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July 13, 2017 | Author: Edmund Waldfogel | Category: N/A
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HELLER Lösungen: Seit 1894

Heller'#ch es Tagb latt Nachrichten seit dem 7. Februar 1894 aus der Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH in Nürtingen 2014

Erstausgabe

Jubiläumsauflage 5.000 Exemplare

Original-Textauszüge: Nürtinger Tagblatt vom 7. Februar 1894

Original-Textauszüge: Nürtinger Tagblatt und Gemeinde Nürtingen

Mutmaßliches Wetter

Bekanntmachungen

Für Mittwoch, 7. Februar 1894, ist zunehmende Bewölkung, noch größtenteils trockenes, für Don­ nerstag trübes, aber zu vereinzelnden Niederschlägen geneigtes Wetter in Aussicht zu nehmen.

Königl. Amtsgericht Nürtingen 7. Februar 1894 Hermann Heller in Nürtingen, Handelsgeschäft und Fabrikation in geschützten Artikeln und Uhrmacherwerkzeugen. Inhaber der Firma: Hermann Heller, Techniker hier.

Tages-Neuigkeiten vom 7. Februar 1894 Deutsches Reich. Berlin, 3. Februar. Die Wiederbegründung des Deutschen Bauernbundes, an der bisher in aller Stille gearbeit wurde, ist zur Thatsache geworden. Von der Leitung des neuen Unternehmens wird ein in Form eines Aufrufs gehaltenes Programm versandt; aus demselben sei folgendes hervorgehoben: „Der Deutsche Bauernbund, der sich vor zirka acht Jahren gebildet hatte, unterzog sich der Aufgabe, den guten Kern der staatserhaltenden Parteien zu gemeinsamer Abwehr zusammenzuschließen und durch Schaf­ fung geeigneter wirtschaftlicher Einrichtungen den un­erträglichen Kapitaldruck zu mäßigen bezw. zu beseitigen ….“ Württemberg. Cannstatt, 1. Febr. Der Wassermangel erregt bei der Landbevölkerung nachgerade lebhafte Besorgnisse. Der Boden hat kaum auf zwei Zoll Tiefe Feuchtigkeit. Der Neckar kann an vielen Stellen durchwatet werden, das Wehr ist trocken; der Stand ist so niedrig, wie es, zumal in die­ ser Jahreszeit, kaum einmal im Jahrhundert vor­ kommt. Sehnsüchtig hofft man auf Regen oder noch besser Schnee. Ausland. Frankreich. Paris, 5. Febr. Der Anarchist Ba­ tilant wurde heute 7 1/4 Uhr hingerichtet. Er starb mit dem Ruf: „Tod der bürgerlichen Gesell­ schaft! Es lebe die Anarchie.“ Es kam zu keinem Zwischenfall bei der Hinrichtung.

Aus dem Nürtinger Gemeinderat

Erste Produktionsstätte in der Wörthstraße 15 um 1895

Neues Handelsgeschäft mit Werkstatt in Nürtingen. Nürtingen, den 7. Februar 1894 In der Wörthstraße 15 und Alleenstraße 13 nimmt am heutigen Tage die „Hermann Heller Handels­ gesellschaft und Fabrikation in geschützten Artikeln und Uhrmacherwerkzeug“ ihre Arbeit auf. Das Unternehmen betätigt sich im Bereich

des Vertriebs von Werkzeugen aller Art, darun­ ter auch Werkzeug des in Nürtingen ansässi­ gen Mechanikers Gottlieb Bluthardt. Fernerhin fertigt das Unternehmen Werkzeuge, hier vor al­ lem verbesserte Parallelschraubstöcke, sowie Wen­ del­treppen und Kaminaufsätze.

Im Frühjahr des kommenden Jahres wird die Hermann Heller Handelsgesellschaft ihre Produktion im Steinernen Bau aufnehmen.

Aus Stadt und Bezirk. Nürtingen. 6. Febr. In der hiesigen Korkstop­ fenfabrik geriet gestern Nachmittag der 15-jähr. Sohn des Bauern Hermann hier mit dem einen Arm in die Transmission, wobei der Letztere da­ bei verletzt wurde, daß er abgenommen werden mußte. Vermischtes. Was auf der Landstraße „walzt“, davon gibt der Jahresbericht des Wanderunterstützungsver­ eins zu Nürnberg ein Bild. Es wurden im vorigen Jahre mit 5424 Mark 4210 Zugereiste unterstützt, unter denen sich befanden: 494 Kaufleute, 401 Bauern, 284 Sattler, 233 Müller, 189 Schlosser, 164 Maler, 164 Drechsler, 159 Gerber, 153 Tape­ zierer, 145 Weber, 142 Gärtner, 130 Konditoren, 117 Goldschmiede, 109 Hutmacher. Andere Be­ rufsarten waren mit geringeren Zahlen vertreten. Gestorbene. Febr. vom 1. bis 3. Februar 1894. 1. Berges, Wilhelm, Xylograph u. Schauspieler, Stuttgart 3. Baumeister, Theodore, Fräulein, 88 J., Stuttgart Anzeige aus dem Nürtinger Tagblatt vom 15. April 1900

