DieDiskussionlebt. EffingErmEdiEn.ch: Abheute online! «Wein» im Online Special. Denn es ist Ihr Haar! GA

September 8, 2017 | Author: Philipp Becke | Category: N/A
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AZ 5200 Brugg • Nr. 40 – 1. Oktober 2015

Die Regionalzeitung für den Bezirk Brugg und angrenzende Gemeinden Redaktion: 056 460 77 50 [email protected] Inserate: 056 460 77 84 [email protected] www.effingerhof.ch

Die Diskussion lebt

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An den «Open Days» traf der GA Hansueli Bächli, Geschäftsführer Amag Schinznach-Bad. SEITEN 9 und 10

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Entlang der Bözbergstrasse und in den verschiedenen Dorfteilen und Dörfern hat der Verein KAIB («Kein Atommüll im Bözberg») eine ganze Anzahl solcher und ähnlicher Plakate aufgehängt. Die Gemeinde Bözberg nimmt diese kritische Haltung durchaus ernst, zumal sich der Gemeinderat gemäss Ammann Peter Plüss einstimmig gegen ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle positioniert. – An einer Informationsveranstaltung in Oberbözberg traten acht Fachleute mit ganz unterschiedlichem Hintergrund vor die Bevölkerung. Sie nahmen Stellung zum Verfahren und beantworteten Fragen aus dem Publikum (Seiten 16 und 17). Bild: léon

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Junge Aargau

Für seinen Auftritt an der Olma liess das Hightech Zentrum ein Postauto beschriften.

EffingErmEdiEn.ch: Ab heute online!

«Wein» im Online Special

SEITE 13

«Effingermedien.ch» ist ab heute live. Wir bieten Informationen, Tagesaktualitäten und Hintergrundberichte. – Also: Reinklicken und eintauchen! Peter Belart

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eben der Tagesaktualität bildet die Rubrik «Online Special» einen wesentlichen redaktionellen Schwerpunkt von «effingermedien.ch». Jeweils während zweier Monate richtet sich der Fokus auf eine bestimmte Thematik. Aus regionalen und jahreszeitlichen Gründen macht das Thema «Wein» den Anfang. Wir sind live vor Ort, im Rebberg und in der Trotte. Sprechen mit Winzern und mit dem Kellermeister. Beleuchten den Hintergrund und fragen nach. Laufend bringen wir neue Artikel, die einen aktuellen, individuellen, historischen oder einen ganz persönlichen Hintergrund haben.

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Gerichtspräsidium Brugg

Testaments- und Erbvertragseröffnungen

Gesuchsteller und Grundeigentümer: Grimm Bruno, 5413 Birmenstorf AG

Am Donnerstag, 8. Oktober 2015, 9.00 Uhr, werden vor Bezirksgericht Brugg die Verfügungen von Todes wegen der folgenden Erblasser eröffnet:

Projektverfasser: ebc energie- und Baucoaching GmbH, 5200 Brugg Baugesuch: 2015-078

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Bauvorhaben: Fassadensanierung, Umbau bestehende Büroräume, Anbau Büroräume Parzelle Nr. 1968, Wildischachenstrasse 14, 5200 Brugg Baugesuch 2015-080

Öffentliche Planauflage und Einwendungsfrist: Freitag, 2. Oktober 2015, bis und mit Montag, 2. November 2015 Allfällige Einwendungen gegen dieses Baugesuch können während der Auflagefrist beim Gemeinderat Riniken, Gmeindhusplatz 3, 5223 Riniken, schriftlich – mit einem Antrag und einer Begründung – eingereicht werden. 5223 Riniken, 1. Oktober 2015

Bauherrschaft: Chilhalde Immobilien GmbH, c/o Tectron AG Finanzberatung, Hintermättlistrasse 5, 5506 Mägenwil

Bertha Elsa Dambach, geboren 1920, von Bözberg AG, wohnhaft gewesen in Bözberg, gestorben am 15. September 2015

Gemeinderat Riniken 94244 GA

Projektverfasser: Fugazza Steinmann + Partner AG, dipl. Architekten ETH/SIA, Schönaustrasse 59, 5430 Wettingen

Bauvorhaben: Sanierung Westfassade mit Wärmedämmung Standort: MFH, Kirchackerstrasse 3, Parz.-Nr. 365, AGV-Gebäude-Nr. 193, Riniken

94235 GA

94254 GA

Bauherrschaft: Hiag Immobilien Schweiz AG, Baarermattstrasse 10, 6300 Zug

Bauherr: Voegtlin-Meyer AG, Aumattstrasse 2, 5210 Windisch

Projektverfasser: Meinrad Müller Architektur und Bauleitung AG, SChützenmattstrasse 3B, 5600 Lenzburg

Grundeigentümer: Lindhof-Garage AG, Mülligerstrasse, 5210 Windisch

Bauvorhaben: Drei Terrassenhäuser mit Einstellhalle, Parzelle Nrn. 5084, 5085, 5080 und 5081, Chilhaldenweg, 5200 Brugg

Bauvorhaben: Umrüstung/Ergänzung von einem Reklamepylon, Parzelle Nr. 2745, Mülligerstrasse 1612, 5210 Windisch

Projektverfasser: Ducksch & Anliker Architekten AG, Jurastrasse 18, 4900 Langenthal.

Planauflage: Vom 1. Oktober bis 31. Oktober 2015 auf der Abteilung Planung + Bau

Bauvorhaben: Diverse Reklamen, Parzelle Nr. 626, Neumarktplatz 1, 5200 Brugg

Einsprachen: Sind bis 31. Oktober 2015 schriftlich und begründet dem Gemeinderat einzureichen Windisch, 1. Oktober 2015

Der Gemeinderat

Einwendungen: sind dem Stadtrat Brugg einzureichen bis zum 2. November 2015.

Bauherr: Hirt Paul, Aermelgass 49, 5242 Birr Projektverfasser: Hirt Paul, Aermelgass 49, 5242 Birr

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Bauobjekt: Luft-Wasserwärmepumpe, Parz. 591, Aermelgass 49, 5242 Birr

Ergebnis der Ersatzwahlen für Gemeinderat und Vizeammann für den Rest der Amtsperiode 2014–17

Die Pläne liegen vom 2. Oktober bis 2. November 2015 auf der Bauverwaltung Eigenamt zur Einsichtnahme öffentlich auf. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist mit einem Antrag und dessen Begründung dem Gemeinderat einzureichen.

1. Wahlgang vom 27. September 2015

Der Gemeinderat

2 Mitglieder des Gemeinderates Absolutes Mehr 196 Stimmen

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Birr, 24. September 2015

Bauherr: Schäublin Thomas und Esther, Dorfstrasse 32, 5225 Bözberg

Stimmen haben erhalten: – Zweifel Hermann 345 Stimmen (gewählt) – Rickli Sabine 306 Stimmen (gewählt) – Vereinzelt gültige Namen 131 Stimmen

Die Pläne liegen in der Zeit vom 2. Oktober 2015 bis 2. November 2015 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Gegen dieses Baugesuch können während der Auflagefrist beim Gemeinderat Bözberg schriftlich Einwendungen erhoben werden; diese Frist kann nicht verlängert werden. Gemeinderat

Bauherr: Salt Mobile SA, Rue du Chaudray 4, 1020 Renens 1

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5225 Bözberg, 29. September 2015

Projektverfasser: EQOS Energie Schweiz AG, Airport Business Center 60, 3123 Belp

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Bauvorhaben: 3 Abstellplätze Grillwagen und Gasdepot 480 kg Lage: Parz. 1468, Geb. Nr. 642, Dorfstrasse

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Birr

Weitere amtliche Mitteilungen finden Sie auf Seite 6

94206 GA

Abteilung Planung und Bau, Brugg

Vizeammann Absolutes Mehr

248 Stimmen

Stimmen haben erhalten: – Eichenberger Roger 478 Stimmen (gewählt) – Zweifel Hermann 8 Stimmen (nicht gewählt) – Kaufmann Tonja 1 Stimmen (nicht gewählt) – Rickli Sabine 0 Stimmen (nicht gewählt) – Vereinzelt gültige Namen 7 Stimmen Wahlbeschwerden sind innert 3 Tagen seit Entdeckung des Beschwerde­ grundes, spätestens aber am dritten Tage nach der Veröffentlichung des Ergebnisses eingeschrieben an den Regierungsrat des Kantons Aargau ein­ zureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Hausen AG, 28. September 2015

Wahlbüro

Bauvorhaben: Neubau Mobilkommunikationsanlage Standort: Werkhofstrasse, Parzelle Nr. 902

Lupfig

BAU & PlANUNG HAUSEN AG

Bauherr: AMAG Automobil- und Motoren AG, Utoquai 49, 8008 Zürich

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5212 Hausen, 28. September 2015

Projektverfasser: Egli Rohr Partner AG, Architekten BSA/SIA, Husmatt 9, 5405 Baden-Dättwil Bauobjekt: Abbruch Gebäude Nr. 281, Parzelle Nr. 575, Neubau AMAG Carrosserie Center Birrfeld, Lupfig, Parz. Nr. 575/307, Hübelacherstrasse 17, 5242 Lupfig Zusatzbewilligung: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Strassensperre Fröhlichstrasse Brugg Aufgrund von Bauarbeiten zur elektrischen Erschliessung des neuen Pflegeheims wird die Fröhlichstrasse für den Durchgangsverkehr wie folgt beidseitig gesperrt:

Montag, �� Oktober, ���� Uhr bis Freitag, �� Oktober, ����� Uhr. Die Zufahrten zum Medizinischen Zentrum und zum Altersheim sind ab Laurstrasse gewährleistet. Umleitungen sind signalisiert. Fussgänger werden, getrennt von den Bauarbeiten, durch die Baustelle geleitet.

Die Pläne liegen vom 2. Oktober bis 2. November 2015 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme öffentlich auf. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist mit einem Antrag und dessen Begründung dem Gemeinderat einzureichen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Lupfig, 24. September 2015

Tel ��� ��� �� �� | [email protected] | www.ibbrugg.ch

Der Gemeinderat

IBB Energie AG | Gaswerkstrasse � | ���� Brugg

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Das Baugesuch liegt in der Zeit vom 2. Oktober bis 2. November 2015 während der ordentlichen Schalteröffnungszeit bei der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet (im Doppel) dem Gemeinderat, 5212 Hausen, einzureichen.

Fritz Häberli, geboren 1922, von Münchenbuchsee BE, wohnhaft gewesen in Villnachern, gestorben am 20. September 2015 Otto Kern, geboren 1919, von Stein AR, wohnhaft gewesen in Brugg, gestorben am 25. September 2015

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Bauherrschaft: Genossenschaft Migros Aare, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl

Planauflage: vom 2. Oktober 2015 bis zum 2. November 2015.

Bruno Joachim Flach, geboren 1939, von Maur ZH, wohnhaft gewesen in Auenstein, gestorben am 18. September 2015,

Gerichtskanzlei Brugg

Projektverfasser: Neonwidmer AG, Weidenweg 18, 4147 Aesch BL

Baugesuch 2015-083

94247 GA

General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

■ Gefährdung Standort Brugg für BWZ – Augen auf – bei jeder politischen Wahl Die Berufs- und Erwachsenenbildung Brugg ist in Gefahr! Für das BWZ muss man mit aller Kraft kämpfen! Wer hat uns dies eingebrockt? – «Unser» Regierungsrat – in seiner Sparwut hat er letztes Jahr bei Bildung, Sozialem, Natur und Kultur den Rotstift angesetzt. Das Aargauer Volk konnte in einer Referendumsabstimmung teilweise korrigieren (Kompliment!). Aber das Vindonissa-Museum, die Kantonsarchäologie usw. mussten Sparmassnahmen erdulden – viele bürgerliche Politiker der Region haben dies unterstützt … Es hört nie auf: Der Regierungsrat will mit einschneidenden «Entlastungsmassnahmen» bei der Bildung (Berufsschulen, Latein …) bei Unternehmen mit sozialem Auftrag usw. sparen. Die Summe ist erschreckend. Im selben Geist steht die Gefährdung des BWZ Brugg. Als «Standort- und Raumkonzept» wird Sparpotenzial suggeriert – welch ein Trugschluss! Der Grossrat muss nach der Anhörung über das Schicksal des BWZ entscheiden; die Grossräte des Bezirks setzen sich für das BWZ ein – das reicht nicht! Sparwut müsste in allen Parteien durch Umsicht und Vernunft ersetzt werden – ich habe Zweifel, ob dies gelingt. Aber: Ehemals auf Wahlplakaten lächelnde Politiker, welche solchen Spar-Unsinn ausheckten und ein BWZ gefährden, wurden einst gewählt. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, schaut bei allen Wahlen genau hin, welche Parteien welche Ziele verfolgen. Wählt keine Politiker (Parteien), die genau jenes Sparen unterstützen, welches ein BWZ gefährdet. Martin Brügger, SP-Grossrat und Einwohnerrat Brugg

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brugg Brugg: Buchvernissage «In Our Vital Interests»

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fand, dass die amerikanischen Quellen den Kampf darstellten, welchen die von den Achsenmächten vollkommen eingeschlossene Schweiz für das wirtschaftliche Überleben ausgefochten habe. Auch das Bestreben einer glaubwürdigen Neutralitätspolitik könne aus den Quellen herausgelesen werden. Gemäss der Meinung von Hans Berger – Verfasser des Vorworts – sind die sechs Bände wichtig für die Geschichtsforschung. So werde die Geschichte in einem grösseren Zusammenhang dargestellt. Der Leser könne sich ein eigenes Bild machen. Berger ist der Ansicht, dass sich eine breite Leserschaft für den letzten Band, wie auch für die vorhergehenden Bücher interessieren werde.

Vernissage

Persönliche Erinnerungen

Mitherausgeber Philippe Müller von der Bibliothek am Guisanplatz in Bern stellte fest, dass mit den Quellen aus ausländischer Sicht ein Bild der Schweiz entstehe. Es sei ein Teil der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Oberst i Gst Gerhard Wyss – ebenfalls Mitherausgeber –

Neben den wissenschaftlichen Aussagen erzählte Dragan J. Najman, wie seine Familie damals aus Jugoslawien geflüchtet war. Dem alt Grossrat aus Baden ist das neue Buch gewidmet. Zwölf Familienmitglieder waren über Dubrovnik nach Split gereist. Noch in Dubrovnik waren sie von einem Flie-

Wo hat man heutzutage noch die Gelegenheit, einfach mit seiner Klampfe auf die Bretter, die die Welt bedeuten, zu steigen und aus der Seele zu jammen? Das Dampfschiff bietet diese Möglichkeit! Dies vier Mal im Jahr und jeweils in einer anderen Stilrichtung. Zu Beginn des Jams eröffnen jeweils Bands aus der Region den Abend. An diesem Abend der «Ziischtigsklupp» (Christoph Schmid (Git), Thomas Meier (Drums), John Forrer (Bass), optional Rahel Schmid (Voc). Danach starten wir die Funk Jam und laden alle dazu ein: «Let’s Jam it!» Gesangsanlage, Piano sowie Schlagzeug vorhanden. Freitag, 2. Oktober Beginn Jam 21 Uhr, Eintritt frei Dampfschiff Kulturclub, Aarauerstrasse 26, Brugg

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gerangriff überrascht worden, und Najman erinnert sich, dass sie sich im Freien auf dem Boden geduckt aufhalten mussten. Die Flucht ging mit Unterbrüchen weiter über Triest nach Bergamo. Da nach der Kapitulation von Italien das Land von Deutschen besetzt war, führte die Flucht weiter Richtung Schweiz. Mit dem letzten Zug, der von den Deutschen nicht überwacht wurde, fuhr die Familie 1943 Richtung Chiavenna und zur Schweizer Grenze nach Castasegna. Obwohl die ganze Familie zuerst nach Italien zurückgeschickt werden sollte, durften alle in der Schweiz leben. Die erste Zeit verbrachten sie in einem Internierungslager, nachher durften die geflüchteten Kinder im Institut Montana auf dem Zugerberg die Schule besuchen. Nicht lange ging es, bis Najman nach Baden kam, wo er schnell Deutsch und Mundart lernte, damit er dem Schulbetrieb folgen konnte. Von der Fremdenpolizei erhielten sie bis in die 50er-Jahre Unterlagen für eine Weiterreise nach Amerika. Das später eingereichte Einbürgerungsgesuch wurde 1960 bewilligt, und Najman ist stolz auf seine heutige Staatsbürgerschaft. ●

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Land der Heimkehr

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■ Der Verein startet mit Heimsieg in die Saison 2015/2016 Das Team von Trainer Ole Bull bringt den ersten Heimsieg unter Dach und Fach und setzt sich gegen den TV Muri 2 vor heimischem Publikum am Schluss mit 31:27 durch. Lange war das Spiel offen und die Führung wechselte hin und her, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Die Entscheidung zugunsten von Brugg fiel in der Schlussviertelstunde, als sich die Hausherren durch einen 5:0-Lauf den entscheidenden Vorsprung verschafften. Den besseren Start in das Match erwischten die Gäste aus Muri, und mit drei Treffern in Serie gingen sie, nach dem 1:0 von Brugg, schnell mit 3:1 in Führung. Die Gastgeber blieben aber dran und glichen mit dem 5:5 erstmals wieder aus. In der Folge entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, bei dem die Führung ständig wechselte, aber keine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Tor in Führung gehen konnte. Während der Angriff noch einigermassen funktionierte, war Trainer Ole Bull mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Bull stellte die Abwehr um, doch auch diese Massnahme erzielte nicht die erhoffte Stabilität. Fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit nahm der Brugger Trainer dann das TeamTimeout, um nochmals auf seine Mannschaft einzuwirken. Ausserdem kam Benjamin Rudolf und ersetzte Himadri Banerjee im Brugger Tor. Als eine seiner ersten Aktionen

griff erhöhte die Achse Knop, Weber und Rey nun den Druck, und mit einem 5:0-Lauf durch Tore von Weber, Affolter, von Siebenthal und einem Doppelpack von Knop gelang es dem Heimteam, sich innerhalb von sieben Minuten vorentscheidend auf 28:23 abzusetzen. Trainer Bull wechselte noch einmal durch. Über den Zwischenstand 31:25 endete das Spiel letztendlich mit 31:27. konnte Rudolf dann auch einen Ball der Gäste parieren und leitete einen Tempogegenstoss ein, den Cyrill Spiegelberg per sehenswerten Dreher zur 15:14-Führung abschloss. Aber die Gäste hielten weiter dagegen und konnten Sekunden vor der Pausensirene erneut zum 16:16 ausgleichen. Die zweite Halbzeit begann dann genau so, wie die erste geendet hatte. Nun legten die Gäste vor, doch Brugg egalisierte postwendend wieder. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit spielte Marco Weber nun stark auf und erzielte mit den Toren 18, 19 und 20 die nächsten drei Treffer für das Heimteam. Da Muri aber immer nachgezogen hatte, war das Spiel beim Stand von 20:20 weiterhin völlig offen. Und bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte – beim Zwischenstand von 23:23 – ging es munter so weiter. Dann endlich zeigte die Umstellung in der Abwehr, mit Samuel von Siebenthal auf der vorgezogenen Position, Wirkung. Die Deckung ging nun etwas aggressiver und entschlossener zu Werke, und Benjamin Rudolf im Tor von Handball Brugg konnte einige Würfe der Gäste entschärfen. Im An-

Staatskellerei Zürich

90742 GA

ckelte sich zu einem widerstandsfähigen Land. Dies zeigte sich dadurch, dass die wichtige Festung Sargans endlich fertig gebaut wurde. Amerika interessierte sich auch für das Schweizer Rationierungswesen, im Speziellen an den für die Gaststätten geschaffenen Mahlzeitencoupons. In der Schweiz stieg der Widerstandswille, weil man sich bedroht fühlte. Ein Genfer Platzkommandant stellte nach der Landung der Alliierten auf dem italienischen Festland eine Zunahme der Gefahr fest, weil man für wahrscheinlich hielt, dass die Deutschen die Schweizer Alpentransversale für Truppentransporte benützen würden. Auch der starke Rückgang von wichtigen Kohle-Importen für die energiedefizitäre Schweiz war beunruhigend.

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Von links: Jürg Stüssi-Lauterburg, Dragan J. Najmann, Gerhard Wyss, Hans Berger und Philippe Müller

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Kommentar Ole Bull (Trainer Handball Brugg): «Zunächst einmal bin ich froh, dass uns der Start in die neue Saison geglückt ist. Auch wenn das Spiel sicherlich keine Glanzleistung war und wir noch viel Luft nach oben haben. Insbesondere mit der Abwehrleistung war ich heute überhaupt nicht zufrieden. Ab Mitte der zweiten Halbzeit sind wir dann etwas besser ins Spiel gekommen, und Samuel (von Siebenthal), Marco (Weber) und Stephan (Knop) haben die entscheidenden Akzente im Angriff setzen können. Wir haben einige ganz gute Ansätze gezeigt, aber auch gesehen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.» Erfolg auch auswärts Auch der Auswärtsauftakt gelingt der Mannschaft von Trainer Ole Bull. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer ausgeglichenen ersten Halbzeit macht Handball Brugg in der zweiten Spielhälfte kurzen Prozess mit dem Aufsteiger SG Buchs/Suhr Aarau und landet einen sehr deutlichen 28:15-Auswärtssieg.

Annemarie Schwarzenbachs Persienreisen im Spiegel ihrer Texte und Fotografien. In deutscher Sprache und Farsi (Persisch). Die Schweizer Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin reiste viermal in den Iran, ein für sie schicksalhaftes Land, in den zwei ihrer wichtigsten Romane angesiedelt sind. Als die 25-jährige Schweizerin im Frühling 1934 zum ersten Mal das Land betrat, fühlte sie sich an die Heimat erinnert, ein Gefühl, auf das sie nicht vorbereitet war. 305 Seiten, gebunden. Fr. 39.– ISBN 978-3-85648-084-4

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Einleitung Die Einleitung zum letzten Band verfasste Jürg Stüssi-Lauterburg. Im ersten Teil erklärt er den Kriegsverlauf im dokumentierten Jahr 1943. Die Dokumente zeigen den Planungsaufwand der Deutschen auf, die diskutieren, ob die Schweiz gestürmt werden soll oder ob eine wirtschaftliche Zusammenarbeit sinnvoller sei. Stüssi beruft sich auf einen Brief eines Gesandten, in dem davon geschrieben steht, dass eine unabhängige Schweiz mit 500000 Soldaten unerwünscht und deshalb das Land zu erobern sei. Die Deutschen hatten diesen Einsatz in den Festtagen 1942 mit einem Heer zwischen 800000 und einer Million Soldaten geplant. Innert acht Tagen hätte die Operation abgeschlossen werden sollen. Deutsche Offizierskreise seien aber dagegen gewesen, weil wegen Rückschlägen in Russland Truppenknappheit geherrscht habe. Weiter fasst Stüssi die Dokumente in monatliche Berichte zusammen. Ein Ausschnitt aus dem Monat Juni sei hier wiedergegeben. Schweizerische Massnahmen für eine bevorstehende Teilmobilmachung wurden von den Amerikanern wohlwollend festgestellt. Die Schweiz entwi-

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ereits fünf Bände mit amerikanischen und britischen Quellen zur Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg sind im Verlag Merker im Effingerhof erschienen. Das Jahr 1943 fehlte noch. Insgesamt sind nun 137 Dokumente aus englischen und 564 aus amerikanischen Archiven einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Sie umfassen den Zeitraum von März 1940 bis Dezember 1945.

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Birnel – Birnendicksaft – ist ein besonderes Naturprodukt, gewonnen aus Birnen von Schweizer Hochstammbäumen. Samstag nachmittags haben Sie die Möglichkeit, dieses feine Naturprodukt zu einem günstigen Preis in verschieden grossen Mengen kaufen. Birnel ist gut für die Gesundheit, weil es ein absolut reines Naturprodukt mit vielen wichtigen Mineralstoffen ist. Neben Süssspeisen kann Birnel auch für Grillmarinaden, Saucen, Fleisch- und Gemüsegerichte eingesetzt werden. Birnel ist gut für die Natur, weil die Verarbeitung von Mostbirnen zum

Erhalt von Hochstammbäumen und damit zum Schutz von Lebensraum für bedrohte Vogelarten beiträgt. Birnel ist gut für die Menschen in Not, weil der Erlös aus dem Handel die Arbeit der Winterhilfe mit ermöglicht. Nutzen Sie die Möglichkeit, geniessen Sie einen Spaziergang der schönen Aare entlang (Richtung Bad Schinznach) und erstehen bei uns den feinen Bio-Birnel. ●

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Es wird wohl vielen Eltern von Teenies so ergehen: Die Kids gehen aus – zu einer Megaparty – und die Eltern wissen nicht, wann und in welchem Zustand ihre Sprösslinge wieder nach Hause kommen. So auch im Schwedischen Schärengarten. Nora ist die neue Partnerin von Jonas, dessen Tochter Wilma mit Freunden zur Mittsommerparty nach Sandhamn geht. Wie so oft endet auch diese Fete

Der Natur- und Vogelschutzverein Brugg freut sich, auch dieses Jahr wieder an der Birnel-Aktion der Winterhilfe teilzunehmen. Ab sofort wird der Bio-Birnel zum Kauf angeboten.

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in einem riesigen Besäufnis und Drogenmissbrauch, und ein Jugendlicher findet dabei den Tod. Als Wilma nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause zurückkehrt, geht das grosse Suchen los. Jonas und Nora ermitteln auf eigene Faust, finden jedoch nur zwei sturzbetrunkene Freundinnen von Wilma. Diese müssen erst ausnüchtern, bevor sie befragt werden können. Kommissar Thomas Andreasson wird für die Fahndung beigezogen. Diese gestaltet sich indessen als schwierig, da niemand etwas gesehen haben will und die Jugendlichen für eine Einvernahme noch zu betrunken sind. Langsam fügen sich die Einzelheiten zusammen, und der Fall klärt sich auf. Ein wunderbarer Krimi von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr sensibel erzählt, stimmt er auch nachdenklich, da der Alkohol und der Drogenkonsum das Beste am Mittsommerfest sein sollen …

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Mit zunehmendem Alter kann das Einkaufen und Kochen eine Belastung werden. Dabei ist ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung im Alter wichtig. Pro Senectute Aargau bietet mit dem Mahlzeitendienst eine Lösung und hilft den Kundinnen und Kunden, ihren Alltag zu Hause zu bewältigen. Kurze Wege zwischen Herstellung und Verteilung garantieren Frische und Qualität. Gekocht wird regional, verteilt lokal.

