Bayerisches Finanz Zentrum. Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Banken und Versicherungen

June 7, 2016 | Author: Sofia Schmid | Category: N/A
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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Banken und Versicherungen

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Bayerischer Finanzgipfel 2015 zum Thema Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Banken und Versicherungen

Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Inhaltsverzeichnis

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Grußwort der Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

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Einleitung durch das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V.

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Programm des Bayerischen Finanzgipfels

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Sprecher des Bayerischen Finanzgipfels

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Partner des Bayerischen Finanzgipfels

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Projekte des Bayerischen Finanz Zentrums (BFZ) e.V. in 2015

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Teilnehmer am Bayerischen Finanzgipfel

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Impressum

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Grußwort der Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

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Die Digitalisierung und die damit verbundenen Chancen und Probleme gehören neben der Niedrigzinsphase und der Regulierung zu den aktuell größten Herausforderungen der Finanzbranche. Davon betroffen sind sowohl die Unternehmenssteuerung als auch die Kundenkommunikation und der Vertrieb. Insgesamt nimmt die Komplexität der Geschäftsabläufe zu. Unter den Experten besteht Einigkeit darüber, dass sich die Branche intensiv mit der Digitalisierung befassen muss. Noch haben die Unternehmen keinen Königsweg zur Lösung aller damit zusammenhängenden Fragen gefunden. Sicher ist aber: Kunden wollen mit Banken und Versicherungen digital interagieren. Diesem Wunsch muss die Branche Rechnung tragen. Gleichzeitig stehen die Unternehmen bei der Umsetzung der Digitalisierung vor der Aufgabe, die Vertraulichkeit der Kundendaten in besonderem Maße zu schützen. Vor diesem Hintergrund kommt dem Thema des 9. Bayerischen Finanzgipfels besondere Bedeutung zu. Unter dem Titel „Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Banken und Versicherungen“ lädt das Bayerische Finanz Zentrum erneut zu einem ­spannenden Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ein. In den vergangenen Jahren ist es dem Bayerischen Finanz Zentrum gelungen, den Bayerischen Finanzgipfel als festen jährlichen Treffpunkt für Entscheider aus der Finanzbranche zu etablieren. Zum Erfolg dieser Veranstaltung trägt die Aktualität der Themen ganz erheblich bei. Ich freue mich deshalb gemeinsam mit dem Bayerischen Finanz Zentrum auch in diesem Jahr auf interessante Vorträge und anregende Diskussionen.

Ilse Aigner Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Einleitung durch das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V. Prof. Dr. Wolfgang Gerke Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums e.V.

Prof. Dr. Elmar Helten Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums e.V.

Dr. Felix Breuer Geschäftsführer des Bayerischen Finanz Zentrums e.V.

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Produzenten von Sachgütern und Dienstleistungen als auch ihre Kunden nutzen zunehmend die Möglichkeiten der weltweiten Verbreitung des Internets und die informationstechnischen Verarbeitungsmöglichkeiten von exponentiell wachsenden Datenmengen (Big Data) nehmen zu. Da sich Intermediationsdienstleistungen in vielfacher Hinsicht gut digitalisieren lassen, sind Banken und Versicherungen mit ihren Produkten und Dienst­ leistungen vom Digitalisierungstrend besonders betroffen: • Anbieter und Kunden kommunizieren vermehrt über verschiedene Kanäle (Multichannel) • Produzenten und deren Zulieferer automatisieren interne und externe Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette • Big Data Technologien ermöglichen neue, innovative, an Kundenwünschen orientierte Produktentwicklungen in bisher nicht gekannter Tiefe und Breite • Gewohnheiten und Kaufverhalten verschiedener Kundengruppen verändern sich mit den neuen Möglichkeiten und Erkenntnissen der Informationsverarbeitung nachhaltig Der Wettbewerb um immer anspruchsvollere Bank- und Versicherungskunden nimmt zu, gleichzeitig nimmt die Kundenloyalität ab, weil die Kunden die sie interessierenden Angebote immer besser vergleichen können. In Bezug auf Bankdienstleistungen erklären neue Anbieter die traditionelle Kreditwirtschaft für überflüssig. In der Versicherungswirtschaft ist das fundamentale Produktionsgesetz vom Risikoausgleich im Kollektiv und in der Zeit durch die zunehmende Individualisierung der Kunden und das Denken in immer kürzeren Zeitintervallen in Frage gestellt. Der Wunsch der Banken und Versicherungen nach national, europäisch und international einheitlichen regulatorischen Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen ist verständlich, da gerade Banken und Versicherungen für den Erhalt der Finanzmarktstabilität besonders stark reguliert werden. Entsprechend sind EU-Kommission und Aufsicht gefordert, für alle – auch für die FinTechs als neue Marktteilnehmer – einheitliche Regeln und Rahmenbedingungen zu schaffen und auch bisher branchenfremde Monopolunternehmen mit Blick auf den Daten- und Verbraucherschutz wettbewerbskonform zu regulieren. Die Nutzung der neuen Möglichkeiten der Digitalisierung darf nicht mit einer Minderung des Verbraucherund Datenschutzes einhergehen und Cyberrisiken müssen beherrschbar bleiben.

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Die Digitalisierung ist für Banken und Versicherungen ein strategisches Thema, da Geschäftsmodelle und Produktions- und Marktprozesse in nahezu allen Geschäftsfeldern betroffen sind. Banken und Versicherungen stehen vor der Herausforderung zu entscheiden, in welchem Umfang, in welcher Form und in welcher Geschwindigkeit sie sich digitalisieren wollen und können, um gegenüber der alten und neuen Konkurrenz Marktanteile zu gewinnen und nicht zu verlieren. Wir dürfen gespannt sein, wie der Digitalisierungstrend heute beim 9. Bayerischen Finanzgipfel von den Vortragenden gesehen wird und freuen uns auf pointierte Vorträge und zielführende Diskussionen. Wir bedanken uns für den auf unsere Debatte folgenden Staatsempfang der Bayerischen Staatsministerin und Stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner. Ferner danken wir den Rednern und Partnern des Bayerischen Finanzgipfels und wünschen Ihnen allen einen inspirierenden Gedankenaustausch. Im Übrigen: Der 10. Bayerische Finanzgipfel findet am 24. Oktober 2016 statt.

Über das Bayerisches Finanz Zentrum (BFZ) e.V. Das BFZ begleitet den Aufbau von Praxisnetzwerken und die Durchführung von projekt­ orientierten Lösungen aktueller finanz- und versicherungswirtschaftlicher Fragestellungen. Der Dialog zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Studenten wird über verschiedene Formate – wie z. B. die Veranstaltung „Bayerischer Finanzgipfel“, den Karrierebereich auf dem Portal www.fivego.de bzw. Projekte mit Praxispartnern – geführt. Sie finden ab Seite 54 eine Auswahl von BFZ-Projekten aus 2015. Einige davon haben einen engen Bezug zur Digitalisierung, dem Thema des diesjährigen Bayerischen Finanzgipfels. Wie immer sind Sie herzlich eingeladen, mit Ihren Projektideen auf uns zuzu­ kommen.

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Programm des Bayerischen Finanzgipfels

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Bayerischer Finanzgipfel – Residenz München Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Gerke & Prof. Dr. Elmar Helten Präsidium Bayerisches Finanz Zentrum 13:30

Empfang der Gäste in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München

14:00

Eröffnung des Bayerischen Finanzgipfels



Ilse Aigner Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin

14:15

Vortrag



Günther H. Oettinger European Commissioner for Digital Economy and Society

14:45

Diskussion



Dr. Jürgen Huschens Industry Technical Leader Insurance Europe der IBM Deutschland GmbH



Dr. Alexander Mahnke Vorstandsvorsitzender des DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V. CEO Insurance der Siemens Financial Services GmbH



Dr. Christof Mascher Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer der Allianz SE

15:45

Pause

16:30

Vortrag



Ralph Hamers CEO and Chairman Executive Board ING Group Chairman Management Board Banking

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17:00

Diskussion



Eröffnungsvortrag



Dr. Andreas Dombret Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank und Dezernent für die Bankenaufsicht



Martin Zielke Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG



Prof. Dr. Michael Koetter Professor für Banking and Finance an der Frankfurt School of Finance & Management gGmbH



Peter Buschbeck Mitglied des Vorstands der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG



Erik Podzuweit Gründer und Geschäftsführer Scalable Capital GmbH

18:45

Aperitif im Weißen Saal

19:00

Staatsempfang und festliches Dinner im Kaisersaal der Residenz



Ilse Aigner Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin



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Sprecher des Bayerischen Finanzgipfels

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Günther H. Oettinger European Commissioner for Digital Economy and Society

Vortragsthema: Digitalisierung — Chancen und Herausforderungen für Deutschland und Europa

Vita Günther H. Oettinger ist seit dem 1. November 2014 der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Am 10. Februar 2010 wurde er EU-Kommissar für Energie und war vom 1. Juli bis 31. Oktober 2014 Vizepräsident der Europäischen Kommission. Zuvor war Herr Oettinger in den Jahren von 2005 bis 2010 Ministerpräsident des Landes Baden-­ Württemberg und seit 1984 Mitglied des Landtages. Darüber hinaus ist er Mitglied des ­Präsidiums und des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands.

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Dr. Jürgen Huschens Industry Technical Leader Insurance Europe der IBM Deutschland GmbH

„Die rasante Geschwindigkeit mit der sich vielfältigste neue Technologien entwickeln und die Verknüpfung dieser Technologien mit IT – Innovationen führt zu weitreichenden Veränderungen im privaten als auch im wirtschaftlichen Umfeld – der Digitalisierung. Vor diesem Hintergrund diskutiert Dr. Jürgen Huschens mit Ihnen über Prinzipien, die diese Veränderungen charakterisieren und damit auch geeignet sein könnten, Ihre derzeitigen Überlegungen und zukünftigen Entwicklungen rund um die Chancen und Veränderungen im Umfeld der Digitalisierung zu beeinflussen.“

Vita Dr. Jürgen Huschens ist seit 1992 als IT-Architekt bei IBM beschäftigt und verantwortet dort seit 2006 die fachlichen und technischen Inhaltsdimensionen der IBM Geschäfts­ aktivitäten in der Versicherungswirtschaft auf europäischer Ebene. Seit seiner Ernennung zum „IBM Distinguished Engineer“ im Jahre 2009 gehört er als IBM Executive zum Technical Leadership Team der IBM Corporation. Dr. Huschens arbeitet mit Versicherungsunternehmen und in Gremien der internationalen Versicherungswirtschaft auf weltweiter Ebene. Er war Mitglied des Führungsteams der IBM Academy of Technology. Seine wissenschaftliche Ausbildung führte über ein Studium der Wirtschaftsmathematik, einem Master in Applied Mathematics an der Rice University, Houston, Texas, bis zur Promotion in einem Themengebiet der angewandten Mathematik und Informatik.

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Dr. Alexander Mahnke Vorstandsvorsitzender des DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V. CEO Insurance der Siemens Financial Services GmbH

„Neben Versicherern und Maklern spielen im Industrieversicherungsmarkt die Versicherungsabteilungen bzw. die firmenverbundenen Versicherungsvermittler eine große Rolle. Aus Sicht dieser Marktseite, als Präsident des DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V. stellvertretend für die versicherungsnehmende Wirtschaft, wird Dr. Alexander Mahnke mit Ihnen über die Bedeutung und den Einfluss der Digitalisierung im Industrieversicherungsmarkt sprechen. Entstehen hierdurch für Unternehmen neue Risikolandschaften? Bedroht die Digitalisierung bestehende Geschäftsmodelle der Industrieversicherer und –makler bzw. erwachsen hierdurch etwa neue Möglichkeiten? Entstehen hieraus neue Kollektive bzw. gibt es einen Trend zu ­Individualisierung?“ Vita Dr. Alexander Mahnke begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1999 bei Siemens, wo er zuletzt bei SFS für die Koordination der weltweiten Konzernhaftpflichtversicherungsprogramme zuständig war. Von 2004 bis 2010 war er bei AON Jauch & Hübener unter anderem als Leiter des Geschäftsfelds Financial Services Group tätig. 2010 übernahm er bei Marsh die Leitung der beiden Geschäftsgebiete Financial & Professional Services (FINPRO) und Credit & Political Risks und wurde Anfang 2011 in die erweiterte Geschäftsleitung der Marsh GmbH berufen. Im April 2011 übernahm er die Leitung der Business Unit Insurance bei der Siemens Financial Services GmbH in München und ist in dieser Funktion für alle versicherungsfähigen Risiken des Siemens-Konzerns zuständig. Dr. Alexander Mahnke ist Vorsitzender des Vorstandes des DVS Deutscher VersicherungsSchutzverband e.V.. Dr. Alexander Mahnke hat Rechtswissenschaften in Bayreuth, München und Montpellier studiert und an der Universität Bochum promoviert.

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Dr. Christof Mascher Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer der Allianz SE

„Die digitale Welt bietet Versicherungsunternehmen die Möglichkeit näher an den Kunden zu rücken. Sie ermöglicht es, neue Services anzubieten, die im Alltag des Kunden von Bedeutung sind und über die reine Absicherung von Risiken hinausgehen.“

Vita Christof Mascher ist Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer der Allianz SE seit September 2009. Nach dem Start bei den Commercial Lines / Broker (1989) hatte er mehrere Führungspositionen in der Allianz Elementar inne, unter anderem war er von 2000 – 2005 der Chief Financial Officer und Chief Operating Officer. Von 2006 – 2009 war er Vorstandsmitglied der Allianz Deutschland AG und Chief Operating Officer. Er ist der Aufsichtsratsvorsitzende der Allianz Managed Operations and Services SE und der Allianz Worldwide Partners SAS (beides Mandate innerhalb der Allianz Gruppe).