20. Oktober 1894, Protokoll Nr. 866 Für den sog. „Steinernen Bau“, den seither Fabrikant Entreß in Benützung hatte, sind zwei Pachtlieb­ haber aufgetreten, nämlich Hermann Heller hier und I. L. Geiger Mechanische Stricke­ rei in Ebingen, welche zu je 750 Mark Pachtgeld pro Jahr bieten. Hierüber wird heute an der Hand eingegangener Erkundigungen über die Geschäfte und Vermögensverhältnisse der Offensteller be­ raten und in Folge Antrags aus der Mitte des Kollegiums über die Vergebung des Pachtbieters geheim abgestimmt: Hierbei fielen auf: Heller 6 Stimmen Geiger 4 Stimmen = 10 Stimmen. 1. Nach Bekanntgabe diese Resultats wird beschlossen: den steinernen Bau dem Hermann Heller auf fünf Jahre, 1. April 1895 / 1900, gegen ein jährliches Pachtgeld von 750 Mark und unter den seitherigen Bedingungen in Pacht zu geben. 2. Die Stadtpfleger mit Abschluss des Pachtantrags zu beauftragen.

Königl. Amtsgericht, Oberamtsrichter Seeger Nürtingen, den 5. Januar 1900 Im hiesigen Handelsregister, Abteilung Gesell­ schaftsfirmen, ist als offene Handelsgesellschaft heute eingetragen worden die Firma: „Gebr. Heller, Werkzeug- und Maschinen­fabrik in Nürtingen“. Teilhaber sind die Gebrüder Ernst Heller, Kaufmann, und Hermann Heller, Techniker, beide in Nürtingen. Dieselben betrei­ ben das bisher unter der Firma „Hermann Heller, Handelsgeschäft und Fabrikation in geschützten Artikeln und Uhrmacherwerkzeugen“ betriebene Geschäft gemeinschaftlich weiter. Jeder von ihnen ist zur Zeichnung und Vertretung der Firma selbständig berechtigt. Bekanntmachung im Nürtinger Tagblatt vom 10. Januar 1900

„Steinerner Bau“ in der Bahnhofstraße, um 1900 Nürtingen, den 21. Oktober 1894 Der Nürtinger Unternehmer Hermann Heller zieht in das ehemalige Gebäude der Strickwarenfabrik Entreß, so hat dies der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 20. Oktober 1894 beschlossen. Der Fabrikant wird dann im April 1895 mit seinem Handelsgeschäft in den sogenannten Steinernen Bau umziehen. Die bis­ herigen Räumlichkeiten in der Wörthstraße 15 bieten

dem Unternehmen nicht mehr genug Platz, um die eigene Produktion auszuweiten. Der frei gewordene Steinerne Bau, der bisher schon für einen ähnlichen Zweck genutzt wurde, bietet sich jedoch für eine solche Unternehmung geradezu an. Das Gebäude wird dem Pächter Hermann Heller von der Stadt Nürtingen auf fünf Jahre gegen ein Pachtgeld von 750 Mark pro Jahr zur Verfügung gestellt.

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HELLER Lösungen: Seit 1894

HELLER Lösungen: Seit 1894 HELLER im Jahre 1911

Nürtingen, den 5. Januar 1900

Ernst und Hermann Heller: zwei Jungunternehmer in Nürtingen, die wissen, wo es langgeht – ein fiktives Interview.

Ernst Heller, 1866 –1936

Hermann Heller, 1869 –1931

HELLER'sches Tagblatt: Herr Heller, zunächst möchte ich Sie unseren Lesern kurz vorstellen. Sie sind ein erfolgreicher Jungunter­ nehmer in der Stadt Nürtingen und seit sechs Jahren mit Ihrer Firma hier ansässig. Nun meine erste Frage an Sie: Was hat Sie dazu bewogen, sich in Nürtingen niederzulassen? Hermann Heller: Nun das ist ganz einfach. Vor einigen Jahren bin ich nach Nürtingen gekommen, um meinen Bruder Ernst zu be­ suchen, der in der Strickwarenfabrik Entreß in Stellung war. Das kleine beschauliche Städtchen Nürtingen hatte es mir sofort angetan, zumal sich hier auch et­liche durchaus erfolgversprechende Entwicklungen in den verschiedensten Industriezweigen abzeichneten. Nach meiner Lehrzeit kam ich dann nach Nürtingen zurück und ließ mich hier nieder. 1894 habe ich schließlich mein eigenes Handelsgeschäft gegründet. HELLER'sches Tagblatt: Da waren Sie erst 25 Jahre alt. Wie kommt ein erst Fünfundzwanzigjähriger auf die Idee, ein Handelsge­ schäft und eine Produktion für geschützte Artikel und Uhrmacherwerkzeug zu gründen? Aus Ihrer Kinder­ stube bringen Sie ja offensichtlich keine Erfahrung mit. Ihr Vater war Lehrer, wie ich erfahren habe? Hermann Heller: Ja, das ist zutreffend , mein Vater war Lehrer. Dennoch kann ich sagen, dass ich mein Verständnis für die Tech­ nik und eine Vorliebe für das Tüfteln von ihm geerbt habe. Mein Vater war technisch überaus begabt. Das war ein großes Glück für unsere Familie, denn wie Sie wissen, waren wir 13 Kinder und das Geld war