Seit 40 Jahren unterstützt Pro Senectute Aargau mit ihrem Mahlzeitendienst Kundinnen und Kunden, die nicht mehr in der Lage sind, ihr Essen selber zuzubereiten. Die Kundinnen und Kunden können aus je sechs Menüs und zwischen normaler und leichter Kost, vegetarischen Menüs und Mahlzeiten für Diabetikerinnen und Diabetiker wählen. Wo-

che für Woche wechseln die Menüpläne. Die Mahlzeiten sind 14 Tage im Kühlschrank haltbar und können in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmt werden.

Persönlicher Kontakt Die Menüs werden mit einer Ernährungsberaterin geplant und garantieren, dass sich die Kundinnen und Kunden ausgewogen und abwechslungsreich ernähren. Gekocht werden sie im Kanton Aargau, damit die Wege kurz bleiben und die Frische und die Qualität garantiert sind. Die Mahlzeitenverträgerinnen und -verträger bringen die Menüs persönlich nach Hause. ● Weitere Informationen: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Brugg: E-Mail [email protected], Tel. 056 441 06 54 www.ag.pro-senectute.ch

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brugg

Brugg: Die ehemalige Aarebrücke beim Schwarzen Turm

Reklame

«Vor 90 Jahren wurde die Aarebrücke eingeweiht.» – Ein Artikel im letzten General-Anzeiger löst Reaktionen aus. Peter Belart

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Hochbetrieb auf der alten Aarebrücke

Bilder: zVg

W a u : Das Hundemagazin «Dogs», nach eigenen Angaben Europas grösste und renommierteste Hundezeitschrift, berichtet in der aktuellen Ausgabe über Rottweil. Kalle, Deutschlands vielleicht berühmtester Rottweiler, und sein Herrchen, Bestseller-Autor Elmar Schnitzer («Kalle für alle») waren zu Recherchezwecken vor einigen Wochen in der Stadt unterwegs. Dabei entstand auch das beigefügte Bild: Es zeigt Oberbürgermeister Ralf Bross mit den städtischen Mitarbeiterinnen Ann-Katrin Mey (links) und Eva Moosmann (rechts) neben ihren Hunden Stella und Lola. Die mehrseitige und reichlich bebilderte Reportage findet sich in der September/Oktober-Ausgabe von «Dogs». Bild: Debra Bardowicks/Animal Photography L e s erb ri e f

Die sechs Lernenden besuchen zurzeit das BWZ

Der «Baslerstich» Besonders bemerkenswert ist der Strassenzustand: Keine Rede von irgendwelcher Pflästerung oder gar von Asphalt; die Wagenspuren sind in der Naturstrasse deutlich erkennbar. Ein Trottoir kennt man damals noch nicht; es besteht auch keine Notwendigkeit dazu. Nicht wahr: Man hätte doch Lust, schnell in jene Zeit hineinzuhören

und den damaligen Alltag aus eigenem Erleben kennenzulernen. Eine Fahrt mit der Postkutsche, ein Spaziergang durch den Brugger Markt, ein Besuch in der Wirtschaft zum Römerturm und ein kurzer Schwatz mit den Menschen, die da unterwegs sind: Was bewegte sie? Welche Sorgen drückten sie? Worauf freuten sie sich? ●

CV P A A rg Au

■ Anhörung zum Standort- und Raumkonzept auf Sekundarstufe II Durch die veränderten Schülerzahlen an den Berufsschulen ist es für die CVP Aargau unbestritten, dass Handlungsbedarf in Bezug auf die Raumauslastung besteht. Durch die Bildung von Kompetenzzentren steigt die Durchlässigkeit und werden die Schulen effizienter. Die CVP Aargau unterstützt teilweise Variante Beta, weil damit Verbesserungen der Auslastung erreicht und die regionalen Aspekte weiterhin berücksichtigt werden. Die zugrunde liegenden strategischen Zielsetzungen sind nachvollziehbar. Um diese Ziele erreichen zu können, wird es zum Teil einschneidende Veränderungen geben müssen. Wir sind aber nicht überzeugt, dass alle Veränderungen nötig sind. Der regionale Aspekt darf nicht zu kurz kommen. Grossrat Martin Steinacher fordert deshalb, dass nicht alle Schulen auf den Hauptachsen zentralisiert werden und auch bestehende Standorte erhalten bleiben. An der Variante Beta überzeugen uns folgende Punkte: Der Grundsatz

Nationalratswahlen vom 18. Oktober

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Das «Müeti» auf der Brücke Die hochformatige Aufnahme zeigt das Leben auf der alten Brücke an einem Markttag. Beim Schwarzen Turm sind die ersten, noch leeren Marktstände zu sehen. Ochsen werden die Hauptstrasse hochgeführt. Die Postkutsche trifft ein. Dahinter ein «Müeti». Und mitten auf der Brücke ein Mann mit seinem «Wärli» auf dem Rücken. Alle Männer und auch die beiden Kinder tragen einen Hut. Links steht noch die Wirtschaft zum Römerturm, die spätere Bäckerei Belart. Mitte der 1920er-Jahre wird sie im Zusammenhang mit der Strassen- und Brückenverbreiterung abgebrochen. Die alte Brücke erkennt man am Metallgeländer. Und angeklebt an den Schwarzen Turm das prosaisch anmutende Pissoir! Das andere Bild zeigt den untersten Teil der Baslerstrasse mit dem Zollplätzli. Hinten ein hoch beladener Wagen mit einigen Passanten und davor ein Jüngling mit Besen. Rechts ein Mann mit Hut, hellem Kittel und einem umgehängten Korb. Offensichtlich hat er den Fotografen bemerkt und stellt sich nun in Positur.

2 x auf Ihre Liste.

«ein Standort pro Beruf» wird konsequent umgesetzt; keine Schule abseits der Achse Aarau-Baden wird geschlossen. Dem regionalen Aspekt wird weitgehend Rechnung getragen und eine gute Auslastung erreicht. Der CVP stellen sich noch verschiedene Fragen wie: «Sind die Verschiebungen alle zumutbar?» und «Werden alle weiterhin noch nötigen Liegenschaften auch genutzt?» Es darf nicht sein, dass heute Räume nicht mehr benötigt werden und in ein paar Jahren neuer Raum geschaffen werden muss. Die Resultate der Überlegungen aus dem Departement Bildung Kultur und Sport sind z. B. die Schliessung der KV-Standorte Brugg, Zofingen und Lenzburg oder die Verschiebung der WMS und IMS weg von Aarau. Die neue Zuteilung bei gewissen Berufsschulen stösst aber so schon bald an ihre Kapazitätsgrenze. Die Verteilung ist noch nicht optimal gelöst, das muss noch verbessert werden. Auch sollte die Situation der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden. Mit den Verschiebungen müssten diese zum Teil viel weitere Wege zurückle-

gen, was auch mit höheren Kosten verbunden wäre. In diesem Zusammenhang muss man aber berücksichtigen, wie oft ein Schüler eine Schule besucht. Wären weitere Wege einfacher zu verkraften, wenn dies nur ein- oder zweimal pro Woche der Fall ist? Können solche Schulen an die Peripherie verschoben werden? Vollzeitschulen hingegen sollten zentral angeboten werden, da Zentren einfach und schnell erreichbar sind. Grossrat Martin Steinacher ist überzeugt, dass die Vollzeitschulen WMS und IMS vom breiten Bildungsangebot der Mittelschulen profitieren und damit einen alternativen Weg zu den Teilzeitschulen an den kaufmännischen Schulen bieten. Dies hat sich bewährt und soll beibehalten werden. Die Verschiebung dieser Schulen von Aarau nach Baden und Zofingen löst zwar teilweise das Platzproblem in Aarau, hat aber viele Nachteile für die Schüler. Allenfalls wandern diese auch an andere Orte ab. Da sollte eine andere Lösung gesucht werden.

■ Pro BWZ Brugg Als wir, die Lernenden der Gemeindeverwaltung Windisch, vernahmen, dass man das BWZ schliessen möchte, waren wir geschockt. Unsere jetzige Schule soll in zwei Jahren geschlossen werden. Wir Erstlehrjahrlernende müssen unser letztes Jahr an einer anderen Schule, wahrscheinlich in Wohlen, verbringen. Und dies im wichtigsten aller Lehrjahre – im Abschlussjahr. Dies hängt mit massiven Nachteilen für die Lernenden der Region Brugg zusammen. Unter anderem mit einem längeren Weg mit dem Zug, allgemein längeren Schulwegen, neuen Lehrern und einer neuen Klasse. Es beginnt also alles wieder von vorne. Mit der Schliessung des BWZ geht wichtiges verloren. Neben den Lernenden profitieren auch die Erwachsenen von dieser Schule. Dort können sie eine neue nicht alltägliche Sprache wie Russisch, Schwedisch oder Spanisch lernen, Kurse für Prüfungsvorbereitungen besuchen sowie den Wiedereinstieg in die Berufswelt und andere Weiterbildungen starten. Für uns Schüler hat das BWZ sehr viele Vorteile. Es liegt sehr zentral, direkt am Bus- und Zugbahnhof, im Gegensatz zur Berufsschule Baden. Viele der Schüler kommen aus verschiedenen Regionen mit dem Zug und hätten in der Folge längere Schulwege zu absolvieren. In der Mittagspause können wir uns im Campusgelände, in der Stadt oder in der Schule verpflegen. Die riesige Bibliothek der Fachhochschule steht uns auch zur Verfügung. Mit der

Bild: zVg

Schliessung des BWZ würde der Schulstandort Brugg sowie die ganze Region massiv geschwächt werden und an Attraktivität verlieren. Wir gehen sehr gerne in die Schule und finden, dass das BWZ, das gute Schulklima und das gute Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern bestehen bleiben müssen.

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m Empfang steht ein nicht mehr ganz junger Mann. Unter dem Arm trägt er zwei grossformatige Bilder. Es handelt sich um Vergrösserungen von alten Fotos. «Ich habe die beiden Brückenbilder im letzten GA gesehen, und da wollte ich Ihnen diese hier zeigen. Vielleicht sind sie für Sie von Interesse.» Tatsächlich sind die Fotos nicht nur für uns, sondern bestimmt auch für unsere Leser von Interesse. Wir sind uns bewusst, dass die beiden Bilder nicht zum ersten Mal öffentlich zu sehen sind. Vor Jahrzehnten hat der legendäre Brugger Fotograf Hans Eckert Fotografien von alt Brugg gesammelt, die schönsten und aussagekräftigsten vergrössert und sie im Rahmen einer viel beachteten Ausstellung in Lauffohr gezeigt. Jedermann konnte damals einzelne Bilder bestellen, und zwar in unterschiedlichen Formaten. Die beiden hier wiedergegebenen Aufnahmen sind Teil jener Ausstellung. Bestimmt sind die Bilder aber gerade jüngeren GA-Lesern noch nicht bekannt. Grund genug, sie neuerdings zu zeigen.

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

Infolge Demission von Thomas Frey, als Mitglied des Gemeinderates, ist dieser freiwerdende Sitz neu zu besetzen. Der Gemeinderat hat die Ersatzwahl auf den 13. Dezember 2015 festgelegt. Da einerseits die gesetzlichen Anmeldefristen einzuhalten sind, und andererseits die Behörde per Ende Jahr wieder vollständig besetzt sein muss, ist es leider unumgänglich, einen separaten Wahlgang anzusetzen. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Lupfig bis spätestens am 44. Tag vor dem Hauptwahltag, d.h. bis am Freitag, 30. Oktober 2015, 12.00 Uhr, einzureichen. Das Anmeldeformular, welches zugleich Wahlannahmeerklärung ist, kann auf der Gemeindekanzlei bezogen werden. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Gemeinderat Lupfig

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Winterkleiderbörse und Spielsachenverkauf Beide Veranstaltungen finden in der Turnhalle Stilli statt. Spielsachenbörse Die Kinder können ihre Spielsachen am Samstag, 17. Oktober, ab 13.30 Uhr selber verkaufen. Kaffeestube offen am Samstag, 17. Oktober, von 13.30 bis 16.45 Uhr Winterkleiderbörse Annahme: Freitag, 16. Oktober, 18.30 bis 20 Uhr, Verkauf: Samstag, 17. Oktober, 13.30 bis 15 Uhr, Rückgabe: Samstag, 17. Oktober, 16.45 bis 17.15 Uhr Wir nehmen an: – Herbst- und Winterkleider ab Grösse 50 bis 176 – Body für Kleinkinder und Pyjama bis Grösse 92 – Zewi-Decken – Kinderwagen, Autositze, Hochstühle, Kinderfahrräder, Dreiräder – Schuhe, Wanderschuhe – Skis, Snowboards, Schlitten und noch vieles mehr! Wir nehmen nicht an: – Schmutzige und/oder defekte Artikel – Unterwäsche, Strumpfhosen, Socken, Sommerkleider und Sommerartikel Auskunft/Anmeldung bei Silke Junghans, Tel. 032 513 40 51, E-Mail [email protected] gmx.de, Anmeldung bis 14. Oktober

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Diplompreise für ausgezeichnete Leistungen 17 Diplomandinnen und Diplomanden wurden für ihre ausgezeichneten Leistungen mit den begehrten Diplompreisen sowie dem Siemens Excellence Award ausgezeichnet (siehe Liste der Diplompreise 2015).

Verheissungsvoller Karrierestart In seiner Diplomansprache rief Urs Endress, CEO von Endress+Hauser France, die jungen Fachleuten auf, ihren Träumen treu zu bleiben. Er verglich die Fachhochschule mit einem Bahnhof, aus dem viele Gleise in alle Richtungen führten. «Als Ingenieurin oder Ingenieur steht ei-

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Brugg-Windisch: Über 300 Ingenieure erhalten Diplom

Vor Kurzem konnten an der Hochschule für Technik FHNW in BruggWindisch 321 junge Frauen und Männer ihre Bachelor- und Master-Diplome entgegennehmen. 17 Absolventinnen und Absolventen wurden für ihre hervorragenden Leistungen mit Diplompreisen ausgezeichnet.

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nem die Welt offen», betonte der heutige Präsident des Stiftungsrats der FHNW, der ebenfalls in BruggWindisch studiert hat.

Tolle Berufsaussichten Tatsächlich sind die Berufsperspektiven für Ingenieurinnen und Ingenieure nach wie vor ausgezeichnet. Ein grosser Teil der Studierenden kann aus mehreren Jobangeboten wählen. Gleichzeitig ist das Interesse für die Ausbildung an der Hochschule für Technik FHNW ungebrochen: Anfang Monat hat eine Rekordzahl von 537 Studierenden ihr erstes Semester an der Hochschule für Technik FHNW begonnen. Rund 27% der Erstsemestrigen wählten das berufsbegleitende Studienmodell. ●

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248 Betriebsökonomen diplomiert

In Basel konnten 134 und in BruggWindisch 114 neue Bachelors ihre Diplome entgegennehmen. Neun Diplomanden wurden für hervorragende Leistungen ausgezeichnet. Die Diplomfeier in Olten findet am 2. Oktober statt.

Die Studiengangleitenden freuten sich, 248 neuen Betriebsökonomen ihre Bachelor-Diplome zu überreichen. 108 Absolventinnen und Absolventen haben im Vollzeitmodus, 140 im berufsbegleitenden Modus studiert. Die Tendenz der letzten Jahre zeigt nach wie vor einen Trend hin zu berufsbegleitenden Studiengängen. Englischsprachige Studien-

gänge erfreuen sich bei Schweizer Studierenden einer weiter steigenden Beliebtheit. Neun Diplomanden durften für hervorragende Leistungen Preise entgegennehmen.

Preisträger Brugg-Windisch Für den besten Abschluss Vertiefungsrichtung Banking & Finance wurde Raphael Schmidt, Rütihof (Betriebökonomie VZ), ausgezeichnet. «Student of the year» ist Patrick Basler, Münchwilen (Betriebsökonomie VZ), und die beste Bachelor-Thesis schrieb Sandra Leimgruber, Seengen (Betriebsökonomie berufsbegleitend). ●

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

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Brugg: Solarspar lud ein zur Filmmatinee

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«Tag der Wahrheit»

Ungefähr 70 Personen sassen am 26. September im Publikum, als im Odeon Brugg der Film «Tag der Wahrheit» von Regisseurin Anna Justice gezeigt wurde. Die Klimaschutzorganisation Solarspar organisierte zudem eine Diskussion mit Josef Sachs und im Anschluss einen Apéro, bei welchem angeregt weiterdiskutiert wurde.

nalrat

www.adrianschoop.ch Josef Sachs (links) und Peter Wettler, Vorstandspräsident von Solarspar Bild: zVg Fachsprache spricht man dabei von einem «erweiterten Suizid». Ein Atomkraftwerk kann unter diesen Gesichtspunkten als mögliche Waffe herhalten. Dem Attentäter im Film geht es vor allem darum, Gerechtigkeit herzustellen. Der Zwischenfall mit Austritt hoher Strahlung, welche zur Erkrankung seiner Tochter geführt hat, ist kein Einzelfall. Diese Wahrheit soll ans Licht gebracht werden. Laut Sachs ist der ehemalige Mitarbeiter dabei bereit, sein Leben für dieses absolute und einzig verbleibende Ziel zu opfern. Ein weiterer kritischer Aspekt des Filmes: Der Betreiber des AKWs beschliesst trotz akuter Gefahr, den Fall zu vertuschen und die Öffentlichkeit nicht zu informieren. Die Bevölkerung wird somit nicht evakuiert und befindet sich in noch höherer Gefahr, als es bei verant-

wortungsvollem Handeln der Zuständigen der Fall wäre. In der realen Welt ist zu hoffen, dass – falls es einmal zu einer vergleichbaren Situation kommen sollte – endlich aufgehört wird, die AKW-Betreiberfirmen in Schutz zu nehmen und dass die Bevölkerung pflichtbewusst informiert wird. Im Abschluss wurde aus dem Publikum die Frage aufgeworfen, ob das Tolerieren des Betriebs von Atomkraftwerken nicht auch eine Art Suizidversuch darstelle. Auch wenn wir uns nicht mutwillig Tod und Verwüstung für grosse Landstriche und Tausende von Personen wünschen, so nehmen wir dies mit dem Betreiben von Atomkraftwerken doch in Kauf. In der Schweiz be-finden sich nach wie vor fünf tickende Zeitbomben. Es ist höchste Zeit, diese zu entschärfen. Maja Haus

Brugg: Pro Senectute

Neue Computerkurse ab Oktober

Das Team der Sparte Kindertheater heisst die Kinder und Eltern im Odeon herzlich willkommen (von links): Monika Brunner, Astrid Baldinger, Sibylle Michel, Judith Fuchs und Larissa Kramer Bild: Daniel Fuchs

Brugg: Herbstferienprogramm im Odeon

Zauberfaden – Abendgeschichten für Kinder

Musik zur Einstimmung und weiche Kissen: Eine gemütliche und zauberhafte Atmosphäre wird die Kinder in der Erzählecke im Forum Odeon erwarten.

Unter dem Thema «Waldtiere» gibt es an drei Abenden in den Herbstferien verschiedene Geschichten zu hören. Dieses neue Angebot lädt Kinder ab vier Jahren und ihre Familien dazu ein, in die schöne Tradition des Erzählens einzutauchen. Die Anlässe werden musikalisch umrahmt, und im Anschluss an die Geschichte darf jedes Kind dazu beitra-

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Dr. iur. Peter Heer Rechtsanwalt

gen, dass der Zauberfaden ein Stück wächst. Mit den Erzählerinnen Kathrin Tchenar und Alma Jongerius sowie dem Erzähler Benno Muheim darf man sich auf drei bekannte Gesichter aus dem (Kinder-)Theaterbereich freuen. ● Dienstag, 6. Oktober Mittwoch, 7. Oktober Donnerstag, 8. Oktober Jeweils um 18 Uhr Die Kinder bezahlen nur an ihrem ersten Abend einen Eintritt von Fr. 5.–/Erwachsene Fr. 10.– www.odeon-brugg.ch

Im Oktober starten wieder verschiedene Computerkurse für Interessierte ab 60 Jahren. In kleinen Gruppen (max. sechs Personen) können Sie an einem PC-Einsteigerkurs teilnehmen, wo Sie auch erste Einblicke ins Internet und in die E-Mail-Anwendungen erhalten. Der Umsteigerkurs auf Windows 8/8.1+Word 2013 sowie der Word (Textverarbeitung)-Basiskurs bringen Sie in Ihren Kenntnissen weiter. Das iPad (Apple) ist eine gute Alternative zum PC. Für iPad bieten wir ebenfalls Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Oder möchten Sie Ihre Ferienfotos mit digitaler Bildbearbeitung organisieren? Neu im Programm ist unser iPhone (Apple) Einsteigerkurs. Alle Kurse beginnen ab Mitte Oktober beim Aargauer Computerclub an der Storchengasse 8 in Brugg. Weitere Informationen bei Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Brugg, Telefon 056 441 06 54

Brugg/WindiSch

Kindertheater Das Kulturhaus Odeon Brugg organisiert – in Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Windisch – eine bunte Palette an Kindertheaterstücken. So werden die bekannten Stücke «Augustine», «Piggeldy und Frederick», «Räuber Grapsch» oder «Der Grüffelo» zu sehen sein. Zudem finden ein Kinderkonzert von Andrew Bond statt sowie eine Lesung für Kinder von Franz Hohler aus seinem soeben erschienenen Kinderbuch «Die Nacht des Kometen». Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.odeon-brugg.ch.

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Radtour der Pro Senectute Brugg «Eine Fahrt durch das See- und Bünztal mit Hohenrain als Wendeort» Die Tour führt uns ab Brugg via Wildegg, Lenzburg, Seengen, Hitzkirch nach Hohenrain (Mittagessen im Johanniter-Café oder Picknick). Für die Rückfahrt wählen wir das Bünztal und durchfahren die Orte Abtwil, Sins, Muri, Wohlen, Othmarsingen, Wildegg und entlang der Aare nach Brugg. Die Geniesser können die S23 nach Lenzburg, Brugg ab 9.15 Uhr wählen und stossen dort zu der Sportlergruppe, oder sie wählen in Muri bzw. Wohlen (je nach Kräfteverschleiss) den Zug für die Rückreise nach Brugg. Die Sportlichen geniessen den Saisonausklang auf der 100 km langen Flachtappe. Technische Daten: Geniesser: Distanz etwa 85 bzw. 70 km (je nach Wahl); Aufstieg etwa 450 m, reine Fahrzeit etwa 6 bzw. 5 Stunden Sportliche: Distanz etwa 100 km; Aufstieg etwa 500 m, reine Fahrzeit etwa 6,5 Stunden Weitere Auskünfte: Hansruedi Byland, Tel. 056 443 15 09, oder Kurt Weber, Tel. 056 441 47 50 Treffpunkt: Brugg Eisiplatz; Dienstag, 6. Oktober, 8.30 Uhr oder Bahnhof Lenzburg 9.35 Uhr. Rückkehr: etwa 17 Uhr Die Benützer der S23 ab Brugg wollen dies bitte der Tourenleitung mitteilen.

■ Vorlage zum Standort- und Raumkonzept Sekundarstufe II Der Aargauische Gewerbeverband ist der Auffassung, dass die Zielsetzungen des Standort- und Raumkonzepts Sekundarstufe II grundsätzlich richtig sind. Angesichts finanzieller Überlegungen sowie der Entwicklung von verschiedenen Berufsbildern dürfte das vollumfängliche Festhalten am Status quo nicht zielführend sein. Für den AGV gilt seit jeher der Grundsatz: «Qualität vor Regionalität». Daher fehlt die wichtigste Zielsetzung in der Vorlage: Erhalt bzw. Verbesserung der Ausbildungsqualität. Diese Betrachtung fehlt in der Anhörung weitestgehend und ist auch nicht Gegenstand bei der Nutzwertanalyse. Zudem ist unklar, wie die ausgewiesenen Einsparungen berechnet werden. Solange die finanziellen Folgen aber nicht transparenter hergeleitet werden und aufgezeigt werden kann, in welchen Varianten eine Verbesserung der Ausbildungsqualität erreicht wird, kann der AGV zu den einzelnen Varianten keine Stellung nehmen. Ein wichtiges Kriterium für die Standortwahl ist überdies die Berücksichtigung der Standorte der Betriebe der entsprechenden Branchen. Auch sie fehlt. Der AGV empfiehlt, dass künftig die Schulen und die betroffenen Berufsverbände in die Planung mit einbezogen werden sollten. Das wurde unterlassen. Ein Einbezug kann eine Fehlplanung verhindern und die politische Akzeptanz vergrössern. Der AGV fordert daher, dass eine neue Vorlage unter Berücksichtigung vorgenannter Aspekte ausgearbeitet wird.

