CUBE. Köln Bonner Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart

August 14, 2017 | Author: Gitta Roth | Category: N/A
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CUBE

Das Köln Bonner Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart

Architektur Kameha Grand Bonn – 5 Sterne Hotel direkt am Rhein STADTENTWICKLUNG Lebendiges Farbspiel – Die Cologne Oval Offices Garten und Landschaft Rasenpflege leicht gemacht Kunst und Kultur Joel Shapiro im Museum Ludwig

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Inhalt

Ärzte-verlag Die Hauptverwaltung des Deutschen ÄrzteVerlages in Köln wurde ganzheitlich saniert und zu einem modernen, zeitgemäßen Bürogebäude gestaltet. Seite 9

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn die Temperaturen langsam wieder steigen und die Tage länger werden, findet das Leben vor allem draußen statt. Ob im eigenen Garten oder auf dem Balkon – in der ersten CUBE-Ausgabe diesen Jahres finden Sie viele Anregungen und Ideen, wie Sie es sich in den kommenden Monaten ganz besonders schön machen können. Erfahren Sie zum Beispiel mehr über moderne Gartenhäuser oder praktische Rasenpflege. Lassen Sie sich inspirieren, wie Sie Ihren Garten nach Ihren eigenen Vorstellungen am besten gestalten können. Natürlich stellen wir Ihnen auch wieder interessante Beispiele zeitgemäßer Architektur in und um Köln und Bonn vor. Entdecken Sie unter anderem, wie es sich mitten in der Stadt in charmanten Lofts oder in einem genossenschaftlichen Wohnprojekt am Stadtrand leben lässt. Lesen Sie mehr über die neuesten Trends in Sachen Design und Technik. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit unserem Magazin, das viermal im Jahr erscheint, einen Einblick in die vielfältige Architektur und die spannende Lebensart Ihrer Stadt vermitteln können und wünschen Ihnen viel Vergnügen mit CUBE – dem Köln Bonner Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart. Ihre CUBE-Redaktion

Bebauung mit Blick in die Zukunft Die Architekten Johannes Goetz und Guido Lohmann standen, bedingt durch baurechtliche Auflagen, vor einer besonderen Herausforderung bei der Planung und Realisierung einer Villa in Junkersdorf. Seite 12

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Ganz schön umweltgerecht – Gelungene Symbiose aus Ökologie und Moderne

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Neues Ambiente für den DT. Ärzte-verlag – Umbau und Aufstockung

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MIT BLICK IN DIE ZUKUNFT – Herausforderung durch die baurechtliche Auflage

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CHARMANTE LOFTS – Umbau über vier Etagen in der Kölner Innenstadt

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BEWEGTE ARCHITEKTUR – Die Cologne Oval Offices

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Extravagante Praxisarchitektur – Frauenarztpraxis mit klarer Formensprache

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IN BESTER GEMEINSCHAFT – Genossenschaftliches Wohnprojekt für Alt und Jung

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ZEITGENÖSSISCHE HEIMAT FÜR Jugendliche – Jugendwohnheim St. Gereon

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RADERWERK – Neues Wohnen im Kölner Süden

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FINANZPLANUNG – Sinnvolle Planung sorgt für Ruhe an der Finanzfront

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5 STERNE HOTEL DIREKT AM RHEIN – Architektonischer Blickfang in Bonn

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GASTRONOMISCHE PUNKTLANDUNG – Essen im Kameha Grand Bonn

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URLAUB GLEICH VOR DER HAUSTÜR – Die Claudius Therme in Köln

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Rasenpflege leicht gemacht – Intelligente Mähroboter und Bewässerungstechnik

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PASSEND ZUM GARTEN – Moderne Gartenhäuser

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ÜBER DEN DÄCHERN VON KÖLN– Ein Dachgarten mit Weitblick

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WOHNEN VERTIKAL – Neuer Lebensraum im Dachgeschoss

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KUNST – Joel Shapiro im Museum Ludwig

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DIALOG KÖLNER KLIMAWANDEL – Ein grüner Masterplan für die Stadt

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GLASFENSTER DES KÖLNER DOMS – Öffentliche Kinderführungen

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Impressum

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Architektur

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Architektur

Ganz schön umweltgerecht

Fotos: Stefan Schilling

Gelungene Symbiose aus Ökologie und Moderne In Höhenlage des Bergischen Landes entstand dieses Einfamilienhaus im Passivhausstandard. Der Wunsch der Bauherren war es, das Wohnhaus besonders energiesparend und nachhaltig zu errichten. Dabei sollte jedoch der Entwurf des Architekten keineswegs ausschließlich von den Vorzügen hochgedämmter Fassaden, von Wärmedurchgangskoeffizienten, Dreifachverglasung, Erdwärmetauscher und Wärmerückgewinnung geprägt sein. Vielmehr kam es dem Bauherrn darauf an, dass die energetischen und technischen Anforderungen in ein ästhetisch überzeugendes Gebäude eingehen. Darüber hinaus sollten die individuellen Wohn- und Qualitätswünsche berücksichtigt und eine Symbiose aus Ökologie und Moderne geschaffen werden. Mit Bernd Oxen wurde dabei ein Architekt gewählt, der über umfangreiche Erfahrung in der Generalplanung und Realisierung innovativer Projekte unter Berücksichtigung individueller Nutzeranforderungen verfügt. Stets werden inhaltliche Fragestellungen an der Effizienz, der ökologischen Verantwortung, dem ökonomischen Umgang mit Ressourcen

und der technischen Machbarkeit gemessen. Auf diese Weise kann in Zusammenarbeit mit dem Bauherrn eine bedürfnisorientierte, von innovativer Technologie geprägte Architektur entstehen. Wie auch das Einfamilienhaus im Bergischen beweist. Grundstück in extremer Hanglage Eine extreme Hanglage mit nord-südlicher

Ausrichtung kennzeichnet das Grundstück. Die Gebäudeform ist bewusst klar und einfach als Kubus in den Grundabmessungen neun mal zwölf Meter gestaltet. Lediglich im Untergeschoss wird talseits ein weiterer Quader herausgeschoben, der im Erdgeschoss als Terrasse dient. Gemäß den Grundsätzen der Passivbauweise ist die nach Norden ausgerichtete Gebäudefront nur von schmalen Fensterbän5

Architektur

dern durchbrochen, während sich das Haus zur Südseite mit vollverglasten Fronten öffnet und von allen Geschossebenen einen herrlich freien 180 Grad Blick ins Tal ermöglicht. Nachhaltig regional Die Gestaltung der Fassaden in Bezug auf Materialität ist schlicht und von starkem regionalem Bezug geprägt. So sind alle erdverbundenen Bauteile – sozusagen die umlaufende Sockeleinfassung des Gebäudes – mit heimischer Grauwacke verkleidet. „Grauwacke kann sehr grob, aber auch sehr fein verarbeitet werden. Dadurch bietet dieses Material eine Vielfalt an verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten, was sich in der unterschiedlichen Optik und Haptik zeigt,“ so Bernd Oxen. Zudem folgte die Entscheidung für den Grauwackestein dem Aspekt der Nachhaltigkeit, da das Material in den nahegelegenen Steinbrüchen gewonnen wird und dadurch kein langer Transportweg nötig ist. Im Bereich der Fassade ist der Stein aus 4-6 cm starken GrauwackeBruchsteinbändern kunstvoll verarbeitet. Darüber hinaus findet sich das heimische Material auch in der Gestaltung der Außenanlagen im terrassenförmig angelegten Garten wieder, wo die Grauwackesteine zur Auffüllung der Gabionen-Gitterkörbe und als Schotter zur Markierung der Wege eingesetzt wurden. 6

Architektur

Klarer Grundriss, schlichte Materialität Im Inneren des Hauses setzt sich die Klarheit in der Grundrisskonzeption und Materialwahl fort. Das Grundrisskonzept sieht in der Eingangsebene den Gemeinschaftsbereich mit Flur, Garderobe, Gäste-WC, Küche und Essplatz sowie Wohnhalle mit Kamin vor. Von dieser zentralen Ebene gelangt man nach oben in die Schlafebene, wo sich zwei Kinderzimmer mit Kinderbad sowie das Elternschlafzimmer mit Bad befinden. Eine Treppe führt zu den Technik- und Nebenräumen sowie zu Arbeitszimmer und Saunabereich in die untere Etage. Während die Wände und Decken weiß gehalten sind, sind alle Bodenflächen – die Treppen eingeschlossen – mit einem zementgebundenen Spachtelestrich in dunkelgrauem Farbton versehen. „Dieser kann nahezu fugenlos verlegt und in Farbwahl und Optik der Grauwacke angeglichen werden,“ so Bernd Oxen. Die geschosshohe Verglasung des Hauses auf der Südseite fängt die Sonne über den ganzen Tag ein und trägt in den Übergangszeiten wirkungsvoll zur Beheizung des Gebäudes bei. Während der restlichen Heizperiode erwärmt eine geothermische Wärmepumpe mit Fußbodenheizung das Haus, die bei heißen Hochsommertemperaturen zur Kühlung unterstützend herangezogen werden kann. Als weiterer ökologischer Aspekt

wurde die Grauwassernutzung eingeplant. Um den Wasserverbrauch zu reduzieren, wird das Regenwasser hierbei über die Dachflächen gesammelt und zur Toilettenspülung genutzt. Das Haus im Bergischen ist ein Beispiel dafür, wie sich moderne energietechnische Anforderungen mit einer klaren Architektursprache vereinbaren lassen.

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Architektur

Neues Ambiente für den Deutschen Ärzte-verlag Umbau und Aufstockung durch das Architekturbüro Mronz + Schaefer Architekten Die Hauptverwaltung des Deutschen ÄrzteVerlages in Köln wurde ganzheitlich saniert und zu einem modernen, zeitgemäßen Bürogebäude gestaltet. Dabei sahen es die Planungen vor, auf die bestehende Fassade eine neue, hinterlüftete Konstruktion aufzubringen und die Betonbrüstungen zugunsten bodentiefer Öffnungen bis auf die Rohdecke zurückzuschneiden. Da die Außenstützen tragende Funktion haben, bleibt das Fassadenraster unverändert und es entsteht eine regelmäßige Lochfassade.

Den südlichen Gebäudeabschluss bildet eine vertikale Wandscheibe, aus der sich das Dach des Obergeschosses winkelförmig entwickelt. Diese Asymmetrie gibt dem Gebäude eine Richtung und bildet somit eine Geste zur Eingangsseite hin. Das Erdgeschoss sowie das 1. Obergeschoss sind zusammengefasst, wodurch das Gebäude eine klassische Gliederung in Basis, Mittelteil

Fotos: Tomas Riehle

und Dach in Form des neuen Staffelgeschosses erhält. Das Gebäude wurde komplett entkernt und von den PCB-belasteten Bauteilen befreit. Die Aufzugsvorräume erhielten eine neue Gestaltung und zu beiden Seiten Ganzglastüranlagen, so dass nun transparente Verbindungen zu den Flu-

Die Fassade entwickelt sich in zwei Ebenen: Eine hintere Ebene mit den bodentiefen Fensterelementen, die aus einem schmalen Öffnungsflügel mit Glasbrüstung und einem feststehenden Glasfeld bestehen. Die vordere Ebene nimmt den außenliegend Sonnenschutz auf. Dabei gliedert sie das Gebäude geschossweise und etabliert ein unregelmäßiges Raster in der Abwicklung. Während sich die hintere Ebene in einem dunklen Farbton der Farbe des Glases annähert, hebt sich die vordere Ebene in einem hellen Ton deutlich ab, so dass ein wirkungsvolles Grundmuster entsteht. 9

Architektur

voll den Außen- und den Innenraum miteinander verbinden. Um eine großzügige, repräsentative und qualitätsvolle Eingangssituation zu schaffen, wurde die neue Eingangshalle zweigeschossig ausgeführt. Eine offene Galerie im 1. Obergeschoss verbindet die Büroflure über die Eingangshalle. Im Erdgeschoss der Eingangshalle befinden sich eine hochwertige Empfangstheke sowie ein Wartebereich mit Präsentationsflächen für Zeitschriften und sonstige Veröffentlichungen aus dem Haus des Deutschen Ärzte-Verlages. Insgesamt wertet die neue Eingangssituation das bestehende Gebäude auf und bildet mit der markanten Geste des Vordaches und der großflächigen Verglasung eine repräsentative, dem Deutschen Ärzte-Verlag angemessene, neue Adresse. www.mronz-schaefer.de ren bestehen. Gegenüber der Aufzugsvorräume entstanden straßenseitig je Geschoss ein Besprechungsraum, und auf der gegenüberliegenden Seite eine Kaffee- bzw. eine Wasserbar. Diese Räume wurden ebenfalls mit Ganzglasanlagen zum Flur abgegrenzt, so dass im Mittelteil des Gebäudes eine lichtdurchflutete, neue Eingangssituation entstand. Der neue Eingang des Deutschen Ärzte-Verlages präsentiert sich als überhöhte Halle mit einladendem Vordach und einer Vorfahrt, die wirkungs10

Wer die Küche als Mittelpunkt des häuslichen Lebens begreift, strebt nach einer ganzheitlichen Lösung: der Einheit von Möbeldesign und Baukunst. Die Küche verschmilzt mit Wand, Boden und Decke und wird selbst zum Raum. Zum Raum für neues Denken. Lassen Sie sich in unserer Ausstellung inspirieren. Das Team vom BonnerKüchenstudio.