aus diesem Grunde oftmals knapp. Mein Vater war ein geschickter Tüftler, dem es immer wieder gelang, defekte Gegenstände in unserem Haushalt zu reparieren. Ich habe viel Zeit mit meinem Vater verbracht und so meine Liebe für das technische Handwerk entdeckt. Nach meiner Schulzeit habe ich dann eine Lehre als Techniker begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Um mich fachlich zu verbessern, habe ich anschließend noch viele Weiterbildungen besucht. Mein Traum war es immer, unabhängig zu sein, deshalb habe ich schon kurz nach meiner Lehrzeit eine eigene Firma gegründet. Nürtingen schien mir hierfür der ideale Ort zu sein, nicht zuletzt wegen seiner überaus günstigen Lage und den bereits hier ansässigen Betrieben. HELLER'sches Tagblatt: Der Erfolg scheint Ihnen recht zu geben. Demnächst beziehen Sie Ihre neue Fabrikanlage in der Neuffener Vorstadt. Sie können stolz auf Ihre Leistung sein, Ihr Unternehmen ist in dem verhältnismäßig kurzen Zeit­ raum von sechs Jahren erheblich gewachsen. Worauf führen Sie Ihren Erfolg zurück? Und können Sie unse­ ren Lesern erklären, was Ihre Firma herstellt? Hermann Heller: Vor sechs Jahren habe ich mit sieben Mann und drei Lehrlingen den Betrieb in der Wörthstraße 15 und Al­ leenstraße 13 aufgenommen. Zunächst haben wir aller­ lei Werkzeuge vertrieben, zum Beispiel Parallelschraub­ stöcke. Aber schon kurz darauf haben wir eine eigene Produktion im „Steinernen Bau“ hier in Nürtingen aufgenommen. Dort haben wir dann mit einer größeren Produktion von verbesserten Parallelschraubstöcken, Kaminaufsätzen, eisernen Wendeltreppen, Ventilato­

ren und noch einigen anderen Sachen begonnen. Der eigent­liche Durchbruch ist uns jedoch vor zwei Jahren mit der Herstellung unserer Kaltkreissäge zum Sägen von Metallen und unseren Sägeblattschärfmaschinen gelungen. Aber auch unsere Gewindeschneidapparate sowie unsere tragbare Oscillirsäge, die vor allem für Streckenarbeiten der Bahn eingesetzt wird, erfreuen sich guter Nachfrage. Ich denke, wir konnten hier in den letzten Jahren einen Bedarf ausmachen, den wir nun mit unseren Maschinen und Werkzeugen decken können. Wir sind im Moment sehr zufrieden mit un­ serem Absatz. Manchmal kommen wir kaum mit der Produktion nach. Deswegen sind wir froh, dass wir endlich in unsere neue, moderne Fabrikanlage in der „Neuffener Vorstadt“ umziehen können. Was den mo­ mentanen Aufschwung unserer Firma angeht, hat uns die Entdeckung von Marktlücken sicher viel geholfen, aber das allein macht den Erfolg unseres Betriebes nicht aus. Wichtig sind auch unermüdlicher Fleiß, eben­ so eine gewisse schwäbische Hartnäckigkeit und ohne Zweifel fachliches Können, denn nur damit können Sie derlei Maschinen entwickeln. HELLER'sches Tagblatt: Sie haben jetzt Ihren Bruder mit ins Boot geholt. Brau­ chen Sie Unterstützung? Hermann Heller: In den letzten zwei Jahren ist der Absatz stark angestiegen, sodass sich jetzt dringend jemand um das Kaufmännische

HELLER'sches Tagblatt: Herr Heller jetzt noch eine Frage an Sie: Wo sehen Sie Ihre Firma in 120 Jahren? Hermann Heller: Die Zukunft wird meines Erachtens von Automaten und Apparaten bestimmt. Mehr und mehr wird die mensch­ liche Arbeit in der Zukunft von Maschinen verrichtet werden, vor allem im Bereich der Fertigung. Ich sehe in der Zukunft große Maschinen vor mir, die sämtliche Güter vollautomatisch fertigen werden. Dadurch wird der Mensch eine erhebliche Erleichterung bei seiner Arbeit bekommen, weil er weniger eigene Körperkraft aufwenden muss. Das bedeutet, dass man schneller, preiswerter und in größerer Stückzahl fertigen kann. Diese Entwicklung sehe ich vor allem im Bereich der Fertigung von Auto­ mobilen voraus. Wenn künftig mehr Automobile gefertigt werden sollen, weil mehr Bürger diese Art der Fortbe­ wegung nutzen wollen, müssen sie schneller und günstiger gefertigt werden, das wiederum ist nur mit der Hilfe von leistungsfähigen Maschinen möglich. Aber wahrscheinlich werden die Menschen in 120 Jahren noch ganz andere Arten der Fortbewegung nutzen, vielleicht können bis dahin alle Menschen fliegen oder nutzen Flugapparate, die sie in die ganze Welt bringen. Womöglich wird es bis dahin ganz alltäglich sein, dass man zum Mond oder den Sternen fliegt, unter Umständen werden manche Menschen so­ gar dort leben. Meine Angestellten, mein Bruder und ich werden alles daransetzen, dass wir an diesem Fortschritt