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Ralph Hamers CEO and Chairman Executive Board ING Group Chairman Management Board Banking

Vortragsthema: Digital Revolution in Banking „The banking landscape is rapidly changing as a result of the digital revolution. Customers want to interact with their banks in new ways and banks need to adapt their distribution ­models accordingly.”

Vita Profile: Ralph Hamers was appointed a member of the Executive Board of ING Group on 13 May 2013. On 1 October 2013, he was appointed CEO and chairman of this Board. Ralph Hamers joined ING in 1991. Before his appointment to the Executive Board, he was CEO of ING Belgium and Luxembourg. Ralph Hamers is also chairman of the Management Board Banking. Education: Ralph Hamers holds a Master of Science degree in Business Econometrics/ Operations Research from Tilburg University (the Netherlands). Career: 1991, Relationship manager Structured Finance in the Global Clients division; 1995, Head of Media Finance Group; 1997, Deputy general manager Global Lending Risk Management; 1999, General manager ING Romania; 2002 – General manager ING Bank branch network; 2005, Chief executive officer ING Bank Netherlands; 2007, Global head of the Commercial Banking network; 2010, Head of Network Management for Retail Banking Direct & International; 2011, Chief executive officer ING Belgium and Luxembourg; 2013, CEO and chairman Executive Board ING Group and Management Board Banking.

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Dr. Andreas Dombret Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank und Dezernent für die Bankenaufsicht

Vortragsthema: Total digital? Die Zukunft des Bankgeschäfts „Die Digitalisierungswelle hat auch den Bankensektor erfasst. Sie spült neue Wettbewerber auf den Markt, sie schafft neue Risiken und sie verändert die Beziehungen zwischen Banken und Kunden. Was können Banken tun, um in dieser neuen Welt zu bestehen? Was muss die Regulierung tun, um eventuelle neue Risiken zu kontrollieren, um einen fairen Wettbewerb herzustellen und um Innovationen zu ermöglichen?“

Vita Andreas Raymond Dombret (*1960 in den USA) ist seit 1. Mai 2010 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank. Er ist aktuell verantwortlich für die Bereiche Banken und Finanzaufsicht, Risiko-Controlling sowie die Repräsentanzen und Repräsentanten. Außerdem ist er für G7, G20 und IWF (Stellvertreter der Deutschen Bundesbank), SSM Supervisory Board (Mitglied), Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (Mitglied der Deutschen Bundesbank) und Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel (Mitglied des Verwaltungsrats) zuständig. Andreas Dombret besitzt die deutsche und die amerikanische Staatsbürgerschaft.

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Seine Karriere begann Andreas Dombret 1987 in der Zentrale der Deutschen Bank. Er arbeitete zehn Jahre bei JP Morgan in London sowie in Frankfurt und war hier als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für die Betreuung deutscher Finanzinstitute. Danach war er vier Jahre lang als Co-Sprecher der Geschäftsleitung und Partner bei Rothschild in Deutschland tätig. Von 2005 bis 2009 war er bei der Bank of America als Vice Chairman Europa und Vorsitzender der Geschäftsleitung für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantwortlich. 2009 wurde er als Honorarprofessor an die European Business School berufen. Er ist unter anderem Schatzmeister bei der Atlantik Brücke. Außerdem ist er Kuratoriumsmitglied beim CFS Center for Financial Studies in Frankfurt und bei der Österreichischen Bankwirtschaftlichen Gesellschaft in Wien, Mitglied der Börsensachverständigenkommission des BMF. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel und im Board des International Center for Monetary and Banking Studies (ICMB)/Genf sowie Mitherausgeber der Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen.

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Martin Zielke Vorstandsmitglied der Commerzbank AG

„Die fortschreitende Digitalisierung ist Herausforderung und Chance zugleich. Es entstehen attraktive neue Geschäftsmöglichkeiten. Diese nutzen wir, indem wir unser Geschäftsmodell kontinuierlich weiterentwickeln und bereit sind, auch neue Wege zu gehen. Wir investieren deshalb in unser Privatkundengeschäft und zugleich in FinTechs, die aus unserer Sicht innovative digitale Geschäftsmodelle entwickeln. Digitalisierung ersetzt aber nicht Qualität. Wer im Privatkundengeschäft wachsen will, muss die besten digitalen Angebote und die beste Beratung bieten.“

Vita Geboren: 1963 in Hofgeismar (Hessen); Familienstand: verheiratet, zwei Kinder. Beruflicher Werdegang: 1983 – 1985, Deutsche Bank AG, Filiale Kassel, Ausbildung zum Bankkaufmann; 1985 – 1990, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Georg-AugustUniversität, Göttingen; 1990, Diplom-Kaufmann; 1990 – 2000, Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main; 2000 – 05.2001, Deutsche Bank 24, Frankfurt am Main, Bereichsleiter ­Vermögensanlage; 06.2001 – 12.2001, Deutsche Hyp, Frankfurt am Main, Bereichsleiter Finanzierung Private Kunden; 01.2002 – 12.2004, Commerzbank AG, Frankfurt am Main, Konzernleitung Private Kunden; 01.2005 –03.2006, Commerzbank AG, Frankfurt am Main, Konzernleitung Corporate Banking; 04.2006 – 12.2007, Eurohypo AG, Eschborn, Mitglied des Vorstands, Chief Financial Officer; 01.2008 – 11.2010, Commerzbank AG, Frankfurt am Main, Bereichsvorstand Group Finance; seit 11.2010, Mitglied des Vorstands zuständig für das Business Segment Private Customers. Mandate: Vorsitzender des Aufsichtsrates der comdirect bank AG, Vorsitzender des ­Aufsichtsrates der Commerz Real AG.

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Prof. Dr. Michael Koetter Professor of Banking and Finance der Frankfurt School of Finance & Management gemeinnützige GmbH

„Das klassische Geschäftsmodell von Universalbanken wird durch zunehmende regulatorische Bürden und ein bis auf ­weiteres herrschendes Nullzinsumfeld herausgefordert. Neue Wettbewerber außerhalb des Bankwesens bedrängen konventionelle Intermediäre, zum Beispiel P2P Lending Plattformen, innovative Zahlungsverkehrstechniken oder marktbasierte Finanzlösungen. Die Bank von morgen wird daher nicht nur mittels Effizienzgewinnen zum Abbau von Überkapazitäten erfolgreich sein können, sondern sich mittels Kooperationen auch ausserhalb der Finanzindustrie neu erfinden müssen.“

Vita Seit dem Sommer 2012 ist Michael Kötter Professor of Banking and Finance an der ­Frankfurt School of Finance and Management. Er leitet das im Januar 2015 gegründete ­Forschungszentrum „Financial Intermediaries and the Real Economy“ und zeichnet sich seit dem Sommer 2014 kommissarisch für die Finanzmarktabteilung des Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) als Abteilungsleiter verantwortlich. Davor hielt er den Lehrstuhl für Internationale Finanz- und Monetärökonomie an der Universität Groningen inne. Er erhielt seinen PhD der Volkswirtschaftslehre von der Universität Utrecht und den MSc von der Universität Maastricht. Er war ebenfalls für die Boston Consulting Group und im Forschungszentrum der Deutschen Bundesbank tätig. Aktuelle Forschungsschwerpunkte betreffen empirische Studien im Bankwesen, zum Beispiel zu den Themen Crowdfunding, unkonventionelle Geldpolitik und systemisches Risiko und internationales Bankwesen. Seine Forschung wurde sowohl durch Stiftungen der Finanzwirtschaft als auch nationalen Forschungsgesellschaften gefördert und wird regelmäßig in international begutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht.

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Peter Buschbeck Mitglied des Vorstands der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG

„Digitalisierung schreitet stark und schnell voran – unsere Kunden sozialisieren sich täglich schnell und schneller mit den digitalen Möglichkeiten und Angeboten über alle Branchen hinweg. Das setzt neue Standards für unsere Branche. Der technische Fortschritt und die Leichtfüßigkeit der Kundenerlebnisse verändert die gesamte Wertschöpfungskette. Kerntreiber der Entwicklung ist das fundamental veränderte Kundenverhalten, sowie der daraus veränderte Anspruch der Kunden an Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Beratungsqualität. Es ist kein Digital-entweder-oder mehr, sondern es ist ein Muss, welches sich gut mit einer physischen Präsenz vor Ort kombinieren lässt. Diese Entwicklung ist eine Chance für die Branche, denn unterm Strich betrachtet können uns neue digitale Formen der Interaktion, der Services und Angebote dabei unterstützen, dem Kunden immer bessere Lösungen für seinen Bedarf bereit zu stellen. Für uns haben wir definiert: Eine Unterscheidung zwischen Filialkunde und Digitalkunde gibt es nicht mehr; deshalb haben wir auch früh auf die digitale Revolution und das fundamental veränderte Kundenverhalten reagiert.“

Vita Beruflicher Werdegang: 1981 – 1988, Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der TH Darmstadt; 1988 – 1994, ITW – Illinois Tool Works zuständig für Zentral- und Osteuropa; 1995 – 1996, Citibank Privatkunden AG, Direktor Card Operations; 1996 – 1997, Citibank Privatkunden AG, Direktor Marketing & Vertrieb, Diners Club Deutschland GmbH, Frankfurt; 1997 – 1999, Citibank Privatkunden AG, Citicorp Card Operations GmbH, Nordhorn, Geschäftsführer, Mitglied des Senior Management Committee; 1999 – 2001, General Electric-GE Capital GmbH, Köln, Geschäftsführer des Bereichs Finance & Leasing; 2001 – 2005, Mitglied des Vorstands der Citibank Privatkunden AG & Co. KgaA, Vertrieb und Marketing, Geschäftsführer der Citi Sales Direct GmbH, Aachen; 2005 – 2009, Mitglied des Vorstands der SEB-Bank AG, Deutschland, Dezernat Retail; 2007 – 2009, Vorsitzender des Vorstands der SEB AG; seit August 2009, Mitglied des Vorstands der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG, München.

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Erik Podzuweit Gründer und Geschäftsführer Scalable Capital GmbH

„Technologie führt zu einer drastischen Änderung von Kostenstrukturen. Die Grenzkosten hochdigitalisierbarer Finanzdienstleistungen werden gegen null gehen. Das resultierende „Unbundling“ wird zu schmerzvollen Umwälzungen in der Finanzindustrie führen. Die Digitalisierung wird hier aufgrund bestehender Anreiz- und Entscheidungsstrukturen nicht von den etablierten Akteuren ausgehen, denn es gilt nicht nur „too big to fail”, sondern auch „too big to innovate”. Treiber werden neue, aktuell noch unbekannte Unternehmen sein.“

Vita Erik Podzuweit hat langjährige Erfahrung im Finanzbereich und im Aufbau digitaler Geschäftsmodelle. Er war zuletzt als Co-CEO für das Deutschlandgeschäft von Westwing Home & Living verantwortlich. Zuvor arbeitete Erik 7 Jahre als Executive Director bei ­Goldman Sachs in London und Frankfurt. Dort betreute er Finanzinstitute im Bereich ­Kapitalanlagen und war für eine elektronische Handelsplattform zuständig. Erik studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Kiel und Warwick und lehrte als Tutor im Bereich Statistik und Ökonometrie.

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Partner des Bayerischen Finanzgipfels

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BayernLB BayernLB – Die bayerische Bank für die deutsche Wirtschaft Die BayernLB zählt zu den führenden Geschäftsbanken für große und mittelständische Kunden in Deutschland und ist ein leistungsfähiger Unternehmens- und Immobilienfinanzierer mit regionalem Fokus und ausgewogenem Risikoprofil. Als Mitglied der SparkassenFinanzgruppe steht die BayernLB den Sparkassen in Bayern in enger Partnerschaft als Produktlieferant mit breitem Angebot zur Verfügung, gleichzeitig erfüllt sie die Zentralbankfunktion im Verbund. Privatkunden betreut die BayernLB vor allem über ihre Tochtergesellschaft Deutsche Kreditbank AG (DKB). Große deutsche und ausgewählte internationale Unternehmen mit Deutschlandbezug Erfolgreiche und langjährige Beziehungen zu deutschen und internationalen Großkunden zeichnen die BayernLB aus. Hierzu zählen DAX-, MDAX- und Familienunternehmen ab 1 Mrd. Euro Jahresumsatz, die vom deutschen Heimatmarkt aus tätig sind. Ebenso werden internationale Unternehmen mit einem ausgeprägten Deutschlandbezug betreut. Kernkompetenzen sind insbesondere klassische Kreditfinanzierungen, wie Betriebsmittel-, Investitions- und Handelsfinanzierungen. Anerkannte Kompetenz besitzt die Bank in der Begleitung ihrer Kunden ins Ausland, sei es über Absicherungen in Währungen und ­Zinsen, im klassischen Trade Finance oder auch mit der Projekt- und Exportfinanzierung. Daneben unterstützt die BayernLB ihre Kunden auch erfolgreich auf deren Weg an den Kapitalmarkt, beispielsweise über Bonds oder Schuldscheine. Mittelständisches Firmenkundengeschäft Die BayernLB ist die Kundenbank für den deutschen Mittelstand, vor allem in den Wirtschaftsregionen Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hohe Produkt- und Beratungsqualität, gute persönliche Kundenbeziehungen und langjährige Expertise prägen das Profil der Bank als zuverlässiger Partner im Geschäft mit dieser Kundengruppe. Umfassendes Know-how bietet die BayernLB bei der aktiven Begleitung der mittelständischen Exportwirtschaft auf neuen Absatzmärkten. Außerdem hat sie eine herausragende Marktstellung im Fördergeschäft.