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Architektur

Bebauung mit Blick in die Zukunft Eine Herausforderung durch die baurechtliche Auflage Am Stadtrand von Köln gelegen, ist Junkersdorf ein Veedel, das sich vor allem durch eine ruhige Atmosphäre und einen fast schon dörflichen Charakter auszeichnet. Nicht zuletzt trägt dazu auch seine gewachsene Bebauung bei, die zu einem wesentlichen Teil aus kleinen, eingeschossigen Siedlungshäusern der 50er Jahre besteht. Doch vermutlich wird sich dieses Bild schon bald ändern, da die aktuelle Entwicklung dahin geht, die Häuser aufgrund der hohen Grundstückspreise abzureißen und so Platz für größere Gebäude zu schaffen. Um diese Option auch dem auf der linken Seite angrenzenden Nachbarn des vorliegenden Objekts zu erhalten, bestand eine baurechtliche Auflage darin, dem neuen Haus nicht die Kontur des Nachbargebäudes zu geben, sondern eine größere Anbaufläche zu bieten. Damit blieb die Möglichkeit, sich am rechten Nachbarn zu orientieren und durch die Fassaden-Staffelung der Anbausituation zumindest im Grundsatz des Entwurfes gerecht zu werden. Eine winkelförmige Teilunterkellerung bildet den Rücken des Hauses zum Nachbarn und zur Straße hin. Da sie nicht vollständig in der Erde 12

liegt, entsteht ein Hochparterre. Das angenehme Verhältnis zwischen Innen- und Straßenraum erlaubt es, Küche und Arbeitszimmer an die Front zu legen, ohne dass diese einsehbar wird. Zusammen mit dem Esszimmer legen sie sich wie

Fotos: Jan Kraege

eine Spange um den großen Wohnraum, der auf dem Niveau des Gartens liegt und dadurch eine Raumhöhe von beeindruckenden 3,30 m hat. Die Übergänge zwischen den Räumen sind äußerst unterschiedlich konzipiert. Hinzu kommt die

Architektur

differenzierte Gestaltung der Deckenuntersichten, die die Einzelräume innerhalb des Raumkontinuums präzise definiert. Beim Betreten des Hauses werden die Haupt­ achsen unmittelbar erlebbar. In der Längsachse fällt der Blick durch das Wohnzimmer direkt in den Garten. Quer dazu verläuft die Nebenachse, an deren Enden die Treppen liegen. Im Obergeschoss mündet der Aufgang in eine zentrale Halle, der eine große Loggia vorgelagert ist. Sie erschließt die Zimmer der Kinder und dient gleichzeitig als gemeinsames Spielzimmer. Das zweite Obergeschoss, das als Staffelgeschoss ausgebildet ist, nimmt das Schlafzimmer der Eltern und die dazugehörigen Nebenräume auf. Bei der Wahl der Materialien haben sich die Bauherren auf einige wenige beschränkt. So weist der Sockel Wittmunder Klinker auf, der auch für den Belag der Außenanlagen gewählt wurde. Oberhalb des Sockels sorgt weißer Kratzputz für die positiv helle Ausstrahlung des Hauses. Der Innenausbau ist im Wesentlichen in Eiche und Kalkstein ausgeführt.

Architekten Johannes Goetz und Guido Lohmann www.johannesgoetz.com 13

INNENArchitektur

CHARMANTE LOFTS

Fotos: Maria Schulz

Umbau über vier Etagen in der Kölner Innenstadt

Die Mittelstraße in Köln ist die Top-Adresse für Designermode und exklusive Fachgeschäfte. Wer hier flaniert, sucht das Besondere. Die Blicke werden magisch angezogen von den ausgefallenen Präsentationen der Boutiquen. Die Bebauung ist dagegen geprägt von der schlichten Architektur der 50er Jahre, die das Straßenbild Kölns in weiten Teilen der Stadt ausmacht. Was sich hinter den Fassaden in den oberen Stockwerken architektonisch verbirgt, lässt sich nur schwer erahnen.

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Vom Rudolfplatz kommend trifft man an der Ecke Pfeilstraße auf ein Haus, das in den oberen Etagen entkernt und gänzlich umgebaut wurde. Der Kölner Innenarchitekt Philipp Beilstein wurde beauftragt, eine neu entstandene doppelgeschossige Maisonette und die beiden darunterliegenden Flats samt Treppenhaus in drei ausgefallene Stadtwohnungen zu verwandeln. Dabei wurde der Hausherr aufs Engste in die Konzeption involviert.

INNENArchitektur

Eine besondere Herausforderung stellte der Grundriss des Hauses dar, der die Form eines unregelmäßigen Dreiecks aufweist. Philipp Beilstein entschied sich dafür, alle Geschossgrundrisse komplett zu öffnen und lichtdurchflutete, offene Apartments mit einladendem Panoramablick zu schaffen. Dafür wurde die kleinteilige Fensterfront zum Rudolfplatz hin großzügig geöffnet. Der Trend des urbanen Wohnens geht in die Richtung, große Freiräume zu schaffen, Fle-

xibilität einzubeziehen. „Ich baue keine Standards, sondern Maßanfertigungen“, so Philipp Beilstein. In der offenen Grundrissgestaltung gehen Foyer, Wohnraum, Küche und Schlafzimmer ineinander über und ergeben interessante Raum- und Sichtbeziehungen. Nur die individuellen, dynamisch gestalteten Bäder sind separiert. Die gesamte Ausstattung der Lofts mit Einbauschränken, Ankleiden und hochwertigen Küchen sind nach Einzelentwürfen ausgeführt. Helle Oberflächen verleihen den Lofts ein klares Profil. Mit kleinen Deckenspots werden die Räu-

me perfekt ausgeleuchtet. Ein Highlight ist die filigrane Stahltreppe, die die beiden Stockwerke innerhalb des oberen Apartments verbindet. In ihrer luftigen Struktur wirkt sie wie ein formgebendes Kunstwerk. Mit den drei Stadtlofts in der Mittelstraße wurde eine hohe funktionale und räumliche Qualität geschaffen, die den Bewohnern Flexibilität und Freiheit gewähren.

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Architektur

Bewegte Architektur

Fotos: MEAG; Markus Bollen

Die Cologne Oval Offices

Nach einem Entwurf des international renommierten Berliner Architektenbüros Sauerbruch Hutton entstand mit dem Cologne Oval Offices ein repräsentatives Gebäudeensemble am Gustav-Heinemann-Ufer in Bayenthal.

Die außergewöhnliche Farb- und Fassadengestaltung verleiht dem Bürogebäude einen besonderen Charakter und bietet den Betrachtern ein lebendiges Farbenspiel. Denn mit dem Öffnen und Schließen der Sonnenschutzelemente

changieren die Farben der Fassaden und je nach Lichteinfall wechseln die Gebäude ihr äußeres Erscheinungsbild. Die charakteristische Form und Farbigkeit der Bürobauten entstand aus der Idee, die typischen Merkmale der Umgebung bewusst aufzugreifen und architektonisch fortzuschreiben: die Nähe zum Fluss ebenso wie die fließende Parklandschaft. Dabei inspirieren Sommer- und Herbstlaub die Farbgebung für die Glaspaneel-Elemente. Auch im Inneren setzt sich das Bild des Bewegungsraumes fort: in den Eingangshallen, den großzügigen Treppenhäusern und den Büroflächen. Helle Arbeitsräume für eine flexible Raumaufteilung mit individuellem Charakter sind das Ergebnis. Dabei wurde größter Wert auf die Umsetzung der ökologischen, ökonomischen und technischen Anforderungen nachhaltigen Bauens gelegt. Für ein bewusstes Ausschöpfen natürlicher Energieressourcen steht das übergeordnete Energie- und Lüftungskonzept. Mithilfe zweier Brunnenanlagen wird das Uferfiltrat des Rheins als natürliche Quelle für die Kühl- und Heizdecken genutzt. Ein Wärmetauscher entzieht

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Architektur

im Sommer dem Umlaufwasser, das durch die Kühlsysteme der Gebäude fließt, Wärme – die Räume sind angenehm temperiert. Im Winter fließt Warmwasser aus dem Fernheiznetz durch das Rohrnetz in den Decken und sorgt für behagliche Temperaturen. Die Kombination natürlicher Ressourcen mit höchsten technischen Standards führt zu einem effizienten Energie­ einsatz und garantiert den Menschen in den Cologne Oval Offices das ganze Jahr über ein Wohlfühlklima – und das bei einem niedrigen Primärenergiebedarf. Dieser wurde nach EnEV berechnet und liegt mit nur 105 kWh pro Quadratmeter im Jahr im internationalen Vergleich

erheblich unter dem Verbrauch, den herkömmliche Bürogebäude haben. Diese herausragende Verbindung von Ökologie und Ökonomie in einem Gebäude mit Nachhaltigkeitsanspruch ist bei den Cologne Oval Offices preisgekrönt. Die EU-Kommission zeichnete die MEAG für die Cologne Oval Offices als Partner im GreenBuilding Programm der EU aus. Damit sind die Cologne Oval Offices die ersten Objekte im Kölner Raum, die das EU GreenBuilding Siegel tragen. Mit den Cologne Oval Offices entstanden ca. 30.000 Quadratmeter Büromietfläche und ca. 740 17

Architektur

Quadratmeter Archivfläche. Die Gesamtmietfläche eines Regelgeschosses beträgt ca. 2.825 Quadratmeter in Haus 72 bzw. 2.524 Quadratmeter in Haus 74. Die Gebäude bieten Büroplätze für ca. 1.680 Mitarbeiter. Dabei lassen flexible Strukturen eine individuelle Raumaufteilung zu. Das Hauptaugenmerk bei der Grundrissgestaltung liegt auf Flexibilität und Variabilität. Durch die organische Form der Cologne Oval Offices wird den Räumen eine ungewöhnliche Geometrie ver-

liehen. Zwei- und dreibündige Bürostrukturen in unterschiedlichen Gebäudetiefen können ganz nach den Bedürfnissen des Mieters in Einzel-, Kombi- oder Großraumbüros eingeteilt werden. Dabei erlaubt die Gebäudekonzeption jederzeit Änderungen in der Raumaufteilung – selbst noch nach dem Erstbezug. Entsprechend den Fassadenachsen kann die Raumgröße frei gewählt werden. Die individuelle Ausstattung der Flurtrennwände mit Glasanteilen ist möglich.

Die Cologne Oval Offices können gebäude- bzw. geschossübergreifend vermietet werden, wobei ein Regelgeschoss in bis zu drei Miet­bereiche aufgeteilt werden kann. Die Tiefgarage mit 242 Stellplätzen bildet eine unterirdische Verbindung zwischen den beiden Gebäuden.

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unterschiedlichsten Branchen und vermögende Privatkunden. Unter dem Dach der Greif & Contzen Beteiligungsgesellschaft agieren dazu die Greif & Contzen Immobilienmakler GmbH, die Greif & Contzen Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH, die Greif & Meyer GmbH Fachmakler für Land- und Forstwirtschaft und die Greif & Contzen Beratungsgesellschaft mbH. Eine überregionale Kooperation mit Angermann bindet das Kölner Unternehmen in ein Netzwerk mit mehreren europäischen Standorten ein. www.greif-contzen.de

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Innenarchitektur

Extravagante Praxisarchitektur Frauenarztpraxis mit klarer Formensprache für Individualität Die Erfolgsfaktoren von Pia Boelte Wohndesign und Claudia Mues Architektur sind die klare Architektursprache, fundierte Nutzungsanalysen unter Berücksichtigung der räumlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten sowie die Durchführung exklusiver Innenausbauten. Für die Bereiche Architektur, Innenarchitektur, Lichtplanung, Raumgestaltung werden extravagante Lösungen entwickelt und realisiert. Pia Boelte Wohndesign und Claudia Mues Architektur haben sich auf die Konzeption und Durchführung exklusiver Bauten und Innenausbauten aus einer Hand spezialisiert. Ziel ist es, eine klare und stilsichere Architektursprache zu entwickeln, die Kosten zu optimieren und von der Konzeption über die Planung bis zur fertigen Ausführung das Entwurfskonzept für den Kunden verlässlich mit allen Ausbaugewerken zu koordinieren und abzuwickeln. Hierbei möchten die beiden Profis die Kunden individuell bei der Möblierung und Lichtplanung beraten, aus einer Hand das abgestimmte Konzept umsetzen und somit die Suche im 20

Fachhandel abnehmen. Die Begeisterung für Ästhetik und Purismus verbunden mit einem hohen Perfektions- und Qualitätsanspruch garantieren den Auftraggebern ein hohes Maß an Exklusivität und Individualität. Der Schwer-

Fotos: Claudio Kalex

punkt liegt im Ausbau von Arztpraxen, Büroräumen und privaten Wohnbereichen, wobei jede Planung direkt auf den Auftraggeber und seine Kunden bzw. Patienten nutzungsgerecht und wirtschaftlich ausgerichtet wird.