Zeitschrift „Die Woche“, Ausgabe 40 vom 4. Oktober 1902 kümmern muss. Ich selbst habe keine kaufmän­nische Aus­ bildung, im Gegensatz zu meinem Bruder Ernst. Da wir beide uns sehr gut verstehen und ich ihm sehr vertraue, ist es naheliegend, dass er jetzt als Teil­haber in den Betrieb eingestiegen ist. Heute wurde meine alte Firma gelöscht und unsere neue gemein­same offene Handelsgesellschaft die „Gebr. Heller Werkzeug- und Maschinen­fabrik in Nürtingen“ eingetragen. Mit der Unterstützung meines Bruders Ernst wird es hoffentlich erfolgreich weitergehen, wir sind sehr zuversichtlich.

teilhaben. Unser aller Traum ist es jedoch, in diesem Bereich Pionierarbeit zu leisten, daran arbeiten wir jetzt und in der Zukunft. In 120 Jahren werden hoffentlich unsere Nach­ kommen eine starke und erfolgreiche Maschinenfabrik hier in Nürtingen leiten, die ihre Maschinen in die ganze Welt liefert oder falls möglich auf den Mond. HELLER'sches Tagblatt: Das hört sich alles unglaublich interessant an, aber irgendwie auch wie ein modernes Märchen. Ich hoffe, dass Ihre Träume wahr werden. Detail Oscillirsäge

Tragbare Oscillirsäge aus dem Jahre 1897

Die erste Fabrik-Belegschaft in der „Neuffener Vorstadt”

Sägen von Heller – ein Segen für das Handwerk. Gleich ein ganzes Arsenal von leistungsfähigen Sägen und anderen hilfreichen Werkzeugen hat die schwäbische Maschinenfabrik HELLER in Nürtin­ gen ihren Kunden zu bieten, darunter Kaltkreissägen zum Sägen von Metallen, Schnellsägen, Sägeblatt­ schärfmaschinen sowie Gewindeschneidapparate zur schnellen und genauen Fertigung von Gewinden. Besonders praktisch ist die leicht tragbare Oscillir­ säge samt Handschärfapparat, die vor allem bei Streckenarbeiten der Eisenbahn von großem Nutzen ist. Und schließlich die vortreffliche Radialbohr­ maschine, die optional mit einem elektrischen AEG-Motor samt Schaltkasten erhältlich ist. HELLER im Jahre 1913

Maschinenfabrik Heller richtet Lehrlingswerkstatt ein. In der neu eingerichteten Werkstatt will die Fabrik HELLER künftig ihrem Nachwuchs selbst eine gründliche Ausbildung bieten. Dies ist ein besonderes Anliegen des Unternehmers Hermann Heller. Er ist der Überzeugung, dass nur eine sehr gut ausge­bildete Belegschaft hervorragende Arbeit leisten kann. Mit diesem Ansatz ist er der Zeit voraus und ein Vorbild für andere Unternehmer. HELLER im Jahre 1923

Maschinenfabrik Heller ist weit über die Grenzen des Schwabenlandes hinaus ein Begriff in Fachkreisen. Während sich die Kundenbeziehungen der Fabrik HELLER zunächst auf den schwäbischen Raum beschränken, erstreckt sich die Kundschaft bald auf ganz Deutschland. Zum Beispiel bestellt in diesem Jahr die Fräsmaschinenfabrik Roland in Leipzig die beiden Radialbohrmaschinen RB1 und RB2. Auch über die deutschen Grenzen hinaus, vor allem in den angrenzenden europäischen Ländern, macht sich die Maschinenfabrik HELLER bereits einen Namen. So können jetzt erste Exporte nach Dänemark verzeichnet werden. Sogar aus Über­ see liegen schon Anfragen vor. Der Unternehmer Hermann Heller ist nicht nur ein begnadeter Techniker, sondern auch ein außerordentlich guter Geschäftsmann, dem es immer wieder gelingt, auf seinen zahlreichen Reisen die Kund­ schaft im In- und Ausland von seinen Werkzeug­ maschinen zu überzeugen. Nürtingen, den 15. November 1927