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Als langfristiger Partner unterstützt die BayernLB ihre Kunden weit über die klassische Kreditfinanzierung hinaus und bietet u. a. maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Export- und Handelsfinanzierung, Dokumentengeschäft, Zins- und Währungsmanagement, Derivate, Zahlungsverkehr und Leasing an. Sparkassen Die Sparkassen sind für die BayernLB als bedeutende Kunden und Vertriebspartner eine tragende Säule des Geschäftsmodells. Mit den bayerischen Sparkassen, die auch lang­ jährige und verlässliche Miteigentümer der BayernLB sind, verbindet die Bank eine Kooperation im Rahmen der bevorzugten Partnerschaft. Der Konzern BayernLB nimmt für die Sparkassen zentrale Aufgaben wahr und stellt ihnen maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen für das Eigen- und Endkundengeschäft zur Verfügung (z.B. im Zahlungsverkehr, in der Unterstützung bei Wertpapier-, Anlage- und Auslandsgeschäften, mit Konsortial- und Förderkrediten sowie im Sorten- und Edelmetallgeschäft). Bei den außer­ bayerischen Sparkassen konzentriert sich das Angebot auf ausgewählte Produktsegmente. In dieser komplementären Ergänzung der Produktpalette durch die BayernLB liegt einer der Mehrwerte für die Sparkassen. Daneben bildet das Funding der Sparkassen auch ein wichtiges Fundament für die Refinanzierung der BayernLB und die Stärkung des Liquiditätsverbundes. Immobilien Das Immobiliengeschäft beinhaltet langfristige gewerbliche Immobilienfinanzierungen und -dienstleistungen. Hierbei liegt der regionale Fokus des Bereichs Immobilien auf Deutschland, selektiv werden deutsche Kunden auch ins Ausland begleitet. Zur Arrondierung werden auch internationale Kunden mit Deutschlandbezug unterstützt. Der Bereich der gewerblichen Immobilien umfasst Bestandsfinanzierungen, Projektentwicklungen, wohnwirtschaftliche Bauträger und Portfoliofinanzierungen. Bei den Managementimmobilien unterstützt die Bank vor allem mit Finanzierungskonzepten für Hotel- und Logistik­ immobilien sowie für Immobilien im Pflege- und Gesundheitsbereich. Zudem arrangiert der Bereich auch Konsortialfinanzierungen u.a. zusammen mit den Sparkassen. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften Real I.S. AG, ­BayernGrund, LBImmoWert, BayernImmo und BayernFM forciert, um die Kunden noch umfassender aus einer Hand zu betreuen.

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Öffentliche Hand Im Geschäft mit der Öffentlichen Hand konzentriert sich die BayernLB insbesondere auf den Ausbau der Marktposition in ihrem Kernmarkt Bayern sowie die Intensivierung des Vertriebs in enger Zusammenarbeit mit den bayerischen Sparkassen. Das Leistungsspek­ trum für die Staats- und Kommunalkunden und die Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform umfasst eine breite Palette individueller Finanzierungs- und Anlagelösungen. Der Konzern BayernLB zeichnet sich hier durch ein hohes Maß an Erfahrung und Knowhow bei Public Private Partnership-Projekten sowie im Bereich Erneuerbare Energien aus. Besondere Bedeutung kommt dem Liquiditätsmanagement zu. Privatkunden Über ihre Tochtergesellschaft DKB als „Hausbank im Internet“ betreut die BayernLB bereits heute über 3 Mio. Privatkunden, Tendenz stark steigend. Die DKB fokussiert sich neben dem Internetbanking insbesondere auf die Zukunftsmärkte Umwelttechnik, Gesundheit & Pflege sowie Bildung & Forschung. Daneben gehören Gewerbekunden und Kunden aus dem Bereich Infrastruktur, insbesondere in Ostdeutschland, zu den ­Zielkunden der DKB. Die BayernLabo übernimmt für die BayernLB im öffentlichen Auftrag das wettbewerbsneutrale Wohnungs- und Städtebaufördergeschäft. Diese Position wird die BayernLabo, auch über Chancen aus den in Deutschland aufgelegten Konjunkturpaketen, kontinuierlich stärken. Darüber hinaus betreut die BayernLB Privatkunden indirekt über die Zusammenarbeit mit den bayerischen Sparkassen, denen eine umfangreiche Palette an Produkten und Dienstleistungen für das Retail Banking bereitgestellt wird. Mehr unter: www.bayernlb.de

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BearingPoint

Gabriele Höhler

Dr. Robert Bosch

Regionale Leiterin Financial Services / Banking Deutschland Partnerin, BearingPoint

Partner, BearingPoint

BearingPoint ist eine der führenden Management- und Technologieberatungen Europas. Unsere 3.350 Mitarbeiter betreuen zusammen mit unserem globalen Beratungsnetzwerk Kunden in über 70 Ländern und engagieren sich gemeinsam mit ihnen für einen mess­ baren und beständigen Geschäftserfolg. Wir unterstützen Kunden bei der Entwicklung neuer Geschäftsstrategien, der Optimierung bestehender Verfahren und Prozesse sowie der Auswahl passender Technologiekonzepte. Dabei haben unsere Berater die sich kontinuierlich wandelnden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen immer im Blick: Mit enormen Aufgaben durch Digitalisierung und Regulierung sowie stetig steigenden Herausforderungen an eine nachhaltige Entwicklung verändern sich Organisationen und ganze Branchen grundlegend. Die flexible Herangehensweise der BearingPoint-Berater sichert die fokussierte und langfristig erfolgreiche Umsetzung der Kundenprojekte mithilfe von zukunftsorientierten Lösungen. Davon profitieren unsere Kunden aus Industrie, Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie der öffentlichen Verwaltung.

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Zu den langjährigen Mandanten von BearingPoint zählen ein Großteil der Dax 30- und ­Fortune 500-Unternehmen sowie Ministerien. Gabriele Höhler ist Partner bei BearingPoint und verantwortet die Service Line Business Strategy & Transformation. Die Schwerpunkte ihrer über 20-jährigen Beratungstätigkeit liegen unter anderem in den Bereichen Business Strategien, Business Development und Business Planning & Controlling sowie im Bereich der Transformation von Banken und Finanzinstituten und auf dem Gebiet von Restrukturierungen und Kostensenkungsprogrammen. Dr. Robert Bosch ist Partner bei BearingPoint und gehört der Banking & Capital Markets Group in Deutschland an. Der Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit liegt auf der Schnittstelle von Unternehmensstrategie, Kapitalmarktprozessen und Kapitalmarkt-­ Compliance, hierzu hat er Kunden in Europa, dem Nahen Osten und Asien mehr als 15 Jahre lang beraten. Er hat zahlreiche wegweisende Artikel zu Kapitalmarktthemen ­veröffentlicht. Mehr unter: www.bearingpoint.com

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COMMERZBANK Werner Braun Bereichsvorstand Privatkunden für die Marktregion Süd

Die Zukunft des Bankgeschäftes ist digital und persönlich Die Bankenwelt ist im Umbruch. Immer strengere Regulierungsvorschriften, anhaltend niedrige Zinsen und die zunehmende Digitalisierung haben das Verhalten der Bankkunden in den letzten Jahren stark verändert. Aber gerade die Digita­ lisierung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance für die Banken. Denn Digitalisierung bedeutet Geschwindigkeit. So werden wir bei der Entwicklung neuer Angebote immer schneller. Ein Beispiel: Für die Entwicklung unserer ersten Banking-App benötigten wir noch 1,5 Jahre. Unsere Kontostand-App haben wir in gerade einmal sechs Wochen entwickelt. Gleichzeitig können Kunden Produkte dank Internet und Smartphones viel einfacher und schneller als früher abschließen. Digitalisierung ersetzt jedoch nicht die Qualität, denn Kunden erwarten von ihrer Bank mehr als Apps. Bei Bankgeschäften ist für viele Kunden auch im digitalen Zeitalter der Mensch immer noch wichtiger als die Maschine. Das gilt interessanterweise übrigens auch für die jüngere Generation: Nach einer repräsentativen Umfrage ist für 84 Prozent der unter 24-jährigen eine Bank mit Filialen wichtig. Unsere Erfahrung zeigt außerdem: Je komplexer ein Produkt ist, desto mehr hat der Kunde den Wunsch nach einem persönlichen Gespräch. Kunden wollen also kein Entweder-oder – sie wollen beides und selbst entscheiden, wie, wann und wo sie ihre Bankgeschäfte erledigen. Deshalb entwickeln wir die Commerzbank konsequent weiter von einer Filialbank zu einer modernen Multikanalbank, in der wir persönliche Beratung mit digitalen Angeboten verbinden. Dabei gehen wir bewusst einen anderen Weg als viele Wettbewerber. Für uns sind Filiale und Mobile-Banking kein Widerspruch. Während sich andere Institute aus der Fläche zurückziehen und ihr Filialnetz deutlich verkleinern, bieten wir unseren Kunden auch in Zukunft eine Beratung vor Ort. Aber das Angebot in der Filiale wird sich verändern und digitaler werden. Deshalb testen wir derzeit neue Filial­modelle in Berlin und Stuttgart.

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Parallel dazu haben wir unser Online und Mobile Banking in den letzten beiden Jahren deutlich ausgebaut und so den technologischen Vorsprung der Direktbanken aufgeholt. Das bedeutet, unsere Kunden können heute alle wesentlichen Bankgeschäfte auch online erledigen. Die digitalen Angebote werden sehr gut genutzt. Alleine unsere KontostandApp, bei der Kunden ohne Log-in ihren Kontostand und die letzten Umsätze abfragen können, wird an Spitzentagen über 400.000 Mal abgefragt. Unsere neueste App erleichtert Kunden seit 1. Oktober 2015 den Kontowechsel, indem Daueraufträge, Lastschriften und regelmäßige Zahlungen automatisch auf das neue Konto umgestellt werden. Als erste große Filialbank in Deutschland geben wir zudem seit Anfang des Jahres eine Sicherheitsgarantie für das Online und Mobile Banking. Nutzer der modernen Legitima­ tionsverfahren photoTAN und mobileTAN erhalten im Schadensfall die vollständige Summe zurück. ­ Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von FinTech-Gründungen. Als eine von wenigen Banken haben wir früh reagiert und Tochtergesellschaften gegründet, um in Innovationen im Finanzsektor zu investieren. Der main incubator investiert zum ­Beispiel in Unternehmen, die sich noch in einer sehr frühen Phase ihrer Entwicklung befinden. Von der Mentalität und Innovationskraft der FinTechs können wir durchaus noch einiges lernen. Wichtig ist für uns dabei aber immer, dass jedem Kunden die Lösung angeboten wird, die am besten zu seinen Bedürfnissen passt. Mit dem Umbau zur Multikanalbank wollen wir unseren Wachstumskurs in der Commerzbank fortsetzen. Da der Bankenmarkt in Deutschland stagniert, müssen wir dazu Marktanteile, Kunden und Neugeschäft von unseren Wettbewerbern gewinnen. Mit anderen Worten: Wer wachsen will, muss verdrängen. Das gelingt uns immer besser: Wir wachsen im Privatkundengeschäft. Immer mehr Kunden vertrauen bei finanziellen Themen der Commerzbank. Allein seit Ende 2012 sind wir bundesweit um mehr als 660.000 Kunden gewachsen. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die hohe Qualität unserer Beratung sowie unser vollständig überarbeitetes Produkt- und Leistungsangebot. Damit haben wir nicht nur die Zufriedenheit unserer Kunden deutlich erhöht, sondern in den letzten Jahren auch zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen. Mehr unter: www.commerzbank.de

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Deutsche Bank Dr. Ulrich Schürenkrämer Vorsitzender der Regionalen Geschäftsleitung Süd und Mitglied des Management Committee Deutschland

Über die Deutsche Bank Die Deutsche Bank ist eine der führenden kundenorientierten globalen Universalbanken. Mit weltweit mehr als 98.000 Mitarbeitern in rund 3.000 Niederlassungen ist sie Deutschlands größtes Kreditinstitut. Ihre Geschäfte umfassen eine breite Palette von Aktivitäten im ­Firmen- und Privatkundengeschäft, in der Vermögensverwaltung und im Investment ­Banking. Der Konzern ist in allen Regionen der Welt tätig. In ihrem Heimatmarkt Deutschland ist die Deutsche Bank Marktführer. In Europa gehört sie zu den führenden Anbietern. Eine starke Wettbewerbsposition hat sie in Nordamerika und in wichtigen, vor allem ­asiatischen Wachstumsmärkten. Gesellschaftlich engagiert Seit jeher gehört gesellschaftliches Engagement zum Selbstverständnis der Deutschen Bank. Mehr als jeder vierte Mitarbeiter in Deutschland engagierte sich 2014 als „­Corporate Volunteer“. Darüber hinaus investierte die Deutsche Bank im vergangenen Jahr 80,5 Mio. Euro weltweit in gemeinnützige Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales sowie Kunst und Kultur. Seit 2006 unterstützt die Deutsche Bank die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und richtet gemeinsam mit ihr den bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ aus. Seit 2013 ist die Bank Nationaler Förderer. 2015 prämiert der Wettbewerb unter dem Jahresthema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ Ideen und Projekte, die die Digitalisierung und Vernetzung vorantreiben und somit Zukunft nachhaltig gestalten. Mehr unter: www.deutsche-bank.de

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Finanzplatz München Initiative Andreas Schmidt Sprecher der Finanzplatz München Initiative und Geschäftsführer der Börse München