Innenarchitektur

auf die Praxis für Frauenheilkunde ausgerichtet sein sollte. Ausschlaggebend war dabei in erster Linie die Wahl von Materialien und Farben. So entschieden sich die beiden Frauen in enger Absprache mit den Ärzten für eine reliefierte Goldwand, für die Einarbeitung von beleuchteten Zeitungsnischen in der neun Meter langen Empfangstheke sowie für die Sonderanfertigung eines Kronleuchters mit farbigen Glaskristallen über der Empfangstheke. Mit

seiner puristisch strengen Theke erinnert der Empfangsbereich in seiner schlichten Eleganz eher an eine Rezeption eines edlen Hotels als an medizinische Versorgungsbereiche in ihrer häufig üblichen Sterilität. Dank solcher Finessen erhielten die Praxis­­ räume unter einem besonders kreativen Anspruch ein neues Gesicht. Kennzeichnend ist dabei vor allem das Wechselspiel aus klaren

Beim Neubau der Gemeinschaftspraxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Jahr 2011 wurden zunächst die Funktions- und Raumstrukturen geprüft, ehe ein individuelles Entwurfs- und Einrichtungs­ konzept entwickelt werden konnte. Die innenarchitektonische Zielsetzung war – unter Ein­haltung der wirtschaftlichen Vorgaben des Auftraggebers – die Schaffung eines individuellen und eleganten Entwurfs- und Farbkonzeptes, das speziell 21

Innenarchitektur

Formen, Materialität und Funktion. Durch die innenarchitektonische Gestaltung wird nicht nur ein neues Erscheinungsbild der Praxis, sondern auch der notwendigen Nutzungen erkennbar. So wurden zum Beispiel bei der Entwicklung der Grundrisse die Umkleiden in das räumliche Entwurfskonzept mit einbezogen, so dass großzügige funktionale und gleichzeitig selbstverständliche Lösungen geschaffen werden konnten. Klare Linien sowie eine Farbgebung in Beige, Weiß und Naturtönen mit reduzierten Farbakzenten in Goldtönen sind dabei vorherrschend. Neben der Innenarchitektur für Empfangstheke, Behandlungsräume und Wartezimmer haben Pia Boelte und Claudia Mues auch individuelle Möbel entworfen. Zudem plante das Kreativ-Duo die Erstellung eines passenden Beleuchtungskonzeptes für die Praxis. So gehörte die Planung des atmosphärischen Lichts ebenso zu ihren Aufgaben wie die der Grundund Funktionsbeleuchtung. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der gesamte Praxisbereich strahlt eine elegante Zurückhaltung aus, die durch die Wahl der Materialien und die stimmungsvolle Beleuchtung unterstützt wird. www.mues-architektur.de, www.piaboelte.de www.daslichtbild.de 22

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Stadtentwicklung

Wohnen und leben in bester Gemeinschaft Genossenschaftliches Wohnprojekt für Alt und Jung im Kölner Westen Das „Gut-in-Widdersdorf“ ist ein neu geplanter Vierkanthof für eine selbstorganisierte Wohnungsgenossenschaft. Die Anlage, von FormatArchitektur entworfen und im Passivhausstandard geplant, liegt am nordöstlichen Rand des neuen Wohnquartiers Widdersdorf Süd in Köln. Auf rund 6.000 m² werden 70 Wohneinheiten mit privaten Loggien, Dachterrassen oder Gartenterrassen realisiert. Darüber hinaus entstehen Gemeinschaftsräume wie Hofcafé, Veranstaltungsraum, Bewohnerwaschsalon, Gästeappartements, Gemeinschaftsbüros und Künstlerateliers, die dem gemeinschaftlichen Wohncharakter des Projektes entsprechen. Dabei haben die Architekten die unterschiedlichen, allesamt barrierefreien Wohnungstypen gemeinsam mit den zukünftigen Bewohnern entwickelt. Die Architektur des „Gut-in-Widdersdorf “ leitet sich vom Rheinischen Vierkanthof, einer traditionellen Bauform von Bauern- und Gutshöfen, ab. Allerdings wurde mit dem Neubau keine historisierende Kopie der Vierkanthöfe, sondern vielmehr eine Umdeutung der alther24

Visualisierung: Format Architektur

gebrachten Qualitäten in moderne, den heutigen Wohnbedürfnissen entsprechende Bauformen angestrebt. Das Herz des Projektes ist ein begrünter autofreier Innenhof mit einem Hofcafé. Von diesem Innenhof werden alle vier Gebäudeflügel erschlossen. Zur Differenzierung der Baumasse des Vierkanthofes werden an den äußeren Gebäudeecken Kopfgebäude ausgebildet, die zum einen die Gemeinschaftsräume und zum anderen die Bürogemeinschaften enthalten.

WEST

Stadtentwicklung

OST

SÜD

Mit Hilfe von großzügigen Einschnitten in Form von Staffelgeschossen wird die strenge Gestaltung der Satteldachflächen durchbrochen. Die öffentlichen Fassaden gliedern sich durch Vor- und Rücksprünge mit Loggien und Laubengängen sowie durch die Betonung der Deckenfelder und der Brüstungen. Zur vertikalen Differenzierung werden Stützen und Pilaster eingeplant. Den begrünten Innenhof prägen vorgestellte Laubengänge, die im Süd-, West- und Ost-Bereich zu Wohnloggien erweitert werden und zusätzliche Wohnraumergänzungsfunktionen mit hoher Individualität bieten. Durch die Nutzung der Wohnloggien als Etagengärten wird die Baumasse des Vierkanthofes zusätzlich aufgelockert. Im „Gut-in-Widdersdorf“ werden Jung und Alt, Familien mit und ohne Kinder, Alleinerziehende

NORD

WEST

SÜD

und Singles zusammen wohnen. Damit erfüllt das Wohnprojekt den Wunsch vieler Menschen, wie in einer Großfamilie möglichst nah, aber mit der notwendigen Privatsphäre und Individualität zusammenzuleben.

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Stadtentwicklung

Individuell Wohnen, exklusiv Leben Visualisierung: Aust3

In einer der besten Wohnlagen Kölns, mitten im gutsituierten Stadtteil Junkersdorf, entsteht auf 4.000 Quadratmetern das Ensemble „STIL QUARTIER“ - eines der raren innerstädtischen Bauprojekte, die erstklassigen Wohnraum in guten Lagen schaffen. Hier realisiert die PARETO GmbH, der Projektentwickler der Kreissparkasse Köln, gemeinsam mit der nesseler grünzig bau gmbh aus Aachen exklusive Wohnungen und Häuser in städtebaulich aufgelockerter Planung. Aufbauend auf einem Konzept von „Stadtarchitekten Köln“ werden 14 Eigentumswohnungen mit zwei, drei und vier Zimmern in zwei Mehrfamilienhäusern sowie je fünf Townhouses und fünf Premium-Häuser mit Gärten und Gartenhöfen geschaffen. Hinzu kommen genügend PkwStellplätze in einer Tiefgarage. Mit den Häusern von 151 bis 200 Quadratmetern Wohnfläche plus Grundstücken von bis zu 320 Quadratmetern haben die Projektentwickler vor allem eine Klientel im Auge, für die das Angebot in Köln derzeit knapp ist: gutsituierte Familien mit heranwachsenden Kindern, die städtische Angebote nicht missen wollen und ebenso wenig den Traum vom Einfamilienhaus mit Garten aufgeben wollen. 26

Stadtentwicklung

Den sich im Laufe eines Lebens ändernden Ansprüchen kommt ein Teil der Häuser mit flexibler Grundrissgestaltung entgegen: Mehrgenerationenwohnen ist hier ebenso möglich wie die Verbindung von Wohnen und Arbeiten. Wer sich für das STIL QUARTIER entscheidet, erwartet, dass von der Fassade bis zur Kellertreppe alles stimmig ist. Und so präsentieren sich die Fassaden mit einem Wechselspiel von moderner Verklinkerung und einer weißen, mineralischen Putzoberfläche. Die zurückversetzten PenthouseWohnungen und die eleganten flachen Dächer sorgen dabei für angenehme Zurückhaltung. Bei der Ausstattung geben Raumhöhen von 2,75 Metern, bodentiefe Fenster, offene Stahltreppen mit Holztrittstufen und Eichenparkett den Ton an. Angefangen von Fußbodenheizung bis hin zum Einsatz von Grohe-Armaturen und Duravit- oder Kaldewei-Produkten zeigen die Projektentwickler: Auch auf die Details kommt es an.

möglichkeiten. Auch Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen befinden sich in der Nähe.

Das STIL QUARTIER Junkersdorf entsteht auf dem Gelände der ehemaligen belgischen Offiziersmesse „Mess Haelen“. Die nahe Aachener Straße gewährleistet eine schnelle Anbindung ans Stadtzentrum sowie an die Autobahnen A1 und A4. Fußläufig sind Stadtbahn-Haltestellen erreichbar. Das Sportgelände der Universität sowie der Stadtwald bieten exzellente Naherholungs-

Dass der Bedarf für hochwertigen Wohnraum da ist, ist in Köln bekannt. Aber die Schnelligkeit, mit der vor allem die Eigentumswohnungen verkauft wurden, hat selbst die Planer überrascht. Über noch freie Wohnungen und Häuser, ihre Lage, Aufteilung, Ausstattung, Aussehen und nicht zuletzt über die Kosten informiert die Projektwebseite: www.stil-quartier.de 27

Architektur

ZEITGENÖSSISCHE Heimat für Jugendliche Jugendwohnheim St. Gereon der Gemeinde St.Elisabeth In ruhiger, zentraler Wohnlage des Kölner Stadtteils Höhenberg befindet sich das heutige Jugendwohnheim St. Gereon. Die Einbindung in sämtliche kirchliche Einrichtungen der Gemeinde „St. Elisabeth“ und ins Naherholungsgebiet der „Merheimer Heide“ sowie die unmittelbare Nähe zu allen infrastrukturellen Einrichtungen des

Ortskerns machen seinen besonderen Reiz aus. Im Jahr 2005 wurde das Büro Kirsch mit der Errichtung des Gebäudes beauftragt. Ursprünglich war die umliegende Gebäudestruktur durch heterogene, teils fragmentarischer zwei bis fünfgeschossiger Blockrandbebauung verschiedener Epochen geprägt. Dadurch ergaben sich architektonische Spannungen, aber auch interessante Chancen. Nach eingehender Analyse des Standortes wurde festgelegt, dass eine klare zeitgenössische Architektur entstehen soll, die den Bestand in der Materialität aufnimmt und respektiert, sich zugleich aber selbstbewusst einfügt. Des Weiteren sollte im Blockinnenbereich ein Hof angelegt werden, der die Aufenthaltsqualität erhöht. Geplant, getan. Als zentrales Element des neuen Jugendwohnheims St. Gereon ist entlang „An St. Elisabeth“ und dem „Höhenberger Kirchweg“ ein dreigeschossiger meanderförmiger Baukörper entstanden. Der Neubau hält respektvollen Abstand zu den Bestandsgebäuden und ist lediglich über eine Brücke im ersten Obergeschoss mit dem

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Foto: Lioba Schneider

Pfarrheim verbunden. Auf diese Weise konnte kostenintensives Bauen im Bestand weitestgehend vermieden werden. Die Haupterschließung des Wohnheims erfolgt über den „Höhenberger Kirchweg“. Hier präsentiert sich das Bauwerk sowohl in der Form als auch in der Fassade mit einer einladenden Geste.

Architektur Der gesamte Entwurf hat sich Gemeinschaft und Kommunikation zum vorrangigen Ziel gesetzt. Der Innenhof mit seinen Verweilqualitäten lädt genauso dazu ein, soziale Kontakte aufzunehmen wie das im Erdgeschoss befindliche, auch Besuchern zugängliche Bistro sowie die Gemeinschaftsküchen auf den Wohnetagen. Durch ihre Orientierung nach Süden, Osten und Westen sind alle Nutzungseinheiten optimal belichtet. Das

Gesamtensemble bestehend aus dem ehemaligen Küsterwohnhaus an St. Elisabeth, dem Neubau und dem zu Wohnzwecken verwendeten Pfarrheim beherbergt ein Wohnungsgrößengemisch mit dem auf sämtliche Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner reagiert werden kann.

des Gebäudes mit einer einzigen tragenden Wand gearbeitet. Sämtliche Trennwände zwischen den einzelnen Nutzungseinheiten haben keinerlei statische Funktion und ermöglichen jederzeit einen Rückbau, falls sich die Anforderungen der Nutzer ändern sollten.