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Neues von der Team der Zahnpraxis Brugg In der Mitte die Zahnärzte Dr. med. dent. Christoph von Mandach und sein Nachfolger Med. dent. Sead Habibija

Seit 1. September 2015 hat Herr Med. dent. Sead Habibija, eidg. dipl. Zahnarzt die Geschäftsführung der Zahnpraxis Brugg übernommen. Herr Dr. med. dent. Christoph von Mandach wird weiterhin mit einem reduzierten Pensum in der Praxis tätig sein. Herr Habibija ist in Frick (Aargau) aufgewachsen, hat an der Universität Basel Zahnmedizin studiert und verfügt über 8-jährige Berufserfahrung als Zahnarzt. Alle Angebote der Zahnmedizin unter einem Dach – Allgemeine Zahnmedizin – Dentalhygiene – Schulzahnmedizin – Kieferorthopädie für Kinder und Erwachsene – Oralchirurgie wie z. Bsp.:

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ag der Wahrheit» handelt von einem fiktiven Atomkraftwerk in Mitteleuropa mit starker Anlehnung an Fessenheim. Ein Terrorist verschafft sich bewaffnet Zugang zu dessen Sicherheitsanlagen. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen Mitarbeiter, dessen Tochter nach einer Besichtigung des Kraftwerks an Leukämie gestorben ist. Aus seiner aktiven Zeit im AKW kennt er die Anlage in- und auswendig. Mit der Drohung, sonst den Kühlkreislauf des Reaktors zu unterbrechen und die Notkühlsysteme auszuschalten, zwingt er alle Mitarbeiter, das Kraftwerk zu verlassen. Ein solches Horrorszenario ist nicht – wie es auf den ersten Blick vielleicht scheint – völlig realitätsfremd. Bisher geschah diese Art von Machtausübung zwar nie in einem Atomkraftwerk, die Aktion ist jedoch beispielsweise vergleichbar mit dem mutwillig hergeführten Absturz einer Germanwings-Maschine diesen Frühling in Frankreich. Josef Sachs, bis vor Kurzem Chefarzt Forensik an der psychiatrischen Klinik Königsfelden, kann diese Vermutung bestätigen. Laut ihm ist es durchaus möglich, dass man bei einem Selbstmord auch andere Menschen mit in den Tod nimmt. In der

«Ich unterstütze Adrian Schoop, weil er liberales Gedankengut nicht nur als Unternehmer, sondern auch als Gemeinderat vonn Adrian Sc Turgi lebt.» In den Nati hoop o

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Brugg-Windisch: Wirkstoff-Veranstaltung im Campus zum Thema «Lehrling, wo bist Du?»

«Wir sind einfach zu wenig sexy»

Unser duales Bildungssystem wird weltweit gelobt. Trotzdem beklagen sich immer mehr Branchen über einen Mangel an qualifizierten Lehrlingen. Hat unser Erfolgssystem doch einen Haken? Patricia Schoch

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n der Podiumsdiskussion der jüngsten Wirkstoff-Veranstaltung zum Thema «Lehrling, wo bist du?» nahmen Fachleute aus Wirtschaft, Bildung und Politik teil. Zu Beginn lieferte Ursula Renold, Präsidentin des Fachhochschulrates FHNW und Leiterin Bildungssystemforschung KOF der ETH, einige Fakten zum Thema. Ihr Fazit: «Im Moment spricht nichts für eine Schwäche der Berufsbildung.» So zeigen Analysen, dass über 50% der Stellen in den Schweizer KMU von Mitarbeitern mit einer Berufsausbildung besetzt sind. Wurde noch eine höhere Berufsbildung daraufgesetzt, ist das Risiko, einmal arbeitslos zu werden, am kleinsten. Im internationalen Vergleich ist die Schweiz zudem top, was eine tiefe Quote bei der Jugendarbeitslosigkeit anbelangt. Warum spricht man denn trotzdem von Lehrlingsmangel? – Renold klärte auf: Es ist der demografische Wandel, der zunehmend für den fehlenden Nachwuchs in der Berufsbildung verantwortlich ist: «Die Gesamtbevölkerung wächst», so die Professorin. «Ab 2021 wird aber der Prozentsatz der Erwerbstätigen schrumpfen.» Dieser Trend habe bereits 2010 eingesetzt und werde bis 2030 andauern: «Wir werden also noch lange über diese Probleme sprechen!» Dennoch diskutiere man im internationalen Vergleich auf sehr hohem Niveau, meinte die Bildungsforscherin.

windisch Amtliche mitteilung

90630 RSK

• stefan Wagner feierte am 1. september sein 30-Jahr-dienstjubiläum! In den letzten 30 Jahren hat sich in Windisch einiges getan. Als graues Mäuschen mit einem Viehmarkt, aber damals schon mit der HTL, hat sich Windisch bis heute zum Bildungsstandort mit dem Campus der FHNW entwickelt. Die einstige Spinnerei Kunz musste zwar ihre Geschäftstätigkeit einstellen, was nun aber entstanden ist, lässt sich sehen. Der schmucke Ortsteil Unterwindisch bietet Wohnraum für höchste Ansprüche. Die Millionenmatte wurde verkauft und bietet heute an einer Top-Lage ebenfalls neuen Wohnraum. Die Sanavita AG baut aus und ist eine Altersresidenz mit bestem Ruf. Auch sonst hat sich viel getan. Stefan Wagner hat im Hintergrund in Zusammenarbeit mit der Verwaltung massgeblichen Anteil, dass die Geschäfte reibungslos abgewickelt wurden. Für die Senioren und die Jugendarbeit schlägt sein Herz. Das Altersleitbild und die leider nicht reali-

Angeregte Podiumsdiskussion (von links): Moderator David Kaufmann, Heinz Schlegel, Alex Hürzeler, Felix Bühlmann, Martin Kummer und Ursula Renold Bild: pas

«Wirkstoff» im Campus Die Veranstaltungsreihe «Wirkstoff – Wirtschaft und Wissenschaft im Gespräch» wird gemeinsam von den Gewerbevereinen Zentrum Brugg und Windischplus in Zusammenarbeit mit der FHNW durchgeführt. Dabei soll der Dialog zwischen den Unternehmen und der Hochschule gefördert werden.

Nachfrage branchenabhängig

IT), Landwirtschaft, Verkauf oder in verarbeitenden Gewerben. Die Prognose der Referentin: «Ein Kampf um die Lernenden wird kommen.» Zum Schluss gab sie den Anwesenden aus Wirtschaft und Bildung einige Empfehlungen mit: Fremdsprachen sollten in der Berufsbildung stärker gefördert werden. Genauso Sprachaustausch und Auslandeinsätze, welche bereits während der Ausbildung ermöglicht werden sollten. Zudem riet sie, interessante Lehrstellen als Einstieg in Berufsfelder zu bieten und diese regelmässig auf die neusten Bedürfnisse anzupassen sowie attraktive Angebote für hochbegabte Berufslernende zu schaffen.

Renold präsentierte auch eine Grafik, welche über das Verhältnis von Angebot und Nachfrage an Lehrstellen in den verschiedenen Branchen Aufschluss gab. So herrscht aktuell Lehrlingsmangel in den Branchen Architektur und Baugewerbe, Dienstleistungen (ohne Büro und

Dem gab es eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Trotzdem lieferte die anschliessende Diskussion den Gästen im Publikum noch einige Erkenntnisse. So stellte Martin Kum-

sierte Regionalisierung der Jugendarbeit tragen seine Handschrift. Seine Art, für Angehörige von Verstorbenen immer tröstende Worte zu finden und ihnen Hilfe anzubieten, ist bewundernswert. Auch in seiner Freizeit widmet er sich dem Sozialen. Mit der Gründung des Fonds Marius Arsene ein Projekt zur Hilfe in Rumänien sowie als langjähriger Präsident der reformierten Kirchgemeinde kommt dies zum Ausdruck. Behördenmitglieder und Gemeindeschreiber kamen und gingen … Nur eines hat sich nicht verändert: der Name des Gemeindeschreibers II. Stefan Wagner hat seine Stelle als Gemeindeschreiber II am 1. September 1985 angetreten. Damals war eine Schreibmaschine mit Kugelkopf noch das höchste der Gefühle. Das Schreiben eine Sache der Sorgfalt. Copy Paste: unmöglich. Während 30 Jahren sind aus Millionen von Tastenschlägen Briefe, Protokollauszüge, Bewilligungen, Verfügungen, Botschaften für den Einwohnerrat, Protokolle, Einladungen und vieles mehr, immer mit dem Wohl der Gemeinschaft im Auge, entstanden. Noch heute fliegen die Finger so flink wie damals über die Tasten. Nur muss

man heute kein Papier mehr einspannen. Die Gemeinde ist seit Jahren nicht auf Rosen gebettet. Wer zweimal eine Sanierung der Gemeindefinanzen mitmacht und mitgestaltet und dabei nicht den Mut verliert, ist aus besonderem Holz. Stefan Wagner unterstützt mit seiner kompetenten, kreativen und tatkräftigen Arbeitsweise die Entwicklung der Gemeinde ungemein. Sein Rat und seine Hilfe sind beim Gemeinderat und den Mitarbeitenden der Verwaltung sehr gefragt. Mitarbeitende wie Stefan Wagner machen Windisch für die Einwohnerinnen und Einwohner zu dem, was es ist: Eine attraktive, fortschrittliche Gemeinde, in der man gerne wohnt und lebt! Stefan Wagner hat den Einstieg wie auch die gesamten letzten 30 Dienstjahre mit Bravour gemeistert. Im Namen des Gemeinderats und des Personals danken wir ihm von Herzen für seine Arbeit zum Wohl der Gemeinde und der Bevölkerung. Wir hoffen, noch lange auf seine Mitarbeit zählen zu können und wünschen ihm für seine Zukunft nur das Allerbeste und gute Gesundheit. Gemeinderat, Verwaltungsleitung und Mitarbeitende Windisch

Zu unattraktiv?

mer, Präsident des Aargauischen Baumeisterverbandes fest, dass Berufe im Baugewerbe einfach «zu wenig sexy» seien. Entsprechend habe man Probleme, qualifizierten Nachwuchs zu rekrutieren. Diese Entwicklung habe man im Verband «verschlafen», fuhr er selbstkritisch fort. Doch mittlerweile habe man das Problem erkannt und entsprechende Massnahmen eingeleitet, um den Jugendlichen das Baugewerbe wieder schmackhaft zu machen.

Schulisches Niveau infrage gestellt Fehlende Sexiness könne ihrem Gewerbe nicht vorgeworfen werden, meinte hingegen Felix Bühlmann, Präsident der Aargauischen Bildungskommission Holzbau. Problematisch in ihrer Branche sei die hohe Abwanderungsquote von Fachleuten im Alter zwischen 29 und 40. Auch würden den Lehrstellenbewerbern oft die nötigen schulischen Grundlagen fehlen:

«Das schulische Niveau ist gesunken, und wir können nicht jeden nehmen», meinte er dazu. Hier wehrte sich Heinz Schlegel als Gesamtschulleiter des BWZ Brugg: Es sei keineswegs so, dass sich das Niveau verschlechtert habe. Vielmehr müsse man sehen, dass die Anforderungen in den technischen Berufen in den letzten Jahren massiv gestiegen seien. Mit Einstufungstests zu Beginn der Ausbildung stelle man zudem eventuelle Defizite fest und versuche, diese mittels Stützkursen aufzuheben. Einig war man sich hingegen, dass der Ausbildungslohn nur eine untergeordnete Rolle spiele für die Berufswahl. Viel wichtiger seien die anschliessenden Aufstiegsmöglichkeiten und die damit verbundenen Gehälter.

Liberaler Bildungsmarkt? Regierungsrat und Bildungsdirektor Alex Hürzeler bestätigte Ursula Renolds Analyse der demografischen Entwicklung auch aus Aargauer Sicht. Er verlegte die Problematik aber auf die Bundesebene: «Es ist eine nationale Frage: Welche Berufsfelder bieten wir in Zukunft an, um auch Schwächeren in unserem Bildungssystem eine Chance zu geben?» Renold äusserte sich dagegen entschieden gegen einen zu starken Eingriff in das Spiel von Angebot und Nachfrage im Bildungsmarkt: «Der Rohstoff Intelligenz ist nun einfach stärker gefragt. Die steigende Wissensnachfrage muss man akzeptieren.» Zum Schluss lobte sie die Schweizer Branchenverbände: Die Qualität der Ausbildungen und das Engagement, mit dem man sich für die Berufsbildung einsetze in der Schweiz, sei weltweit einzigartig. Mit diesem versöhnlichen Schlusswort liess sich der anschliessende Apéro umso besser geniessen. ●

SV P W i n d i S c h

■ Pestalozzi heute In seinem Referat übersetzte der renommierte Pestalozziforscher Arthur Brühlmeier Heinrich Pestalozzis Erziehungsideen in eine für uns verständliche Sprache. Es gelang ihm, die Zuhörer so zu fesseln, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören. Genau so sollte der Lehrer seine Schüler in Bann ziehen, fordert Pestalozzi – nicht durch Gebrauch von Macht, sondern durch seine geistige Autorität. Er sieht die Lehrer – um einen modernen Begriff zu verwenden – als «freie Unternehmer», die tun, was ihnen sinnvoll erscheint, um Verstand, Gemüt und Können der ihnen anvertrauten Kinder allseitig zu entwickeln. Leider aber hat die Bildungspolitik den Lehrer mehr und mehr zu einem Befehlsempfänger degradiert, der den Schülern – gemäss Lehrplan 21 – Tausende von «Kompetenzen» beibringen soll. Ein lang anhaltender Applaus zeigte, dass der Referent den Anwesenden (auch einigen Lehrern) aus dem Herzen gesprochen hatte. Der Begriff «Lehrer als freie Unternehmer» freut den Veranstalter, die Ortssektion Windisch der SVP. Ih-

rem Programm entspricht die Forderung nach eigenverantwortlicher Methoden- und Lehrmittelfreiheit und die harmonische Förderung aller kindlichen Kräfte, eben die Entfaltung von «Kopf, Herz und Hand» in der Sprache Pestalozzis. Brühlmeier wies auf sein pädagogisches Vermächtnis «Menschen bilden» hin, das kürzlich in dritter Auflage im Verlag «Merker im Effingerhof» erschienen ist. Hier finden sich Impulse zur Gestaltung des Bildungswesens nach den Grundsätzen von Pestalozzi. Eine lohnende Lektüre!

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

querbee t

Wenn der Hugo mit der Hilde … Antonia Büeler

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ir sitzen in einem stilvollen Gasthaus in Arosa und kugeln uns vor Lachen, drei lustige Weiber, die sich eben einen nackten Hugo bestellt haben. Nein, nein, alles koscher, genauso steht es in der Getränkekarte. Den normalen «Hugo», eben der mit Alkohol, haben Sie sicher auch schon gekostet. Doch der andere ist ohne Alkohol, schmeckt herrlich erfrischend und gibt optisch einiges her. Probieren geht über Studieren, vielleicht ist er auch irgendwo im Aargau zu haben? Meine erste Begegnung mit dem scharfen Max ist schon zwei, drei Jahre her … Doch die wilde Hilde ist mir erst letztens in einer Käserei über den Weg gelaufen. Ohne hier jetzt Schleichwerbung machen zu wollen, muss ich doch sagen, dass ich die beiden wegen ihres originellen Namens erstmals gekauft habe und ihnen dann wegen des aromatischen Geschmackes treu geblieben bin. Sie passen wunderbar zu «Gschwellti» und ja … Und warum nicht einen perlenden Hugo dazu? Es ist so eine Sache mit den Namen. Lieben Sie Ihren? Kennen Sie seine Bedeutung? Im katholischen Schwyz, wo ich aufgewachsen bin, wurden zuerst einmal die Vornamen der «Heiligen Familie» verteilt; auf jeden Fall mussten es biblische Namen sein. Meine älteste Schwester wurde Maria genannt, der Bruder Josef (wie der Vater) und die folgende Schwester Elisabeth (wie die Mutter). Danach wurde die Namensgebung etwas freiheitlicher gehandhabt. Und so war ich meinen Eltern von Herzen dankbar, dass sie mich auf den Namen Antonia getauft haben und nicht, wie ursprünglich beabsichtigt, auf Gertrud. Wobei … Der Name an sich ist schon okay, doch in jener Zeit wurde man mit diesem Vornamen automatisch zum Trudi oder noch schlimmer zum Trudeli, und das war dann zugleich ein Schimpfwort für ein dümmliches Mädchen. Antonia hingegen erinnert an meine italienischen Vorfahren und hat als Bedeutung «die Vorne-Stehende», jedenfalls hat unsere BlauringLeiterin mir das so gesagt vor vier Jahrzehnten. Und irgendwie passt das ja zu meinem Beruf als Lehrerin, finde ich inzwischen. Nomen est omen. [email protected]

Matthias Müller

Fred und Daniela Althaus

Theo Mutter

Bilder: pbe

«Ich lasse mich nicht beirren» Seit einer Woche ist in den Medien viel Negatives über das Geschäftsverhalten der Automobilfirma VW zu hören. Wie reagieren die Menschen darauf?

D

Peter Belart

er GA befragte an den «Open Days» in Schinznach-Bad einige der Besucher. Matthias Müller aus Zofingen fährt «seit eh und je» VW. Er ist samt Familie angereist, weil er sich informieren will, was Neues auf dem Markt angeboten wird. «Bezüglich Qualität und Service habe ich hier nur gute Erfahrungen gemacht. Es würde mich nicht wundern, wenn andere Marken ebenfalls betroffen sind.» Fatalistisch sehen es auch Birgit und Tobias Endres aus Villnachern: «Ein Skandal folgt dem andern. Für den Verbraucher ist es so oder so kaum möglich, den Durchblick zu behalten. Man weiss ja, dass solche Angaben unpräzise sind. Andere Automarken könnten auch noch folgen.» Und Birgit sagt: «Ich bin jedenfalls

Andreas Kim und Stephi Graf sehr zufrieden mit meinem VW.» – Theo Mutter aus Kleindöttingen betont: «Ich lasse mich nicht beirren. Ich fahre seit vielen Jahren VW; das ist ein hervorragendes Produkt, und ich würde wieder einen kaufen. Mein Diesel ist ausserordentlich sparsam unterwegs. Heute will ich mich aber einfach informieren über technische Neuerungen.» – Andreas Kim und

Tobias und Birgit Endres Stephi Graf kommen von Würenlingen. «Das Vertrauen in das Unternehmen hat nicht gelitten. Stand heute würde ich wieder einen VW kaufen. VW ist in unserer Familie präsent; für uns sind die Negativmeldungen nicht wirklich relevant.» Nur zufälligerweise haben Fred und Daniela Althaus aus Lörrach Halt gemacht. Sie laden die Batterien ih-

res Elektroautos hier auf. Beide sind sie glühende Verfechter von Elektrofahzeugen. «Sie sind sehr viel sparsamer und extrem geräuscharm; das Fahren ist richtig entspannend.» Aber weil sie sich ganz allgemein für Automobiltechnik interessieren, schauen sie sich die ausgestellten Modelle trotzdem an, bevor sie an ● den Bodensee weiterfahren.

RatgebeR: Heute mit Roland Zehnder

Fitnesstraining, gestern und heute

Die Zeiten, als man die Fitnesscenter nur mit Arnold Schwarzenegger und verschwitzten Muckibuden in Verbindung brachte, sind längst vorbei. Die Fitnesscenter von heute sind gesundheitsorientiert und so konzipiert, dass sich sowohl der Kraftsportler wie auch die älteren Damen und Herren wohlfühlen.

Die Bedienung der Geräte ist mittlerweile einfach geworden, und die Gewichte sind so variabel zu verstellen, dass sogar nach Operationen mit kleinsten Gewichten trainiert werden kann und Steigerungen von wenigen Kilos möglich sind. Auch die Palette der Ausdauergeräte ist grösser geworden. Während früher das Angebot aus einem klapprigen Fahrrad-Ergometer und einem mickrigen Laufband bestand, ist heute ein vielfältiges Angebot anzutreffen. Für den ehemaligen Jogger mit Knieproblemen gibt es zum Beispiel ein Gerät namens Vario, das dem Joggen sehr ähnlich ist, wobei jedoch die Schläge auf die Gelenke wegfallen. Oder das geniale Rudergerät, womit man etwa 80 Prozent der Muskulatur braucht, und das neben der Ausdauer auch noch den Rücken stärkt. Oder der Stepper, der dem Ablauf beim Treppensteigen ähnlich ist und der vor allem bei Frauen sehr beliebt ist, weil er Oberschenkel und Gesäss formt. Dann wären da noch der Fahrrad-Ergometer und

mer zu gestalten, sind die Geräte mit HD-TV ausgestattet. Während Sie trainieren, schauen Sie sich im TV Ihre Lieblingsserie an, und somit vergeht die Zeit sogar für einen Trainingsmuffel wie im Flug.

Vielfältige Kursangebote

Roland Zehnder, Geschäftsführer Vitasport Training, Brugg

das Liegefahrrad, das den Vorteil hat, dass es auch von älteren oder übergewichtigen Personen problemlos benutzt werden kann.

Auch für Unterhaltung ist gesorgt In modernen Fitnesscentern kommt auch das Entertainment nicht zu kurz. Um die Trainingszeit angeneh-

Früher hiess es einfach Aerobic, okay, das wars dann auch. Das heutige Group-Fitness-Angebot ist extrem vielseitig. Die Kurspläne in guten Fitnesscentern bestehen aus vielen verschiedenen Kursen wie Zumba, Yoga, Pump, Pilates, Max und vielem mehr. So finden auch die, die mit Gewichtstraining nichts anfangen können und ein Training in der Gruppe bevorzugen, mit Sicherheit die richtige Trainingsform für sich. Die gut ausgebildeten Instruktoren achten während den Lektionen darauf, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden.

Veränderte Bedürfnisse Nicht nur das Equipment, sondern auch die Kunden haben sich

im Laufe der Zeit verändert. Der Anteil an älteren und auch rekonvaleszenten Personen nimmt laufend zu. Von einem Training oder Aufbau vor oder nach einer OP profitiert der Patient mit einer verkürzten Heilphase. Krafttraining wirkt jedoch auch präventiv. Ein kräftiger Körper verletzt sich einfach viel weniger als ein schwacher oder untrainierter. Sie sehen, es gibt viele Gründe, in ein Fitnesscenter zu gehen. Darum, nicht warten; starten. Melden Sie sich heute noch in einem guten Fitnesscenter für ein unverbindliches Probetraining an.

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

Schinznach-Bad: Amag-Geschäftsführer Hansueli Bächli

Das Vertrauen ist geblieben

Gemeinsam für den Aargau. 93448 ACM

Nationalratswahlen 18. Oktober 2015

In den Medien ist seit Tagen die Rede von den Problemen, mit denen sich gegenwärtig vor allem VW herumschlägt. Und ausgerechnet jetzt sind die «Open Days».

LISTE

3

Philipp Müller in den Ständerat

Thierry Burkart

Sabina Freiermuth

Maja Riniker

Peter Belart

H Sorg ha zu eusere Schwiiz!

Walter Schaufelberger

93718 ACM

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Spurensuche

Wieder in den Nationalrat

Sylvia Flückiger

Schöftland, Nationalrätin, Unternehmerin Vizepräsidentin Aarg. Gewerbeverband ste 2 x auf Ihre Li

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Herr Bächli, wie stellt sich die Lage für Sie dar? Abgesehen von einigen ganz wenigen anonymen Zuschriften und von gezielten Anfragen höre ich durchwegs positive Reaktionen. Das Vertrauen in unsere Marken ist nach wie vor spürbar. Woraus schliessen Sie das? Die Menschen sind interessiert an unseren neuen Produkten, und der Verkauf läuft. Ich höre keinerlei hämischen Sprüche und erlebe im Gegenteil Solidarität. Die Fragen der Kunden zielen ganz allgemein dahin, dass sie ein gutes, zuverlässiges Fahrzeug suchen. Ob es das allersau-

Hansueli Bächli berste ist, hat keine vorrangige Bedeutung; es geht um andere Qualitäts-Kriterien. Dazu kommt, dass die Benzinmotoren von all den Negativmeldungen nicht betroffen sind. Und gerade auf diesem Gebiet stellen wir beträchtliche technische Innovationen vor. An diesem Wochenende sind die «Open Days». Kommen die Menschen da mit unbequemen Fragen auf Sie zu? Nein, es gibt so gut wie gar keine Diskussionen zu all den Wirrungen.

Bild: pbe Ich freue mich vielmehr, dass auch eine beträchtliche Zahl von Neukunden hier sind. Offensichtlich ist VW nach wie vor eine attraktive Marke. Der Geschäftsgang leidet also im Moment nicht? Nein, gegenwärtig sind bei uns keine negativen geschäftlichen Auswirkungen spürbar. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Art und Weise, wie das Mutterhaus reagiert und für klare Verhältnisse sorgen will, positive Auswirkungen hat. ● 93408 RSK

In den Ständerat: Hansjörg Knecht

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ansueli Bächli ist Geschäftsführer der Amag Schinznach-Bad. Wir treffen ihn in der Mittagsstunde des vergangenen Sonntags. Er schlendert durch die Ausstellungsräume mit all den Neuwagen. Alle Verkäufer sind vor Ort, und es hat eine Menge Interessierte. Die Amag hat zu den «Open Days» eingeladen, und die Menschen liessen sich offensichtlich von den Negativmeldungen in den Medien nicht davon abhalten, zu kommen. Wir wollten von Hansueli Bächli wissen, wie er die Situation erlebt.

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

Brugg: Die Vindonissa Singers brillierten mit «The Key of Life»

Der Gesang verleiht den Gesichtern Glanz

Wohl gegen 200 Personen aller Alterskategorien liessen sich im Salzhaus vom Schwung und der Performance des Chors anstecken. Peter Belart

E

in gut gelaunter Chorleiter, Richard Geppert, tritt vor das Publikum und ruft die Menschen zur Spontaneität auf: «Singen Sie mit! Tanzen Sie! Treten Sie vor! Kommen Sie auf die Bühne!» Die Leute lächeln, und ich denke: Eigentlich schade, dass wir das nicht schaffen. Unsere Mentalität mahnt uns zur Zurückhaltung. Wir sind es gewohnt, Gefühlsausbrüche zu vermeiden oder sie zumindest abzudämpfen. Selbstkontrolle, Beherrschung: Das ist gefragt. Doch dann legen sie los, die Vindonissa Singers. Nur ganz selten ist ein solches Engagement eines und einer jeden Einzelnen zu beobachten. Die Haltung leicht vorgebeugt, mit der ganzen Mimik und Gestik den Gesangsfluss begleitend, die Hände in ausdrucksvoller Bewegung, die Augen weit offen, der Mund ebenfalls, nicht nur so ein schmaler Schlitz, der Ton muss raus, will heraus, bricht heraus, freudvoll, rhythmisch, auch mal wild. Erstaunlich, was dieser Laienchor an Modulation und Einheit zu bieten hat!