Finanzplatz München Initiative: Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Banken und Versicherungen Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) begleitet als Sprachrohr des Finanzplatzes München/Bayern die breite politische Diskussion um die regulatorischen Rahmenbedingungen. Mit ihren rund 50, auch global agierenden Teilnehmern, vertritt sie dabei die gemeinsamen Interessen für das gesamte Spektrum der Finanz- und Versicherungswirtschaft und der für diesen Bereich relevanten Institutionen. Anspruch der fpmi ist, den deutschen und europäischen Finanz- und Wirtschaftsstandort aktiv mitzugestalten. Dies gelingt immer wieder auf’s Neue. Die Rahmenbedingungen für Banken und Versicherungen haben sich in den vergangenen Jahren dramatisch geändert. Ein kostengetriebener, globaler Wettbewerb in der Finanzbranche, die stetige Zunahme sich teilweise widersprechender regulatorischer Maßnahmen und die fortschreitende Digitalisierung ganzer Prozessketten mit dem Auftreten ganz neuer Marktteilnehmer – den sogenannten FinTechs – engen die Spielräume der etablierten Branche stark ein. Gerade die Digitalisierungsprofiteure der noch jungen FinTechBranche werden dabei wesentlich geringerer Regulatorik unterzogen als die etablierten Institute – hier herrscht alles andere als ein Level Playing Field. Wesentliches Ziel der fpmi ist es, für Chancengleichheit und mehr Fairness im Kapitalmarkt zu sorgen. Eine qualitative statt quantitative Regulierung mit einem ganzheitlichen Ansatz für alle Marktteilnehmer soll sinnvolle Rahmenbedingungen für die Branche zum Nutzen ihrer Kunden schaffen. Im Zentrum stehen so derzeit die Themenkomplexe Digitalisierung und Industrie 4.0, die Ausgestaltung der Kapitalmarktunion, insbesondere mit Blick auf die Mittelstandsfinanzierung, Basel III und Folgeregularien. In der jüngsten ­Brüsselreise der fpmi Mitte Oktober standen diese Themen ebenfalls im Zentrum bei den zahlreichen Treffen mit Fachpolitikern aus der EU. Um auch auf wissenschaftlicher Basis

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vor den politischen Entscheidern argumentieren zu können, hatte die fpmi ein Gutachten des renommierten Finanzwissenschaftlers Prof. Dr. Christoph Kaserer von der TU München zur Kapitalmarktunion in Auftrag gegeben. Bei der Digitalisierung geht es der fpmi und ihren Mitgliedern neben dem regulatorischen Ungleichgewicht vor allem um die zentralen Fragestellungen der Datensicherheit und des Datenschutzes sowie um das weitreichende Thema des Kundenschutzes vor dem Hintergrund einer möglichen Entsolidarisierung des Versicherungswesens. Weitere Schwerpunkte der Arbeit der fpmi sind u.a.: • MiFID II und Folgeregeln • Anlegerschutz • Bankenstrukturreform / Trennbanken • Europäische Einlagensicherung • Datenschutzgrundverordnung • Infrastrukturfinanzierung • Juncker-Plan und Auswirkungen auf den Finanzplatz Die fpmi vertritt mit München/Bayern einen der bedeutendsten Finanzstandorte Europas. Um dessen Position gerade auch im internationalen Wettbewerb über die Grenzen der EU hinaus zu erhalten und weiter auszubauen, muss die Finanzwirtschaft auf aktuelle Herausforderungen angemessen reagieren können. In fairer Konkurrenz die Digitalisierung voranzutreiben zum Wohle der Kunden, das steht im Zentrum der Entwicklungen innerhalb der Finanzbranche in den kommenden Jahren. Nur wenn dies gelingt, kann die Finanz- und Versicherungswirtschaft ihre wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Aufgaben auch in Zukunft im gewohnten Maße erfüllen. Mehr unter: www.fpmi.de

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Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern Dr. Jürgen Gros Mitglied des Vorstands, Genossenschaftsverband Bayern e.V.

Genossenschaftliches Banking aus einer Hand als Erfolgsrezept der Zukunft Der Begriff Digitalisierung ist schillernd, eine genaue Definition gibt es bislang nicht. Und doch erfasst die Digitalisierung sehr viele Lebensbereiche und verändert sie. Das gilt auch für die Bankenwelt. Was also ist die Digitalisierung? Aus meiner Sicht ist ihr Kern die ­Kombination aus immer größer werdenden Rechenleistungen, riesigen Datenmengen und innovativen Kommunikationsformen. Den Banken bietet die Digitalisierung gänzlich neue Möglichkeiten, allerdings sehen sie sich auch einer Vielzahl neuer Wettbewerber gegenüber. Der Wettbewerbsvorteil der 279 bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken im digitalen Innovationsrennen liegt in der Nähe zu ihren Kunden. Die genossenschaftlichen ­Kreditinstitute unterhalten das dichteste Filialnetz aller Banken in Bayern. Die Herausforderung für die bayerischen Genossenschaftsbanken liegt demnach darin, diese Nähe ins digitale Zeitalter zu transformieren. Dafür muss die Digitalisierung ganzheitlich betrachtet werden. Mit den neuen technischen Möglichkeiten können die Banken einerseits ihre internen Prozesse und Strukturen optimieren, Kunden gezielter ansprechen oder effizient und sicher mit den stetig steigenden Regulierungsanforderungen umgehen. Die Digitalisierung der Banken muss andererseits vor allem den Bedürfnissen der Kunden dienen. Entscheidend für den Erfolg der digitalen Transformation ist somit die optimale Abstimmung digitaler und analoger Angebote aus der Sicht des Kunden.

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Die meisten Kunden wünschen sich neben dem digitalisierten Banking in Echtzeit einen persönlichen Ansprechpartner, der ihnen vertrauensvoll mit Rat und Tat zur Seite steht. Das ist bei Privatkunden nicht anders als im Firmenkundengeschäft. Für die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken steht deshalb fest: Bankdienstleistungen aus einer Hand, analog und digital – das ist das Erfolgsrezept der Zukunft. Die Filiale als Teil der genossenschaftlichen DNA ist deshalb ein Wettbewerbsvorteil. Wir sind und bleiben da, wo unsere digitalen Wettbewerber hin wollen: Nah dran an unseren Kunden. Mehr unter: www.gv-bayern.de

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HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG Über das Unternehmen Die HypoVereinsbank ist Teil der UniCredit, einer der größten Bankengruppen Europas. Sie zählt mit einer Bilanzsumme von 313 Mrd. € zu den größten Finanzinstituten in Deutschland. Für die UniCredit verantwortet sie das gesamte Deutschlandgeschäft und ist gleichzeitig das Kompetenzzentrum für das internationale Investment Banking. Als fokussierte Universalbank betreibt die HypoVereinsbank Bankgeschäfte aller Art. Dabei betreut der Geschäftsbereich Commercial Banking in Deutschland in den Geschäftsfeldern Privatkunden Bank und Unternehmer Bank alle Kunden mit standardisiertem oder individuellem Service- und Beratungsbedarf mit vielfältigen Bankdienstleistungen. Der Geschäftsbereich Corporate & Investment Banking (CIB) zielt hinsichtlich Beratungs­ kompetenz, Produkt- sowie Prozessqualität und Wertschöpfung darauf ab, „erste Adresse“ für große Firmenkunden und institutionelle Kunden zu sein. Als Multikanalbank stehen wir unseren Kunden nicht nur über ein modernes Filialnetz, sondern selbstverständlich auch über nutzerfreundliche Online- und Mobile Banking Angebote sowie Online-Filialen mit umfangreichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Wie keine andere deutsche Bank verbindet die HypoVereinsbank eine langjährige regionale Verwurzelung mit einem konzernweiten Banken-Netzwerk in 17 Ländern Mittel- und ­Osteuropas. Insgesamt ist die HypoVereinsbank über die UniCredit weltweit in rund 50 Staaten vertreten. Über das Bankgeschäft hinaus versteht sich die HypoVereinsbank als Corporate Citizen und pflegt ein intensives gesellschaftliches E ­ ngagement in den ­Regionen, in denen sie tätig ist. Produkte und Dienstleistungen Als Universalbank bietet die HypoVereinsbank allen Kundengruppen – Privat- und Private Banking Kunden, Geschäfts-, Firmen- und Immobilienkunden sowie sehr vermögenden Kunden und Institutionellen – eine breite Palette von modernen Produkten und Finanzdienstleistungen an. Mehr unter: www.hypovereinsbank.de

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IBM (International Business Machines Corp.) IBM ist ein global integriertes Technologie- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk, New York. Mit Niederlassungen in mehr als 170 Ländern ist IBM der Technologieund Transformationspartner, um gemeinsam mit Unternehmen, Regierungen und NonProfit-Organisationen IT-Lösungen für ihre Herausforderungen zu entwickeln. Innovation bildet dabei den Kern der IBM Strategie. Das Lösungsportfolio bietet ein breites Spektrum von Consulting-, Cloud- und IT-Services über die zugehörigen intelligenten IT-Infrastrukturen aus Software und Hardware sowie Finanzierung. Für Unternehmen aller Größen wird die IT zu einem zentralen Element, um die Transformation ihrer Geschäftsmodelle voranzutreiben und die Chancen durch die zunehmende Globalisierung der Märkte erfolgreich zu nutzen. Daher konzentriert sich IBM heute auf mehrere Wachstumsinitiativen – Business Analytics, Cloud Computing, Mobile Enterprise, Social Computing, geografische Wachstumsmärkte und die Smarter-Planet-Strategie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IBM und Kunden rund um die Welt arbeiten eng zusammen, um die Expertise in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Technologie sowie Beratung so einzusetzen, dass Unternehmen dynamischer und effizienter agieren können. Auch Städte und Volkswirtschaften können durch umfassende Weiterentwicklungen ihrer Infrastruktur, beispielsweise bei Fragen rund um Energie, Transport, Administration, Medizin und Ausbildung, intelligenter werden. Mit einem auf die Kunden und deren Wertschöpfung zugeschnittenen Vertrieb bündelt das Unternehmen seine Industrie- und Lösungsexpertise, wobei die Geschäftsbereiche regional und nach Branchen strukturiert sind. So profitieren Kunden von spezialisierten Teams mit umfassendem Branchenwissen und einer durchgängigen Betreuung durch Ansprechpartner direkt vor Ort.

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Seit der Gründung im Jahr 1911 hat sich IBM immer wieder neu definiert und ist durch weit über Technologien hinausgehende Innovationen und einem Jahresumsatz von 92.8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 zu einer der stärksten Marken der Welt aufgestiegen. Jährlich investiert das Unternehmen mehr als sechs Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Die IBM Deutschland Research & Development GmbH in Böblingen ist eines der größten Technologiezentren der IBM weltweit. IBM hat in 2014 die Rekordzahl von 7.534 US-Patenten erteilt bekommen – im Schnitt erhielten die IBM Erfinder mehr als 20 Patente pro Tag. Das Unternehmen belegt damit zum 22. Mal in Folge den Spitzenplatz in der Rangliste des US-Patentamts. Mehr als 400 dieser Erfindungen stammen aus dem deutschen IBM Entwicklungszentrum in Böblingen sowie dem Forschungszentrum der IBM in Rüschlikon bei Zürich. Mit ihrem umfassenden Lösungsangebot bietet IBM Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Einsatz- und Karrieremöglichkeiten im In- und Ausland, sowie die Mitarbeit in internationalen Projektteams. Unter dem Stichwort „Employability“ setzt IBM auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildung – IBM investiert in diesem Bereich weltweit jährlich rund 500 Millionen US-Dollar. Mehr unter: www.ibm.com/de

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ING-DiBa Die ING-DiBa ist mit mehr als 8 Millionen Kunden die drittgrößte Privatbank in Deutschland. Das Institut wurde im Oktober 1965 als Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG (BSV) gegründet. An den Standorten Frankfurt (Hauptstandort), Berlin (Repräsentanz), ­Hannover, Nürnberg und Wien arbeiten mehr als 3.500 Mitarbeiter für die ING-DiBa. Teil des weltweiten ING-Netzwerkes Die ING-DiBa AG ist als deutsches Kreditinstitut Teil der internationalen ING Groep, die ihren Sitz in den Niederlanden hat. Die ING ist ein weltweit tätiger Finanzkonzern, dessen Geschäftsschwerpunkt im Bankgeschäft für Privat- und Firmenkunden liegt. Mehr als 53.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in über 40 Ländern die Dienstleistungen der ING an. Transparente Produkte und Service rund um die Uhr Die Kerngeschäftsfelder der ING-DiBa im Privatkundengeschäft sind Spargelder, Wert­ papiergeschäft, Baufinanzierungen, Verbraucherkredite und Girokonten. Das Institut ist jeden Tag 24 Stunden für seine Kunden erreichbar. Das Geschäftsmodell der Bank ist durch ein auf wenige und transparente Produkte, mit günstigen Konditionen konzen­ triertes Angebot und eine hohe Kosteneffizienz gekennzeichnet. Das Wirtschaftsmagazin „€uro“ kürte die ING-DiBa zu Deutschlands „Beliebtesten Bank 2015“.

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Firmenkundenkundengeschäft der Bank Im Segment Commercial Banking ist das Firmenkundengeschäft der Bank zusammengefasst. ING Commercial Banking Germany mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zum weltweiten Commercial Banking Netzwerk der ING Group mit Niederlassungen in über 40 Ländern. ING Commercial Banking Germany bietet Bankdienstleistungen für große, interna­ tional operierende Firmenkunden. Neben klassischen Bankprodukten wie Corporate ­Lending und Transaction Services ist ING ein weltweit führender Anbieter für Structuredund Project-Financing-Konzepte, die mit Kapitalmarktlösungen ergänzt werden. Mehr unter: www.ing-diba.de

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iShares by BlackRock Peter Scharl CFA, Head of iShares Germany, Austria & Eastern Europe

BlackRock ist ein weltweit führender Anbieter von Investmentmanagement, Risikomanagement und Beratung von institutionellen und privaten Anlegern. Zum Stichtag 30. Juni 2015 hat die Gesellschaft 4,721 Billionen US-Dollar verwaltet. BlackRock hilft Kunden, ihre finanziellen Ziele zu erreichen und Herausforderungen zu meistern. Dazu bietet sie ein breites Spektrum an Produkten an, das Vermögensverwaltungsmandate, Publikumsfonds, iShares® (börsengehandelte Indexfonds) und andere gepoolte Investmentvehikel umfasst. Zudem bietet BlackRock über BlackRock Solutions® einer breiten Schar institutioneller Kunden Risikomanagement, strategische Beratung und Investmentsystemlösungen an. BlackRock hat seinen Stammsitz in New York City, USA. Das Unternehmen beschäftigte per 30. Juni 2015 rund 12.400 Mitarbeiter in mehr als 30 Ländern. Damit verfügt es über eine bedeutende Präsenz in den wichtigsten Märkten weltweit, darunter Nord- und Südamerika, Europa, Asien, Australien, der Mittlere Osten und Afrika. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Unternehmens: www.blackrock.com | Twitter: @blackrock_news | Blog: www.blackrockblog.com | ­LinkedIn: www.linkedin.com/company/blackrock. iShares ist ein weltweit führender Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs). Er verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung und fühlt sich privaten und institutionellen Investoren aller Größen gegenüber verpflichtet. Das Unternehmen bietet weltweit mehr als 700 Fonds auf verschiedene Anlageklassen und Investment-Strategien an und verwaltete darin zum Stichtag 30. Juni 2015 über eine Billion Dollar. iShares hilft Kunden auf der ganzen Welt, Portfolios aufzubauen, spezielle Anlageziele zu verfolgen und Marktmeinungen umzu­ setzen. Die Fonds von iShares profitieren von der Portfolio- und RisikomanagementExpertise des Vermögensverwalters BlackRock, der im Auftrag seiner Kunden mehr Geld verwaltet als jede andere Investment-Gesellschaft.

