackungsverordnung und zur VE-Hinterlegung sowie die IHK-Ansprechpartner. Bevor die Daten in das VE-Register eingegeben werden können, sind sie für die Kontrolle durch die dazu berechtigten Prüfer mit entsprechenden Unterlagen (Verträge, Mengenmeldungen, usw.) aufzubereiten. Berechtigt zur Erstkontrolle und zum späteren elektronischen Testieren der Vollständigkeitserklärung sind Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, vereidigte Buchprüfer sowie von der IHK öffentlich bestellte und vereidigte VerpackungsSachverständige und DAU-Umweltgutachter. Benötigt werden für die Vollständigkeitserklärung die Mengen (in kg) der im vorangegangenen Kalenderjahr (Erklärungsjahr) in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen. Diese Mengen müssen aufgeschlüsselt werden nach den Materialarten und der Art der Rücknahme und Verwertung (über duale Systeme, Selbstentsorger- bzw. Branchenlösung). Ab dem Berichtsjahr 2009 sind auch Angaben zu Verkaufsverpackungen zu machen, die bei gewerblichen Endverbrauchern anfallen. Sind die Daten mit dem Prüfer endgültig abgestimmt, können sie nach der Registrierung des Unternehmens in das Online-VE-Register der Industrieund Handelskammern eingegeben und ein Prüfbericht

mit allen relevanten Daten erzeugt werden. Anschließend muss dieser vom Prüfer mittels qualifizierter elektronischer Signatur testiert werden. Erst dann kann das hinterlegungspflichtige Unternehmen den elektronisch signierten Prüfbericht wieder in die Online-Datenbank hochladen. Im letzten Schritt wird dann die im Online-VE-Register hinterlegte Vollständigkeitserklärung von der zuständigen Industrie- und Handelskammer freigeschaltet und das Unternehmen mit Firmennamen und Firmensitz (Ort, PLZ) in der bundesweiten Unternehmensliste ab dem 2. Mai 2009 veröffentlicht. Parallel dazu speisen die dualen Systeme ihrerseits die korrespondierenden Verpackungsmengen in das VE-Register ein. Ausschließlich die zuständigen Abfallbehörden erhalten damit einen Einblick darüber, ob die vom Unternehmen gemeldeten Verpackungsmengen mit den von den dualen Systemen übermittelten Mengen übereinstimmen.

für die erste VE: 1. Mai 2009 IStichtag

Erstmalig muss die Vollständigkeitserklärung für das Jahr 2008 bis spätestens zum 1. Mai 2009 abgegeben werden. Die Abgabefrist sollte dabei auf alle Fälle eingehalten werden, da anderenfalls empfindliche Bußgelder drohen.

Autor und Ansprechpartner Dr. Rainer Neuerbourg, Telefon 0228 2284-140, E-Mail: [email protected]

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packungsmengen in der VE zu berücksichtigen, die im Rahmen von „Selbstentsorgerlösungen“ verwertet wurden. In den Folgejahren sind dann stattdessen die Mengen relevant, die im Rahmen von Branchenlösungen erfasst werden. Unterhalb der genannten Mengenschwellen ist eine Abgabe nur auf behördliches Verlangen erforderlich.

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REPORTAGE

Ausfuhr Di elektronische Die l Ausfuhranmeldung wird zum 1. Juli 2009 Pflicht Seit dem 1. August 2006 ist die Abgabe der Ausfuhranmeldung über das elektronische Zollverfahren „ATLAS-Ausfuhr“ möglich. Im Rahmen einer Initiative der Europäischen Kommission wurde eine EU-weite

elektronische Ausfuhranmeldung geschaffen mit dem Ziel die europäische Zollabwicklung zu erleichtern. Konkret bedeutet das: Statt wie bisher die Ausfuhranmeldung in Papierform auszufüllen, werden die Angaben von den Unternehmen mit Hilfe von Software-Programmen direkt in eine Datenbank eingeben. Ab 1. Juli 2009 müssen alle Ausfuhranmeldungen über „ATLAS-Ausfuhr“ abgegeben werden, eine Papieranmeldung wird ab dann nicht mehr möglich sein. Im Gegenzug dürfte die ATLAS-Ausfuhranmeldung dann aber als Beleg für die Umsatzsteuer verwendet werden können. Die elektronische Ausfuhranmeldung kann grundsätzlich auf drei verschiedenen Wegen erfolgen. Jeder der drei Wege hat direkte Auswirkungen auf die firmeninternen Verfahrensabläufe. Bei der Installation eines eigenen, durch die „Koordinierende Stelle ATLAS“ zertifizierten Software-Pro– ANZEIGE –

Einsparpotenziale in der Wirtschaftskrise Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch unsere Region längst erreicht. Das gilt vor allem für den industriellen Bereich, aber auch für Dienstleistungs-Unternehmen, Personalvermittlungen und Zeitarbeitsfirmen. Fast alle Betriebe suchen nun Einsparpotenziale bei ihren Betriebsausgaben. Dazu zählen regelmäßig auch die Kosten für eigene Immobilien oder angemietete Büroräume. Gerade in diesem Bereich stehen die Chancen auf nachhaltige Einsparungen gar nicht schlecht. Nach einer schon lange bekannten Studie der Unternehmensberatung KPMG ist es zum Beispiel für Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitern langfristig günstiger, Büros und Sekretariatsleistungen in externen Business-Centern anzumieten, als eigene Büros oder ein eigenes Sekretariat zu unterhalten. Bis zu 60 Prozent der Fixkosten lassen sich so einsparen.

Bis zu 60 Prozent der Fixkosten lassen sich einsparen Und für Betriebe, die nur gelegentlich einen Büro- oder Konferenzraum benötigen, zum Beispiel für Personal- oder Strategiegespräche, für vertrauliche Produktpräsentationen oder für die Betriebsprüfung, für die lohnt es sich erst recht, Räume nach Bedarf anzumieten. Das geht auch tage- oder stundenweise schon ab 23 Euro. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Firmen in einem Business Center nicht langfristig binden müssen. Während Mietverträge für Gewerberäume oft über viele Jahre laufen und nicht nur in Krisenzeiten hohe Kosten verursachen, können Büros und Sekretariatsleistungen wie beim Büroservice DER THÜNKER im Bonn-Center auch kurzfristig buchstäblich von heute auf morgen und über einen kurzen Zeitraum geordert werden. Weitere Informationen: DER THÜNKER · Büroservice mit System · Bundeskanzlerplatz 2-10 · 53113 Bonn · Telefon (0228) 26730 · www.buero-bonn.de

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REPORTAGE

gramms müssen die EDV-Systeme angepasst werden, wobei eine ausreichende Qualität der Stammdaten gewährleistet sein muss. Den Unternehmen mit einer geringen Anzahl von Ausfuhranmeldungen wird die kostenlose Internetzollanmeldung der Zollverwaltung als Schnittstelle zu ATLAS empfohlen. Ab April 2009 soll diese durch die so genannte IAA-Plus Variante mit Speichermöglichkeiten und digitaler Signatur deutlich komfortabler werden. Wer sich mit der Internetzollanmeldung nicht anfreunden kann, für den besteht alternativ noch die Möglichkeit, sich an ein zertifiziertes Rechenzentrum oder an eine zertifizierte Spedition anzubinden und damit die Form des so genannten dezentralen Kommunikationspartners zu nutzen.

I

ATLAS-Ausfuhr greift direkt in den Versandprozess ein

ATLAS-Ausfuhr bedeutet daher deutlich mehr als der Wegfall der Ausfuhranmeldung auf Papier. Es wird direkt in den Versandprozess eingegriffen, die Export-Abwicklung muss überdacht werden. Mit ATLAS-Ausfuhr kann die Ware z. B. erst dann das Firmengelände verlassen, wenn mit Antwortnachricht des Zolls die Überlassung erteilt ist. Das entsprechende AusfuhrBegleitdokument wird ausgedruckt und dem Fahrer mitgegeben. Aus der bisher oft entkoppelt ablaufenden Zollabwicklung wird ein integrierter Schritt im logistischen Kernprozess. Umso sorgfältiger sollte die Auswahl der ATLASSoftware geschehen, da ein späterer Wechsel des Anbieters in laufenden Prozessen kompliziert und kostenintensiv ist. In diesem Zusammenhang gilt es zu beachten, dass das Zertifikat der „Koordinierenden Stelle ATLAS“ lediglich nachweist, dass die eingesetzte Software fachlich, formal und syntaktisch richtige EDIFICAT-Nachrichten erstellen, diese versenden und empfangen kann. Eine gute ATLASLösung aber sollte mehr können: So gehört ein leistungsfähiges Rechenzentrum mit einer verlässlichen Datenarchivierung dazu. Ihre Daten sollten im Rechenzentrum des Anbieters zehn Jahre gespeichert und bei späteren Prüfungen für Sie jederzeit verfügbar sein. Nach Auskunft der Zollverwaltung haben bislang erst ca. 20 Prozent der betroffenen Unternehmen auf ATLAS-Ausfuhr umgestellt. Handeln Sie daher jetzt j und erkundigen Sie sich über die anstehenden en Änderungen und über Lösungsmöglichkeiten,, um ab dem 1. Juli 2009 gut gerüstet zu sein.

Ihr Ansprechpartner: Rainer Ludwig, Telefon 0228 2284-167, E-Mail: [email protected]

Ihre Treffpunkte 2009

2009 14.– 22. 03.

Equitana Die Weltmesse des Pferdesports

02.– 05. 04.

Techno-Classica Essen

23.– 26. 04.

Fibo

23.– 26. 04.

Fibo Power

Weltmesse für Oldtimer, Classic- + Prestige-Automobile und Motorsport

Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit

Der Nr. 1 Treffpunkt der Bodybuilding- und Kraftsport-Szene

05.– 07. 05.

Kiosk Europe Expo*

05.– 07. 05.

Digital Signage Expo*

06. – 10. 05.

Briefmarken

22. – 24. 05.

Expo Turkey

05.– 07. 07.

Modatex Fashion Fair*

Internationale Fachmesse für Self Service Terminals

Internationale Fachmesse für Digital Signage

IBRA/NAPOSTA mit internationaler Briefmarken-Messe 2009

Die deutsch-türkische Wirtschafts- und Kulturmesse

Internationale Fachmesse für Braut- und Abendmode

14.– 19. 09.

Schweißen & Schneiden Weltmesse Fügen, Trennen, Beschichten

14.– 19. 09.

QTI Messe für Messtechnik, Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung

14.– 19. 09.

Kleben

10.– 11.10.

Euro Teddy

Messe für strukturelles Kleben

Internationale Teddybären- und Steifftiermesse

16.– 18.10.

Werkst att West Regionale Fachmesse für das Kfz-Handwerk und -Gewerbe

16.– 18.10.

Bike & Business Internationale Fachmesse für Handel und Service

22.– 25.10.

Spiel Internationale Spieltage mit Comic Action

31. 10.– 08.11. Mode · Heim · Handwerk Die große Verbrauchermesse für die ganze Familie

06.– 08.11.

Gesundheits-Messe Body & Health Die Messe fürs Leben

Herbst

Art & Antique Internationale Verkaufsausstellung für Kunst und Antiquitäten

13.– 14.11.

Azubi- & Studient age Die Messe für Ausbildung und Studium

13.– 14.11.

St art Die Messe für Existenzgründung, Franchising und junge Unternehmen

28.11.– 06.12. Essen Motor Show Weltmesse für Automobile, Tuning, Motorsport & Classics * Nur für Fachbesucher I Termine Stand Februar 2009 I Änderungen vorbehalten Auszug aus dem Veranstaltungsprogramm 2009

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Die drei Bonner Unternehmen B.A.D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, SIZ Informatikzentrum der Sparkassenorganisationen GmbH und TNT Akademie Gesellschaft für Training und Personalentwicklung mbH sowie die TNT Express GmbH aus Troisdorf gehören zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand. Das hat die aktuelle Untersuchung im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs „Top Job“ ergeben. Die Mittelständler überzeugten bei der siebten Runde der renommierten Wirtschaftsinitiative mit einem maßgeschneiderten und dementsprechend erfolgreichen Personalmanagement. Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement überreichte das begehrte „Top Job“-Gütesiegel. B.A.D kümmert sich mit 1.909 Mitarbeitern um Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz. Das Unternehmen erhält das Gütesiegel „Top Job“ für sein hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Mitarbeiter. Bei der IT-Beratung SIZ ist das „Miteinander“ ein Grundpfeiler des Personalmanagements. Neue Mitarbeiter teilen ihr Büro mit einem Paten, der beim Einarbeiten in die Arbeitsabläufe, die Datenbanken und das Intranet zur Seite steht. Besonders beeindrucken konnte die TNT Akademie mit

ihren 22 Mitarbeitern bei der „Top job“-Analyse durch ihre klare Vision sowie die klaren Führungsgrundsätze, die die Geschäftsleitung ihren Mitarbeitern erfolgreich vermittelt. TNT Express hat seinen Erfolg insbesondere der strikten Werteorientierung zu verdanken, die den gesamten Arbeitsalltag prägt. www.topjob.de

Kreuzer Dialogmarketing GmbH

Kunden durch Telefonakquise INeue Die Mettler Toledo AG ist ein weltweit führender Spezialist von Präzisionsinstrumenten für professionelle Anwendungen in Laboratorien, der Industrie und im Lebensmitteleinzelhandel. Im Rahmen einer Markterweiterungsstrategie des Marktsegments für „Thermische Analyse“ beauftragte das Unternehmen Kreuzer Dialogmarketing zur Durchführung einer Telefonmarketingmaßnahme. Kreuzer ist in den Bereichen Outbound-Call-Center/ Telefonmarketing, Marktbefragung und Vertriebsoutsourcing im B2B aktiv. Der Full-Service-Dienstleister bedient vom Firmensitz in Meckenheim den internationalen Markt, der mit Hilfe von rund 80 Mitarbeitern länderspezifisch und multilingual bearbeitet wird. www.kreuzer.com

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UNSERE REGION

natürlich !