Eleanor Rigby Die Texte werden in Überleitung beinahe szenisch auf Deutsch vorgestellt. Zum Beispiel Eleanor Rigby –

In mehreren Liedern fällt Christiane Reinhard ein Solopart zu

Jeweils ein Chormitglied «inszeniert» die Überleitung

Das Konzert ist zu Ende. Chorleiter Richard Geppert (rechts) und die Sängerinnen und Sänger verabschieden sich vom Publikum Bilder: pbe

ein seltsamer Name! Die Beatles haben dieses träumerisch-melancholische Lied komponiert: «All die einsamen Menschen – wo kommen sie nur her? All die einsamen Menschen – wo gehören sie nur hin?» Ich denke an die Bilder in der Tagesschau dieser Tage. All the lonely people – all die einsamen Menschen ... Nachdenklichkeit macht sich breit. Und dann wieder die hämmernde Rhythmik, welche die Leute zum Mitklatschen animiert. Schuhe klopfen den Takt, Knie wippen dazu. Die beiden Begleitmusiker Cornelius Schock und Daniel Schwenger machen einen hervorragenden Job. Das Publikum ist gar nicht mehr so

zurückhaltend, wie es sich zu Beginn des Konzertes gab. Lautes «Bravo!» ertönt. Auf den weissen Kleidern der Sängerinnen und Sänger kommen die Lichteffekte extrem gut zur Geltung. Fast scheint es, dass die Hosen vom Bühnenboden her zu brennen beginnen. Und dann scheinen sie alle im Wasser zu stehen, und beim nächsten Wechsel fliesst Gold über die Schultern.

grandioses Instrument ist doch die Stimme, und wie wenig machen wir Gebrauch davon! Nur der Mensch, nur er allein hat ein derart vielgestaltiges Spektrum an Tonalität in der Kehle. Ein unerhörtes Geschenk ist das, und doch nutzen wir es kaum. Seltsam! Besonders wenn man doch hier im Salzhaus beobachten kann, wie viel Freude, wie viel Glanz, wie viel Schönheit, wie viel Leben mit dem Gesang aus den Gesichtern spricht. Dort hinten sitzt eine Frau mittleren Alters. Sie weint. Die Emotionalität der Texte und der Musik öffnet Schleusen. «Love is a lesson to learn», singen sie. Wie wahr! – Spannung spricht

Ein grandioses Instrument Die stimmgewaltige Solistin Christiane Reinhard begeistert mit ihrem Vortrag – und mit ihrer Bescheidenheit, die sie sofort wieder in den Chor zurücktreten lässt. Was für ein

aus den Sängerinnen und Sängern, nicht Anspannung, sondern vollste Konzentration bis am Schluss des Konzerts. So gelingt es, auch komplizierte Stimmführungen problemlos zu meistern. «Wes shall not live in vain.» Wir leben nicht umsonst. Sicher nicht! Wer käme denn auf einen solchen Gedanken! Und als letztes Lied «Secret of life». Das Publikum klatscht begeistert, erhebt sich von den Stühlen, hebt die Arme hoch, klatscht, klatscht. «Bravo!» Und alle haben zu der am Anfang geforderten Sopontaneität gefunden, haben die Zurückhaltung abgelegt und geben ihrer Freude und Anerkennung Ausdruck. ●

Neue Ideen – konsequente Politik – mehr Eigenverantwortung: Empfehlung Nationalratswahlen 2015

Dr. Bernhard Scholl 1951, Chemiker, Techn. Business Devel., Grossrat, Fraktionspräs., Möhlin (FDP)

Andreas Glarner

Titus Meier 1981, Historiker, Grossrat und Einwohnerrat, Brugg (FDP)

Patrick Burgherr

Pascal Furer

1962, Unternehmer, Fraktionspräsident SVP 1971, Essigmacher, KantonalparteiAargau, Gde’ammann, Oberwil-Lieli (SVP) sekretär, Grossrat, Staufen (SVP)

Adrian Meier

Dominik Riner

1967, Dipl. Ing. ETH, Vorstand AIHK Region 1974, Niederlassungsleiter, Präsident SVP Fricktal, Schulrat, Rheinfelden (CVP) Bezirk Brugg, Schinznach (SVP)

Luzi Stamm

Clemens Hochreuter 1980, Betriebsökonom, Grossrat, Vizepräs. SVP Aargau, Aarau (SVP)

Corina Eichenberger

1990, Versicherungs- und Vorsorgeberater, 1952, Rechtsanwalt, Ökonom, Nationalrat, 1954, Rechtsanwältin und Mediatorin, Nationalrätin, Kölliken (FDP) Baden (SVP) Grossrat, Reinach (FDP)

Dr. Maximilian Reimann

Andreas Meier

Nicolas Roos

Weltoffene und aktive Aussenwirtschaftspolitik unseres Landes

1942, Dr. iur., Nationalrat, 1962, Ing. HTL Weinbau/Oenologe, 1993, Bauzeichner, Berikon (JSVP) 1995–2011 Ständerat, Gipf-Oberfrick (SVP) Präsident Berufsverbände, Klingnau (CVP)

Bilaterales Verhältnis zur EU Kein EU-Beitritt (auch nicht durch die Hintertüre)

Thierry Burkart 1975, Rechtsanwalt, Grossrat, Baden (FDP)

Sylvia Flückiger-Bäni 1952, Unternehmerin, Nationalrätin, Vizepräsidentin AGV, Schöftland (SVP)

Michelle Rütti-Kummli 1985, Einkäuferin, Mitglied der GL SVP Aargau, Reinach (SVP)

Thomas Burgherr

Stefanie Heimgartner

1962, eidg. dipl. Zimmermeister, Unterneh- 1987, Betriebsl. Strassentransp., Grossrätin, mer, Grossrat, Präs. SVP AG, Wiliberg (SVP) Präs. SVP Frauen Aargau, Baden (SVP)

Ulrich Giezendanner 1953, Unternehmer, Nationalrat, Rothrist (SVP)

Marianne Binder-Keller 1958, Kommunikationsberaterin, Grossrätin, Baden (CVP)

WIR HABEN KLARE VORSTELLUNGEN

Philipp Müller

1952, Unternehmer, Nationalrat, Reinach (FDP)

Hansjörg Knecht

1960, Müllereiunternehmer, Nationalrat, Präsident HEV Aargau, Leibstadt (SVP)

Ständerat: Philipp Müller und Hansjörg Knecht

Zwei profilierte Ständeratskandidaten, welche immer überzeugend für eine unabhängige und starke Schweiz und konsequent gegen den EU-Beitritt unseres Landes eintraten.

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Martin Keller 1965, Bauingenieur, Geschäftsführer, Grossrat, Nussbaumen (SVP)

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Was verbindet Bratwürste mit Hightech-Fasern, Fensterfolie und Menschen, die Zukunft machen? Patricia Schoch

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ittwochmorgen, 8 Uhr: Es ist kalt und düster; Nebel­ schwaden ziehen vorbei und verleihen der Indus­ triehalle vor Brugg eine unheimliche Atmosphäre. Dann – plötzlich – Motorengeräu­ sche, Reifenquietschen: Ein Auto nä­ hert sich! Es fährt direkt auf die Halle zu – und stoppt kurz davor. Aus dem weissen Lieferwagen stei­ gen Special Agent Hutter und seine Assistentin Süess. Die beiden sind unterwegs in topgeheimer Mission für den Kanton Aargau. Ihr Auftrag: die Beschriftung eines Postautos. Natürlich ist es weder ein gewöhnli­ ches Postauto, das beschriftet wer­ den soll, noch geht es um die An­ bringung einer ordinären Werbeauf­ schrift. Sonst wäre der Auftrag wohl kaum streng geheim! Vielmehr han­ delt es sich um einen der fünf Brenn­ stoffzellenbusse der Voegtlin­Meyer AG, welche mit Hybridtechnik be­ trieben in der Region unterwegs sind. Und dieser ist nicht zufällig ge­ wählt: Das Vorzeigemodell für um­ weltfreundlichen Personentransport kommt nämlich für den Gastkanton Aargau an der diesjährigen Olma in St. Gallen zum Einsatz. Zu diesem Zwecke soll er nun rundherum mit einer Werbung für das Hightech Zentrum Aargau versehen werden. Konkret sind es rund 20 Quadratme­ ter Folie, womit diesen Morgen Heck und Karosserie des Postautos einge­ kleidet werden.

Mission Fingerspitzengefühl Bewaffnet mit Messer, Roller und Spachtel machen sich die beiden Special Agents – als Werbetechniker im Einsatz – ans Werk. Bevor jedoch geklebt werden kann, müssen die noch «nackten» Scheiben des Bus­ ses von Schmutz und Fett befreit werden, damit die Folie auch gut hält. «Es handelt sich hier um eine spezielle Windowfolie», erklärt Bal­ thasar Hutter. «Der Druck ist auf der Aussenseite angebracht, wäh­ rend die Perforierung und die spezi­

Fachwissen, Präzision und und ruhige Hände: Innerhalb weniger Stunden wird das Postauto komplett neu «eingekleidet» Bilder: pas

Der Kanton Aargau an der OLMA 2015 unter dem Motto «Menschen machen Zukunft» 73. Olma – Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung Donnerstag, 8., bis Sonntag, 18. Ok­ tober, jeweils 9 bis 18 Uhr Durchgehend – Leistungsstarke Landwirtschaft im Rüebliland: Aargauer Tierzucht in der Halle 7 – Ausstellung Auenschutzpark Aargau: Wanderausstellung zum 20­Jahr­Jubiläum des Auen­ schutzparks. elle, schwarze Innenseite der Folie dafür sorgen, dass die Passagiere trotzdem durch die Fenster nach draussen sehen.» Der Umgang mit dem dünnen Hightechmaterial er­ fordert Präzision und Fingerspitzen­ gefühl. Millimetergenau werden die einzelnen Teile nun in die Schei­ benflächen eingepasst. Sorgfältig entfernen die beiden Techniker an­

– Sonderschau unter dem Motto «Menschen machen Zukunft»: Präsentati­ onen von PSI, FHNW, Hightech Zentrum Aargau, Museum Aar­ gau, Aargau Tourismus und Jurapark. – Bar mit gastronomischen Spezia­ litäten aus dem Aargau Besondere Anlässe – Donnerstag, 8. Oktober: Eröff­ nungsfeier – Rahmenprogramm schliessend die Schutzfolie. Jetzt ist Rollen angesagt: Auf und ab, auf und ab – Zentimeter für Zentimeter, damit die Klebefolie haftet und sich keine Blasen bilden.

Innovativer Aargau Warum reist der Hybridbus ausge­ rechnet im Hightech­Zentrum­ Kleid an die Olma? «Gemeinsam

durch den Kanton Aargau ge­ staltet. – Samstag, 10. Oktober, 10 Uhr: gros­ ser Festumzug unter dem Motto «Ein Kanton in Bewegung» mit einem «bewegten Bilderbuch» mit 45 Sujets und 7 Themenfel­ dern – Samstag, 10. Oktober, 14 Uhr: Aar­ gauer Revue «Im Aargau sind zwöi Liebi» in der Arena www.olma-messen.ch mit der FHNW und dem PSI reprä­ sentieren wir den Aargau dort mit einer ‹Hightechecke›», erklärt He­ len Dietsche vom Hightech Zent­ rum Aargau. Die Schweiz soll den Kanton Aargau an der Traditions­ messe in St. Gallen als Bildungs­ und Forschungsstandort wahrneh­ men. Aus diesem Grund wurden die drei Institutionen bzw. Unter­

nehmen ausgewählt, um den Besu­ chern der Olma einen innovativen Kanton zu präsentieren. Als Bei­ spiel einer zukunftsgerichteten Energietechnologie wird der Brenn­ stoffzellenbus am grossen Festum­ zug mitfahren, der traditionsge­ mäss vom jeweiligen Gastkanton ausgerichtet wird. Während die FHNW die Besucher der Olma mit einer interaktiven Touchwall durch spannende Ge­ schichten aus dem 50­jährigen Be­ stehen der Hochschule führt, macht das PSI mithilfe von Neutronen­ strahlen das Innenleben eines Ver­ brennungsmotors im Betrieb oder den Vorgang des Kaffeebrauens in einer Espressokanne sichtbar. Das Hightech Zentrum wiederum präsentiert vier innovative Produkte von Aargauer Unternehmen: Schutzanzüge der TB­Safety GmbH, die vor jeglicher Kontami­ nation bewahren, mit Nanotechno­ logie behandelte Absperrlatten von der Ruedersäge AG oder der geni­ ale Energiewürfel «Power Blox» der Medici Engineering GmbH.

«Menschen machen Zukunft» Die vierte Innovation wird gar von allen Aargauer Vertretern an der Olma getragen und so einem breiten Publikum präsentiert: Es handelt sich dabei um T­Shirts der HeiQ Ma­ terials AG aus Zurzach. Die smarten Fasern der Shirts sollen dieses stets frisch und geruchsfrei halten – egal wie lange und unter welchen Bedin­ gungen es getragen wird! Den Slo­ gan, unter dem der Kanton seinen Olma­Auftritt lanciert, tragen die Helfer auf ihrem Rücken: «Kanton Aargau – Menschen machen Zu­ kunft», lautet die Aufschrift in Weiss auf der Rückseite der hellblauen Shirts. Unter diesem Motto wird es einiges zu sehen geben im Aargauer Pavillon. Die beiden Special Agents sind indes in den letzten Zügen ihrer Mission: Mit dem Messer werden nun Folien­ teile entfernt, um Elemente wie Tür­ öffner oder Nothähne freizustellen. Auch dies fordert Präzisionsarbeit: «An guten Tagen arbeiten wir wie Chirurgen», lacht Hutter. Fertig! Der Bus ist parat, die Olma kann kom­ men. ●

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

Tipps

&

Windisch: Pilzausstellung

Trends

Zahlreiche Pilzarten

Infoabend

Traditionell nach dem Bettag führte der Verein für Pilzkunde Brugg und Umgebung seine Pilzausstellung mit Pilzessen in der alten Dorfturnhalle Windisch durch. Trotz einem sehr schlechten Pilzjahr konnten die Besucher 160 verschiedene Pilzarten bewundern. Beat Hager

USA/Hawaii und Argentinien mit Patagonien – Infoabend 22. Oktober Die schönsten Tage im Jahr können nicht einfach irgendwem anvertraut werden.

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Windisch: Vindonissapark-Fest am Sonntag, 4. Oktober

Historischer Gaumenschmaus Am ersten Vindonissapark-Fest lädt der Schauplatz Vindonissa Besucherinnen und Besucher in die Welt der römischen und mittelalterlichen Kochkunst und Gaumenfreuden ein. Aktivitäten wie Trauben stampfen, Tee mischen, römisches Brot backen sowie ein Markt mit regionalen Produkten führen das Publikum auf eine kulinarische Entdeckungsreise.

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ür einen Tag verwandelt sich Vindonissa in einen kulinarischen Schauplatz. Rund um den Legionärspfad und das Kloster Königsfelden begeben sich Besucherinnen und Besucher auf die Spuren der Römer und Habsburger und tauchen in die Welt des Essens und Trinkens ein.

Römische Legionärskost und mittelalterliche Gaumenfreuden Das Angebot reicht von «Puls», der traditionellen Speise der Legionäre, über Leckerbissen für römische Offiziere bis zu Spezialitäten aus der mittelalterlichen Schlossküche. Kleine und grosse Besucher üben sich im Mehl mahlen und Brot backen. Ein kleiner Markt mit regionalen, kulinarischen Produkten rundet das erste Vindonissapark-Fest ab. Nach dem Gaumenschmaus beim Centurio bietet das Traubenstampfen Abwechslung. Aus selbst gemischten Kräutern entsteht ein feiner römischer Tee, und auch der Römerwein zur Degustation fehlt nicht. Gesundheitsbewusste lassen nach antiker Viersäftelehre den eigenen Charaktertyp bestimmen, und Aktive sind beim Ausgraben und Zeichnen von Fundstücken mit dabei. Wer

Aufgrund der Trockenheit im Mittelland blicken wir auf ein sehr schlechtes Pilzjahr zurück», erklärte Vereinskassier Hans Peter Hartmann. Der Riniker kontrolliert als amtlich geprüfter Pilzkontrolleur seit rund 30 Jahren die Pilze der Region. Der diesjährige Hitzesommer trocknete den Boden sehr stark aus, deshalb konnten keine Pilze wachsen. «Pilze lieben Feuchtigkeit», so Hartmann weiter. Da die Mitglieder für die geplante Ausstellung in der Region zu wenig Pilze fanden, wurden diese hauptsächlich in der Voralpenregion gesucht und gefunden.

Mitglieder auf der Suche Am vergangenen Freitag hatten sich zwölf Vereinsmitglieder auf die Suche nach Pilzen für die Ausstellung gemacht und waren auch fündig geworden. So konnten in der alten Dorfturnhalle in Windisch 160 verschiedene Pilzarten ausgestellt werden, alle fein säuberlich bezeichnet. «In diesem Jahr waren es gegenüber den Vorjahren weniger Arten, wobei keine Pilze aus dem Schwarzwald vertreten sind. 80 Prozent der ausgestellten Pilze stammen aus den Voralpen und der Rest aus der Region», betonte Präsident Kurt Bürgin. Dabei waren die Mitglieder bei der Pilzsuche für die Ausstellung hauptsächlich im Sarganserland und im Berner Oberland erfolgreich, wo weitaus mehr spriesste als im Mittelland. «Wir wollen den Besuchern dieses schöne Hobby näherbringen. Im Vorjahr durften wir nach der Ausstellung erfreulicherweise gleich sieben neue Mitglieder willkommen heissen», erklärte Bürgin. Bei den Besuchern waren Steinplize und Eierschwämme am gefragtesten. Mit dem Kiefern-Porling wurde ein seltener Fund ausgestellt, während der ungeniessbare Schmutzbecherling

Ein Besucher bestaunt die Ausstellung Bild: bha aus Brugg erstmals in Windisch zu bewundern war. Wie bereits in den Vorjahren gestaltete Ehrenmitglied Alois Kofler eine Waldoase mit Pilzen, welche die Ausstellung optisch umrahmte. An einem Wettbewerb konnten die Besucher ihre Pilzkenntnisse unter Beweis stellen. Als Gewinn lockten fünf Einkaufsgutscheine.

Leckere Pilzgerichte In der gemütlichen Festwirtschaft konnten Spezialitäten wie Pilzrisotto und Pilzpastetli verköstigt werden, welche vom Küchenteam unter der Leitung von Berufsköchin Erika Dobler fachkundig zubereitet wurden. «Unser kulinarisches Angebot wird rege benutzt und sehr geschätzt und gelobt», zeigte sich Bürgin zufrieden. Hans und Käthi Ott aus Birrhard waren als Besucher erstmals an der Pilzausstellung in Windisch anwesend: «Als Pilzliebhaber trafen wir auf eine schöne und vielfältige Ausstellung. Und auch die Pilzpastetli mit Erbsli und Rüebli schmeckten wunderbar.» ●

EFFinGEn: Vortrag mit Urs Hochstrasser

«Rohkostöle – ein Lebenselixier»

Legionäre und Habsburger tischen auf es gemütlicher haben möchte, erlebt das mittelalterliche Schaukochen oder die anwesenden historischen Darsteller und macht sich bei den Vindonissa-Winzern mit der Weinkultur der Römer vertraut.

Offiziersküche und Metallwerkstatt Am Vindonissapark-Fest können die römische Offiziersküche und das mittelalterliche Kloster Königsfelden mit neuen Augen entdeckt oder kennengelernt werden. Originalfunde aus der Römerzeit im VindonissaMuseum und archäologische Fundstätten am Legionärspfad bieten Einblicke in die römische Geschichte. Im Kloster Königsfelden führt die interaktive Ausstellung «In Grund und Boden» auf die Spuren der Sempacher Ritter. In der Metallwerkstatt werden Zinnfiguren gegossen, Amu-

Bild: zVg lette hergestellt und Kupfer geschlagen. Mit dem römischen Legionslager Vindonissa und dem Habsburger Doppelkloster Königsfelden haben im heutigen Windisch zwei Weltreiche imposante bauliche Spuren hinterlassen. Im Vindonissapark kann das Publikum römische und habsburgische Geschichte am authentischen Schauplatz erleben. Mit der Vermittlung von Archäologie und Geschichte will der Vindonissapark neue Wege beschreiten und das persönliche Erlebnis in den Vordergrund stellen. ● Vindonissapark-Fest Essen und Trinken von der Antike bis ins Mittelalter Sonntag, 4. Oktober, 10 bis 17 Uhr, Areal Königsfelden/Legionärspfad Windisch www.vindonissapark.ch

Aufgrund der grossen Nachfrage und der Begeisterung der Teilnehmer bietet das Zentrum für Rohkost und Gesundheit in Effingen einen weiteren Vortrag an.

Für die menschliche Ernährung nehmen Rohkostöle eine ganz besondere Stellung ein, da entgegen der allgemeinen Meinung die Fettsäuren für Ernährungsbedarf sehr hitzeempfindlich sind. An diesem Vortrag erhalten Sie einen Einblick in die Ölwelt und wichtiges Hintergrundwissen. Sie erfahren, warum gerade in unseren Breitengraden die Öle enorm wichtig sind. Es wird so-

wohl die Produktion wie auch die Verwendung und Zubereitung erläutert. Im Vortrag inbegriffen ist die Besichtigung der Showmühle im Felsenkeller, wo im Schoss der Erde Rohkostöle entstehen, des Weiteren eine Öldegustation sowie eine kleine Verköstigung. ● Mittwoch, 7. Oktober 19 bis etwa 21 Uhr Zentrum für Rohkost und Gesundheit, Dorfstrasse 23, Effingen Eintritt frei, beschränkte Teilnehmerzahl Anmeldung per E-Mail an [email protected] urshochstrasser.ch oder Telefon 062 876 20 22

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brugg

Herbstkonzert

Yvonne Feri

I

Nationalrätin (bisher) Liste 2a Unsere Ständerätin. Pascale Bruderer Wyss

Brugg

Über die Kantonsgrenze Die Pro-Senectute-Wanderung vom 6. Oktober verläuft unterhalb der Lägern über die Kantonsgrenze ins wunderschöne zürcherische Otelfingen. Mit seinen diversen Baudenkmälern lohnt sich hier ein Dorfrundgang. Weiter gelangen wir über Hüttikerberg zurück in den Aargau, wo wir im ebenfalls beschaulichen Würenlos die Wanderung bei Kaffee und Kuchen beschliessen werden. Die Wanderzeit beträgt rund drei Stunden, der Auf- resp. Abstieg je etwa 300 Meter. Treffpunkt: Bahnhof Brugg, Brugger Seite beim Taxistand um 8.30 Uhr Abfahrt 8.45 Uhr, Rückkehr 14.45 Uhr Stöcke werden empfohlen. Bitte lösen Sie je ein Einzelbillett Brugg – Wettingen Brunnenwiese (via Baden) und Würenlos Post – Brugg (via Baden) Bei zweifelhafter Witterung gibt Ruth Müller am Dienstagmorgen zwischen 7 und 8 Uhr unter Tel. 056 284 53 46 Auskunft über die Durchführung.

Brugg

Schnitzen mit dem Taschenmesser Felix Immler, Sozialpädagoge, Buchautor und seit September 2014 offizieller Taschenmesser-Instruktor für Victorinox, bietet einen interessanten Eltern-Kind-TaschenmesserWorkshop an. Er vermittelt den sicheren Umgang mit dem Taschenmesser und zeigt, was man mit natürlichen Materialien und einem Taschenmesser alles erschaffen kann. Die Vielfalt der Kreationen ist fast grenzenlos. Von Kreiseln oder Zwergen bis hin zu Wasserrädern. Jedes Kind sollte von einem Erwachsenen begleitet werden; egal ob Vater, Mutter, Grosi oder Götti. Die Kinder sollten ausreichend Geschicklichkeit und Kraft mitbringen. Wenn das Kind das Taschenmesser selbständig auf- und wieder einklappen kann, sind die Voraussetzungen für eine Teilnahme gegeben. Bitte eigene Taschenmesser mitbringen! Samstag, 7. November, 10 bis 15 Uhr Abenteuerspielplatz Brugg Kosten: Fr. 50.– pro Eltern-Kind bzw. Gross-Klein-Paar Anmeldung bei Heike Bauer Brösamle, Am Rain 11a, Windisch, oder per E-Mail [email protected] Die Teilnehmerzahl ist auf 15 GrossKlein-Paare begrenzt.

93238 AP

RUTH HUMBEL In dEn STändERaT

Und 2×aUf IHRE naTIonaLRaTSLISTE

zerte in Zürich und Umgebung, reiste nach Südfrankreich und gewann den Zürcher Musikwettbewerb für Orchester in seiner Altersklasse. Im August 2012 gewann Stringendo 14 beim prestigeträchtigen ValiantWettbewerb in Murten den ersten Preis. Daran schlossen sich 2013 eine CD-Produktion bei SRF und zahlreiche Konzerte an.

m Juni 2007 fand das erste Konzert der freien Konzertreihe Stretta Concerts in der Stadtkirche Brugg statt. Der junge Geiger Sebastian Bohren wollte sich und anderen jungen Musikern Auftrittsmöglichkeiten verschaffen und organisierte hierzu jährlich zahlreiche Konzerte in der Region Brugg. Mittlerweile hat sich die Reihe etabliert, und zahlreiche bekannte Musiker wie Thomas Demenga, Christian Poltera oder das Stradivari Quartett treten in aller Regelmässigkeit in Brugg auf. Das kommende Konzert bringt nun das Streichensemble Stringendo 14 in die Stadtkirche. Tatsächlich war es dieses Ensemble, das vor mehr als acht Jahren das erste Konzert ebenda spielte, notabene noch vor kleinem Publikum. Sebastian Bohren war damals Mitglied und Schüler des Leiters Jens Lohmann. Auf dem Programm stehen heuer das berühmte Salzburger Divertimento in B-Dur von Mozart, Mendelssohns Violinkonzert in d-

Sebastian Bohren

Sebastian Bohren hat die Reihe Stretta Concerts in Brugg lanciert Bild: zVg Moll sowie die Serenade für Streicher von Tchaikovsky, ein absolutes Standardwerk für diese Besetzung.