Im Hinblick auf eine kostengünstige und flexible Lösung der baulichen Aufgabe wurde im Inneren

Die zweischalige Außenhaut wurde mit einem ungelochten terra cotta nuanciertem Vollsteinziegel verblendet. Die Oberfläche ist glatt mit handwerklichem Charakter. Vermauert wurde ausschließlich die Fußseite als Sichtseite. Der Ziegel verleiht dem Neubau Bodenständigkeit und einen spezifisch baulichen Ausdruck, der es in den Bestand eingliedert. Die Auswahl des Ziegelsteins erfolgte bewusst, da er in der Tradition der Kölner Sakralarchitektur von vielen großen Baumeistern wie Böhm, Bienefeld, Schaller und Schilling verarbeitet wurde. Alles in allem stellt das heutige Jugendwohnheim eine gelungene Komplettierung des Gebäudeensembles rund um die Kirche St. Elisabth dar. Im Jahr 2008 wurde der Neubau für den Fritz-Höger-Preis für Backstein Architektur nominiert. www.kirsch-architekten.de

Wir suchen Sie ! CUBE – Das lokale Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart sucht für das Erscheinungsgebiet Köln Bonn einen MEDIENBERATER/IN. Sie haben eine angenehme Ausstrahlung, Überzeugungstalent und eine gewisse Affinität zu unseren Themen Architektur und modernes Wohnen? Sie kennen sich in der Region aus und sind gut vernetzt? Dann rufen Sie uns an. Ihr Ansprechpartner: Gerrit Menke – Telefon 0211 650 264-12 oder schreiben ein E-mail an [email protected]

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Finanzplanung

China: Chance und Gefahr

GmbH

Von Uwe Zimmer, Meridio AG, Köln

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China betreibt eine weise Stabilitätspolitik und wird auch 2011 die Weltwirtschaft nach oben ziehen. Langfristig weniger weise ist Chinas Griff nach Rohstoffen, denn diese gefährden den freien Handel – und damit Chinas Aufstieg.

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Gebannt verfolgen die Marktteilnehmer jede Regung der chinesischen Regierung: Wird die eigene Währung aufgewertet? Beschränkt sie die Exporte der Seltenen Erden Uwe Zimmer, Meridio AG weiter? Kauft sie griechische Staats- Vermögensverwaltung anleihen? Wie viel Wachstum lässt sie zu? Die Antworten auf jede dieser Fragen wird dann im Hinblick auf die weltweite Bedeutung untersucht: Ein stärkerer Yuan spricht für Selbstvertrauen, verteuert aber die Exporte. Handelsschranken bei Rohstoffen gefährden den Aufschwung im Westen. Der Kauf von Euro-Anleihen ist business as usual, auch griechische Anleihen gehören dazu. Der chinesische Immobilienmarkt lässt die Beijinger Regierung kalt, ein überbordendes Wachstum dagegen nicht. Ein unbefangener Beobachter könnte sagen, dass die chinesische Regierung alles in allem recht achtsam, weise und abgeklärt agiert. Geschicktes Management Gleichzeitig betreibt China ein geschicktes Management seines Wachstums. Nicht alles klappt, nicht überall greift die Regulierung. Trotzdem ist es bislang gelungen, das Wachstum innerhalb der gesetzten Korridore zu halten. Eine starke Leistung. Auch das Verhalten in der Krise zeugt von Weisheit: China hat gemessen an seiner Wirtschaftskraft eines der größten Stützungsprogramme weltweit eingerichtet. Nachdem die Krise überstanden war, wurden die Hilfen auch tatsächlich zurückgenommen, anstatt sie wie in anderen Teilen der Erde künstlich und teuer per „quantitative easing“ zu verlängern. China handelt gegen eigene Interessen Alles in allem geht also von China ein stabilisierendes Moment aus. Wäre da nicht der Umgang mit den Rohstoffen. Denn hier handelt die chinesische Regierung plötzlich ungewohnt aggressiv und gefährdet so langfristig auch eigene Interessen. Das ist beim Zugriff Chinas auf Rohstoffvorkommen weltweit zu sehen. In Afrika, aber auch andernorts haben sich chinesische Bieter Konzessionen auf bedeutende Teile der Rohstoffvorräte gesichert. Und hier scheint China einen Fehler zu machen: Wenn der freie Zugang zu Rohstoffen durch einseitige Lieferbeziehungen untergraben, das freie Spiel der Marktkräfte von Angebot und Nachfrage ausgehebelt wird, droht ein Rückfall in längst vergangen geglaubte Kämpfe um die Rohstoffquellen. Solche Kämpfe aber, würden sie nun wirtschaftlich, politisch oder sogar militärisch eskalieren, bedeuten nur Schaden für Alle. Dies zu beobachten wird sich wirklich langfristig lohnen. www.meridio.de

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Stadtentwicklung

Raderwerk – NEUES Wohnen im Kölner Süden Visualisierung: Aust3

Raderberg ist ein alter Kölner Stadtteil, der durch umfangreiche Konversionen von Altindustrieflächen einem hohen Veränderungsstress ausgesetzt ist. Während ortstypische Altgewerbe verschwinden, entstehen neue Wohnquartiere. Die Anzahl der Einwohner nimmt drastisch zu, so dass der Stadtteil ein neues Gesicht erhalten wird. Für die Integrität des Stadtteils ist es wichtig, das materielle Gedächtnis der eigenen Herkunft möglichst zu bewahren. In diesem Sinne werden Teile der ehemaligen Löringfabrik erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt. Zusammen mit der geplanten Entwicklung auf dem westlich benachbarten Dupont-Gelände entsteht in Köln-Raderberg stadtnah eine grüne Wohnund Arbeitsoase für neue aktive Stadtbewohner in Köln. Zwischen dem Fritz-Encke-Volkspark und dem Vorgebirgspark gelegen, betragen die Entfernung zum Kölner Innenstadtzentrum und zum Rheinufer 1,5 bis 3 Kilometer. Darüber hinaus ist das Gebiet sehr gut an das örtliche ÖPNV-System und den Kölner Autobahnring angeschlossen. Seinen prägenden Charakter erhält das Stadtquartier Raderwerk dank weitläufiger Parkan32

Stadtentwicklung

nungen sämtliche Altersgruppen ansprechen. Vom Appartement bis zum lichtdurchfluteten Penthaus mit Domblick – sämtliche Wohnungen sind barrierefrei mit dem Aufzug von der Tiefgarage aus zu erreichen und erfüllen damit alle Voraussetzungen für modernes Wohnen. Die Flächen der Geschosswohnungen betragen zwischen ca. 40 und ca. 190 m². Das interne Straßen- und Wegesystem ist Teil des großzügigen Freianlagen-Konzeptes mit gärtnerisch gestalteten Innenhöfen in entkernten Teilflächen der ehemaligen Fabrikhallen. Individuelle Vorgarten- und Gartenzonen kennzeichnen die angestrebte Mischung aus privaten und öffentlichen Grünanlagen. Da das Gelände mit zwei Tiefgaragen versehen ist, gibt es keine Parkplatzsorgen. Bequem gelangt man vom Parkplatz aus unmittelbar in seine Wohnstätte. lagen und der spannenden Kombination verschiedener Wohnformen. In den ehemaligen Shedhallen werden Loftwohnungen entstehen, die ein besonderes Angebot auf dem Wohnungsmarkt darstellen. Die zwischen ca. 84 und 180 m² großen Loftwohnungen sind mit Gartenflächen und Dachterrassen besonders charaktervoll. Obgleich die Nutzung heutigen modernen Wohnansprüchen voll und ganz gerecht wird, bleibt der Charme einer Maschinenfabrik in Teilen ein-

drucksvoll erhalten. So wird der Bestand durch Neubauten in Form von Stadthäusern und Geschosswohnungen, die sich durch ihre Bauweise und Gestaltung in das Ensemble einfügen, ergänzt. Familienfreundliche Grundrisse und ein Kleinkinderspielplatz machen die Wohnungen besonders für Familien interessant. Dabei finden junge Familien ihr neues Zuhause vor allem in den 125 m² bis 158 m² großen Stadthäusern mit eigenem Garten, während die Geschosswoh33

Finanzplanung

Bitte keine Überraschungen beim Geld Sinnvolle Planung sorgt für Ruhe an der Finanzfront

Immer wieder lesen Sie: „Die Menschen machen sich keine Gedanken über ihr Geld.“ Das aber stimmt nicht. Denn eigentlich machen sie sich sogar viele Gedanken. Sie überlegen, wie sie das Geld verdienen. Sie verwenden viel Energie darauf, mehr zu verdienen. Sie überlegen auch, wofür sie wie viel ausgeben, suchen nach günstigen Einkaufsmöglichkeiten und vergleichen Preise. Im Job ist es für sie eine Selbstverständlichkeit, jedes Jahr im Voraus zu planen: Ziele und Budgets werden festgelegt, Abweichungen nachkalkuliert und am Ende Soll und Ist verglichen. Das macht Sinn. Im privaten Bereich aber gelten diese Regeln oft nicht mehr. Und so gilt der Satz abgewandelt dann doch: „Die wenigsten Menschen machen sich wirklich Gedanken, wie sie bei ihrer Geldanlage verfahren sollen.“ Bedauerlich, denn wer es einmal richtig macht, kann viel gewinnen: Geld – und die Sicherheit, sich eben nicht mehr ständig kümmern zu müssen.

© Felix Jork - Fotolia.com

Wer sich nicht um sein Geld kümmern will, muss es einmal im Leben richtig tun. Danach ist Ruhe. Zumindest dann, wenn das Kümmern in eine professionelle, mehr oder weniger konservative Finanzplanung mündet.

heute 40jährigen werden wahrscheinlich mehr als 80 oder sogar 85 Jahre alt. Trotzdem endet die Berechnung ihrer Lebensversicherung mit dem 65. Geburtstag? Der Bausparvertrag wird schon viel früher zugeteilt und bei den Fonds wird man Ihnen spätestens mit 55 Jahren zu „eher defensiven“ Produkten raten. Und dann? Wer 65 ist hat noch 30 Jahre Zeit, sein Geld für sich arbeiten zu lassen. Und wer jünger ist, sollte erst recht lieber das Geld bis 95 werken lassen. Sinnvoll ist es, eine Bilanz seiner Geldanlagen anzufertigen. Und sich dann zu fragen, ob damit die eigenen Ziele erreicht werden können. Passt das alles zusammen? Wo liegen Risiken? Bin ich zu aggressiv unterwegs? Oder ist es ein größeres Risiko, nicht genug Rendite zu erzielen, weil alles Geld nur auf Tagesgeldkonten liegt? Dann frisst die Inflation das Ersparte langsam aber sicher auf.