Stadt Nürtingen weiht Elektrizitätswerk ein. Nach insgesamt zwei Jahren Bauzeit kann endlich das unterhalb der Neckarbrücke erbaute Was­ serkraftwerk eingeweiht werden. Es ist mit zwei Kaplanturbinen ausgestattet und vermag die ge­ samte Stadt Nürtingen mit Strom zu versorgen. Das Bauwerk kostet bis zu seiner Fertigstellung 825.000 Rentenmark. Die gesamten Einwohner sowie die Nürtinger Industrie zeigen sich erfreut über diese verheißungsvolle Entwicklung, allen voran die Maschinenfabrik HELLER, die sich erhofft, damit auf längere Sicht ihre Produktion weiter steigern zu können. HELLER im Jahre 1929

Radialbohrmaschine RB1

Kaltkreissäge Nr. 2a

Fabrikanlage in der „Neuffener Vorstadt“ (Abb. um 1950)

Siedlungsbau für die Mitarbeiter von HELLER (Abb. um 1943)

Nürtingen, den 10. September 1931

Parallel-Schraubstock aus dem Jahre 1899

Der Fabrikant Hermann Heller ist tot.

Hellers Maschinen auch im Krisenjahr noch gefragt.

Auf einer Geschäftsreise nach England ist Hermann Heller völlig unerwar­ tet an einem Herzstillstand verstorben. Dem Unternehmensgründer und technischen Leiter der Maschinenfabrik HELLER, der zusammen mit sei­ nem Bruder Ernst Heller die Firma über mehr als drei Jahrzehnte hinweg geführt hat, gelang es mit Fleiß, Ausdauer und treuer Pflichterfüllung das Unternehmen weiter auszubauen. Sein plötzlicher Tod reißt eine empfind­ liche Lücke in die Geschäftsleitung. Vereine und wohltätige Einrichtungen verlieren in ihm einen stillen Freund und Gönner. Am 14. September wird Hermann Heller begleitet von einem Trauerzug bestehend aus Familie, Freunden, Angestellten und Bekannten zu Grabe getragen werden.

Die Nürtinger Firma HELLER kann sich freuen, bleibt sie doch weitgehend unberührt von der schlimmsten Rezession der vergangenen Jahre. Trotz Krise in aller Herren Länder liefert der Maschinen­ bauer seine Hochleistungs-Werkzeug­ maschinen bis nach Amerika. Das Nürtinger Unter­nehmen kann sich im Gegensatz zu anderen Industriezweigen immer noch über gefüllte Auf­ tragsbücher freuen. Seite 2

120 Jahre HELLER | 40 Jahre HELLER Brasilien | 40 Jahre HELLER England

120 Jahre HELLER | 40 Jahre HELLER Brasilien | 40 Jahre HELLER England

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HELLER Lösungen: Seit 1894

HELLER Lösungen: Seit 1894 Anzeige aus den 40er-Jahren

HELLER im Jahre 1936

Rolf Heller, 1909 –1947

Dipl.-Ing. Dr. Ing. E. h. Hermann Heller, 1908 –1959

Werner Heller, 1911–1966

HELLER Ständerbohrmaschine

Ständer-Kaltkreissäge SKS 3000

Anzeige aus den 50er-Jahren

HELLER zu Beginn der 50er-Jahre

Eine neue Generation tritt das Erbe in der Nürtinger Maschinenfabrik HELLER an. Nach dem Tod Ernst Hellers, der als Mitbegründer der Firma 36 Jahre lang erfolgreich dort gewirkt hat, haben die drei Söhne Hermann Hellers endgültig das Sagen in der Firma. Hermann Heller junior und seine beiden jüngeren Brüder Rolf und Werner arbeiten bereits seit dem Tod des Vaters

verstärkt in der Firma mit. Hermann Heller junior, der an einer technischen Hochschule studiert hat, übernimmt 1934 die Leitung des Unternehmens, unterstützt wird er dabei von seinen beiden Brüdern. Da ihr Onkel Ernst Heller jetzt verstorben ist, liegt die Verantwortung nun fest in den Hän-

den der drei Brüder. Alle drei sind mit der Firma groß geworden, besonders Hermann Heller junior besitzt ein sehr großes Fachwissen und ein gutes Gespür für technischen Fortschritt, sodass eine erfolgreiche Fortführung des Unternehmens gewährleistet ist. Montage von Hydraulikaggregaten in Serie

HELLER in den 30er- und 40er-Jahren

HELLER im Jahre 1949

Bei HELLER wird eine neue Generation von Maschinen geboren.

Die Gebr. Heller Maschinenfabrik baut ganze Fertigungsstraßen.

Elektrotechnik (Abb. aus den 50er-Jahren)

Elektrohydraulische Steuerungen – ein Meilenstein für den Werkzeugmaschinenbau.

Prospekttitel aus den 50er-Jahren

HELLER setzt als eine der wenigen Firmen dieser Zeit auf elektrohydraulische Steuerungen und führt die 24-Volt-Relais-Steuerung für seine Werkzeugmaschinen ein. Mit Hilfe dieser Technik kann HELLER die Zuverlässig­

keit seiner Maschinen erheblich steigern. Darüber hinaus leistet diese neue Antriebs- und Steuerungstechnik einen erheblichen Beitrag zur Rationalisierung der Arbeitsverfahren bei der Herstellung von Serienprodukten.