Stringendo 14 Stringendo 14 wurde 2008 gegründet. Das Ensemble spielte bereits in seinem Geburtsjahr zahlreiche Kon-

Der Violinist Sebastian Bohren macht seit einigen Jahren und kürzlich bei seinem grossen Erfolg als Festival Artist am Boswiler Sommer nachhaltig auf sich aufmerksam. Der junge Musiker war Solist am Wiener Konzerthaus, in der Münchner Residenz, der Zürcher Tonhalle, dem KKL Luzern und dem Hermitage Theater St. Petersburg. Er spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari (King George 1710). Seine aktuelle Aufnahme von Ignaz Pleyels Violinkonzert mit dem Orchestra di Padova ist bei Sony Classical erschienen. ● Freitag, 2. Oktober, 19.30 Uhr Herbstkonzert Stretta Concerts mit dem Ensemble Stringendo 14 und Sebastian Bohren Stadtkirche Brugg Eintritt frei, Kollekte

G ö n n erv erein S pit e x reG i o n B ru G G

■ Ein neues Pflegeheim und eine hervorragende, moderne Spitex Die Mitglieder des Gönnervereins Spitex Region Brugg nutzten die Gelegenheit einer ersten, exklusiven Führung durch den Rohbau des neuen Pflegezentrums Süssbach. Sie zeigten sich darüber genauso beeindruckt wie über die Entwicklung der Spitex Region Brugg AG. Über 70 Mitglieder trafen sich am 21. September zur dritten Mitgliederversammlung des Gönnervereins Spitex Region Brugg. Als Rahmenprogramm wurde in diesem Jahr eine Begehung des Rohbaus des Pflegezentrums Süssbach geboten. Nach einführenden Worten von Hans Bürge, Geschäftsleiter der Stiftung Gesundheit, begaben sich die Mitglieder auf eine exklusive Führung durch den Rohbau. Dabei beeindruckten

die Dimensionen des Gebäudes mit künftig über 100 Betten ebenso wie die durchdachte Anordnung der Räumlichkeiten und das rasante Tempo, mit welchem der Bau in den vergangenen Monaten in die Höhe geschossen ist. Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit rege, den direkt Verantwortlichen Fragen zu stellen, sei es über Einzelheiten zum Ausbau oder zu Kosten und Finanzierung. Vor der eigentlichen Mitgliederversammlung stärkten sich die Mitglieder bei einem ausgiebigen und sehr feinen Apéro riche im Pflegezentrum Süssbach AG. Anschliessend führte Karsten Bugmann als Präsident des Gönnervereins zügig durch den formalen Teil der Versammlung. Besonders interessierte der Bericht der Geschäftsführerin Rebekka Hansmann über die Spitex Region

Brugg AG. Auch hier zeigten sich die Anwesenden tief beeindruckt: Eine massive Leistungssteigerung von rund 30%, das Schaffen von 14 Ausbildungsplätzen, das Qualitätsaudit des Kantons mit Bravour bestanden sowie eine Erweiterung um die fünf Gemeinden des Schenkenbergertals innerhalb von zweieinhalb Jahren: Das kann die Organisation nur leisten dank gut qualifizierten, motivierten und sehr engagierten Mitarbeitenden sowie professionellen, kompetenten und vorausschauenden Geschäftsleitungs- und Verwaltungsratsmitgliedern. Ihnen allen galten daher am Schluss der Versammlung der grosse Dank und der Applaus der Anwesenden. Diese Organisation zu unterstützen ist nicht nur sinnvoll, sondern macht auch Freude.

pro i n f i rm i S A A rG Au - S o Lot hurn

■ Sponsorenlauf der Pro Infirmis – 24-Stunden-Lauf Brugg Und schon zum achten Mal verzaubert sich die Aare-Insel in Brugg in ein Laufparadies. Beste Voraussetzungen von der Strecke und in diesem Jahr auch vom Wetter her, ein engagiertes und motivierendes Team unter der Leitung von Fredy Büchler, erwartet und begleitet die Läuferinnen und Läufer während 24 Stunden. Vom 19. bis 20. September war es wieder so weit: Sportlerinnen und Sportler stellten sich der Herausforderung, 24, 12 oder 6 Stunden den Rundkurs von 934,8 Metern so oft wie möglich zu laufen. In diesem Jahr bewältigte der Sieger 254 Runden oder 238,3 Kilometer. Eine tolle Leistung. Einige dieser 24-, 12- und 6-StundenLaufenden sammelten pro Runde einen Beitrag für Menschen mit Behinderung. Ein schönes Gefühl, bei jeder Runde etwas Gutes zu tun. Wiederum stellte sich der Boxring Baden der Aufgabe, in 24 Stunden mit einer Staffel möglichst viele Kilometer und damit auch Kondition für die Boxerinnen und Boxer zu erlaufen. Die 18 Boxchampions erarbeiteten sich 279 Runden oder 260,8 Kilometer. Gleichzeitig sammelten sie auf jeder Runde einen Beitrag an die Direkthilfe der Pro Infirmis AargauSolothurn. Vor allem aber zeigten 29 motivierte Sponsorenläuferinnen und -läufer

Marianne BinderKeller

93806 ACM

Zum diesjährigen Herbstkonzert von Stretta Concerts gastiert das junge, preisgekrönte Ensemble Stringendo 14 mit dem Geiger Sebastian Bohren in der Stadtkirche.

SOZIAL IST, WAS ARBEIT SCHAFFT.

in den Nationalrat

und Ruth Humbel in den Ständerat

L e S erB ri e f

■ Gemeinderat Windisch weist das Standort- und Raumkonzept Sekundarstufe II zurück Die Vorlage des Regierungsrates löst einen Kampf der Standorte aus. Gemäss Regierungsratsvorschlag könnte das BWZ Brugg im schlimmsten Fall von der Bildfläche des neuen kantonalen Bildungszentrums Brugg-Windisch mit FHNW, der Berufsschule für Gesundheit und Soziales, des PSI, des Technoparks und des Hightech Zentrums verschwinden. Fehlen würde dann auch das Weiterbildungsangebot für Erwachsene, das ein substanzieller Bestandteil des BWZ ist. Eine Schliessung lehnt der Gemeinderat ab, da im «Mosaik» des Bildungs- und Technologiestandortes ein wichtiger Stein fehlen würde. Dieser Vorschlag setzt für das neue kantonale Bildungszentrum ein falsches Signal. Für den Gemeinderat ist eine Gesamtbetrachtung nötig, die auch eine nachhaltige Lösung für die Raumsituation der Mittelschulen beinhaltet. Diese bieten neben der herkömmlichen Matura auch die Wirtschaftsmittelschule WMS an, die zu einem kaufmännischen Abschluss analog der Berufslehre führt. Nach einer Konsultation der Anspruchsgruppen im Februar 2014 beschloss der Regierungsrat im August 2014 unter anderem, die WMS und die Informatikmittelschule (IMS) an den Mittelschulen zu belassen. Die Verlagerung der WMS an die Berufsschulen könnte eine wesentliche Verbesserung der Raumsituation sowohl für die Berufs- und Kantonsschulen darstellen und muss seriös geprüft werden. Das Standort- und Raumkonzept Sekundarstufe II ist aus Sicht des Gemeinderates unausgegoren und ist zur Überarbeitung mit einer konsolidierten Betrachtung des Raumbedarfs über die Mittelund Berufsschulen an den Regierungsrat zurückzuweisen. Klärungsbedarf besteht ebenfalls bei den unterschiedlichen Kostensätzen pro Schüler der Berufsschulen, die teilweise das Doppelte gegenüber denjenigen des BWZ betragen. Das BWZ weist das beste Qualitäts- und Kostenverhältnis aller Berufsschulen aus und verdient schon deswegen, weiterhin erfolgreich Lernende und Erwachsene aus- und weiterzubilden. Gemeinderat Windisch

2x auf jede Liste

LISTE Laufen für den guten Zweck macht doppelt Freude auf dem Rundkurs ihren Einsatz. Dabei ging es nicht um die Zeit oder die Menge der gelaufenen Kilometer, sondern vielmehr um die Freude, sich selber und für Menschen mit Behinderung etwas Gutes zu tun. Die 29 Läuferinnen und Läufer bewältigten 917 Runden und erreichten damit einen Betrag von rund 15000 Franken. Dieser Beitrag er-

Bild: zVg

möglicht es der Pro Infirmis, direkt und unbürokratisch Menschen, die Hilfe dringend benötigen, zur Seite zu stehen. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank für den tollen Einsatz! Ein Dankeschön auch an alle, welche die Läuferinnen und Läufer als Sponsoren unterstützt und motiviert haben! John Steggerda, Kant. Geschäftsleiter Pro Infirmis Aargau-Solothurn

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Matthias Jauslin Ein echter Praktiker in den Nationalrat. www.jauslin-nach-bern.ch Philipp Müller in den Ständerat

93763 ACM

91584 AP

Brugg: Stretta Concerts in der Stadtkirche

Bözberg: Informationsabend zum Thema Tiefenlager

Marcos Buser

Max Chopard

Annatina Foppa

Thomas Frei

«Der Gemeinderat ist einstimmig dagegen» In der Mehrzweckhalle Oberbözberg äusserten sich acht Spezialisten zur Frage eines möglichen Endlagers unter dem Bözberg («Jura Ost»).

Erstmals standen sich hier auf dem Bözberg Gegner und Befürworter ungefähr paritätisch gegenüber. Wobei: Die Begriffe «Gegner» und «Befürworter» verfehlen den Kern der Sache. Als «Befürworter» werden in der Folge jene Personen bezeichnet, die den vor Jahren eingeschlagenen Weg hin zu einem Tiefenlager als richtig erachten: Mögliche Standorte suchen, die Zahl der Standorte aufgrund nachvollziehbarer Kriterien einengen und schliesslich zu einem konkreten Vorschlag finden. Die Seite der «Gegner» ist vielgestaltig. Darunter gibt es Personen, die ein Tiefenlager grundsätzlich in Frage stellen, andere wehren sich gegen den Lagerstandort Bözberg, und dritte wollen zuerst den Atomausstieg – die Liste ist nicht abschliessend. Die Veranstaltung weckte ein erfreuliches Interesse. Um die

hundert Personen wollten den Experten zuhören und sich eine eigene Meinung bilden. Allerdings müsste die Thematik noch sehr viel mehr Menschen mobilisieren. Denn die Rede ist hier von einem der zentralsten und anspruchvollsten Problemen, mit denen wir uns jetzt und in Zukunft auseinandersetzen müssen. Es betrifft jede und jeden. «Wir treten an Ort» Marcos Buser befürwortet ein Tiefenlager, äusserte sich aber kritisch zum langwierigen Verfahren. «Seit 35 Jahren treten wir am gleichen Ort. Wir sollten möglichst rasch an ein Ziel kommen. Der beste Standort ist doch schon längstens bekannt.» Annatina Foppa wies darauf hin, dass die Geologie etwas Beständiges ist. Deshalb sei nicht zu erwarten, dass in der Schweiz noch neue mögliche Standorte gefunden werden. Es war aber der Bundesrat, der vor sieben Jahren einen Neustart beschlossen habe. Philipp Senn ergänzte: «Die Vorgaben sind

strenger und der geologische Wissensstand ist grösser geworden. Weitere Untersuchungen stehen mit den Bohrungen und den seismischen Messungen an.» Simon Löw sagte: «Es ist nicht einfach verlorene Zeit. Vieles konnte besser geklärt werden.»

Schwachstellen In einem zweiten Votum ging Buser auf die Problematik des Untergrunds ein. «Im geologischen Untergrund der Schweiz gibt es viele Störungszonen und Schwachstellen.» Er bezeichnete die geologische Situation als «düster». Dem hielt Löw entgegen: «Die Geologie wird vertieft untersucht. Im Gebiet Jura Ost gibt es nur ganz wenige grosse Brüche. Dies lässt auch eine geringe Zahl von kleinen und kleinsten Brüchen erwarten.» 600 Personen beobachten Als dritte Thematik äusserte Buser Bedenken bezüglich der Aufgabenteilung zwischen dem BFE, der Nagra und dem Ensi.

«Der Lead liegt bei der Nagra. Das Ensi kann nicht aktiv in den Prozess eingreifen; es kann ihn nur begleiten und kommentieren.» Buser ist der Meinung, das Ensi könne keine korrekte Aufsicht ausüben. Max Chopard bemängelte, dass das Öffentlichkeitsprinzip für die Nagra nicht gelte. Thomas Frei: «Transparenz und Nachvollziehbarkeit ist auch für den Kanton von grösster Bedeutung. Und die Ergebnisoffenheit wird zwingend vorausgesetzt.» Er stellte aber klar: «Wir haben den Einblick, den wir verlangen.» Foppa: «Das Verfahren wird sauber und sorgfältig geführt. Um die 600 Personen mit unterschiedlichstem Hintergrund beobachten die einzelnen Schritte.» Sie erachtet es als richtig, dass die Nagra den Lead hat, gehe es doch um das Verursacherprinzip: «Die KKW-Betreiber finanzieren die Nagra. Entschieden wird aber auf politischer Ebene.» Philipp Senn: «Sämtliche Ergebnisse und Berichte der Nagra sind öffentlich abrufbar.»

Kurt Wyss lebt in unmittelbarer Nähe von drei Atomkraftwerken und dem Zwilag. Als Gemeindeammann von Leuggern hatte er immer Einblick in die Vorgänge. Er ortet auch keinen Imageschaden. Chopard bemängelte noch ein «Demokratiedefizit». Das Abstimmungsverfahren sei nach wie vor nicht geklärt. «Wer entscheidet letztlich? Die Gemeinde? Der Kanton? Die ganze Schweiz?»

Einengung auf zwei Standorte Peter Plüss gab bekannt: «Der ganze Gemeinderat ist einstimmig gegen ein Tiefenlager im Bözberg. Wir leiden jetzt schon unter einem Imageschaden.» Die Rede war danach von der Einengung des Verfahrens auf nur zwei Standorte. «Das hat auch den Kanton sehr überrascht», hielt Thomas Frei fest. «Wir gehen nun der Frage nach, ob dies objektiv nachvollziehbar ist.» Löw schloss sich dem an: «Die Vorschläge werden kritisch und mit höchster Professionalität geprüft. Ein solches Prüfungsverfahren ist übrigens

in andern Grossprojekten völlig normal, aber nicht öffentlich.» Buser ergänzte: «Das Ensi verlangt zusätzliche Angaben. Dieses Eingreifen hat mich positiv überrascht. Aber ist das Ensi stark genug, sich durchzusetzen? Die Aufsicht über das ganze Verfahren muss gesetzlich verankert und verstärkt werden.»

Linner Linde kein Thema Am Schluss kam die Podiumsrunde noch auf den Bohrstandort bei der Linner Linde. Thomas Frei sieht gerade darin ein Beispiel für den Lernprozess, der im Verfahren zu beobachten ist. Ein Bohrstandort an diesem bedeutungsvollen Ort kommt für den Kanton und die Gemeinde nicht in Frage. «Die Nagra hat das aufgenommen und sucht jetzt nach Alternativen.» Philipp Senn betonte, die Lernfähigkeit und die Lernbereitschaft seien auf allen Seiten zu beobachten. «Man kann das nicht allein machen.» Texte und Bilder: Peter Belart

In einer längeren Fragerunde kamen mehrere Votanten zu Wort. Die Fragen und die entsprechenden Antworten sind hier verkürzt wiedergegeben.

«Wir sind alle überfordert» Wohin kommt das Endlager? Buser: Die Frage ist sorgfältig und schnell zu klären. Wir wollen kein nukleares Kölliken. Der Atomausstieg ist möglichst rasch zu realisieren. Wir dürfen keine weiteren Abfälle produzieren.

Lösung hat den grossen Vorteil, dass hier das Verfahren und die Zwischenergebnisse diskutiert werden dürfen. Foppa: Kein anderes Land bietet Hand. Wir müssen eine Schweizer Lösung weiterverfolgen.

Jurapark Aargau. Dieser würde mit einem Lagerstandort beträchtlichen Imageschaden erleiden. Löw: Die Standortsuche ist im Sachplan genau beschrieben. Alles ist auf Sicherheit ausgerichtet und auf eine objektive Bewertung. Wyss: Wir leben seit Jahrzehnten in unmittelbarer Nähe von drei Atomkraftwerken und dem Zwilag. Sind wir deswegen in einem Hochrisikogebiet? Auch von Imageschaden kann keine Rede sein. Die Ornithologen kommen in Scharen an den Klingnauer Stausee. Senn: Wir stehen nicht am Ende, sondern mitten im Verfahren.

fenlager auch vor dem Menschen schützen. Seien wir doch ehrlich: Wir sind alle überfordert. Noch einmal: Ein möglichst rascher Ausstieg aus der Atomenergie ist zwingend. Senn: Die Abfälle sind nun mal da. Das Tiefenlager wird auch nach der Einlagerung von Abfällen eine Zeitlang unverschlossen bleiben, damit die Rückholbarkeit gewährleistet ist.

Chopard: KAIB hat fast 700 Mitglieder, von denen eine Mehrheit in dieser Region leben. Votant aus dem Publikum: In der besagten Sendung wurden alte Aussagen zusammengeschnitten! Ein deutlicher Hinweis, wie nationale Medien arbeiten. Wir leben vom Grundwasser. Ich bin dezidiert gegen ein Tiefenlager im Bözberg.

Sind mit dem geplanten seismischen Verfahren Wasserläufe zu erkennen? Senn: Nein. Das Verfahren gibt Auskunft über die Mächtigkeit der Schichten und über Störzonen. Differenziertere Auskünfte sind hingegen von den Bohrungen zu erwarten.

Gemeindeammann Peter Plüss formulierte ein Schlusswort und bedankte sich bei allen Anwesenden. Die Podiumsteilnehmer erhielten ein symbolisches Geschenk und – ebenfalls symbolisch zu verstehen – einen kräftigen Applaus für ihr Engagement an unterschiedlichen Fronten.

Welches ist das ideale Wirtgestein? Und: Ist das nicht eine Problematik, die auf internationaler Ebene gelöst werden muss? Buser: Natürlich ist das ein gangbarer Weg. Dem stehen aber die nationalen Gesetzgebungen entgegen. Wir müssen also eine Lösung bei uns finden. Das absolut ideale Wirtgestein gibt es allerdings nicht. Heute setzt man bei uns auf den Opalinuston. Der ist zwar sehr dicht, aber als Baugrund nicht optimal. Frei: Weltweit ist eine sehr grosse Zahl an Atomkraftwerken im Bau. Das gibt zu denken, denn all jener radioaktive Abfall muss ja auch irgendwann entsorgt werden. Eine nationale

Trotzdem: Wir müssen den verschiedenen Gremien ganz genau auf die Finger schauen und uns gegebenenfalls wehren. Löw: Das ist unsere Pflicht. Die Bewertungen sind genau zu prüfen; wir fanden auch schon Unklares oder Widersprüchliches. Gewisse Nachteile des Standorts Bözberg sind unbestritten. Chopard: Letztlich geht es um die Sicherheit. Der Bözberg ist mit seinem Wasserreichtum ein Hochrisikogebiet. Er befindet sich ja auch in unmittelbarer Nähe des Wasserschlosses. Und dies in einem tektonisch aktiven Gebiet. Es geht um einen Zeitraum von Jahrtausenden, das darf man nicht banalisieren. Zudem befinden wir uns hier im

Wie will man einen Zeitraum von 100 000 Jahren überblicken? Buser: Die menschliche Gesellschaft ist extrem instabil. Das spricht für ein Tiefenlager, wo die Stabilität sehr viel grösser ist. Im Ganzen handelt es sich aber um ein beinahe unlösbares Problem. Wir müssen ja ein Tie-

Am Radio wurde eine Sendung ausgestrahlt, die den Schluss vermittelte, die Bözberger stünden einem Tiefenlager einmütig positiv gegenüber. Dabei wurden nur zwei Personen befragt!

Simon Löw

Peter Plüss

Philipp Senn

Kurt Wyss

Nach uns die Sintflut? Kommentar Wohin mit den radioaktiven Abfällen? Sie sind nun mal da, und wir produzieren sie munter weiter drauflos. Alle sind sich bewusst, dass wir damit ein Problem schaffen, das noch Tausende von Generationen betreffen wird. Alle finden, es liege an uns Heutigen, dieses Problem zu lösen, zumal wir es sind, die aktuell von der Kernenergie profitieren. Viele denken oder sprechen es aus: Wenn uns vor Jahrzehnten die ganze Tragweite der Folge-Problematik bewusst gewesen wäre, hätten wir uns die Sache wohl zweimal überlegt. Doch nun stehen wir vor der Tatsache, dass schon jetzt grosse Mengen von radioaktiv strahlenden Abfällen einer «Entsorgung» war-

ten. Und täglich wird es mehr. Primär von den Atomkraftwerken, aber auch aus der Forschung, der Industrie und der Medizin. Gemäss Aussagen der Nagra ist man sich auf internationaler Ebene einig: Im Moment ist keine andere, sicherere und damit bessere Lösung des Abfallproblems in Sicht als eine Lagerung tief unter der Erdoberfläche. Und die Schweizer Gesetzgebung sieht vor, dass die hier generierten Abfälle auch bei uns «entsorgt» werden müssen. – Aber wo? Niemand ist erpicht darauf. Alle finden: «Ja, man müsste, aber bitte nicht bei uns.» Alle betonen, es gehe darum, den sichersten Standort zu finden. Aber nur, solange das nicht vor meiner Haustüre ge-

schieht. Teure Gutachten werden im Auftrag von Kantonsregierungen erstellt mit dem Fazit: Bei uns auf gar keinen Fall! Sankt Florian lässt grüssen. Ist das gut eidgenössisches Denken? Ein kategorisches Nein ist inakzeptabel. Wir alle müssen das Problem lösen. Und zwar hier in der Schweiz. Vergessen wir das Ausland! Die «Und-Tschüss!Mentalität» ist allzu billig. Niemand will unsern Müll. Wir sind umgekehrt ja auch nicht bereit, die Atomabfälle von Drittstaaten zu übernehmen.

Peter Belart

Peter Belart

Personen auf dem Podium Marcos Buser, Geologe Max Chopard, Nationalrat, Co-Präsident KAIB Annatina Foppa, Bundesamt für Energie Thomas Frei, Kantonales Amt für Raumplanung Simon Löw, Geologe, ETH-Dozent Peter Plüss, Gemeindeammann Bözberg Philipp Senn, Geologe Nagra Kurt Wyss, Vorstand Forum VERA

Glossar BFE ENSI

Bundesamt für Energie Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat KAIB Kein Atommüll im Bözberg NAGRA Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle VERA Verantwortung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle ZWILAG Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Würenlingen

General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

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EffingEn: Ausstellung Art 5+ in der Iron Art von Daniel Schwarz

L e s erb ri e f

Verschiedene Ausdrucksformen

Die Art 5+ steht für fünf Künstler und einen Designer. Alle Jahre wieder, aber jedes Mal neu, frisch und anders, präsentiert Daniel Schwarz in seiner Galerie Werke von verschiedenen Kunstschaffenden. Zahlreich erschienen die Besucher zur Vernissage. Claudia Marek

L

evin, Singer und Songwriter aus Rapperswil, eröffnet die Vernissage. SRF 3 hat ihn zum besten Talent 2015 gewählt. Er ist ein Virtuose an der Gitarre und trägt gleich am Anfang zu einer guten Stimmung bei. Daniel Schwarz stellt die Künstler vor. «Wie immer ist es mein Ziel, eine spannende Ausstellung zu präsentieren», beginnt er. Das ist ihm wieder gelungen.