IVG Immobilien AG

Finanzvorstand INeuer

zertifiziert

Wolfgang Schäfers ist neues Vorstandsmitglied des Bonner Immobilienkonzerns. Er folgt als Finanzvorstand auf Bernd Kottmann, der auf eigenen Wunsch nach der Hauptversammlung der IVG zum 31. Mai 2009 aus dem Vorstand ausscheidet. www.ivg.de

TelDaFax Holding AG

Versorger wächst ITroisdorfer Seit Februar 2007 bietet das Troisdorfer Unternehmen über seine Tochtet TelDaFax Energy Strom für Privatkunden in Deutschland an. Zum Geburtstag gratulierte TelDaFax-Chef Klaus Bath Mitarbeitern und Kunden zu ihrer Entscheidung für TelDaFax. Zum Jubiläum ging eine neue Unternehmens-Homepage ans Netz. Klaus Bath, Geschäftsführer von Energy und Vorstandsvorsitzender der TelDaFax Holding AG, blickt dabei auf zwei erfolgreiche Jahre zurück: „500.000 Kunden vertrauen mittlerweile ihre Versorgung dem Unternehmen an. Wir sind

aber noch nicht in allen Bereichen der Kundenbearbeitung dort, wo wir hin wollen. Im Kundenservice vervielfachen wir gerade unsere Anstrengungen, um allen Anforderungen noch besser gerecht und schneller zu werden.“ In jüngster Vergangenheit habe es auf Kundenseite Irritationen über verzögerte Schlussabrechnungen gegeben. Bath hatte daraufhin eine Service-Offensive angekündigt und eine ordnungsgemäße Abrechnung bei den noch offenen 2.000 Fällen bis Ende März 2009 zugesagt. Waren im Juli 2007 etwa 80 Menschen bei TelDaFax beschäftigt, beträgt die Mitarbeiterzahl im Februar 2009 bereits 280 – Tendenz steigend. www.teldafax.de

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Telisys GmbH

I

„Wir heilen Software“

Vinit Kauschik, Dr. Andreas Kotulla und zwei weitere Kollegen sind die Gründer der Telisys GmbH, einem Software-Dienstleister mit ersten Niederlassungen in Sankt Augustin und Pune (Indien). Sie haben ein zum Patent angemeldetes Verfahren entwickelt, mit dem Software durch eine Art Röntgenbild dargestellt wird. Daran lassen sich Defizite oder verbesserungsfähige (kranke) Stellen der Software erkennen, beispielsweise Verklumpungen, Spagetti-Code oder mangelhafte StrukDr. Andreas tur. „Durch eine Therapie derselben lassen sich Kotulla bis zu 30 Prozent der Wartungskosten sparen und gleichzeitig die Produktivität und die Qualität erhöhen“, so Vinit Kauschik, der auch am Sri Bharathi College der Mangalore Universität lehrt: „Immer mehr Unternehmen leiden an den steigenden Kosten ihrer IT-Systeme. Ursache ist oft eine schlechte „innere“ Qualität, die einem Softwaresystem jedoch nicht von außen angesehen werden kann.“ In vier Stufen wird die Software bildhaft dargestellt, analysiert und bewertet. Darauf aufbauend erzeugt sie konkrete Therapieempfehlungen, um die Software zukunftsfähig zu machen. Die Methode beruht auf erst seit kurzem bekannten statistischen Analysen und verkürzt den Bewertungsaufwand von mehreren Monaten auf wenige Tage. GeschäftsVinit Kaushik führer Andreas Kotulla: „Mit unserem Produkt wird es für Kunden erstmals möglich, durch eine blitzschnelle Analyse Wiederverwendbarkeit, Wartbarkeit und Testbarkeit ihrer Softwaresysteme zu bewerten und zu verbessern.“ www.telisys.de

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UNSERE REGION

pixell daten & design GmbH gewann als erste deutsche Firma den Innovation Award der Londonder Travel Technology Show.

wesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung Bochum) jetzt mit dem „Quartiersinformationssystem“ eine neue Datenbank für Immobilienresearch entwickelt. Deren Informationen sollen den Kunden mehr Sicherheit bei ihren Kaufentscheidungen geben. Das Expertenwissen, welches das Quartiersinformationssystem beinhaltet, verschafft den Mitarbeitern der KSK-Immobilien GmbH einen schnellen und detaillierten Überblick über Marktund Standortgegebenheiten des jeweiligen Quartiers. www.ksk-koeln.de

Bad Godesberg Stadtmarketing

pixell daten & design GmbH

I

Bonner Unternehmen gewinnt in London

Das Bonner Unternehmen hat als erste deutsche Firma den Innovation Award der Londoner Travel Technology Show gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Online Marketing Software pixell Travel Suite als „die innovativste Technologie, die sich die Reisebranche derzeit zu Nutzen machen kann“. „Obwohl die Konkurrenz sehr stark war, hatten wir schon im Vorfeld der Verleihung ein gutes Gefühl“, so Ralf Siewert, Geschäftsführer von pixell. Unter 60 Ausstellern waren sowohl Jury als auch Besucher der Messe der Meinung, dass die Travel Suite auch auf dem englischen Reisemarkt die Wirkung entfalten werde, mit der sie sich auf dem Festland seit vielen Jahren in zahlreichen Projekten etabliert habe. Die Travel Suite sorgt nach Unternehmensangaben in allen Marketingkampagnen für verfügbare Angebote und korrekte Preise. Einmal angeschlossen an Buchungsstrecken oder Reservierungssysteme, suche die Travel Suite nach den besten Angeboten, die den Wunschkriterien entsprechen und verteilt diese

automatisch in alle Marketing-Kanäle Webseiten, Banner, Google Adword, Affiliate-Netzwerke, Newsletter Systeme etc. Die pixell daten & design GmbH mit Sitz in Bonn entwickelt die Angebotssteuerung Travel Suite als zentrales MarketingWerkzeug für touristische Unternehmen sowie maßgeschneiderte IT-Lösungen für den Online-Reisemarkt. www.pixell.de

Kreissparkasse Köln

Datenbank für Immobilienresearch INeue Die KSK-Immobilien GmbH - der Immobilienmakler der KSK - gehört nach eigenen Angaben zu Deutschlands zehn größten Immobilienmaklern und ist mit einem Objektumsatz von über 200 Millionen Euro zudem der größte Makler für Wohnimmobilien im Rheinland. Die KSK-Immobilien GmbH gehört zu den wenigen Sparkassenmaklern, die sich auf den Verkauf und die Vermietung von Wohn- sowie auf Gewerbeimmobilien spezialisiert haben. Das Unternehmen hat in Kooperation mit der InWIS Forschung & Beratung GmbH (Institut für Wohnungs-

ist Bad Godesberg stärker IGemeinsam Die GODEMA ist 25 geworden. Vom 27. bis 29. März hat Bad Godesberg Stadtmarketing als Veranstalter dieses Ereignis mit Ausstellern und Besuchern gefeiert. Auf der Leistungsschau zum Start ins Frühjahr fanden Unternehmen, Vereine und Institutionen eine passende Plattform mit einem gesunden Branchenmix aus Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe, um sich und den Bezirk Bad Godesberg über die Region hinaus in Szene zu setzen. Für eine Bereicherung sorgten die Bad Godesberger Autotage sowie der verkaufsoffene Sonntag in der Innenstadt. „Gemeinsam stärker“ lautete erneut das Motto der GODEMA. www.badgodesbergstadtmarketing.de

ImageWare Components GmbH

Scannern weiter wachsen IMit „Wir knüpfen an unsere Erfolgskurve aus den vergangenen Jahren an und konnten auch in 2008 unseren Umsatz deutlich steigern“, so bilanziert Geschäftsführer Rüdiger Klepsch das seit 2004 konstant

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CeramTec ETEC GmbH

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Neue Anlaufspur für Skisprungschanze

Die internationale Großschanze in Klingenthal ist mit dem neuen Einspur-System Aloslide Ice des Lohmarer Unternehmens CeramTec ETEC für Sommer- und Winterbetrieb mit inNeues Einspur-System Aloslide Ice für die tegriertem Bewässerungs- und Kühlinternationale Großschanze in Klingenthal. system ausgestattet worden und hat ihre Bewährungsproben beim Training und im Wettbewerb mit Bravour bestanden. Weltklassespringer haben das neue System getestet und sind voll des Lobes für die Eigenschaften auf Hochleistungskeramik und Kunsteis. So ist der tschechische Nationaltrainer Richard Schaller ebenso wie das in Klingenthal beheimatete Trainer-Urgestein Joachim Winterlich begeistert von der speziellen Struktur der Eisoberfläche, auf der die Athleten quasi ständig unter gleichen Bedingungen springen können: „Das sind Voraussetzungen allererster Klasse, unter denen unsere Sportler ihr Können bestens entfalten können.“ Kernstück der neuen Anlage ist ein kombiniertes Kühl- und Heizsystem, mit dem problemlos und schnell zwischen Sommer- und Winterbetrieb umgestellt werden kann. Innerhalb kurzer Zeit baut sich eine stabile, 20 Millimeter dicke Kunsteisschicht auf. Eine auf dieses System abgestimmte, an der Spur geführte und damit in der Höhe exakt einstellbare Profi-Fräse hält die Kunsteisschicht dauerhaft plan. Bei starkem Schneefall wird mit zusätzlichen Aufsätzen wie Räumschilde und Bürsten der gesamte Spurbereich entsprechend der FIS-Vorschriften geräumt. www.aloslide.com, www.etec-ceramics.com, www.ceramtec.de

positive Geschäftsergebnis des Bonner Unternehmens. Als einer der führenden Hersteller von Buchscannern und Softwarelösungen im Bereich Scansoftware und zur elektronischen Dokumentenlieferung habe ImageWare das Ziel, dieses Ergebnis in 2009 zu konsolidieren und langfristig weiter auszubauen. „Ergebnis des anhaltenden Wachstums ist, dass wir sowohl unseren nationalen und internationalen Vertriebsbereich als auch unsere Mitarbeiterzahl in den Bereichen Service/Support sowie Softwareentwicklung erweitern werden.“ www.imageware.de

Dr. Reinold Hagen Stiftung

für Werkstattpraxis IPreis Auf dem 3. Jahrestreffen der Initiative „Sachen machen“ bei der Audi AG in Ingolstadt sind die Gewinner der Best Practice Awards 2009 ausgezeichnet worden. VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs übergab den Preis in der Kategorie „Nachwuchs begeistern“ an die Dr. Reinold Hagen Stiftung für ihr Pro-

jekt „Werkstattpraxis für Schülerinnen und Schüler“. „Leidenschaft entfachen, Nachwuchs unterstützen und Ideen mobilisieren – die Dr. Reinold Hagen Stiftung ermutigt junge Menschen auf vielfältige und vorbildliche Art und Weise, sich mit Technik auseinander zu setzen“, sagte Fuchs. Begeisterung und Interesse für technische Berufe wecken: Das war Ziel des „Werkstatt-Tags“ der Hagen Stiftung. 60 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse aus Bonn und dem RheinSieg Kreis nahmen ein Jahr lang an einem festgelegten Wochentag in Gruppen zu je 15 Personen an dem Projekt teil. „Der Werkstatt-Tag soll die Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern und insbesondere Mädchen für das Berufsbild des Ingenieurs interessieren. Dies hilft den Übergang von der Schule zur Ausbildung bzw. zur Hochschule zu erleichtern und individuelle Kompetenzen frühzeitig und konsequent zu fördern“, erläutert KarlFriedrich Linder, Geschäftsführer der Dr. Reinold Hagen Stiftung, die Zielsetzung des Projektes. www.hagen-stiftung.de

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Spielzeug für 75 Kinder INeues

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Das Lohmarer IT-Unternehmen hat dem evangelischen Kindergarten „Regenbogenhaus“ in Lohmar-Birk 500 Euro gespendet. Vorstand Markus Schulte überreichte den Spendenscheck an Kiga-Leiterin Birgit Finkhaus: „Das Geld ist der Anfang eines lang ersehnten Projektes; eine Seillandschaft für den Außenbereich.“ Die kirchliche Kindertagesstätte Lohmar-Birk ist eine Einrichtung mit drei Gruppen und insgesamt 75 Kindern. Pastorin Editha Royek dankte dem Unternehmen für das soziale Engagement. Schulte betonte, dass die Spende im Kindergarten sehr gut aufgehoben sei, da es in Zeiten knapper öffentlicher Mittel auch nicht immer möglich sei, den Bedarf an gutem Spielzeug und Lernfördermitteln zu decken. www.system.ag

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Volksbanken und Raiffeisenbanken der Region Bonn Rhein-Sieg

ins Berufsleben verabschiedet IAuszubildende 28 junge Damen und Herren haben mit der mündlichen Prüfung vor der IHK Bonn/Rhein-Sieg ihre Ausbildung bei einer Volksbank oder Raiffeisenbank in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich abgeschlossen. Die frisch gebackenen Bankkaufleute hatten ihre praktische Ausbildung bei der VR-Bank RheinSieg, der VR-Bank Bonn, der Volksbank Bonn Rhein-Sieg, der Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth sowie der Raiffeisenbank Sankt Augustin erhalten. www.vobaworld.de

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Kurz notiert

Qkonzipieren Qbauen Qbetreuen

Zurich Gruppe Deutschland

Handy versichern IÜbers Die Versicherungsgruppe baut ihr Online-Serviceangebot weiter aus. Speziell für das Mobiltelefon und PDAs aufbereitete Webseiten stellt Zurich ab sofort kostenfrei unter der Adresse mobil.zurich.de zur Verfügung. Kunden und Interessenten finden dort jederzeit aktuelle Informationen und wichtige ServiceRufnummern. Das mobile Angebot soll Schritt für Schritt erweitert werden, sodass Versicherte künftig ihre Versicherungsfragen auch von unterwegs regeln können.

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Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH

Geschäftsjahr der Geschichte IBestes

Gewerbebau

Das Bonner Unternehmen blickt nach eigenen Angaben auf sein bisher bestes Geschäftsjahr zurück. Der Fachinformationsanbieter und Dienstleister für die Energie- und Wasserwirtschaft konnte 2008 den Umsatz um 14 Prozent auf fast 14 Millionen Euro steigern. Auch mit dem Ergebnis ist Geschäftsführer Michael Rieck zufrieden. „Selbst in diesen schwierigen Zeiten erzielen wir eine solide zweistellige Umsatzrendite“, so Rieck. www.wvgw.de

Qualität, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit

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Gleitschirme mit Senkrechtstart

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Die Bonner Agentur hat mit einer neuen Anzeigenkampagne dem TEAM 5 zum Senkrechtstart im Gleitschirmsegment verholfen. Nach Erscheinen der Anzeige konnte der Verkauf der Gleitschirme um 150 Prozent im vergangenen Jahr gesteigert werden. Die Anzeigenkampagne wird nach diesem durchschlagenden Erfolg auch in 2009 fortgesetzt. Mit den Slogans „Wir teilen den Himmel in unten und oben“ und „Freiheit kannst Du kaufen!“ werden weitere Akzente im Erleben intensiver Momente gesetzt. www.gipfelgold.de

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für ehrenamtlichen Richter IAuszeichnung Auch in Ihrer NŠhe

Lutz Irgel ist vom Präsidenten des Finanzgerichts Köln, Dr. Schmidt-Troje, für 24-jährige ehrenamtliche Richtertätigkeit beim 1. Senat (1984 bis 2008) geehrt worden. Neben 24 Jahren als Finanzrichter war Irgel 15 Jahre Handelsrichter beim Landgericht Bonn und vier Jahre Sozialrichter beim Sozialgericht Köln. Irgel ist geschäftführender Hauptgesellschafter der 1936 gegründeten COLLO GmbH. www.collo.de d e ter i n gd e si gn . d e

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UNSERE REGION

Arbeitsjubiläen 25 Jahre Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH, Bonn Wolfgang Wiedlich Heinrich Brune GmbH & Co. KG, Königswinter Werner Kurenbach Debeka Krankenversicherungsverein a. G., Bonn Martin Kamps Dolorgiet GmbH & Co. KG, Sankt Augustin Hans-Peter Heinen Wilhelm Knippenberg Ulrike Rauh Elke Salz Dr. Starck & Co Gesellschaft für Wärme- und Kältetechnik mbH, Siegburg Krzysztof Lefek Ljatif Ljatifi Franz-Josef Werdier Ingrid Hönscheid Dorma Time + Access GmbH, Bonn Gerhard Preßmann Eckes-Granini Deutschland GmbH, Werk Bröl Oliva Hau Wolfgang Steinröhder Joachim Willems Erich Henschke Dochtfabrikation GmbH, Rheinbach Waltraud Schmitz Evonik Degussa GmbH, Niederkassel Pascal Bürling Georg Wolf Hans-Jürgen Bockje Ferdinand Schenk Karl Stürmer Joannis Skoutas Eugen Wickenheisser Peter Wickenheisser Dirk Zimmermann Reinhold Klapetz Gerhard Hardtke Achim Apelt Harald Schabel Dirk Boden Markus Mühlich Klaus Schindler

Galeria Kaufhof GmbH, Bonn Roswitha Schneider Christa Krämer Georgia Müller-Poelchau GKN Sinter Metals Components GmbH, Bonn Mechmet Topal Fatme Topal Haribo GmbH & Co. KG, Bonn Hans-Dieter Hütsch Frank Böff Thomas Koch Ulrich Feldhoff Werner Hilgers Jürgen Nowak Rolf Tillmann Hennecke GmbH, Sankt Augustin Konrad Müller Kessko Kessler & Comp GmbH & Co. KG, Bonn Herbert Krämer Stefan Kraemer Reifenhäuser Extrusion GmbH & Co. KG, Troisdorf Rudolf Macioschek Renate Engels Reifenhäuser Reicofil GmbH & Co. KG, Troisdorf Annette Balke Manfred Horst RKG Rheinische Kraftwagen Gesellschaft mbH & Co. KG, Bonn Franz-Walter Hüngsberg Walter Drühe Reiloy Metall GmbH, Troisdorf Stanislaw Ciecka Saunapark Siebengebirge Rösgen GbR, Königswinter Heike Küpper Vollmar GmbH, Rheinbach Horst Lehmberg Weco Pyrotechnische Fabrik GmbH, Eitorf Carmen Malvesado Rodriguez

30 Jahre Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH, Bonn Ludger Gerhards Ronald Friese

WIFA Getränke-Logistik GmbH, Hennef Heinz Kreuzer Eckes-Granini Deutschland GmbH, Werk Bröl Werner Tenten

35 Jahre WIFA Getränke-Logistik GmbH, Hennef Karl-Josef Safarowski Weco Pyrotechnische Fabrik GmbH, Eitorf Hüsniye Tetik

40 Jahre Dr. Starck & Co Gesellschaft für Wärme- und Kältetechnik mbH, Siegburg Karl-Heinz Stein GKN Sinter Metals Components GmbH, Bonn Francesco Levantaci Hennecke GmbH, Sankt Augustin Karl Häsler Heinz-Josef Winterscheidt Haribo GmbH & Co. KG, Bonn Franz-Josef Heugabel Aziz Cipa Vasiliki Kiriakaki LEMO Maschinenbau GmbH, Niederkassel Hans-Bert Wuits Armin Meyer Magnetfabrik Bonn GmbH, Bonn Bernd Vollmer RKG Rheinische Kraftwagen Gesellschaft mbH & Co. KG, Bonn Paul-Günter Kramer

45 Jahre Magnetfabrik Bonn GmbH, Bonn Günter Strack

50 Jahre Noisten & Walbröhl GmbH & Co. KG, Bonn Franz Günter Bömer Mathias Düren Speditions KG Mathias Düren

60 Jahre Novo GmbH, Bonn Margarete Strunk

Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg gratuliert allen Jubilaren.

