Der Flucht-Truck Eine Ausstellung zum Thema Flucht und Migration. Weltweit. Montag 4. Mai Dienstag 12. Mai 2015

August 3, 2016 | Author: Marta Braun | Category: N/A
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Der Flucht-Truck Eine Ausstellung zum Thema „Flucht und Migration. Weltweit.“ Montag 4. Mai – Dienstag 12. Mai 2015 Dokumentation für Verantwortliche in Schulen, Gemeinden und Pfarreien Das Thema Flucht ist hoch aktuell. Täglich hören wir über die Medien von Dramen, welche die Menschen zur Flucht zwingen. Auch diskutieren wir regelmässig, wie wir in der Schweiz mit Flüchtlingen zusammenleben möchten. Weltweit müssen Millionen Menschen vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg oder Katastrophen fliehen. Die meisten flüchten in angrenzende Länder oder bleiben als Vertriebene im eigenen Land. Einige kommen nach Europa. Aber wer sind diese Menschen? Was erleben sie auf ihrer Flucht? Wie leben sie mit ihrer Geschichte? Welche Perspektiven und Träume haben sie? Und wie ergeht es ihnen, wenn sie nach Europa kommen?

Das Bildungs- und Sensibilisierungsangebot rund um den Flucht-Truck ermöglicht Jugendlichen und Erwachsenen eine Vertiefung in diese Thematik. Missio veranstaltet dieses Angebot in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH.

1. Das Gesamtangebot  Eine interaktive und erlebnisorientierte Ausstellung in einem Sattelschlepper zu Ursachen und Folgen von Flucht am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ost-Kongo. Im Mittelpunkt steht die Leistung der Flüchtlinge, auch in widrigen Umständen die Würde zu bewahren. Die Ausstellung wird von einer pädagogisch qualifizierten Person von Missio in einem Kurzatelier vertieft.

 Ein Atelier der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH, in welchem die Besucherinnen und Besucher durch eine Begegnung mit einer direkt betroffenen Person für die Belange der Flüchtlinge in der Schweiz sensibilisiert und aufgeklärt werden.  Zusatzmaterialien, die der Vorbereitung und Vertiefung der Thematik mit Schulklassen und Gruppen helfen.

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2. Die Ausstellung im Truck  Nach der technischen Einführung beginnt die Ausstellung mit einem digitalen Lernspiel (einem so genannten „Serious Game“). Dabei kann die Fluchtgeschichte eines Flüchtlings an Spiel- und Hörstationen nacherlebt werden.

 Acht beispielhafte Biographien stehen für das Schicksal von Flüchtlingen und Vertriebenen im Ost-Kongo. Der Besucher / die Besucherin schlüpft in die Rolle einer konkreten Person und kann ein Stück weit deren Flucht-Geschichte nachempfinden.  Die Führung durch die Ausstellungsräume erfolgt unbegleitet, paarweise und einzeln. Karten mit QR-Codes leiten die Besuchenden durch die verschiedenen Stationen der Fluchtwege.  Die Ausstellung wird ergänzt durch Objekte, Texttafeln und Mitmachangebote.

Missio Aachen hat den Flucht-Truck entwickelt. Die Ausstellung wird für den Einsatz in der Schweiz auf die Verhältnisse in unserem Land angepasst.

3. Die Zielgruppen  Das Angebot eignet sich besonders für Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren (zweite und dritte Oberstufe, Gymnasium), für den Religionsunterricht, Firmkurse, Jugendgruppen und Projekttage.

 In angepasster Form kann das Angebot auch für interessierte Erwachsenengruppen, bei thematischen Anlässen in Pfarreien, Gruppen und Vereinen eingesetzt werden.

4. Die Daten  Der Flucht-Truck steht vom Montag 4. Mai – Dienstag 12. Mai 2015 Schulen, Pfarreien und Gemeinden zur Verfügung.

 Wir bitten Sie, bei der Anmeldung zwei Daten vorzuschlagen, damit wir bei der Gesamtkoordination die Anfahrtswege möglichst kurz halten können.