Entscheidend ist dabei die Perspektive: Während in Unternehmen in der Regel von Jahr zu Jahr budgetiert wird und auch langfristige Pläne oft nur wenige Jahre halten, ist bei der persönlichen Geldanlage der Blick aufs ganz lange Ende gefragt. Denn so alt, wie Sie wahrscheinlich werden, will Ihre Bank Sie gar nicht sehen. Wer heute 60 ist hat eine gute Chance, auch seinen 95. Ge- Das alles müssen Sie nicht alleine bedenken. SuEntwicklung des Vermögens nach Anlageklassen burtstag zu feiern. Und die weitaus meisten der chen Sie sich einen Vermögensverwalter, einen

Finanzberater, ein Family Office, das diese Aufgaben für Sie erledigt. Vielleicht nicht unbedingt die Bank, denn da gelten oft sehr kurzfristige Ziele: Provisionsmaximierung jetzt schnell. Vermögensverwalter analysieren die finanzielle Situation eines Kunden einmal sehr genau, nehmen Details und Daten auf und erstellen daraus einen Finanzstatus. Wie sehen die Kapitalströme aus, wie die Liquiditätsströme? Daraus ergibt sich eine Prognose, wie sich die finanzielle Situation entwickeln wird. Werden damit Ihre Ziele erreicht, besteht kein Handlungsbedarf. Sind die Ziele zu hoch gesteckt oder sind Anlagen ungünstig verteilt, wird nachjustiert. Als Vermögensverwalter ist dies unser tägliches Geschäft. Für unsere Kunden führen wir diese Analysen angepasst immer weiter. Für Interessenten bieten wir diese Beratung gegen Honorar von rund 2.000 Euro an, für die Leser von CUBE als einmalige Aktion auch kostenlos. Sprechen Sie mich gerne einfach an: [email protected] Abseits der einmaligen Bilanzerstellung wird ein Vermögensverwalter auch immer wieder nachfragen: Hat sich an Ihrem Einkommen, an Ihrer Steuerklasse, an Ihrem Familienstand etwas geändert? Denn er betreut Sie langfristig, will das Optimum herausholen. Vor allem will er eines: Überraschungen für die Zukunft ausschließen. Sie sollen sich in Ruhe um die Dinge kümmern, die Ihnen Spaß machen. Uns macht das Verwalten von Geld, das Analysieren von Märkten, das Aufspüren von Chancen und das Vermeiden von Risiken Spaß. Und das ergänzt sich optimal. Hans Tüchtig und Hanna Tüchtig - Basis-Planung

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Entwicklung von 2010 - 2039 3.000.000 2.500.000 2.000.000 1.500.000 1.000.000 500.000 0 -500.000 2010

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Liquiditätskonto

Hinweis "Entwicklung nach Anlageklassen": Die Grafik macht deutlich, dass ein wesentlicher Teil des Vermögens zunehmend aus der anzusparenden Liquidität besteht. Es ist daher dringend erforderlich, darauf

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Innenausstattung

Die Küche als Zentrum, in exklusiver Zurückhaltung Italienische Designqualität Boffi, der italienische Designausstatter, gehört heute zu den ersten Adressen im internationalen Segment für Küche und Bad. Showrooms in der ganzen Welt zeigen die unverwechselbare Arbeit dieses Familienunternehmens, das seine Identität immer über die Verbindung von Design, Qualität und dem Mehr an Ästhetik ausgerichtet hat. Der Stardesigner Piero Lissoni prägt die Handschrift genauso wie die nicht ermüdende Faszination des Unternehmens für modernste Technologien. Seit gut 5 Jahren hat das Unternehmen auch in der Region Rhein/Ruhr einen exklusiven Showroom für Küchen und Bäder. Selbst bei der Lage des Showrooms in Köln hat man großen Wert auf Individualität gelegt. Mitten im Belgischen Viertel ist das Unternehmen Boffi in den mehrfach für Architektur ausgezeichneten Spichern-Höfen beheimatet. Ausgehend von diesem Standort arbeitet das Team Boffi Köln oft in den anspruchsvollsten Bauvorhaben unserer Zeit. Selbstverständlich nimmt sich das Team, das ausschließlich aus Architekten besteht, gerne besonderen Herausforderungen an. Zum Beispiel, wenn die Küche vom Bauherrn als Dreh- und Angelpunkt des privaten Wohnens definiert wird. Es ist eine Küche entstanden, die sich nicht archi-

Fotos: Philipp Brohl

tektonisch behauptet, aber funktional, ästhetisch und wohnlich in den zu schaffenden Lebensraum als ein bewusstes Selbstverständnis von Lebensqualität integriert. Ausgehend von den unverwechselbaren Boffi Hochschränken aus der Kollektion ZONE konnte die Basis der vielfältigen Küchensprache geschaffen werden. Hier werden Küchengeräte, sowie unterschiedliche Ausstattungen durch flächenbündige Schiebetüren mit großer Frontoptik diskret im Hintergrund strukturiert. Orientiert an der gewünschten Zurückhaltung und dem wohnlichen Charme wurde mit wenig Fugen gearbeitet, wodurch die Schränke einen geschlossenen Wandcharakter bekommen.

Die Kochinsel aus der Serie ZONE nimmt sich ebenfalls, wie die Schrankaufbereitung, durch die gewählten Oberflächen zurück. Als gewollt verratend, werden Kontraste durch Edelstahl und Aluminium akzentuiert in die Insel eingesetzt. Krönend wird die leistungsstarke Dunstabzugshaube aus der Serie CEILING inszeniert. Ihre verspiegelte Rundumhülle greift das gewollte Naturspiel aus der großzügigen Glas- versus Gartenlandschaft auf und macht sie somit zum Objekt der besonderen Art in der Küche mit dem ganz speziellen Selbstverständnis. www.boffi-koeln.de 35

Architektur

5 Sterne Hotel direkt am Rhein Architektonischer Blickfang in Bonn Oberkassel Nach einem Architektenwettbewerb im Juni 2002 bekam das Büro Schommer den Zuschlag, auf dem Gelände der ehemaligen Zementfabrik ein Hotel zu errichten. Bei dem Entwurf wurden im Wesentlichen vier städtebauliche Merkmale zugrunde gelegt. Dazu gehören die exponierte Lage zum Rheinufer, die Vernetzung des vorhandenen Grünraums, das Gebäudeensemble sowie die Ausrichtung der Gebäude nach Süd-West. Um diese Punkte in städtebaulicher architektonischer Hinsicht zu realisieren, wurden Baukörper gewählt, die vielfältige Blickbeziehungen zum Rhein ermöglichen.

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Fotos: Tomas Riehle

So verjüngen sich die beiden Hotelspangen trapezförmig zum Rhein hin. Auf diese Weise stehen die Außenseiten der Hotelzimmer schräg zum Rhein und eröffnen den Hotelgästen einen einmaligen Blick auf das Flussufer. Von der Eingangsseite bis zur Rheinterrasse umfassen die beiden Hotelspangen eine offene, transparente Zone, die Lobby, das nach oben offene Atrium und die nach oben komplett verglaste Eventhalle. Bereits am Eingang blickt man durch die sieben Meter hohe Lobby über das Atrium durch die große gläserne Halle über die anschließende Freiterrasse zum Rhein. Zwischen den beiden

Architektur

Auf der einen Seite war es das architektonische Ziel, die Innenräume großzügig miteinander zu verschmelzen. Auf der anderen Seite sollten in vielfältigster Weise Wohlfühloasen in der „Wohnung auf Zeit“ entstehen: die Lobby mit

benachbarten „steinernen“ Ziegelbauten sollte das Life & Style Hotel Kameha Grand Bonn im Dialog dazu vollkommene Transparenz und Leichtigkeit ausdrücken. Deshalb verfolgt die Gebäudesilhouette mit ihren großen eingeschnittenen Dachterrassen konsequent das Ziel der Orientierung zum Rhein. Insgesamt wurde ein eigenständiger Baukörper mit größtmöglicher Transparenz geschaffen. Seine elegante Ausstrahlung erhält das Hotel durch die Verkleidung mit rollverformten Profiltafeln aus silbergrauem Aluminium und die filigrane Glaskonstruktion der Halle.

dem Kamin, das Atrium mit seinen übergroßen, fünf Meter hohen „goldfarbenen Blumentöpfen mit zwölf Meter hohen Bäumen“, die Eventhalle in Verbindung mit dem Restaurant sowie die Rheinbar. Das gesamte Interieur hat der Designer Marcel Wanders gestaltet und dank warmtöniger Materialien einen interessanten und spannenden Dialog mit der technischen Aluminiumkonstruktion des Daches und der Fassade sowie der filigranen Stahlkonstruktion der Glashalle geschaffen. www.schommer-architekt.de 37

Gastronomie

Gastronomische Punktlandung Mit der Veröffentlichung des renommierten Gastronomieführers Gault Millau im November letzten Jahres wurde die Brasserie Next Level mit 14 Punkten und einer Haube ausgezeichnet. Beides steht für eine „sehr gute Küche“, Frische, Qualität und saisonale Angemessenheit der Zutaten sowie deren sinnvolle Verarbeitung und Kombination. Darüber hinaus zeichnete der Restaurantführer von Deutschlands beliebtestem Gourmetjournal „Der Feinschmecker“ den Yu Sushi Club des Hotels als eines der besten Fischrestaurants Deutschlands aus. Die Brasserie Next Level präsentiert unkomplizierte Gerichte, bei denen feine Aromen im Mittelpunkt stehen. Hier verbinden sich klassische Kochkunst und neue Kreationen. Im Yu Sushi Club auf der 5. Etage des Kameha Grand Bonn laden die beiden Sushi-Meister Mitsuhiro Masutani und Takashi Nikaido zu ausgefallenen Kreationen ein. Gäste genießen dort eine authentische asiatische Küche, die zeitgemäß interpretiert wird.

Thomas Kleber, Direktor des Kameha Grand Bonn, ist stolz auf sein Team: „Mit unseren beiden Restaurants möchten wir nicht nur un-

seren internationalen Gästen kreative Speisen auf höchstem Niveau anbieten, sondern auch für die Bonner ein Platz zum Verweilen und Genießen

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Gastronomie schaffen. Das ist uns, insbesondere durch unsere wunderschöne Rhein-Terrasse und unseren modernen Yu Sushi Club mit eigener Dachterrasse, bereits gelungen. Wir freuen uns nun natürlich besonders darüber, dass auch der Gault Millau und „Der Feischmecker“ so gut über unseren Service und die Küche urteilen.“ Ab dem 17. April 2011 verzaubert Küchenchef Jörg Stricker mit seinem Team auf vier unterschiedlichen kulinarischen Bühnen seine Gäste mit sommerlichen Hochgenüssen: Auf der Next Level Terrasse des gleichnamigen Restaurants genießen Gäste mediterrane Speisen; auf der Terrasse des Yu Sushi Clubs werden ausgefallene Sushi-Kreationen serviert und auf der Riverside Terrasse steht die bodenständige, rheinländische Küche im Mittelpunkt. Die Puregold Bar Terrasse bietet neben einer großen Auswahl kreativer Cocktailkreationen und erlesener Weine klassische Bar-Snacks an.

G e w i nns p i e l Genießen Sie mit einer Begleitperson Ihrer Wahl eine unvergessliche Nacht in einer Junior Suite inklusive Frühstück und einem Drei-Gänge-Menü in der Brasserie Next Level. Hier unsere Gewinnspielfrage: Mit wie vielen Punkten wurde die Brasserie Next Level ausgezeichnet?

Senden Sie uns bitte Ihre Antwort per Email an [email protected] oder an CUBE Bublitzer Straße 32, 40599 Düsseldorf. Einsendeschluss ist der 30. April 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unter den richtigen Einsendungen wird der Gewinner gelost. Der Gewinner wird von uns schriftlich informiert und in der kommenden Ausgabe von CUBE bekanntgegeben.

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Lebensart

Urlaub gleich vor der Haustür Die Claudius Therme in Köln

Fotos: Claudius Therme

Manchmal muss man gar nicht weit reisen, um sich eine Auszeit zu gönnen. Manchmal reicht auch schon ein Besuch in den Claudius Thermen. Hier können die Gäste entspannen, essen, Kosmetik genießen oder sich massieren lassen. Mit gesundem Thermal-Mineralwasser, das durch hauseigene Brunnen als dreiprozentige Sole aus einem unterirdischen See an die Oberfläche befördert wird, Bade- und Saunabereichen, Parkanlage, Restaurants und Sonnenterrassen gibt es jede Menge Platz für Urlaub vom Alltag – und das mitten im Zentrum von Köln. Drei große Saunabereiche sorgen für viele Möglichkeiten des Saunierens. So kann zwischen mildem Kräuterdampfbad, Panorama-Sauna mit Domblick, finnischen Saunen, Serailbad mit Beauty-Anwendungen, russischem Banja oder der besonders heißem Erdwall-Sauna gewählt werden. Zum Badebereich gehören Innen- und Außenbecken, Massagedüsen, Sprudelliegen, Nackenduschen und Strömungsbecken. Hinzu kommen Ruheräume, Sonnenterrassen sowie Liegewiesen. Darüber hinaus bietet die Claudius Therme von Gesichts- und Körperkosmetik über 40

Lebensart

1996 eröffnet zählte die Therme, die mitten im Kölner Rheinpark liegt, schnell zu den schönsten Bädern Europas. Seitdem setzt sie in Sachen Wellness Maßstäbe und wurde dank Erweiterungen, Modernisierungen und viel Sinn für Ästhetik zu

Spezialbehandlungen bis hin zu Wohlfühltagen viele Wellnessangebote. Auch Entspannungsmassagen gehören zum umfangreichen Programm. Natürlich gehört zu einem rundum gelungenen Urlaubstag auch gutes Essen. Dabei steht die Speisekarte des Eau de Cologne ganz im Zeichen von Gesundheit und Genuss. Leichte Gerichte wie warmer Spinatsalat, gratinierter Ziegenkäse, frisches Wok-Gemüse, wechselnde Tagesgerichte, Frühstücksbuffet sowie eine Kuchen- und Dessertauswahl bieten viele leckere Möglichkeiten.