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Lösungen, die Sie sicher zum Ziel führen: Lettershop · Fulfillment · Verpackungen

Die Ausweitung der Marke GO! in Osteuropa wurde kürzlich mit Zeichnung der erweiterten Systempartnerverträge zwischen der Geschäftsführung der GO! Deutschland GmbH, Bonn, Dr. Christopher Stoller (l.), und Wolfgang Sacher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gesellschaftergruppe Berlin (r.), besiegelt.

GO! General Overnight GmbH

I

Wachstum in Osteuropa

GO! EXPRESS & LOGISTICS will seine Präsenz in Osteuropa weiter ausbauen. Entsprechende Kooperationsverträge mit GO! Tschechien und GO! Polen sind dazu unterzeichnet worden. In den europäischen Wachstumsmärkten für Kurier- und Expressdienstleistung erhoffen sich die GO! Partner weitere Steigerungen ihres Marktanteils. www.general-overnight.com

Worauf Sie sich verlassen können. Infopost · Postwurfsendung · Postwurfspezial Pressepost · Serienbriefe · Selfmailer · Falzen Adressieren · Inkjet · Frankieren · Kuvertieren Einschweißen in Folie · Briefumschläge und Versandtaschen · Kartonagen · Klebebänder Folienprodukte · Druckservice · Lagerung auf ca. 6.000 Palettenplätzen · Kommissionierung Paket- und Speditionsversand

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OnlineLehrstellenmarkt IKostenloser Bereits 80 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland haben auf ihrer offiziellen Homepage die Lehrstellenaktion Perspektive Jugend 2009 des Online-Portals meinestadt.de integriert. Meinestadt.de ruft weitere Städte und Gemeinden auf, die kostenlose Aktion für mehr Ausbildungsplätze zu unterstützen. „Gemeinsam mit den Städten wollen wir noch mehr Jugendlichen helfen, eine Lehrstelle in ihrer Stadt oder Region zu finden. Betriebe unterstützen wir gleichzeitig bei der Suche nach qualifizierten jungen Menschen“, erklärt Thorsten Laumann, Pressesprecher von meinestadt.de die Zusammenarbeit mit den Kommunen. „Jede Stadt oder Gemeinde kann sich dieser Aktion anschließen und auf ihrer offiziellen Homepage den örtlichen Lehrstellenmarkt veröffentlichen. www.meinestadt.de

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Wind für NRW IMehr Das Bonner Unternehmen baut seine Position als unabhängiger Erzeuger regenerativen Stroms nachhaltig aus. Die Gesellschaft hat an windstarken Standorten in Nordrhein-Westfalen zwei neue Windparks mit einer Leistung von jeweils acht Megawatt (MW) in Betrieb genommen. Der gesamte Windkraftpark des Unternehmens wächst Dank der Neuinvestitionen um 16 MW auf 56,7 MW an. www.solarparc.de

Flughafen Köln Bonn GmbH

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Erstmals seit sechs Jahren verzeichnet der Köln Bonn Airport rückläufige Verkehrszahlen. Im vergangenen Jahr sind 10,35 Millionen Passagiere in Köln/Bonn gestartet oder gelandet – das waren 1,3 Prozent unter dem Rekordergebnis von 2007 (10,47 Millionen). „Die Auswirkungen der Finanzkrise sind auch am Köln Bonn Airport angekommen. Während wir noch bis einschließlich Oktober ein Passagierplus zu verzeichnen hatten, drückten die schwachen Monate November und Dezember das Ergebnis ins Minus“, sagte Flughafenchef Michael Garvens. Köln/Bonn rechnet für dieses Jahr mit einem leichten, konjunkturbedingten Rückgang der Fluggastzahlen auf etwas mehr als zehn Millionen. Das Frachtaufkommen sank aufgrund des Weggangs von DHL und Lufthansa Cargo auf 587.000 Tonnen. Doch seien die Weichen für eine weitere prosperierende Entwicklung des Flughafens Köln/Bonn – nach wie vor die deutsche Nummer zwei im Frachtgeschäft - gestellt. „Spätestens 2010, wenn FedEx sein neues Frachtdrehkreuz in Betrieb nimmt, werden wir wieder kräftig aufholen“, sagte Garvens und verwies auf die 70 Millionen Euro, die der Flughafen in das FedEx-Bauprojekt investiert. Im Frühjahr 2009 soll zudem das neue Cargo Speditions Center eröffnet werden. Rund 25 Millionen Euro kostet die Halle, die vor allem mittelständischen Transportunternehmen optimale Bedingungen für Tagesfracht eröffne. www.koeln-bonn-airport.de

Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH

Übungstests abgerufen I500.000 Über die Homepage der DLGI sind bereits über 500.000 ECDL-Übungstests abgerufen worden. Die ECDL-Übungstests basieren auf dem Lernzielkatalog des Europäischen Computerführerscheins ECDL, der als internationaler Standard für IT-Grundkenntnisse in 148 Ländern eingeführt ist. Die ECDLÜbungstests können im Internet kostenlos unter www.ecdlmoodle.de abgerufen werden. www.dlgi.de

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UNSERE REGION

Wissenschaft dichteres Netz an Messstationen nötig. Der Deutsche Wetterdienst hat daher 15 neuartige Messstationen bestellt: Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT in Sankt Augustin und für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Hannover haben sie mit ihren Kollegen der Helmut Hund GmbH entwickelt. Der Clou liegt in der Auswertung: Die Stationen ermitteln die Pollenzusammensetzung vollautomatisch und senden die Daten an den Wetterdienst. www.fraunhofer.de

Internationale Fachhochschule Bad Honnef

vereinbart IKooperation Die Internationale Fachhochschule Bad Honnef - Bonn und Die neuartigen Stationen messen künftig den akdie Sixt AG haben eine umfangtuellen Pollenflug vollautomatisch und schicken reiche Kooperation vereinbart. die Daten an den deutschen Wetterdienst. Ziel dieser Kooperation ist es, qualifizierte Praktikanten, Berufseinsteiger und spätere Führungskräfte für die Sixt AG Fraunhofer-Institut auszubilden sowie Hochschulabsolventen einen direkten Einstieg in den Sixt Konzern Pollenflug zu ermöglichen. Im Rahmen der Kooperaautomatisch messen tion haben Studierende der Studiengänge Tourismus und Travelmangement sowie In„Und nun die Pollenvorhersage für morternationales Management ab dem Wingen: Erle und Hasel fliegen schwach...“ tersemester 2009/2010 die Möglichkeit, zwar kennt man solche Meldungen aus ihr Wissen durch ein Praxisprogramm bei Radio und Fernsehen, ihre ZuverlässigSixt zu ergänzen. keit lässt jedoch oft zu wünschen übrig. In diesem st.i.p.- Programm (study and Die Vorhersage basiert auf dem Wetter intensive practice) absolvieren bis zu zehn und der Zahl der momentan fliegenden Studierende in einem Zeitraum von insgePollen. Das Problem: Es gibt nur wenig samt 38 Wochen fünf Praxisphasen. Diese aktuelle Daten zum Pollenflug, denn sie bestehen aus Trainings- und Praxiseinsätzu ermitteln ist aufwändig. Umgebungszen in der Hauptverwaltung der Sixt AG luft strömt auf ein Stück Klebeband, die in Pullach bei München sowie an mehrePollen bleiben haften. Labormitarbeiter ren der über 1.700 Standorte im In- und untersuchen die fixierten Pollen unAusland. Sie erhalten dazu Einblick in alle ter dem Lichtmikroskop und zählen die relevanten Unternehmensbereiche wie Anzahl der verschiedenen BlütenstaubVermietung, Fuhrparksteuerung, Logistik, Körnchen. Eine langwierige Prozedur, Rechnungswesen sowie Mitarbeiterfühdie nur an ausgewählten Stellen durchrung und Qualitätsmanagement. geführt wird. www.fh-bad-honnef.de Für eine optimale Vorhersage ist ein

I

Uni Bonn

des Internationalen Zentrums IGründung Die Universität Bonn feierte am Dienstag, 10. Februar, die Gründung des „Internationalen Zentrums für Philosophie Nordrhein-Westfalen“. Den Namenszusatz „Nordrhein-Westfalen“ trägt das neue Zentrum mit dem Willen und Segen des Landtags, der sich einstimmig für diese Bezeichnung ausgesprochen hatte. Er soll die landesweit herausragende Stellung der Philosophie in Bonn verdeutlichen. Das neue Zentrum wurde von dem Bonner Philosophen Professor Dr. Wolfram Hogrebe geplant und initiiert. Es vereint unter einem gemeinsamen titulatorischen Dach das Institut für Philosophie, das Institut für Wissenschaft und Ethik sowie das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften. In dem Statut des Zentrums sind ferner Allianzen mit dem Mathematischen Institut, dem Institut für Rechtsgeschichte und dem Institut für Ethnologie (Altamerikanistik) festgeschrieben. In offizieller Kooperation steht das Zentrum zudem mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. www.uni-bonn.de

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UNSERE REGION

Der erste Innovationsgutschein wird überreicht: Prof. Dr.-Ing. J. Wortberg (ETA), Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Forschung und Technologie NRW, Dipl.-Ing. M. Eubel (ETA), Prof. Dr. Peter Köhler, (Uni Duisburg-Essen), Prof. Dr. Schäfter-Richter (Innovationsallianz) (v.l.)

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Erster Innovationsgutschein des Landes

Das Troisdorfer Unternehmen hat den ersten Innovationsgutschein in NordrheinWestfalen aus den Händen von Innovationsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart erhalten. „Der Innovationsgutschein ist eine europaweite Eintrittskarte für kleine und mittelständische Unternehmen in die besten Forschungslabore der Hochschulen und Forschungsinstitute“, sagte Pinkwart. Das 1990 gegründete Troisdorfer Unternehmen entwickelt Spezialwerkzeuge für die Herstellung innovativer Kunststoffprodukte wie Rohre oder Autotanks. ETA gehört nach eigenen Angaben zu insgesamt drei weltweit tätigen Unternehmen, die Werkzeuge für die Produktion von modernen Kunststoff-Tanksystemen liefern. Zur Weiterentwicklung der Fertigungstechnologie des Tanks soll ein neuartiges Produktionsverfahren eingesetzt werden. Damit bewegt sich das Unternehmen „auf Neuland“, so Geschäftsführer Maik Eubel. Um die Kosten für die Entwicklung der erforderlichen Werkzeugteile zu senken und deren Entwicklungszeit zu verkürzen, sollen in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Rechnereinsatz in der Konstruktion an der Universität DuisburgEssen die Werkzeugteile zunächst in einem Simulationsmodell am Rechner konstruiert werden. Anträge auf einen oder mehrere Innovationsgutscheine können von interessierten Unternehmen jederzeit bei der Innovationsallianz der NRW-Hochschulen gestellt werden. Die Innovationsgutscheine sind Teil eines an kleine und mittelständische

Unternehmen in Nordrhein-Westfalen gerichteten Programms „Mittelstand.innovativ!“, das mit 50 Millionen Euro ausgestattet ist. www.innovation.nrw.de, www.innovationsgutschein.nrw.de

Soleos Solar GmbH

I

Solarmodule aus deutschen Landen

Das Unternehmen aus Bornheim-Sechtem will in 2009 seinen Wachstumskurs fortsetzen. Möglich machen sollen dies die Qualität der eigenen Produkte und die Kundenzufriedenheit. „Unsere Solarmodule sind mehrfach zertifiziert und entsprechen damit den internationalen

Normen. Neben Beanspruchungen wie Sonnenlicht und mechanischer Stabilität wird auch eine hohe Spannungsfestigkeit getestet“, erläutert Björn Wachholz, technischer Leiter bei Soleos: „Die Zertifizierung bestätigt, dass unsere Module die strengen Anforderungen hinsichtlich sicherheitstechnischer Eigenschaften, Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit und Lebensdauer erfüllen.“ Die Soleos Solar GmbH ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der Herstellung und Vermarktung von Solarstromanlagen. Das Unternehmen versteht sich als Großhändler und Systemanbieter und bietet sowohl netzgekoppelte Komplettsysteme als auch Anwendungen im Inselbereich an. www.soleos-solar.de

SolarWorld AG

nachhaltigste Produktion IDeutschlands Der Bonner Konzern ist von der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler aus 350 Bewerbern für die nachhaltigste Produktion in Deutschland ausgezeichnet worden. Zusätzlich nominiert war die SolarWorld AG unter den drei besten als „Deutschlands nachhaltigste Marke 2008“. www.solarworld.de

Firmenjubiläum Jaensch GmbH

50 Jahre IFirmenjubiläum Der mittelständische Malerbetrieb aus Bonn feiert am 6. April 2009 sein 50-jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen befasst sich mit der Ausführung unterschiedlicher Malerarbeiten sowie mit verschiedenen Techniken zum Schutz der äußeren Bauwerkssubstanz. Zahlreiche namhafte Großaufträge wurden auf dem Neubau- und Bauunterhaltungssektor in den vergangenen 50 Jahren ausgeführt. An den beiden Standorten Bonn und Düsseldorf sind heute über 100 gewerbliche und kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Vielen jungen Menschen wurde durch die Schaffung von Ausbildungsplätzen eine sichere Berufsperspektive geboten. Nach dem Tod seines Gründers Herbert Jaensch im Jahr 2004 wird das Unternehmen heute von seinem Nachfolger Norbert Krämer geleitet. www.h-Jaensch.de Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg gratuliert zum Jubiläum und wünscht weiterhin eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.

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UNSERE REGION

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START-NRW auf Kurs START Zeitarbeit NRW GmbH überzeugt auch in der Konjunkturkrise: Kompetenz, Ausbildung und Qualifizierung als Bausteine für den Erfolg START ist kein gewöhnliches Zeitarbeitsunternehmen, denn das Land NRW, die Arbeitgeberverbände, Kirchen und der DGB gehören zum Gesellschafterkreis. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet, um START als arbeitsmarktpolitisches Instrument zu nutzen und Arbeitslosen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Die Hälfte der Zeitarbeitnehmer muss aus sogenannten START-Geschäftsführer Wilhelm ObersteschwervermittelbaBeulmann im Meinungsaustausch mit Christa ren Zielgruppen komThoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand men. Diese Mitarbeiund Energie in Nordrhein-Westfalen. ter sollen jederzeit und kostenfrei durch Entleihbetriebe übernommen werden können. Allein im Jahr 2007 hat START 2600 Arbeitslose eingestellt, davon wurden 1300, also die Hälfte, übernommen.

START ist aktiv… Der Erfolg ist hart erarbeitet. Das Unternehmen stellt hohe Ansprüche an sich und seine Mitarbeiter und investiert Überschüsse in Weiterbildungsmaßnahmen. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht die Beschäftigungsfähigkeit. Gesundheitsförderprogramme, ein umfassender Arbeitsschutz oder die Beschäftigungsförderung von Frauen gehören zur Unter nehmensphi losophie. Regel-. mäßig unterzieht sich das Zeitarbeitsunternehmen externen Prüfungen und ZertifiPartnerschaftlich ausbilden: zierungen um diesem Chancen für Jugendliche Anspruch gerecht zu werden. Darüber hinaus engagiert sich START seit 2004 im Ausbildungspakt: Gemeinsam mit seinen Partnerbetrieben bietet das Unternehmen zusätzliche Praktika, Einstiegsqualifizierungen und Ausbildungsstellen an. Mit dem Modell der „Partnerschaftlichen Ausbildung“ ergreift START die Möglichkeit gemeinsam mit Unternehmen aktiv Ausbildungsplätze für Jugendliche mit schwierigen Startchancen und Vermittlungsperspektiven zu schaffen. Dabei trägt das Unternehmen 50 % der Ausbildungsvergütung und übernimmt die organisatorische Abwicklung. Das Modell richtet sich an Betriebe die erstmalig oder über Bedarf ausbilden. Zurzeit absolvieren rund 365 Jugendliche in ca. 50 unterschiedlichen Berufen eine Partnerschaftliche Ausbildung.