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Peter Scharl ist Vertriebsleiter für das ETF-Geschäft unter der Marke iShares in Deutschland, Österreich und Osteuropa. Er gehört dem Unternehmen seit 2007 an. Vor seinem Engagement bei BlackRock arbeitete er als Strategieberater im Bereich Asset Management und war an verschiedenen Projekten maßgeblich beteiligt. Er begann seine Karriere als Salestrader für Aktien und Derivate bei einer großen deutschen Geschäftsbank. Peter Scharl ist Dipl.-Wirtschaftsinformatiker und er hält einen MBA in International Management der ESADE Business School (Spanien) und der Thunderbird School of Global Management (USA). Er ist CFA Charterholder und zertifizierter Händler an der Deutschen Börse sowie an der ­Terminbörse EUREX. Mehr unter: www.iShares.de

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J.P. Morgan Asset Management Jens Schmitt Managing Director und Mitglied der Geschäftsleitung, J.P. Morgan Asset Management

J.P. Morgan Asset Management – Globale Expertise und lokale Präsenz J.P. Morgan Asset Management gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften. Im Auftrag institutioneller und privater Kunden verwalten wir ein Vermögen von rund 1,8 Billionen US-Dollar (Stand 30.06.2015). In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management bereits seit 1989 tätig. ­Mittlerweile sind wir mit einem verwalteten Vermögen von über 20 Milliarden US-Dollar (Stand 30.06.2015) und einer starken lokalen Präsenz vor Ort eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften im deutschen Markt. Unseren Kunden bieten wir eine breite Palette erstklassiger Investmentlösungen für unterschiedliche Anforderungen sowie ein umfassendes Serviceangebot vor Ort. Basis unserer Expertise sind umfangreiche globale Ressourcen und eine über 130-jährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung. Eine breite Produktpalette Unsere angebotene Fondspalette umfasst Produkte für alle relevanten Anlageklassen, Sektoren, Investmentstile (Value/Core/Growth) und Regionen. Darüber hinaus verfügen wir über eine umfangreiche Expertise im Bereich Alternative Anlagen. Zudem rücken unsere IncomeLösungen sowie Multi-Asset-Strategien in den Fokus der Investoren. Damit decken wir das gesamte Risiko-/Renditespektrum ab. Unser Anlageerfolg beruht auf einheitlichen Prinzipien, die wir beim Management aller Fonds anwenden. Durch einen konsequenten Team­ ansatz können wir die Kenntnisse und Fähigkeiten unserer Experten am besten für unsere Kunde nutzen.

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Daher erfolgen Analyse, Aktienauswahl, Portfolioerstellung und Risikokon­trolle strikt teambasiert. Wir haben für unterschiedliche Märkte und Assetklassen spezifische Investmentprozesse entwickelt, die darauf ausgerichtet sind, die jeweils besten Anlagechancen zu identifizieren. Alle Investmentprozesse von J.P. Morgan Asset Management sind klar definiert, transparent und systematisch. So stellen wir sicher, dass alle Anlageentscheidungen nachvollziehbar sind und unser Ansatz unabhängig von etwaigen Markttur­bulenzen immer diszipliniert und methodisch bleibt. Mehr unter: www.jpmorganassetmanagement.de

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Landeshauptstadt München Josef Schmid 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München Leiter des Referates für Arbeit und Wirtschaft

Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung von Banken und Versicherungen am Standort München Die Landeshauptstadt München freut sich, zum neunten Mal in Folge die Teilnehmer des Bayerischen Finanzgipfels begrüßen zu dürfen. Die Münchner Wirtschaft befindet sich gegenwärtig in bester Verfassung. In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um mehr als 85.000 auf über 775.000 (2014) kontinuierlich an. Dieses Wachstum wurde sowohl vom produzierenden Gewerbe wie vom Dienstleistungssektor getragen, wobei die Beschäftigungszuwächse der Branchen Information und Kommunikation, Gesundheits- und Sozialwesen sowie sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen besonders ins Gewicht fielen. Die Finanz- und Versicherungswirtschaft ist eine der beschäftigungsstärksten Branchen am Standort München. In der Landeshauptstadt München hat sie einen Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 7,5 Prozent. Die Finanzwirtschaft in der Region München zählt 1.800 Unternehmen, davon einige „große Player“ sowie eine Vielzahl an kleineren Firmen, die vorrangig im Bereich der mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verbundenen Tätigkeiten, wie z.B. der unabhängigen Finanzberatung, engagiert sind. Auch wenn die Münchner Versicherungswirtschaft im letzten Jahr spürbare Rückgänge bei den Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen hatte, ist der Wirtschaftsraum München, mit fast 20.000 Beschäftigten in der Landeshauptstadt und 6.000 Beschäftigten im Umland, weiter der wichtigste Versicherungsstandort in Deutschland.

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Der Münchner Finanz- und Versicherungswirtschaft konnte bis zum Jahr 2013 am anhaltendem Beschäftigungswachstum in München partizipieren und mit über 59.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen das in den Jahren vor der Finanz- und Bankenkrise erreichte Niveau erstmals wieder übertreffen. Die Phase wachsender Beschäftigung scheint in der Branche momentan zum Stillstand gekommen zu sein. Allerdings könnte München in den nächsten Jahren von Standortverlagerungen und der Konzentration von Geschäftsbereichen profitieren. Der diesjährige Finanzgipfel hat die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung von Banken und Versicherungen zum Thema. Der Prozess der Digitalisierung hat die ­Banken- und Versicherungslandschaft bereits verändert und wird sie weiter verändern. Welche konkreten Auswirkungen dies am Standort München hat, ist eine spannende Frage, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Zum einen ist München im nationalen wie internationalen Vergleich einer der Top-Standorte der Informations- und Kommunikationstechnologie. Dies zeigt die stetig steigende Anzahl von Arbeitnehmern und Umsätzen deutlich. Aktuell zählt der Sektor in der Region München rund 35.000 Unternehmen, 150.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und einen Gesamtumsatz von 85 Milliarden Euro. Diese Industrie bietet die technischen und logistischen Voraussetzungen für die Digitalisierung. Insbesondere der für die Finanzwirtschaft bedeutende Bereich Daten- und IT-Services boomt. Das Geschäft mit der Digitalisierung wird somit auch in München gemacht. Auf der anderen Seite geht mit der Digitalisierung eine Reduzierung von Bankfilialen, die Standardisierung von Bankdienstleistungen sowie die Automatisierung von Geschäfts­ vorgängen einher. All dies sind Entwicklungen, die neben Effizienzsteigerung und Kostenvorteilen auch Auswirkungen auf die Bevölkerung haben. Innerhalb des Banken- und Versicherungssektors werden neue Geschäftsfelder und Beschäftigungsmöglichkeiten entstehen, andere Bereiche werden dagegen an Bedeutung verlieren, Arbeitsplätze werden dadurch verloren gehen. Wie der Beschäftigungssaldo für den Münchner Banken- und Versicherungssektor in der Zukunft aussehen wird, ist eine offene Frage. Hinsichtlich des Gesamtsaldos der Digitalisierungseffekte für Wirtschaft und Beschäftigung in München bin ich aufgrund der starken Position des IT-Sektors sehr zuversichtlich. Dem neunten Münchner Finanzgipfel wünsche ich spannende Vorträge und eine rege ­Diskussion. Mehr unter: www.muenchen.de

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Signicat Identity Services – Digital Identity on Demand Lars Møller Kristensen Sales Manager Signicat Identity Services

Signicat ist Skandinaviens führender Anbieter von digitalen Identitätsdiensten (Identity Services). Mehr als 150 Kunden in Skandinavien und der EU haben die Effektivität und die ­Kosteneffizienz ihrer kundenorientierten Prozesse verbessern können, indem sie mithilfe von Signicat benutzerfreundlicher gestaltet und 24/7 bereitgestellt werden konnten. In den skandinavischen Ländern ist die Digitalisierung sowohl im Finanzsektor wie in allen öffentlichen Bereichen in den letzten sieben Jahren sehr schnell vorangetrieben ­worden, und sie hat dabei viele neue Geschäftsmodelle hervorgebracht. Fast alle Geschäftsprozesse laufen elektronisch und digital ab mit einem Minimum an manuellen Vorgängen. In den Unternehmen, die digitalisieren, steigen Produktivität und Umsatz. Die Kosten ­sinken, die Betriebsdatenerfassung wird genauer und zuverlässiger, und das Berichts­ wesen wird aufschlussreicher. Internetaffine Kunden – und die jüngeren Generationen sowieso – wählen die Bank, die Versicherung, die Leasingfirma und die Finanzdienstleister, mit denen sie online, mobil und rund um die Uhr Geschäftsvorgänge durchführen können. Für Verbraucher und Endkunden bedeutet die Digitalisierung von Geschäftsvorgängen bessere Verfügbarkeit durch Zugang zu Online-Selbstbedienung überall und jederzeit. Einer von Signicats Bankkunden berichtet, dass die Anzahl der von Kunden eingereichten Darlehensanträge nach der Digitalisierung dieses Vorgangs enorm gestiegen sei. Beim vorherigen, herkömmlichen Verfahren mit Papier und Tinte führten ca. zwei von zehn ­Darlehensangeboten zum Vertragsabschluss. Seitdem Darlehensangebote über das ­Internet per Selbstbedienung erstellt und digital unterzeichnet werden können, ist die Vertrags-Abschlussrate auf sieben von zehn Anfragen gestiegen.

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Das Produktportfolio von Signicat umfasst folgende vier Lösungen: • Assure – Kunden sicher identifizieren und authentifizieren • Connect – Kunden weltweit den Zugriff per Internet ermöglichen • Sign – Digital signieren mit nationalen eIDs und elektronischen Endgeräten • Preserve – Lebenszyklus und Archivierung von Dokumenten verwalten Mit diesen vier Lösungen ermöglicht Signicat beispielsweise die Digitalisierung folgender Vorgänge: • Neukunden über das Web erschließen, einschließlich Identitätsfeststellung • Kunden bedienen sich selbst über das Web, benutzerfreundlich und sicher • Aufträge und Verträge mithilfe von Tablet oder Smartphone elektronisch signieren Eine besondere Eigenschaft von Signicats elektronischer Signierungslösung besteht darin, dass der Kunde die Möglichkeit erhält, seine Daten und Informationen zu ergänzen, bevor er signiert, indem er sie einfach am Endgerät eingibt. Das macht den Vorgang sehr benutzerfreundlich und zeitsparend. Mehr unter: www.signicat.com

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SOLUTIO AG Dr. Rüdiger von Kollmann Vorstand der SOLUTIO AG

SOLUTIO AG – Anlagekonzepte für Institutionen Zugang zu unternehmerischer Wertschöpfung Die SOLUTIO AG wurde 1998 gegründet und ist spezialisiert auf die Entwicklung und Verwaltung innovativer Anlagekonzepte. Ziel ist es deutschen und österreichischen institutionellen Investoren effiziente Investments in Real Assets zu ermöglichen. In Kooperation mit erfolgreichen, interna­ tionalen Investmentmanagementgesellschaften realisieren wir langfristig angelegte ­Anlageprogramme. Dabei konzentrieren wir uns auf Real Assets, genauer: auf die AssetKlassen Private Equity, Infrastruktur und Immobilien. Kriterien für unsere Anlagekonzepte sind Performance, Kontinuität und Nachhaltigkeit. Die SOLUTIO versteht sich dabei nicht nur als Wegbereiter sondern vielmehr als Wegbegleiter und stellt im Markt eine Besonderheit dar: Wir sind die entscheidende Verbindung zwischen Investor und Investments in Real Assets und schließen die Lücke zwischen ­Strategie bzw. Investmententscheidung und Administration. Unsere Anlagekonzepte ­bieten die ideale Lösung für eine zielgerichtete und effiziente Implementierung und machen Real Assets dauerhaft investierbar. Dabei ermöglichen wir u.a. über breit diversifizierte Dachprogramme den Zugang zu unternehmerischer Wertschöpfung durch ein erstklassiges und globales Asset-Management. Außerdem profitieren unsere Kunden von einer engen Betreuung und der Übernahme der Administration über den ganzen Lebenszyklus eines Investments hinweg. Das bedeutet: weniger interner Aufwand und höhere Effizienz.