Hannover, den 14. September 1952

Reihen-Flugmotor DB 601

Transferstraßen ab 1949

Seit Mitte der dreißiger Jahre entstehen unter der Federführung von Hermann Heller junior und seinen Brüdern neue Maschinen. Die zunehmende Industriali­ sierung und Automatisierung und die daraus resul­ tierende Nachfrage nach leistungsfähigen Maschinen beflügeln den Werkzeugmaschinenbau bei der Firma HELLER. Maschinen von HELLER werden jetzt immer häufiger mit hydraulischen Steuerungen ausgestattet. Der vermehrte Einsatz von Kopierfühlern macht nun auch komplexe Konturbearbeitungen möglich, wodurch bei der Fertigung eine wesentlich höhere Präzision erreicht werden kann. HELLER hat nun zahlreiche Fräsmaschinen im Programm, darunter Lang- und Konsol­ fräsmaschinen. Besonders interessant sind verschiedene Varianten von Sonderfräsmaschinen zur

Flächenbearbeitung an Kurbelgehäusen, zum Beispiel für den Reihen-Flugmotor DB 601, der in die Messer­ schmitt 109 R eingebaut wird, die damit die Welthöchstgeschwindigkeit von 755 Kilometern pro Stunde erzielt. Die neu entwickelte Kurbelwellen-Rund­fräsmaschine fertigt mit höchster Präzision und verkürzt zusätzlich die Fräszeit einer Flugmotoren-Kurbelwelle von 150 auf 25 Minuten. Dies bedeutet eine immense Rationa­ lisierung für die metallverarbeitende Industrie. Säge­ blattschärfmaschinen vom Typ B 250 bis B 1000 garantieren mit dem sogenannten „Original-Hellerschliff“ höchste Schleifleistungen. Die Absatzzahlen der Firma steigen kontinuierlich und machen laufend Erweiterungen der Werksanlage notwendig. HELLER ist nun eine erfolgreiche Werkzeugmaschinenfabrik.

Kurbelwellen-Rundfräsmaschine

Langfräsmaschine

Sägen, bohren und fräsen mit großer Präzision. Dies alles können HELLER Maschinen leisten. Dank der Serienmaschinen sowie zahlreicher Sondermaschinen ist es möglich, nach dem Baukastensystem ganze

Fertigungsstraßen zusammenzustellen. Ein wichtiger Meilenstein für eine rationelle Fertigung in der jet­ zigen Nachkriegszeit, in der es eine große Nach­ frage nach Gütern gibt.

Maschinenmontage Anfang der 40er-Jahre

HELLER Sägenprogramm in den 40er-Jahren

Jubiläumsbuch von 1944: 50 Jahre HELLER

HELLER in den 50er-Jahren

In der Zeit des Wirtschaftswunders produziert HELLER zahlreiche Sondermaschinen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es eine große Nachfrage nach Gütern, weshalb die Produktions­ zahlen ständig gesteigert werden müssen. Um den Bedarf an Produktionskapazität in der Automobilindustrie, aber auch in anderen Industriezweigen zu decken, entwickelt HELLER zahlreiche Sondermaschinen und Transferstraßen, die auf spezielle Bearbeitungsaufgaben an Werkstücken und die Produktion in einem bestimmten Betrieb beziehungsweise Industriezweig zugeschnitten sind. Diese Spezialmaschinen zeichnen sich durch maximale Produktivität aus, was ein wesent­licher Faktor im Wirtschaftswachstum der fünfziger Jahre ist.

Nürtingen, den 31. Januar 1959

Hermann Heller wird mit Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Hermann Heller wird die Urkunde zur Verleihung der akademischen Würde Dr. Ing. E. h. überreicht. Seite 4

120 Jahre HELLER | 40 Jahre HELLER Brasilien | 40 Jahre HELLER England

Bundesminister für Wirtschaft Ludwig Erhard und Hermann Heller auf der Ausstellung in Hannover

Hermann Heller eröffnet zweite Europäische Werkzeugmaschinenausstellung in Hannover. Hermann Heller eröffnet zusammen mit Vizekanzler Franz Blücher, Félix Leblanc und Marcel Pégard die zweite Europäische Werkzeugmaschinenausstellung in Hannover. Auf der Messe, die vom 14. bis zum 23. September dauert, präsentieren sich 13 europäische

Länder und die USA mit mehr als 800 Ständen. HELLER zeigt 18 Maschinen auf der Ausstellung, neun davon sind neu entwickelte Hochleistungsmaschinen, da­ runter auch die „Horizontale Produktionsfräsmaschine FH 140“ mit Programmsteuerung.

Nürtingen, den 25. Oktober 1959

Die größte Säge der Welt kommt von HELLER in Nürtingen. Wahre Maschinengiganten werden von der HELLER Maschinenfabrik produziert. Die Sonderausführung einer Kaltkreissäge, die Ständerkaltkreissäge SKS 3000 aus dem Jahre 1938, wird mit einem Gewicht von 220.000 Kilogramm und einem Sägeblattdurchmesser von drei Metern sowie einer Bettlänge von 60 Metern sicherlich von keiner anderen Säge der Welt übertroffen.