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Die Umweltprämie ist ein Erfolgsmodell. 1,5 Milliarden Euro stellt der Staat im Rahmen dieser Maßnahme für den Neukauf von Autos zur Verfügung.

Erfolgsmodell Abwrackprämie Die Umweltprämie, gerne auch als Abwrackprämie tituliert, lässt die Nachfrage nach Neuwagen in die Höhe schnellen. Nachfolgend Meldungen zur Abwrackprämie, die durchaus auch das Potential zum Wort des Jahres hat. Der Ansturm auf die Abwrackprämie hält an. Rund 1,2 Millionen und damit drei Prozent aller Haushalte planen für dieses Jahr konkret die Anschaffung eines neuen Autos und die Nutzung

der Abwrackprämie, ergab eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Harris Interactive. Somit zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Nachfrage das Angebot von ca. 600.000 Prämien

deutlich übersteigen wird. Entscheidend aus Kundensicht: Service und Preisgestaltung durch den Autohandel. 63 Prozent derjenigen, die die Nutzung der Abwrackprämie konkret planen, möchten die Abwicklung dem Händler überlassen. Gleichzeitig befürchten aber 51 Prozent von ihnen, Hersteller und Händler könnten in Versuchung kommen, eigene Rabatte zu streichen. „Hier sind vor allem die Händler gefordert, Preistransparenz zu schaffen“, sagt Dr. Thomas Rodenhausen, Vorstandssprecher der Harris Interactive AG Deutschland. „Ihre Chance liegt darin, Käufer von Preismodellen zu

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umweltfreundlicher sind, und 26 Prozent meinen, es sei ökologisch sinnvoller, ein altes Auto weiter zu fahren - nicht überraschend, dass nur 8 Prozent der Befragten die Abwrackprämie für eine „sehr gute“ Maßnahme zur Förderung der Wirtschaft halten, aber 25 Prozent sie als mangelhaft oder ungenügend bewerten.

Wert der Automarken sinkt

Erfolg der Umweltprämie: Die Autohäuser sind voll gekauft werden hauptsächlich Kleinwagen.

überzeugen, die auch dann noch attraktiv sind, wenn die Prämie nicht in Anspruch genommen werden kann.“ Interessant aus Hersteller- und Händlersicht: 69 Prozent derjenigen, die einen Kauf konkret planen, erwägen Modelle deutscher Hersteller. Die Top 5 der in Frage kommenden Marken: VW mit 36 Prozent, Opel mit 19 Prozent, Dacia und Ford mit jeweils 15 und Skoda mit 13 Prozent. Die Befürchtung von mehr als

der Hälfte aller Befragten, dass von der Abwrackprämie vor allem ausländische Hersteller profitieren werden, wird somit nicht gestützt. Heftig umstritten: der Nutzen der Prämie in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Neun von zehn Befragten denken, dass die Abwrackprämie den Absatz nur kurzfristig ankurbeln und die Probleme der Autoindustrie nicht lösen wird. 45 Prozent bezweifeln, dass die neuen Autos

Die Abwrackprämie und die von den Herstellern aufgesattelten Rabatte schaden dem Wert der Automarken. Diese These vertreten Auto- und Markenexperten im Branchenmagazin Werben & Verkaufen (W&V). „Das Preisgefüge bricht mit der Abwrackprämie zusammen“, warnt Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Sein Center Automotive-Research hat laut W&V festgestellt, dass die Fahrzeughersteller Nachlässe von bis zu 48,5 Prozent auf den Originalpreis gewähren. Der staatliche Kaufanreiz und die zusätzlich gewährten Rabatte rufen laut dem Markenexperten Klaus Brandmeyer beim Kunden „Plünderungsinstinkte“ wach. Es werde kaum möglich sein, das Rabattniveau auf ein erträgliches Maß zurückzuführen, so Brandmeyer zur W&V. Im Februar ist die Zahl der Neuzulassungen um 21 Prozent auf 278.000 Fahrzeuge gestiegen. Das ist das höchste Absatzniveau in einem Februar seit zehn Jahren.

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Es wird „grüner“ auf den Strassen

der 14- bis 29-Jährigen erwarten, dass es durch die Maßnahme auf Deutschlands Straßen „grüner“ wird. Deutlich skeptischer zeigen sich hingegen die Menschen zwischen 30 und 49 Jahren. Nur 29 Prozent von ihnen sind davon überzeugt, dass die Abwrackprämie einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat. „Das Thema umweltschonende Autos wird im Moment intensiv diskutiert - kein Wunder, dass sich viele Autofahrer für Klein- und Mittelklassewagen interessieren und bei uns die entsprechenden Versicherungen anfragen“, sagt Torsten Nils Unger von R+V24.

Offiziell heißt sie Umweltprämie und tatsächlich glaubt jeder dritte Deutsche, dass durch die Abwrackprämie das Interesse an umweltfreundlichen und sparsamen Fahrzeugen in Deutschland gestiegen ist. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Kfz-Direktversicherers R+V24. Vor allem die jüngeren Befragten sind optimistisch: 42 Prozent

Umweltprämie stärkt die Zulieferer Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) rechnet damit, dass sich die Abwrackprämie positiv auf die deutsche Zulieferindustrie auswirkt.

„Jeder deutsche Volumenhersteller, der jetzt wegen der Umweltprämie mehr verkauft, schafft Aufträge für seine Zulieferer“, sagte Klaus Bräunig, der für die Zulieferindustrie zuständige VDAGeschäftsführer. Wegen ihrer hohen Exportquote profitierten deutsche Zulieferer ebenso, „wenn ein ausländischer Autohersteller besonders in den Genuss der Umweltprämie kommt“. Der Erfolg der Umweltprämie schlägt sich offenbar deutlich in den aktuellen Neuzulassungszahlen nieder: „Die Umweltprämie wirkt, wie wir an den Neuzulassungen im Februar ersehen können“, erläutert Bräunig. Um im gleichen Atemzug allerdings vor allzu großen Hoffnungen zu warnen. Im Verband fürchten manche schon den Einbruch im Herbst, wenn der Prämientopf leer ist. „Die Umweltprämie dämpft den Absturz, aber man sollte keine Wunder erwarten“, räumte Bräunig ein.

Frühlingsgefühle – Zeit für Cabrios

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Neben der Suche nach speziellen Öko-Attributen bei Gebraucht- und Neuwagen spielen jetzt wieder Suchbegriffe wie Cabrio und Klimaanlage eine größere Rolle. Auf webauto.de nehmen Anfragen nach Sommerautos und Produkteigenschaften, die auf das wärmere Klima zielen, rasant zu. „Unsere Nutzer stellen sich im Kopf schon auf Frühling und Sommer ein, um so zumindest gedanklich dem kalten Wetter zu entfliehen“, erklärt Fred Benz, Geschäftsführer bei webauto.de. Stiegen seit Ende letzten Jahres die Anfragen nach umweltfreundlichen Autos extrem an, folgte im Anschluss der Run nach günstigen Neu- und Jahreswagen. „Den Sturm auf die Abwrackprämie haben wir in doppelter Hinsicht vermerkt: Zum einen die Suche nach neuen Autos und zum anderen die Überprüfung,

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was die mehr als neun Jahre alten Gebrauchten noch wert sind, zeigten deutlichen Zuwachs. Die Zugriffe auf Pkws mit Zulassungen vor dem Jahr 2000 sind seit Januar um bis zu 70 Prozent gestiegen“, erklärt Benz. Seit Anfang März nun verzeichnet die Börse wachsende Klicks bei allen Angeboten Richtung Frühjahr. webauto.de unterstützt diese spezielle Sympathie mit zahlreichen Verfeinerungen der Suche nach Kriterien wie Klimaanlage, Autotypen wie Cabriolets und auch weiteren Merkmalen, etwa zum Verbrauch, und erleichtert Suchenden den Marktüberblick so erheblich.

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Demontagebetrieb: Aufgrund gesunkener Rohstoffpreise vermutlich nicht für ein echtes Schrottauto, aber bei vielen Fahrzeugen können noch Zubehör oder Reifen verwertet werden. Achten Sie auf die Seriosität des Verschrotters. Die Gemeinsame Stelle Altfahrzeuge (GESA) bietet unter www.altfahrzeugstelle.de eine Liste aller zertifizierten Altfahrzeug-Verwerter. Heribert Eiden Allzeit „Gute Fahrt“

Auch die Versicherung abwracken „Bei der ganzen Diskussion um die staatlichen Fördermittel vergessen viele Fahrzeughalter, dass im Laufe eines Autolebens das Sparpotenzial einer Kfz-Versicherung weit höher sein kann als die Abwrackprämie“, erklärt Andrea Schmitz, Marketing Managerin beim Kfz-Versicherer Ineas. Ein Autowechsel ist immer auch die Gelegenheit für einen Versicherungswechsel. Stellen Sie daher unbedingt Vergleichsrechnungen an. Im Internet geht das schnell und einfach, eine Reihe unabhängiger Vergleichsportale liefern in Minuten eine Zusammenstellung über Leistungen und Preise aller Versicherungen. Doch nicht nur bei der Versicherung kann gespart werden. Versuchen Sie trotz der Abwrackprämie, mit dem Händler einen Rabatt aushandeln. Denn die inzwischen so fest im Bewusstsein verankerten 2.500 Euro bekommen Sie vom Staat, nicht vom Autohaus! Schließen Sie nicht übereilt Pakete ab, in denen Autohäuser Finanzierung und Versicherung bündeln. Einige Monate gibt es sicher noch die Umweltprämie, lassen Sie sich also zeitlich nicht zu sehr unter Druck setzen. Bis zum 12. März wurden bei der BAFA über 230.000 Anträge auf Gewährung der Umweltprämie eingereicht. Im Topf befinden sich demnach immer noch fast 370.00 Anträge, die noch für mehrere Monate reichen werden. Vergleichen Sie zudem die Angebote verschiedener Händler. Wie viele Anträge bereits eingegangen sind, können Sie jederzeit der Fördermittelübersicht unter www.bafa.de entnehmen. Eventuell bekommen Sie für Ihr altes Auto Geld vom

Heinrich-Barth-Straße 28 • 53881 Euskirchen (Industriepark am Silberberg) • Tel.: 0 22 51/95 08 08

Kölner Straße • 53902 Bad Münstereifel Tel.: 0 22 53/3 15-0

Automobile Vielfalt www.dresen.de

*Z. B. der Ford Transit Basis 2,2 l TDCI-Motor, 63 kW (85 PS): e 189,– monatl. Leasingrate, e 2.690,– Leasingsonderzahlung bei 36 Monaten Laufzeit und 45.000 km Gesamtlaufleistung. Ein Gewerbekunden-Angebot der Ford Bank, zzgl. Überführungskosten und Mehrwertsteuer. **Z. B. der Ford Focus Ambiente Turnier 1,6 l TDCI-Motor, 80 kW (109 PS) mit Dieselpartikelfilter: e 269,– monatl. Leasingrate, ohne Leasingsonderzahlung bei 36 Monaten Laufzeit und 60.000 km Gesamtlaufleistung inkl. aller Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie aller anfallenden Verschleißreparaturen und der Kosten für HU/AU. Die HU wird von einer staatl. anerkannten Prüfstelle durchgeführt. Ein Gewerbekunden-Angebot, zzgl. Überführungskosten und Mehrwertsteuer von Ford Business Partner, einem Produkt der Ford Bank.

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Fiat Fiorino Der Fiat Fiorino belebt mit einer erfrischenden Optik seine Klasse. Dazu mit Inhalten, die ihn in Sachen Transportnutzen, Wirtschaftlichkeit, Alltagstauglichkeit und Komfort zum neuen Bezugspunkt im Segment 1B machen. Der italienische Kleintransporter ist sehr kompakt, handlich und wendig in der Stadt, flott und sicher über Land und bietet Fahrer wie Beifahrer Pkw-ähnlichen Fahrkomfort. Eigenschaften, die ihn für viele Einsatzarten prädestinieren. Ob im Lieferverkehr, im Kundenservice, auf der Baustelle oder im Kurierdienst, der Fiat Fiorino punktet durch sein ausgeklügeltes Konzept – niedrige Betriebskosten inklusive. Das quadratische Heck vermittelt optisch einen Eindruck der beachtlichen Ladekapazität des Fiat Fiorino. Mit integriertem Stoßfänger, asymmetrischer Flügeltür (Breite maximal 1.056 mm, Höhe maximal 1.060 mm), niedriger Ladekante (527 mm) und senkrecht angeordneten Leuchteinheiten passt es sich formal und inhaltlich dem Konzept des neuen Kleintransporters an. Der Fiat Fiorino vereint kompakte Abmessungen mit einem großen Laderaum und hoher Nutzlast. Der italieni-

sche Kleintransporter ist nur 3,86 Meter lang, 1,72 Meter hoch und 1,72 Meter breit. Dennoch bietet er dank optimaler Raumnutzung ein Ladevolumen von 2,5 m3, das bei umgelegtem Beifahrersitz auf maximal 2,8 m3 vergrößert werden kann – ein Rekordwert!. Die Nutzlast ohne Fahrer bei allen Kastenwagen-Versionen mit dem 1.3 Liter Multijet-Diesel 585 kg (1.4 Benzin 535 kg) und die Anhängelast bei 12 Prozent gebremst stattliche 1.000 kg (1.4 Benzin 600 kg). Der mit sechs Verzurrösen ausgerüstete Laderaum hat eine Länge von 1.523 mm, die bei umgeklapptem Beifahrersitz auf stattliche 2.491 mm anwächst. Der Fiat Fiorino wird wahlweise mit einem 1.4 - Liter- Benziner mit 54 kW (73 PS) und einem 55

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kW (75 PS) starken 1.3-Liter MultijetDiesel angeboten. Der Turbodiesel ist mit einem Fünfgang-Getriebe kombiniert, verbraucht 4,5 l/100 km (kombiniert nach RL 80/1268 2004/3/EG) und garantiert eine Höchstgeschwindigkeit von 157 km/h. Der innovative MultijetDiesel senkt nachhaltig die Betriebskosten (Serviceintervall 30.000 km), ist laufruhig sowie durchzugsstark und kann auf Wunsch mit einem Rußpartikelfilter kombiniert werden. Er emittiert in der KombiVersion nur 119 Gramm CO2 pro Kilometer. Eigenschaften, die im Transporteralltag zählen und die auch der 1.4-Liter Benziner bietet. Er ist ebenfalls mit einem Fünfgang-Getriebe gekoppelt, ist drehfreudig, wirtschaftlich (6.9 l/100 km kombiniert nach RL 80/1268 2004/3/ EG) und verleiht dem Fiat Fiorino nicht alltägliche Agilität (Höchstgeschwindigkeit 157 km/h). Der Fiat Fiorino ist speziell auf die Anforderungen des modernen Lieferverkehrs in den Innenstädten zugeschnitten. Er verbindet kompromisslos Leistung, Handling (Wendekreis nur 9,95 Meter) und Komfort eines Pkw mit den Eigenschaften eines Transporters . Für weitere Informationen steht Ihnen bei der Automobilgruppe Dirkes Bonn gerne Matthias Schirrmacher zur Verfügung. Hier bekommen Sie nicht nur alle Fragen beantwortet, sondern können sich auch direkt zu einer Probefahrt anmelden. Dirkes in Bonn finden Sie auf der Godesberger Strasse 60-80 in Bonn

Bad Godesberg. Telefon 0228-3899-0 und online unter dirkes-gruppe.de

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Toller Nachwuchs für die Dacia-Familie Speziell Gewerbetreibende sind die Zielgruppe der beiden neuen Nutzfahrzeuge Viel Ladevolumen zu einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis bieten die neuen Dacia Nutzfahrzeuge Logan Express und Logan Pick-Up. Beide Modelle zeichnen sich durch wirtschaftliche Motoren, robuste Technik und jeweils 725 Kilogramm Zuladung aus. Der Logan Express offeriert 2.500 Liter Ladekapazität, der Logan PickUp eine 1,8 Meter lange und 1,37 Meter breite Ladefläche sowie einen zusätzlichen 300-Liter-Stauraum in der Kabine. Der Kastenwagen Logan Express mit seinen vielseitigen Lademöglichkeiten kann durchaus als Gewerbeprofi tituliert werden. Anstelle einer seitlichen Schiebetür verfügt der zweisitzige Express über konventionelle hintere Türen zum Laderaum. Vorteil: Das Frachtabteil ist von beiden Seiten zugänglich. Die hinteren Doppelflügeltüren zum Laderaum sind im Verhältnis 1:2 aufgeteilt.