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Leistungsspektrum 1. Ganzheitlicher Ansatz: von der Meinungsbildung, über die Strategieentwicklung und Investitionsentscheidung bis zur Umsetzung 2. Zugang zu verschiedenen Real Asset-Klassen durch Partnerschaften im Rahmen von Joint Ventures mit nachweislich überdurchschnittlichen Managern 3. Strukturierung der Anlageprogramme abgestimmt auf die steuer- und aufsichtsrecht­ lichen Anforderungen deutscher und österreichischer institutioneller Investoren 4. Aussagekräftiges Berichtswesen, das sich an den terminlichen und inhaltlichen Anforderungen der Asset Manager, Controller und Accountants der Investoren orientiert 5. Langfristige Partnerschaft und Know-How-Transfer mit unseren Investoren SOLUTIO beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 3,3 Mrd. im Rahmen der folgenden Produktreihen: ASSETS UNDER MANAGEMENT ÜBER EUR 3,3 Mrd.

SOLUTIO PREMIUM

APPIA

INTRUST

Private Equity

Infrastruktur

Immobilien

• Erfahrenes und internationales Investment Team • Fokus auf führende europäische und amerikanische Small- und Mid-Market Buyout-Manager • Kombination von Primär- und Sekundär-Programmen • Risikoreduzierung durch breite Diversifikation und Kombination von Buyout und Growth Capital • Aktives Management der J-Kurve • Joint Ventures mit weltweit führenden Managern von Private Equity Assets

• Spezialisiertes Infrastruktur Investment Team • Konzentration auf BrownfieldInvestitionen in OECD-Ländern (85-100%) • Selektion von erstklassigen und überdurchschnittlichen Managern • Inflationsgeschützte Erträge und laufende Ausschüttungen • Hoher Risikoschutz durch breite Diversifikation • Joint Venture mit UBS Global Asset Management– Alternative Fund Advisory (AFA), einem der erfahrensten Investoren in ­Infrastrukturfonds

• Erschließung von attraktiven Finanzierungen in Immobilienentwicklungen • Fokus auf transparente Märkte Westdeutschlands • Partizipation an überdurchschnittlichen Renditen durch hohes Wertschöpfungspotential • Attraktives Rendite-/Risiko-­ Profil • Umfangreiches Sicherheits­ konzept • Exklusive Zusammenarbeit mit der renommierten deutschen Investa Immobiliengruppe

Mehr unter: www.solutio.ag

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Sparkassenverband Bayern

Dr. Ulrich Netzer

Roland Schmautz

Präsident des Sparkassenverbands Bayern

Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern

Starke Sparkassen – zukunftsfest in schwierigen Zeiten Verbunden mit den Menschen und der Region Die regionale, dezentrale Verankerung der Sparkassen ist der Grundstein für ihren Geschäftserfolg, den sie auch brauchen um ihre Aufgaben zur Förderung der Region wahrzunehmen. Die enge Bindung an die ortsansässige mittelständische Wirtschaft, der persönliche Kontakt zu den Privatkunden und das Prinzip, Mittel aus der Region auch genau dort wieder für Kreditengagements einzusetzen, machen die Sparkassen aus. Ihre Kunden wissen aus Erfahrung, dass sie sich darauf verlassen können. Zukunftsfeste Weiterentwicklung des erfolgreichen Geschäftsmodells Die bayerischen Sparkassen verbuchten deshalb im Jahr 2014 ein Plus von 2,9 Prozent bei den Kundeneinlagen und 3,1 Prozent beim Kreditbestand, der mittlerweile 116 Milliarden Euro beträgt. Gerade in schwierigen Zeiten bewährt sich also ein stabiles Geschäftsmodell.

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Künstlich erzeugte Niedrigzinsen führen derzeit aber zu enormen Marktverwerfungen. Auch die Überregulierung trifft gerade kleinere und mittlere Institute. Dennoch sind die Sparkassen erfolgreich und legen so eine wichtige Basis für die nächsten Jahre. Damit die Sparkassen auch weiterhin zu den Stärksten in der Branche gehören, sorgen sie mit Eigenkapital, aber auch mit zukunftsfähigen Ideen vor: • Ihre Markenstrategie ist es, den Menschen umfassend bei der Gestaltung ihres Lebens zu helfen. Dabei gilt die Leitlinie „Menschen verstehen. Zukunft denken. Sicherheit geben.“ auf allen Kanälen, persönlich wie digital. • Die Payment-Strategie verbindet die Qualität und Sicherheit von Sparkassen mit den Möglichkeiten moderner Zahlungssysteme. Denn Sicherheit schafft Vertrauen. • Die Geschäftsstrategie setzt klare Messgrößen für den Geschäftserfolg: Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlungsbereitschaft. Der menschliche Kontakt und Investitionen in moderne Technik unterstützen dabei die ganzheitliche Beratung und einen ausgezeichneten Service. Marktführerschaft dank starkem Verbund Das alles macht die Sparkassen stark für ihren Weg in die Zukunft. Begleitet werden sie von Landesbanken, Versicherern und Landesbausparkassen, die ihre Geschäftsmodelle ebenfalls konsequent sicherheitsorientiert ausrichten. Die Sparkassen-Finanzgruppe wird ihre Kunden auch in den kommenden Jahren überzeugen und sich zukunftsfest aufstellen. Mehr unter: www.sparkassenverband-bayern.de

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Projekte des Bayerischen Finanz Zentrums (BFZ) e.V. in 2015

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BFZ Bearingpoint Studie „Digitalisierung bei Banken“ Der Bankensektor wird zunehmend durch das Thema Digitalisierung geprägt, weil Bankkunden sich neue digitale Angebote wünschen und branchenfremde Konkurrenten versuchen, diese Kundenbedürfnisse besser und kostengünstiger zu erfüllen. Zudem digitalisieren auch immer mehr Banken ihr Serviceangebot sowie ihre Prozesse. Daher ist die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und der Rolle der eigenen Bank in dem Trend für Vorstände und Führungskräfte im Bankensektor von herausragender Bedeutung. Die Frage ist also nicht ob, sondern wie, wann und in welchem Umfang sich Banken digitalisieren sollten. Acht Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise steht der Bankensektor vor großen Herausforderungen, die substanzielle Veränderungen auf die gesamte Industrie haben werden: • Das niedrige Zinsniveau sorgt für einen steigenden Kostendruck und belastet die Margen der Banken • Daneben beschränkt die Regulatorik die Banken zunehmend in ihren Handeln und führt zu einer Angleichung der Geschäftsmodelle • Das Kundenverhalten verändert sich rasant hin zu digitalen Produkt- und ServiceLösungen • Gleichzeitig drängen neue Wettbewerber auf den traditionellen Bankenmarkt und bedienen diese Kundenbedürfnisse mit ihren innovativen und schlanken Geschäfts­ modellen häufig besser und kostengünstiger als traditionelle Banken Die Digitalisierung ist nicht neu für den Finanzsektor, der Fokus lag in den letzten Jahren jedoch auf Kosteneinsparungsprogrammen und nicht den Potentialen, die sich noch aus der Digitalisierung der Bank ergeben können. Die Digitalisierung sollte daher keinesfalls ausschließlich als Kostenfaktor oder gar Bedrohung betrachtet werden, sondern ebenso als eine Chance, die operativen Kosten weiter zu senken, neue Ertragsquellen zu ­erschließen oder komplett neue Ökosysteme zu erschaffen. BearingPoint und das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V. haben gemeinsam im Rahmen einer internationalen Bankenstudie die wichtigsten Herausforderungen und Trends in der ­Digitalisierung untersucht. Die Erkenntnisse sollen es den Banken ermöglichen, eigene Handlungsempfehlungen abzuleiten und eine zielgerichtete Digitalisierungsstrategie zu definieren.

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Die Studie „Digitalisierung bei Banken“ fokussiert auf Aspekte des in der Branche vorherrschenden Digitalisierungstrends. 48 Banken in Europa wurden befragt, was Digitalisierung für sie bedeutet und wo sie für die Branche und ihr Haus Handlungsbedarf sehen. Es lässt sich bzgl. der Auswirkung der Digitalisierungstendenzen in der Gesellschaft hinsichtlich der Geschäftsmodelle und -prozesse von Banken feststellen, dass • Bankkunden nach neuen digitalen Dienstleistungen verlangen • neue bisher branchenfremde Wettbewerber versuchen, diese Kundenanforderungen über den Einsatz von innovativen digitalen Produkten sowie neuen Zugängen zu den Kunden effizienter, schneller und kostengünstiger zu erfüllen • und die Banken selbst ihre Dienstleistungen, Produkte und Prozesse zunehmend ­digitalisieren In diesem Umfeld ist es für das Bank-Management folglich essentiell, den Status Quo der Digitalisierung in der eigenen Bank genau zu analysieren, Chancen und Schwächen zu erkennen und das eigene Geschäftsmodell und die Geschäftsprozesse an die neuen ­Rahmenbedingungen erfolgreich anzupassen. Die aus ganz Europa stammenden Banken wurden anhand eines strukturierten Frage­ bogens im Zeitraum zwischen September 2014 und März 2015 befragt. Schwerpunkt­ mäßig haben die teilnehmenden Banken ihren Sitz in Deutschland und decken sämtliche Bereiche des Bankgeschäfts ab, wobei für die Mehrzahl der teilnehmenden Banken das Privatkundengeschäft, die private Vermögensverwaltung und Firmenkunden die wich­ tigsten Geschäftsfelder sind. Die Umfrageergebnisse bestätigen, dass mit dem Digitalisierungstrend das Marktumfeld für Banken wettbewerbsintensiver wird und sich die Kundenbeziehung verändert. Der Kundenwunsch bestimmt zunehmend das Dienstleistungsangebot und die von den Banken anzubietenden Produkte. Die Banken sehen sich gezwungen, Ihre Dienstleistungen schneller, kostengünstiger und über den Einsatz von innovativen Ansätzen und Technologien anzubieten. Die Automatisierung von Prozessen ermöglicht Effizienzsteigerungen, um auch in Zukunft profitabel bleiben zu können. Im Vergleich zu neuen branchenfremden Wettbewerbern, die oft mit neuen Ansätzen in das Geschäftsfeld starten, stehen Banken allerdings zusätzlich vor der Herausforderung, ihre bereits bestehenden Strukturen und auch die Unternehmenskultur an die neuen und sich rasch verändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Dieser Umstand kann den Nicht-Banken, die neu in Wettbewerb ­treten, einen Wettbewerbsvorteil bescheren. Informationen über die Studie sind über das BFZ sowie über das BearingPoint Institute erhältlich. 56

BFZ Complementa Family Office Studie 2015 Das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V. hat gemeinsam mit der Complementa Investment-Controlling AG und mit Unterstützung der Studiensponsoren iShares by BlackRock, Jupiter Asset Management, KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Mirabaud Asset Management das Leistungsspektrum, das Anlageverhalten und die Anlagestrategie von Family Offices analysiert. Gerade im Umfeld extrem niedriger Zinsen gestaltet es sich als enorm anspruchsvoll, neue Renditequellen zu erschließen. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Umgang mit Club Deals, Co- und Direct-Investments sowie Private Equity als Investitionsform. Die von den Herausgebern zum vierten Mal durchgeführte Studie fokussiert auf den deutschsprachigen Family-Office-Markt in Europa. Insgesamt liegen die mittelfristigen Renditeerwartungen für 2015 wie im Vorjahresrahmen zwischen null und fünf Prozent. Die Anlageklasse Aktien soll ausgebaut werden und Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen werden vermehrt als Anlagelösung gewählt. Das Wachstum von Family Offices weltweit ist nach wie vor ungebremst und die Verschwiegenheit dieser Markteilnehmer hoch. Family Offices agieren rein aus der Perspektive der Vermögensinhaber, konzentrieren sich ausschließlich auf deren individuelle Anlagewünsche und unterliegen dabei nicht denselben regulatorischen Vorschriften wie Pensionskassen und Stiftungen. An der aktuellen Studie haben 92 Family Offices teilgenommen, bisher die höchste Anzahl Teilnehmer bei der betreffenden Studie. Gut 30 % der Teilnehmenden sind Single Family Offices und knapp 70 % Multi Family Offices. Letztere Gruppe lässt sich wiederum nach Anzahl der betreuten Familien ordnen: 28 % betreuen mehr als zehn Familien, knapp 20 % sechs bis zehn Familien und rund 22 % zwei bis fünf Familien. Geordnet nach den verwalteten Vermögen ergibt sich folgende Verteilung: 12 % betreuen Vermögen unter 100 Mio. Euro, 24 % zwischen 100 und 300 Mio. Euro, 36 % zwischen 300 und 1.000 Mio. Euro und 27 % betreuen Vermögen über einer Milliarde Euro. Das Spektrum der angebotenen Dienstleistungen ist breit: Schwerpunkte bilden die Vermögensverwaltung inklusive Immobilien, die Asset-Allocation-Beratung, die Auswahl von Asset Managern sowie das Reporting und Investment-Controlling. Bei den Single Family Offices steht an erster Stelle der offerierten Leistungen die Vermögensverwaltung mit 86 %, bei den Multi Family Offices werden Vermögensverwaltung und Asset-AllocationBeratung mit 75 % gleich stark gewichtet, gefolgt vom Reporting/Investment Controlling mit 69 % und der Managerauswahl mit 67 %.