«Amy» und «Thuja verkohlt», André Schumacher

«Ich will nichts hören», Daniel Schwarz

Schmuck von Roger Loosli

«How high the moon», Norbert Meier

«Hippiebus», Marion Duschletta

«Lava», Diti

Licht und Schatten. Roger Loosli ist Goldschmied mit eigenem Atelier in Wettingen. Seine Leidenschaft gehört dem Schmuck. An diversen Ausstellungen im In- und Ausland waren

seine wunderschönen Unikate bereits zu bewundern. Der Eisenkünstler Daniel Schwarz hat Neues geschaffen: Freche, witzige, nachdenkliche Figuren ohne Schnickschnack. ●

Die Ausstellung ist noch am 3. und 4. Oktober von 14 bis 18 Uhr geöffnet

Bilder: cl

Die Künstler André Schumachers Werke sind im ganzen Baumgarten verteilt. Es sind Torsos aus verschiedenen Hölzern. Seine Liebe zum Holz ist berufsbedingt, Schumacher ist Förster. Mit der Kettensäge modelliert er die Körper und kreiert harmonische, weiche Formen. Marion Duschletta ist seit vielen Jahren als Pop-Art-Fotokünstlerin tätig. Sie schafft einzigartige Kompositionen: farbig, lebendig und vielschichtig. Diti malt Porträts und expressive, abstrakte Bilder in Mischtechnik. Die Natur gebe ihm die Grundidee: Strukturen aus Holz, Stein oder Erde entwickelt er weiter, bis neues Leben entsteht. Norbert Meier ist Dozent für Industriedesign an der HSLU in Luzern. Sein Lichtobjekt «How high the moon» zaubert nicht nur weiches Licht an die Wand – die Wand selber wird zum Kunstwerk. Er arbeitet mit klaren Formen,

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■ Fernwärmebezüger der Refuna werden zur Kasse gebeten Die verbissenen und zum Teil militanten Kernkraftwerkgegner haben es fertig gebracht, dass Block I des KKW Beznau den Betrieb nach der Revision nicht wieder aufnehmen durfte. Ursache sind kleinste Verunreinigungen am Reaktordruckbehälter, die womöglich schon seit Anbeginn bestehen und nur dank einer neusten Messmethode festgestellt wurden. Das Ensi verlangt nun zusätzliche Untersuchungen und hat damit dem politischen Druck nachgegeben. Gleich wie bei der jüngst verlangten Ausdehnung der ohnehin schon langwierigen Abklärungen bei der Standortsuche für ein geologisches Tiefenlager. Leidtragende sind die Kunden des regionalen Fernwärmenetzes Refuna, das die Abwärme aus dem KKW Beznau nutzt. Weil diese Abwärme jetzt ausbleibt, muss das Wasser in vier Reserveheizwerken mit Heizöl erwärmt werden. Das ist nicht nur viel teurer, sondern belastet auch unsere Luft. Über 2500 Fernwärmebezüger heizen ihre Gebäude seit Jahren mit CO2-freier Wärme und nehmen im Vergleich zu anderen Energieträgern Mehrkosten in Kauf. Und nun werden sie mit einem mehr als doppelt so hohen Wärmepreis (plus 125 %) für ihre umweltfreundliche Heizung bestraft. Wie lange der Zustand dauert, ist nicht abzusehen. Deshalb überlegen sich schon einige Refuna-Kunden, auf eine günstigere Öl- oder Wärmepumpenheizung umzustellen. Eine höchst bedauernswerte Entwicklung für das an sich sinnvolle und einst hochgepriesene emissionsfreie Fernwärmesystem. Jörg Hunn, Riniken

HausEn: Sechstes insieme-Töggeliturnier

Die Kantine wird zur Sporthalle Am Samstag, 26. September, fand wieder das legendäre Töggeliturnier von insieme Region Brugg-Windisch, dem Verein zur Förderung von Menschen mit einer geistigen Behinderung, statt.

remigen

D

as in der Kantine der Werkstatt Stiftung Domino durchgeführte Turnier war auch in seiner sechsten Auflage ein voller Erfolg. 16 Mannschaften spielten, vom Speaker Michael Spillmann gekonnt geführt, an vier Spieltischen um den Turniersieg. Unter den Augen der Schiedsrichter kämpften die motivierten Teams ehrgeizig, aber fair um jeden Punkt. Damit den Teilnehmenden die Kräfte für den über den ganzen Tag verteilten Spielplan nie ausgingen, konnten sie sich auf eine kompetente Küchencrew verlassen. Diese verpflegte die Spielerinnen und Spieler mit feinen Hotdogs und unter anderem mit frischen Berlinern. Für die stimmungsvolle musikalische Unterhaltung sorgte der immer noch aktive Pensionär Peter Meier. Insgesamt kümmerten sich rund ein Dutzend fleissige Helfer, zusammen mit dem Organisator Peter Müller, um einen reibungslosen Ablauf des Anlasses. Dieses Turnier war ursprünglich als einmaliger Anlass am 14. August 2010 im Zusammenhang mit der Fussball-WM 2010 für das 50-Jahr-Jubiläum von insieme Schweiz durchgeführt worden. Aufgrund der grossen Begeisterung, auf welche das Turnier gestossen war, entschied das Organisationskomitee, den Anlass zu wiederholen. Seitdem hat das

• sanierung Villigerstrasse – umleitung Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten an der Villigerstrasse muss die Ein-/und Ausfahrt von der Kantonsstrasse in die Hintertrottenstrasse von etwa Montag, 28. September, bis Montag, 19. Oktober, für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Untere Leestrasse. Weitere Details

entnehmen Sie dem beigelegten Informationsblatt der Bauleitung. Da die Untere Leestrasse vielen Remiger Kindern als Schulweg dient, bitten wir um Einhaltung der Signalisationsvorschriften sowie um Anpassung der Geschwindigkeit. So bedeuten aussergewöhnliche Situationen wie Mehrverkehr oder Baustellen auf dem Schulweg für Kinder eine grosse Herausforderung, weshalb auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer besondere Rücksicht zu nehmen ist.

Andre Rotzetter hat unsere volle Unterstützung!

Ob Sieg oder Niederlage – Hauptsache, es macht Spass! Turnier einen festen Platz im Kalender, und alle Teilnehmenden bereiten sich jeweils, wie es sich für Sportler gehört, gewissenhaft vor. Entsprechend kann das Turnier auf einige äusserst treue Teams zählen, welche seit dem Beginn noch kein Turnier verpasst haben. Dies hatte zur Folge, dass einzelne routinierte Zweierteams bereits mit ihrem Namen die Gegner beeindruckten. Der Mix an Mannschaften führte den ganzen Tag zu spannenden Begegnungen und teils überraschenden Resultaten.

Bild: zVg

Das über die Jahre hinweg etablierte Turnier kann dank diversen grosszügigen Sponsoren allen Teilnehmenden einen verdienten Preis überreichen. Somit ist sichergestellt, dass, unabhängig der Schlussklassierung, niemand leer ausgehen muss. Das Organisationskomitee darf auch dieses Jahr wieder auf ein gelungenes Fest zurückschauen, welches trotz Sieg und Niederlage vor allem für fröhliche Gesichter gesorgt hat. Und für den Rest gilt, nach dem Spiel ist vor dem Spiel, und man freut sich auf das Töggeliturnier 2016. Bettina Brändli

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amtlicHE mittEilung

Überparteiliches Komitee: Valentin Schmid, Alt Grossrat, Birsfelden - Regula Senn, Notarin, Rheinfelden - Anneliese Seiler, CEO Gesundheitszentrum Fricktal, Spartenpräsidentin Akutspitäler der VAKA, Mitglied des Zentralvorstandes der VAKA, Rheinfelden - Regula Bachmann-Steiner, Grossrätin, Präsidentin WWF Aargau, Magden - Roland Brogli, Regierungsrat, Zeiningen - Kurt Adler, Erwachsenenbildner/Mediator, Zuzgen - Nadine Gerber, Direktionsassistentin, Wallbach - Urs Fingerlin, Präsident der SYNA Sektion Fricktal; Vorstand SYNA Region Aargau, Stein - John Steggerda, Engagiert für Menschen mit Behinderungen, Trimbach - Walter Meyer, Oftringen - Irma Jordi, Einwohnerrätin Zofingen, Zofingen - Sonja Eisenring-Ackle, Präsidentin CVP Aarau, Aarau - Daniel Roth, Vorstand CVP Bezirk Aarau, Aarau - Paul Wettstein, ehem. Pfarrer, Aarau - Rudolf Rieder, ehem. Pfarrer, Aarau - Werner Schib, Stadtrat Aarau; Rechtsanwalt, Aarau - Regula Haag Wessling, Theologin; Geschäftsführerin, Aarau - Anna Rotzetter, dipl. Sozialarbeiterin, Aarau - Frederik Rotzetter, Massai, Aarau - Monika und Kurt Tenger, Aarau - Lukas Häusermann, Präsident CVP Fraktion im Einwohnerrat Aarau, Aarau - Dieter Wicki, Aarau - Otto Wertli, ehem. Grossrat, Aarau - Ruth Treyer, Bereichsleiterin, Erlinsbach - Marcel Notter, Präsident CVP Erlinsbach, Erlinsbach - Lothar Gehrig-Borner, ehem. Kantonsschullehrer, Erlinsbach - Irmeline Gehrig- Borner, ehem. Grossrätin, Erlinsbach - Andreas Waldvogel, Hausarzt, Erlinsbach - Irene Näf-Kuhn, Musikerin, Schulrätin Bezirk Aarau, Erlinsbach - Helen Rohner, Küttigen - Hans-Peter Fricker, Präsident CVP Buchs, Generalsekretär, Buchs - Barbara Keusch, Treuhänderin, Buchs - Tony Süess, Gemeinderat, Buchs - Heidi und Toni Niedermann, Primarlehrerin, Buchs - Mara und Norbert Berglas, Buchs - Urs Affolter, Gemeindeammann, Buchs - Ursula Baumann, Geschäftsführerin Suhrhard Buchs, Buchs - Urs Knecht, Einwohnerrat Buchs, Buchs - Silvia Müri, Sozialarbeiterin, Buchs - Heiner Hofmann, lic oec HSG, Suhr - Rita Wismann, Theologin, Suhr - Lydia und Werner Richner, Suhr - Daniel Suter, Dipl. Spitalmanager NDS FH, Unterentfelden - Urs Heuri, Präsident CVP Oberentfelden, Oberentfelden - Alfred Zybach, Oberentfelden - Alice Liechti-Wagner, Geschäftsführerin Verein Erziehung und Bildung, ehem. Grossrätin, Wölflinswil - Viktor Müller, pens. Finanzverwalter, Frick - Rolf Hüsser, Frick - Rogér Käch, Geschäftsführer Käch Informatik GmbH, Oeschgen - Norbert Herzog, Travail. Suisse Kanton Aargau, Transfair Mittelland, Effingen - Thomas Menet, Zeihen - Heinz Stucki, Zentrumsleiter Alterszentrums Klostermatte, Laufenburg - Dieter Deiss, Laufenburg - Carlo Alfano, Eid. dipl. Vers.-Fachmann, Laufenburg - Marco Piovanelli, Regionalsekretär SYNA, Rupperswil - Robert Zeller, ehem. Beauftragter für Diakonie, Möriken AG - Christian Bolt, Präsident Verein Arbeitsintegration Aargau, Windisch - Hans Leber, Wil AG - Alexander Vaida, Physiotherapeut, Würenlingen - Beat Sommerhalder, Vizepräsident SYNA Region Aargau, Kleindöttingen - Theo Voegtli, Apotheker, Grossrat, Kleindöttingen - René Huber, Grossrat, Direktor Spital Leuggern, Gippingen - Romy Tinner, Mitglied Präsidialausschuss Angestelltenrat ABB Schweiz, Baden - Martin Schmidt, Notar, Baden - Marianne Binder-Keller, Grossrätin, Baden - Edith Saner, Gemeindeammann, Grossrätin, Dipl. Betriebsausbilderin, Birmenstorf - Therese Schneider, Gemeinderätin Obersiggenthal, Kirchdorf - Esther Egger, ehem. Nationalrätin, Kirchdorf - Alessio Mair, Präsident VAA (Vereinigung Aargauischer Angestelltenverbände), Wettingen - Giuseppe Rondinelli, Kant. Präsident ACLI Aargau, Wohlenschwil - Thomas Peterhans, Direktor Reusspark Niederwil, Nesselnbach - Niklaus Rüttimann, Präsident des Regionalvorstandes SYNA Region Aargau, SYNA Vorstandsmitglied Schweiz, Lenzburg - Pascal Gregor, Geschäftsführer Integra, Wohlen - Madeleine Dörflinger, Zentrumsleiterin Alterszentrums Bruggbach, Waltenschwil - Trudi Huonder-Aschwanden, Grossrätin, Egliswil - Oliver Hippele, Regionalsekretär Syna, Boniswil - Barbara Schmid-Federer, Nationalrätin, Männedorf - Theres Lepori, Grossrätin, Dipl. Pflegefachfrau HF, Berikon - Christopf Binkert, Oberwil-Lieli

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

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region Schinznach-Dorf: 30 Jahre Alters- und Pflegeheim Schenkenbergertal

«Der Aufwand hat sich gelohnt»

Seit 30 Jahren besteht das Altersund Pflegeheim in Schinznach-Dorf, welches Wohnraum für den letzten Lebensabschnitt von gut 60 Senioren aus dem ganzen Schenkenbergertal bietet. Grund genug, um zu feiern. Patricia Schoch

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ie Sonnenterrasse des Altersund Pflegeheims war bereits bis auf den letzten Platz besetzt, und immer noch strömte weiteres Publikum herbei. Flugs organisierten helfende Hände seitens des Personals Stühle und Bänke und improvisierten auf dem angrenzenden Parkplatz einen zweiten Festplatz. Schliesslich sollte niemand auf den Festakt zum 30-jährigen Geburtstag der Institution verzichten müssen. Die Ehre, die offizielle Feier eröffnen zu dürfen, kam der lokalen Musikgesellschaft Schinznach zuteil.

Blick in die Vergangenheit Verwaltungsratspräsident Dani Senn überbrachte seine Grussworte: Stolz sei er, ein solch schönes Heim strategisch begleiten zu dürfen, eröffnete er den Gästen. Anlässlich des Jubiläums hatte er ein bisschen in den Akten geblättert: 1985 war das damalige Altersheim als Gemeinschaftswerk der sechs Gemeinden Schinznach-Dorf, Schinznach-Bad, Oberflachs, Thalheim, Veltheim und Villnachern entstanden. Als Trägerschaft amtierte ein eigens zu diesem Zweck gegründeter Verein mit rund 600 Mitgliedern. Am 15. April zog bereits die erste Bewohnerin in den Neubau ein und besetzte damit

Geschäftsleiter Oscar Schmid führt durch den wunderschönen Garten der geschützten Demenzabteilung den ersten von 42 zur Verfügung stehenden Plätzen. Mit den Jahren wuchs der Pflegebedarf stetig: 1993 wurde das Heim erweitert und zum Altersund Pflegeheim umstrukturiert. Doch der demografische Wandel brachte weitere Veränderungen: Die Menschen werden immer älter und «neue» Krankheiten wie Demenzerkrankungen nehmen zu. Zudem ermöglichen unterstützende Dienste wie beispielsweise die Spitex ein längeres Wohnen im eigenen Heim. Diesen neuen Bedürfnissen Rechnung tragend, wurde ab 2008 ein Anbau für eine Demenzabteilung mit geschütztem Wohnbereich errichtet. Zum 25-Jahr-Jubiläum 2010 konnte dieser mit zwölf zusätzlichen Betten eingeweiht werden. Doch auch die Rechtsform der Heimträgerschaft wurde den

veränderten Verhältnissen angepasst: 2014 wurde eine nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaft gegründet. Aus dem ursprünglichen Verein wiederum wurde ein Gönnerverein. Dani Senn zeigte sich überzeugt, dass das Alters- und Pflegeheim auf dieser Basis auch für die nächsten – mindestens 30 – Jahre gut gerüstet sei.

Idealer Standort Auch Gemeindeammann Urs Leuthard blickte in seiner Ansprache in die Vergangenheit: Er erinnerte daran, wie hart zu Beginn um den Standort des geplanten Altersheimes gerungen worden war. «Doch der Aufwand hat sich gelohnt», meinte er, «die Standortwahl war absolut richtig.» Der Ammann hob die grosse Bedeutung

Bei der lüpfigen Musik von den «Bluestars» und der Volksmusikgruppe «Heu oben abe» muss man einfach mitmachen Bilder: pas hervor, welche die Institution im Schenkenbergertal habe. So sei es schön, dass man im Tal ein warmes Daheim wisse, welches den Senioren einen würdigen Lebensabend bieten könne. Zudem spiele das Alters- und Pflegeheim auch keine unbedeutende Rolle als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte in der Region.

Weitere 30-Jährige Doch nicht nur das Heim feierte den 30. Geburtstag; auch zwei Bewohner durften in gewisser Weise den «Dreissigsten» feiern: Armando Tenti ist seit dem ersten Tag im Alters- und Pflegeheim zu Hause. Anni Wernli wiederum war vor 30 Jahren Mitglied der Baukommission des Heims und arbeitete später lange Jahre in

der betriebseigenen Wäscherei. Heute verbringt sie ihren Lebensabend in der Institution. Geschäftsleiter Oscar Schmid übergab beiden «Geburtstagskindern» ein kleines Präsent zur Feier des Tages.

«After-Show»-Party Nach dem offiziellen Festakt wurde munter weitergefeiert: Die Gruppe «Heu oben abe» aus Thalheim und die «Bluestars» lieferten den musikalischen Rahmen, und mitsingen wie -klatschen war natürlich nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Interessierten Gästen bot Heimleiter Oscar Schmid ausserdem eine Führung durch die Räume der Institution und beantwortete Fragen rund um Heim, Infrastruktur und Pflegewesen. ●

G e m e i n d e s ch re i b e rv ere i n b e z i rk b ru G G

Von links: Erwin Wernli, ehemaliger Präsident, Fabienne Wüst, neues Vorstandsmitglied, und Martin Maumary, neuer Präsident Bild: zVg

Bild: zVg

Schinznach-Dorf: Museumssonntag am 4. Oktober

Ernten in den Museen

Alle Sinne sind angesprochen im Heimatmuseum von Schinznach-Dorf. Die alte Mostpresse hat ihr jährliches Bad erhalten, damit das Holz quillt und den duftenden Saft nicht ungenutzt entlässt. Und nun steht alles bereit, damit Jung und Alt sich nach Lust und Laune an der Presse betätigen kann, natürlich tatkräftig unterstützt von den Museumsfachkräften Köbi und Ernst Zimmermann.

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erschiedene Apfelsorten können getestet werden, Speck und Brot bödelen den Magen. Dann sind alle Sinne gerüstet, die Schätze des Museums auszuloten, die weit länger zurückreichen als bis zum letzten Sommer. Der Film von Emil Hartmann und Hansruedi Gysi führt über alle Jahreszeiten zurück ins alte Schinznach. Die Tafeln in der Ausstellung zum Rebbau zeigen drastisch die Auswirkung der Reblaus

auf das Rebbaugebiet vor vier Generationen, und die Rebbauinstrumente daneben lassen die harte Arbeit erahnen, die auch aktuell noch nötig ist, bis die Trauben gekeltert werden können. Die Versteinerungen vom hiesigen Heister aber sind Zeugen einer Welt, die sich unserem Erinnerungsvermögen gänzlich entzieht und buchstäblich versunken ist im Meer, das vor 165 Millionen Jahren das Gebiet von Schinznach bedeckt hat. Eine Spezialausstellung zeigt die eindrückliche Stachelhäutersammlung mit Stücken, die auch ohne unangenehme Folgen in die Hand genommen und unter der Lupe inspiziert werden dürfen – die fossilisierten Tiere, die Seeigel , Seesterne und Seelilien zeigen nur noch ihre Schönheit und stechen nicht mehr. Die verwandten Seewalzen aber sind kaum versteinert erhalten, da ihr Skelett auf wenige Kalkelemente reduziert ist – und doch gibt

es einen raren Abdruck im Heimatmuseum zu sehen. Im nahe gelegenen Mühlemuseum dreht sich die Reise in die Vergangenheit mit Wasserrädern und Mahlsteinen, mit Müllerinnen und Müllern um Mehl und Brot in mannigfachen Geschichten, die halbstündlich um 14, 15 und 16 Uhr zum Besten gegeben werden. ●

Erwin Wernli, Bözberg, geleitet, da er Ende dieses Jahres in den Ruhestand treten wird. Sein Nachfolger wird der bisherige Vizepräsident Martin Maumary, Riniken. Neu in den Vorstand wurde Fabienne Wüst, Gemeindeschreiber-Stv. in Villigen, gewählt. Die vom Präsidenten äusserst speditiv geführte Versammlung fand einen weiteren Höhepunkt im äusserst humorvollen Kurzreferat des Riniker Gemeindeammanns Ueli Müller. Zum Abschluss informierte Bezirksgerichtspräsident Hansruedi Rohr über Aktualitäten aus dem Kindes- und Erwachsenenschutzwesen. Nach der Versammlung standen Networking und Smalltalk im Vordergrund. Bei einem feinen italienischen Nachtessen ergaben sich sehr positive Gespräche. Martin Maumary 94168 GA

Mosten macht Spass: Kinder bedienen die alte Mostpresse des Museums

■ Kurzbericht der Generalversammlung vom Montag, 21. September Dem Gemeindeschreiberverein des Bezirks Brugg gehören nicht nur die aktiven, sondern auch die ehemaligen «Kanzler» an. Traditionsgemäss findet die Generalversammlung am Bettagsmontag und immer in einer anderen Bezirksgemeinde statt. In diesem Jahr geschah dies in Riniken. Rund 25 Gemeindeschreiberinnen und -schreiber und Gäste nahmen an der Versammlung mit Rahmenprogramm teil. Bei der Besichtigung der Firma Daru-Wache AG stand die Sicherheit im Vordergrund. Geschäftsführer Alex Item erläuterte den Betrieb der bald 40-jährigen Firma ausführlich und gab einen Einblick in den modernen Bewachungsdienst. Die Jahresversammlung wurde letztmals vom abtretenden Präsidenten

Sonntag, 4. Oktober Most aus alten Pressen Heimatmuseum, Oberdorfstrasse 13, hinter dem Gemeindehaus (Postautohaltestelle «Gemeindehaus») Neue und alte Geschichten Mittlere Mühle www.mittleremühle.ch Öffnungszeiten: jeden ersten Sonntag im Monat von Mai bis November von 14 bis 17 Uhr. Zusätzliche Führungen: Emil Hartmann, Telefon 056 443 21 54

Am 18. Oktober 2015 Liste 2a | SP und Gewerkschaften

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

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region Schinznach-Dorf: Projekt «Schule in der Gärtnerei»

Die Welt der Pflanzen

Erne, erklärte den Viertklässlern, dass gewisse Kulturen in Gewächs­ häusern heranwachsen und andere im Freiland. Erne konnte mitteilen, dass auf dem gesamten Gelände etwa 1,5 Millionen Pflanzen sind. Der Rundgang ging weiter zum Baum­ schulsee. Darin wird das Wasser vom gesamten Gelände gesammelt und anschliessend für die Bewässerung gebraucht. Nur ganz selten muss auf die Gemeindewasserversorgung zu­ rückgegriffen werden. Bei der Kom­ postanlage erklärte Erne, dass nicht verkaufte Pflanzen und pflanzliche Abfälle im Komposthaufen zu wie­ derverwertbarer Erde verrotten.

Nach einem Besuch in einer Gärtnerei durfte jede Schülerin und jeder Schüler ein selber getopftes Pflänzchen oder einen Topf mit Samen oder einen Steckling nach Hause nehmen. Lorenz Caroli

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er Unternehmerverband der Schweizer Gärtner hat Schul­ klassen eingeladen, einen Besuch in einer Gärtnerei zu machen. Die Aktion wird von 60 gärtnerischen Betrieben getra­ gen, und 145 Schulklassen besuchen eine Gärtnerei. Für die vierte Klasse der Primarschule Stapfer in Brugg passte dies ganz genau. Die Lehrerin Barbara Gabathuler bearbeitet mit ihren Schülerinnen und Schülern das Thema Landwirtschaft, und es ist geplant, im Frühjahr einen Schul­ garten anzulegen.

Pflanzen vermehren Sorgfältiges Eintopfen

Bilder: ci

Nach diesem Rundgang durch die Pflanzenwelt leitete Pascal Erne die Schüler an, wie man Pflanzen ver­

Rundgang Der Besuch der Schulklasse begann mit einem Rundgang durch die weit­ läufigen Anlagen der Baumschule Zulauf AG. Als Erstes wurde ein Ge­ wächshaus besucht. In Reih und Glied waren Pflanzen in Töpfen auf­ gestellt. Diese wachsen in einem von Licht und Wärme durchfluteten Raum. Eine automatische Bewässe­ rungsanlage sorgt für genügend Flüs­ sigkeit. Wenn es zu warm wird, öffnen sich die Oberlichter automatisch, und die kühlere Aussenluft kann einströ­ men. Der Leiter des Kundendienstes der Baumschule Zulauf AG, Pascal

Pascal Erne erklärt die Vorgänge in einem Gewächshaus

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mehrt oder zum Wachsen bringt. Begonnen wurde mit dem Säen. In einen mit Erde gefüllten Topf kön­ nen Samen gesät werden. Als Samen­ körner standen Schnittlauch, Basili­ kum und Bohnen zur Verfügung. Auch beim Eintopfen musste ein Topf mit Erde gefüllt werden. Nur diesmal durfte er nicht ganz gefüllt werden. Mit Wurzeln und einem Erdball musste man die kleine Kopf­ salatpflanze im Topf leicht andrü­ cken. Ob der abgeschnittene Stiel eines Efeus im Topf wachsen wird? Diese Frage stellten sich die Schüler, als ihnen Erne diese Variante zeigte. Die Schüler begriffen die Techniken schnell und konnten bald das Resul­ tat vorweisen. Erne erklärte, dass je­ der Topf beschriftet werden müsse, damit man auch nachher noch wisse, was heranwachsen sollte. Zum Schluss gab er noch eine Anleitung zum Bewässern der Töpfe. Diese ist für Samen, Eintopfpflanze oder Steckling unterschiedlich. Mit die­ sen Informationen konnten die Viertklässler zusammen mit ihren Töpfen den Heimweg antreten. Si­ cherlich werden sie ihre Pflanze be­ obachten und betreuen. ●

Villigen: Paul Scherrer Institut PSI

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Musig­Brunch

Forschende des PSI haben im Labor ein Beschichtungsverfahren entwickelt, das die Effizienz von Brennstoffzellen erhöhen könnte. Das für die Massenproduktion geeignete Verfahren haben die PSI-Wissenschaftler bereits zum Patent angemeldet.

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rennstoffzellen erzeugen aus den Gasen Wasserstoff und Sauerstoff elektrischen Strom. Die Gase werden von aussen an die Elektrode der Zelle zugeführt. Ihnen kommt auf ihrem Weg aber flüssiges Wasser in die Quere, das in der Brennstoffzelle dauernd produziert wird und nach aussen fliessen soll. Bei zu viel ange­ sammeltem Wasser fliessen die Gase langsamer, und die Stromproduk­ tion gerät ins Stocken. «Unsere neu­ artige Beschichtung sorgt dafür, dass Wasser und Gase auf getrenn­ ten Wegen durch die porösen Mate­ rialien in den Brennstoffzellen flies­ sen. Das verbessert die Leistung und die Stabilität im Betrieb der Brenn­ stoffzellen», sagt der Leiter der Stu­ die Pierre Boillat vom Labor für Elektrochemie am PSI. Brennstoffzellen wandeln die in den Gasen enthaltene Energie effizient in Elektrizität um. Der produzierte Strom kann zum Beispiel ein Elek­ troauto antreiben. Als einziges che­ misches Produkt der in Brennstoff­ zellen ablaufenden Reaktionen ent­ steht Wasser. Im «Abgas» eines Brennstoffzellenautos ist also nur harmloser Wasserdampf enthalten. Seit 2013 sind serienreife Brennstoff­ zellenautos erhältlich. Weltweit ar­ beiten Forschende aber weiterhin daran, die Effizienz von Brennstoff­ zellensystemen zu erhöhen bzw. de­ ren Kosten zu senken.