Diese aufwändige Lösung bietet viele Vorteile: Steht das Fahrzeug eng geparkt, bieten sie immer noch Zugang zum Gepäckabteil. Das Frachtabteil des 4,45 Meter langen Logan Express zeichnet sich durch großzügig dimensionierte Lademaße aus. Die Laderaumlänge beträgt knapp zwei Meter. Die Frachtraumbreite zwischen den Radkästen liegt bei 1,024 Metern, die maximale Laderaumbreite beträgt 1,42 Meter. Die Laderaumlänge mit geschlossener Trennwand beträgt 1,73 Meter. Vom durchdachten Fahrzeugkonzept zeugt auch die 58,2 Zentimeter niedrige Ladekante, die das Be- und Entladen erleichtert. Der Logan Pick-Up, der auch als Freizeitfahrzeug zum Transport von schwerem und sperrigem Sportgerät eine gute Figur macht, hat mit dem Logan Express 80 Prozent aller Teile gemeinsam und basiert wie

dieser auf dem Pkw-Kombi Logan MCV. Seine 1,807 Meter lange und bis zu 1,37 Meter breite Ladefläche ist ab Werk mit 14 Zurrösen ausgestattet. Jeweils vier davon befinden sich oben auf den seitlichen Ladeflächenwänden und sechs auf dem mit Kunststoff verkleideten Ladeboden. Zusätzlich verhindern zwei Schutzbügel vor dem Kabinenfenster, dass die Ladung bei einem Unfall in den Innenraum dringt. Das Motorenspektrum besteht aus den 1,4 Liter-Benzintriebwerk mit 55 kW/75 PS (nur Logan Express) und dem 1,6 Liter Benziner mit 64 kW/87 PS. Die 1.5 dCi CommonRail-Diesel sind in den Leistungsstufen 50 kW/68 PS und 63 kW/86 PS verfügbar. Beide Neuheiten wie auch die weitere Dacia-Modellpalette, zu der noch der Sandero gehört, werden in der Region exklusiv von RenaultRhein-Sieg in Sankt Augustin angeboten.

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NEUES AUS BERLIN UND BRÜSSEL

Ausbildungsreform verschärft Krise markt vorIUnternehmensteuerIerst stabil Berlin. Beim jüngsten Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Spitzen der Wirtschaftsorganisationen BDI, BDA, DIHK und ZDH in Berlin machte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun deutlich, dass die Unternehmensteuerreform dringend auf den Prüfstand gehört: „Sie enthält Elemente, die die aktuelle Krise verschärfen.“ Regelungen wie Zinsschranke, gewerbesteuerliche Hinzurechnungen sowie Verlustverrechnungsbeschränkung besteuern die Substanz und schmälern damit zusätzlich das Eigenkapital der Unternehmen. Gerade das Eigenkapital gilt es aber jetzt zu stärken. Braun forderte deshalb, diese Regelungen während der Krise auszusetzen.

ade I Umweltgesetzbuch Berlin. Das Projekt Umweltgesetzbuch (UGB) ist für diese Legislaturperiode gescheitert. „Kein Beinbruch“, sagt DIHKUmweltexperte Hermann Hüwels: „Nur ein einfaches UGB, das die Wirtschaft von Bürokratie entlastet hätte, wäre ein gutes Gesetz gewesen.“ Neue Rechtsbegriffe hätten aber Auslegungsfragen mit sich gebracht, die zwangsläufig erst einmal zu Verfahrensverzögerungen geführt hätten. In Deutschland werden pro Jahr Anlagen im Wert von bis zu 14 Mrd. € errichtet, die erst umweltrechtlich geprüft und genehmigt werden müssen. Verzögerungen von ein bis zwei Monaten machen sich da gerade in einer Phase der Investitionszurückhaltung sehr negativ bemerkbar. Die Bundesregierung sollte die gewonnene Zeit jetzt nutzen, die vorgesehenen Neuregelungen in Planspielen mit Praktikern weiter zu testen.

für Exporteure I Hilfe Berlin. Gute Nachricht für Exporteure: Die Bundesregierung will sie jetzt möglichst schnell mit Kurzfristdeckungen auch für EU- und OECD-Länder versorgen. Bisher gab es keine staatlichen Deckungsmöglichkeiten oder es waren

Berlin. Der Ausbildungspakt steht 2009 angesichts von Finanzmarktkrise und demografisch bedingtem SchulabgänBeim ersten Treffen der Ausbildungspaktpartner 2009 gerrückgang vor einer servierten Metzgerlehrlinge selbstgemachte Würste. Bewährungsprobe. Darin waren sich die Teilnehmer des ersten Pakttreffens in diesem Jahr – u. a. BA-Vorstand Becker, die Minister Scholz und Glos sowie die Verbandschefs Kentzler (ZDH), Hundt (BDA), Oesingmann (Freie Berufe) und Braun (DIHK) - einig. Aber es gibt auch positive Signale, betonte DIHK-Präsident und „Pakt-Vater“ Ludwig Georg Braun. Er stützte sich dabei auf eine DIHK-Stichprobe bei rund 100 Unternehmen. Demnach wollen die weitaus meisten gleich viel oder sogar mehr ausbilden als 2008. Hauptgrund: Fachkräftesicherung für die Nach-Krisenzeit. Braun kündigte an, die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt weiterhin sehr genau zu verfolgen. In Kürze will der DIHK eine Umfrage unter 10.000 Betrieben vorlegen. Der DIHK-Chef warb bei den Unternehmen für eine vorausschauende Personalpolitik auch in schwierigen Zeiten. Die Jugendlichen im Westen forderte er auf, sich auch im Osten auf Lehrstellenangebote zu bewerben. Dort werden viele Unternehmen Mühe haben Bewerber zu finden, weil die Zahl der Schulabgänger hier in diesem Jahr um 15,5% zurückgeht.

langwierige Ausnahmegenehmigungen des EU-Wettbewerbskommissars nötig. Für diese Änderung hatte sich der DIHK gemeinsam mit anderen Verbänden eingesetzt. Grund: Vor allem kleinere Exportunternehmen haben derzeit Probleme, ihr Kurzfristgeschäft im Ausland noch bei privaten Exportkreditversicherern abzusichern. Dies gilt in erster Linie für die besonders krisengeschüttelten Hauptabsatzmärkte in den EU- und OECD-Länder. Aus diesen Märkten hatte sich der Staat aber mit seinen kurzfristigen Bundesdeckungen seit Jahren sukzessive zurückgezogen, weil es dort bislang eine ausreichende Versorgung durch private Versicherern gab. Das hatte sich seit der Finanzmarktkrise dramatisch verändert.

Lage in den einzelnen Regionen. Michael Glos versprach, die Interessen des Mittelstandes zu berücksichtigen. Das betreffe sowohl die flexiblere Gestaltung der Konditionen bei Kredit- und Bürgschaftsprogrammen, als auch die Ausweitung der Exportkreditversicherungen. Darüber hinaus sicherte er in 2009 und 2010 eine Aufstockung der Fördermittel für die „Runden Tische“ zu. Die Kammervertreter lobten ihrerseits die beschlossenen Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld. Besonderer Wert wurde jedoch auf ein einfaches Antragsverfahren gelegt, das KMU nicht überfordern dürfe. Nach dem Rücktritt von Glos will der DIHK jetzt darauf achten, dass die Zusagen auch unter dem neuen Minister Bestand haben.

richtig einsetzen I Konjunturpaket-Geld Berlin. Die Gelder des Konjunkturpakets II müssen an den richtigen Stellen eingesetzt werden. Deshalb informierten mehr als 80 IHK- und HWK-Vertreter den Bundeswirtschaftsminister Ende Januar über die aktuelle wirtschaftliche

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e. V. Breite Straße 29, 10178 Berlin Telefon 030 20308-0 Fax 030 20308-1000 E-Mail: [email protected]

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STANDORTPOLITIK

Verbraucherpreisindex für Deutschland

„ Wirtschaftsstatistik Verbraucherpreisindex für Deutschland? Der Verbraucherpreisindex für Deutschland misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Single-Haushalte sind ebenso berücksichtigt wie Rentnerehepaare oder Großfamilien. Der Verbraucherpreisindex liefert ein Gesamtbild der Teuerung in Deutschland, bei dem alle Haushaltstypen, alle Regionen von Deutschland und sämtliche dort nachgefragten Waren und Dienstleistungen einbezogen sind – Mieten, Nahrungsmittel, Bekleidung ebenso wie etwa Kraftfahrzeuge oder Dienstleistungen wie Friseur, Reinigung oder Reparaturen. Auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes findet man unter www.destatis.de Rubrik Preis mehr Informationen und langfristige Tabellen zum Verbraucherpreisindex.

„ verkehr Verschärfte Ausweispflichten Für das Personen- und Transportgewerbe gelten seit dem 1. Januar 2009 verschärfte Ausweispflichten. Bisher waren Beschäftigte bestimmter Branchen dazu verpflichtet, einen Sozialversicherungsausweis mitzuführen. Diese Pflicht wurde aufgehoben und ersetzt durch die Mitführungspflicht eines Personalausweises oder

Passes. Das Ausweisdokument muss den Behörden der Zollverwaltung auf Verlangen (z. B. bei Kontrollen auf der Straße) vorgezeigt werden. Diese neue Vorschrift ist im Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit verankert, um das Risiko für Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung einzudämmen. Für Arbeitgeber im Personenbeförderungs- und im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe besteht die Pflicht, ihre Mitarbeiter nachweislich und schrift-

Basisjahr 2005 = 100

Februar 2009

Anteil am Gesamtindex

Feb. 2009

Jan. 2008

Vergleich Feb. 2008

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke

10,4 %

112,8

112,7

+1,0 %

Alkoholische Getränke, Tabakwaren

3,9 %

109,3

109,1

+1,6 %

Bekleidung und Schuhe

4,9 %

102,2

100,1

+1,4 %

Wohnung, Wasser, Strom, Gas u.a. Brennstoffe

30,8 %

109,4

109,4

+2,1 %

Einrichtungsgegenstände, deren Instandhaltung, und Anderes für den Haushalt

5,6 %

103,6

103,1

+1,6 %

Gesundheitspflege

4,0 %

103,5

103,4

+1,1 %

Verkehr

13,2 %

106,7

106,0

-2,0 %

Nachrichtenübermittlung

3,1 %

90,2

90,5

-2,9 %

Freizeit, Unterhaltung, Kultur

11,6 %

101,7

99,3

+1,8 %

Bildungswesen

0,7 %

133,4

133,2

-4,6 %

Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen

4,4 %

108,2

106,9

+2,9 %

Andere Waren und Dienstleistungen

7,4 %

106,8

106,7

+1,2 %

Gesamt

100 %

106,9

106,3

+1,0 %

Weitere Infos: Carina Nillies, Tel.: 0228 2284 -140, E-Mail: [email protected]

lich über die Mitführungs- und Vorlagepflicht von Personaldokumenten hinzuweisen.

Sofortmeldung bei der Rentenversicherung Zum 1. Januar 2009 sind Änderungen im vierten Sozialgesetzbuch in Kraft getreten. Ab sofort müssen in bestimmten Branchen neu eingestellte Arbeitnehmer spätestens zum Zeitpunkt der Beschäftigungsaufnahme bei der Rentenversicherung gemeldet werden. Bis-

her hatten Arbeitgeber mit der Meldung Zeit bis die erste Lohnund Gehaltsabrechnung erfolgte. Die Sofortmeldung gilt unter anderem für das Personenbeförderungsgewerbe sowie das Speditions-, Transport und Logistikgewerbe. Der Arbeitgeber muss der Rentenversicherung den Vor- und Zunamen des Beschäftigten, die Versicherungsnummer, die Betriebsnummer des Arbeitgebers und den Tag der Beschäftigungsaufnahme melden.

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sorgepflicht als auch das Gebot der Fairness geböten, dem Arbeitnehmer die Möglichkeit einzuräumen, sich zu den Vorwürfen vorab zu äußern. Eine ohne Anhörung erfolgte Kündigung sei unverhältnismäßig und verletze den Arbeitnehmer in seiner Menschenwürde, seinem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und seiner Berufsfreiheit. (Urteil des Arbeitsgerichts - ArbG Dortmund vom 30. Oktober 2008; Aktenzeichen: 2 Ca 2492/08).

z3

Fristlose Kündigung auch nach geringfügigem Arbeitszeitbetrug

„ recht Arbeitnehmer-Kündigung nur nach vorheriger Anhörung Will ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer nach einem Verstoß gegen arbeitsvertragliche Verpflichtungen fristlos kündigen, ist auch bei betriebsratslosen Betrieben eine vorherige Anhörung zu dem Vorwurf erforderlich. Das hat das Arbeitsgericht Dortmund im Fall eines Kassierers in einem Tankstellenverkaufsshop entschieden, dem wegen angeblichen Verkauf von zollfreien Zigaretten an Kunden fristlos gekündigt wurde. In seiner Begründung verweist das Gericht darauf, dass der Anspruch der fristlosen Kündigung ohne Anhörung dem Grundsatz von Treu und Glauben widerspreche. Sowohl die dem Arbeitgeber obliegende Für-

Betrügt ein Arbeitnehmer bei der Arbeitszeitberechnung, rechtfertigt das auch bei geringfügiger Manipulation eine fristlose Kündigung. Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt/Main im Fall einer Assistentin eines FlughafenServiceunternehmens entschieden, die nachmittags ihren Arbeitsplatz 45 Minuten früher verlassen und dies auf ihrem Arbeitsplatznachweis nicht angegeben hatte. Der Arbeitgeber nahm dies zum Anlass für eine fristlose Kündigung, die Arbeitnehmerin machte geltend, sie habe die Angabe beim Ausfüllen des Stundennachweises lediglich vergessen. In seiner Begründung weist das Gericht darauf hin, dass ein Arbeitszeitbetrug vorliege und damit eine zur fristlosen Kündigung berechtigende Straftat. Der

Ihr Ansprechpartner Detlev Langer Telefon 0228 2284-134, E-Mail: [email protected]

„ Wettbewerbsrecht Telefaxwerbung; Vertragsstrafe – Unlautere Faxe können teuer werden Das mehrmalige Ignorieren einer abgegebenen straf-bewehrten Unterlassungserklärung kann teuer werden. Diese Erfahrung musste ein Unternehmen aus der Papierbranche machen, das mehrere Werbefaxe ohne Einverständnis der Adressaten verschickte. Obwohl das Unternehmen bereits gegenüber der Wett-bewerbszentrale eine Unterlassungserklärung mit vereinbarter Vertragsstrafe (4.000 € pro Verstoß) abgegeben hatte, änderte es nicht seine Praxis. Nun hat das OLG Düsseldorf den Versender zur Zahlung einer Vertragsstrafe i. H. v. insgesamt 20.000 € verurteilt (Urteil v. 16.12.2008, Az. I–20 U 48/08). Nach Auffassung der Düsseldorfer Richter hat das Unternehmen zumindest fünf Mal gegen die Verpflichtung verstoßen. Dies sei durch sieben außerhalb einer aktuellen Kundenbeziehung unverlangt versandte Faxe geschehen. Zwar hätten die Geschäftsführer und Betriebsstättenleiter sich auf die betreffende Werbemaßnahme geeinigt. Die Einigung auf eine derartige Werbeaktion sei indes nicht maßgeblich. Vertragswidrig sei erst die unterschiedliche Umsetzung der Faxwerbung in den jeweiligen Betriebsstätten der Beklagten gewesen – nämlich dadurch, dass auch Adressaten mit einbezogen wurden, die mit der Zusendung von Faxwerbung nicht einverstanden gewesen waren. Daher sei von fünf getrennten Verstößen und nicht, wie noch das LG Krefeld angenommen, von einem Verstoß auszugehen. Quelle: E-Mail-Service der Wettbewerbszentrale Nr. 5/2008

Arbeitgeber müsse nicht dulden, dass die Arbeitszeitangabe manipuliert werde. Das gelte auch dann, wenn der dabei entstandene Schaden bei einer Dreiviertelstunde nicht sehr groß sei. (Urteil des Arbeitsgerichts – ArbG – Frankfurt/Main vom 27 August 2008; Aktenzeichen: 7 Ca 10063/07)

„ steuern Dienstwagenbesteuerung weiterhin im Fokus Wird dem Arbeitnehmer ein Dienstwagen auch zur privaten Nutzung überlassen, so ist ein Zuschlag von 0,03 Prozent des Bruttolistenneuwagenpreises für die Fahrten Wohnung-Arbeit

nur vorzunehmen, wenn der Arbeitnehmer den Dienstwagen tatsächlich für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzt. Für eine solche Nutzung besteht jedoch ein Anscheinsbeweis, der durch die Vorlage einer auf den Arbeitnehmer ausgestellten Jahres-Bahnfahrkarte entkräftet werden kann, so die obersten Finanzrichter in ihrer Entscheidung vom 28. August 2008. Mit der Entkräftung des Anscheinsbeweises ist der Sachverhalt zur Ermittlung des Zuschlags im Hinblick auf Art und Umfang der Nutzung des Dienstwagens umfassend aufzuklären. Aktenzeichen: VI R 52/07 (veröffentlicht 10.12.2008).