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Goldenes Dreieck Schweiz, Deutschland und Frankreich Befragt nach der Herkunft der Vermögensinhaber ergibt sich für die Studie eine breite Streuung. Die Eigentümer der Multi Family Offices sind weltweit zuhause, die Single Family Offices geben als Herkunftsort mehrheitlich europäische Länder an, vor allem Deutschland, die Schweiz und Frankreich. Bei der Standortwahl für die Vermögensver­ waltung steht bei den befragten Family Offices die Schweiz an der Spitze, gefolgt von Deutschland. Die Familien haben ihre Vermögen in verschiedenen Branchen erwirtschaftet: In der Industrie mit rund 55 %, gefolgt vom Handel mit 36 % und dem Finanzbereich mit 34 %. Fast die Hälfte der Vermögensinhaber hat das Vermögen zumindest in Teilen geerbt. Eher konservative Anlagestrategie und geringe Risikobereitschaft Befragt nach der Risikobereitschaft der Vermögensinhaber ergab sich 2015 bei den Single Family Offices folgende Verteilung auf drei Kategorien: 23 % der Vermögensinhaber ­werden als risikoavers eingeschätzt, 73 % als risikoneutral und 4 % als risikofreudig. Im Mehrjahresvergleich zeigt sich, dass die Risikofreude von 39 % in 2010 auf 22 % in 2014 und jetzt auf vier % zurückgegangen ist. Bei der Anlagestrategie stellt wieder Kapitalerhalt das oberste Ziel (67 %) dar, gefolgt vom Wunsch nach konstantem Cashflow (22 %). Unterschiede zeigen sich bei der Nutzung der Anlageklassen. Risikoaverse und risikoneutrale Vermögensinhaber tätigen kaum Investitionen in Emerging Markets oder Hedge Funds. Passive Anlagen sind beliebt, 69 % der 85 Teilnehmer setzen passive Anlagen ein, am häufigsten in den Anlagekategorien Aktien und Renten (92 % resp. 48 %). Prof. Dr. Bernd Grottel, Partner, KPMG, erläutert: „Family Offices verstehen sich als Treuhänder der Familien. Sie tragen zum Vermögenserhalt über Generationen bei. So überrascht nicht, dass nur 4 Prozent der Single Family ­Offices sich als risikofreudig bezeichnen. Damit Familien mit ihren Family Offices auch die gesteckten Ziele erreichen, müssen rechtliche und steuerliche Fragen immer berücksichtigt werden.“ Heinz B. Rothacher, CEO Complementa, ergänzt: „Als Experten interessiert uns die Frage betreffend dem unabhängigen Reporting und Controlling. Knapp 78 % ­nutzen ein unabhängiges Performance-Reporting zur Messung ihres Anlageerfolgs, rund 44 % lassen es von externen Spezialisten erstellen, 64% verwenden Spezialsoftware im eigenen Haus und überraschend viele arbeiten ausschließlich mit Excel (46%).

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Die Bedeutung von Private Equity bei nicht börsennotierten Unternehmen „Family Offices nutzen ihre Unabhängigkeit und können dank ihrer hohen Expertise und Erfahrung im Anlagegeschäft ihre Asset Allocation flexibel auf die sich kontinuierlich ­verändernde Marktsituation ausrichten, um Anlagespielräume optimal auszuschöpfen. Beliebte Formen sind Club Deals, Co-Investments und Direct Investments.“ erklärt Prof. Wolfgang Gerke, Co-Autor. Für viele Family Offices stellen Investitionen in nicht börsenkotierte Unternehmen ein wichtiges Anlagethema dar. Drei Viertel der Single Family ­Offices und über die Hälfte der Multi Family Offices betrachten derartige Investitionen als wichtig. Die Perspektiven der Investoren sind dabei mittel- bis langfristig, das heißt, die Haltedauer liegt bei sieben Jahren. Auf die Frage, wie solche Investment-Opportunitäten gefunden werden, geben 79 % an, dass hier das eigene Netzwerk von entscheidender Bedeutung ist, Berater und Banken spielen eine deutlich kleinere Rolle. Die Renditeer­ wartungen an Direktbeteiligungen sind mit zehn bis 20 % vielfach hoch und 27 % gehen davon aus, dass die Bedeutung dieser Anlageklasse zunehmen wird. Dabei sind Start-UpUnternehmen und Turn-Around-Kandidaten nur bedingt auf dem Radar der Family Offices, vielmehr ­werden Wachstumsunternehmen und bereits am Markt etablierte Unternehmen oft als Zielobjekte betrachtet.

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Bayerns Finanzwirtschaft in Zahlen 2015 Das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V. hat im Auftrag der Finanzplatz München Initiative (fpmi) Daten und Fakten zu Kreditinstituten, Versicherungsunternehmen, Finanzdienstleistungsinstituten und Finanzunternehmen in Bayern gesammelt und aufbereitet. Aufgrund der Vielzahl und Größe der finanzwirtschaftlichen Akteure in Bayern überrascht es nicht, dass die bayerische Finanzwirtschaft auch relativ betrachtet eine bedeutende Rolle in Bayern und Deutschland spielt. Obwohl Bayern nur etwas mehr als 15 Prozent der Deutschen Bevölkerung stellt, erwirtschaftet die bayerische Wirtschaft 18 Prozent der gesamtdeutschen Bruttowertschöpfung und die bayerische Finanzwirtschaft erwirtschaftet sogar 20 Prozent der Wertschöpfung der gesamtdeutschen Finanzwirtschaft. Die Zahlen zur Finanzwirtschaft in Bayern spiegeln auch die enge Verzahnung der Finanz- und Realwirtschaft in Bayern wieder. Eine Kurzfassung von „Bayerns Finanzwirtschaft in Zahlen 2015“ im PDF-Format kann unter www.bfzev.de bzw. unter www.fpmi.de abgerufen werden. Auf Nachfrage ist auch die Langfassung erhältlich. Auszüge: „Bayern ist führender Wirtschaftsstandort in Deutschland. Das Rückgrat seiner prosperierenden Realwirtschaft ist ein starker Finanzplatz. Dieser setzt sich aus regional und überregional tätigen Kreditinstituten, zahlreichen Kapitalverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaften sowie einem gut funktionierenden öffentlichen Kapitalmarkt zusammen. Darüber hinaus leisten national und weltweit führende Versicherungsunternehmen den wesent­ lichen Beitrag zur Absicherung von Privat-, Gewerbe- und Industriekunden. Alle diese Finanzdienstleister tragen dazu bei, dass die Unternehmen am Standort Bayern einen guten Zugang zu Kapital und zur Risikoabdeckung haben. Damit sind die Grundsteine für künftiges Wachstum und für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen gelegt. Die Finanzinstitutionen leisten also einen wesentlichen Beitrag zur gesamten Wertschöpfung Bayerns.“

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„Gut ein Fünftel der deutschen Kreditinstitute ist in Bayern beheimatet, wobei diese in Bayern oft regional ausgerichtet sind.“ „Nach Bruttobeitragsaufkommen ist Bayern der größte Versicherungsplatz in Deutschland und beheimatet – gemessen an den gesamten Einnahmen – sowohl die zwei größten privaten Versicherungskonzerne als auch den größten öffentlichen Versicherungskonzern.“ „Von den deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaften, die klassische oder alternative Investmentfonds verwalten, hat nahezu ein Drittel seinen Sitz in Bayern.“

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Prometheus Foundation Die Prometheus Foundation, die mit Unterstützung des Bayerischen Finanz Zentrums (BFZ) e.V. im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde, hat das Prometheus MetaPortal zusammen mit den Mitgliedern des Vereins auf den Weg gebracht. Für die Umsetzung und Etablierung der Idee in die Praxis wurde die ProM GmbH gegründet, die nach erfolgreicher Anlaufphase im Februar 2015 an die V-D-V GmbH veräußert wurde. Damit konnte die Dienstleistung dauerhaft im Markt etabliert werden. Das MetaPortal sorgt für den automatischen Bestandsdatenaustausch zwischen Maklern und Versicherern und ist damit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu vollautomatisierten und einheitlichen Prozessen in der Versicherungsbranche, die sowohl auf Seiten der Makler als auch der Versicherer hohe Produktivitäts- und Leistungssteigerungen ermög­ lichen. Neben den damit verbundenen Kostenvorteilen können die freiwerdenden Ressourcen für die intensivere Betreuung und Beratung der Kunden genutzt werden, was zu nachhaltiger Kundenzufriedenheit und einer größeren Akzeptanz von Versicherungsprodukten und -dienstleistungen führt. Dieser persönliche Kundenkontakt ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Versicherer im hart umkämpften Markt für Finanzdienstleistungen. Allerdings ist zu beobachten, dass die Versicherungswirtschaft in Bezug auf die Digitalisierung der Geschäftsprozesse unter Einbeziehung des Endkunden noch Defizite aufzuweisen hat. Daher werden derzeit Konzepte für eine Austauschplattform („InsConnect“) entwickelt, auf deren Basis der Informationsaustausch und die vertrauensvolle Kommunikation mit dem Kunden so gestaltet sind, dass der Kunde jederzeit Überblick über seine aktuelle Situation und spontan einen direkten Zugang zu kompetenter persönlicher Beratung sowie die rund um seine Verträge angebotenen Services hat: sicher, schnell und einfach.

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Teilnehmer am Bayerischen Finanzgipfel Stand: 15.10.2015 Staatsministerin Ilse Aigner Prof. Dr. Christof Aignesberger Felix Akontz Jörg Ambrosius Maria H. Andersson Evangelos Angelis Dr. Stefan Arneth Nico Baader Dr. David Bacher Thomas Bächer Richard Bader Prof. Dr. Thomas Bahlinger Prof. Dr. Matthias Bank Dr. Peter Bärnreuther Dr. Robin W. Bartels Dr. Martina Baumgärtel Matthias Bayer Prof. Dr. Walter Beck Wolfram Benesch Philipp Johannes Bergmann Horst H. Bertram Sandra Betocchi Reiner Beutler Dr. Andreas Billmeyer Christian Bimüller Klaus Bode Dr. Martin Boegl Roland Boekhout Dr. Robert Bosch Prof. Dr. Peter Bradl Jürgen Brand Josef Brandmaier Andreas Brandt Tim Bremmer Dr. Felix Breuer Christoph Breunig Prof. Dr. Andreas Brieden Stephan Broske Andreas Brückner Jens Brunke

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Hochschule Hof Commerzbank AG State Street Bank GmbH N4 Beteiligungsgesellschaft mbH W&P Finacial Services MEAG Munich Ergo AssetManagement GmbH Baader Bank AG Allianz SE Thomas Bächer GmbH & Co. KG Europäische Reiseversicherung AG Technische Hochschule Nürnberg Universität Innsbruck Munich Re Orange Consulting GmbH Allianz SE ING-DiBa AG BGHL Rechtsanwalts mbH Prof. Dr. Beck & Kollegen 4ibiz AG ReedSmith LLP Verlagsgruppe Fritz Knapp / Helmut Richardi HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG RB Placement Partners Lebensversicherung von 1871 a.G. BlackRock FIDESSecur Versicherungsmakler GmbH ING-DiBa AG ING-DiBa AG BearingPoint GmbH IREM - Rettungswesen, Notfall- u. Katastrophenmgmt Landesbank Baden-Württemberg UniFinance Medien GmbH Deutsche Bank AG EUTOP International GmbH Bayerisches Finanz Zentrum e.V. Gabler-Saliter-Bank KG Universität der Bunderswehr München H.C. Starck GmbH Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA CM-Equity AG

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Dr. Alexander Büchel Michael Bücker Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl Thao Bui-Bednarz Peter Buschbeck Dr. Jürgen Callies Dr. Thies Claussen Martin Daubenmerkl Markus Daum Matthias Deutsch Dr. Christian Dicke Dr. Michael Diederich Georg Distler Claudia Dittmar Jens Dittmar Duong Doan Armin Dolzer Prof. Dr. Andreas R. Dombret Thomas Döring Dr. Peter Dvorak Hubert Ebertseder Frank Eggloff Dr. Frank Ellenbürger Bernhard Eller Mathis Engelmann Jürgen Engler Axel Xaver Engler Martina Englmann Florian Ermer Dr. Robert Ertl Alexander Etterer Dr. Marc Feiler Prof. Dr. Manfred Feilmeier Joachim Feldmann Rainer Fiks Prof. Dr. Matthias Fischer Dr. Anton Fischer Dr. Michael Flämig Ralf Fleischer Dr. Jörg Fleischer Juergen Florack Detlef Frank Maik Frey Rolf Friedhofen Dr. Martin Fritz 64

Genossenschaftsverband Bayern e.V. BayernLB Universität Augsburg Donner & Reuschel AG HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG MEAG Munich Ergo AssetManagement GmbH LfA Förderbank Bayern Upside Equity Advisory GmbH Ernst & Young GmbH Versicherungs-Finanz-Makler Fondsdepot Bank GmbH HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Versicherungskammer Bayern Bank Vontobel Europe AG Commerzbank AG Cm-Equity AG Assenagon Asset Management S.A. Deutsche Bundesbank Morgan Stanley Lebensversicherung von 1871 a.G. Bankhaus Herzogpark AG State Street Bank GmbH KPMG AG Landeshauptstadt München Merck Finck & Co. Privatbankiers Trevisto AG VEGA CAPITAL MANAGEMENT AG Munich Re MEAG Munich Ergo AssetManagement GmbH Bayerische Börse AG Rödl & Partner Bayerische Börse AG Prof. Dr. Manfred Feilmeier Unternehmensberatung Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm MEAG Munich Ergo AssetManagement GmbH Börsen-Zeitung Stadtsparkasse München J.P. Morgan Asset Management HUK24 AG BearingPoint GmbH Fürst Fugger Privatbank KG

Martin Fröhlich Nadine Fugert Rainer Fürhaupter Alexander Fürndraht Prof. Dr. Uwe Gail Claudia Garrels Dr. Christian Gärtner Prof. Dr. Nadine Gatzert Stéphanie Gauer Stefan Geib Prof. Dr. Wolfgang Gerke Rudolf Geyer Anne Gfrerer Michael Gierl Prof. Dr. Henner Gimpel Mike Goldammer Christof W. Göldi Michiel Goris Hans Peter Göttler Peter Graetz Tatjana Gravenstein Helmut Grob Horst Grögler Dr. Jürgen Gros Alfred Gröschel Prof. Dr. Petra Gruner Dr. Florian Haagen Rainer Haas Marianne E. Haas Dr. Stefanie Haberhauer Gudrun Hackler Dr. Louis Hagen Prof. Dr. Johannes Hager Prof. Dr. Sandra Hamella Ralph Hamers Christine Hartmann Prof. Dr. Thomas Hartung Dr. Robert Heene André Heimrich Silke Nora Hein Anja Heker Prof. Dr. Elmar Helten Dominik F. Hesse Jens Hillers