Dipl.-Ing. Dr. Ing. E. h. Hermann Heller stirbt im Alter von 51 Jahren. Hermann Heller junior stirbt genauso unerwartet wie sein Vater 28 Jahre zuvor. Auch er hat ein arbeitsreiches Leben hinter sich, das er im Großen und Ganzen der Firma gewidmet hat. Er hinterlässt ein florierendes Unternehmen, das im Wirt­ schaftswunder der vergangenen Jahre immens gewachsen ist. Die Maschinen­ fabrik HELLER, die von ihm 25 Jahre geleitet wurde, ist in dieser Zeit zu einem führenden Unternehmen dieser Branche ausgebaut worden.

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HELLER Lösungen: Seit 1894

Berndt Heller und Hubert Heller

HELLER Lösungen: Seit 1894

Seit 1924 bietet HELLER Fertigungslösungen für die Automotive-Industrie

HELLER Gesamtprogramm auf einen Blick

HELLER ist Pionier in der CNC-Steuerung

CNC-Bearbeitungszentrum BEA 2

Montagehalle mit induktiv gesteuertem Flurfördersystem in den 60er-Jahren

HELLER Brasilien seit 1974

HELLER TechnologieCenter in Nürtingen

Baugruppenmontage bei HELLER in Nürtingen

HELLER Services weltweit im Einsatz

TrainingsCenter Deutschland

JAHRE MADE BY HELLER SEIT 1894

JAHRE HELLER BRASILIEN SEIT 1974

JAHRE HELLER UK SEIT 1974

JAHRE MADE BY HELLER SEIT 1894

JAHRE HELLER BRASILIEN SEIT 1974

JAHRE HELLER UK SEIT 1974

Außenfräsen von Kurbelwellen

Horizontale Revolverkopf-Bohrmaschine

Bearbeitungszentrum BEA 80 NC

HELLER England seit 1974

Simultane 5-Achsbearbeitung

Preisträger IKU: Daimler AG und HELLER

HELLER Lösungen: Seit 1894.

HELLER im Jahr 1960

Brüssel, den 3. September 1961

HELLER im Jahr 1967

HELLER im Jahr 1980

HELLER im Jahr 1994

Berlin, den 3. Dezember 2013

HELLER im Jahr 2014

Söhne treten in die Fußstapfen des bekannten Vaters Hermann Heller.

HELLER brilliert auf der siebten Europäischen WerkzeugmaschinenAusstellung in Brüssel.

Erstes Bearbeitungszentrum BEA 80 NC von HELLER wird aus­ geliefert.

Nürtinger Maschinenfabrik HELLER schafft internationalen Durchbruch.

Maschinenfabrik HELLER in Nürtingen feiert hundertjähriges Firmenjubiläum.

Daimler AG und HELLER erhalten den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt IKU.

Firma HELLER feiert Geburtstag und wird stattliche 120 Jahre.

Hubert Heller tritt kurz nach dem Tod des Vaters in die Firmenleitung von HELLER ein. Er hat Maschinen­ bau studiert und bisher in einer befreundeten Maschinenfabrik gearbeitet. Damit ist er bestens dafür qualifiziert, die Stellung des Vaters im Unternehmen erfolgreich auszufüllen. Sein Bruder Berndt ist beim Tode des Vaters erst 16 Jahre alt und muss erst noch seine Ausbildung abschließen. Doch auch er tritt nach seinem erfolgreichen Abschluss in die Firmenleitung ein. Mit dem Eintritt von Hubert und Berndt Heller in das Unternehmen hat die dritte Generation der Familie das Sagen in der Maschinenfabrik, und auch sie geht wieder mit viel Geschick und Gespür ans Werk.

Der allgemeine Ruf der Industrie nach mehr Automation führt zu immer leistungsfähigeren Maschinen. Auch der wachsende Automobilmarkt fordert effiziente Werkzeugmaschinen. HELLER beginnt mit dem Bau numerisch gesteuerter Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren mit automatischem Werkzeugwechsel, wodurch es möglich wird, komplexe Arbeitsgänge auf einer einzigen Maschine zu konzentrieren. Gleichzeitig entwickelt HELLER seine elektrohydraulischen Steuerungen weiter. Auf der 7. Europäischen Werkzeugmaschinen-Ausstellung zeigt HELLER an einer Revolverkopf-Bohrmaschine eine NC-StreckenSteuerung in Relaistechnik mit 5-Kanal-LochstreifenEingabe. Sie wird vom Fachpublikum als immenser Fortschritt bestaunt und entsprechend gewürdigt.

Die Firma Pittler AG aus Langen erhält das erste ausgelieferte Bearbeitungszentrum BEA 80 NC. Dieses Bearbeitungszentrum ermöglicht die automatisierte Fräs- und Bohrbearbeitung eines Werkstückes von mehreren Seiten auf Umschlag.