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AUS- UND WEITERBILDUNG

Wir bilden

aus...

... denn mit diesem Engagement sichern wir nicht nur unsere eigenen fachlichen personellen Ressourcen, die genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind, sondern auch die Zukunft unserer Jugendlichen. Unser erklärtes Ziel ist nicht nur auszubilden, sondern natürlich diese jungen Leute darüber hinaus in unserem Unternehmen weiter zu beschäftigen. Der Markt ist zurzeit schwierig; wenn wir jedoch jetzt nichts tun, Caroline Montexier, Inhabeverpassen wir den nächsten rin und Geschäftsführerin Aufschwung. Es geht heute CMLT Language & Translatidarum, die richtigen Investi- on Services, Sankt Augustin, www.cmlt.de tionen zu veranlassen, auch personeller Art. Denn Stillstand ist Rückstand!“

„ berufsbildung Neue AEVO des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Für Ausbildungsverhältnisse, die bis zum 31. Juli 2009 starten, sind Ausbilderinnen und Ausbilder dauerhaft von

dem Nachweis des Erwerbs der berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten befreit. Dies ist Inhalt der neuen Ausbildereignungsverordnung (AEVO), die am 1. August 2009 in Kraft tritt. Darauf macht die Industrie-

und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg aufmerksam. „Wir begrüßen, dass durch diese unbürokratische Regelung alle bisherigen Ausbildungsbetriebe weiterhin ausbilden können. Das bringt weiteren Rückenwind für die Ausbildung“, sagt Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Sowohl bei der Registrierung von Ausbildungsverträgen als auch im Rahmen der Ausbildungsberatung und Ausbildungsstellenakquisition bringt die neue AEVO nun Klarheit für Ausbildungsverträge, die ab dem 1. August 2009 beginnen. Hindenberg: „Grundsätzlich gilt für alle Ausbildungsverhältnisse, die ab dem 1. August 2009 starten, dass Ausbilder für die Ausbildung in anerkannten Ausbildungs-

berufen nach dem Berufsbildungsgesetz den Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nachzuweisen haben. Gemäß § 4 ist die Eignung in einer Prüfung entsprechend nachzuweisen. Wie schon in der alten AEVO sieht auch die neue Verordnung vor, dass die zuständige Stelle von der Vorlage des Nachweises auf Antrag befreien kann, wenn das Vorliegen berufsund arbeitspädagogischer Eignung auf andere Weise glaubhaft gemacht wird und die ordnungsgemäße Ausbildung sichergestellt ist. Es sei denn, dass die bisherige Ausbildertätigkeit zu Beanstandungen mit einer Aufforderung zur Mängelbeseitigung durch die IHK geführt hat.“

Ihr Ansprechpartner Jürgen Hindenberg Telefon 0228 2284-146 E-Mail: [email protected]

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AUS- UND WEITERBILDUNG

Girls‘Day – MädchenZukunftstag 2009 Am 23. April 2009 ist Girls‘Day – Mädchen-Zukunftstag! Unternehmen, Hochschulen, Forschungszentren und weitere Einrichtungen öffnen am Mädchen-Zukunftstag ihre Türen und ermöglichen Schülerinnen ab Klasse 5 einen Einblick in Technik, IT, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Der Girls’Day ist Deutschlands größte und vielfältigste Berufsorientierungsinitiative

für Mädchen. Nachhaltig erzeugt und unterstützt er positive Trends, z.B. steigende Anteile weiblicher Studierender in technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Für die Unternehmen in Deutschland ist der Girls’Day ein wichtiges Instrument zur Umsetzung eines geschlechtersensiblen Personalmarketings. Bereits zehn Prozent der beteiligten Unternehmen stellten dank des Mädchen-Zukunftstags junge Frauen in technischen Berufen ein. Geheimnis des

Erfolgs ist die spezifische Ansprache von Mädchen, die ihr technisches Talent praktisch erproben können. Mit dem Aktionstag haben bereits etwa 800.000 Mädchen Berufe entdeckt, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind. Auch in diesem Jahr ruft das Kompetenzzentrum Technik-Diver sit y- Chancengleichheit gemeinsam mit den Girls’DayAktionspartnern – dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Gewerkschaftsbunde der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und dem Bundesverband der Deutschen Industrie – zur Teilnahme auf. Weitere Informatioen unter: www.girls-day.de

DIE WEITERBILDUNG Lehrgänge und Seminare - April und Mai 2009 DATUM

ZEIT

13.4.2009

Mo, 9:00 - 16:30 Uhr

THEMA/KURZINFORMATIONEN Kommunikations- und Servicezentrum Backoffice

EURO 190,00

20.4. bis 29.6.2009

Mo und Mi, 18:00 - 21:15 Uhr

Kosten, - und Leistungsrechnung (IHK)

490,00

20.4. bis 29.4.2009

Mo und Mi, 17:00 - 20:15 Uhr

Fit für Präsentation und Fachgespräch

150,00

23.4. bis 24.4.2009

Do und Fr, 9:00 - 17:00 Uhr

Praxistraining Telefon

210,00

24.4.2009 bis 5.11.2010

Fr und Sa

Personalfachkaufmann/frau

2650,00

Praxismanager im Gesundheitswesen

2000,00

24.4. bis 29.8.2009

Fr und Sa

27.4. bis 29.4.2009

Mo und Mi, 18:00 - 21:15 Uhr

27.4.2009

Mo, 9:00 - 16:30 Uhr

Änderungen der Durchführungsverordnung

140,00

28.4.2009

Di, 9:00 - 16:30 Uhr

Der Telefonarbeitsplatz -Kundenorientiertes Telefontraining

190,00

29.4. bis 30.4.2009

Mi und Do, 14:00 - 17:00 Uhr

4.5. bis März 2010

Start 16:00 Uhr

4.5. 2009 bis 29.6.2011

Mo und Mi, 18:00 - 21:15 Uhr

5.5.2009

Di, 9:00 - 17:00 Uhr

English for accounting

Kompetenzcheck für Jugendliche -Mit Durchblick in die Zukunft-

85,00

78,00

Train the Trainer (IHK)

1280,00

Wirtschaftsfachwirt/in (IHK)

2980,00

Schlagfertigkeitstraining - Selbstverteidigung mit Worten -

190,00

5.5. 2009 bis 8.9.2011

Di und Do, 18:00 - 21:15 Uhr

Handelsfachwirt/in

2485,00

5.5.2009 bis 30.11.2010

Di und Do, 18:00 - 21:15 Uhr

Fachkaufmann/frau für Marketing (IHK)

2580,00

11.5.2009

Mo, 9:00 - 16:30 Uhr

11.5 bis 15.5.2009

Mo bis Fr, 9:00 - 17:00 Uhr

12.5.2009

Di, 9:00 - 16:30 Uhr

12.5.2009

Di, 9:00 - 16:30 Uhr

Benimm ist in -Startseminar für Azubis-

13.5.2009

Mi, 9:00 - 16:30 Uhr

Moderner Briefstil

190,00

14.5. bis 15.5.5009

Do, 9:00 - 16:30 Uhr Fr, 9:00 - 13:00 Uhr

Mitarbeitergespräche führen

280,00

18.5.2009 bis 18.1.2012

Mo und Mi, 18:00 - 21:15 Uhr

20.5. bis 3.6.2009

Mi, 17:30 - 20:00 Uhr

Verkaufstraining für die Immobilienbranche

210,00

Prozessorientiertes Qualitätsmanagement I - Grundlagen

995,00

Grundlagen der Immobilien - Finanzierung

210,00

Betriebswirt/in (IHK) Endspurtseminar - Fit in die mündliche Prüfung -

95,00

3960,00 60,00

Weitere Informationen können Sie dem aktuellen „Kursbuch“ entnehmen. Wir akzeptieren Ihren „NRW-Bildungsscheck“. Anmeldungen und weitere Informationen: Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg mbH, Kautexstraße 53, 53229 Bonn-Holzlar, Telefon 0228 97574-0, Fax 0228 97574 -16, E-Mail: [email protected], Internet: www.ihk-die-weiterbildung.de

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INNOVATION UND UMWELT

„ innovation Bundeskabinett beschließt Breitbandstrategie Am 18. Februar 2009 verabschiedete das Bundeskabinett eine neue Breitbandstrategie mit dem Ziel, bestehende Lücken in der Versorgung mit Breitbandanschlüssen zu schließen und den Ausbau von Hochleistungsnetzen voranzutreiben. Angestrebt wird damit bis Ende 2010 flächendeckend Übertragungsraten von mindestens einem Megabit pro Sekunde zur Verfügung zu stellen. Bis 2014 sollen dann 75 Prozent aller Haushalte über Anschlüsse mit Übertragungsraten von sogar mindestens 50 Megabit pro Sekunde verfügen. Erreichen will die Bundesregierung diese Ziele mit einem Bündel aus 15 verschiedenen Maßnahmen im Rahmen einer vier „Säulen“Strategie. Diese vier Säulen beinhalten: • die Nutzung von Synergien beim Infrastrukturausbau, • eine unterstützende Frequenzpolitik, • wachstums- und innovationsorientierte Regulierung, • finanzielle Fördermaßnahmen. Die Bundesregierung sieht die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur als Basis für innovative Breitbanddienste mit hohem wirtschaftlichem Potenzial z. B. im Bereich des eWork, eGovernment, eHealth und eLearning. Die IHK-Organisation unterstützt die Breitband-Offensive der Bundesregierung ausdrücklich. Der DIHK geht davon aus, dass in den nächsten Jahren ein Drittel des

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Wirtschaftswachstums von Breitband abhängen wird und damit auch viele Tausend Arbeitsplätze. Quelle : BMWi, DIHK

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EU genehmigt aufgestocktes ZIM Im Rahmen des Konjunkturpakets II wurde die Erweiterung des „Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand“ (ZIM) beschlossen. Damit können neben ostdeutschen nun auch westdeutsche kleine und mittlere Unternehmen, einen Antrag auf Einzelprojektförderung  stellen und auch größere Unternehmen bis 1000 Beschäftigte in Ostund Westdeutschland eine Förderung von Kooperationsund Einzelprojekten beantragen. Die projektierte Ausweitung auf größere Unternehmen bis 1000 Mitarbeiter unterlag jedoch einem Genehmigungsvorbehalt der EUKommission. Die Europäische Kommission hat nach den EU-Beihilfevorschriften nun diese Beihilfemaßnahme genehmigt. Bis zum 31. Dezember 2010 dürfen Unternehmen mit bis zu 1.000 (statt bislang 250) Beschäftigten ZIM-Mittel für Forschung und Entwicklung erhalten. Das Bundeswirtschaftsministerium appelliert an alle Unternehmen und die mit Ihnen zusammen arbeitenden Forschungseinrichtungen, ihre Anträge schnell zu stellen. Denn die Fördermittel aus dem Investitions- und Tilgungsfonds des Konjunktur-pakets II müssen als konjunkturelle Maßnahme bis spätestens Ende 2010 beantragt und bis Ende 2011 ausfinanziert werden. Quelle: BMWi

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INNOVATION UND UMWELT

Zukunftsvorsorge: Deutschland braucht eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur

„ multimedia Breitband-Offensive bringt Arbeitplätze Die IHK-Organisation unterstützt die Breitband-Offensive der Bundesregierung ausdrücklich. „Wir brauchen jetzt schnell deutschlandweit eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur“, betonte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun, „Hier geht es um Zukunftsvorsorge, denn ohne schnelle Internetanschlüsse funktionieren weder E-Learning, noch E-Health oder auch E-Government.“ Der DIHK geht davon aus, dass in den nächsten Jahren ein Drittel des Wirtschaftswachstums von Breitband abhängen wird und damit auch viele Tausend Arbeitsplätze. Unerlässlich für den Netzausbau nannte Braun den von der Bundesregierung ge-

planten Breitband-Infrastrukturatlas. Dieser soll Informationen über vorhandene, aber auch geplante Infrastrukturen von öffentlicher Hand und privaten Unternehmen (Energieversorgung, Standorte für Funktürme etc.) enthalten, die beim Ausbau schneller Internetanschlüsse mitgenutzt werden können. Braun appellierte an die Unternehmen, sich am Aufbau des Atlasses zu beteiligen: „Eine netzübergreifende Datengrundlage ist Voraussetzung für eine effiziente Mitnutzung bereits bestehender Infrastrukturen.“ Der DIHK-Präsident forderte zudem die systematische Verlegung von Leerrohren bei anstehenden Tiefbauarbeiten: „Damit lassen sich erhebliche Einsparpotenziale beim Netzausbau mobilisieren. Wir können es uns nicht leisten, für jede Infrastrukturmaßnahme - seien es Straßen, Energie- oder Wassernetze oder eben leistungsfähige Telekommunikationsinfrastrukturen - die Straßen immer wieder neu aufzureißen.“ Bis zu 70 Prozent der Kosten, die für den Ausbau schneller Festnetzanschlüsse

anfallen, seien Tiefbaukosten, betonte Braun. Fehlende Breitbandanschlüsse wie UMTS, DSL oder V-DSL sind mittlerweile ein spürbares Hemmnis für Neuansiedlungen oder den Ausbau von Unternehmen. Das berichten die Industrie- und Handelskammern. Während in Ballungsgebieten die Zugänge zum Internet immer schneller werden, müssen viele ländliche Regionen immer noch ohne hochleistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur auskommen.

„ umweltschutz Standby-Verordnung in Kraft getreten Für den Stromverbrauch von Haushalts- und Bürogeräten im Standby-Betrieb gelten zukünftig EU-weite Höchstgrenzen. Dies legt die „Standby-Verordnung“ der Europäischen Kommission (Nr.1275/2008 vom 17. Dezember 2008) fest, die kürzlich als erste Durchführungsmaßnahme der Ökodesign-Richtlinie in Kraft getreten ist. Die Grenzwerte werden ab Januar 2010 für die Hersteller verbindlich. Konkret definiert sie folgende verbindliche Ober-

grenzen: Ab 07.01.2010: 1 W für den Stromverbrauch im Aus-Zustand, 1 bzw. 2 W für den Stromverbrauch im Bereitschaftszustand (je nach Funktionsumfang des Gerätes). Ab 07.01.2013: 0,5 W für den Stromverbrauch im AusZustand, 0,5 bzw. 1 W für den Stromverbrauch im Bereitschaftszustand (je nach Funktionsumfang des Gerätes). Neben den Anforderungen an den Stromverbrauch werden in der Verordnung auch verbindliche Vorgaben für die Messungen gemacht sowie Informationspflichten der Hersteller festgelegt. Darüber hinaus sind unverbindliche Referenzwerte der leistungsfähigsten Produkte und Technologien, die zurzeit auf dem Markt erhältlich sind, aufgeführt. Die Standby-Verordnung ist unmittelbar gültig in allen Mitgliedstaaten und für die entsprechenden Hersteller und Importeure verbindlich. Die Einhaltung der festgelegten Anforderungen muss mit dem CE-Kennzeichen nachgewiesen werden. Die Auflistung aller betroffenen elektrischen und elektronischen Haushalts- und Bürogeräte findet sich in Anhang I der Verordnung.