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5. Die Kosten  Das Gesamtangebot kostet pro Tag und Einsatzort pauschal Fr. 1‘500.-. Inbegriffen sind die Ausstellung im Truck, ein Kurzatelier zur Vertiefung, ein Atelier mit einer direkt betroffenen Person und Zusatzmaterialien. Es kann pro Tag von 4 Klassen oder Gruppen genutzt werden.  Zusätzlich sind je nach Ort Unterkunft und Verpflegung für zwei bis vier Personen (bei Leuten privat) vorzusehen.

 In der Regel wird der Truck tageweise gebucht. Für die Buchung für ½ Tag belaufen sich die Kosten auf zwei Drittel des Tagespreises (Fr. 1‘000.-).  Soll der Truck zusätzlich für eine Abendveranstaltung vor Ort bleiben, ist dies – je nach Einsatzort am Folgetag – planbar. Die Kosten dafür liegen zwischen Fr. 300.- und 500.-.

6. Der Ablauf eines Halbtages Die Planung des Einsatztages geschieht in Absprache zwischen Missio und der verantwortlichen Person vor Ort.

2‘ 45‘ Klasse 1 (A&B)

Klasse 2A Klasse 2B

Klasse 2B Klasse 2A

45‘ Pause

45‘

Wechsel

Atelier SFH Truck-Besuch Kurzatelier Missio

Begrüssung

3‘

 Die zweite Gruppenhälfte arbeitet 45 Minuten lang mit der pädagogischen Begleitung von Missio in einem nahegelegenen Raum (Klassenzimmer).  Nach ca. 45 Min. wird zwischen den beiden Gruppenhälften gewechselt.  Nach 90 Minuten tauschen sich die beiden Schulklassen/Gruppen ab.

2‘ 45‘ Klasse 2 (A&B)

Klasse 1A Klasse 1B

Wechsel

 Pro Halbtag sind zwei Schulklassen/Gruppen von je maximal 32 Personen im Einsatz. Dafür müssen drei Stunden vorgesehen werden.  Die eine Gruppe/Klasse beginnt mit dem Besuch des Ateliers der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH und begegnet dabei einer direkt betroffenen Person (Atelierdauer: 90 Minuten).  Die andere Gruppe/Klasse, wird in zwei Gruppenhälften geteilt.  Die erste Gruppenhälfte durchläuft zuerst den Truck in Kleingruppen. Die Wartenden erhalten eine einführende Aufgabe, die ausserhalb des Trucks erledigt wird.

Klasse 1B Klasse 1A

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7. Die logistische Planung  Die Anfahrt erfolgt in der Regel am Abend zuvor. Bitte beachten Sie die Auf- und Abbauzeiten.  Der Sattelschlepper ist 19,7 m lang, 2,55 m breit und 4 m hoch. Es braucht viel Platz für die Manövrierung (Wendekreis ca. 30 x 30 m). Die Situation vor

Ort ist deshalb genau zu prüfen: Weist die Zufahrt durch die ganze Ortschaft bis hin zum Einsatzplatz keine Hindernisse auf (Brücken, Unterführungen, hervorstehende Dächer, usw.)?  Der Abstellplatz sollte eben und genügend breit sein (mindestens 8m für Zugangstreppe). Hilfreich ist für den Fahrer ein Plan des Abstellgeländes.  Das Gesamtgewicht beträgt 12,5 Tonnen, verteilt auf 10 Räder. Sollte der Truck nicht auf einem festen Untergrund, sondern auf einer Wiese stehen, muss diese trocken sein.  Ein Stromanschluss von 380V/32A muss bereitgestellt werden. Für die Zuleitung wird ein Kabel von 100 m Länge mitgeliefert. Bei Temperaturen von weniger