einem gut besuchten Erholungsparadies. Durch Integration und Wiederaufbau der angrenzenden Rosenterrassen aus dem Jahr 1957 schuf die Claudius Therme zuletzt einen neuen außergewöhnlichen Bereich, der viel Raum für Erholung und mit dem Schwebebecken ein besonderes Highlight bietet. Schwerelos liegen die Gäste auf einer Sole, die mit Salz aus dem Toten Meer angereichert ist und können sich bei Unterwassermusik sowie beruhigenden Lichteffekten vom Alltag erholen. www.claudius-therme.de 41

Sanitär

Badeluxus



Die beiden Ausstellungen „Badideen“ der Kemmerling KG, die in Köln und Bergheim zu sehen sind, zeigen interessante Bäderwelten verschiedener Stilrichtungen. In einem besonderen Ambiente erwarten den Besucher hier aktuelle Trends sowie exklusive und zeitlose Bäder. Ein Ort, der inspiriert und neue Ideen schafft. Besonders großen Wert legt der Fachgroßhandel für Gebäudetechnik auf Wertbeständigkeit. „Bei uns finden die Kunden funktionales Design innovativer Marken und

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Fotos: Kemmerling

Lösungen internationaler Hersteller,“ so Markus Muhr, persönlich haftender Gesellschafter bei Kemmerling KG. Von der Waschtischanlage über Wandbeläge bis hin zum passenden Handtuch – die Ausstellungen präsentieren komplette Gestaltungskonzepte. Schließlich sollen Farben, Formen und Techniken miteinander harmonieren und bestmöglich aufeinander abgestimmt sein. Die Kemmerling KG arbeitet nach dem dreistufigen Vertriebsweg und vertreibt ihre Produkte ausschließlich über das eingetragene Fachhandwerk. „Nur so können wir unseren Kunden eine professionelle und optimale Ausführung garantieren“, erklärt Markus Muhr weiter. Großen Wert wird im Unternehmen seit jeher auch auf Service gelegt. So kann der Kunde auf ein professionelles und kompetentes Team zurückgreifen, das gemeinsam mit dem eigenen Fachhandwerker für individuelle Lösungen sorgt. Eine konkrete Budgetplanung bildet dabei die Basis der Badkonzeption und vermittelt von Anfang an Sicherheit. www.badideen-kemmerling.de

Handwerk

Stuck zaubert Altbau-Flair Überall dort, wo edle und gehobene Innenraumgestaltung gewünscht ist, findet Stuck seine Anwendung. Als Stuck werden plastische Schmuckornamente und Ausformungen bezeichnet, die Wände, Gewölbe, Säulen und Decken verzieren. Schon in der Antike war Stuck ein wichtiges Gestaltungselement für Innenräume und Fassaden. „Wer aber bei Stuck nur an die verschnörkelnde Ausgestaltung von gediegenen

Foto: Stuckateur Will

Herrenhäusern und Baudenkmälern denkt, liegt falsch,“ so Werner Will, Inhaber des Meisterbetriebs Stuckateur Will III. Stuckelemente sind heute weit mehr als nur Zierrat aus alten Zeiten. Stuck hat keine praktische Funktion, beschert Fassaden und Innenräumen jedoch opulentes Aussehen. Ob Girlanden, Ranken, Schnörkel oder Muscheln – praktisch jedes Objekt lässt sich aus Stuck modellieren. Stuckprofile unterscheiden sich in verschiedene Anwendungsgebiete wie Eckgesimse, Deckenund Wandprofile. So bilden Eckgesimse eine harmonische Verbindung zwischen Wand- und Deckenflächen. Die Verwendungsmöglichkeiten von Säulen im Innen- und Aussenbereich sind vielseitig. Ob sie als Sockel für Glastische oder als optische Stütze für Vordächer oder Unterzüge dienen – sie sind auf jeden Fall ein Blickfang in der gewohnten Umgebung. Lichtverteiler verzaubern Räumlichkeiten, gezielt angebracht verleihen Sie durch die indirekte Beleuchtung ihrer Umgebung eine Atmosphäre behaglicher Eleganz. Balustraden sind sowohl für den Innenals auch den Außenbereich einsetzbar. Angepasst an die jeweiligen Raum- und Platzverhältnisse

kommen entweder Fertigteile oder individuell gefertigte Balustraden zum Einsatz. Stuck zaubert charmanten Altbau-Flair an jede Wand oder Decke. Entsprechend begehrt sind mit Stuck ausgestattete Wohnungen. Wer historischen Stuck sein Eigen nennt, hegt und pflegt ihn. Wo alter Stuck dagegen fehlt, bringt Stuckateur Will gerne neuen Stuck an.

www.stuckateur-will.de 43

Garten und Landschaft

Farbenpracht in Königswinter

Foto: Carsten Noack

Mit viel Erfahrung aus dem über 40-jährigen Betriebsbestehen plant, baut und pflegt das Familienunternehmen Noack nun schon in der 2. Generation Gärten und Außenanlagen. Im Rahmen von Umbau- und Neubaumaßnahmen zweier Wohnhäuser, die zu einem privaten Wohnkomplex mit einem Hallenbad zusammengefügt wurden, sollte auch der Garten neu gestaltet werden. Zuvor war das Grundstück völlig isoliert und introvertiert angelegt. Insgesamt 15  Fichten und Kiefern mit einem Stammumfang von teilweise über 100 cm mussten gefällt werden, um den Blick auf das Siebengebirge freizulegen und die Sonne auf das Grundstück zu lassen. Die Planung und besonders die Pflanzplanung erfolgte in enger Abstimmung mit der Bauherrin und dem Hochbauarchitekten. Aufgrund Ihrer Vorliebe für Rosen sollten diese attraktiven Dauerblüher den Ausblick aus dem Hallenbad säumen und an den Verweilzonen im Garten verwendet werden. Eine große Herausforderung bei der Gestaltung des Gartens bestand im Höhenunterschied des 44

Geländes von ca. vier Metern. Um diesen abzufangen und möglichst viel wohnliche Gartenfläche zu erhalten, entschied sich die Garten- und Landschaftsbaufirma Noack für eine steile Böschung an der Straße und eine daran anschließende harmonische und sanfte Geländemodellierung. Auf diese Weise ließ sich ein optisch zu starkes Abfallen des Geländes vermeiden. Weitere Höhensprünge wurden durch Basalt-Trockenmauern abgefangen. Bei der Gestaltung des Gartens kam es auch da-

Garten und Landschaft

rauf an, das Gelände mit Südausrichtung vollkommen für den Ausblick auf das Siebengebirge zu öffnen und dabei trotzdem die vorgelagerten, etwas tiefer liegenden Häuser durch die gezielte Erdmodellierung und Abpflanzung zu kaschieren. Die Böschung wurde mit Gehölzen mittlerer bis schwacher Wüchsigkeit wie dem aus dem Mittelmeerraum stammenden Judasbaum, der kanadischen Felsenbirne und Rhododendren abgepflanzt, so dass die Gartengehölze optisch mit den Hintergrundgrün der Landschaft verschmelzen, vorgelagerte Häuser verdecken und dabei aber den traumhaften Ausblick voll erhalten. Mit dem Ziel, die in der Natur vorkommende, gewaltige Blütenexplosion im Frühjahr zu entflechten und über die gesamte Vegetationsperiode zu verteilen, wurden entsprechende Stauden und Gehölze gewählt, die von Januar (Echter Jasmin) bis Oktober (Anemonen, Astern) blühen können. Auf diese Weise ist ein abwechslungsreicher, blühintensiver Garten entstanden, der das ganze Jahr über Höhepunkte bietet. Die Neugestaltung des fast 1.000 m² großen Gar­tens dauerte aufgrund der Hochbauarbeiten insgesamt drei Jahre und wurde in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Um den Pflege­aufwand möglichst gering zu halten, kamen immergrüne, schattenverträgliche Bodendecker zum Einsatz. Darüber hinaus wurden die alpinen Kieselflächen

auf einem UV-stabilisierten, wasserdurchlässigen Kunststoffgewebe ausgelegt, das das Unkraut unterdrückt. Entstanden ist ein Garten, der den Eigentümern über das ganze Jahr verteilt viel Freude und dabei möglichst wenig Arbeit beschert.

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Garten und Landschaft

Rasenpflege leicht gemacht!

Foto: gardena, husqvara

Ein satter, grüner Rasen ganz ohne Filz und Moos – welcher Gartenbesitzer träumt nicht davon? Doch für viele grenzt die regelmäßige Rasenpflege schon eher an einen Albtraum. Das richtige Equipment genügt und schon kann man sich entspannt zurücklehnen. Möglich machen das zum Beispiel intelligente Geräte wie der Automower von Husqvarna und die Gardena Bewässerungstechnik mit Sprin­ klersystem und dem Micro-Drip-System. So gehören mit dem Husqvarna Automower Geräusche, Abgase und Auftanken wie beim Benzinmäher der Vergangenheit an. Völlig lautlos zieht der Automower kontinuierlich seine Bahnen und deckt so nach und nach die komplette Rasenfläche ab. Ein unsichtbar verlegter Draht weist ihn dabei in seine Grenzen. Ist der Akku leer, findet der Automower von selbst seinen Weg zur Ladestation, macht dort Pause und setzt seine Arbeit mit neuer Energie fort. Dabei werden immer nur die Spitzen des Rasens abgeschnitten. Das Schnittgut bleibt als feiner Mulch liegen und sorgt so für eine natürliche Düngung. Auf diese Weise behält der Rasen stets 46

Garten und Landschaft

sein frisches Grün. Bereits 1995 wurde der erste Husqvarna Automower vorgestellt und seitdem konsequent weiterentwickelt. Heute stehen verschiedene ausgereifte Modelle für unterschiedliche Flächenleistungen sowie mit oder ohne Solarpanel zur Verfügung. Neben einem regelmäßigen Schnitt benötigt ein gesunder Rasen aber auch Wasser. Gerade in den heißen Sommermonaten muss man die Natur für ein frisches Grün aber ein wenig unterstützen. Besonders einfach geht das mit dem Gardena Sprinklersystem: Der Bewässerungscomputer steuert die gesamte Anlage nach Programm oder abhängig von der Bodenfeuchte. Die Regner erheben sich aus der Versenkung und verschwinden nach getaner Arbeit wieder unsichtbar unter den Boden. Beete und Hecken werden wassersparend mit der Tropfbewässerung des Gardena Micro-Drip-Systems versorgt. Zwei intelligente Lösungen, wie auch Matthias Keren, Inhaber der in Köln-Rath/Heumar ansässigen Garten- und Landschaftsfirma Keren findet. „Es ist einfach gut zu wissen, dass der Rasen das gesamte Jahr über ganz automatisch optimal mit Wasser versorgt ist und durch regelmäßiges Mähen nahezu unkrautfrei und dicht bleibt.“ so der Fachmann. „Natürlich lassen sich diese Lösungen nicht nur für neue Gärten

nutzen, sondern auch in vorhandene Gärten integrieren,“ erklärt Matthias Keren weiter. Wie das im Einzelnen funktioniert erfahren Interessierte in einem kostenlosen Beratungsgespräch, zu dem je nach Wunsch auch eine Mähvorführung gehören kann.

www.keren-gartenbau.de 47

Garten und Landschaft

Passend zum Garten

Foto: gardomo

Moderne Gartenhäuser

In einem gepflegten Garten sind Anlage, Pflanzen und Accessoires meist harmonisch aufei­ nander abgestimmt und sorgen für ein rundum gelungenes Bild. Nicht selten ist das Gartenhaus der einzige Störfaktor. Damit es sich nicht hinter Hecken verstecken muss, sollte es ebenfalls in das Konzept der Anlage integriert sein und den Garten auf seine Art bereichern. Eine Möglichkeit bieten die Gartenhaus-Modelle von Gardomo, die nach individuellen Vorstellungen gefertigt werden und sich so in das Ambiente

des Gartens einfügen lassen, ohne das Gesamtbild zu stören. Entworfen von dem Architekten Jan Prühs und hergestellt in Deutschland von Christian Plutte, wird jedes einzelne Haus aus haltbaren, robusten Hartholzkompositplatten im 60er Raster gefertigt. Dabei ist die Platzierung der Schiebetüren und der Fensteröffnungen ebenso frei wählbar wie die Fräsung und die farbliche Gestaltung des wetterfesten Gartenhauses. Die Licht- und Fensteröffnungen sind mit Aluminiumlamellen versehen und mit Acrylglas geschlossen. Vorhandene Elektro-, Wasser- oder sonstige Anschlüsse werden beim Aufbau ins Haus verlegt. Insgesamt stehen bei Fassade und Tür rund 70 Farben und Farbkombinationen zur Auswahl, so dass jedes Gartenhaus zu einem Unikat wird. Genauso vielfältig wie die Gestaltung ist auch die Vielzahl der Nutzungsmöglichkeiten. So kann das Gardomo Design Gartenhaus zum Beispiel rein als Licht- bzw. Kunst-Objekt oder aber auch als Bade-, Spiel-, Geräte- bzw. Fahrrad-Haus genutzt werden.