Ihre Ansprechpartner Innovation Dipl.- Ing. Wolf Pohl Telefon 0228 2284-133, E-Mail: [email protected] Multimedia Heiko Oberlies Telefon 0228 2284-138, E-Mail: [email protected] Umweltschutz Dr. Rainer Neuerbourg Telefon 0228 2284-164, E-Mail: [email protected]

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INTERNATIONAL

„ Aussenwirtschaft Novelle des Produktsicherheitsgesetzes

Traditionelle Glühbirnen sollen in den kommenden Jahren abgeschafft werden.

„ EU-Info Ab 2012 keine Glühlampen mehr in der EU Im Rahmen der so genannten Ökodesign-Richtlinie überprüft die EUKommission seit 2005 bestimmte energiebetriebene Produkte auf ihre umweltgerechte Gestaltung hin. Wenn Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit dieser Produkte zu Wünschen übrig lassen, legt sie entsprechende Vorschriften fest. So sollen beispielsweise höhere Effizienzstandards für Haushaltslampen dafür sorgen, dass die traditionelle Glühbirne in den kommenden Jahren schrittweise abgeschafft wird. Im Europäischen Parlament wurde in den letzten Wochen intensiv über dieses Glühlampen-Verbot diskutiert. Zwei deutsche Abgeordnete hatten versucht, es mit einer Resolution zu verhindern. Der Umweltausschuss hat diesen Vorstoß aber in seiner Sitzung am 17.02.2009 mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Somit ist der Weg für die schrittweise Abschaffung der Glühbirne frei. Es ist davon auszugehen, dass die Kommission die entsprechende Verordnung in den kommenden Wochen formell erlassen wird und sie dann zügig in Kraft tritt. Die erste Stufe des so genannten Phasing-

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out der ineffizienten Leuchtmittel soll nämlich schon am 01.09.2009 wirksam werden; bis 2012 sollen dann nach und nach alle Glühbirnen und eine Reihe von Halogenlampen vom europäischen Markt verbannt sein. Der Umweltausschuss hat am 17.02.2009 nicht nur über das Schicksal der Glühlampen, sondern auch über die zukünftige Ausgestaltung der Ökodesign-Richtlinie abgestimmt. Die EU-Kommission hatte im Juli 2008 vorgeschlagen, den Geltungsbereich der Richtlinie auszudehnen. Bisher können Ökodesign-Vorschriften nur für energiebetriebene Produkte – also Elektrogeräte wie Fernseher, Lampen und Kühlschränke – erlassen werden. Im Sinne ihres „Aktionsplans für Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch“ will die Behörde nun auch alle energieverbrauchsrelevanten Produkte einbeziehen, das heißt z.B. Fenster oder Duschköpfe.

In den USA ist am 14.08.2008 ein neues Produktsicherheitsgesetz verabschiedet worden. Der „Consumer Product Safety Improvement Act of 2008“ (CPSIA) ist mit seinen über 40 Paragrafen eine der umfassendsten Änderungen des amerikanischen Produktsicherheitsrechts, das seit dem Jahr 1972 unter anderem im „Consumer Product Safety Act“ (CPSA) geregelt ist. Obwohl die Mehrzahl der neuen Regeln nur die Spielzeugindustrie betrifft, gibt es eine Regelung, die für alle Hersteller von Verbraucherprodukten bedeutsam ist. Das ist die Konformitätserklärung. Quelle: bfai

Senkung des Normalsteuersatzes Die britische Regierung hat mit Wirkung vom 01. Dezember 2008 den Normalsteuersatz der Mehrwertsteuer von bisher 17,5 Prozent auf 15 Prozent gesenkt. Diese Steuersenkung ist bis zum 31. Dezember 2009 zeitlich befristet. Danach gilt wieder der Steuersatz von 17,5 Prozent. Die erlassene Änderung betrifft nur den Normalsteuersatz. Die Regelungen für die reduzierten Steuersätze bzw. für Ausnahmen bei der Steuerpflicht bleiben unverändert.

Ihre Ansprechpartner Karl Reiners Telefon 0228 2284-166 E-Mail: [email protected]

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Tafelwassergerät für Küchen, Büros etc... Gerätewasseranschluss vom Hauswasser-Netz. Stilvoller Zapfaufsatz mit drei Zapffunktionen: Wasser, Eiswasser und Sodawasser. PeltierKühlung unter der Anrichte (bzw. Theken-Unterbau). A47-LIP-21 Zusatz-Gerät für Side-by-Side Kühlschränke amerikanischer Bauart. Dieses wird zwischen dem Wasseranschluss zum Kühlschrank angeordnet. Die amerikanischen Side-by-Side Kühlschränke haben Zapfvorrichtungen für 1. Eiswürfel und 2. Eiswasser. Dieses Zusatzgerät bewirkt, dass statt Eiswasser Sodawasser gezapft werden kann. A47-LIP-20 Gesucht werden Lüftungsgerätehersteller zur Verwertung eines völlig neu entwickelten Lüftungs-, Wärmesystems. Patentanmeldung geplant. F24-BN-210 Halterung für einen Videoprojektor (Beamer). Biete einen mit dem Innovationspreis ausgezeichneten Deckenhalter für Beamer und Projektoren an. Das Produkt ist seit 2 Jahren im Handel und soll inkl. Markennamen, mehrerer Web Domains und kleinen Lagerbestand verkauft werden. H04-D-0042 Soundcomputer - eine Netzwerkbrücke um Konvergenz von AV-Technik, iPOD u. Co, PC und Internet zu erreichen. Extrem preiswerte Nachrüstoption vorhandener AV-Geräte. H02-R-2009-3

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GESUCHE Geschäftsführer / Bereichsleiter, Marketing, Verkauf, Kommunikation, PR, Development; sucht neue, herausfordernde Aufgabe in NRW. Internationale Erfahrungen, Aufbau neuer Standorte, Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, umfassende Speditions- und Logistikkenntnisse, Personalführung von gewerbl. und kfm. Mitarbeitern, Ende 40, verh., Kinder, Betrw., dynamisch, flexibel, kreativ. Gerne auch Altersnachfolge und Betriebsübergabe. BN-N-767 Hausverwaltung (WEG- und Mietverwaltung) als Unternehmen oder Einzelbestände bundesweit von renomiertem Fachunternehmen zum Ankauf gesucht. Teilhaberschaft, Mitarbeit und Beteiligungsangebote möglich. Auch kleinere Bestände werden gesucht. BN-N-769

Kooperationsbörse Suche Busreise-Unternehmen mit technischer Infrastruktur für Unterhalt im Bereich Rhein-Sieg / Bonn / Ahr / Bergisches Land / Köln für Kooperation (Angebote von Hochzeiten, Ausfahrten, Firmenanlässen) mit historischem Schweizer Postbus (50er-/60er-Jahre). Fahrzeug werbewirksamer, gut erkennbarer Blickfang mit großem Sympathiefaktor. BN-1168-D Energieunternehmen tätig in den Bereichen Projektentwicklung (Hydropower, Geothermie, Windonshore, Windoffshore, Photovoltaik) und internationaler Energiehandel (vorrangig Mineral- und Pflanzenöl) räumt aktiven Kooperationspartner eine Beteiligung ein. BN-1169-H Handelsunternehmen bietet Investor Möglichkeit am institutionellen

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IHK-BÖRSEN

MTN-Handel teilzunehmen. Bei dem Geschäft werden zu emittierende Unternehmensanleihen in verschiedenen Tranchen bei Banken- und Pensionskassen platziert. Durch die hohe Umschlagshäufigkeit der Tranchen und die Verwendung des stets gleichen Kapitalstocks lassen sich hohe Renditen erwirtschaften. Mindestinvestment 1 Mio. Euro. BN-1170-H

Agentur sucht Kooperation mit Unternehmen, die an zeitgenössischer Kunst interessiert sind. Wir betreuen international bekannte Künstler, die wir u.a. bei Unternehmen ausstellen. Wir suchen ein Unternehmen, das einen Raum für eine (Unternehmens-) Galerie zur Verfügung stellen möchte. Das kulturelle Engagement dieses Unternehmens wird durch die Presse veröffentlicht und bringt für das Un-

ternehmen wertvolle Werbung und steigendes Interesse der Öffentlichkeit. Außerdem bietet die Galerie u.a. bei Vernissagen eine Plattform um Kunden einzuladen und neue Kunden kennen zu lernen. BN-1157-D Wir suchen Partnerbetriebe, die die von uns entwickelten Produkte aus Gussmarmor (ca. 25 verschiedene Produkte von Hochwasserschutz bis

Technologie-, Kooperations- und Unternehmensnachfolgebörse Kontaktaufnahme: Nur schriftliche, ernstgemeinte Anfragen, die nur mit folgenden wichtigen Angaben - Chiffre-Nr., vollständiger Adresse, Telefonnummer und Qualifikationen - an den Inserenten weitergeleitet werden. Anzeigenannahme: Kurzer Anzeigentext mit Name, Adresse, Telefonnumer und E-Mail. Die kostenlosen Anzeigen erscheinen parallel auch im Internet. Technologiebörse: www.technologieboerse.ihk.de Unternehmensnachfolgebörse; www.nexxt-change.org Kooperationsbörse: www.kooperationsboerse.ihk.de

Designermöbel) in Lizenz herstellen möchten. KS-862-P Unternehmensberaterin und Bäckereiexpertin sucht erfahrene Kollegen aus der Backwarenbranche, auch Zulieferfirmen, zwecks Auf- und Ausbau in Kooperation. Biete einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus den Bereichen Verkauf, Hygiene/QM, Produktion und Marketing. BN-1171-D

Ihre Ansprechpartnerinnen Kooperations-, Unternehmensnachfolgebörse Nilüfer Özdemir Telefon 0228 2284-169, E-Mail: [email protected] Technologiebörse Beatrice Frosch Telefon 0228 2284-129, E-Mail: [email protected]

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Burg Münchhausen, Das Restaurant in Wachtberg-Adendorf

Restaurant mit Reitstall „Beste Qualität zum kleinstmöglichen Preis“, lautet das Erfolgsrezept von Marcus Krupp-Mattern: „Wenn ich die Gerichte etwas günstiger anbieten kann, ist der Gast zufrieden und kehrt auch wieder.“ Der IHK-geprüfte Küchenmeister führt seit mehr als acht Jahren das Restaurant Burg Münchhausen, ein rustikal-gemütliches Restaurant, das in die Reitanlage Burg Münchhausen eingebettet ist: rechts und links zwei große Reithallen und von der Terrasse blickt der Gast auf den Außenreitplatz. Die Burg Münchhausen liegt in der Gemeinde Wachtberg zwischen Adendorf und Meckenheim. Was 1986 als kleines Reiterstübchen begann, ist längst ein ausgewachsenes Restaurant. „Als ich in München bei der Meisterschule war, kam über persönliche Kontakte das Angebot, das Restaurant zu übernehmen. Jetzt oder

nie habe ich gedacht und es probiert. Daraus sind jetzt über acht Jahre geworden“, sagt Krupp-Mattern, der seine Entscheidung nicht bereut hat. Er ist mit Leib und Seele Koch und könnte gar nicht anders, als selbst in der Küche zu stehen: „Ich kann selbst entscheiden, mich selbst verwirklichen und bin der Chef im eigenen Restaurant. Was will ich mehr?“ Er selbst bildet zur Zeit zwei Köche im eigenen Unternehmen aus.

wird auf frische saiKüche gesetzt I Essonale

„Viele unserer Gäste haben natürlich eine besondere Affinität zu Pferden im Allgemeinen oder auch zum Reitsport im Besonderen“, sagt Krupp-Mattern. Das Restaurant bietet 120 Plätze, zusätzlich stehen 50 Außenplätze zur Verfügung. „Unseren Gästen bieten wir ein sehr ruhiges Ambiente, da wir auch

Inhaber Marcus Krupp-Mattern führt seit mehr als acht Jahren mit Unterstützung seiner Frau Ursula Krupp das Restaurant Burg Münchhausen.

Auf einen Blick Burg Münchhausen, Das Restaurant Marcus Krupp-Mattern Burg Münchhausen 1 53343 Wachtberg-Adendorf Telefon 02225 948369 Fax 02225 8880254 Internet: www.gourmetguide.com/ burg_muenchhausen_das_restaurant E-Mail: burg_muenchhausen_das_ [email protected] Räumlichkeiten: Restaurant bietet 120 Plätze, zusätzlich 50 Außenplätze Öffnungszeiten: Täglich 17:00 - 23:00 Uhr sonn- u. feiertags 12:00 – 23:00 Uhr Montags Ruhetag

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KULINARISCHES

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keinen Thekenbetrieb haben.“ Der Restaurantchef setzt auf frische saisonale Küche. Besonders beliebt sind die großen Salatteller mit einem hausgemachten Dressing oder der Grillteller. Es gibt aber auch Vorspeisen und Suppen, Vegetarisches oder Schnitzel und Steaks. „Wir bieten eine der jeweiligen Saison angepasste frische Küche mit ständig wechselndem Speisenangebot. Auch die Vegetarier und die kleinen Gäste finden eine abwechslungsreiche Auswahl. Es gibt nicht nur die gutbürgerliche deutsche Küche, sondern auch ausgewählte Speisen der internationalen Küche.“

ist Ruhetag I Montag

Das Restaurant Burg Münchhausen ist Dienstags bis Samstags von 17 bis 23 Uhr, Sonn- und Feiertags von 12 bis 23 Uhr geöffnet. Es kann für Familienfeiern und Festivitäten aller Art gebucht werden. Ab 30 Personen steht der gesamte Restaurantbereich der Gesellschaft zur Verfügung. Mit saisonalen Events (Aschermittwoch-Fischbuffet, Spargelbuffet, bayrischer Abend und

Das Restaurant bietet Platz für 120 Personen. Silvester-Gala) setzt Krupp-Mattern besondere Ausrufezeichen. „Wir sind so weit draußen natürlich ein GeheimTipp, aber auch mit sehr vielen Stammkunden – auch von weiter entfernt.“ Damit die noch mehr werden, wünscht sich der Küchenmeister die Ausbesserung der Zufahrt zur Reitanlage. ru

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Möchten auch Sie Ihr Restaurant einmal kostenlos in der Kammerzeitschrift vorstellen? Dann bewerben Sie sich auf unserer Homepage: www.ihkbonn.de Webcode: 793

ot t Zut a (f a 4 0 t en ür 4 0m l 2E Per l A S c hl a son ma 3B g s re ahn en) l e 10 0 at t G e t to lati gC r em ne Zub e fr ai c he Die e r e it u ng G el 30 a t in g In e in M a Zuck der k rk v er mis al t e Zw 1T i c mW l un on 1 V ge d hen u s c hen a a b eh z sse n r r ei M in ü c k t e d un ei t S a a n d n ill e s t er nw h u e G n lte c hot e t e e ei c g e fra Or a hen í c h n a u s l a t in e e l e g e , Z u c n ge k e . K üh ü zug ntlic ker, nze ls c u n t er hl e n A h e e m b s te m hr a l e um ar e t t P an nk die S a as s en n un r o d k al ü na u h h u nd d t s t nem mi t c dan ie M r en a n d M as s e ll e Wa o t t a a uf k a ar k n s e n s ldb u o . zie d e d e er s dem hen ie un ur c c h e n . v o n d en , b . In h e E e R ot F ö r m F ö r h a n d ein H in g e w r V a n che eG e m e a l t i c h ill e s c c a n r üt eO hen rs au t ze um r an g i e b p e un d h o t e o de f Tell enz as s f ül er s aus rO len ie e r an t un d s t e u r en . gen ür zen 20 üb e n d C , s oß ré rN es er v ac h me ier e t im n.

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IHK-INTERN

VERANSTALTUNGKALENDER PREIS/ ANSPRECHPARTNER/ANMELDUNG EURO

WEBCODE

DATUM

ZEIT

THEMA/KURZINFO

ORT

06.04.

16:00 – 17:00

Patent- und Markenberatung

IHK Bonn/Rhein-Sieg

Wolf Pohl, Tel.: 0228 2284-133 E-Mail: [email protected]

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08.04.