Bayexna Online Journal SEB AG RoKoCo GmbH Hochschule Coburg Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH Quoniam Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Munich Re Commerzbank AG Bayerisches Finanz Zentrum e.V. European Bank for Financial Services (ebase) HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG KGAL GmbH & Co. KG Fraunhofer FIT, Universität Augsburg Taylor Wessing Partnerschaftsgesellschaft Delta Lloyd Deutschland AG Interhyp AG LfA Förderbank Bayern Commerzbank AG ING-DiBa AG Commerzbank AG MAN SE Genossenschaftsverband Bayern e.V. Commerzbank AG Hochschule Coburg TeamInvest GmbH Raiffeisenbank Straubing eG HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Münchener Hypothekenbank eG Ludwig-Maximilians-Universität München OTH Regensburg ING Group CACEIS Bank Deutschland GmbH Universität der Bunderswehr München Versicherungskammer Bayern Bayerische Versorgungskammer KPMG AG Event Management & Beratung Bayerisches Finanz Zentrum e.V. Cannonball Capital GmbH Allianz Global Investors

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Oliver Hiltscher Thomas Hock Robert Hofberger Gabriele Höhler Zdenek Holly Prof. Dr. Dirk Honold Felicitas Hoppe Prof. Dr. Hippolyte Hounnon Martin Huber Silke Huber-Vogt Claudia Hübner Gerd Hübner Thomas Hufnagel Dr. Martin W. Hüfner Dr. Jürgen Huschens Volker Hütter Klaus Dieter Jakob Christian Janas Dr. Norbert Jänsch Marc Johnen Dr. Helga Jung Roland Jung Josef Chr. Kainz Bernd Kalis Prof. Dr. Christoph Kaserer Alexander Kaspar Ingeborg Kauper Melanie Kehr Clara Kellermann Heidemarie Kellner Holger Kerzel Dr. Thomas J.M. Kettern Dr. Ulrich Kloubert Jürgen Knab Lutz Knop Klaus Knörr Ronald Koch-Monien Christina Kock Prof. Dr. Michael Koetter Alexander Kogan Mag. Dr. Rudolf Kohl Claus Königs Martin Kopatschek 66

NOVETHOS Financial Partners GmbH M.M.Warburg & CO KGaA Commerzbank AG BearingPoint GmbH Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA Technische Hochschule Nürnberg Université d‘Abomey-Calavi Benin Deutsche Bank AG Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie HTC GmbH & Co. KG Private Wealth marketingspirit Assenagon GmbH IBM Deutschland GmbH THE GORES GROUP LTD. Deutsche Bundesbank UBS Deutschland AG Aeiforia GmbH R3 Companies Allianz SE Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Technische Universität München Verlag Versicherungswirtschaft / Karlsruhe IKM BayernLB Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie European Bank for Financial Services (ebase) MEAG Munich Ergo AssetManagement GmbH DZ BANK AG Finian Capital HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Deloitte & Touche GmbH Sparkasse Fürstenfeldbruck LfA Förderbank Bayern DOM CONSULTING Frankfurt School of Finance & Management gGmbH ARVEST Funds AG Kohl & Partner Managementberatung GmbH Genossenschaftsverband Bayern e.V. Deloitte & Touche GmbH

Manfred Köstlmeier Thomas Kosub Prof. Dr. Mirko Kraft Marcus Kramer Franz Kränzler Christian Kraus Ministerialdirigent Dr. Hans-Peter Kraußer Christina Krewerth Lars Møller Kristensen Jürgen Kudszus Dr. Stefan Kugler Gökhan Kula Verena Kulas Prof. Dr. Hartmut H. Kunstmann Andreas Kunz Heinz Laber Dr. Martin Lacher Iris Lamche Thomas Laue Torben Bonde Lauridsen Philipp Lechner Dr. Thomas Leeb Dr. Gabriele Lehner Hubert Leist Frank Leistner Kerstin Leitel Friedrich Leonhardt Alexander P. Letzsch Dr. Gunar Lietz Werner Linhardt Uwe Lippenberger Prof. Dr. Stephan List Dr. René Lochmann Franz Mader Dr. Alexander Mahnke Alfons Maierthaler Eva Mang Prof. Dr. Gerald Mann Rüdiger Marx Dr. Christof B. Mascher Robert Massing Reiner Mauch Dietmar Mayer Dr. Matthias Mayer

HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Forum V Hochschule Coburg BayernLB Versicherungskammer Bayern Interhyp AG Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie EUTOP International GmbH Signicat Bank Vontobel Europe AG ReedSmith LLP MYRA Capital GmbH BayernLB STEINPICHLER Rechtsanwälte Partnerschaftsgeselllschaft mbB HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG TeamInvest GmbH Versicherungskammer Bayern LAURIDSEN.DE | Content Technologies GmbH Forum V BMW Stiftung Herbert Quandt Lehner Executive Partners Landesbank Baden-Württemberg HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Handelsblatt Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG Lombard Wacker Pensionskasse Kreissparkasse Traunstein-Trostberg bfz gGmbH Hochschule Rosenheim ReedSmith LLP Bethmann Bank AG DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V. Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling Sparkassenverband Bayern FOM Hochschule HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Allianz SE SOLUTIO AG Deloitte & Touche GmbH KPMG AG

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Dr. Reiner Meisinger Michael Mellinghoff  Helmut Metzl Peter Meyer auf der Heide Kristina Meyer-Rutkowski Stephanie Meyr Dr. Jürgen Michels Frans Middendorff Dr. Martin Mihalovits Marlies Mirbeth Silke Mirfanger-Wagner Prof. Stefan Mittnik, PhD Peter Moehring Tobias Molitor Guillaume Moussa Prof. Dr. Frank W. Mühlbradt S. Oliver Mülders Präsident Alois Müller Reinhold Müller Michael Nagel Hans G. Nagl Marion Nagl Prof. Dr. Gottfried Nahr Manuel Neulinger Dr. Michael Niebler Dr. Hans-Jürgen Niehaus Martin Nijboer Robert Notz Achim Oelgarth Dr. Marc Oerke Günther H. Oettinger Frank Opitz Dr. Alexander Orthgieß Dr. Ulrich Ott Walter Pache Rainer Pappenheim Dr. Claudine Perlet Klaus-Ulrich Pfeiffer Sebastian Pfundstein Michael Pinegger Erik Podzuweit Daniel Popp Joachim Prasch

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Financial Experts Association e.V. Techfluence Commerzbank AG NUSSLI Group Munich Re Munich Risk and Insurance Center (MRIC) BayernLB ING Group Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee Stadtsparkasse München Oberbank AG Ludwig-Maximilians-Universität München Giesecke & Devrient Versicherungskammer Bayern Aktuarwissen für Afrika e.V. FinanzResearch Wirtschaftsinformationen GmbH Deloitte & Touche GmbH Deutsche Bundesbank VersicherungsJournal Verlag LBBW Immobilien Management GmbH FTI Consulting HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG OTH Regensburg Allianz SE Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland HSH Nordbank AG ING Group Bayerische Versorgungskammer HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Allianz SE Europäische Kommission Sparkasse Fürstenfeldbruck Döttinger / Straubinger AG ING-DiBa AG Sparkasse Günzburg-Krumbach Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Allianz SE KPMG AG Genossenschaftsbank eG München Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Scalable Capital GmbH SOLUTIO AG Deutsche Bundesbank

Helmut Prausner Thomas R. Probst Florian Prucker Eva Puckner Prof. Dr. Victor Randall Wolfram Rappl Prof. Dr. Hans-Jürgen Regier Wolfgang Reichel Sebastian Reichle Philipp Reimnitz Dr. Anselm Reinertshofer Dr. Timo Reinschmidt Joseph Reiter Frederick Reiter Dr. Rainer Reitzler Michael Reuss Wolfgang Reuter Prof. Dr. Andreas Richter Dr. Reinhard Rieger Gudrun Rieke Andreas Rintzner Dr. Thomas Rodewis Bodo Roglmeier Kai Rohaus Eberhard Rohe Georg Rohleder Rita Roider Stefan Rösch Hans-Jürgen Röwekamp Hans-Peter Rudolph Günther Sandmeier Dr. Roland Schaefer Oliver Schäfer Georg Schardt Peter Scharl Prof. Dr. Peter Schettgen Dr. Walburga Schettgen-Sarcher Claudia Schießl Wolfgang Ludwig Schießl Dr. Hans Schleicher Sebastian Schmahl Roland Schmautz Hubertus Schmid Dr. Stefan Schmidhuber

BW-Bank München HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Scalable Capital GmbH Landeshauptstadt München Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg Wirtschaftsprüferkammer Hochschule München Lebensversicherung von 1871 a.G. TU Investment Club e.V. HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG ReedSmith LLP Standard Chartered Bank CEQURA TU Investment Club e.V. MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung Focus Ludwig-Maximilians-Universität München IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim LfA Förderbank Bayern RINTZNER Versicherungskammer Bayern HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA Retarus GmbH HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Landeshauptstadt München Commerzbank AG TYSKE BRYGGEN Advisory & Implementation GmbH Commerzbank AG Commerzbank AG ARAG Lebens-und Krankeversicherung AG J.P. Morgan Asset Management SOFORT GmbH BlackRock Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) Fiducia & GAD IT AG WLS Immobilien Ges. mbH LfA Förderbank Bayern BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland Sparkassenverband Bayern IKB Deutsche Industriebank AG BayernLB

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Andreas Schmidt Georg Schmidt Dr. Herbert Schmidt Dr. Herbert Schneidemann Dr. Sven Schneider Jürgen Schneider Rainer Schnetzer Marianne Schoenleber Prof. Dr. Andreas Schüler Winfried Schülken Dr. Ulrich Schürenkrämer Martina Schuster Herbert Sebald Thomas Sehn Rolf Settelmeier Patrick Siegert Margit Siller Oliver Simon Klaus Sojer Jens Spaniol Silvia Sparfeld Dr. Hermann Starnecker Franz Steer Nadine Stegemann Andreas Stein Dr. Hubert Sterner Natascha Sträußl Dr. Stefan Sträußl Ministerialdirigent Dr. Michael Stumpf Dr. Jochen Thiel Holger Thomä Johannes Thürmer Dr. Stefan Tölg Manuela Tränkel Ulrike Trapp Dr. Gerhard Tropp Ahmet Ucan Dr. Klaus Uelses Wouter Van Aggelen Evert van den Brink Dr. Volker van Rüth Andreas Varnavides Peter Vermeij

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Bayerische Börse AG Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie BWV München e.V. die Bayerische Linde AG Preu Bohlig & Partner Rechtsanwälte Steuerberater Weisenhorn u. Partner Financial Services BlackRock Universität der Bunderswehr München HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Deutsche Bank AG Bayerischer Rundfunk gi Geldinstitute/av-news GmbH HUK-COBURG Asset Management GmbH Stadtsparkasse Augsburg Bank J. Safra Sarasin Bayerischer Rundfunk HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG M.M.Warburg & CO KGaA Commerzbank AG Noerr LLP VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG Stadtwerke München GmbH HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Handelsbanken Niederlassung München Allianz SE Bayerisches Finanz Zentrum e.V. OKTAVEST GmbH Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Bayerische Börse AG HTC GmbH & Co. KG Bayerischer Rundfunk Mandura Asset Management AG Trapp Networks Versicherungskammer Bayern Lehel Partners Corporate Finance GmbH & Co. KG TeamBank AG ING Group State Street Bank GmbH BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH SOLUTIO AG Generalkonsulat der Niederlande

Thomas Vetter Klaus Vikuk Ralph Vogelgesang Dr. Johann Vollath Dr. Rüdiger von Kollmann Hans-Kaspar von Schönfels Philipp Waldstein Dr. Frank Walthes Dr. Wolfgang P. Warth Prof. Dr. Andreas Weese Christoph Weideneder Bettina Weihbrecht Günther Weitzer Adrian Wende Dr. Frank-B. Werner Dr. Rainer Wienke Dr. Andre Wilch Dr. Kilian Wimmer Peter Winkler Anton Wittl Silke Wolf Dieter Wolf Alexander Wunder Dr. Tina Yener Prof. Dr. Rudi Zagst Franz Zahn Dr. Jürgen Zehetmaier Staatsminister a.D. Martin Zeil Prof. Dr. Franz-Christoph Zeitler Yuan Zhang Thomas Ziegler Stefan Ziegler Martin Zielke Markus Zillner Giovanni Zucchelli

Commerzbank AG Fürstlich Castell‘sche Bank, Credit-Casse AG Munich Re Columbus Trust GmbH SOLUTIO AG Elitereport MEAG Munich Ergo AssetManagement GmbH Versicherungskammer Bayern Dr. Warth & Partner GmbH Technische Hochschule Nürnberg Small & Mid Cap Investmentbank AG State Street Bank GmbH HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Bayerisches Finanz Zentrum e.V. Finanzen Verlag GmbH Bayerische Börse AG HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie SEB AG RoKoCo GmbH Bayerischer Bankenverband e.V. Orchidee Advisory GmbH FidesTrust Vermögenstreuhand GmbH Linde AG Technische Universität München HypoVereinsbank-UniCredit Bank AG inex24 AG SLB Kloepper Rechtsanwälte Knorr Bremse AG Notenstein Privatbank AG Oberbank AG Commerzbank AG PricewaterhouseCoopers Wirtschaftsprüfung AG BearingPoint GmbH

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Impressum

Herausgeber: Bayerisches Finanz Zentrum e.V. Von-der-Tann-Straße 13 80539 München Theresienstraße 9 90403 Nürnberg Telefon: 089 2737 0138 0 Telefax: 089 2737 0138 9 E-mail: [email protected] Internet: www.bfz-ev.de Redaktion: Dr. Felix Breuer Konzeption und Gestaltung: Thomas Hufnagel Druck: DruckArt, 86916 Kaufering 72

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