Wasser hemmt Stromproduktion Ein wichtiges Thema dabei ist das Abführen von Wasser aus Teilen der Brennstoffzellen, in denen es uner­ wünscht ist, weil es den Durchfluss der Gase stört. Wasser sammelt sich

Die PSI-Forscher Antoni Forner-Cuenca (links) und Pierre Boillat im Labor, in dem sie Teile des neuen Beschichtungsverfahrens untersuchten Bild: Paul Scherrer Institut/Markus Fischer beispielsweise in den Poren der soge­ nannten Gasdiffusionsschicht, einer in der Regel aus Kohlefasern beste­ henden Schicht, die unter anderem die Zufuhr und Feinverteilung der Gase Wasserstoff und Sauerstoff an die Elektroden der Zelle sicherstellt. Das in der Gasdiffusionsschicht an­ gesammelte Wasser behindert den Durchfluss der Gase und hemmt da­ durch die Stromproduktion. In kommerziell erhältlichen Brenn­ stoffzellen sind die Kohlefasern der Gasdiffusionsschicht in der Regel gleichmässig mit einem wasserabwei­ senden Kunststoff beschichtet, der den Abfluss des Wassers erleichtern soll. Das Wasser verteilt sich hier will­ kürlich im Material, und die für den Gasfluss frei bleibenden Poren bil­ den gewundene Pfade. Die Gase ge­ langen deshalb nur langsam an die Elektroden, was die Leistung der Brennstoffzellen reduziert.

Geeignet für Massenproduktion Die neue Lösung aus dem PSI be­ hebt das Problem, indem es ge­ trennte «Abflusskanäle» schafft, in denen sich praktisch das ganze Was­

ser konzentriert. In den restlichen, trockenen Kanälen können die Gase dann schneller fliessen. Die PSI­Forschenden haben schon aus früheren Versuchen gewusst, dass es nicht nur auf die Menge, son­ dern auch auf die Verteilung des Wassers in der Diffusionsschicht an­ kommt. «Wir haben nun diese Idee zum ersten Mal in ein Verfahren umgesetzt, das sich für die Massen­ produktion eignet», erklärt PSI­Dok­ torand Antoni Forner­Cuenca, der die Versuche im Labor durchführte. Das Konzept der PSI­Forscher be­ steht darin, die ursprüngliche, was­ serabweisende Kunststoffbeschich­ tung entlang gerader Wege wasser­ anziehend zu machen. Das Wasser wird in diese Kanäle regelrecht ein­ gesaugt, während die restlichen Be­ reiche der Gasdiffusionsschicht praktisch trocken bleiben. Das Ver­ fahren haben die PSI­Wissenschaft­ ler bereits zum Patent angemeldet.

Elektronenstrahl und wasseranziehende Moleküle Um die Wasserkanäle herzustellen, haben die Forschenden in die

Struktur des ursprünglichen Kunst­ stoffs wasseranziehende Moleküle eingebracht. Zuvor mussten sie den Kunststoff mit einem Elektronen­ strahl aufbereiten, sodass er die an­ zuhängenden Moleküle binden konnte. Der Elektronenstrahl wird hierbei durch ein Metallgitter geführt, so­ dass zwei unterschiedliche Bereiche geschaffen werden: Dort, wo der Strahl durch das Gitter geht, kann die ursprüngliche Beschichtung später so verändert werden, dass wasseranziehende Kanäle entste­ hen. Dort, wo der Strahl nicht das Gitter passiert, bleibt der ursprüng­ liche Kunststoff wasserabweisend. Im vom Elektronenstrahl veränder­ ten Bereich reagiert die Kunststoff­ beschichtung dann chemisch mit speziellen Molekülen und wird da­ durch wasseranziehend gemacht – es werden Kanäle geschaffen, die das in den Brennstoffzellen produ­ zierte Wasser effizient hinaus trans­ portieren. Das am PSI entwickelte Verfahren des Anhängens funktioneller Mole­ küle mithilfe eines Elektronen­ strahls bezeichnen die Forschenden als Strahlenpfropfen. Es ähnelt nämlich dem in der Gärtnerei übli­ chen Pfropfen wertvoller Pflanzen auf einen fremden, robusten Stamm. In diesem Fall geben die wasseranziehenden Moleküle dem Basiskunststoff die erwünschten, wasseranziehenden Eigenschaften. Die Wissenschaftler konnten zei­ gen, dass die von ihnen geschaffe­ nen Kanäle tatsächlich fast alles Wasser in sich saugen. Die anderen Bereiche bleiben hingegen prak­ tisch trocken. Den Beweis lieferten Bilder der Gasdiffusionsschicht, welche die Wissenschaftler mithilfe von Neutronen aus der Strahllinie ICON der Spallationsneutronen­ quelle SINQ des PSI erstellten.

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Schenkenbergertal: Skulpturenweg «Unter der Fluh» (Folge 5)

Ein Zauberberg mit Spinne

In der fünften Folge dieser Serie stellen wir zwei weitere Skulpturen vor, die unsere Sinne auf völlig unterschiedlichen Wegen ansprechen. Peter Belart

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a ist zunächst eine weitere Holzskulptur aus der Werkstatt von Thomas Lüscher: «Der Zauberberg». Eine beinahe grotesk anmutende, weit überdimensionierte Hand führt einen Federkiel mit weiblichen Attributen. Das Werk erschliesst sich dem Waldspaziergänger weder über eine genaue Betrachtung noch über den Titel. Klärend wirkt da der daneben gestellte Begleittext: «Im Jahre 2005 fand in Davos ein Symposium statt, an dem ein gutes Dutzend bildende Künstler teilnahmen. In individueller Art bearbeiteten sie das Thema ‹Zauberberg›. So lautet der Titel eines Romans des grossen deutschen Schriftstellers Thomas Mann (1875–1955). Schauplatz des Romans ist Davos und die dortige Bergwelt. Thomas Lüscher hatte die Idee, den Schreibprozess des Schriftstellers symbolhaft umzusetzen. Dargestellt ist die schreibende Hand, die einen Gänsekiel führt. Durch die Feder fliessen die Gedanken

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«Spinne» von Daniel Schwarz

Bilder: pbe

Skulpturenweg «Der Zauberberg» von Thomas Lüscher des Autors aufs Papier; sie ist Vermittlerin zwischen der schöpferischen Fantasie und dem daraus entstandenen Werk. Zur Zeit der Niederschrift spielten im Leben von Thomas Mann verschiedene

Anstelle einer Gesamtschau über den Skulpturenweg am Nordhang der Gislifluh stellt der General-Anzeiger in loser Folge alle aufgestellten Plastiken in der originalen Reihenfolge vor. Frauengestalten eine wichtige Rolle. Diesem Umstand trägt die Holzskulptur Rechnung. Die Frau, deren Körper in der Ausformung der Gänsefeder anklingt, ist immer präsent; sie bewegt den Geist

und damit auch die schreibende Hand. Ursprünglich hatte die Holzskulptur ihren Standort an einem Wanderweg in Davos. Im Herbst 2007 entschloss sich Thomas Lüscher, sie ins Schen-

kenbergertal zu bringen und sie – ebenfalls an einem Wanderweg – am Nordhang der Gislifluh aufzustellen. Sie bildet damit ein Pendant zur Skulptur ‹Innigkeit›, die am gleichen Weg ihren Standort gefunden hat.» Unweit daneben sucht sich eine «Spinne» aus Eisen, geschaffen von Daniel Schwarz, Effingen, ihren Weg durch den Wald. Vielleicht weniger poetisch als der «Zauberberg», kann sie aber doch für den Einfallsreichtum und den Witz des Künstlers stehen. ●

hauSen: Neue Schulungsumgebung bei Rohr AG Reinigungen

Qualität durch Ausbildung

■ Tiefenlager und Chamäleon Die vom Gemeinderat Bözberg am 24. September organisierte Infoveranstaltung zum Tiefenlager Bözberg (Jura Ost) war gut besucht und hat dem Befürworter wie auch dem ablehnenden Kritiker Raum gelassen. Der Gesprächsleiter Urs Bachmann hat kompetent durch den Abend geführt, ein guter Anlass, bei dem für einmal auch die kritischen Stimmen nicht zu kurz kamen. Einleitend hat Gemeindeammann Peter Plüss klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass der Gemeinderat sich einstimmig gegen ein Tiefenlager im Bözberg stelle. Der Geologe Marcos Buser zeigte auf, wo die Schwachpunkte im ganzen Verfahren und speziell in der Geologie Bözberg liegen. Nur unvollständig oder gar nicht konnten die Risiken angesprochen werden, so zum Beispiel: das grosse Risiko von Feuer oder Überflutung, die Wärmeentwicklung der HAAEndlagerbehälter und deren Einfluss auf das sensible Tongestein, die wasserführenden Schichten, eindringendes Wasser wird schnell nicht mehr kontrollierbar, es kann bis zur Aufgabe einer Anlage führen. Ein Tiefenlager in unmittelbarer Nähe zum wichtigsten Grundwasserstrom, nicht nur der Deutschschweiz, beinhaltet ein nicht abschätzbares Risiko. In Kölliken wurde das Problem einer möglichen Undichtheit von Fachleuten nie in Betracht gezogen. Nach acht Jahren Betrieb konnte sich keine amtliche Stelle mehr um die Tatsache der Undichtheit drücken, und es wurde entsprechend reagiert. Im Falle eines HAA-Tiefenlagers muss eine Dichtheit von 125000 Mal längerem Zeitraum als Kölliken garantiert werden. Wer kann das verantworten? M. Schnellmann, Vertreter der Nagra, hat naturgemäss zum Teil konträre Ansichten, das BfE, vertreten

durch Annatina Foppa, konnte nicht alle Kritiken klar vom BfE abwenden. Simon Löw, EGT (Expertengruppe Geologisches Tiefenlager) prüft im Auftragsverfahren vom Ensi die erarbeiteten geologischen Ergebnisse der Nagra. Sein sicheres und klares Auftreten macht mir Sorge. Der Auftritt von Löw liess durchblicken, dass primär die angebrachten kritischen Punkte zur Geologie im Bözberg widerlegt werden sollten und nicht, ob das eingereichte Dossier der Nagra wirklich auch hieb- und stichfest ist. Die Frage sei erlaubt: Ist die Gruppe von Professoren, die im EGT unter der Leitung von Simon Löw mitarbeiten, ihrer Verantwortung auch bewusst? Das Resultat der EGT wird schliesslich auch für das Parlament und für den Bundesrat die entscheidenden Fakten liefern. Das Chamäleon, ein interessantes Lebewesen aus der Urzeit, hat die Evolution dank seinen speziellen Fähigkeiten bis heute schadlos überlebt. Eine seiner besonderen Fähigkeiten ist der Farbwechsel. Die klaren Worte von Gemeindeammann zu Beginn der Versammlung wurden gar mit Applaus verdankt. Stellt sich die Frage: Warum musste der Gesprächsleiter einleitend im Auftrag von Peter Plüss erwähnen, dass er heute Abend die klare Meinung der Gemeinde und der Gemeinderäte vertrete? Was vertritt er sonst? Zum Beispiel als Co-Präsident die Regionalkonferenz? Als Co-Präsident der Regionalkonferenz scheint seine Meinung anderer Art zu sein, offenbar immer den gegebenen Umständen angepasst, ebenso wie das Chamäleon. Die Bürger von Bözberg sollten sich auf die einstimmig gefasste Meinung der Gemeinderäte gegen das Tiefenlager verlassen können. P. Plüss muss sich entscheiden zwischen dem CoPräsidium der Regionalkonferenz oder dem Ammannamt Bözberg. Werner Hunziker

Lorenz Caroli

M

it der Unterstützung des Innenarchitekturbüros Brem+Zehnder aus Muhen waren die Ausbildungsräume neu gestaltet worden. Die fachliche Erstausbildung findet hauptsächlich in den Räumen im Untergeschoss statt. Auf den verschiedenen Bodenbelägen kann die zweckmässige Reinigung geübt werden. Hier kann die Arbeitsweise perfektioniert werden, damit die Mitarbeiter am Kundenobjekt alles im Griff haben. Weil der ganze Werkhof und die Büros für die Ausbildung gebraucht werden, wurde auch eine Original-Fassadenwand gebaut. Darin sind alle Fassadenbauteile enthalten, die an einem Gebäude vorkommen können. An allen Teilen kann geübt werden. Hier dürfen auch Fehler passieren, was beim Kunden nicht geschehen sollte. Die Übungsobjekte sind optimal ausgestattet, deshalb werden sie auch von anderen Unternehmen genutzt. Beispielsweise führt der Verband Fenster und Fassaden seine Kurse in Hausen durch. Sämtliche Firmen, die das VerbandsZertifikat haben wollen, bilden ihre Mitarbeiter bei der Rohr AG aus.

Zertifizierungen Bei der Begrüssung zur Einweihungsfeier erwähnte Verwaltungsratspräsident René Rohr, er habe vor über zehn Jahren festgestellt, dass Reinigen manchmal eine gefährliche Angelegenheit sei. Deshalb hat er ein Managementsystem für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz eingeführt, welches die Rohr AG als erste Firma schweizweit zertifizieren liess. Bereits 1998 wurden die beiden Managementsysteme für Qualität ISO 9000 und Umwelt ISO 14000 zertifiziert. Der Verwaltungsratspräsident will die Schulung und die Ausbildungstätigkeit im nächs-

«Stift» Stephan Schnyder (links) wird von Ruedi Wild im Umgang mit der Reinigungsmaschine instruiert Bild: ci ten Jahr nach der Bildungsnorm ISO 29990 zertifizieren lassen.

Mitarbeitende Obwohl die fachliche Ausbildung und die Arbeitssicherheit sehr wichtig sind, ist auch das persönliche Verhalten jedes Einzelnen wichtig. Vereinbarungen mit dem Kunden bezüglich Arbeitsbeginn und Arbeitsdauer müssen eingehalten werden. Und während dieser Zeit soll eine tolle Arbeit gemacht werden. Zuverlässigkeit und Disziplin wird von den Mitarbeitern verlangt. Die Firma Rohr AG hat rund 950 Mitarbeitende. In diesem Jahr feiern 114 davon ein Jubiläum, wobei die längste Anstellungsdauer 35 Jahre beträgt. Dies ist ein Zeichen von Treue, die den Verwaltungsratspräsidenten stolz macht. Rohr möchte die Lehrlingsausbildung verstärken und mehr junge Leute finden, die den interessanten Beruf des Gebäudereinigers lernen wollen. Aber auch bei anderen Berufen will Rohr Lehrlinge ausbilden: Der Nachwuchs ist ihm wichtig. Pro Jahr werden 10000

Aufträge unter der Leitung von Vorarbeitern abgewickelt. Für die Disposition wie auch für die Leute an der Front ist dies eine Herausforderung.

Praxis Nach der Ansprache von René Rohr dislozierte die Gästeschar in den Übungsraum im Kellergeschoss. Dort wurde ein «Stift» von Ruedi Wild, dem Bereichsleiter Qualität und Sicherheit, in die Gepflogenheiten der Firma Rohr eingeführt. Es ging um persönliches Verhalten, um das Erscheinungsbild und um die Handhabung einer Maschine bei der Bodenreinigung. Das Publikum erhielt dabei einen guten Einblick in die Arbeiten der Reinigungsfirma. ● Reklame

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L e s erb ri e f

Die Firma Rohr AG Reinigungen weihte mit Kunden und Gästen eine neue Schulungsumgebung ein. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

Kirchenze t tel

Redaktion: Peter Belart (pbe) Chefredaktor Tel. 056 460 77 50 Patricia Schoch (pas) Tel. 056 460 77 92, Fax 056 460 77 80 [email protected]fingerhof.ch

Donnerstag, 1. Oktober, 12.00 Uhr bis Donnerstag, 8. Oktober 2015, 12.00 Uhr B i rr / lUPF i G Reformierte Kirchgemeinde Birr Birr/Lupfig: Sonntag: 10.10 Gottesdienst, Pfr. H. Maurer, Kollekte: Weltgem. Ref. Kirche. Dienstag: 12.00 Seniorenmittagstisch «zäme ässe», Haus Eigenamt, Anmeldung: 056 464 22 22. Donnerstag: 10.00 Andacht, Haus Eigenamt. Amtswoche alle Gemeinden: Bis 2.10., Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59. Ab 3.10., Pfr. H. Maurer, 062 822 23 25. ●

B i rrF e l d Pauluskirche Birrfeld www.kathbrugg.ch Samstag: 17.00 Santa Messa. Sonntag: 11.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag: 10.00 Gottesdienst im Altersheim.



B Öz B e rG - M Ö n t h a l Reformierte Kirchgemeinde www.refkbm.ch Sonntag: 10.30 Kirche unterwegs: Gottesdienst in Remigen. Amtswoche bis 4.10.: Pfrn. Regina Eugster.



BÖz e n Reformierte Kirchgemeinde Sonntag: 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Lüscher, Kirchenkaffee.



B rU G G Chrischona-Gemeinde Brugg Renggerstrasse / Vereinsweg. Telefon 056 441 41 84. www.chrischona-brugg.ch. [email protected] Donnerstag: 18.45 Gebet der Gemeindeleitung. Sonntag: 10.00 Gottesdienst mit Michael Rust, Kids-Treff, Kinderhort, Stehkaffee. Dienstag: 14.30 Bibel-Gesprächsrunde im Alterszentrum Brugg. Mittwoch: 5.30 Frühgebet. ● Freie Gemeinde Brugg, Krinne Infos: www.krinne.ch Sonntag: 8.00 Stille und Begegnung. ● Gemeinde für Christus Altenburgerstrasse 37, www.brugg.gfc.ch Sonntag: 14.00 Gottesdienst mit Martin Lehmann, musikalisch umrahmt; Gemeindezvieri. Mittwoch: 20.00 Bibelstudium. ● Gospel Center Brugg Aarauerstrasse 71; Gottesdienste: Jeden Sonntag um 10.00 (mit Kinderbetreuung). Weitere Informationen unter www.gospelcenter.ch oder 056 441 12 58. ● Katholische Kirche Brugg Freitag: 9.00 Eucharistiefeier «Herz Jesu» in Windisch. Samstag: 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag: 11.00 Eucharistiefeier. Dienstag: 9.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier mit dem Frauenverein, anschl. Rosenkranz. Mittwoch: 18.30 Eucharistiefeier, engl. Messe der Philippinos. ●

Pfingstgemeinde Brugg Habsburgerstrasse 22, www.pfimibrugg.ch. Telefon 056 442 20 50. Sonntag: 10.00 Gottesdienst mit Chilekafi im Neumarkt 1, 2. Stock / Kidstreff: Ferienprogramm. Anschliessend an den Gottesdienst Taufe an der Aare (Geissschachen). ● Reformierte Kirche Brugg Sonntag: 10.00 Gottesdienst, Pfrn. Bettina Badenhorst. Montag: 6.00–6.30 Meditatives Sitzen im Chor der Stadtkirche. Mittwoch: 14.30 Kultur am Nachmittag im Saal des Kirchgemeindehauses, «Der Weg der Hugenotten von den Cevennen in die Schweiz» mit Frau Yvonne Schüle. Amtswoche: Pfrn. Ruth Gimmel, 056 441 96 09. ●

M a n dach Reformierte Kirchgemeinde Sonntag: 10.00 Gottesdienst, Pfrn. A. Kirchhofer, Böbikon.



14.00 Basararbeitsgruppe im Zentrum Lee Riniken. Dienstag: 19.15 Dienstagoase (Abendbesinnung) Chorraum Kirche Umiken. Mittwoch: 20.00 Probe Unity Gospelchor im Zentrum Lee Riniken. Amtswoche: 5.–8.10., Pfr. Willi Fuchs, Beinwil am See. ● Heilsarmee Aargau Ost, Umiken Baslerstrasse 105, 5222 Umiken. www. heilsarmee-aargauost.ch. Freitag: 19.30 Volleyball. Samstag: 19.00 Singteam: Wirtschafts-Evangelisation. Sonntag: 9.00 Gebet. 9.30 Gottesdienst, Kinderprogramm (Ferienprogramm). 16.00 Singteam: Strassen-Evangelisation. Hauskreiswoche: Unter der Woche finden verschiedene Hauskreise statt.

v e lth e i M - o B e rF l ach S

Reformierte Kirchgemeinde www.ref-rein.ch Sonntag: 9.30 Kirche Villigen, Gottesdienst. 10.30 Kirche Remigen, Gottesdienst, Pfarrvertretung. Amtswoche: Pfr. Thomas Hafner, 079 332 01 78 (Vertretung).

Evangelisch-methodistische Kirche Kapellenweg 8, www.emk-windisch.ch, Telefon 056 441 20 74. Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten jeweils am Sonntag um 9.30 Uhr. Die ganze Agenda ist auf unserer Website leicht zu finden. ● Katholische Kirchgemeinde St. Marien Donnerstag: 19.00 Eucharistiefeier (P. Solomon). Freitag: 8.30 Rosenkranzgebet. 9.00 Eucharistiefeier. Samstag: 18.30 Eucharistiefeier (P. Solomon). Jahresgedächtnis für Luigi Dominioni. Jahrzeit für Emil und Mathilde Merkli-Ziltener. Sonntag: 9.30 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (V. Werder). 11.00 Santa Messa. Montag: 20.00 Kontemplation in der Kapelle. Dienstag: 9.30 Eucharistiefeier im Lindenpark (P. Solomon). 17.00 Rosenkranzgebet. 19.00 Recita del Santo Rosario. 19.30 Santa Messa. Mittwoch: 8.30 Rosenkranzgebet. 9.00 Eucharistiefeier (P. Solomon), mit der Frauengemeinschaft. ● Reformierte Kirchgemeinde www.ref-windisch.ch. Donnerstag: 14.00 Frauentreff Windisch im Kirchgemeindehaus Windisch. Samstag: 6.50 Gemeinsam unterwegs auf dem Basel-Jura-Drei-Seen-Weg, Etappe «Avenches–Payerne», Treffpunkt Bhf. Brugg, Gleis 4, Flyer liegen in den Kirchen auf, Infos bei Hans Joho, 056 441 29 39. Sonntag: 10.30 Gottesdienst in Hausen, Pfr. Wolfgang Rothfahl, Uster. 12.00 Sonntagstisch in der Kirche Hausen, Anmeldung bis Donnerstag um 11.00 Uhr an 056 441 63 38. Montag: 14.00 Jassen für Ältere im Lindenpark. Dienstag: 9.00 Frauentreff Hausen in der Kirche Hausen. Amtswoche: Pfr. Edlef Bandixen, 056 442 06 00.

ri n i K e n Kath. Kirchenzentrum Brugg-Nord Riniken Sonntag: 10.30 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Mittwoch: 8.30 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag: 10.00 Kafipause im Sekretariat.



S c h i n z n ach - d o rF Chrischona-Schinznach Sonntag: 10.00 Gottesdienst in Brugg, Chrischona-Gemeinde, im Degerfeld findet kein Gottesdienst statt. Mittwoch: 20.00 Kleingruppen in den Dörfern. ● Katholische Kirchgemeinde Freitag: 9.45 Andacht im geschützten Wohnen (B. Minich). 10.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier im Altersheim (B. Minich). Samstag: 16.30 Eucharistiefeier in der aarReha (P. Solomon). Sonntag: 9.00 Eucharistiefeier (P. Solomon). Dienstag: 14.00 Seniorentreffen im Pfarreiheim. ● Reformierte Kirchgemeinde Sonntag: 9.30 Talgottesdienst in Veltheim, Pfr. Christian Vogt. ●

t h a lh e i M Reformierte Kirche Sonntag: 9.30 Talgottesdienst in der Kirche Veltheim, Pfr. Christian Vogt.



UM i K e n Reformierte Kirchgemeinde Umiken Sonntag: 9.30 Gottesdienst in Umiken, «Wunder voll Wein: Kana und Gottes Fest», Pfr. Wolfgang v. Ungern-Sternberg. Montag:





Daten zur Kandidatin Therese Rickenbacher (62 Jahre alt), wohnt mit ihrem Ehemann seit 36 Jahren in Windisch. Sie hat eine erwachsene Tochter. Als Einwohnerin von Windisch hat sie sich in diesen 36 Jahren in verschiedenen Vereinen wie Verein Alt werden in Windisch, Kulturkreis, Quartierverein, Frauenchor jeweils im Vorstand engagiert. Sie ist am politischen Leben allgemein und im Besonderen an der Gemeinde Windisch interessiert. So befasst sie sich seit Jahren intensiv mit den Geschäften des Einwohner-

rats, dessen Unterlagen sie regelmässig bezieht. Rickenbacher identifiziert sich klar mit den politischen Zielsetzungen der CVP, was sie vor einigen Jahren zum Austritt aus der SP bewog. Sie ist Mitglied der CVP Windisch. Aufgrund ihrer Ausbildungen und Tätigkeiten als Geschäftsführerin verschiedener Institutionen ist Therese Rickenbacher in der Lage, als Gemeinderätin zu amten. Sie ist es gewohnt, mit Menschen ziel- und ergebnisorientiert zusammenzuarbeiten und einen Konsens zu finden. Sie hat in ihrem beruflichen Werdegang gezeigt, dass sie sich schnell in neue Fach- und Sachgebiete einarbeiten kann. Rickenbacher ist eine versierte Projektleiterin, vertraut damit, Budgetvorgaben einzuhalten. Sie hat einen umfassenden beruflichen Leistungsausweis und verfügt über grosse Führungserfahrung: – Grundausbildung und Weiterbildungen im Pflegebereich mit einem höheren Fachabschluss

Inserateverkauf: Martin Hunziker, Leiter Anzeigenverkauf Telefon 056 460 77 87 [email protected]fingerhof.ch Roger Dürst, Anzeigenverkauf Telefon 056 460 77 95 [email protected]fingerhof.ch

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Sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Inserate dürfen weder ganz noch teilweise kopiert oder in irgendeiner Form verwendet werden. Insbesondere die Einspeisung auf Online-Dienste und die Bearbeitung hierfür ist untersagt. Jeder Verstoss wird rechtlich verfolgt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos lehnt die Redaktion jede Verantwortung und Haftung ab.

Disposition Tel. 056 460 77 84, Fax 056 460 77 80 [email protected]fingerhof.ch Inserateschluss: Dienstag, 10.00 Uhr Probeabzüge: Freitag, 10.00 Uhr Abo-Service: 056 460 77 88 Erscheint wöchentlich Donnerstag, Verteilung durch die Post in jede Haushaltung Tarife: Millimeterpreis s/w farbig – Annoncen 0.89 0.96 – Stellen/Immobilien 0.99 1.07 Abo-Preis: Fr. 70.– pro Jahr, exkl. MwSt.