09:30 – 12:00

Basisseminar „Businessplan“

IHK Bonn/Rhein-Sieg

Hannelore Grengros, Tel.: 0228 2284 – 141 E-Mail: [email protected]

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17.04.

18:00 – 21:00

2022.04

9:00 – 17:00

22.04.

18:00 – 20:00

Forum Personalentwicklung: „Bildung in der Krise“

Hilton Bonn

ITIL v3 Foundation inkl. Zertifizierung

Phantasialand Brühl, Themenhotel Matamba

Erfolgreich selbstständig – Nebenberuflich gründen

IHK Bonn/Rhein-Sieg

23.04.

21:00 – 01:00

Profile 2009: Standortfaktor Flughafen Köln/Bonn

Köln Bonn Airport, Köln

23.04.

09:30 – 12:00

Basisseminar „Businessplan“

IHK Bonn/Rhein-Sieg

IHK Bonn/Rhein-Sieg

Gertrud Auf der Mauer Tel.: 0228 2284 - 147 E-Mail: [email protected] 575,- € Heiko Oberlies, zzgl. Tel.: 0228 2284-138 MwSt. E-Mail: [email protected]

6491032

Gerlinde Waering, Tel.: 0228 2284-131 E-Mail: [email protected]

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30,--€

Wolf Pohl, Tel.: 0228 2284-133 E-Mail: [email protected]

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Hannelore Grengros Tel.: 0228 2284 – 141 E-Mail: [email protected]

649980

24.04.

14:00 – 18:00

Die Insolvenz – Krisen erkennen, vorbeugen und bewältigen

Karl Reiners, Tel.: 0228 2284-166 E-Mail: [email protected]

27.04.

09:00 – 17:00

Zollspezial-Seminar: Änderun- Weiterbildungsgen der Durchführungsverord- gesellschaft, Bonn nungen zum EU - Zollkodex und die Auswirkungen auf die Praxis

Rainer Ludwig, Tel.: 0228 2284-167 E-Mail: [email protected]

28.04.

18:00 – 21:00

IT-Forum: Green IT Hype oder Chance

IHK Bonn/Rhein-Sieg

Heiko Oberlies, Tel.: 0228 2284-138 E-Mail: [email protected]

29.04.

14:00 – 18:00

Wirtschaftlich handeln, elektronisch lernen, Geschäftsprozesse optimieren: Roadshow E-Learning

IHK Bonn/Rhein-Sieg

Heiko Oberlies Tel.: 0228 2284-138 E-Mail: [email protected]

Patent- und Markenberatung

IHK Bonn/Rhein-Sieg

Wolf Pohl, Tel.: 0228 2284-133 E-Mail: [email protected] Wolf Pohl Tel.: 0228 2284-133 E-Mail: [email protected]

04.05.

16:00 – 17:00

05.05.

19:00

Kunststoff-Forum Arbeitskreis Kunststofftechnik: Simulation von Compoundierprozessen mit Sigma

Dr. Reinold Hagen Stiftung, Kautexstr. 53, 53229 Bonn

05.07.05.

9:00 – 17:00

Anforderungsmanagement inkl. UML-Zertifizierung

IHK Bonn/Rhein-Sieg

06.05.

09:30 – 12:00

Basisseminar „Businessplan“

IHK Bonn/Rhein-Sieg

06.05.

17:00 – 19:30

Existenzfestigung/Existenzsicherung

IHK Bonn/Rhein-Sieg

350,- € Heiko Oberlies zzgl. Tel.: 0228 2284-138 MwSt. E-Mail: [email protected] Hannelore Grengros Tel.: 0228 2284 – 141 E-Mail: [email protected] Wolfgang Löhrer Tel.: 0228 2284-144 E-Mail: [email protected]

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Eine ausführliche Veranstaltungsbeschreibung finden Sie auf der Internetseite der IHK Bonn/Rhein-Sieg unter www.ihk-bonn.de. Dort geben Sie bitte den entsprechenden Webcode ein.

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IHK-INTERN

Fotoausstellung vom 2. April bis 24. Juni 2009 in der IHK Bonn/Rhein-Sieg

Wer bin ich? Was ist mir wichtig und wie stelle ich mir meine Zukunft vor? Mit diesen Fragestellungen beschäftigten sich Benjamin, Claudia, Deborah, Fabian, Kevin, Laura und Marcel, sieben Jugendliche der Evangelische Jugendhilfe Godesheim im Alter zwischen 15 und 20 Jahren und gestalteten mehrere Monate lang mit der Fotokünstlerin Jane Dunker die Fotoausstellung „Innenwelten Aussenwelten“. Mit einer Einwegkamera dokumentierten sie zunächst ihre Umgebung und setzten ihre Bilder zu der Fotocollage „Aussenwelten“ zusammen. Das individuelle Portrait „Innenwelten“ wurde von Jane Dunker fotografiert. Beide Fotoarbeiten werden von eigenen Texten der Jugendlichen ergänzt, z.B.: „Ich liebe Tiere. Mein Lebenswunsch ist Tierpfleger zu werden. Ich kämpfe dafür, dass er in Erfüllung geht. Es macht mich wütend, wenn Menschen Tiere ausbeuten und benutzen: Als Pro-

schaftlichen Themen und von Kunst- und Theaterprojekten sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Aus diesen Arbeiten entstanden zahlreiche Wanderausstellungen und Buchveröffentlichungen. In den letzten Jahren wendet sie sich verstärkt der Umsetzung eigener Kunstprojekte zu, häufig in Zusammenarbeit mit Jugendlichen, und entwickelt hier einen eigenen Stil der Porträtfotografie. Die Inszenierung des Bildes wird in enger Zusammenarbeit mit den porträtierten Personen erarbeitet. Ihre Fotoausstellungen sind häufig ausleihbar und als Wanderausstellung für öffentliche Räume konzipiert u.a. „Bauchüber“, „Ein BABYLONisches Vergnügen“, „human steps. steps. steps“, „Mädchen und Frauenporträts“, „Innenwelten/Aussenwelten“.

Jane Dunker

dukt und nicht als Lebewesen. Ich verabscheue Massentierhaltung. Deswegen bin ich Vegetarier.“ Benjamin, 19 Jahre

Vernissage: Donnerstag, 2. April 2009, 19.00 Uhr

I

Die Künstlerin Jane Dunker

Jane Dunker, geboren in Surabaya, Indonesien, lebt und arbeitet als Fotokünstlerin und Ausstellungsmacherin in Köln. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die künstlerische Dokumentation von gesell-

in der Industrie und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn Begrüßung: Michael Swoboda Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg Einführung: Dr. Peter Brinkemper Musik: Angelica Schubert (Gesangs-Performance)

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 8.00 – 17.00 Uhr und Fr.: 8.00 – 15.00 Uhr. Die Ausstellung findet auch in Sitzungsräumen statt, die während des Geschäftsbetriebes nicht ständig zugänglich sind, daher ist Anmeldung erforderlich, bei IHK-Ausstellungskoordinatorin Gerlinde Waering, Telefon 0228 2284-131, E-Mail: [email protected], Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn. Das Kunstprojekt wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Rotary-Clubs Bonn-Museumsmeile.

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IHK-INTERN

IHK von A-Z

Kooperationsbörse Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit zu einem wichtigen Instrument bei der Anpassung an die sich verändernden Wettbewerbsverhältnisse auf den nationalen und internationalen Märkten geworden. Die Kammer bietet hier ihre kostenfreien Vermittlungsdienste an. (Webcode: 287)

Nachfolge-/Unternehmensbörse nexxt-change Mit Hilfe der Unternehmensbörse nexxt-change können zum einem Unternehmer, die einen Nach-

folger suchen, die bundesweite Plattform www. nexxt-change.org zur Suche nach externen Übernehmern nutzen. Zum anderen wird Existenzgründern als potenziellen Übernehmern eine Alternative zur Neugründung eines Unternehmens geboten. Die Nutzung von „nexxt-change“ ist kostenfrei! Die IHK hilft Ihnen als Regionalpartartner Ihr Inserat in die Börse ein-zustellen und stellt den Kontakt zwischen Übergebern und Übernehmern her. (Webcode: 750) Nilüfer Özdemir Telefon 0228 2284-169 E-Mail: [email protected]

Wussten Sie schon... ...wie die IHKs den Standort stärken?

Abschluss- und Zwischenprüfungen würden mehr als eine Milliarde Euro kosten I600.000 Kurzbeschreibungen aller IHK-Aufgaben finden Sie auch auf unserer Internetseite www.ihk-bonn.de unter IHK von A-Z (Webcode: 140)

Die 80 Industrie- und Handelskammern bündeln die Kräfte der Wirtschaft in den Regionen. Sie geben der Wirtschaft eine Stimme gegenüber der Politik. Sie vertreten alle, die ein Gewerbe betreiben, gleichberechtigt. Mit Vorschlägen zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur und Regionalinitiativen setzen sich IHKs – nicht nur in Wahljahren - für die Verbesserung der Zukunftschancen von regionalen Standorten ein. Nur ein guter Standort ist attraktiv für die besten Arbeitskräfte - und genau die brauchen die Unternehmen. Die IHKs erfüllen mehr als 50 öffentliche Aufgaben. Allein der ehrenamtliche Aufwand der Unternehmen für die jährlich weit mehr als 600.000 Abschluss- und Zwischenprüfungen in den IHKs entspricht etwa einer Milliarde Euro. Diesen Aufwand würde sich der Staat erstatten lassen. Die Steuer- und Abgabenlast für die Wirtschaft würde wachsen und die Zahlungen an die IHKs bei weitem übersteigen.

IMPRESSUM Herausgeber und Verlag: Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, Telefon 0228 2284-0, Fax: 0228 2284-170, E-Mail: [email protected], Internet: www.ihk-bonn.de Verantwortlich für den Inhalt: Friedhelm Wallnisch Redaktion und Gestaltung: Friedhelm Wallnisch, Telefon 0228 2284-132, E-Mail: [email protected] Michael Pieck, Telefon 0228 2284-130, E-Mail: [email protected] Rebekka Griepp, Telefon 0228 2284-136, E-Mail: [email protected] Redaktion-Fax: 0228 2284-124 Anzeigenverwaltung: Rebekka Griepp, Telefon 0228 2284-136, E-Mail: [email protected] Alexander Weis, Telefon 0221 474390-67, E-Mail: [email protected] Akquisition: Renate Vogel, Telefon 0228 96772-78, E-Mail: [email protected] Gisbert Hempelmann, Telefon 02241 99952-85, E-Mail: [email protected] Eugen Weis, Telefon 02263 9014-32, E-Mail: [email protected] zur Zeit gültig: Anzeigenpreisliste Nr. 2 Abonnements: Bezugspreis: 18,-- Euro jährlich Ausgabe: März/April 2009 / Erscheinungsdatum: 27. März 2009 ISSN 0176-9162

Cartoon: Ralf Butschkow Fotos: IHK (15), Wodicka (10), Marasson, GLOBAL-FINANZ AG, IMS, (2), adpic (2), Kameha (2), Sondermann/Stadt Bonn, DB, AUMA, IMAGO (2), Dunker (3), Hackenbroich, gmbhchef, MIT, Alpha, IVG, Telisys GmbH (2), pixell, ETEC GmbH, System AG, Volksbanken und Raiffeisenbanken Bonn Rhein-Sieg, Zürich, Gipfelgold, Go!, Fraunhofer Institut, ETA, ZDH/Agentur Bildschön, CMLT Die mit Namen oder Initialen gekennzeichneten Beiträge geben die Meinung des Autors, jedoch nicht unbedingt die Ansicht der Kammer wieder. Nachdruck nur mit Quellenangabe. Für den Nachdruck signierter Beiträge ist die Genehmigung des Verfassers erforderlich. Vervielfältigungen für den innerbetrieblichen Gebrauch sind gestattet. Die Zeitschrift ist das offizielle Organ der IHK Bonn/Rhein-Sieg und wird an kammerzugehörige Unternehmen im Rahmen der Mitgliedschaft ohne Erhebung einer besonderen Bezugsgebühr abgegeben. Hinweis: Bei Fremdbeilagen/-beiheftern handelt es sich um werbliche Informationen von Anzeigenkunden. Inhalte, Aussagen und Gestaltung von Beilagen/-heftern liegen allein in der Verantwortlichkeit des Kunden. Druck: Köllen Druck + Verlag GmbH, Postfach 41 03 54, 53025 Bonn, Telefon 0228 989820, Fax: 0228 9898222

Titelbild: Michael Marasson, Telefon 02241 332142, Fax: 02241 336006

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IHK-INTERN

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FRAGEN AN ISABELL HACKENBROICH... Welche Eigenschaften zeichnen einen erfolgreichen Unternehmer aus? Was treibt Sie an? Ihr Lebensmotto? An welchen Erfolg erinnern Sie sich gern? Welche Vorbilder haben Sie im privaten und/oder geschäftlichen Leben? Was wünschen Sie sich für die nächsten zwölf Monate? Der Wirtschaft geht es gut, wenn....? Die soziale Marktwirtschaft ist... Wie schätzen Sie den Standort Bonn/Rhein-Sieg ein? Was sollte für den Standort getan werden? Was würden Sie an Ihrem ersten Arbeitstag als Wirtschaftsminister anpacken?

Welche berufliche Alternative hätten Sie sich vorstellen können? Ihr Freizeittipp in der Region Bonn/Rhein-Sieg? Ich wünsche mir von meiner IHK, dass...

Leidenschaft, Disziplin und Beharrlichkeit.

Unser Familienunternehmen in der dritten Generation in die Zukunft zu führen. Was ich mir in den Kopf setze, das schaffe ich auch. An alle Erfolge, die wir im Team erreicht haben. Frauen, die beweisen, dass berufliche und familiäre Ziele vereinbar sind. Und Führungskräfte, die ihre MitarbeiterInnen dabei unterstützen. Das wir unseren Erfolgskurs weiter fortsetzen. ...wir auch in Krisenzeiten unsere Tatkraft und unseren Optimismus nicht verlieren. ...die Grundlage für breiten Wohlstand und sozialen Frieden. Sie sollte als Vorbild für eine weltweite Wirtschaftsordnung dienen. Unser Standort ist in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht eine der attraktivsten Regionen Deutschlands. Sanierung der innerstädtischen Straßen. Einen kompetenten und parteiunabhängigen Beraterstab zusammenstellen, um Lösungsansätze für grundlegende Herausforderungen, wie z.B. die Tendenz zur 20:80-Gesellschaft, zu diskutieren. Denn die stetige Rationalisierung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen führt zu einer Produktivitätssteigerung, die immer mehr Arbeitsplätze und somit auch unser Sozialsystem gefährden wird. Wissenschaftsjournalistin.

Bei einem abendlichen Spaziergang auf dem Oberkasseler Rheinhöhenweg werden Sie mit einem fantastischen Blick auf Bonn und den Rhein belohnt.

...ist Geschäftsführerin der Hackenbroich Büro- und Datentechnik GmbH in Bonn, die auf Druck- und Kopiertechnologien sowie Softwarelösungen zur Optimierung des Dokumentenmanagements spezialisiert ist. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Vorstands der Wirtschaftsjunioren bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

...sie sich weiterhin so stark für die Region engagiert.

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Vorschau Mai 2009

Schwerpunktthema „Ausbildung“ Das Ausbildungsjahr 2009 geht in seine heiße Phase. Wir wagen einen Ausblick auf die Situation am Ausbildungsmarkt Bonn/RheinSieg. Wir stellen unsere Ansprechpartner und besondere Initiativen vor und suchen neue Prüfer.

Corporate Cultural Responsibility (CCR) Der Einsatz der Unternehmen im Bereich sozialer, caritativer und sportlichen Initiativen (Corporate Social Responsibility CSR) erfährt eine Ergänzung in den Bereichen Kunst und Kultur (CCR). Das Engagement sollte dabei - um glaubwürdig zu sein - langfristig angelegt sein.

„Entscheider im Mittelstand 2007“ Mit einer Anzeige in den Magazinen der Industrie- und Handelskammern erreichen Sie 45,1 Prozent der Entscheider im deutschen Mittelstand. Ihre Ansprechpartnerin für „Die Wirtschaft“: Renate Vogel Region Bonn/Rhein-Sieg Telefon 0228 9677278 E-Mail: [email protected] Quelle: TNS Emnid 2007

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Kapital mit Perspektive Kapital mit Perspektive

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