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Alles für Freiluftoasen Nur wenige Minuten von Köln und Bonn entfernt, in Sankt Augustin bietet das Fachgeschäft Pflanzen Breuer alles, was Gartenund Pflanzenliebhaber erwarten. Neben einer Pflanzenvielfalt für innen und außen, Saisonpflanzen, Stauden, Saatgut und hübschen Ac-

ist alles dabei. Exklusive Tische, Stühle und Sonnenliegen aus Aluminium, Edelstahl oder Geflecht sorgen für Komfort und Ambiente und machen aus dem Garten ein Wohnzim-

cessoires steht hier auch eine breite Auswahl an hochwertigen Gartenmöbeln zur Verfügung. Dabei ist ein Trend besonders auffällig: Statt bunter, schmuckloser Plastikstühle sind heute vor allem Gartenmöbel aus leichten, edlen Materialien bei den Kunden gefragt. Design ist wichtig, der Style entscheidend. Und dabei ist die Auswahl groß: Von mediterran bis hin zu puristisch avantgardistisch

mer im Grünen. Natürlich ist auch für den kulinarischen Sommergenuss gesorgt: Von innovativen Grills für alle Ansprüche und Vorlieben bis hin zum passenden Zubehör mit Sinn für Detail und Design – seit März diesen Jahres präsentiert der Weber Shop die gesamte Produktpalette des amerikanischen Grillherstellers. Wem da schon beim Aussuchen das Wasser im Mund zusammenläuft, kann im gemütlich eingerichteten Café Grün bei kleinen Snacks und Kuchen erste Abhilfe schaffen.

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Garten und Landschaft

Über den Dächern von Köln

Foto: Ute Becker

Ein Dachgarten mit Weitblick

An exponierter Lage in Köln entstand ein moderner Dachgarten. Hier galt es, Räume zu schaffen sowie benachbarte Dächer und Fenster zu verbergen, ohne dabei die prächtige Aussicht einzuschränken. Um dies zu erreichen, fiel die Wahl auf eine transparente Lamellenwand, die den Horizont freigibt,

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Garten und Landschaft

zugleich vor Wind schützt und einen einheitlichen Hintergrund für Terrasse und Wasserbecken schafft. Zwei Bassins auf unterschiedlichem Niveau prägen die Anlage. Durch die vorgelagerte Mauerscheibe strömt ein Wasserfall in das tiefergelegene Becken, wodurch Straßengeräusche in den Hintergrund treten. Heiterer, luftiger Bambus kontrastiert mit strengen Buxbaum-Kugeln und sorgt so für spannende Abwechslung. Der seitlich gelegene ‚lange Schlauch‘ wird durch unterschiedliche Materialien optisch verkürzt. Doch trotz verschiedener Gestaltungselemente

strahlt die Anlage Ruhe und Harmonie aus. Die nötige Spannung entsteht aus der Thematisierung von Gegenpolen und den verschiedenen Formen, Farben und Oberflächen, die fein aufeinander abgestimmt sind.

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Die Gartenhaus-Alternative:

Der Garten[Q] ist von drei Seiten zugänglich, komplett wartungsfrei und in verschiedenen Farben erhältlich.

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Architektur

wohnen vertikal Mittels einer komplett in der Werkstatt vorgefertigten und mit einem Kran durch das ausgebaute Dachgeschoss eingehobenen „Holzkiste“ entstand in einem Gründerzeithaus neuer, vielfältig nutzbarer Lebensraum für eine Familie. Die präzise gefügte Konstruktion aus großflächigen Holztafeln fungiert über drei Ebenen als

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Foto: Lukas Roth

Architektur

Treppe, Geländer, Raumteiler, Schrank, Regal und gliedert als orangerot leuchtende Skulptur die gesamte Wohnung. Sie mündet unter einem Oberlicht in ein grosszügig verglastes Studio im Dachgeschoss. Die Treppenskulptur ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit der Architekten Dirk Lüderwaldt und Josef Verhoff mit der Fa. Erulin Holzbau. Die 87 Einzelteile wurden direkt nach den digitalen Architektenplänen aus großen Holztafeln herausgefräst und von der Holzbaufirma in der Werkstatt zusammengefügt. Die Oberflä-

chenbehandlung erfolgte durch die Bauherren in Eigenleistung. Der eigentliche Einbau der sehr kostengünstigen Konstruktion ins Gebäude dauerte lediglich 2 Stunden.

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Haustechnik

Provokantes Design für markante Raumübergänge Der Beschlaghersteller MWE hat zu Jahresanfang den neuen Schiebetürenkatalog herausgebracht. Gezeigt werden viele interessante Lösungen und Systeme im Bereich der „frei laufenden“ Schiebetürsysteme sowie elegante Beschläge für Drehtüren. Das hier gezeigte System Duplex wurde speziell für die Führung schwerer und großer Türblätter entwickelt. Durch die besondere Rollwagenkonstruktion ist die gleichmäßige Verteilung der Kräfte auf alle Laufflächen gewährleistet. Das Beschlagsystem wurde gerade technisch weiterentwickelt und kann mittlerweile Türblätter mit einem Gewicht von bis zu 325 kg bewegen. Neu ab 2011: für fast alle Systeme würde die MWE Soft-Stop Technik entwickelt. Die sanfte Technik, die in ihrer klassischen Form bereits in Schubladen etabliert ist, erhöht jetzt den Bedienkomfort aller MWE-Schiebetüren. Kurz vor dem Endstopper übernimmt ein Dämpfer die Bewegung, so dass die Tür sanft und lautlos in Ihre Parkposition fährt. Eine weitere Neuheit ist der Systemtürgriff

zu den Schiebetüren – immer perfekt im Design auf den Gesamteindruck der Anlage abgestimmt. Geblieben ist nur der komplette Service – MWE übernimmt die Planung, Zeichnung sowie auf Wunsch auch die Lieferung der Glas- oder Holztüren.

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Handwerk

Wohntrends 2011

Fotos: Markus Bollen Photographie

„1wandfrei“ präsentiert kreative Wandgestaltung für Individualisten Raw, Cute, Refined und Mash - so heißen die aktuellen Wohntrends 2011, mit denen der Einheitslook aus weißen Möbeln und dunklen Hölzern endgültig passé ist. Und mit ihm auch die Vorliebe für schlicht weiße Wände! Das neue Motto heißt kreative Wandgestaltung – jetzt kommen die Individualisten zum Zug! Ob rau und mit strukturgebenden Akzenten wie bei „Raw“, farbenfroh und heiter wie bei „Mash“ oder mit lieblichen Details und nostalgischen Mustern wie bei „Cute“ – mit keiner Gestaltungstechnik lassen sich alle aktuellen Trends so perfekt in Szene setzen wie mit einer besonderen Wandbeschichtung auf Kalk-Gips-Basis. Der Edel-Putz besteht aus ausgewählten, rein mineralischen und natürlichen Inhaltsstoffen. Eine Palette von mehr als 40 Farbtönen setzt der gestalterischen Freiheit keine Grenzen. Verschiedene Lasuren schaffen Glätte, erzeugen Patina, Kalk-Effekte oder den angesagten Rost-Look. Mit Schablonen können Friese und filigrane Muster erzeugt werden. Inspiriert von alten Fresko-Techniken entfaltet das Material so die jeweils gewünschte Raumwirkung: mal puristisch industriell, mal rustikal, mal heiter oder mediterran – und dabei immer individuell und fern von eintöniger Gleichmäßigkeit. So wer-

den mit Kreativität und handwerklichem Können Wände zu Kunstwerken – jedes ein Unikat.

„Von dezenten Effekten bis hin zu kraftvoll akzentuierten Wänden und charakteristischen Strukturen entwickeln wir Lösungen nach den individuellen Ansprüchen unserer Kunden“, erklärt Wandgestaltungs-Experte Christian Reidick vom Kölner Unternehmen einwandfrei, das die Wandveredelungstechniken seit Jahren einsetzt und immer weiter perfektioniert hat. Auch stark beanspruchte Flächen, Feuchtbereiche und Fassaden können mit der exklusiven Wandbeschichtung effektvoll gestaltet werden. Im Innenbereich sorgt der feuchtigkeitsregulierende Mineralputz zudem für ein gesundes Raumklima. www.1wandfrei.de 55

Kunst

Joel Shapiro Für den großen Oberlichtsaal des Museum Ludwig schuf der US-amerikanische Bildhauer Joel Shapiro eine Installation aus neuen und bereits bestehenden Arbeiten, die zu einem Gesamtgefüge im Raum verwoben werden. Nach einem ausgeklügelten Plan arrangierte der Künstler zahlreiche farbige Holzbalken unterschiedlichster Größe und lässt dadurch ein neues Gefühl dafür entstehen, was Raum und was Bildhauerei sein können. Seit dem 25. Februar 2011 ist diese außergewöhnliche Ausstellung des in Deutschland eher für sein figuratives Werk bekannten Künstlers im Museum Ludwig zu sehen. Joel Shapiros Arbeiten scheinen sich im Raum zu bewegen – kaum sichtbar an dünnen Fäden zwischen Decke und Boden verspannt verwandeln sie den Ausstellungsraum damit selbst zu einer ebenso immensen wie luftigen Skulptur. Mit jedem Schritt ändert sich das Bild, verändern sich Grenzen, Dimensionen oder Farben. Shapiro spielt mit der Wahrnehmung und Konstruktion des Raums, ohne dass seine Arbeiten nur mit diesem einen verbunden sind. Bei aller Verbundenheit mit modernistischen und minimalistischen Traditionen schafft er überra56

schende (Werk-)Konstellationen und völlig neue Raumerfahrungen. Ebenso wie im Umgang mit Materialien geht es auch bei der Beziehung zum Ort immer wieder um Transformation, um die Umwandlung und Auflösung vermeintlich feststehender Zuschreibungen. Obwohl auf basale geometrische Formen reduziert und aus bemaltem Holz geschaffen, entwickeln die Werke der

Foto: Museum Ludwig

Ausstellung eine beinahe fließende Leichtigkeit und raumauflösende Bewegung. Shapiros Konzept erinnert an die frühen russischen Konstruktivisten, die der Raumerfahrung oberste Priorität in ihrer Kunstproduktion gegeben haben. Konstruktion, Dynamik und ihre Wechselwirkung waren Schlüsselbegriffe für

Kunst ihre oft raumgreifenden Werke. Doch auch wenn Shapiro mit diesem formalen Erbe spielt, geht er doch leichtfüßig über es hinaus, befreit es von utopistischer Aufladung und lässt Material und Form ihren Raum. Joel Shapiro wurde 1941 in New York geboren und studierte von 1964 bis 69 Bildende Kunst an der New York University. Er vertrat die Vereinigten Staaten 1976 auf der 37. und 1980 auf der 39. Biennale von Venedig. Seine Arbeiten waren auf der documenta 6 und der documenta 7 zu sehen. Shapiro lebt und arbeitet in New York. Ausstellungszeitraum: 26. Februar bis 25. September 2011 Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln Öffnungszeiten: Di bis So (inkl. Feiertage): 10 - 18 Uhr Jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 - 22 Uhr montags geschlossen

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Stadtentwicklung

Dialog Kölner Klimawandel (DKK) Ein grüner Masterplan für die Stadt. „Köln entwirft sich selbst“ - intelligente Bürgerbeteiligung mit neuem Motto Der Dialog Kölner Klimawandel greift mit einem breit angelegten Kommunikationsprozess den globalen Megatrend Green Cities auf. Keine Stadt kommt heute noch um die Frage herum, welche Folgen der globale Klimawandel für ihre Zukunft haben wird. „Weltweit ist die Klimadebatte aber nur ein Teil einer größeren Diskussion darum, wie eine Stadt „nachhaltig“ und für alle Generationen zukunftsfähig wird – wie sie also nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial gerecht gestaltet werden kann. Diese internationale „Green-City“-Debatte (im Englischen steht „Green“ für Nachhaltigkeit) nehmen wir mit unserer Initiative für Köln auf “, so die Initiatoren der Vorhabens Svend Ulmer und Thomas Luczak. „Unser Ziel ist aber nicht ein weiterer Papiertiger. Strategiepapiere allein genügen nicht. Wir brauchen attraktive praktische Beispiele und Leitprojekte nach dem Motto ‚Nachhaltige Stadt zum Nachahmen‘ “.