Nach der Eröffnung der Werke in England und Brasilien, die beide bereits 1974 eröffnet wurden, erfolgt 1980 die Gründung eines Werkes in den USA. Damit kann sich HELLER nun noch besser auf dem internationalen Markt behaupten.

Zu ihrem hundertjährigen Bestehen muss die Maschinenfabrik HELLER die schlimmste Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland überstehen. Unter der weitsichtigen Leitung von Hubert und Berndt Heller meistert die Firma diese schwere Krise und geht gestärkt aus ihr hervor. Die Öffnung der internationalen Märkte führt in den neunziger Jahren zu einer erheblichen Verschärfung der Wettbewerbsbedingungen. HELLER reagiert darauf mit neuen Maschinenkonzepten in Form von hochflexiblen, modularen Bearbeitungszentren und Transferstraßen, optimiert auf den jeweiligen Anwendungsbereich des Kunden. Die Flexible System-Transfer-Linie FST ist ein Beispiel einer Sondermaschine für vielseitige Anwendungen bei gleichzeitig hoher Leistung und verkürzten Durchlaufzeiten.

Überzeugt hat die 13-köpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Klaus Töpfer das serienreife, thermische Spritzverfahren zur Beschichtung von Zylinderbohrungen in Pkw-Motoren, das durch die Verminderung von Reibungsverlusten zu einer Einsparung des Kraftstoffverbrauchs und damit einhergehend zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen führt.

Im Jahr 2014 gibt es bei HELLER Anlass zum Feiern: Zum einen wird das Stammhaus in Nürtingen 120 Jahre alt, zum anderen blicken die beiden HELLER Standorte in England und Brasilien jeweils auf 40 produktive Jahre zurück. Mit Stolz kann HELLER auf eine bewegte Firmengeschichte zurückschauen. Was vor 120 Jahren mit sieben Gesellen und drei Lehrlingen begonnen wurde, ist heute zu einer global agierenden Unternehmensgruppe mit über 2400 qualifizierten Mitarbeitern und einem weltweiten Kompetenz-Netzwerk angewachsen. Mit seinen innovativen Lösungen für die spangebende Fertigung zählt HELLER heute zu den weltweit führenden Unternehmen dieser Branche. Und schon arbeitet das gesamte Mitarbeiterteam an einer Vision 2020, mit der die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden soll. Außerdem werden die Urenkel des Gründers Hermann Heller auf den Generationswechsel vorbereitet und sind bereits am Unternehmen beteiligt. Damit ist die Kontinuität im Familienunternehmen gewährleistet.

HELLER im Jahr 1970

HELLER im Jahr 1982

In Nürtingen entsteht Werk 2 der HELLER Maschinenfabrik.

HELLER Maschinen sind auf dem neuesten Stand der Technik.

Steigende Nachfrage nach ihren Produkten zwingt die Firma HELLER ihr Werk weiter auszubauen. Nicht weit vom Hauptwerk entfernt entsteht deshalb ab 1970 an der Max-Eyth-Straße das Werk 2, das in mehreren Bauabschnitten errichtet wird.

HELLER hat sein Bearbeitungszentrum BEA jetzt mit neuester CNC-Technik uniPro NC 80 ausgestattet und produziert dieses nun in Serie. Bei HELLER werden nicht nur die Bearbeitungszentren gefertigt, sondern auch die Steuerungen dafür entwickelt. Durch die Gründung und den Bau eines eigenen Hydraulik-Werkes versucht HELLER die Entwicklung im Bereich der Hydraulik weiter voranzutreiben.

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HELLER eröffnet Produktionswerk in Changzhou.

Hannover, den 19. September 2011

HELLER zeigt auf der EMO in Hannover neue Baureihe. Hochproduktiv und wirtschaftlich präsentiert sich die neue Baureihe C für kombinierte Fräs-Dreh-Bearbeitungen auf der EMO in Hannover.

MCH-C mit Schwenkkopfeinheit

HELLER am 21. Oktober 2013

Nachdem HELLER bereits im Jahr 2004 Niederlassungen in Shanghai und Beijing gegründet hat, eröffnet das Unternehmen 2013 ein neues Produktionswerk in Changzhou.

HELLER USA seit 1980

Impressum Herausgeber Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH Gebrüder-Heller-Straße 15 72622 Nürtingen, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt Marcus Kurringer Redaktion, Gestaltung und Produktion 18punkt1 Atelier für Kommunikation Christian Crämer Dammstraße 7 72160 Horb am Neckar Druck Senner Druckhaus GmbH Carl-Benz-Straße 1 72622 Nürtingen Repro G2 Com-Plott, Stuttgart Bilder Archiv: Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH Repros Nürtinger Tagblatt / Nürtinger Zeitung Vielen Dank für die Unterstützung: Nürtinger Zeitung / Senner Verlag GmbH Stadtarchiv Nürtingen

H 4500 für Leistungszerspanung 120 Jahre HELLER | 40 Jahre HELLER Brasilien | 40 Jahre HELLER England

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