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Wir haben auch an den Feiertagen jeweils von 10.00–13.00/17.00–19.00 geöffnet. Zusätzlich, ausserhalb dieser Öffnungszeiten steht Ihnen die Nummer 056 450 30 30 ganzjährig und jederzeit zur Verfügung. Ärzte-Notfalldienst der Region Brugg

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Als Erstes rufen Sie Ihren Hausarzt an: – ist er erreichbar, berät er Sie über das weitere Vorgehen – ist er nicht erreichbar oder Sie haben keinen Hausarzt, wählen Sie 0900 401 501 (Fr. 3.23/Min. für Anrufe aus dem Festnetz) und Sie bekommen rasch Hilfe: Medizinische Notfallberatung mit direktem Anschluss an Notfallarzt und Notfallstationen Kinder (KSB Kindernotfallstation): – 0900 131 131 (Fr. 3.16/Min. für Anrufe aus dem Festnetz) ab 17.00–8.30 Uhr Spitex-Dienste der Region Brugg

cv P W i n d i S c h

■ Therese Rickenbacher in den Gemeinderat Die CVP hat an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung Therese Rickenbacher einstimmig als Gemeinderatskandidatin nominiert. Die CVP ist überzeugt, mit Therese Rickenbacher eine lebenserfahrene, beruflich gut ausgebildete Kandidatin zu portieren, welche die CVP-Linie im Gemeinderat vertreten und sich engagiert für Windisch einsetzen wird.

Redaktionsschluss: Freitag, 9.00 Uhr

Hottwil

Evangelisch-reformierte Kirche Sonntag: 9.30 Talgottesdienst, Christian Vogt.

W i n d i S ch

Für den General-Anzeiger unterwegs: Lorenz Caroli (ci), Ernst Götti (egö), Annabarbara Gysel (ag), Hans Lenzi (hle), Claudia Marek (cl), Esther Meier (em), Angela Ruppeiner (aru)

Auflage 24 736 Exemplare (WEMF-bestätigt)



re i n ●

Herausgeberin Effingerhof AG Print – Interaktiv – Services – Verlag Storchengasse 15 5200 Brugg www.effingerhof.ch

– mehrere Jahre Berufserfahrung im Pflegeberuf – diverse fachspezifische Weiterbildungen – arbeitet einige Jahre auf Beratungsstellen und als Amtsvormund – nach einer Führungsweiterbildung Tätigkeit in Führungsgremien von Institutionen – Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft (2001 dipl. Betriebsökonomin FH) Aktuell liegt bei Therese Rickenbacher die operative Verantwortung als Geschäftsführerin für ein Pflegeheim mit 104 Bewohnenden und 78 Vollzeitstellen, verteilt auf 120 Mitarbeitende und 15 Lernende mit einem Umsatzvolumen von 10 Millionen. Zudem ist sie mitverantwortlich für den Neubau mit einem Bauvolumen von 46 Millionen. Rickenbacher hat flexible Arbeitszeiten, einen kurzen Arbeitsweg und kann bei Bedarf ihr Arbeitspensum reduzieren.

Spitex Region Brugg AG (Birr, Birrhard, Brugg, Brunegg, Habsburg, ✆ 056 556 00 00 Hausen, Lupfig, Mülligen, Scherz und Windisch): Spitex Bözberg-Rein (Bözberg, Mönthal, Riniken, Rüfenach, ✆ 056 284 27 44 Villigen, Remigen):

Au fsteh en !»:

Verführerisch lockt das flauschige Kopfkissen – doch das Aufstehen in dieser Herrgottsfrühe ist ein Muss. Zumindest für Hobby-Astronomen und (über-)motivierte Fotografen. Kurz einen warmen Pullover übers Pyjama gezogen und in wollige Socken geschlüpft, ein Griff zu Kamera und Teleobjektiv – es kann losgehen! Kühl bläst der Herbstwind ins Gesicht und wischt die Müdigkeit aus den verschlafenen Augen. Zwei Mal blinzeln zur Orientierung. Ein drittes Mal, um der Ungläubigkeit Herr zu werden. Zwischen den Baumspitzen blitzt sein stolzes Antlitz hervor. Umgeben von einem Sternenmeer, hebt er sich vom Dunkel des Nachthimmels ab. Wie ein Leuchtfeuer erglüht er in sanften Orange-Tönen: Der Blutmond. Der König der Nacht. ag

General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

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brugg-windisch Brugg-Windisch: Kaspar Villiger zu Gast beim Podium «Interface» an der FHNW

Ein Verfechter des Föderalismus

Worauf basiert der politische und wirtschaftliche Erfolg der Schweiz? – Wer sollte das besser wissen als ein alt Bundesrat und Buchautor zu eben­ diesem Thema wie Kaspar Villiger? Patricia Schoch

Z

um Jahresthema «Identität Schweiz – Sonderfall oder besonders?» der Interface-Vortragsreihe an der Fachhochschule für Wirtschaft drängte sich eine Einladung an Kaspar Villiger als Gastreferent richtiggehend auf. Denn in seinem 2009 erschienenen Buch «Eine Willensnation muss wollen!» hatte er sich genau mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Leider habe er keine Zeit, um mit einigen Anekdoten einen lockeren Einstieg in sein Referat zu gestalten, erklärte der alt Bundesrat zu Beginn. Denn im Vergleich zum Umfang seiner Ausführungen sei die Zeit schlicht zu kurz! Sagte es, holte einmal tief Luft und raste dann in schwindelerregendem Tempo durch seinen anspruchsvollen Vortrag. Zunächst gab Villiger einen kurzen Abriss über generelle Wirtschaftstheorien, welche den Erfolg eines Landes anhand von Faktoren wie beispielsweise Wohlstand, politische Stabilität, solide Finanzierung oder soziale Sicherheit messen. Faktoren,

die in der Schweiz alle gegeben scheinen. Genauso, wie in vielen anderen Ländern auch – wo liegt denn also das besondere «Erfolgsgeheimnis» der Schweiz? Der ehemalige Politiker mass der Kultur einer Nation, der Art, wie gewisse rechtliche Rahmenbedingungen gelebt werden, eine hohe Bedeutung bei. Hier nannte er die Schweiz tatsächlich einen Sonderfall und sprach von einem historisch gewachsenen «Volkscharakter»: Dafür seien die teils widersprüchlichen Spannungsfelder, in denen die Eidgenossenschaft stets gestanden habe, verantwortlich: Freiheitsdrang gegen das Bilden von Genossenschaften, Selbstbezogenheit versus Weltoffenheit oder Misstrauen gegen jegliche externe Obrigkeit im Gegenzug zum Bewusstsein der Abhängigkeit von aussen. Diese fruchtbaren Auseinandersetzungen hätten langfristig den Schweizer Willen zur Konkordanz geformt: «Es entstand eine Strategie aus einer klugen Mischung von Anpassung und Widerstand.»

Lob und Kritik zugleich Villiger nannte drei weitere Faktoren, welche entscheidend zum Erfolg der Schweiz im internationalen Vergleich geführt hätten: die direkte Demokratie, das politische Prinzip des Milizsystems und den ausgeprägten Föde-

integrierende Wirkung auf Minderheiten und führe nicht zuletzt zum Bewusstsein des Einzelnen, in wichtigen Angelegenheiten das letzte Wort zu behalten: «Diese Mittel zur Selbstbestimmung», so der alt Bundesrat, «führen zu einem anderen politischen Selbstverständnis als Staatsbürger.» Das Milizsystem wiederum, die Tatsache, dass politische Ämter fast ausschliesslich nebenberuflich ausgeübt würden, verhindere das Entstehen einer abgehobenen, politischen Kaste.

Pro Föderalismus

Alt Bundesrat Kaspar Villiger: «Der Erfolg der Schweiz ist nicht gott­ gegeben!» Bild: pas ralismus. Drei Faktoren, welche heute allerdings alle unter Kritik stehen würden. Die Möglichkeit, als Bürger an der Urne mitzubestimmen, habe grosse Auswirkungen auf das Schweizer Volk: Sie führe zu beachtlichem politischem Wissen, einer hohen Legitimität der Volksentscheide, zeige eine

Villiger outete sich auch als «grosser Verfechter des Föderalismus»: Gegenüber dem Zentralismus bändige dieses System durch die Unterteilung in die Ebenen Bund, Kanton und Gemeinde die Staatsmacht. Gleichzeitig würde so der kreative Wettbewerb unter den einzelnen Systemen gefördert.

Schuldenbremse Natürlich kam an diesem Anlass auch die Wirtschaftslage in Europa zur Sprache. Hier verwies der Referent auf das Instrument der Schuldenbremse, welches die Schweiz vor einer zu grossen Staatsverschuldung bewahrt habe. «Darauf bin ich schon ein bisschen stolz», gestand der alt Bundesrat, hatte er doch diese Finanzregelung während seiner Amts-

zeit selbst eingeführt. Im gleichen Atemzug lobte er das Schweizer Volk, welches sich in dieser Sache solider als die wahltaktisch agierenden Politiker verhalten habe: «Die Politiker denken halt nur in Legislaturen, nicht in Generationen …»

Erfolg macht träge Der ehemalige Politiker mahnte aber auch: « Erfolg macht träge! Noch ist die Schweiz stark im internationalen Vergleich, doch der Vorsprung schwindet!» Bereits seien diesbezüglich klare Signale erkennbar. Da zudem die Wirtschaft auf Veränderungen stets langsam reagiere, bestehe dringender Handlungsbedarf. Villiger fand dazu deutliche Worte und warnte: «Jetzt werde ich politisch!» Er plädierte für die Sicherung der Zugänge zu den Weltmärkten genauso wie für die Erhaltung der bilateralen Verträge mit der EU. Zudem betonte er, dass die Schweizer Wirtschaft angewiesen sei auf die Zuwanderung, um einen zukünftigen Fachkräftemangel zu verhindern. Ebenfalls sei es für die Verbesserung der Standortqualität wichtig, die zunehmende Regulierungswut einzudämmen. Das Schlusswort des alt Bundesrates stimmte nachdenklich: «Die Schweiz steht vor einer der schwersten Bewährungsproben der jüngsten Zeit!» ●

Brugg-Windisch: Delegiertenversammlung des Aargauischen Primarlehrerinnen- und -lehrervereins PLV

«Die Zitrone ist ausgepresst!»

Patricia Schoch

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izeammann Rosi Magon tönte es bereits in ihren Grussworten an: «Gerne hätten wir Sie in einem sonnigen Windisch begrüsst. Leider passt aber das schlechte Wetter zur momentanen Situation im Lehrerberuf.» Als Bezirksschullehrerin weiss Magon, wovon sie spricht, denn die geplanten Sparmassnahmen des Regierungsrates machen auch vor der Oberstufe nicht Halt. Am meisten betroffen ist jedoch die Volksschule. Kein Wunder also, dass sich die Delegiertenversammlung der Aargauer Primarlehrer thematisch hauptsächlich um die drohenden Kürzungen drehte.

Bildungsniveau nicht haltbar Konkret sollen laut Vorschlag des Regierungsrates die sogenannten «ungebundenen» Lektionen gekürzt werden. Diese Stunden können die Lehrpersonen in Eigenverantwortung für Unterricht in Halbklassen verwenden. Die Sparmassnahmen sehen in diesem Bereich 1–2 Lektionen weniger vor. Gleichzeitig soll auch die Anzahl Lektionen in Deutsch als Zweitsprache gekürzt werden. Beides sorgt für Empörung im Kreise der Primarlehrer. Claudia

zierte Defizit auch in den nächsten Jahren abwenden zu können.

Lauener-Gut, Präsidentin des Aargauischen Verbands der Primarlehrpersonen, fand an der Delegiertversammlung deutliche Worte: «Bei diesen Sparmassnahmen kann man nicht von Leistungsoptimierung sprechen, hier geht es eindeutig im Bildungsabbau! Die Zitrone ist ausgepresst!» Selbst Bildungsdirektor Alex Hürzeler gebe in seiner Stellungnahme zu, dass das heutige Bildungsniveau mit der Realisierung der Kürzungen nicht mehr haltbar sei. Die Präsidentin beendete ihre Ansprache jedoch mit einem hoffnungsvollen Zitat von Aristoteles: «Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.»

«Qualität wird nicht besser» Christian Aeberli kam als Abteilungsleiter Volksschule des Departements für Bildung, Kultur und Sport, BKS, die undankbare Aufgabe zu, von Amtsseite etwas zum Sparvorschlag des Regierungsrates zu sagen. Dabei verhehlte er aber die persönliche Meinung der BKSMitarbeiter keineswegs: «Manchmal fühlen wir uns wie die Polizisten an der ungarischen Grenze, welche die Flüchtlinge gerne ins Land lassen würden, aber nicht dürfen.» Gerade mal sechs Wochen hätten sie Zeit erhalten, um «Entlastungsmassnahmen» zur Budgetreduzierung im Bereich Volksschule zu entwickeln. Insgesamt 110 Massnahmen sollen dafür sorgen, den kantonalen Aufgaben- und Finanzplan ab 2016 für drei Jahre um je 93 bis 154 Millionen Franken zu ent-

Kanton soll Zeichen setzen

Claudia Lauener­Gut: «Wir müssen aufpassen, dass uns die schlechten Bedin­ gungen nicht krank machen. Die Leidenschaft soll nicht darunter leiden!» Bild: pas lasten. Einer der Vorschläge des BKS betrifft die Abschaffung des Inspektorats im klassischen Sinne, welches es dann ab dem Schuljahr 2016/17 bereits nicht mehr geben würde. Lange habe man auch über eine Variante mit Reduktion der Gesamtstundenzahl diskutiert. Da dies aber den Aargau im interkantonalen Vergleich noch weiter zurückgeworfen hätte, war man von dieser Idee wieder abgekommen. «Schnell wurde klar», so Aeberli, «dass weitere Massnahmen nicht mehr ohne erhebliche negative Wirkung auf die Volksschule möglich sind.» Dies betreffe auch die jetzt vorgesehenen Kürzungen: «Die Schüler haben weiterhin gleich

viel Unterricht. Allerdings nicht mehr in derselben Qualität, denn die Betreuungsintensität wird reduziert.» Die Konsequenzen daraus müsse er den Lehrpersonen wohl kaum erklären, fügte der Abteilungsleiter an. «Ebenso wenig erklären muss ich Ihnen, dass mit der Reduktion der Lektionen für Deutsch als Zweitsprache die Qualität der Volksschule auch nicht besser werden wird.» Aufhorchen liess auch eine weitere Aussage Aeberlis: Die zurzeit diskutierten Massnahmen würden zwar das Budget fürs kommende Jahr ausgleichen. Bereits 2017 müsste aber auf jeden Fall über weitere Sparmassnahmen verhandelt werden, um das prognosti-

Die anschliessende Diskussion in der Runde der delegierten Lehrpersonen brachte den einhelligen Unmut über die «Stücklitaktik» der kantonalen Regierung zum Ausdruck: «Warum nicht mal eine langfristige Strategie über mehrere Jahre hinaus, anstatt jeweils für kurze Zeit da und dort ein bisschen herumzuschrauben?», hiess es, oder «Wäre es nicht ehrlicher, zuzugeben, dass kein Geld mehr vorhanden ist und man deshalb beispielsweise das Frühenglisch wieder streichen muss?» Die Delegierten waren sich einig: Ein Zeichen vom Kanton sei spätestens jetzt dringend nötig, um den Eltern klarzumachen, welche konkreten Auswirkungen die Sparmassnahmen auf ihre eigenen Kinder hätten.

Streiken oder nett lächeln? Auch Elisabeth Abbassi, Präsidentin des Aargauischen Lehrerverbands ALV, nahm kein Blatt vor den Mund: Sie forderte die Anwesenden auf, ihr Umfeld über die Auswirkungen der drohenden Sparmassnahmen zu informieren und dafür zu politisieren. So bestünde allenfalls eine Chance, dass das Parlament im Herbst gegen die Sparvorschläge stimme. Doch was wird geschehen, wenn das Massnahmenpaket auch vom Grossen Rat angenommen wird? «Dann können wir nicht mehr nett sein und nur lächeln», so Abbassi. ●

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Ferienwitze Patrick fährt in die Ferien. Im Intercity irrt er nach dem Besuch im Zugrestaurant durch die Waggons und kann sein Abteil nicht mehr finden. «Na, an irgendetwas müssen Sie sich doch noch erinnern können», sagt der Schaffner zu ihm. «Oh ja, jetzt weiss ich was», sagt Patrick. «Vor dem Fenster war eine ganz grosse Schafherde.»

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Auf welcher Seite befindet sich das vollständige Foto? Wir wünschen viel Glück und Spass beim Durchblättern Ihres General-Anzeigers.

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«Du wolltest doch zum Wellenreiten nach Australien. Und, wie wars?» «Das Ganze war ein riesiger Flop.» «Warum?» «Das verdammte Pferd war nicht ins Wasser reinzukriegen!»

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SUDOKU – fÜr TÜfTler So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen, nicht verzweifeln: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.

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General-Anzeiger • Nr. 40 1. Oktober 2015

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VERANSTALTUNGEN BRUGG: Cinema Odeon – Ticketverlosung

«45 Years»

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NEU IM PROGRAMM Donnerstag 1. Oktober 18 Uhr Sonntag 4. Oktober 11 Uhr EL BOTON DE NACAR CL 2015 90 Min. O/df ab 14 Jahren Regie: Patricio Guzman

Ein poetischer Film über die Natur und die Ureinwohner Patagoniens.

NEU IM PROGRAMM – PREMIERE Donnerstag 1. bis Mittwoch 7. Oktober täglich 20.15 Uhr (ausser Fr/So) Sonntag 4. Oktober 18 Uhr 45 YEARS GB 2015 94 Min. E/df ab 12 Jahren Regie: Andrew Haigh

Ein stilles, facettenreiches Meisterwerk. In den Hauptrollen brillieren Charlotte Rampling und Tom Courtenay.

NEU IM PROGRAMM – PREMIERE Freitag/Dienstag 18 Uhr Sonntag 4. Oktober 20.15 Uhr DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER D 2015 105 Min. D ab 14 Jahren Regie: Lars Kraume

Kate und Geoff Mercer sind glücklich verheiratet. Mitten in den Vorbereitungen zu ihrem 45. Hochzeitstag erfährt Geoff, dass seine ehemalige Partnerin, die vor 50 Jahren tödlich verunglückte, in einem Gletscher der Schweizer Alpen gefunden wurde.

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ährend Geoff sich in eine ferne Welt der Erinnerungen zurückzieht, versucht Kate, die in ihr aufkeimende Verunsicherung zu unterdrücken. Nach aussen geht alles seinen gewohnten Gang. Doch das eingespielte Zusammenleben des Ehepaars gerät zusehends aus dem Takt … Mit «45 Years» gelingt Regisseur Andrew Haigh («Looking», «Weekend») ein stilles, facettenreiches Meisterwerk. In den Hauptrollen brillieren Charlotte Rampling und Tom Courtenay. Verdient haben sie an der Berlinale je einen Silbernen Bären für ihre bravouröse Leistung gewonnen. «45 Years» erzählt die universale Geschichte zweier Menschen, die sich plötzlich befremdenden Gefühlen stellen müssen. ●

Geniessen Sie ein veganes Dinner mit dem passenden Film.

NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM Samstag/Mittwoch 15 Uhr PURA VIDA – QUER DURCH ECUADOR CH 2015 78 Min. O/df ab 10 Jahren Regie: Severin Frei Das pure Leben Ecuadors. NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM Samstag 3. Oktober 18 Uhr YOUTH IT/CH 2015 108 Min. O/df ab 16 J. Regie: Paolo Sorrentino

Michael Caine und Harvey Keitel suchen nach dem Sinn des Lebens.

EINMALIGE VORSTELLUNG Samstag 3. Oktober 23 Uhr METROPOLIS D 1927 145 Min. M ab 12 Jahren Regie: Fritz Lang

NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM Sonntag 4. Oktober 15 Uhr GIOVANNI SEGANTINI CH 2015 80 Min. D ab 12 Jahren Regie: Christian Labhart Dokfilm über den genialen Künstler. WEITERHIN IM PROGRAMM Montag 5. Oktober 18 Uhr ICH UND KAMINSKI D 2014 118 Min. D ab 12 Jahren Regie: Wolfgang Becker

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NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM Mittwoch 7. Oktober 18 Uhr BOYCHOIR USA 2015 108 Min. E/df ab 12 Jahren Regie: François Girard Die Geschichte eines Jungen, der durch das Singen seinen Weg findet.

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[email protected] Einsendeschluss 2. Oktober, 12 Uhr. Die Gewinner werden anschliessend sogleich per E-Mail benachrichtigt. Wir wünschen viel Glück!

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Abdampfen Am Sonntag, 4. Oktober, findet – trockenes Wetter vorausgesetzt – der letzte öffentliche Fahrtag dieser Saison statt: Letzte Gelegenheit für Klein und Gross zum Mitfahren. Anschliessend macht die Parkbahn Winterpause. Parkbahn Königsfelden, Windisch Sonntag, 4. Oktober

Bald ist die Parkbahn-Saison zu Ende

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Brugg Stadtmuseum Brugg – Stäblisaal und Historische Sammlung, Untere Hofstatt 23. «Gemälde des Landschaftsmalers Adolf Stäbli (1842–1901)» und Historische Sammlung «Brugger Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart». Geöffnet an folgenden Sonntagen von 11.00–15.00: 4.10., 11.10., 18.10., Eintritt frei. ● Brugg Vindonissa-Museum, Museumstrasse 1, 056 441 21 84, www.vindonissa.ch. Öffnungszeiten: Di–Fr, So 13.00–17.00, Mo/Sa geschlossen.



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Der Stummfilmklassiker von Fritz Lang gilt als erster Sci-Fi-Film und wurde nun digital aufgefrischt.

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Bauer versucht, die Verantwortlichen für die Kriegsverbrechen des Dritten Reichs vor Gericht zu bringen.

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Geoff (Tom Courtenay) und Kate (Charlotte Rampling)

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KLOSTER KÖNIGSFELDEN Windisch «Metallwerkstatt» im alten Spital im Frauenkloster: Bis 11.10.2015. www.museumaargau.ch. Vindonissapark-Fest: So, 4.10.15, 10.00– 17.00. Spezialeintritt. Wappensuche!: Bis 18.10.15 Ferienprogramm auf den Schlössern Habsburg, Lenzburg, Wildegg, Hallwyl und im Kloster Königsfelden.



S CH LO S S H A B S BU RG www.schlosshabsburg.ch Wappensuche!: Bis 18.10.15 Ferienprogramm auf den Schlössern Habsburg, Lenzburg, Wildegg, Hallwyl und im Kloster Königsfelden. Öffentliche Führung «Habsburger ade!»: So, 4.10.15, 14.00 Uhr, Eintritt frei.



FA M I L I E N Z E N T RU M Brugg, Laurstrasse 11 www.familienzentrum-brugg.ch Eltern-Kind-Treff: Mo/Mi, 15.30–17.30, Fr. 5.– (Mitglieder Fr. 4.–). Auch während der Schulferien. Babies & Tots: every Thurs. at 9.30–11.30 (also during school and national holidays) English speaking Mum and baby/toddler group. Fr. 5.– (Fr. 4.– for Members). Beauty-Treff: Di 9.00–10.30, Fr. 10.– inkl. Material und Willkommensgeschenk. Anmeldung: Laura Peter-Lemus, dipl. Make-up Artist und Stilberaterin, 079 772 61 78, [email protected] Frauen- und Männer-Gruppe «Deutsch sprechen»: Fr, 9.30–11.00, Fr. 2.–. Fremdsprachige Frauen und Männer unterhalten sich mit Frauen aus der Schweiz über aktuelle Themen. Ohne Anmeldung. Spielgruppe/Kinderbetreuung: Mo/Di/Mi/Fr 8.30–11.30, Festplätze zu Fr. 20.–/Vormittag. Ab 18 Monate. Infos: [email protected] Infostelle für familienergänzende Kinderbetreuung: Infos über Kinderbetreuungsplätze in Brugg und Umgebung, [email protected] oder Do 14.00–16.00 Tel. 079 579 38 56.



TREFFPUNKT INTEGRATION Windisch, Dorfstrasse 29 www.integration-windisch-brugg.ch. Gesprächsgruppen für Frauen: Di, 19.00– 20.30. Eltern-Kind-Treff: Do, 14.30–16.30. Deutschkurse und Gesprächsgruppe für Männer: www.integration-windisch-brugg.ch. ●

YO U C I N E M A BRUG G Reservationen unter www.youcinema.ch, oder täglich 17–22.30 Uhr (Sa/So/Mi ab 13 Uhr), Telefon 0900 246 362 (90 Rp./Anruf). PROGRAMM vom 1. bis 7. Oktober 2015 FACK JU GÖHTE 2 Gerade haben der prollige Zeki Müller und die wenig durchsetzungsfähige Lisi Schnabelstedt ihre Schüler in Fack ju Göhte mit Müh und Not unter Kontrolle gebracht und dabei auch noch entdeckt, dass sie einander entgegen ihrer eigenen Erwartungen mögen, da steht für die beiden Lehrer schon wieder die nächste Hürde an: eine Klassenfahrt – noch dazu ins Ausland ... Dabei hatten Zeki und Lisi genau genommen eigentlich noch nicht viel Zeit, um besonders viel Lehrerfahrung zu sammeln, denn im Vorgängerfilm war Frau Schnabelstedt ja noch frischgebackene Referendarin, also Lehrerin in Ausbildung, und Herr Müller musste sich erst einmal vom kriminellen Knastbruder zum Pauker mit ungewöhnlichen Bildungsmethoden mausern … Deutsch, ab 12 Jahren. Täglich 17.30 Uhr. Sa auch 23.00 Uhr. CH-Premiere INSIDE OUT – ALLES STEHT KOPF in 3D Riley wird aus ihrer Heimatstadt im Mittleren Westen gerissen, als ihr Vater einen neuen Job in San Francisco annimmt. Und wie jeder Mensch, wird auch Riley von ihren Emotionen geleitet – Freude, Angst, Wut, Ekel und Traurigkeit. Die Gefühle leben in ihren eigenen Bereichen in Rileys Verstand. Deutsch, ab 6 Jahren. Täglich 14.50/20.20 Uhr.

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