als 10 Grad ist ein zusätzlicher Stromanschluss von 220V für die Heizung notwendig.  Für die beiden Ateliers müssen zwei Räume in der Nähe des Trucks zur Verfügung stehen. Ein Raum für das Atelier der SFH für eine Gruppe von maximal 32 Jugendlichen und ein Raum für das Kurzatelier von Missio für die Hälfte einer Gruppe von maximal 16 Teilnehmenden. Idealerweise sind alle Klassen und Gruppen nacheinander im selben Raum, damit die technischen Geräte nicht immer neu aufgebaut werden müssen.  Folgende technische Einrichtungen sollten für die Ateliers zur Verfügung stehen: Für das Atelier der SFH (grosse Gruppe): Beamer und Leinwand, wenn möglich auch ein Laptop. Für das Kurzatelier von Missio: Beamer und Leinwand oder ein DVD-Player für einen kurzen Film.  Vor Ort sind jeweils drei bis fünf Personen anwesend: 1-2 Personen von der SFH, 2-3 Personen von Missio. Bei Ganztageseinsätzen sind wir Ihnen für die Organisation der Verpflegung am Mittag dankbar. Für maximal vier Personen ist je nach Ort möglicherweise die Übernachtung z.B. bei Leuten privat zu organisieren.  Sowohl für die detaillierte Tagesplanung als auch für die logistische Planung ist ein guter Telefon- oder E-Mail-Kontakt mit der Koordinationsperson sehr wichtig.

8. Die Werbung  Wir sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie frühzeitig mit Lokalmedien (Presse, Radio, Fernsehen, Pfarreiblatt, usw.) Kontakt aufnehmen und auf den Truck-Besuch in Ihrer Nähe hinweisen.  Wir stellen Ihnen gerne Text- und Bildmaterial und weitere Informationen zur Verfügung.

 Am besten ist es, wenn Lokalmedien einen Journalisten oder eine Journalistin für einen Bericht zum Truck zu schicken.

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9. Die Organisationen

Das Internationale Katholische Hilfswerk Missio ist in über 120 Ländern tätig. Es tritt für die ganzheitliche Entwicklung und Befreiung der Menschen ein. Dies geschieht in der Schweiz durch Bildungs- und Informationsarbeit und durch das Sammeln von Spenden für den weltweiten Solidaritätsfonds. Aus diesem wird das pastoral-soziale Wirken der Kirche in den wirtschaftlich benachteiligten Ländern unterstützt. Schwerpunkte des finanziellen Engagements von Missio sind die Ausbildung von Personal

in den betroffenen Kontinenten (Seelsorgende, Lehr- und Pflegepersonal, usw.), die Mitfinanzierung von Projekten z.B. im Pastoral-, Bildungs- und Gesundheitsbereich (Schulen, Gesundheitsstationen, Gemeindehäuser, usw.) und die Unterstützung von unzähligen Initiativen zugunsten von Kindern und Jugendlichen: Waisen, Strassenkinder, Flüchtlinge, HIV-Betroffene, Kinder mit Behinderungen, usw.

Missio Route de la Vignettaz 48 Postfach 187 1709 Freiburg Tel. +41 (0) 26 425 55 70 Fax +41 (0) 26 425 55 71 [email protected] www.missio.ch PC 17-1220-9

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH setzt sich ein, dass die Schweiz das in der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 garantierte Recht auf Schutz vor Verfolgung einhält. Sie trägt dazu bei, dass Asylsuchende ein faires Verfahren und anerkannte Flüchtlinge eine echte Chance zur Teilhabe am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben in unserem Land erhalten. Asylsuchende begleitet sie durch das Schweizer Rechtssystem und unterstützt ihre Gesuche mit Analy-

sen über die Lage in ihren Herkunftsländern. In der Öffentlichkeit und bei Behörden setzt sie sich ein für eine gerechte und humane Asylpolitik z.B. durch Sensibilisierungskampagnen, Aufklärungsarbeit in Schulen, Stellungnahmen zur Asylpraxis und einem breiten Informationsangebot. Für ihre Arbeit ist die SFH auf Spenden angewiesen.

Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH Weyermannsstrasse 10 Postfach 8154 3001 Bern Tel. +41 (0) 31 370 75 75 Fax +41 (0) 31 370 75 00 [email protected] www.fluechtlingshilfe.ch PC 30-1085-7

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