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Die Initiative Dialog Kölner Klimawandel nimmt diese Fragestellungen für Köln auf und organisiert in 2011 eine Vielzahl von Veranstaltungen zu wichtigen Themen urbaner Nachhaltigkeit. Ob es um neue Möglichkeiten des öffentlichen Personennahverkehrs oder neue Verkehrsmittel, Null-Emissions-Quartiere oder lokale Energie-

produktion, die Konzepte der künftigen Bundesgartenschau, soziale Lebensqualität oder die Zukunft der Industriebrachen geht - in insgesamt sechs Themenfeldern entwickeln Experten, Stadtverwaltung und Bürger für Köln eine urbane Zukunftsvision und beispielhafte Praxislösungen in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Stadtentwicklung Ideenwettbewerb „Kölns Klima wandeln“ gestartet Um die Beteiligung möglichst vieler Kölner Bürgerinnen und Bürger an der Projektentwicklung zu ermöglichen, hat die Initiative außerdem zu

einem Wettbewerb aufgerufen, im dem beispielhafte Lösungen für die Stadt (Nachhaltigkeit zum „Anfassen“) vorschlagen werden können. Eingereicht werden können Ideen bis zum 30.4. Auf der Internetseite des DKK www.koelner-

klimawandel.de wird über den Wettbewerb und seinen Ablauf informiert. Der Dialog Kölner Klimawandel ist eine Gemeinschaftsinitiative des KATALYSE Umweltinstituts des Hauses der Architektur Köln, der Stadt Köln und vieler weiterer Organisationen der Stadtgesellschaft. Das Projekt erhielt für seine Ideen und Konzeption bereits beträchtliche Vorschusslorbeeren: So wurde der Dialog Kölner Klimawandel bereits am 2010 von den führenden deutschen Architekten- und Ingenieurverbänden und der Deutschen Akademie der Künste als ausgezeichnetes und richtungweisendes Projekt zum Klima­ s chutz ausgezeichnet, „welches Klimaschutz und Bürgerengagement in einer breit angelegten Debatte zur nachhaltigen Stadtentwicklung vereint und konkrete Perspektiven für die Umsetzung aufzeigt.“ www.koelner-klimawandel.de

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Innenausstattung

Cesto: modernes Understatement Die neue BoConcept Kollektion 2011 Klassischer Look, gerade Linien: Cesto ist ein Designsofa des modernen Unterstatements, das erst auf den zweiten Blick seine besonderen Qualitäten zeigt. Die leicht verstellbaren Rückenlehnen des Klassikers Cesto bieten zwei Neigungsstufen – so wird aus dem modernen Sofa mit niedrigem Rücken ein komfortables Hochlehner-Sofa. Das Sofa passt sich den Anforderungen an. Gerade für große Menschen ideal, die bequem sitzen wollen, aber nicht auf den modernen Look verzichten wollen, der horizontale Linien betont. Mit den einzeln verstellbaren Rückenlehnen ist individuelles Sitzen möglich. Typisch BoConcept Dafür ist der dänische Designmöbelhersteller bekannt: Das Sofa Cesto ist ein modulares System mit zehn verschiedenen Sitzmodulen und verschiedenen Beinvarianten. Entsprechend den persönlichen Wünschen an ein Sofa wird aus den Modulen und den über 80 möglichen Bezügen das individuelle Cesto zusammengestellt. Um

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Fotos: BoConcept

Innenausstattung

herauszufinden, welche Kombination perfekt zum eigenen Typ und Wohnstil passt, stehen die Einrichtungsberater/innen von BoConcept gern beratend zur Seite. Internationale Designmöbel – ganz individuell Aktuelle Trends und individuelles Design: Der Designmöbelhersteller BoConcept präsentiert sich weltweit mit über 240 Geschäften. In Düsseldorf ist er zweimal und in Köln einmal vertreten und zeigt eine große Auswahl an Designmöbeln für die Bereiche Wohnen, Schlafen, Essen. Den Kunden wird eine sonst kaum erreichte Freiheit geboten: Möbel werden per Modulsystem nach eigenen Wünschen zusammengestellt.

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Baukultur Köln, Dom, Chor, Obergaden © Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

UNTERWEGS ZU DEN GLASFENSTERN DES KÖLNER DOMS Öffentliche Kinderführungen Im Foyer des Kölner Domforums herrscht am frühen Sonntagnachmittag gewöhnlich eine ruhige Atmosphäre. Einige Besucher verweilen auf Sitzbänken, den Blick auf das lebendige Treiben auf der Domplatte gerichtet, andere trinken Kaffee oder lesen Zeitung. Woher kommen die vermehrten Kinderstimmen? Familien strömen in den Eingangsbereich und gruppieren sich um einen der Stehtische, an dem Tickets für die angekündigte Kinderführung verkauft werden. Empfohlen sind diese Domführungen für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Häufig kommen auch jüngere oder ältere Geschwister mit. „Alle Kinder sind willkommen. Das Moderieren zwischen unterschiedlichen Altersstufen bin ich von meinen Kindern zu Hause gewöhnt“, so Franziska von Borries, die selbst drei Kinder im Schulalter hat, und die die jungen Kunstinteressierten an diesem Sonntag durch den Dom führen wird. Heute geht es um das Thema „Bilder aus Glas, Licht und Farbe“. An der Hauptfassade des Kölner Doms machen die Kinder ihre ersten Beob62

achtungen. Wie sehen die Kirchenfenster von außen aus? Farben sind nicht zu erkennen, die Scheiben erscheinen dunkel, fast schwarz. Das Betreten des Doms wird für die ganze Gruppe an diesem sonnigen Tag zu einem spürbaren Erlebnis. Der Kirchenraum ist lichterfüllt von Sonnenstrahlen, die durch die bunten, großen Glasfenster zwischen den mächtigen Pfeilern der gotischen Architektur hindurch in den Innenraum leuchten. Wie kommt dieses Leuchten zustande? Die jungen Besucher können dies nachvollziehen, indem sie sich eine Martinslaterne vorstellen, bei der das Licht einer Kerze durch buntes Transparentpapier von innen nach außen scheint. Hier ist es umgekehrt, hier strahlt die Sonne als Lichtquelle von außen durch die Glasfenster in den Kirchenraum. Im Mittelalter deuteten die Menschen diese Lichtfülle in den gotischen Kathedralen als Zeichen des Göttlichen, das über die Finsternis siegt. Die vielfarbigen Glasfenster lassen einen transzendenten Lichtraum entstehen.

Im nördlichen Seitenschiff betrachten die Kinder ein Fenster aus der Renaissance. Im oberen Teil erkennen sie die Darstellungen der Heiligen Drei Könige, deren Reliquien im Kölner Dom aufbewahrt werden. Es sind biblische Geschichten, die in den Glasfenstern nacherzählt werden. In jener Zeit hatten nur die Gelehrten die Kenntnis zu lesen und zu schreiben und so einen direkten Zugang zu den biblischen Schriften. Die einfachen Menschen dagegen, die in großen Scharen nach Köln pilgerten, lasen die Geschichten der Bibel in den Fensterbildern ab. „Ist das Fenster mit Fensterfarben bemalt?“ fragt ein kleiner Junge und möchte mehr über die Herstellungstechnik der alten Glasfenster erfahren. Franziska von Borries holt ein Glasfenstermodell aus ihrer Tasche hervor, das auf der Grundlage historischer Vorbilder eigens für die Kinderführungen in der Glaswerkstatt der Dombauhütte hergestellt wurde. Bei genauer Untersuchung des Modells erkennen die Kinder, dass das Fenster aus bunt gefärbten Glasscheiben zusammengesetzt

Baukultur Köln, Dom, Südquerhausfenster nach einem Entwurf von Gerhard Richter © Entwurf: Gerhard Richter, Köln / Foto: Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

Köln, Dom, Nordseitenschiff, Dreikönigenfenster, Gesamtansicht © Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

ist. Nur die Binnenzeichnung ist mit Schwarzlot, einer Farbe, die auf das Glas aufgebrannt ist, gemalt. Die einzelnen kleinen Glasscheibchen sind in Bleiruten gesteckt. Wie ein Mosaik ist das Fenster aus Buntglas zusammengesetzt. Jede kleine Farbfläche der Darstellung ist durch einen Bleisteg von der anderen Farbe getrennt. „Das hat sicher lange gedauert, bis ein Fenster fertig war“, bemerkt eines der Kinder. „Was ist eigentlich Glas?“, möchte ein anderes Kind wissen. Glas besteht aus gewaschenem Sand, Holzasche als Flussmittel und farbgebenden Metalloxyden. Dieses Gemisch wird auf eine Temperatur von etwa 1.200 Grad erhitzt und zu Glasfluss geschmolzen. Der Glasbläser bläst aus dem dickflüssigen Klumpen auf einer Hohlpfeife eine zylinderförmige Blase, die dann gewalzt und geschnitten wird. Die Vielfalt der Glasfenster im Kölner Dom ist groß. Die Darstellungen zeigen nicht nur biblische Geschichten, auch Standbilder von Königen und Heiligen, darüber große ornamentale Flächen. Auch unerwartete Themen entdecken die Kinder in den Darstellungen eines Autos im „Kinderfenster“ oder des Planeten Saturn in einem Fenster der Turmvorhallen. Die letzte Station führt zum neuesten Fenster

Quadrate beliebig, denn sie wurden durch einen Zufallsgenerator angeordnet. Aber bei genauer Betrachtung lässt sich eine Ordnung herauslesen. Wer sieht die spiegelbildlichen Wiederholungen in den großen, länglichen Fensterbahnen? Um dies zu erforschen, müssen sich die Besucher intensiv mit der Farbabfolge befassen, denn es ist nicht einfach, die Spiegelungen zu erkennen.

Köln, Dom, Chor, Ältere Bibelfenster, Detail: Anbetung der Heiligen Drei Könige © Dombauarchiv Köln

des Kölner Doms im Südquerhaus. „Die Kölner nennen dieses Fenster Richter-Fenster“, erklärt Franziska von Borries, „weil der Entwurf von dem Künstler Gerhard Richter stammt.“ 72 Farben hat der Künstler aus der Farbpalette aller Domfenster ausgewählt. Es sind schöne, leuchtende Farben, die bei Sonneneinfall faszinierende Farbmuster auf die Steinarchitektur projizieren. Auf den ersten Blick erscheint die Farbverteilung der kleinen

Die kleinen Kinder erzählen von ihren Lieblingsfarben und suchen ihre persönlichen Favoriten. Sie sind erfreut, wenn sie diese in dem großen Fenster wiederfinden. Besonderes Interesse zeigen auch die älteren Kinder. Ein Mädchen fühlt sich an Pixel einer digitalen Fotografie erinnert. Auch ein Erwachsener meldet sich zu Wort: „Ich denke bei den bunten, lebhaften Farben an die Vielfalt der Schöpfung.“ So entsteht ein Dialog zwischen den kleinen und großen Besuchern, der zu intensivem Nachdenken anregt. „Die Stunde ist wieder viel zu schnell vergangen, ich könnte noch viel mehr erzählen von den Bildern aus Glas und Farbe“, bemerkt Franziska von Borries und verabschiedet sich von den kleinen und großen Besuchern.

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Impressum CUBE Das Köln Bonner Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart 01|11 CUBE informiert über lokale Architektur, Stadtentwicklung, Außenraumgestaltung, Sanitär- und Haustechnik, Wohn- und Einrichtungstrends sowie modernen Lebensstil mit dem Schwerpunkt Köln und Bonn. Chefredaktion Gerrit Menke (verantwortlich) Bublitzer Sraße 32, 40599 Düsseldorf Telefon 0211-650264-0

Urheber- und Verlagsrecht Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Annahme des Manuskripts gehen das Recht zur Veröffentlichung sowie die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonderdrucken, Fotokopien und Mikrokopien an den Verlag über. Jede Verwertung außerhalb der durch das Urheberrechtsgesetz festgelegten Grenzen ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. In der unaufgeforderten Zusendung von Beiträgen und Informationen an den Verlag liegt das jederzeit widerufliche Einverständnis, die zugesandten Beiträge bzw. Informationen in Datenbanken einzustellen, die von Verlagen oder von kooperierenden Dritten geführt werden.

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Gebrauchsnamen Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind.

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Redaktion Dunja Hennes Kunst und Kultur: Heiko Cramer Gesamtanzeigenleitung Gerrit Menke Bublitzer Straße 32, 40599 Düsseldorf Telefon 0211-650264-12 [email protected] Vertrieb b1 communication GmbH Bublitzer Straße 32, 40599 Düsseldorf Telefon 0211-650264-0 [email protected] Gestaltungskonzept / Layout Folker Willenberg Druck KESSLER Druck + Medien GmbH & Co. KG, Bobingen

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ebenfalls erhältlich CUBE - Essen und das westliche Ruhrgebiet CUBE - Düsseldorf

Spenden-Button: www.stiftung-stadtgedaechtnis.de

Spenden-Hotline: 0900 1 03 03 09

© Stefanie Behrendt

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Die Einrichtung Vianden GmbH Aachener Straße 524–528 50933 Köln-Braunsfeld Tel. 0221 9497780 www.vianden-koeln.com

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